Sommer in Lappland XVIII - Just another river
Behind the
scenes: Ausnahmsweise einmal zwei
Versionen. „Just a river“ - Einfach nur eine
fotogene Stelle an irgendeinem Fluss in
Lappland. Die Diskussionen zwischen Herrn und
Frau Lapplandblog führten zum Patt hinsichtlich
der Frage, welche Version denn die bessere sei.
Also gibt es hier beide Versionen mit der Frage
an die Leserschaft:
Welche Version gefällt Euch besser, und warum?
Aus Lappland wünschen wir allen
Leserinnen und Lesern
ein wunderschönes Wochenende!
Sommer in Lappland XVII - Ein Gruss am Wegesrand
Sommer in Lappland XV - Visualising trees and landscape, part II
Sommer in Lappland XIV - Weekend-Wellness mit Grillkorv
Behind the scenes: Heute
einmal ganz privat. “Es gibt kein schlechtes
Wetter, nur schlechte Kleidung”. Hat sich
gestern wieder bewahrheitet. Und das zur Zeit
sehr kühle und regnerische Wetter hat im
lappländischen Sommer einen unbestreitbaren
Vorteil: So gut wie keine stechenden
Fluginsekten. Also war gestern ein
Familienausflug mit Grillen - natürlich ganz
weit draussen - angesagt. Lecker wars und es
hat viel Spass gemacht.
Und “Grillkorv” heisst übrigens Grill- oder
Bratwurst auf Schwedisch :)
Übrigens: Habe die letzten
Stunden auch ein Update der
Portfolios vorgenommen. You’re
welcome to have a look!
Sommer in Lappland XIII - Alien attack?
Behind the scenes: As we all
know the world looks different from different
perspectives.
I was reminded of that fact when i inspected
some fallen trees from a near-ground
perspective. Suddenly the scene became
frightening because it looked like coming
directly from a shocking science-fiction film.
I felt like facing some kind of alien attack
though it just has been a very quite and lonely
place somewhere in Lappland.
Sommer in Lappland XII - Angel in the sky
Sommer in Lappland XI - Take a break
Behind the
scenes: Eine kleine Pause auf der
Fahrt. In der Nähe von Lycksele. Ein Parkplatz
an einem See. Einige Möwen segeln und kreisen.
Und natürlich machen auch sie eine Pause.
Frau Lapplandblog sah sie
dort sitzen und regte ein paar Fotos an.
Zuvor sprach sie vermutlich mit der Möwe.
Denn die blieb tatsächlich in aller Ruhe
sitzen und liess sich von meinen
fotografischen Annäherungsversuchen nicht
irritieren. Ein beruhigendes Stilleben.
Sommer in Lappland X - A gate to heaven
Behind the
scenes: Freizeit. Eine lange Wanderung
in Lappland. Nur einige Vögel zu hören. Spuren
von Rentieren, Elchen und einem Bär.
An einem Pfad auf den Gipfel. Bizarre Formen
umgefallener Bäume. Halb verrottet und dennoch
Natur-Kunst. Dieser hier sah aus wie ein
Schlüsselloch, durch welches man das Tor zum
Himmel öffnen kann.
Sommer in Lappland IX - The last sunbeam
Behind the
scenes: Die von den letzten
Sonnenstrahlen angestrahlte Blume stand ca. 5
Meter über Grund auf einem Hügel aus Geröll.
Geschätzte Zeit zur Dunkelheit auf der Blume
waren ca. 2 Minuten. Etwas Fitnesstraining
also, einen steilen Geröllhügel hinauf zu
klettern. Für genau 5 Aufnahmen hat es dann
noch gereicht. Und der Weg wieder nach unten
war deutlich schwieriger, als der Weg nach
oben.
Sommer in Lappland VIII - Sunset glow
Ein schönes und geruhsames Wochenende!
Behind the
scenes: Eine relativ schnell ziehende
aufgelockerte Wolkendecke hat den richtigen
Moment zur sportlichen Aufgabe gemacht. Umso
mehr, als ich im ca. 40 cm tiefen Wasser stand
und von Mücken umschwirrt wurde. Ich habe
bewusst diese Aufnahme mit dem überbelichteten
Himmel ausgewählt, da hier die schönste
Spiegelung im Wasser war.
Sommer in Lappland VI - Visualising trees and landscape
Summer in Lapland V - It is hot and we are searching for the pyramids
Reminded me actually of my last visit in the Sahara desert (many, many years ago).
So i began to think about „what if i could find the pyramids in Lapland?“. And i decided to go out and search a bit.
Finally i found what i was looking for: The pyramids. Yes, they really exist - even here in Lapland. Have a look by yourself:
Sommer in Lappland IV - Colors and shapes
Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut
Es handelt sich um
eine in hiesigen Breiten gelegentlich
vorkommende Pflanze.
Wikipedia belehrt uns: “Das Fuchs' Knabenkraut
ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die
Wuchshöhen von etwa 20 bis 90 Zentimetern
erreicht. Der markige Stängel ist nicht hohl.
Die Laubblätter werden 5 bis 10 (bis 12) cm
lang, die Spitze des obersten Laubblattes ist
bei dieser Art weit vom Blütenstand entfernt.
Die Laubblätter sind oberseits dunkelgrün,
unterseits heller und besitzen meist querovale
Flecke. Die unteren Blätter sind rosettig
gehäuft, das unterste Laubblatt ist auffallend
kurz und stumpf.”
Die charakteristischen Blätter sind im zweiten
Bild zu sehen.
Ein gesunkenes Wahrzeichen / A sunken Landmark
Als ich vorgestern dort vorbeifuhr, habe ich die Tragödie aus dem Augenwinkel gesehen und dann zur Kamera gegriffen. Jemand muss wohl den „falschen Stöpsel“ gezogen haben. Die schwimmende Saune hatte eine kräftige Schlagseite und lag traurig halbversunken. Gegen Abend war nur noch ein kleines Stück Dach sichtbar. Und am nächsten Tag war sie - bis auf einige herumschwimmende einzelne Bretter - in den Fluten versunken.
Gesucht - Gefunden: Die besten Lappland-Links
Eine der besten Linklisten zu Lappland haben Jan und Dorthie erstellt. Eine richtige „Schatzkiste“. Bei Zwedenstart gibt es beinahe alle guten Links zum Thema, die es überhaupt gibt.
