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Lycksele Motorveckan 2011 - Yankee Cars & Classics im Street-Style

Lycksele Motorveckan 2011 - Yankee Cars & Classics im Street-Style
„Lycksele Motorveckan 2011 -
Yankee Cars & Classics im Street-Style“

Behind the scenes: Einmal jährlich verwandelt sich Lycksele - eine beschauliche Stadt mit 8.513 Einwohnern im Inland Västerbottens - in ein Mekka der Automobilfreunde. Denn im Juli findet dort immer die „Motorveckan“ („Motorwoche“) statt.

Im vergangenen Jahr waren über 30.000 Besucher zu verzeichnen. Das Programm ist vielfältig, unterhaltsam und abwechslungsreich. Der Abschlusstag stand unter dem Motto „Yankee Cars & Classics“ und es gab jede Menge US-Oldtimer zu sehen; darunter viele absolute Raritäten.

Ich hatte am Samstag die Ehre, Frau Lapplandblog dorthin zu begleiten. Sie ist bekanntlich u.a. auf Automobil-Fotografie spezialisiert. Während Frau Lapplandblog die Speicherkarten mit genialen Bildern der automobilen Schätze füllte, assistierte ich und schlenderte einfach etwas umher. Ich hatte bewusst nur eine kleine digitale Leica mitgenommen, um die Stimmung im Street-Style einzufangen.

Eine Serie mit einer Auswahl von Frau Lapplandblog wird es demnächst bei ihr im Blog geben.

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Outdoor-Food-Shooting in der Tourismus-Fotografie

Outdoor-Food-Shooting in der Tourismus-Fotografie
„Outdoor-Food-Shooting: Die Grillspiesse stehen bereit“


Behind the scenes:
Im Moment sind wir gerade mit einer grösseren Serie Outdoor-Food Aufnahmen in der Tourismus-Fotografie beschäftigt. Es geht um sehr individuelle Reisepakete, die mit Erlebnissen in der Natur verbunden sind. Und da gehört natürlich auch das Essen im Freien mit dazu, will heissen z. B. Grillen am Lagerfeuer u.ä.  Der Kunde - ein Anbieter im sehr hochwertigen Reisesegment - möchte eine möglichst natürliche Atmosphäre eingefangen haben. Die Bilder sollen für Print und Web verwertet werden.

Gar nicht so ohne, denn das Location-Scouting gehört mit zu unseren Aufgaben (wir kennen schliesslich unsere Umgebung ganz gut). Auf der Shotlist sind verschiedene “Outdoor-Mahlzeiten”. 

So sind wir denn zur Zeit häufig parallel unterwegs, einmal um die idealen Plätze zu zeigen, zum anderen  um oft auch gleich in medias res zu gehen. Die Stimmung ist immer sehr gut, denn anschliessend wird das Gekochte (oder Gebratene) dann vom ganzen Team (in diesem Falle idR 5-7 Personen) verspeist.

Es kommt dem Kunden mehr auf die richtige Stimmung und das richtige Flair an und so ist kein aufwendiges Food-Styling erforderlich (will sagen und für Insider: alles ist und bleibt essbar).

Von den eigentlichen Aufnahmen dürfen wir leider hier nichts zeigen, aber vom „Drumherum“. Deswegen im Bild eine Batterie vorbereiteter Grillspiesse (persönlich handgeschnitzt vom Fotografen), während wir auf den passenden Sonnenstand gewartet haben (ca. 30 Minuten vor dem “Go”).

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Und wieder geht ein Tag vorüber

Und wieder geht ein Tag vorüber in Lappland
„Und wieder geht ein Tag vorüber...“


Behind the scenes:
Die Tage in Lappland werden kürzer und bescheren uns wieder traumhafte abendlich Lichtspektakel. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und zu betanken: 

Und wieder geht ein Tag vorüber,
versinkt im Dunst der Dämmerung.
Unheimlich langsam zieht der Tag vorüber,
und schon erscheint der erste Stern.


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Gedanken zum Ende einer Ära

Installation zur Mondlandung im 60-er Jahre Museum in Malå
„Installation im 60-er Jahre Museum in Malå“


Behind the scenes:
In diesen Tagen ist nun also die “Atlantis” das letzte Mal gelandet und die Space-Shuttle-Ära hat ihr Ende gefunden. Wie schnell die Zeit vergeht...

