<div id="myExtraContent1"> </div>
<div id="myExtraContent3"> </div>

<div id="myExtraContent4"> </div>

Limited edition print collection

Limited edition print collection

Now available: Limited edition print collection

Jetzt erhältlich: Limited edition print collection


Comments

7 +  2014

Lapplandblog 7 +  2014


Liebe Leserinnen und Leser,

unser Blog geht dieser Tage in sein siebtes Jahr. Irgendwie erstaunlich. Was hält denn heutzutage noch sieben Jahre?

Nun haben wir über eine Million Bilder im Archiv; die Motive von "A" wie "Angelrute" bis "Z" wie "Zauberhafte Orchideen". Alle diese Aufnahmen sind hier in Schwedisch-Lappland - wo wir wohnen und andere Urlaub machen :) - entstanden.

Unzählbare Kilometer liegen hinter uns. Manche Bilder lassen uns noch immer schmunzeln - andere versetzen uns immer noch in blankes Entsetzen - wenn wir an die Entstehung der Aufnahmen denken.

Bei unserer Arbeit durften wir viele Menschen kennen lernen, denen wir ansonsten wahrscheinlich nie begegnet wären.

Euch, liebe Leserinnen und Leser des "originalen Lapplandblogs", haben wir all die Jahre und durch alle Jahreszeiten hindurch auf unsere Rundreisen und Entdeckungstouren mitgenommen. Wir hoffen, dass viel Wertvolles und Interessantes für Euch dabei war.

"Alles hat seine Zeit" heisst es so schön.  2014 werden wir ein Jahr Auszeit vom privaten Bloggen im Lapplandblog nehmen, die Ruhe geniessen, neue Kraft schöpfen und - vor allem - neue ungewöhnliche Ideen ausbrüten. Natürlich werden wir weiterhin in Sachen Bilder und Reportagen unterwegs sein.

Danke für Eure Zeit und Aufmerksamkeit!

Wir wünschen Euch ein wunderbares 2014!

Henning & Petra

PS: Einblicke in den Alltag als Fotograf in Nordschweden gibt es hier in Englisch.

---

eng Short english version: This year our blog had it's 7th birthday. Seven years are a long time - especially in those days. So here is the news: We're taking a year off.

As of jan 1st 2014 we are going underground. We won't be blogging here for a whole year. In case you’re curios: You can find insights into a photographers life around the arctic-circle here on the English blog.

We won't be spending all day every day attached to a computer. So if you want to contact us please write us an email or call us.

Henning & Petra

PS: To avoid any misunderstanding - Of course we will continue to make photographs and are in business!


Lapplandblog 7 +  2014 (english)

Comments

Lappland - Der Winter, der (bislang) keiner war

Eigentlich sollte er längst eingeschneit sein. Unser Maschendrahtzaun. Zumindest war er das all die vergangenen Jahre um diese Zeit. Was also ist los?

Bei Lappland im Winter denken viele an wunderbare, tief verschneite Landschaften, lange Schlittenhundetouren oder Ausflüge mit dem Schneemobil. Das Bild enstspricht normalerweise auch der Realität. Nur diesen Winter ist - zumindest bislang -  irgendwie alles ganz anders.

Bereits der erste richtige Schneefall verspätete sich um mehrere Wochen. Und bis heute hat es nur wenig geschneit. Dafür fegten mehrfach ungewöhnlich starke Herbststürme über uns hinweg.

Auch die Temperaturen liegen in dieser Saison viel zu hoch. Im Dezember hatten wir mehrere Male über null Grad, sogar über Weihnachten. In der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag hat es z. B. mehrere Stunden lang am Stück geregnet. 

Wozu das in Sachen Schneedecke geführt hat, kann sich jeder Leser selbst vorstellen: Der Schnee fällt zusammen zu gefrorenem Schneematsch. Überall bilden sich Eisplatten. Die Strassen sind spiegelblank. Autofahren wird zum Abenteuer (Streusalz wird hier - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht gestreut, lediglich Sand und Split).

Das Attribut „schneesicher“ beginnt sich zu relativieren. Es ist übrigens ein Argument, das beim Verkauf von Häusern hier oben gerne und oft verwendet wird. Lassen Sie es sich im Zweifel besser ausdrücklich zusichern. Wer weiss? (Ergänzung: Tipps zum Hauskauf in Schweden und Lappland haben wir hier für Sie zusammen gestellt).

