Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon nicht nur im Sommer
Malå hat in Sachen Marathon einiges zu bieten. Nicht nur den Lapland-Ultra-Marathon im Sommer, sondern auch einen Langlauf-Marathon im Winter.
Heute gab es in Malå also den Malmfältsloppet, ein Langlauf-Marathon (die längste Distanz also über 42 Km) im klassischen Stil. Der Malmfältsloppet ist übrigens eine Qualifikationsgrundlage für das bekannte Vasaloppet.
Eine sportliche Herausforderung, auch wenn die Temperaturen heute im Vergleich zur letzten Woche “erträglich” waren. Unsere Bewunderung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Besonders hervorzuheben die perfekte Organisation und die grosse Ruhe, in der der gesamte Wettbewerb verlaufen ist. Keine Hektik und kein fühlbarer Stress, trotz sportlicher Höchstleistungen. Grosses Kompliment an die Organisatoren und alle Teilnehmer!
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Nach der vorab veröffentlichten Starterliste waren es 79 Teilnehmer (wobei es Nachmeldungen gegeben haben kann). Gefahren wurde in 2 Klassen, der Wettbwerbsklasse (42 Km) und in 2 Freizeitklassen über 13 oder 21 Km. Start war um 11 Uhr.
Wir haben uns heute für die Endphase des Wettbewerbs entschieden und waren schwer beeindruckt. Die Läuferinnen und Läufer waren - in allen Klassen - mit grossem Einsatz bei der Sache und eigentlich hat es uns erstaunt, dass viele Läuferinnen und Läufer auch nach der längsten Distanz bei weitem gar nicht so erschöpft waren, wie wir uns das vorgestellt haben.
Das mag seinen Grund mit darin haben, dass Skifahren in Schweden sozusagen bereits mit der Muttermilch mitgegeben wird. Wir haben viele sehr angenehme Gespräche mit Teilnehmern und Begleitern geführt und haben fast immer hören dürfen, dass der oder die Teilnehmer(in) bereits seit frühester Jugend “auf Skiern steht/stehen”. Einige Gesprächspartner haben sogar stolz berichtet, dass die ganze Familie - vom Grossvater bis zu den Enkeln - aktiv teilnimmt.
-> Hier gehts zur Bildergalerie “Malmfältsloppet 2010“ (by Henning Wüst)
-> Hier gehts zum Film “Malmfältsloppet 2010“ (by Petra Fuelbert)
Und hier gehts zur Homepage der Malå Idrottsförening zum Malmfältsloppet 2010.
Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon
not only under the summer season
Malå offers many opportunites regarding
marathon. Not only the famous
Lapland-Ultra-Marathon in the summer.
There is also a skiing marathon in the winter
season.
Today the Malmfältsloppet took place
in Malå. The Malmfältsloppet is a
cross-contry-skiing Marathon (classic style).
The longest distance is 42 Km and the
Malmfältsloppet is a qualification run for the
well known Vasaloppet.
A challenge for all participants even if the
weather had been quite gracious today (compared
to the last 2 weeks).
We need to highlight the perfect organisation
and the calm athmosphere. There has been
absolultely no hustle and bustle on the trail
even if all participants gave their best and
showed a great performance. A huge compliment
to as well the organisation as all the
participants!
The field of participants was mixed. Due to the
list it have been 79 participants within 2
classes (“professional” - 42 Km and “amateur” -
13 or 21 Km). Starting time has been 11:00.
We decided to keep our eyes on the last
kilometers and the finishing line and have
really been very impressed. All the
participants showed up their best and we were
amazed that they havent been as exhausted we
thought they would be after the long distance.
Of course this is because many Swedes “grow up”
with skiing. We had a lot of nice conversations
and got to know families in which all family
members - from grandfather to grandson - are
“on the skiing track”.
-> To the gallery “Malmfältsloppet
2010“ (by Henning Wüst)
-> To the film “Malmfältsloppet
2010“ (by Petra Fuelbert)
More information can be found here on the homepage
of the Malmfältsloppet.
Wanna have some more?
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Light and shadows at minus 30 degrees C
It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?
Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.
Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?
Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Reif für die (Sonnen-)Insel?