Im Zuge der Reportage über die Theaterpremiere von Bergatrollet Tjam haben wir auch dem 60-er Jahre Museum in Malå einen Besuch abgestattet. Das hat mich sehr an die Raumfahrt erinnert - wollten wir als Kinder nicht alle einmal Astronaut werden?.  

In diesem Museum gibt es eine eigene Installation zur ersten Mondlandung. Der Kurator hat gute Arbeit geleistet, und eine “Mondlandungs-Ecke” samt Sternenzelt geschaffen. Der Raumanzug ist leider wohl kein echtes Exemplar von der NASA, wirkt aber dennoch überzeugend. Es gibt noch unbeachtete Points of Interest in Lappland.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Umwelt, oder einen Touristen

Naturreservat Lappland?
„Naturreservat Lappland?“


Behind the scenes:
Lappland wird gerne als “die letzte Wildnis Europas” beschrieben und beworben. Und in weiten Teilen stimmt das auch noch. Trotzdem sind auch hier leider Missstände zu beklagen. Und das auch noch ausgerechnet aus der “Öko-Ecke”. Konkret geht es um den Ausbau der Windkraft, die derzeit hier (wie lange noch?) hoch im Trend liegt. 

Um ganz deutlich zu sein: Im Vergleich zur Atomkraft sind mir Windkraftwerke immer noch hundertmal lieber. Keine Diskussion. 

Dass aber ausgerechnet in landschaftlich sehr schönen Gegenden mit erhaltungswürdiger Flora und Fauna die Windparks aus dem Boden schiessen, ist sehr bedauerlich.

Kürzlich hat es es ein Besucher kurz und bündig auf den Punkt gebracht: “Die Windkraft-Regionen in Lappland sind für mich als Besucher und Tourist gestorben. Hierher komme ich sicher nicht wieder.”

Umso mehr schade, als die unschönen “Stahlspargel mit Flügeln” für die nächsten 25-35 Jahre festbetoniert sind. So werden ganze Landstriche touristisch unbrauchbar gemacht. Aber es kommt noch schlimmer.

Einige Biologen und Naturkundler, die in den vergangenen Wochen hier zu Besuch waren, und für die wir in einigen Dokumentationsprojekten gearbeitet haben, zeigten sich sehr bestürzt über die immense Naturzerstörung. Kilometerlange Wege werden gezogen. Für die Hochspannungsleitungen entstehen breite Schneisen, die nicht nur hässlich sind, sondern Lebensräume seltener Arten zerschneiden und zerstören. 

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der permanenten Lärmentwicklung (gerade auch im tieffrequenten Bereich), den Lichtreflexen und dem Elektrosmog.

Leider gilt es auch hier, der Realität und den Fakten ins Auge zu sehen. Auch wenn es für manche unbequem sein mag. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen werden ihre Spuren hinterlassen. Frage sich nur, zu was das führen wird.

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„Zerstörte Natur“

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Leben und Tod - Details einer Bebilderung

Vor zwei Wochen entwickelte sich aus einer guten Bekanntschaft in Lappland ein spannender Auftrag. Der Auftraggeber hat freundlicherweise seine Zustimmung gegeben, über die Sache - allerdings noch anonym - zu berichten, um einen Einblick in die Überlegungen bei der Produktion und Auswahl - sowohl fotografisch, wie auch schriftstellerisch-redaktionell - zu ermöglichen. 

Es geht um die Bebilderung eines Bändchens mit dem herausfordernden Titel “Leben und Tod”. In dem kleinen Bildband widmet sich der Verfasser dem Gang des Lebens anhand der Symbolik der Jahreszeiten. Die einzelnen Abschnitte bestehen aus Kurzgeschichten und Gedichten. 

Der Autor bat um die Teilbebilderung von “Herbst” und “Tod”, einmal zu einer Kurzgeschichte und einmal zu einem Gedicht. Das besonders Spannende daran ist, dass es sich um einen schwedischen Autor und eine schwedische Buchausgabe handelt, die sich an schwedische Leser richtet. Die kulturelle Einbettung der Symbolik ist also nicht ganz unwichtig. Die ausdrücklichen Wünsche des Autors waren Einfachheit und Naturbezogenheit. Gefragt war seitenfüllendes Hochformat für die Publikation im ca. A6-Format.