-> Zwedenstart Lappland-Linkliste
Sommer in Lappland
Eine Reise durch den Sommer in Lappland / A journey through the summer in Lapland
A lot of blogs are taking a summer break. We are different. We thought it might be nice for our readers to join us on a photographic journey through the summer in Swedish-Lapland. Within the next weeks - until the end of august - there will be postings titled “Sommer in Lapland” to give you insights about Lapland in the summer season. Enjoy!
Innenausbau mit Bagger
Über Innovation und Kreativität / Om innovation och kreativitet
Malå Cityrace 2010 - Heisse Reifen in der Stadt
Die
Sommeraktivitäten 2010 in Malå sind voll im
Gange. Wo normalerweise fliegende Händler ihre
Marktstände aufbauen, war heute “Aktion” in
Malå zu sehen: Qualmende Reifen rund ums alte
Rathaus.
Beim Malå Cityrace - einem Gocart-Rennen -
durften ab 15 Uhr alle interessierten Fahrer
jeweils in 6-er Gruppen gegeneinander antreten.
Die Einzelsieger kamen in die Ausscheidung und
schliesslich ins Finale um 17 Uhr. Ein
gelungenes Arrangemang, das viele Besucher
anlockte.
Wir vom Lapplandblog waren natürlich auch
dabei, und haben das Event für Sie geknipselt
:)
-> Hier gehts zur Galerie
„Malå Cityrace 2010“
-> Klick här så kommer du till bildspelet
„Malå Cityrace 2010“
-> To the gallery: „Malå Cityrace
2010“
Die Flugsaurier schlagen wieder zu...
Hier hatte sich ein Flugsaurier unbekannter Gattung auf der Fensterscheibe niedergelassen. Da das Makro sowieso gerade auf der Kamera war, drängte sich das Motiv geradezu auf :)
Consistency - Travel Photographer Bob Holmes trifft den Nagel auf den Kopf
-> Unbedingt sehens- und hörenswert, welche wertvollen Tipps und Einsichten Bob teilt.
Eine Passage bringt es meines Erachtens nach “auf den Punkt”:
“Everyone can get occasionally great photographs. But the secret is to be consistent. The thing that separates Professionals from Amateurs is that we can have a horrible day; you had a fight with your wife; you got a hangover, everything is going wrong. And yet you still have to go out and make great photographs. And the only way you can do this is practice, practice, practice.”
"Alltag in Schweden" von Delia Kübeck in der zweiten Auflage erschienen
Im April 2009 war
die erste Auflage des Ratgebers für Auswanderer
„Alltag in Schweden“ von Delia Kübeck
erschienen. Ich hatte hier darüber
berichtet.
Kürzlich ist nun bereits die aktualisierte
zweite Auflage dieses sehr empfehlenswerten
Buches erschienen. Geradezu ein „muss“ für
alle, die ans „Umziehen“ nach Schweden denken.
Eine hervorragende Information über alle
wichtigen Grundlagen. Natürlich empfehlen wir
in jedem Fall eine zusätzliche individuelle
Beratung und einen individuellen
Auswanderungsplan.
Die zweite Auflage ist unter der ISBN
978-3-934918-51-1 ab sofort im Buchhandel
erhältlich. Am einfachsten können Sie das Buch
hier direkt bei Amazon bestellen:
(Affiliate link -
Sie zahlen keinen Cent mehr und unterstützen
damit trotzdem unsere Website)
Warum ich es liebe - Oldtimer-Paradies Lappland
Frau Lapplandblog - auf schöne und exotische Motive spezialisiert - hatte etwas abseits des Wegs erspäht. Also rückwärts und instinktiv eine Kamera gegriffen.
Da stand doch tatsächlich zwischen verfallenden Gebäuden wieder so eine echte Rarität in Form eines Oldtimers. Mit etwas geübtem Auge - meine Gattin ist da sehr gut - gibt es viele traumhaft schöne Oldtimerwracks abseits der Wege in den Weiten Lapplands.
Es war zwar mitten in der Nacht. Midsommar sei Dank war aber trotzdem noch bestes Fotolicht. Eine gute halbe Stunde sind wir dann gemeinsam um das bildschöne Exemplar gerobbt und haben es aus allen Perspektiven „verewigt“. Zwei Aufnahmen sollen etwas Appetit machen.
Die Serie hat natürlich nach schwarz/weiss verlangt (und technisch noch ganz simpel dazu: D40 DSLR-Knipsecam mit Kitobjektiv (weil alles andere alle schon wieder gut verstaut gewesen ist), RAW, Bibble, Ilford FP4 Simulation mit Andrea PlugIn).
Kleines Quiz noch dazu: Wer weiss, um was für einen Oldtimer es sich da handelt?
Tipp: Alternative Mückenbekämpfung
Ein kleiner Blecheimer und zwei Holzscheite. Unbedingt auf eine feuerfeste Unterlage achten. Anzünden. Ab und an ein Büschel grünes Gras o.ä. ins Feuer geben. Und den Eimer so ausrichten, dass man selbst immer im leichten Strom des Rauches sitzt oder steht. Zuverlässig, einfach und kostengünstig.
Nicht in der Umgebung brandgefährlicher und brennbarar Stoffe und Materialien zu verwenden! Nutzung und Anwendung auf eigene Gefahr!
Die kleine Flugschule: "Ready for take off?"
UNESCO Weltkulturerbe in Lappland: Gammelstads kyrkstad in Luleå
Der Begriff Kyrkstad lässt sich am besten mit “Kirchdorf” übersetzen. Insgesamt 71 alte Kirchdörfer dieser Art gibt es, von denen allerdings nur wenige in gutem Zustand erhalten sind. Die Geschichte der Kirchdörfer beginnt im 16. Jahrhundert. Sie wurden für die Bevölkerung geschaffen, die - für damalige Verhältnisse - weit entfernt von den Kirchen wohnten. Denn der regelmässige Kirchgang war damals “staatsbürgerliche Pflicht”. Bis zu 32 „Kirchen-Pflichtbesuche“ pro Jahr konnten sich ergeben. An- und Abreise am selben Tag waren aber aufgrund der weiten Wege undenkbar, und nahmen oft mehrere Tage in Anspruch. Daher wurden kleine Hütten als Übernachtungsmöglichkeiten gebaut. In der kyrkstad in Luleå entstanden so über 400 Hütten (“kyrkstugor”). Die Hütten sind netzförmig um die zentrale Kirche herum gebaut.