Ich habe mich für etwas Arbeit im Fotoarchiv entschieden. Sommerbilder sichten und sortieren. Ich habe da noch eine Serie mit verschiedenen Inselaufnahmen (schwarz/weiss, quadratisch), die zusammen gestellt werden sollten. Wärmt wenigstens innerlich.
Als es noch Sommer war - Reif für die
(Sonnen-)Insel?
Rezension: “Stockfotografie” von Robert Kneschke

-
this shot by petra fuelbert -
Intro
Zu diesem Buch kommt mir ein bedeutungsschwerer
Satz in den Sinn:
Know-How ist wie Liebe: Es wächst und nimmt
zu, wenn es weiter gegeben und geteilt
wird.
Ich lasse die Katze gleich zu Beginn aus dem
Sack: “Stockfotografie” von Robert Kneschke ist
ein Buch, das mich begeistert. Und das aus
einer ganzen Reihe von Gründen.
Und noch etwas möchte ich gleich am Anfang
klarstellen: Ich ziehe ich meinen Hut, dass
Robert in diesem Buch eine so unglaublich
grosse Fülle an wertvollem und verwertbarem
Know-How weitergibt. Alle Achtung und ein
grosses Kompliment. Denn Robert ist einer der
nicht allzu vielen Fotografen in Deutschland,
die von reinem Stock ganz gut leben können. Er
hätte also eigentlich gar keinen Grund, grosse
Teile seines Know-Hows so offen zu teilen.
Die Rezension
Wie immer zuerst zu den
“Äusserlichkeiten”: Das Buch
kommt im Format etwas über DIN A5 daher (17x24
cm) und hat 416 Seiten. Das Druckbild ist sehr
angenehm. Wichtige Hinweise und Anmerkungen
sind praktisch und zugänglich in kleine graue
Kästchen an den Layoutrand gerückt. Mich stört
einzig, dass das Papier etwas zu sehr “glänzt”.
Ich habe die Leselampe direkt über meinem
Schreibtisch, was das Lesen teilweise erschwert
hat. Keine grosses Problem allerdings, denn bei
40 Grad Neigung auf dem Leseständer sind die
Reflektionen wieder verschwunden.
In anderen Rezensionen wurde bereits darauf
hingewiesen, dass der Hauptteil des Buches in
Schwarz/Weiss gehalten ist. Ab Seite 385 findet
sich im Anhang B ein farbiger Bildteil. Ich
finde diese Lösung sehr gut, denn dadurch
werden Druckkosten gespart. Und das schlägt
sich unmittelbar im Preis nieder: Mit 24,95
Euro ist das Buch ein echtes
Schnäppchen.
Vergleichende Anmerkung dazu am Rande:
Vor einigen Monaten hatte ich mir - mehr aus
Neugier - ein anderes Buch zum Thema
Stockfotografie bestellt, das mich masslos
enttäuscht hatte. Dieses bot in knapp über 100
Seiten für 14,95 Euro nur äusserst spärlichen
Inhalt (nichts verwertbares) und war schlicht
ein Totalausfall. Schade um jeden Baum, der für
das Buch gefällt werden musste. Ganz anders
indes “der Kneschke”: Geballtes Know-How zum
sensationsverdächtigen
Preis-/Leistungsverhältnis!
Nun aber zum Inhalt. Autor und
Lektor haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert.
Das Buch zeichnet sich durchgängig durch eine
flüssige, gut lesbare und trotzdem der
jeweiligen Problemtiefe angemessene Sprache
aus. Das Lesen selbst längerer Textpassagen ist
angenehm und nicht anstrengend.
Das Buch besteht aus zwei
Hauptteilen. Im ersten Teil (Teil A,
Seite 13-174, Kapitel 1-14) geht es ums
“Fotos machen”. Im zweiten
Teil (Teil B, Seite 175-362, Kapitel 15-30)
gehts es dann ums “Fotos
verkaufen”. Ergänzend kommen 2 Anhänge
hinzu. Im bereits erwähnten Anhang B finden
sich viele Farbfotografien. Im Anhang A finden
sich ein gut gemachtes Glossar, Textmuster und
jede Menge aktuelle Weblinks.
