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Fünf Tipps für den Sommer in Nordschweden - Wetterkapriolen [Update]

Wetterdynamik: Minus 37 Grad sind alles andere als behaglich, aber eine nicht ungewöhnliche Wintertemperatur in unseren Breiten. Aber plus 37 Grad? Das fällt unter die Kategorie "Wetterkapriolen".

Der Sommer ist in Nordschweden dieses Jahr so angespannt, dass der amtliche schwedische Wetterdienst (SMHI) sogar eine Unwetterwarnung der Klasse eins dazu heraus gegeben hat. "Unwetter" steht in Schweden normalerweise für Schneestürme, überfrierenden Eisregen oder extreme Minusgrade. Nicht so in diesem Sommer. Das SMHI hat für weite Teile Schwedens ausdrücklich vor Temperaturen von 30 Grad (und darüber) gewarnt.

Eine kurze Telefonumfrage bei Freunden und Bekannten in Väster- und Norrbotten hat ergeben, dass die Warnung eher untertrieben ist. An mehreren Orten wurden die 30 Grad gestern deutlich überschritten und heute soll es noch einmal wärmer werden. Die Folge der hohen Temperaturen sind zahlreiche lokale Gewitter. Diese können mitunter sehr heftig sein. Die Waldbrandgefahr - gerade aufgrund von Blitzschlägen - wird in vielen Gebieten derzeit als akut eingestuft. 
 
Fünf Tipps für den heissen Sommer in Schweden:

1. Insektenschutz: Wärme steht (leider) immer auch für alle Arten von fliegendem Ungetier. Besonders wenn die Luftfeuchtigkeit nach Gewitterschauern in die Höhe schiesst, ist die Luft geschwärzt von Mückenschwärmen. Unser Tipp ist Mygga.

Fotografen passen bitte auf, denn das in den Insektenschutzmitteln enthaltene DEET greift  Kunststoffteile an.


2. Persönlicher Schutz - Insekten und Kreuzottern: Bei stechender Sonne gehört eine Kappe auf den Kopf zum Schutz vor einem Sonnenstich. Tragen Sie luftige Kleidung (Langarm und Langbein). Das hilft gegen Sonnenbrand und Insekten.  

Denken Sie an die in Lappland recht häufig vorkommenden Kreuzottern. Mehr dazu hier.

Schlangen lieben die Wärme und laufen bei den derzeitigen Temperaturen zur Höchstform auf. Tragen Sie in der Natur stabiles, hohes Schuhwerk und halten Sie die Augen offen. Achten Sie besonders auch darauf, wo Ihre vierbeinigen Freunde entlang tapern!


3. Trinken, trinken, trinken: Wenn Sie Spaziergänge oder Wanderungen unternehmen, nehmen Sie unbedingt etwas zu trinken mit. Keinen Kaffee oder Tee, sondern simples Wasser. Und vergessen Sie nicht regelmässig etwas zu trinken und nicht erst dann, wenn sich stechender Durst einstellt.


4. Keine Kinder und Tiere im Auto lassen! Sollte sich ja mittlerweile herum gesprochen haben, oder wollen Sie Ihre Kinder und Haustiere grillen? Hier gibt es die schockierende Tabelle mit Temperaturwerten, die von der Ärzte Zeitung publiziert wurde.

Leitsatz: "15 Minuten im geschlossenen Wagen unter praller Sonne können für Kleinkinder in diesen Tagen tödlich sein."


5. Wenn Sie mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs sind: Werfen Sie vor der Fahrt einen Blick in den Kühler und auf den Ölstand. Gerade nordische Autos - auch Mietwägen - sind in aller Regel sehr gut für den Winter gerüstet. Motorwärmer und Zusatzscheinwerfer sind unerlässliches Zubehör.

Aber richtig hohe Aussentemperaturen sind hier selten. Kontrollieren Sie daher regelmässig den Kühlwasser- und Ölstand. Und denken Sie daran, dass viele Autowerkstätten in diesen Regionen im Sommer urlaubsbedingt geschlossen sind.

UPDATE 2014-07-23: Das SMHI hat die Warnstufe mittlerweile für etliche Gebiete auf eine Klasse zwei Warnung angehoben. Die Skala geht von eins bis drei, wobei drei die höchste Warnstufe ist. Es wird davon ausgegangen, dass die Hitzewelle noch bis zum Wochenende andauert.