Herbst des Lebens - Leben und Tod - Details einer Bebilderung
„Herbst“


Für den Herbst fiel die Wahl auf ein ganz schlichtes Bild sterbender, herbstlicher Blätter. Hier spricht die Farbe ganz deutlich. Sehr ausdrucksstark und “spätsommerlich”. Nicht mehr in voller Blüte und Kraft. 

Unter den Blättern liegen bereits einige herabgefallene verwelkte Nadeln und kleine Äste. Der Bezug zur Ewigkeit; die Todesnähe. Die herbstliche Pflanze wächst aus einer Steinspalte. Aus der Tiefe und der Geborgenheit. Gut verwurzelt. Mit Fundament.

Kreis des Lebens - Leben und Tod - Details einer Bebilderung
„Kreis des Lebens“


Für den Winter sollte ein Bild “den Kreis” zwischen Tod und Leben schliessen. Im zu bebildernden Gedicht geht es um die Enkel und Urenkel des Verstorbenen. Neues Leben, das auf dem vergangenen Leben beruht. Hier fiel die Wahl auf ein Bild in dem aus einem halb-verwitterten Baumstumpf neues grünes Schilfgras spriesst. Im Hintergrund ein Stück der Uferlinie und einige Steine. Im Licht des frühen Abends fotografiert kommen die Farben harmonisch zur Geltung. Die Steine und die Uferlinie stehen für ewigen Kreislauf und Kontinuität. Der obere Bildrand ist absichtlich so knapp beschnitten. Das bringt zum Ausdruck, dass der Fortgang der Geschichte, die Zukunft, offen ist. Wohin die Reise der grünen Sprosse geht, ist noch unklar und ungewiss. 

Der Band wird voraussichtlich im Oktober erscheinen. Ich bin gespannt und freue mich darauf.

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Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)

Lauer Sommerabend in Lappland mit “Eisberg”
„Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)“


Behind the scenes:
Ein lauer Sommerabend in Lappland mit einer Promenade am Wasser nach einer fantastischen Woche. Gut gelaunt, denn in der zurückliegenden Woche sind mehrere Reportagen von uns in verschiedenen Zeitungen erschienen. 

Über dem See steigt gespenstisch leichter Nebel auf. Die Stimmung ist beinahe schon herbstlich, obwohl wir uns eigentlich noch im Hochsommer befinden.

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen sehe ich auf die Stelle, an der normalerweise die Möwen ihren Tag - auf einem Stein sitzend - zubringen. Sie haben ihn bildlich in die Sitze eines Eisberges verwandelt. 

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Die schwedische Krone im Laufe der Zeit - Eine Geschichtsstunde aus dem Geldbeutel

Heute ein kleiner Rundgang durch die Geschichte der schwedischen Währung, der Krone. Ein Blick auf das Kleingeld im Geldbeutel hat gestern nämlich einen geschichtlichen Abriss der letzten 70 Jahre zutage gefördert. In Schweden sind - wie anderswo auch - Münzen aus verschiedenen Zeitepochen im Umlauf. Gestern verirrte sich allerdings ein sehr seltener Sonderling ins Kleingeld: Eine Münze aus dem Jahre 1942.

Schwedische Ein-Kronen-Münzen im Laufe der Zeit - Wappenseite
„Ein-Kronen-Münzen im Laufe der Zeit: Wappenseite“


Die schwedische Krone, die eigentlich noch in je 100 Öre aufgeteilt ist, gibt es seit 1873. Vorläufer der Krone war der Riksdaler (“Reichstaler”). Genau genommen war die erste Krone noch gar keine rein schwedische Münze, sondern die Gemeinschaftswährung der Skandinavischen Währungsunion für Dänemark, Island, Norwegen und Schweden. Die rein-schwedische Krone gibt es seit 1924. 

Interessanterweise sind aber noch immer alle Kronen-Münzen, die ab 1875 ausgegeben worden sind, nach wie vor als gesetzliche Zahlungsmittel zugelassen. Ein Blick aufs Wechselgeld lohnt also, denn es besteht die Chance auf Raritäten zu stossen.