Der Verlagswerbung nach richtet sich das Buch
“sowohl an Neulinge in dem Bereich der
Stockfotografie, die mit ihrem Hobby ein paar
Euro nebenbei verdienen wollen, als auch an
Hobby-Fotografen, die schon seit Jahren Fotos
verkaufen und nun den Sprung in die Profi-Liga
schaffen wollen.” Eine grosse Herausforderung,
diese unterschiedlichen Niveaus “unter einen
Hut zu bringen”. Kann das Werk diesem Anspruch
genügen? Meiner Ansicht nach ja, denn die
sehr gute und detaillierte
Gliederung gibt dem fortgeschrittenen
Leser die Möglichkeit, sich zunächst gezielt
seinen Wunschthemen zu widmen.
Kleiner Exkurs dazu: Angenommen ein
potentieller Buchkäufer versteht sich bereits
gut auf die technisch-fotografischen Aspekte
und ist primär an der Funktionsweise des
Stockfotografie-Marktes und an den Feinheiten
der Verkaufsseite interessiert. Dieser Leser
würde im ersten Teil des Buches auf 4 Kapitel
verzichten können. Würde sich der Rest des
Buches dann trotzdem noch lohnen? Absolut, denn
immerhin blieben noch 26 Kapitel mit wichtigem
Inhalt übrig. Ergo: Wer sich schon auf die
Grundlagen der Fotografie versteht und sich
speziell mit dem Fotoverkauf über Stock
beschäftigen möchte, liegt mit dem Buch auch
völlig richtig. Denn gerade in den
Stock-spezifischen Kapiteln kann Robert sein
Insiderwissen besonders gut
ausspielen und an die Leserin und den Leser
bringen.
Übrigens: Die bereits “fotokundigen” Leser
sollten in jedem Fall der Versuchung
widerstehen, lediglich den zweiten Teil des
Buches zu lesen. Denn auch im ersten Teil
stecken jede Menge spezifische Informationen
zur Stockfotografie. Das fängt schon mit der -
eigentlich ziemlich grundlegenden Frage - nach
den geeigneten Motiven für Stock in den
Kapiteln 5 und 6 an.
Zurück zur Gliederung:
Gliederungen sind im Regelfall ein genereller
Masstab dafür, wieviel sich ein Autor mit der
Materie auseinander gesetzt, und diese
durchdrungen hat. Und an dieser Stelle kann ich
Robert nur ein dickes Lob aussprechen. Es ist
ihm gelungen, das Thema umfassend abzudecken
und übersichtlich und nachvollziehbar zu
gliedern. Die einzelnen Kapitel (und
grösstenteils auch Unterabschnitte) sind aus
sich selbst heraus verständlich (d.h. sie sind
„einzeln“ lesbar).
In diesen Zusammenhang gleich noch ein
weiteres dickes Lob: Manche
Punkte verraten, wie intensiv Robert in der
Materie beheimatet ist. Wichtige Punkte, die
allerdings nicht ohne weiteres offensichtlich
sind. Als ein Beispiel seien die Ausführungen
in Kapitel 20.5 genannt. Dort geht es um die
Sensibilisierung für die Frage, was mit den bei
Bildagenturen online gestellten Bildern beim
Tod des Fotografs geschieht. Robert bietet
natürlich keine erschöpfende erbrechtliche
Aufarbeitung der Frage. Das ist selbstredend,
denn dies ist Sache der Spezialisten und würde
vom Umfang her an den Umfang von Roberts Buch
heranreichen. Aber er sieht das Problem, greift
es auf und gibt einige sehr gute Praxistipps,
an was der Fotograf sinnvollerweise zu
Lebzeiten denken sollte, um die Situation für
seine Erben (bzw. einen Vermächtnisnehmer)
handhabbar zu machen.
Das führt uns zu einem weiteren Einwand, der
grundsätzlich allen Handbüchern und Kompendien
gegenüber gebracht werden kann. Ist der
Tiefgang bei allen behandelten
Themen - und das sind ja nicht wenige -
ausreichend? Die Antwort fällt geteilt aus. Wer
ein fototechnisches Grundlagenbuch sucht, liegt
hier vermutlich falsch, auch wenn Robert viele
grundsätzliche Fragen in diesem Bereich
mitbehandelt. Wer einen umfassenden
Rechtsratgeber zum Fotorecht sucht, liegt auch
falsch. Denn in diesem Buch geht es zunächst um
Stockfotografie-spezifisches
Know-How und die Verzahnung
dessen mit verschiedenen anderen fotografischen
und nichtfotografischen Themen. Und
gerade diese Verzahnungen, z.B. mit dem
Erbrecht, machen das Buch besonders wertvoll
(ohne in den Randbereichen ein spezielles
Fachbuch oder eine Beratung ersetzen zu können
und vermutlich auch zu wollen).