37 Grad in Lappland - Fünf Tipps für den Sommer in Nordschweden
    

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Heat Thunder Lightning

Heat Thunder Lightning

Die Erde atmet schwer. Eigentlich ist es mehr ein tiefes Seufzen. Erleichterung liegt in der Luft und dicke Nebelschwaden steigen auf. Das Grollen des Gewitters zieht langsam in die Ferne. 



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Ett fyrfaldigt leve för H.K.H. Kronprinsessan Victoria! Hipp, hipp - Hurra!, Hurra!, Hurra! Hurra!

Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Victoria, Herzogin von Västergötland, begeht heute Ihren 37. Geburtstag

Die besten Glückwünsche von uns!

Der feierliche Tag, der in Schweden mit allgemeiner Beflaggung begangen wird gibt Anlass, schwedische Geburtstagsbräuche zu betrachten.

Wer sich das erste Mal auf eine schwedische Feier (z. B. Geburtstag, Hochzeit, Jubiläum) verirrt, ist möglicherweise verwundert. Denn irgendwann erhebt sich einer der Beteiligten - für den neuen Besucher meist völlig unerwartet - und stimmt ein "Hipp hipp" an. 

Das klingt dann - am Beispiel der Kronprinzessin - so: "Ett fyrfaldigt leve för H.K.H. Kronprinsessan Victoria! Hipp, hipp.", woraufhin alle übrigen Beteiligten mit "Hurra!, Hurra!, Hurra! Hurra!" antworten. 

Die schwedische Besonderheit bei der Sache sind die vier "Hurra!". Im Rest der Welt, z. B. in der angelsächsischen Welt - wird mit drei "Hurray!" geantwortet. Wo kommt der Unterschied her?

Dazu müssen wir etwas in die Geschichte abtauchen. In der spätmittelalterlichen Militärwelt gab es Kennungen. Mit diesen gaben sich verschiedene Truppenteile - hauptsächlich zur See - untereinander zu erkennen. Seit 1635 verwendeten die schwedischen Streitkräfte eine Kennung, die aus zwei schnell aufeinander folgenden Kanonenschüssen besteht. Diese Kennung wird als "Svensk lösen" bezeichnet. 

Befand sich der König an Bord, wurde eine doppelte Kennung, also vier Kanonenschüsse in schneller Abfolge, gegeben. Diese besondere Ehrerbietung wurde in der folgenden Zeit die Grundlage für allgemeine Ehrerbietungen, zunächst für aus- und inländische Repräsentanten und Hoheiten, dann auch für bürgerliche Feierlichkeiten, wie z. B. Geburts- und Namenstage.

Die erste Anwendung des vierfachen Saluts wird aus dem Jahre 1672 berichtet, als König Karl XI mündig wurde. Soweit es die Quellen belegen waren es Studenten in Uppsala, die - ausgehend von der militärischen Salutpraxis - als Erste den vierfachen Salut in der Form des "Hurra!, Hurra!, Hurra! Hurra!" verwendet haben sollen. In der Zeit davor, gab es für Normalsterbliche (lies: Bürgerliche) auch in Schweden nur ein dreifaches "Hurra!". 

Wie es in der Geschichtsforschung so ist, gibt es aber auch hier eine abweichende Lesart. Die verweist auf eine andere Entstehungsgeschichte. Die Universität in Lund soll 1863 Besuch polnischer Abgesandter gehabt haben. Die Verantwortlichen sollen nun befürchtet haben, dass die Polen ein dreifaches "Hurra!" als russische Kennung missverstehen würden, denn der russische Salut bestand aus drei schnellen Kanonenschüssen. Daher habe man sich kurzerhand dazu entschlossen, statt drei "Hurra!" eben vier "Hurra!" zu verwenden. Diese Version wird allerdings als recht unwahrscheinlicher Ursprung des heutigen Brauches angesehen. 

Jedenfalls ist in Schweden heute das vierfache "Hurra!" die gängige Praxis. In ganz Schweden? Nein. Ein kleiner Teil der Region Skåne ist bis heute abtrünnig und hält am dreifachen "Hurra!" fest. Das soll seinen Grund in der geschichtlichen Verbundenheit zwischen Skåne und Dänemark haben. Denn in Dänemark gilt seit Alters her die militärische Kennung aus drei schnellfolgenden Kanonenschüssen. Alles nicht so einfach...

Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Victoria - unübliche Perspektive - Outtake aus einer Reportage über das Königshaus
Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Victoria
(unübliche Perspektive - Outtake aus einer Reportage über das Königshaus)


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Renmärkning - Erleben Sie einen Hauch von Wildwest in Lappland

Ende Juni erreicht uns gegen Mittag eine SMS. Heute abend sei der beste Zeitpunkt. Wir sollten uns ab ca. 19 Uhr bereit halten. Genauere Details würden folgen. Einige Minuten später dann eine weitere SMS, es geht um eine Reportage über das diesjährige Renmärkning. 

Auf der längeren Anfahrt zum Termin beschleicht mich - während Frau Lappland den Wagen im Tiefflug, aber dennoch sicher über ungeheuerlich-abenteuerliche Waldwege steuert, welche die Bezeichnung "Weg" eigentlich nicht mehr verdienen - ein Gefühl, das ich selten habe. Wenn wir hier irgendwo eine Panne haben, findet uns nie jemand. Schon allein deswegen, weil der aktuelle Standort beinahe unmöglich zu beschreiben wäre. Glücklicherweise sind wir im Konvoi unterwegs.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Renmärkning"? Wie der Name andeutet geht es um Rentiere. Viele Angehörige der Samen (der samischen Ursprungsbevölkerung in Lappland) gehen nach wie vor der traditionellen Rentierzucht nach. Die Rentiere leben den grössten Teil des Jahres in der freien Natur, gelten aber dennoch als zahme Tiere. 

Im späten Frühjahr werden die Kälbchen geboren. Da die Herden frei umherstreifen gibt es ein Problem: Die Zuordnung der Rentiere zu ihren Besitzern. Manche Rentiere tragen ein bestimmtes Halsband oder sind farblich markiert. Halsbänder können aber verloren gehen und die Farbe verschwindet aus dem Fell. Von Alters her gibt es deswegen eine spezielle Art der Markierung und wer zu schwache Nerven hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen. 

Die Tiere eines Besitzers werden jeweils mit einem speziellen Muster der sog. "Renmärke" gekennzeichnet. Das geschieht nach alter Weise durch ein "Schnittmuster" im Rand der Ohren. Die Kennzeichnung erstreckt sich auf beide Ohren und aus dem Gesamtmuster beider Ohren ergibt sich die Zuordnung zum Besitzer. Klingt kompliziert? Ist es für Aussenstehende auch. Der Aufbau der Markierungen folgt einer bestimmten Ordnung. Das jeweilige Sameby (entspricht der Verwaltungseinheit) und die Familienbezeichnung sind die Obermerkmale, die mit Untermerkmalen für den jeweiligen individuellen Besitzer ergänzt werden. Die samische Verwaltung ist modern und so gibt es eine Webseite (und auch eine Version für ältere Mobiltelefone mit einem SMS-Dienst), mit deren Hilfe die genauen Kennzeichnungen ermittelt werden können. 

Das Renmärkning ist ein grosses Ereignis, das üblicherweise um Midsommar herum stattfindet. Rentiere sind sehr schlau und haben einen guten Instinkt. Zu dieser Zeit sammeln sie sich von sich aus an bestimmten Plätzen. Der Herdenverband, der aus mehreren Hundert Rentieren bestehen kann, bietet einen grösseren Schutz gegen Raubtiere (z. B. Bären oder Wölfe). Nach aktuellen Schätzungen und Statistiken fallen ein Drittel der Rentiere jedes Jahr Raubtieren um Opfer, ein anderes Drittel kommt bei Verkehrsunfällen zu Tode. Die Rentierzucht ist ein hartes Gewerbe.

Der Schutzinstinkt der Rentiere hat eine weitere Folge: Die Sammelplätze sind meistens sehr abgelegen und nur schwer zu erreichen.

Ist die Zeit gekommen versammeln sich - meist mit extrem kurzer Ankündigungsfrist, denn die Rentiere bestimmen den Zeitplan - alle Familien, deren Rentiere vor Ort sind. Das Renmärkning beginnt. Wildwest-Romantik ist es für die Beteiligten allerdings nicht, sondern harte und vor allem sehr viel Arbeit. 