Die Öre gibt es übrigens nicht mehr als Barzahlungsmittel. Zum 30. September 2010 wurde die bis dahin noch in Umlauf befindliche 50-Öre-Münze aus dem Verkehr gezogen. Rein zahlungstechnisch macht das auch Sinn, denn bei einem Kurs von 1 SEK = 0,1095 EUR (Stand 1. Juli 2011) war der Zahlungswert der 50-Öre-Münzen nahezu unbedeutend gering. 

In den Preisangaben taucht die Öre aber noch auf. Ein im Zuge der Ausserkurssetzung eingeführtes Gesetz bestimmt nun für Barzahlungen, dass Beträge von 1-49 Öre hinter dem Komma auf die nächste Krone abgerundet, und Beträge von über 50 Öre auf die nächste Krone aufgerundet werden. Bei Kartenzahlungen wird allerdings nach wie vor auf die Öre genau abgerechnet. Beträgt der Kaufpreis an der Kasse also z. B. 9,50 Kronen (d.h. 9 Kronen 50 Öre) ist der Barzahlungspreis 10 Kronen, der Kartenzahlungspreis indes 9,50 Kronen.

Nun aber von der Öre zurück zur Krone. Traditionell trägt die Ein-Kronen-Münze immer das Bild des amtierenden schwedischen Königs (bzw. künftig der Königin) auf der einen Seite und das Staatswappen oder eine Krone auf der anderen. Um das Konterfei des Monarchen (bzw. der Monarchin) ist das königliche Motto des jeweiligen Staatsoberhauptes in die Münze geprägt.

Das älteste Stück im Geldbeutel - auf dem Foto bei 12 Uhr - stammte also aus dem Jahre 1942. Damals war Gustav V König. Sein Motto lautete “Med folket för Fosterlandet” („Mit dem Volk für das Heimatland“). Auf der Vorderseite prangt das sehr schöne alte Wappen.

Münze Nummer 2 - auf dem Foto bei 15 Uhr - ist der derzeit wohl am häufigsten in Umlauf befindliche Typ. Sie wurde von 1976-2000 ausgegeben. Dieses Exemplar stammt aus dem Jahre 1983 und trägt den amtierenden König Karl XVI Gustaf - abstrahiert dargestellt - auf sich mit seinem Motto “För Sverige i Tiden”. 

Münze Nummer 3 - auf dem Foto bei 18 Uhr - ist die neuere Version der Nummer 2 (ausgegeben seit 2001) mit einem deutlich schöneren Monarchenbild und stammt aus dem Jahre 2009.

Die Nummer 4 schliesslich - auf dem Foto bei 21 Uhr - ist eine besondere Gedenkmünze aus dem Jahre 2009, welche der besonderen Verbindung von Finnland und Schweden gewidmet ist. Statt eines Wappens trägt sie das Bild eines unterbrochenen Linienfeldes auf der einen Seite. Auf der anderen Seite befindet sich ein Bild des Königs. Sie ist nicht sehr häufig, aber durchaus tatsächlich im Umlauf zu finden.   

Schwedische Ein-Kronen-Münzen im Laufe der Zeit - Monarchenseite
„Ein-Kronen-Münzen im Laufe der Zeit: Monarchenseite“


Eine sehr seltene Münze fehlt leider noch in der Sammlung (und auf dem Foto): Im Jahre 2000 gab es zum neuen Jahrtausend eine Ein-Kronen-Münze in sehr geringer Sonderauflage. Auf dieser Sonderprägung sind unter dem Staatswappen die Initialen des Königs eingeprägt. Sollte sich diese Prägung einmal in den Geldbeutel verirren, werde ich ein Foto nachreichen.

Neben den im regulären Umlauf vorkommenden Münzen gibt es natürlich noch eine Vielzahl von Sonderprägungen in verschiedenen Nennwerten (10 SKR - 1.000 SKR) zu besonderen Anlässen, darunter etliche Silber- und Goldmünzen. Diese sind zwar ebenso als Zahlungsmittel zugelassen, dürften aber nicht im tatsächlichen Umlauf vorkommen. Eine Übersicht über die Sonderprägungen bis zum Jahre 2004 gibt es in dieser Broschüre der schwedischen Reichsbank.