Interessant finde ich übrigens auch, dass
Robert seine Weitsicht und die Einsicht in die
Dynamik der Materie beweist, indem er sich auch
den Themen Stockaudio und Stockvideo annimmt.
Besonders spannend wird es dann natürlich im
zweiten Teil des Buches. Hier legt Robert einen
ersten Schwerpunkt auf die in der Praxis
besonders wichtige und besonders oft vor
Probleme stellende
Verschlagwortung. Anschaulich
und mit vielen Tipps - und wertvollen Links -
erklärt und beschreibt er die verschiedenen
Möglichkeiten.
Besonders informativ und hilfreich sind auch
die Tipps und Hinweise zur Auswahl der
passenden Agentur nebst einer aktuellen
Übersicht von 17 Agenturen, die derzeit
“trendy” sind. Auch das Thema Statistik
und Beurteilung derselben kommt nicht
zu kurz. Schliesslich gilt es ja, die eigenen
Portfolios immer weiter zu optimieren.
Hilfreich schliesslich auch die Hinweise im
Kapitel 26 (Versicherungen und Vereine),
insbsondere der Hinweis zur
Berufsgenossenschaft Druck und Papier. Gerade
weil die Pflichtmitgliedschaft in
Berufsgenossenschaften für diverse
Berufsgruppen ein lang veraltetes
Markthindernis ist (das schön längst
abgeschafft sein sollte), ist es z. B.
besonders wichtig zu wissen, dass deren
Damoklesschwert über praktisch allen
Stockfotografen schwebt.
Das Kapitel zum Thema Steuern - leider oft ein
abschreckendes Thema in vielen Büchern - wird
dem Leser praxisnah vermittelt. Ich hätte
vielleicht noch den Hinweis ergänzt, dass die
Inanspruchnahme externer Hilfe dem
Stockfotografen hier die Möglichkeit bietet,
sich mehr auf sein Kerngeschäft zu
konzentrieren. Erstaunlich und unerwartet
schliesslich ein - allerdings sehr kurzes -
Kapitel zu möglichen Berufserkrankungen.
Wiederum sehr hilfreich - und zugleich auch
sehr sympathisch - ist das Kapitel 29, in dem
Robert nicht nur die Einnahmen
verschiedener international bekannter
Stockfotografen, sondern auch Teile seiner
eigenen Zahlen zusammen getragen hat. Das hilft
dem Leser, ein “Gefühl” für das Marktvolumen
und die zu erzielende Grösse individueller
“Kuchenstücke” zu gewinnen.
Fazit: Robert
Kneschke zeigt in diesem umfangreichen,
aktuellen und unterhaltsamen Buch auf, was ein
gutes, d.h. gut verkäufliches, Stockfoto
ausmacht und wie Sie Stockfotos bestmöglich
verkaufen können. Er behandelt nicht nur die
Kernbereiche der Thematik ausführlich, sondern
widmet sich auch vielen verzahnten Themen, die
im Zusammenhang mit der Stockfotografie stehen.
Von mir gibt es für das Buch eine klare
Bestnote mit Empfehlung!
Hier gibt es
Leseproben auf der Homepage des
Verlages, auf der das Buch auch
direkt bestellt werden kann.
Photography-News 7/2010
In Sachen Bibble gibt es schon wieder Neuigkeiten zu vermelden. Im Laufe der Woche hat Bibblellabs die Version 5.0.2 vorgestellt.
Diese beinhaltet jetzt Soft Proofing und die Unterstützung einiger neuer Kameramodelle. Im Detail:
- Neue Funktion: Soft Proofing erlaubt die Bildschirmausgabe und -kontrolle von Fotos entsprechend der Abbildungsqualität des für die Druckausgabe gewählten Druckers
- NEU: RAW-Support für folgende Leica-Kameras: M8, M9, X1, Digital MODUL-R8, Digital MODUL-R9
- NEU: RAW-Support für folgende Ricoh-Kameras: GX-100, GX-200, GR Digital II, GR Digital III, GXR
- NEU: RAW-Support für folgende Sony-Kameras: a230, a380, a500
- NEU: RAW-Support für Canon-Kameras folgender Typen: D30, D60, G2, G3, G5, G6, S40, S45, S50, S60, S70, Pro 1, SX1
Mehr Infos beim Vertrieb von ASH hier.