- Von überall aus gut sichtbar: Die
zentrale Kirche -
Die Hütten werden
auch heute noch von traditionsbewussten
Menschen genutzt. Die Nutzung geschieht
übrigens aufgrund einer abenteuerlichen
rechtlichen Konstruktion. Eigentum kann nur an
den Hütten selbst - als “fliegende Gebäude” -
erworben werden. Grund und Boden gehören nach
wie vor der Kirche. Um die Hütten aber auch
tatsächlich nutzen zu dürfen, bedarf es
zusätzlich einer besonderen Erlaubnis des
königlichen Beauftragten. Die Eigentümer und
Nutzer müssen sich dabei an viele Vorschriften
halten. Die Nutzung ist u.a. nur von Freitag
bis Montag, aber nicht in der Zeit von Montag
bis Freitag gestattet. Ausserdem gibt es in den
kleinen Hütten keinen Strom (da habe ich
allerdings einige Ausnahmen gesehen), kein
fliessendes Wasser und keine Toiletten.
Sanitätsräume befinden sich in Form von
Gemeinschaftsanlagen auf dem Gelände.
- Der Turm der alten Kirche -
Zentral in der
kyrkstad liegt die alte Kirche. Ein relativ
schlichter Bau, errichtet aus risiegen Steinen.
Eingeweiht wurde sie im Jahre1492 und war
damals noch katholisch. Die Hüttenbauten um die
Kirche herum entstanden allerdings erst nach
der Reformation, nachdem das Königshaus den
evangelischen Glauben und auch die
Kirchenpflicht eingeführt hatte.
- Detail an der Kirche -
Besonders interessant und erfreulich ist der
Umstand, dass das Kirchendorf Gammelstad mit
zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Schweden hat
lediglich 14 Objekte zu verzeichnen, die zum
Weltkulturerbe gehören (Stand: 2010). Neben der
Gammelstads kyrkstad gehören dazu:
Der Marinehafen von Karlskrona, Das Stora
Alvaret - Agrarlandschaft von Süd-Öland, Die
Hansestadt Visby auf der Insel Gotland, Die
Radiostation Grimeton in Varberg, Die
Felszeichnungen von Tanum, Der Skogskyrkogården
bei Stockholm, Die Wikingersiedlungen Birka und
Hovgården, Das Schloss Drottningholm , Die
Eisenhütte Engelsberg bei Fagersta, Der
Kopparberget - Großer Kupferberg in Falun , Die
Höga Kusten , Laponia in Lappland und der
Struve-Bogen in Norrbotten.
- Nebengebäude der Kirche -
Noch ein Wort zu Kjell Lundholm. Der
Historiker, der im Laufe seiner Karriere u.a.
Leiter des Norrbotten-Museums war, hat rund 25
kulturhistorische Bücher und über 300
Fachartikel verfasst. Seine souveränen
Geschichtskenntnisse in beinahe allen denkbaren
Bereichen sind überaus beeindruckend. Das
Wissen sprudelt bei ihm sozusagen aus jeder
Pore. Und äusserst unterhaltsam waren Vortrag
und Führung noch dazu. Sollten sie des
Schwedischen mächtig sein und sich Ihnen eine
Gelegenheit zu einer Führung oder einem Vortrag
von Kjell bieten: Nutzen Sie diese einmalige
Chance!
Framing card - The best thing before you pick up the cam: A Marc Silber recommendation
Wichtiger als die Frage nach der richtigen Linse, der richtigen Kamera oder der richtigen Anwendung des Zone-Systems?
Ganz einfach. Ganz grundlegend. Ganz effektiv: Sehen lernen.
Die optimale Hilfestellung dafür ist simpel: Zuerst zur “framing card” greifen und sehen, wahrnehmen und fühlen.
Marc Silber hat dazu kürzlich einen äusserst empfehlenswerten Beitrag auf seinem Blog veröffentlicht.
Der Beitrag enthält auch einen Link zu einem Lehrvideo und sogar ein Muster mit dessen Hilfe eine framing card ganz einfach selbst hergestellt werden kann.
Die Woche in Lappland und das Wetter
Einen beklagenswerten Punkt gibt es aber: Das Wetter. Von richtigem Sommer ist noch keine Spur zu erkennen. Es ist kühl, viel zu kühl für die Jahreszeit (im Durchschnitt so um die 10-12 Grad tagsüber), und verregnet. Zwar verspricht der Wetterbericht „über 20 Grad“ für die nächste Woche. Langsam kommen aber Zweifel auf, denn das geht nun schon seit 4 Wochen so :(
Auch wenn dieses
Bild vor einigen Tagen entstanden ist, trügt
der Schein. Denn das ist keine ausgetrocknete
Wüste.
Die Realität sieht zur Zeit eher so aus:
Trotzdem allen Leserinnen und Lesern
einen guten Start in die neue Woche!
5 Foto-Tipps (nicht nur) für den Urlaub in Lappland
1. Es darf und soll Spass machen!
Sie sind im Urlaub. Nicht auf Arbeit und nicht auf Akkord. Knipsen Sie was Ihnen Spass macht und wenn Sie sich danach fühlen. Setzen Sie sich nicht unter Zwang. Immer locker bleiben! Lassen Sie sich nicht einschüchtern von allpräsenten, vermeintlichen “Fotoprofis”, die sich “wichtig machen”. Fotografieren Sie stattdessen, was Sie persönlich anspricht und bei Ihnen Emotionen auslöst.
2. Ran ans Motiv!
Gar nicht oft genug zu betonen. Ran an das Wesentliche. Was wollen Sie mit Ihrem Bild zeigen? Genau das soll auch auf dem Bild zu sehen sein. Scheuen Sie sich nicht, sich ein paar Schritte in Richtung Motiv zu bewegen. Und Details berichten oft viel mehr über eine Situation, einen Platz oder einen Menschen als “langweilige” Panoramaaufnahmen und Übersichten.