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Theater-Weltpremiere in Malå: "Bergatrollet Tjam" von Britta Stenberg

Theater-Weltpremiere in Malå: Bergatrollet Tjam von Britta Stenberg
„Theater-Weltpremiere in Malå: Bergatrollet Tjam von Britta Stenberg“


Behind the scenes:
Die kulturellen Highlights in Lappland reissen nicht ab. Am Sonntag gab es in Malå eine Theater-Weltpremiere. Nachdem im vergangenen Jahr bereits der Film “Shooting Beauty” seine Europapremiere in Malå feiern durfte, ging es diesmal um das Theaterstück “Bergatrollet Tjam” von Britta Stenberg.

Britta ist eine in Nordschweden sehr bekannte Künstlerin, Verfasserin und Drehbuchautorin. Vor einigen Jahren verfasste sie ein Drehbuch für ein Theaterstück, das zunächst in der Schreibtischschublade schlummerte. Zum Sommer der Kultur 2011 hat sich Britta spontan entschlossen, das Stück umzusetzen. Beinahe pausenlos probten die Darsteller unter der Regie von Britta in den vergangenen Wochen und am Sonntag war nun die bewegende Premiere.

Unser Eindruck: Die Premiere ist gelungen und war ein voller Erfolg. Das Publikum war begeistert. Ein beeindruckender Theatermittag im Kultursommer 2011 in Malå. Glückwunsch an Britta und alle Darsteller. Es hat riesigen Spass gemacht, die Premiere fotografisch dokumentieren zu dürfen.


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Malå: En kväll i vänskapens tecken / Ein Abend im Zeichen der Freundschaft in Malå

Malå: En kväll i vänskapens tecken / Ein Abend im Zeichen der Freundschaft in Malå
„Feierliche Anlässe in Malå“


Behind the scenes:
Die Sommeraktivitäten in Malå sind in vollem Gange. Am gestrigen Abend hatte die Folksdanslag („Volkstanzvereinigung“) zu einer bewegenden Veranstaltung eingeladen. Im Rahmen des Austausches mit einer Gruppe aus Österreich - daher der Titel des Abends - gab es nicht nur schwedischen und österreichischen Volkstanz, sondern auch eine Brautmodeschau zu sehen.

Das Spannende daran: Es wurde die Entwicklung der Brautmode über die letzten 150 Jahre gezeigt. Unterlegt mit allerlei Geschichten war das nicht nur äusserst unterhaltsam, sondern auch sehr schön anzusehen. Und die Darstellerinnen und Darsteller dürften jetzt bestens für ihre eigenen Hochzeiten gerüstet sein.

Nachdem die Tageszeitung uns kurzfristig als Fotografen angefragt hatte, haben wir gleich mal noch etwas mehr geknipst und eine Galerie aufgelegt:


-> Hier gehts zur Galerie „Ein Abend im Zeichen der Freundschaft in Malå“

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Approaching storm

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„Approaching storm“


Behind the scenes:
Ein Grummeln aus der Ferne. Wie ein Sandsturm schiebt sich die bedrohliche Wolkenwand binnen Minuten bis auf einige hundert Meter heran und treibt die Finsternis vor sich her. 

Eine beinahe apokalyptische Stimmung legt sich über die ausgedehnte Moorlandschaft in Lappland, in der wir gerade wandern.

Und kurz darauf fegt die erste Hagelwelle über uns hinweg. Die Vierbeiner nehmen es stoisch-gelassen und ich füge mich - das Naturschauspiel bestaunend - dem abkühlenden Schicksal. Nach 10 Minuten ist der Spuk hinüber. Und wir klitschnass.


Notiz an mich selbst: Die Urlaubstipps für Lappland unbedingt um gute Regenkleidung erweitern :)

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Strandgedanken und 8 Urlaubstipps für das Campen in Lappland

Strandgedanken in Lappland
„Strandgedanken in Lappland“


Behind the scenes:
Brütende und schwüle Sommerhitze. Jede Handbewegung führt beinahe zum Schweissausbruch. Frischgepresster Zitronensaft verschafft ein wenig Linderung. Aber nur ein wenig. 

Was tun? Ab zur Lieblingsstelle am Badeplatz in Mörttjärn und dort eine Pause einlegen (siehe bereits: Mörttjärn 1, Mörttjärn 2 und Mörttjärn 3). 