Da wir gerade bei Bibble sind. Plötzlich nimmt die Zahl an PlugIns von Drittanbietern deutlich zu. Darunter auch etliche kostenlose Varianten, die mitunter sehr spannende Funktionen bieten. Wer sich hier auf dem Laufenden halten möchte, sollte diese Rubrik im Supportforum bei Bibblelabs im Auge behalten. Dort werden die aktuellsten PlugIns im Regelfalle präsentiert.
Schliesslich möchte ich auch heute nochmals auf das vor einiger Zeit hier schon einmal erwähnte burn magazine hinweisen. Beeindruckendes und wohltuendes Niveau. Fotografie mit Aussage. Balsam - auch wenn es um die Realität geht.
Und mit den besten Wünschen zum Wochenende noch ein experimentelles Bild: „One Million Diamonds“.
Minox DSC im Test als Filmkamera - "Der nördlichste Agent?"
Wer sich für die kultige „Kleine“ interessiert, sollte sich das unbedingt mal ansehen. Und einen Demofilm gibt es auch. Wer darüber hinaus originale Out-of-the-Cam Dateien haben möchte, darf sich - wie immer in Sachen Minox - gerne melden.
Wir meinen, dass „die Kleine“ eigentlich einen Kultstatus verdient. Für alle Kreativen deutlich cooler als jedes iPhone.
-> Hier gehts zum Testbericht „Minox DSC im Filmeinsatz“
Fettisdagen und Semlor - Fastnachtsdienstag und schwedische Fastensemmeln (mit Rezept)
Der Fettisdagen
(Fastnachtsdienstag) ist der letzte Tag vor dem
Beginn der österlichen Busszeit am
Aschermittwoch. Zwar ist in Schweden Fastnacht
(Fasching) unbekannt, der Faschingsdienstag
wird aber trotzdem traditionell gefeiert. Der
Tradition gemäss werden an diesem Tag die
“Semlor” (auch “fettisdagsbulle” genannt,
“Fastensemmeln”) verzehrt. Wer es ganz
traditionall mag, verspeist sie als Nachtisch
zu Bohneneintopf.
Die Semla (Plural: “Semlor”) ist ein
kalorienreiches Hefeteiggebäck mit Mandel- und
Sahnefüllung. Wir haben auch heute wieder keine
Mühen gescheut und einige Exemplare für ein
Fotoshooting produziert. Deswegen gibt es heute
hier beides: Fotos und das Rezept für alle
Schwedenfans.
Rezept für
8 Semlor
Zutaten für den Teig:
25 Gramm Frischhefe
50 Gramm Butter (ungesalzen)
150 ml Milch
40 Gramm Zucker
Eine Priese Salz
300 Gramm Mehl
1 Ei
Puderzucker für die Garnierung
Zutaten für die Füllung:
175 Gramm Mandelmasse
150 Gramm Schlagsahne
Zubereitung:
Butter schmelzen und Milch einrühren. Hefe
aufbröseln und zugeben. Zucker und Salzpriese
zugeben. Mehl zugeben und so lange kneten, bis
ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In einer
Schüssel bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen
lassen (ca. 30-60 Minuten).
Dann Teig nochmals gründlich durchkneten und
kleine Stücke abteilen. Aus diesen kleine
Kugeln formen (ungefähr halb so gross, wie die
Semlor nachher werden sollen). Diese auf
Backpapier legen und nochmals ca. 30 Minuten
bei Zimmertemperatur gehen lassen.
In der Zwischenzeit Backofen auf ca. 225 Grad
vorheizen.
Ei aufschlagen und die Teigkugeln mit dem
aufgeschlagenen Ei bepinseln. Dann in den Ofen
(mittlere Schiene) und ca. 10 Minuten backen
(exakte Zeit sehr schwer zu bestimmen:
beobachten!). Den Ofen während des
Backvorganges nicht öffnen!