3. Gerne ein paar Bilder mehr machen
Machen Sie ruhig ein paar Bilder zuviel - jedenfalls wenn Sie digital fotografieren. Knipsen Sie drauf los, wenn Ihnen danach ist, und Sie ein spannendes Motiv gefunden haben (vorausgesetzt Sie haben Ersatzbatterien oder einen Ersatzakku, und eine zusätzliche Speicherkarte dabei). Wieder zu Hause löschen Sie am heimischen Computer einfach gnadenlos alle Fotos, die Ihnen nicht gefallen. Voilà.
4. „Abseits der Wege gehen“
Es gibt überall auf der Welt die bekannten “Postkartenmotive”. Die müssen Sie eigentlich nicht mehr fotografieren. Kaufen Sie lieber eine Postkarte oder greifen Sie auf das Bild im Reiseführer zurück. Viel gebender ist es, sich abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen und auch zu fotografieren. Machen Sie Ihre eigene und ganz persönliche Urlaubsreportage. In der Regel ist es dabei viel wichtiger, eine Stimmung oder Atmosphäre einzufangen. Ganz wie wenn Sie selbst für GEO oder National Geographic schreiben und knipsen würden. Da würden Sie doch auch nicht das 100.tausendste Foto der Tower-Bridge knipsen, oder?
5. Licht, Licht, Licht
Bestimmt ist es Ihnen ohnehin bereits aufgefallen: In den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden (“goldene Stunden”) hat das Licht die “besondere Fotoqualität”. Besonders schöne Motive verdienen es, bei diesen besonderen Lichtverhältnissen abgelichtet zu werden. Gilt übrigens nicht für alles. Die einfache Faustregel (die aber auch bewusst durchbrochen werden darf) lautet: Details und Portraits besser bei bedecktem Himmel und diffusem Licht; Landschaft und alle Totalen in den goldenen Stunden.
Übrigens: Der wichtigste Tipp für gute Urlaubsfotos ist es, immer die Kamera dabei zu haben. Deswegen lieber eine brauchbare Kompaktkamera in der Jacken- oder Hosentasche dabei, als die Spiegelreflexausrüstung im Hotelzimmer zu haben.
Und ganz speziell für alle diejenigen, die nach Lappland in den Urlaub reisen: Ein richtig gutes Insektenschutzmittel sollte keinesfalls fehlen. Wir empfehlen Mygga (und verraten Ihnen auch warum).
Haben Sie Fragen zum Thema Urlaubsfotos? Einfach die Kommentarfunktion nutzen. Ich verspreche Antworten nach bestem Wissen und Gewissen :)
Mark Mc Loughlin
Über Facebook bin ich vor einigen Wochen auch auf den begabten und talentierten englischen Nachwuchsfotografen Mark Mc Loughlin aufmerksam geworden.
Mark - gerade einmal 17 Jahre alt - hat sich der Sportfotografie verschrieben, liefert aber auch in etlichen anderen Genres wirklich ansehnliche Ergebnisse ab. Er steht kurz davor, das College zu beginnen. Natürlich in der Fachrichtung Fotografie. Und er hat auch schon bei etlichen Sportevents sehr erfolgreich geschossen.
-> Zum Flickr-Stream von Mark Mc Loughlin
Bemerkenswert: blindphotographers.org
Wie geht denn das? - Das haben wir uns gefragt, denn Blind Photographers ist eine Seite rund um die Werke von nichtsehenden und sehgeschädigten Fotografen. Unglaublich, oder? Sehen und staunen Sie selbst!
-> Blind Photographers
Richtig Auswandern (2)
Ein wunderbares Wochenende und ein fliegender Hund :)
„Im Freiflug von Fotograf zu Fotograf“
Kostenloses iPad Wallpaper: Bubbles
Ein kostenloses Wallpaper für alle Apple iPad-Nutzer zum freien Download: Bubbles.
Bitte hier klicken zum Download (Bubbles, 1024x1024 Pixel iPad-Wallpaper-Format).
Das Wallpaper sieht aus wie das Bild, enthält aber keinen Copyright-Hinweis.
(Tipp: Eine gute Erklärung, wie neue Wallpaper auf dem iPad installiert werden, findet sich hier.)
Enjoy!
A closer look: Bibble 5.1 - Die RAW-(R)Evolution geht weiter
Wir haben die 5.1 Pro-Version übers Wochenende bereits an den ca. 1.500 Aufnahmen des Wochenendes getestet und sind ganz angetan.
Einige neue und nützliche Funktionen sind hinzugekommen und die PlugIn-Verwaltung wurde deutlich vereinfacht. Wermutstropfen dabei ist allerdings, dass die PlugIn-Pakete jetzt in einem neuen Format vorliegen müssen. Noch nicht alle PlugIn-Programmierer haben ihre PlugIns im neuen Format bereit gestellt (für alle, die es ganz eilig haben, gibt es im Supportforum aber auch einen Workaround).
Einen Überblick über die wichtigsten Neurungen und Änderungen habe ich von der Seite des deutschen Vertriebes für Bibble (Application Systems in Heidelberg) hierher kopiert:
• NEU: Reparieren & Klonen - "Reparieren & Klonen" ist ein praktisches Retusche-Werkzeug zum Reparieren von Verschmutzungen inklusive Sensorflecken und für die gezielte Korrektur fehlerhafter Bildinhalte durch Klonen intakter Bildbereiche.
• NEU: Perfectly Clear® - Die 1-Klick-Optimierung "Perfectly Clear®" wurde von Athentech Imaging entwickelt und nutzt eine intelligente, dynamische Kombination verschiedener aufwendiger Korrekturfunktionen zur automatischen Bildoptimierung. Perfectly Clear macht in den meisten Fällen viele aufeinanderfolgende manuelle Bearbeitungsschritte überflüssig und erlaubt es so, mit nur einem Mausklick Bilder für Präsentation, Web-Export oder Ausdruck aufzubereiten.
• NEU: Web-Galerien - "Web-Galerien" generiert via Stapelverarbeitung Web-taugliche Fotogalerien aus den selektierten Bildern.
• NEU: Auto-Kontrast - Auto-Kontrast sorgt für eine automatische Korrektur von Spitzlichtern und Schatten.