Frühmorgens werden die Tiere in einen oder mehrere Round-Pens mit einem Durchmesser von 100-300 Metern getrieben. Die Kälbchen folgen dicht ihren jeweiligen Müttern. Dann stellen sich mehrere Rentierhüter mit grossen Notizblöcken in die Herde und halten Ausschau nach ihnen bekannten Muttertieren. Ist ein Tier identifiziert eilt ein anderer Helfer mit einer Fangschlinge zur Stelle. Die Fallschlinge ist an einer grossen ausziehbaren Stange befestigt.

Sehr behutsam wird das Kälbchen nun eingefangen, was oft nicht beim ersten Versuch gelingt. Tritt das Kälbchen in die Schlinge, zieht der Helfer an der Stange und die Schlinge um einen der Hinterläufe zieht sich zu. Der Helfer zieht weiter und geht gleichzeitig auf das Kälbchen zu, das dann meist schon am Boden liegt. Beinahe liebevoll setzt sich der Helfer auf den Rücken des jungen Rentieres und fixiert dessen Hinterläufe mit seinen Beinen. Dann eilt der Besitzer herbei, zückt sein traditionelles Messer, und schneidet die Kennzeichnung in die Ohren. Der ganze Vorgang dauert nicht länger als zwei, drei Minuten und geht mit einer unbeschreiblichen Ruhe vonstatten, um das Tier keinen unnötigen Belastungen und keinem Stress auszusetzen. Bei mehreren Hunderten von Tieren dauert das ganze Märkning mitunter einen Tag, oder gar länger. Die Helfer aus den einzelnen Familien wechseln sich ab und wer gerade frei hat, grillt etwas oder macht ein Nickerchen. Damit wird das Renmärkning auch zum sozialen Ereignis und zur Kommunikationsplattform. 

Alle Beteiligten sind dankbar, wenn das Wetter mitspielt. Mitunter regnet es in Strömen, was die Arbeit nur noch härter und beschwerlicher macht. Wir hatten Glück: Mildes Wetter, kein Regen und vor allem keine Mückeninvasion.

"Das Renmärkning ist für uns das, was Erntedank für die Landwirte ist", erklärt der Vorsitzende des Samebys. "Hier dürfen wir die Früchte unserer Arbeit sehen".

Am Rande: Es ist äusserst unhöflich, ja geradezu unanständig, einen Rentierzüchter danach zu fragen, wieviele Rentiere er denn besitzt. Die Frage gleicht der Frage, wieviel Geld sich gerade auf dem Bankkonto befindet. Deswegen fragen Sie bitte erst gar nicht, und ersparen Sie sich Peinlichkeiten.

Eine Sache fällt uns auf. Das Alter der Anwesenden ist bunt gemischt, Jung und Alt helfen mit, essen gemeinsam und unterhalten sich. Die Teenager fallen aus dem Raster der Gleichaltrigen. Nur zwei konnten wir erspähen, die während der Arbeitspausen mit einem Smartphone hantierten. Wobei einer dieser Teens höchstwahrscheinlich über beide Ohren verliebt war und mit seiner Liebsten eine Reihe von SMS verschickte.

Die übrigen nehmen "völlig normal" und mit voller Aufmerksamkeit am sozialen Leben der Gruppe teil. Die Naturverbundenheit scheint gegen die technische Reizüberflutung zu helfen.

Rein fotografisch ist das Renmärkning beeindruckend. In freier Wildbahn haben Rentiere eine Fluchtdistanz von etwa 10 Metern. Beim Renmärkning ergibt sich aber die Chance auf Tuchfühlung (besser: Fellfühlung) zu gehen. Und inmitten hunderter Rentiere mit der Kamera auf dem Boden zu liegen ist ein neues Erlebnis, zudem eines das Material und Kleidung fordert.  

Zwei Stunden später verlassen wir den Sammelplatz der Rentiere und das Renmärkning wieder, wissend, dass die harte Arbeit dort noch mehrere Stunden weiter gehen wird. Die Bilder für die Reportage sind im Kasten. Der Heimweg - diesmal ohne Konvoi, aber dank Frau Lapplandblog ohne Zwischenfälle - führt uns gegen Mitternacht an traumhaften und bezaubernden Landschaften vorbei. 