Dann die Backlinge aus dem Ofen nehmen und
abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen oberes
Viertel abschneiden (mit einiger Übung im
klassischen Dreicksschnitt) und im unteren Teil
ein Loch aushöhlen (am einfachsten mit einem
Teelöffel). Die entnommene Masse nun mit der
leicht vorgewärmten Mandelmasse mischen
(verkneten). Jeden Backling nun mit 2-3
Esslöffeln der Masse füllen. Dann die Sahne
aufschlagen und oben draufgeben (am schönsten
mit Spritzbeutel und grober Sterntülle). Dann
die abgeschnittenen Deckel wieder auflegen und
leicht mit Puderzucker bestäuben. Und fertig
sind die Semlor. Und jetzt bei einer guten
Tasse Kaffee geniessen und von Schweden träumen
:)
Und so sollten sie dann aussehen (wobei unsere
ersten Versuche zugegebenermassen bei weitem
nicht so ästhetisch waren - auch hier gilt
“Übung macht den Meister”).
Rezept und Backanleitung by Petra Fuelbert.
“Semlor - one for you and one for me”
Swedish-Winter-Truck :)
Winter views reloadad (Part 3)
-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss
Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.
-> Die neue Portfolio Microsite
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Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.
-> Gallery: Winter views in black/white
And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.
-> The new Portfolio Microsite

Winter views II - die Fortsetzung
-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“
Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.
Sunday: Sunset in a glow
Allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!
- Sunset in a glow -
Photography-News KW 5/2010, and: Crossroad into the light
Richtig geraten, das erste Thema dreht sich heute um Photoshop.
1987 begann Thomas Knoll mit der Entwicklung des Programmes und 1990 lag die Version 1.0 (damals noch exclusiv für den Mac) vor. Derzeit ist die Version CS4 (in direkter Nummernweiterführung ist das eigentlich die Version 11.0) aktuell, und Photoshop ist „der Standard“ wenn es um Bildbearbeitung geht. Hier feiert Adobe - der Hersteller - die Party zum 20-jährigen Jubiläum. Das genaue Jubiläumsdatum ist übrigens der 19. Februar. Also schon mal den Sekt kalt stellen :)
- Hasselblad - schwedischer Hersteller von Mittelformatkameras - ist sehr aktiv:
• Hasselblad-Shooter (genauer: Owner) dürfen sich freuen, denn eigens für sie wurde vom schwedischen Hersteller die vermutlich exclusivste Fotocommunity der Welt geschaffen: Der Hasselblad Owner's Club. Bin gespannt, was wir dort demnächst alles betrachten dürfen.
• Und da wir gerade bei Hasselblad sind: Eine neue Kamera von Hasselblad gibt es auch zu vermelden. Am 10. Februar wird offiziell die neue H4D-40 vorgestellt. Zwar ist noch nicht der 10.2., aber einige Details zum neuen Digital-Mittelformat-Wunderwerk sind bereits durchgesickert:
Auflösung 40 Megapixel (7.304 x 5.478 Pixel), bei einer Sensorgrösse von 33,1 x 44,2 mm.
Aufnahmeformat wahlweise das Hasselblad-eigene 3FR-Format (Dateigrösse ca. 50 MB) oder TIFF (Dateigrösse 120 MB).
Aufnahme- und Verarbeitungszeit ca. 1,1 Sekunden pro Bild (d.h. ca. 33 Bilder pro Minute).
Integriertes „Hasselblad True Focus System“ mit „Absolute Position Lock“. Hintergrund dazu ist, dass digitale Mittelformatkameras nur einen Fokuspunkt in der Bildmitte haben. Wird die Kamera nach dem Fokussieren zur Komposition geschwenkt, kann dadurch - insbesondere bei nahen Objekten - ein ganz leichter Fehlfokus auftreten. Dieser wird durch das Hasselblad-eigene Korrektursystem intelligent ausgeglichen.
Mit einem 80mm-Objektiv („Normalobjektiv für Mittelformat“, entspricht 50mm bei Kleinbild) soll die Kamera - dem Vernehmen nach - um die 16.500 Euro kosten. In Anbetracht der technischen Daten ein Schnäppchen, das Begehrlichkeiten weckt.