• SDK und Schnittstelle für Drittanbieter-Plug-ins wurden wesentlich erweitert und verbessert und ermöglichen jetzt noch mehr und leistungsfähigere Zusatzfunktionen.
• NEU: Format-Support für weitere Konica Minolta-Kameras: ALPHA-5 DIGITAL, ALPHA SWEET DIGITAL, ALPHA-7 DIGITAL
• NEU: Format-Support für weitere Olympus-Kameras: E-450 und E-600
• NEU: Format-Support für weitere Panasonic-Kameras: Lumix DMC-G2 und Lumix DMC-G10
• NEU: Format-Support für weitere Sony-Kameras: a450, NEX-3 und NEX-5
• NEU: Linsenkorrektur für folgende Canon-Objektive: Canon EF-S 18-200mm f/3.5-5.6 IS, Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM (Rekalibrierung)
• NEU: Linsenkorrektur für folgendes Nikon-Objektiv: Nikkor 28-70mm f/2.8D IF-ED AF-S Zoom
• NEU: Linsenkorrektur für folgende Sigma-Objektive: Sigma 70-200mm f/2.8 EX APO IF HSM, Sigma 50mm f/1.4 EX DG HSM
• NEU: Linsenkorrektur für folgende Tamron-Objektive: Tamron SP AF 90mm f/2.8 Macro 1:1, Tamron SP AF 10-24mm f/3.5-4.5 Di II LD Aspherical (IF), Tamron SP AF 17-50mm f/2.8 XR Di II VC LD Aspherical (IF)
• NEU: Linsenkorrektur für folgendes Zeiss-Objektiv: Zeiss Vario-Sonnar T* DT 16-80mm f/3.5-4.5 ZA
• Weitere Optimierungen
Blue scene
Sommer und Winter / Sommar och vinter
Hier zwei Ansichten einer Stelle, einmal aus dem zeitigen Frühjahr und einmal aus der letzten Woche. Nummer 1 bei einigen Minusgraden und noch einigem Schnee; Nummer 2 bei einigen Plusgraden und Sonnenschein.
Der Standpunkt war nicht 100% derselbe, weil mir letzte Woche eineinhalb Meter Schnee als Untergrund gefehlt haben, um an genau dieselbe Stelle zu gelangen :)
Erstaunlich, wie sich die Natur in einigen Wochen verändern kann, oder?
En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald
-> Hier gehts zur Galerie “Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald”
-> Klick här så kommer du till bildspelet “En försommarpromenad ute i skogen”
Fotografie Update und Browserfutter
- Eine Quelle von Inspiration und Tipps ist das Blog von Marc Silber. Insbesondere seine Interview- und Lehrfilme sind sagenhaft gut.
- Auch der amerkanische Hochzeitsfotograf David Ziser hat einen hochinformativen Blog zu bieten, in dem er regelmässig auch jede Menge Tipps rund ums Fotografie-Business postet.
- Und etwas deutschspachiges Futter gibt es auch zu vermelden: Bei Blogtimes ist blogfrisch (druckfrisch passt da ja irgendwie nicht) die Liste der deutschspachigen Fotografieblogs zu lesen. Genug inspirierender Lesestoff für mehrere Tage!
Sky and weather are rocking
Fika
Einige Arbeiter hatten sich eine Sitzgruppe im
Freien eingerichtet, um die Fikapause in der
Sonne verbringen zu können. Ein wunderbares
Motiv, um einige Zeilen über die Institution
der Fikapause in Schweden zu schreiben.
Die Fika
Eine schwedische Institution, die den Alltag
prägt: Die Fika. Was steckt dahinter?
Oft wird der Begriff Fika mit “Kaffeepause”
übersetzt. Das trifft den Kern aber nicht
richtig. Denn zum einen gibt es in aller Regel
auch einen Happen dazu, zum anderen - viel
wichtiger - dient die Fikapause dem sozialen
Austausch.
Gerade “auf Arbeit” ist die Fika keine echte
Pause, sondern eine lebendige
Informationsrunde, in der alle Themen - private
wie berufliche - auf einer wunderbar
informellen Basis angesprochen und diskutiert
werden.
Deswegen ist es treffender, die Fika als eine
Art typisch schwedische Institution zu
verstehen. Die klassische Morgenfika liegt
übrigens zeitlich ungefähr gegen 9 Uhr 15, die
Mittagsfika gegen 15 Uhr 15. Aber auch Abends
ist eine Fikapause essentieller Bestandteil
fast jeder Veranstaltung.
Übrigens: Richtig und völlig zutreffend ist es,
dass Schweden in Sachen Kaffeeverbrauch beinahe
an der Weltspitze liegt. Einige statistische
Auswertungen in grafischer Form (Verbrauch pro
Person in Kg, Liter, und Tassen pro Tag) gibts
übrigens hier auf der Seite
kaffeinformation.se.
Das geflügelte Wort dazu lautet: Das
Schlimmste, das geschehen kann ist,
unerwarteten Besuch zu bekommen, und keinen
Kaffee im Haus zu haben :)
Über das Wetter... / Om vädret...
Die Wasserstände in Lappland normalisieren sich wieder. Abgesehen von den grösseren Flüssen - z. B. am Vindelälven - sind zwar noch nicht ganz die Normalstände erreicht, aber die Lage hat sich deutlich entspannt.
Das Wetter ist übrigens deutlich zu kalt für die Jahreszeit. Gestern zeigte das Thermometer gegen Mitternacht nur 1 Grad. Und das 3 Wochen vor Midsommar. Ein Gutes hat das aber: Eigentlich müssten bereits Heerscharen von Stechmücken unterwegs sein. Die verharren aber dankenswerterweise anscheinend noch immer in kältebedingter Schockstarre :)
PS: Aufmerksame Leser werden
die Veränderungen bemerkt haben.
Frau Lapplandblog
hat ein neues Panoramabild für den Header
der Seite beigesteuert. Im gleichen Zuge
habe ich auch die Seitenbreite um 100 Pixel
auf 800 angehoben. Damit soll künftig auch
grösseren und breiteren Bildern Raum gegeben
werden :)
Meinungen aus der Leserschaft zu den
Veränderungen?