Rein persönlich sind wir über das wenige Schneeschaufeln bislang nicht unglücklich. Eher im Gegenteil.

Was wir aber von allen Kontakten aus dem Tourismus hören, ist: Für den Wintertourismus ist die Saison bislang schlicht eine Katastrophe. 

- Die meisten Skigebiete sind zwar schon in Betrieb (die Schneekanonen sind im Dauerbetrieb, denn es gibt noch viel zu wenig Naturschnee). Die Pisten aber sind bretthart. 

-Im Schlittenhundebereich sind die Trails - soweit überhaupt mangels Schnee schon vorhanden - zumeist ebenfalls noch nicht befahrbar. Der viel zu harte Untergrund wird zur akuten Gefahr für die Gesundheit der Hunde. Die Geschwindigkeiten werden schnell sehr hoch und das Abbremsen auf einem vereisten Trail birgt Risiken.

- Wegen der bisher viel zu hohen Temperaturen sind die Eisdecken auf Seen und Flüssen noch viel zu dünn. Eisangeln ist also ebenfalls noch weitestgehend Fehlanzeige. 

-Lediglich für alle, die zu Fuss durch Land und Flur streifen (aber wer macht das schon), ist die Schneelage derzeit verhalten positiv. Durch das Überfrieren sind im Moment abgelegene und im Sommer unzugängliche Stellen auf dem Schnee zu erreichen. Allerdings bitte mit den erforderlichen Vorsichtsmassnahmen.  

Fazit: Wir wollen hier nicht über die Gründe (Klimaveränderung?) spekulieren. Vielleicht lässt sich das ganze Geschehen auch philosophisch deuten. Der bislang ausgebliebene Winter ist wie eine weg genommene Illusion: Vielleicht ist ja alles ganz anders, als wir denken? Wer weiss?

Lappland - Der Winter, der (bislang) keiner war
Der besagte Maschendrahtzaun...


Comments

Övik Big Band, Triumphant Gospel Choir, Ekumeniska kören i Norsjö, Solisten Diamond Sneed und Karin Öberg

Gospel, Jazz und Weihnachten

Vergangenen Samstag gab es in Norsjö einen musikalischen Leckerbissen in Form eines gemeinschaftlichen Auftritts der Övik Big Band, des Triumphant Gospel Choir, des Ekumeniska kören i Norsjö und der Solisten Diamond Sneed und Karin Öberg. Wir waren für eine lokale Tageszeitung vor Ort und teilen hier einige Bilder.

Das Weihnachtskozert stand im Zeichen von Whitney Houston und die begnadete Stimme von Karin Öberg ist mehr als geeignet, um die Songs von Whitney Houston angemessen zu interpretieren. Einen  hervorragenden Akzent setzte die Gospelsängerin Diamond Sneed aus Chicago. Wer die Chance hat, diese Starbesetzung nochmals hören zu können: Zugreifen! 

-> Zur Bildstrecke: Weihnachtskonzert mit der Övik Big Band, dem Triumphant Gospel Choir, dem Ekumeniska kören i Norsjö und den Solisten Diamond Sneed und Karin Öberg am 14.12.2013 im Medan in Norsjö

Övik Big Band, Triumphant Gospel Choir, Ekumeniska kören i Norsjö, Solisten Diamond Sneed und Karin Öberg

Comments

"The Visual Toolbox" von David DuChemin - Das perfekte fotografische Weihnachtsgeschenk

Was, liebe Leserin, lieber Leser, können Sie fotografiebegeisterten Menschen zu Weihnachten schenken?

Eine gute Frage. Mit den Fotografiebegeisterten ist das ja bekanntlich so eine Sache. Denn bei ihnen schlägt das berühmt-berüchtigte "Gear Acquisition Syndrome (GAS)" gerne, häufig und heftig zu. Besonders gerne zu Weihnachten. Die Begehrlichkeiten sind oft gross.

Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sollten dem entschieden und energisch entgegen treten.  Schenken Sie statt - im Zweifel ohnehin unnötiger - Ausrüstung und Zubehör lieber fotografisches Know-How. Womit wir beim Thema wären.