- Übrigens: Das neue Stockfotografie-Buch (Details) von Robert Kneschke liegt vor mir zur Rezension. Gestern ist es eingetroffen und ich bin gerade auf Seite 160 von 415. Bereits jetzt kann ich aber schon sagen, dass das Buch mich begeistert und ein „must read“ für alle in Stockfotografie interessierten Fotografen ist. Geballtes Know-How!
Die ausführliche Rezension kommt in einigen Tagen.
Schliesslich noch etwas Fotofutter:
- Marcel hat diese Woche in seinem Fotoblog ein Foto gepostet, das mich sehr angesprochen hat. „Die Brücke“ drückt für mich sehr viel aus und lädt zum sinnierenden Verweilen im Bild ein.
- Thomas hat diese Woche ein schlichtes, aber ebenfalls sehr besinnliches Foto gepostet, das zum Nachdenken über die Sinnfrage einlädt: „Grabstein“.
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches und trotzdem schönes Wochenende!
- Crossroad into the light -
Fototipp: Polarlichter (Nordlichter, Aurora borealis) richtig fotografieren
Übrigens: Die Inuit - eskimoischen Volksgruppe, die im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie auf Grönland lebt - hat ein Sprichwort, wonach das Ende der Polarlichter auch das Ende der Menschen bedeutet.
Ans Werk:
Bevor es ans Fotografieren geht, müssen also zuerst einmal die Polarlichter her. Hier hilft eine sehr gute Webseite, auf der die Polarlicht-Aktivität in den nordpolaren Regionen dokumentiert ist. Anschliessend ist der lokale Wetterbericht gefragt. Und wenn es dann (endlich!) Polarlichter und klaren Himmel hat, kann es ans Werk gehen.
Zuerst müssen einige Einstellungen an der Kamera vorgenommen werden.
Auslöser: Kamera auf Fernauslöser - oder Selbstauslöser - damit nichts verwackelt.
ISO: Hängt mit der Belichtungszeit zusammen. Viele Polarlichter haben bezaubernde Details. Diese gehen in der Regel ab ca. 30 Sekunden Belichtung verloren. Um kürzere Belichtungszeiten zu erreichen, können entweder die ISO hochgeschraubt, oder lichtstärkere Linsen verwendet werden. Auf die Objektive komme ich später nochmals zurück. Zurück zur ISO. Hier gilt es, den Spagat zwischen Rauschen und kurzer Belichtungszeit zu finden. Persönlich gehe ich relativ unproblematisch bis ISO 400. Das hängt aber sehr von der verwendeten Kamera ab. Ausprobieren und kritisch in der 100%-Ansicht begutachten!
Welche Linse? Um die Belichtung möglichst kurz zu halten, darf es gerne eine sehr lichtstarke Linse sein. Für Nikonisten wäre das 28mm f1.4 optimal (leider aber sehr teuer und nur schlecht - wenn überhaupt - zu bekommen). Ein 50mm f1.4 ist deutlichst günstiger, aber an DX meistens schon viel zu lang. Natürlich kann auch ein f2.8er WW-Zoom zum Einsatz kommen (was aber die Belichtungszeiten schon wieder deutlich nach oben befördert).
Fokus: Auf MF stellen und dann auf unendlich fokussieren. Achtung: AFS-Linsen haben in der Regel keinen festen Fokus bei unendlich! Ggf. also noch bei Tageslicht auf unendlich und den Fokusring dann bitte nicht mehr bewegen :)
Ein gutes und stabiles Stativ ist natürlich auch unbedingt erforderlich.
Und dann geht es ans Experimentieren. Ich fange i.d.R. bei 10 Sekunden an und gehe dann in 5-Sekunden-Schritten nach oben. Die Belichtungszeit hängt nach meinen Erfahrungen auch sehr von den Mondverhältnissen ab.
Ausdauer und Geduld sind gefragt. Und in der Nachbearbeitung können behutsames Entrauschen und Schärfen erforderlich sein.
Übrigens: Winternächte sind in den Polarregionen im Regelfall ziemlich kalt. Deswegen auch immer an die Tipps zum Fotografieren in der Kälte denken!
Winter views in black/white
As i went through some black/white processing today i thought that would be a nice opportunity to share some more experimental black/white pictures. Along with this gallery im inventing the new gallery style for 2010.
Please feel free an encouraged to share if you like the pictures and the new gallery style.
-> Gallery: Winter views in black/white