Heavy weather - clearing storm and floodwaters
Richtig Auswandern (1)
Ich liebe Belegexemplare - "Sveriges 100 Märkligaste Sevärdheter"
Am Freitag ist wieder ein ganz wunderbares Belegexemplar hier eingegangen:
Das Buch “Sveriges 100 Märkligaste Sevärdheter” von Fredrik Kullberg. Druckfrisch vom ICA Bokförlag.
Auf Deutsch: “Die 100 bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten in Schweden”.
Der Autor beschreibt in dem kleinen Bildband, der als Reiseführer der besonderen Art aufgemacht ist, auf 128 Seiten 100 besonders attraktive Plätze in ganz Schweden. Einige davon liegen auch in Väster- und Norrbotten.
Im vergangenen Jahr waren wir im Rahmen eines grossen Tourismusprojektes im Umkreis von etwa 500 Km unterwegs und haben eine Menge touristischer “Points of interest” (wie es so schön auf Neudeutsch heisst) fotografiert. Darunter auch einige, die im jetzt neu erschienenen Reiseführer der besonderen Art enthalten sind.
Das Projekt hatte unglaublich viel Spass gemacht und daher freuen wir uns über das Belegexemplar der Neuerscheinung ganz besonders. Umso mehr, als wir auch noch - quasi als “Leckerli” - ziemlich zentral auf dem Cover zu sehen sind :)
Das Buch sei allen, die die besonderen Seiten Schwedens kennen lernen wollen, warm ans Herz gelegt.
Mehr Infos zum Buch gibt es hier und hier.
Fotografenleben: Voller Einsatz - und mächtig nasse Füsse :)
Aber der Reihe nach. Wir sind u.a. gerade mit einem Projekt beschäftigt, bei dem es um die Dokumentation des Rückbaues und der Renaturierung von ehemaligen Tagebaugeländen geht. Superspannend zu sehen und zu dokumentieren, wie sich die Natur das rückgebaute (und meist wieder verfüllte) Land zurückholt. Und welche feinen Motive und Einstellungen sich da ergeben.
Getreu des alten Grundsatzes “Ran ans Motiv” sind wir dann aber doch ein paar Schritte zu weit gegangen. Und fanden uns plötzlich knietief in einem aparten Schlammloch mit der deutlichen Tendenz in Richtung Erdmittelpunkt. Die Kunst bestand nun darin,
a. keine Panik zu bekommen;
b. die Fotoausrüstung trocken zu halten;
c. aus dem Schlammloch harauszukommen;
d. schliesslich den im Schlamm verschwundenen Schuh wieder herauszufischen,
und dann mit frischer Fangopackung auf den Beinen wieder zum Auto zurück zu laufen. Natürlich war es dazu auch noch ziemlich windig.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es hat trotzdem jede Menge Freude gemacht. Und wer sich zu leicht unterkriegen lässt, ist für den Job wahrscheinlich nicht geeignet. Ach ja, und die gewünschten Motive haben wir im Kasten :)
Und so sahen die Schuhe dann am “Tag danach” aus:
Sommerpause / Sommarpaus
Neue Serie: Auswandern, aber bitte richtig
Zurück zum Thema. Es scheint (leider?!) einen Bedarf nach analytischen Artikeln zum Thema zu geben. Wir haben mit sehr vielen Auswanderern gesprochen und uns viele persönliche (Weg-)Geschichten angehört. Manche sehr erfreulich, andere leider - wenn auch oft aus nachvollziehbaren Gründen - äusserst unerfreulich.
Deswegen haben wir uns zu einer kleinen Serie unter dem Titel “Richtig Auswandern” mit einigen provokativen aber hilfreichen Thesen entschlossen, die das Thema aus ungewohnten Perspektiven betrachten angehen.
Keine Angst: Es geht nicht um die Selbstverständlichkeiten, für die es bereits massenweise hochwertige Literatur in Form von Büchern und Anleitungen gibt. Dass sich potentielle Auswanderer gehörig mit den organisatorischen und rechtlichen “Basics” vertraut machen, setzen wir einfach mal voraus. Obwohl auch hier leider Zweifel angebracht sind. Ein Blick in einschlägige Foren zur Frage, wie und wo eine Personnennummer in Schweden beantragt wird, weckt Schwindelgefühle ob des Unsinns der teilweise verzapft wird. Das Unverständnis wird umso grösser, als es - wie gesagt - zu den grundlegenden Fragen für beinahe alle Auswanderungsländer dieser Erde mittlerweile hochwertige Literatur gibt.
Nein, hier soll und wird es um die Dinge gehen, die mehr grundlegend und “sophisticated” sind. Wir haben die Serie so designed, dass wir einen Beitrag pro Woche dazu posten werden. Denn eigentlich geht es hier im Blog ja viel mehr um Kunst und Fotografie.
Am wichtigsten ist es, dass Sie vor Ihrer Auswanderung strukturiert und strageisch vorgehen. Erstellen Sie Ihren persönlichen Auswanderungsplan. Genau so, wie Sie für eine Geschäftsgründung einen Businessplan erstellen würden. Einen wunderbaren Beitrag von Seth Godin zur Frage, was ein Businessplan eigentlich enthalten sollte finden Sie übrigens hier (Englisch).
So, das war der “Pilotbeitrag”. Richtig einsteigen werden wir mit These 1 in einigen Tagen. Stay tuned!
Bibble 5: Auf die richtige Einstellung kommt es an
Heute wieder mal ein Beitrag zum RAW-Workflow, d.h. zu Bibble. Je länger ich mit der nun etwa ein halbes Jahr vorliegenden 5-er Version von Bibble arbeite, desto mehr bin ich begeistert. Aktuell ist übrigens die Version 5.0.3.
Zwar nutze ich immer noch meine “althergebrachte” Form der Medienverwaltung, sprich das gute, alte iView Media Pro (schon einige Jahre alt aber m. E. immer noch unschlagbar). Der Rest des Workflows spielt sich aber zu 95% in Bibble ab. Photoshop ist für Auftragsarbeiten nur noch sehr selten im Einsatz.