In der fotografischen Know-How-Schmiede Craft & Vision ist kürzlich ein neues Buch von David DuChemin erschienen. 

"The Visual Toolbox" ist ein ausführlicher fotografischer Werkzeugkasten, bzw. Workshop, der aus 50 Lektionen besteht. Auf 200 Seiten führt David den wissbegierigen Leser von "Read Your Manual" über "Learn To Isolate" bis hin zu "Study The Masters". 

Der Clou ist nicht nur das profunde Wissen, sondern auch der wunderbar flüssige Stil von David. Seine Ausführungen sind prägnant auf den Punkt gebracht und wirken manchmal beinahe schlicht und pragmatisch. Aber sie haben es in sich. Das merkt der Leser spätestens bei den am Ende jeder Lektion enthaltenen Übungsaufgaben. 

Lektion 34 dreht sich zum Beispiel darum, abzuwarten. Das klingt einfach. Ebenso wie die zugehörige "Hausaufgabe". Eine ganz andere Sache ist es aber, sich eine landschaftlich reizvolle Stelle als Motiv zu suchen, lange und geduldig auf den passenden Vordergrund (z. B. ein Tier) zu warten und während dessen alle denkbaren und möglichen Gestaltungsoptionen zu durchdenken. 

Fazit: Wer das Buch Lektion für Lektion mit allen Übungsaufgaben tatsächlich durcharbeitet, wird einen grossen Gewinn aus ihm ziehen können.

Hinzu kommt: Arbeitet der mit dem Buch Beschenkte das Werk ernsthaft durch, hat er mehrere Monate Freude an seinem Weihnachtsgeschenk und einen gewaltigen Know-How-Zuwachs. Er (oder sie) wird ihnen dann dankbar sein.   

Der Preis von 20 USD für die PDF-Ausgabe ist günstig und der edle Schenker kann zudem einfach und bequem von zu Hause aus einkaufen.  

Mein Fazit: Ein perfektes Geschenk für alle Fotografiebegeisterten. Deutlich besser als einige weitere fotografische Staubfänger im fotografischen Equipment-Glasschrank. 

-> Hier geht es zu Craft & Vision. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

Rezension: The Visual Toolbox von David DuChemin - Das perfekte fotogafische Weihnachtsgeschenk

Comments

Im Test „Perfectly Clear“ von Athentech – Schlussfolgerungen aus dem "JPEG-Modus"

Wie bereits erwähnt, sah unser fotografischer Sommer anders aus, als erwartet.

Diesen Sommer waren wir in der Hauptsache für – meist schwedische – Zeitungen unterwegs. Sehr spannend – und zugleich mitunter stressig. Die zeitlichen Vorgaben für die Ablieferung der Files waren i. d. R. sehr eng, was zum „JPEG-Modus“ („schneller Reportagemodus“) geführt hat. Und zu einer weiteren Frage: Wieviel Bildretusche ist erlaubt?

Von Zeitung zu Zeitung unterscheidet sich das zwar im Detail, aber wir folgen im Zweifel der Faustformal: Nur das ist erlaubt, was auch in der Dunkelkammer mit einfachen Mitteln hätte gemacht werden können. Das bedeutet:

- Keine Veränderungen von Details;
- Zulässig sind Veränderungen von Helligkeit, Kontrasten oder Farben;
- Zulässig ist massvolles Dodge und Burn.

Was darüber hinaus geht, muss im Einzelfall mit der jeweiligen Bildredaktion abgestimmt und als Montage oder Retusche gekennzeichnet werden (ob die Redaktion das bei der Veröffentlichung dann ebenfalls angibt, ist deren Problem).

Der Zeitdruck vor Ort führt manchmal dazu, dass Belichtung oder Weissabgleich nicht so perfekt sind, wie bei einem geplanten Fototermin im Tourismus. Und meistens gibt es eben auch nur „einen Take“.

Das zusammengenommen hat uns vor die Frage nach einem guten, einfachen und schnell einzusetzenden Tool für die reine JPEG-Nachbearbeitung geführt. Ein Photoshop-Plugin sollte es sein. Auf dem Markt tummeln sich verschiedene Lösungen. Nach einer Recherche sind wir auf Perfectly Clear von Athentech aufmerksam geworden.