Wir haben die Freigabe, einige Begleitbilder der Reportage hier in einer Bilderstrecke zu zeigen:

-> Zur Bilderstrecke: Renmärkning 2014

Renmärkning
Renmärkning

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Work-Life-Balance in Lappland und: Internetzugang im Norden

Die Aussicht ist malerisch. Das Wasser rauscht leise und eine sanfte Brise streicht über den Strand. Ich sitze an meinem für heute gewählten Arbeitsplatz mit meinem Laptop auf dem Schoss und dem Telefon in der Tasche. Eine kleine Bucht an einem See, weitab von der Zivilisation.

Der "Digital Lifestyle" macht es möglich. Und das lockt auch viele digitale Nomaden als Auswanderer an den Polarkreis in Schweden. 

Der Breitbandausbau in der Region ist - gemessen an der Bevölkerungsdichte - sehr gut. In unserem kleinen und beschaulichen Dorf haben wir z. B. 100 Mbit/s Glasfaseranbindung. Wer ausserhalb des mit Breitband erschlossenen Gebietes wohnt, kann auf Internet via Funk ausweichen (3G Geschwindigkeit, bester Anbieter: net1) oder über das Mobilfunknetz gehen. Die beste Netzabdeckung im Norden hat klar Telia (der Nachfolger des ehemaligen staatlichen Televerkets). 3G gibt es in den ländlichen Gebieten ausserhalb grösserer Ortschaften nicht flächendeckend, aber 2G Datenverbindung (EDGE) funktioniert überall. 

Was bedeutet das? Solange ich nicht bei der Arbeit auf grosse Datenvolumina via Internet zugreifen muss, ist mobiles Arbeiten auch in der Natur problemlos möglich (vorausgesetzt, die Akkus sind voll geladen und ein Auto Ladeadapter ist zur Sicherheit mit dabei).  

Und so habe ich den Tag über an einem neuen Buchmanuskript gearbeitet, zwischendrin einige Fische auf dem Feuer gebraten und nebenbei die Aussicht bei Wind und Wetter genossen. Geheimtipp: Das beruhigende Naturambiente ist auch für wichtige Telefonate paradiesisch.

Lappland: Arbeitsplatz in der Natur
Die Aussicht von meinem heutigen Arbeitsplatz


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Fototipp: Photo Ninja mit Unterstützung für Kameras von Fujifilm

Seit dem letzten Bericht über Photo Ninja - vor etwa einem Jahr - hat sich wieder viel getan. Die Versionsuhr steht mittlerweile auf 1.2.2 (mit einer 1.2.3 Beta, dazu sogleich mehr).

Was hat sich getan? 

- Eine Vielzahl neuer Kameras sind dazu gekommen. Darunter auch die aktuellen Modelle von Fujifilm. Und in der 1.2.3 Beta wird nun auch die Highlight Recovery für X-Trans Sensoren unterstützt. Da wir keine Fuji im Hause habe, können wir aus eigener Anschauung dazu nichts berichten. Das Feedback, das wir von Fuji-Anwendern bekommen, ist aber durchweg positiv. 

- "Unter der Haube" wurde viel optimiert, was vor allem auch der Geschwindigkeit zugute gekommen ist. Das Arbeiten geht - auf einem zeitgemässen Computer - jetzt richtig flüssig vonstatten. Probleme mit Abstürzen haben wir selbst nur einige Male auf dem PC (jedoch nicht auf dem Mac) erlebt. Hersteller Picturecode gibt jedenfalls an, das Programm sei noch stabiler geworden. Nachdem wir im Haus wieder auf eine reine Mac-Umgebung umgestiegen sind, haben wir aber keine Lust einen PC aus der Mottenkiste zu holen, um das zu testen. 

- Zahlreiche Detailverbesserungen.

Wer eine genaue Übersicht über die Evolution der Software haben möchte, sei auf das Change Log verwiesen.

Was ist unser Urteil nach eineinhalb Jahren Photo Ninja? 

Wir sind immer noch begeistert von der Bildqualität und dem "Look" (RAW-Converter sind ja immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks).

Wer einen RAW-Converter der Spitzenklasse sucht, dem sei Photo Ninja nochmals ausdrücklich ans Herz gelegt. 

Photo Ninja 1.2.2a

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