Auf dem alten Landungssteg sitzend, mit einem guten Buch in den Händen und den Füssen gleichzeitig im Wasser, sieht die Welt gleich ganz anders aus :)



8 Urlaubstipps für den Sommer in Lappland:


1. Suchen Sie sich zum Campen eine Stelle an einem grösseren See oder Fluss, und keinesfalls an einem Sumpfgebiet. An grösseren Seen und Flüssen weht meist eine gute Brise. Das vertreibt die Zur Zeit in Massen vorhandenen Mücken!

2. Legen Sie sich in Schweden ein wirklich gutes Mückenmittel zu. 

3. Fragen Sie am besten Einheimische nach guten Stellen zum Campen und Übernachten. Wenn Sie kein Schwedisch sprechen: Fast alle sprechen hier Englisch.

4. Tragen Sie hohe Schuhe und lange Hosen in unbekanntem Terrain. Dieses Jahr gibt es wieder sehr viele Kreuzottern.

5. Denken Sie an die zahlreichen Wildtiere: Lassen Sie Hunde nicht frei laufen.

Es gibt hier übrigens auch Braunbären in der freien Natur. Sollten Sie auf einen solchen stossen:
- Geniessen Sie den seltenen Anblick
- Halten Sie Abstand!
- Ziehen Sie sich dezent zurück!
- Keinesfalls füttern (gilt übrigens für alle Wildtiere)!
- Keinesfalls annähern!
Ihr Leben wird es Ihnen danken. Weitere Infos (allerdings in Schwedisch) in der hervorragenden Broschüre „Björnmöten“ vom Naturvårdsverket.

6. Rechnen Sie damit, dass viele Geschäfte und auch Werkstätten während der Urlaubszeit geschlossen haben. Der Servicelevel ist in dieser Zeit überall deutlich eingeschränkt; auch im Gesundheitssystem.

7. Generell wichtig: Das sog “allemansrätten” (“Jedermannsrecht”) gewährt sehr viele Freiheiten in der Natur. Es enthält aber auch Grenzen. Leider vergessen das viele Besucher und Touristen immer wieder. Bitte lesen Sie die vom schwedischen Naturvårdsverket bereit gestellten Informationen zum Jedermannsrecht (Direktlink zur deutschen Version) und halten Sie sich daran. Denken Sie bitte daran: Auch Sie sind ein Botschafter Ihres Heimatlandes und Ihrer Kultur.

8. In diesem Zusammenhang: In Lappland entstehen derzeit viele Windparks. Die ausgedehnten Baustellen und Baugebiete rund um die neuen Windkraftwerke sind mit Hinweisschildern versehen. Meiden Sie zu Ihrem eigenen Schutz diese Gebiete. 

Gute Fahrt! 

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Gestrandet

Gestrandet
„Gestrandet“


Behind the scenes:
Viele brachen auf zu neuen Ufern. Einwandern, Auswandern, Einstiege, Aufstiege und Umstiege. Manche erklommen sogar die Leiter. Die der Hierarchie, der Karriere, des Erfolges. Oben angekommen, sahen sie das Schild: “Hier ist das Ende der Leiter”. 

Wiederum auf zu neuen Ufern. Einwandern, Auswandern, Einstiege, Aufstiege und Umstiege.

Nur wenige haben ihr Ziel erreicht. Nur diejenigen, die ihr Ziel tief innen in ihrem Herzen auch kannten.

Die anderen.

Sind gestrandet.

Irgendwo. An einem Ufer.

Und als sie nochmals zu neuen Ufern aufbrechen wollten, bemerkten sie es. Ihr Boot war brüchig geworden.

Gestrandet.

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Foto-Futter 27/2011 mit Input und Know-How rund um die Fotografie

Wieder druckfrisch: Das aktuelle Foto-Futter mit Input und Know-How rund um die Fotografie


• Fotofeinkost


- Der Augenschmaus ist heute wieder besonders exquisit: Matt Stuart.

Matt macht schlichtweg beeindruckende Aufnahmen und hat einen faszinierenden eigenen Stil entwickelt. Unbedingt in alle Galerien reinschauen. Hinweis zur Navigation: In Matts Galerien immer auf das Bild klicken, dann geht es weiter.