Als frühere Bibble-Anwender waren uns das Produkt und die Technologie bekannt. Im alten Bibble 5 hatte die vereinfachte Version von Perfectly Clear bisweilen gute Dienste geleistet (und im Nachfolger AfterShot Pro ist es ebenfalls noch enthalten). Manchmal waren die Resultate aber auch weniger berauschend. Die Zeit von Bibble ist aber nun schon einige Jahre her, und Athentech hat das Plugin in der Zwischenzeit weiter entwickelt.

Gesagt, getan. Nachdem es von Perfectly Clear auch eine App fürs iPhone gibt, haben wir zunächst in diese investiert, um uns einen ersten Eindruck von der weiter entwickelten Technologie zu verschaffen. Der spontane Eindruck war recht positiv, also war der Test des Photoshop-Plugins die logische Schlussfolgerung.

1312_original_ooc
Verkleinertes Originalbild „out of the cam (OOC)“

Das hier zur Veranschaulichung verwendete Bild ist zugegebenermassen extrem: Ein Foodfoto, aufgenommen unter grauenhaftem und dunklem Licht mit der guten alten Nikon D200 (die "Rausch- und Farbstichkönigin" war hier als Reservebody mit im Koffer) bei 1/60, f4, ISO 900. Das Bild stammt aus einer Reportage über ein neues Restaurant und sollte halbseitig in der Zeitung erscheinen. Out of the cam ist es - sagen wir es positiv - nur als "ausbaufähig" zu bezeichnen.

1312_screenshot_1
Perfectly Clear kommt aufgeräumt und übersichtlich daher

Die Korrektureinstellungen von Perfectly Clear sind übersichtlich und oft liefert bereits die Standardvorgabe schnell brauchbare Ergebnisse. Bei unserem Testbild allerdings hilft die Standardvorgabe nicht weiter. Wegen der extremen Farbabweichung haben wir die Voreinstellung "Farbstich entfernen" zur automatischen Korrektur des Weissabgleiches ausgewählt. Im Prinzip wäre das auch manuell über den Regler "Farbkorrektur" zu machen gewesen. Aber unter Zeitdruck ist die Vorgabe die erste und schnelle Auswahl. Ansonsten sind im ersten Schritt alle Einstellungen auf Vorgabe. Dem Finetuning sind allerdings keine Grenzen gesetzt.

1312_screenshot_2
Hier mit Korrektur am Weissabgleich und Rauschunterdrückung

Nun zeichnet sich der bewährte Kamera-Oldtimer aus dem Hause Nikon nach heutigen Massstäben durch heftiges Rauschen aus. Bei ISO 900 ist ein OOC Bild bereits deutlich über der kritischen Grenze (die bei der Verwendung für Zeitungs-Print - je nach Einsatzbereich - irgendwo zwischen 400 und 800 liegt).

1312_100_prozent_crop_original
100% Crop aus dem OOC

Deswegen haben wir im zweiten Take einfach die Rauschunterdrückung mit der Vorgabe "Night Scene" verwendet und das Ergebnis ist brauchbar.

1312_100_prozent_korr
100% Crop aus dem mit Perfectly Clear bearbeiteten Bild
Gesamtbearbeitungsdauer: 15 Sekunden!

1312_korr
Die im Schnellverfahren korrigierte Version wurde so auch gedruckt

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Blickwinkel dieser Besprechung ist die möglichst schnelle und geschmeidige Bearbeitung vieler Bilder mit brauchbaren Ergebnissen für die Publikation in Tageszeitungen. Es steht völlig ausser Frage, dass mit manueller Detailarbeit und einzelnen Spezialplugins viel bessere Ergebnisse erzielt werden können. Aber darum geht es hier nicht.

Fazit: Für den zeitkritischen „JPEG-Modus“ ist Perfectly Clear von Athentech unser neues Tool der Wahl. Und auch ausserhalb dieses Anwendungsbereiches ist das Plugin eine wertvolle Hilfe, um Bildern einen schnellen "Punch" zu geben.

Unser Tipp: Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, kann beim Hersteller Athentech eine 30-Tage-Demoversion downloaden.

Comments
<div id="myExtraContent7"> </div>
<div id="myExtraContent8"> </div>