Wie bei allen neuen Geräten und Programmen braucht aber auch Bibble ein paar Grundeinstellungen. Nicht anders als bei der Kamera. Mit den “Ab-Werk-Einstellungen” lassen sich nur selten richtig gute Ergebnisse erzielen :)
Und da mich in den vergangenen Wochen einige Mails zu diesem Fragenkreis errreicht haben, möchte ich diesen Beitrag den Grundeinstellungen in Bibble widmen. Natürlich spiegeln sich hier auch einige individuelle Aspekte des Sehens und des eigenen Geschmacks wider. In jedem Fall kann ich aber einen guten Ausgangspunkt anbieten.
Vorab: Bibble öffnen und eine RAW-Datei öffnen. Am besten eine, die noch nie zuvor mit Bibble geöffnet worden ist. Auf die Miniatur der Datei doppelklicken (grosse Anzeige) und dann legen wir los:
Arbeitsfarbraum und Ausgabefarbraum
Mit den Farbräumen herrscht immer wieder eine Menge Verwirrung. Die heutigen Digitalkameras haben in aller Regel einen Farbumfang, der über die gängigen (!) Farbräume, also Adobe-RGB und sRGB weit hinausgeht. Die Daten müssen also in die kleinen Farbräume “hineingequetscht” werden und dabei kommt es zu Verlusten.
Deswegen ist es wichtig, für die interne Verarbeitung einen möglichst grossen Farbraum zu wählen, damit die internen Berechnungen des Programmes eine möglichst grosse Datenbasis zur Verfügung haben. Dieser interne Farbraum wird als “Arbeitsfarbraum” bezeichnet. Wählt man hier einen kleinen Arbeitsfarbraum, geht - bildlich gesprochen - einiges an Möglichkeiten der internen Verarbeitung “verloren”. Bitte ggf. selbst ausprobieren: Man sieht den Unterschied deutlich!
Der optimalste Arbeitsfarbraum in Bibble ist derzeit Pro Photo RBG.
-> Einstellung über den Reiter “Farbe” rechts. Dann zum Tab “Farbmanagement” (ggf. aufklappen) und im zweiten Aufklappmenü dann “Pro Photo RGB” auswählen.
Die nächste Frage ist nun die nach dem
passenden Ausgabefarbraum. Fürs Web wäre das
sRGB, für Print i.d.R. Adobe RGB (1998). Bei
Unklarheiten zum Ausgabefarbraum den
Auftraggeber fragen, welchen Farbraum er
bevorzugt! Der Ausgabefarbraum in Bibble wird
in den Ausgabequeues eingestellt.
-> Dazu Menü links aufklappen (nach links
zeigendes Dreieck ganz oben links) und auf die
entsprechende Ausgabequeue (z.B. JPEG Full
Size) klicken. Dann im Fenster mitte-links den
Ausgabefarbraum wählen.
Warum ist der Ausgabefarbraum wichtig? Wird ein
“zu grosser” Farbraum verwendet, verfälschen
sich die Farben deutlich. Oft sehe ich Fotos im
Web, die z. B. den Pro Photo Farbraum
enthalten. Das sieht dann meistens ziemlich
komisch aus :)
Tipp: Ctrl-Klick auf eine der Ausgabequeues
öffnet ein Kontextmenü. Dort kann über
“Duplizieren” oder “Neu” eine neue Ausgabeque
erstellt werden. So kann eine Queue für jeden
erforderlichen Ausgabefarbraum erstellt werden.
Übrigens ist der Ausgabefarmraum auch bei den
Print-queues wichtig. Bitte ggf. drandenken.
Spielt für mich aber keine Rolle, da ich die
Print-queues aus Bibble heraus nicht benötige
und nicht nutze.
Bildprofil
Die verschiedenen Bildprofile rendern das Bild
unterschiedlich. Für den ersten Blick und die
weitere Bearbeitung ist daher ein möglichst
neutrales Profil sinnvoll. Das neutralste
Profil hört auf den Namen “Portrait reduziert”.
-> Rechter Reiter “Std”, Tab
“Basiskorrekturen” (ggf. aufklappen), zweites
Aufklappmenü und dort “Portrait reduziert”
auswählen.
AutoKorrektur
An dieser Stelle bietet es sich an, auch gleich
die AutoKorrektur abzuschalten. Diese “spreizt”
das Histogramm so, dass der gesamte Bereich
ausgenutzt wird. Das Bild wird subjektiv
“heller” und verändert sich. Mit
eingeschalteter AutoKorrektur lässt sich eine
RAW-Datei schlecht beurteilen. Und wenn es denn
dann “heller” werden soll, dann bitte mit
Belichtungskorrektur (oder Füllicht).
-> Rechter Reiter “Std”, Tab
“Basiskorrekturen” (ggf. aufklappen), das
Häkchen bei AutoKorrektur abwählen.
IPTC-Metadaten
Ein guter Rat ist es, in jedes Bild einige
elementare Metadaten einzubetten.
-> Rechter Reiter “Meta”, Tab “Metadaten”
(ggf. aufklappen), im Aufklappmenü
“Photgrapher” auswählen und die einzelnen
Felder mit den eigenen Daten betanken.
U.U. ist es aber sinnvoll die Metadaten über
mehrere Presets separat hinzu zu fügen. So z.
B. wenn Bilder an Stock-Agenturen angeboten
werden sollen, denn verschiedene
Stock-Agenturen lassen z. B. Weblinks in den
Metadaten nicht zu.
Weitere Einstellungen
Hier setzt der persönliche Geschmack ein. Ich
empfinde oft einen kleinen Farbschub als
hilfreich. Hier bietet sich der Vibrance-Regler
an (da dieser die Hauttöne weniger stark
beeinflusst). Meine persönliche Vorgabe liegt
oft bei +5. Je nach Bildserie bietet sich auch
eine spezielle Gradationskurke (z. B. S-Kurve
oder ein spezielles “Filmimitat”) als Preset
an. Dazu schreibe ich aber zu einem späteren
Zeitpunkt einen ausführlicheren Artikel.
Wichtig - Alles als Voreinstellung
festlegen
Nun folgt der letzte und wichtigste Schritt.
Wir wollen nun alle festgelegten Einstellungen
als Voreinstellung für künftige Bilder
speichern.
Dazu machen wir das Bild jetzt wieder zur
Miniatur.