• Know-How

- Eine sehr häufige Frage, ist die Frage nach der Tiefe in der Fotografie: „Wie schaffe ich Tiefe und Räumlichkeit in meinen Bildern“. Oft gestellt. Diese Woche nun ist die Antwort in Buchform erschienen: „A Deeper Frame“ von David DuChemin

Mich freut das ganz besonders, nachdem es um David - nach seinem Unfall in Italien - einige Zeit gar nicht gut stand. Aber nun ist er - auch wenn er noch nicht wieder laufen kann - wieder beinahe ganz der Alte. Und das spricht auch deutlich aus seinem diese Woche erschienenen Ebook. Prädikat: Sehr empfehlenswert. Zur Rezension bitte hier entlang.


• Technik

- Vielleicht nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen, aber sehr amüsant und interessant: Bei Lens Rentals hat man sich die Mühe gemacht 50 (!) UV-Filter auf ein Objektiv zu schrauben

Und das sinnvollerweise noch im Vergleichstest: 50 qualitativ gute Filter gegen 50 nicht so gute. Die Ergebnisse sind aufschlussreich.


- Ansonsten hagelt es derzeit wieder Vorstellungen von neuen Kameras, Objektiven, usw. Interessant scheint die neue Olympus PEN E-P3 Serie zu sein BTW: Liebe Leute bei Olympus, die würden wir hier gerne mal testen!.


- Eine neue Technologie macht derzeit sehr von sich reden: Lytro

Es geht um eine Kamera, die nicht nur eine Ebene, sondern ein ganzes Lichtfeld aufnimmt. Der Clou dabei ist, dass die Schärfeebene nachträglich ausgwählt werden kann (zum Verständnis am besten die Beispiele auf der Homepage von Lytro ansehen).
 
Im Spätjahr soll eine erste praxistaugliche Kamera erscheinen. In Blogs und Foren wird nun heftig gestritten, ob das denn noch Fotografie sei. Aber sind wir doch mal ehrlich: Das könnte ein Verkaufsschlager werden. Das werden die - durchaus berechtigten - Diskussionen nicht verhindern können. Der Haken ist eher der, dass die Auflösung bei den ersten marktreifen Modellen sehr gering ausfallen dürfte. Nichtsdestotrotz könnte Lytro in ein paar Jahren eine echte Zukunftstechnologie sein.


- Immer wieder erhalte ich Fragen nach dem Motto “Soll ich meine Kamera updaten, oder nicht?”. Bei Thom Hogan gibt es dazu eine ganz wunderbare tabellarische Übersicht (für die Nikon Modellpalette), die eigentlich keine Fragen mehr offen lässt.


• Tools

- Bibble der beste und schnellste RAW-Konverter auf dem Markt, entwickelt sich weiter zum absoluten Geheimtipp für digitale schwarz/weiss Fotografie. Neben der Fülle an bereits vorhandenen Plugins (kürzlich hatte ich über Gelatin berichtet), gibt es nun ein weiteres neues Plugin:  Silicon Bonk. Das Plugin ist derzeit noch unter Weiterentwicklung und mit weiteren Funktionen darf gerechnet werden. Bereit jetzt ist es aber in jedem Fall eine weitere Bereicherung für die digitale schwarz/weiss Fotografie.


• Eigenes

- Abgesang: Da durfte ich mich nun diese Woche von einem Objektiv verabschieden. Das altgediente und geschätzte 18-200er von Nikon - eine hervorragende Allround-Linse für die Freizeit und für schnelle Reportagen im DX-Format -  hat seine Dienste nun endgültig eingestellt. Schade, wenn ich bedenke, was wir gemeinsam so alles durchgemacht haben. Mancher Kratzer weckt Erinnerungen. Und mit dem Staub und Dreck, der sich innen im Objektiv befindet (Codename “Luftpumpe”) könnte sich sicher so mancher Kriminalist über Monate analytisch beschäftigen. Aber nun ist es wohl endgültig vorbei, denn der Kostenvoranschlag rechtfertigt eine Reparatur leider nicht mehr. Das führt mich zu der Frage: Hat unter der werten Leserschaft jemand irgendeine taugliche DX-Linse für Nikon (18-200, 18-105, 18-125, Sigma 17-70, o.ä.) günstig abzugeben? Falls ja, bitte mailen. Danke!


- Kommentare: Viele User haben um die Rückkehr der Kommentarfunktion direkt hier im Blog gebeten. Wir gehen daher nun mit Disqus als Kommentarsystem in eine neue Runde. Feedback dazu ist gerne willkommen.


So, das wars für heute. Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche allerseits!



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