-> Menüleiste oben mittig auf das Symbol für
Miniaturen klicken. Dann einfacher Ctrl-Klick
auf das soeben mit den Einstellungen versehene
Miniaturbild. Im Kontextmenü jetzt
“Einstellungen” wählen.
Nun bieten sich zwei Alternativen:
Entweder die soeben festgelegten Einstellungen
als generelle, oder als kameraspezifische
RAW-Vorgabe sichern. Ich verwende eine
generelle RAW-Vorgabe. Je nach Wunsch den
entsprechenden Menüeintrag wählen und im
nächsten Bildschrim auf “OK” klicken. Voilà.
Alle künftig (erstmals) mit Bibble geöffneten
Bilder haben die entsprechenden
Voreinstellungen!
Das war es für heute in Sachen Bibble. Fragen
gerne einfach in die Kommentare posten.
Der nächste Artikel zu Bibble wird sich um die
PlugIn-Essentials drehen: Welche der
mittlerweile recht zahlreichen PlugIns sind ein
“must have”.
Colors and shapes: Eine fotografische Annäherung an das schwedische Design
Eine oft gestellte Frage, die mich auch schon viel beschäftigt hat. Heute will ich die Antwort etwas einkreisen.
Es gibt einen übergreifenden Zusammenhang in allen nordischen Kunst- also auch Designrichtungen. Im fotografischen Bereich wird oft die kühle, etwas distanzierte, zugleich aber sehr tiefgründige und aussagekräftige schwedische Bildsprache gerühmt.
Diese “Spachbeschreibung” gilt aber nicht nur für die Fotografie, sondern generell für die meisten nordischen Kunstrichtungen. Warum ist das so?
Eigentlich geht es im nordischen Design in der Regel um die ganz elementaren “Basics”, die Grundlagen, also: Colors & Shapes - Farben und Formen. Künstler aus Skandinavien haben offensichtlich eine besondere Gabe der Reduktion. Die Beschränkung aufs Wesentliche. Sie sind “Reduktionskünstler”. Das Motto lautet: Alles auf den Grund, d.h. die grundlegenden Strukturen, Funktionen, Formen und Farben zurückführen.
Ein in diesem Zusammenhang oft gehörter Slogen lautet: A BETTER LIFE THROUGH GOOD DESIGN. Und der Schlüssel zu diesem guten Leben liegt in der Beschränkung auf die Einfachheit.
Meine persönliche Theorie geht dahin, dass die besondere nordische Gabe auf die Lebensumstände und die hiesige Mentalität zurück zu führen sind. Typisch schwedische Attribute sind z.B.
Miteinander - nicht anecken - integrativ - umgänglich - einfügend - solidarisch.
Übertragen in Bildsprache und Design ergibt das die faszinierend aufs Wesentliche reduzierten Kunstwerke. Hinzu kommen die generellen Lebensumstände und Lebensbedingungen: Im Norden herrscht rauhes Klima. Die Umwelt - so “schön” sie auch sein mag - macht das Leben nicht unbedingt einfach. Das ruft und verlangt nach Dingen, die - gerade auch funktional - zuverlässig auf den Kern beschränkt sind.
Ein dritter Gedankengang führt zu einem weiteren Phänomen des Miteinanders in diesen Breitengraden, das kunstprägend ist: Es besteht eine sehr deutliche Abgrenzung zwischen dem “internen” Kreis der Familie (daher auch die oft von “Zugezogenen” begangene “Todsünde” am “heiligen” Familienfreitag zu stören) und den weiteren “externen” Kreisen. Das kommt im Design zum Ausdruck durch den “geschlossenen Charme”, den viele nordische Designs ausstrahlen.
Um die Grundlagen besser harsuzuarbeiten, habe ich eine neue Rubrik/Kategorie “colors & shapes” eingerichtet, in der künftig Aufnahmen zu sehen sein werden, bei denen es um diese nordische Reduktion aufs Wesentliche geht.
Auerhennen Gelege
In der Nähe eines kleinen Flusslaufes flog plötzlich ungefähr einen Meter vor mir eine Auerhenne laut protestierend auf. Ich hatte Sie nicht bemerkt, denn Auerhennen sind durch die Farbe ihres Federkleides sehr gut getarnt (und ich muss zugeben, dass ich auch gerade das Kranichpärchen am Fluss beobachtet habe).
Einen Schritt weiter lag also die Stelle, an der die Henne gerade aufgeflattert war. Am Fusse eines Baumes ein schlichtes Nest aus kleinen Zweigen, einige kleine Federchen und - die Hauptsache - vier prachtvolle Eier, ungefähr in der Grösse von “normalen” Hühner-Speiseeiern. Nun war Eile angesagt, denn ich wollte die Henne nicht beim weiterbrüten stören. Schnell mehrmals geknipst und dann möglichst schnell wieder diese Stelle verlassen.
Auerhahn und Birkhahn gibt es hier übrigens noch zuhauf und Lappland ist ein echtes Paradies für Naturfotografen (auch wenn ich mich eigentlich nicht zu dieser Spezies rechne; aber wer lässt sich die Gelegenheit schon entgehen :).
Vielleicht ist das Gelege auch eine Symbolik für das morgige Pfingstfest: Etwas ist im Werden.
Allen
Leserinnen und Lesern „Frohe
Pfingsten!“
- Das ist das Auerhennen Gelege herangezoomt -
- Und so sieht das Nest in der Totale aus -
Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen
- this shot by petra fuelbert -
Und trotzte sogar
dem Platzregen der letzten Tage; hielt sich
dabei aber „verschlossen“.
(Krokus Nummer 2
hat dem „Starkregen“ allerdings leider nicht
stand gehalten.)
Nasse Füsse, und: Parkbank mit Aussicht / Vårflod del 2
Ich liebe Telefonate, die mit diesen Sätzen beginnen. Ganz besonders, wenn sie aus einer der Redaktionen kommen, mit denen ich häufig zusammen arbeite.
Worum ging es? Die gestern bereits erwähnte Frühjahrsflut (Vårflod) hat sich an vielen Stellen zu neuen Höhen aufgeschwungen. An zwei Stellen wurden schwimmende Ferienhäuser gesichtet und auf dem Malåträsk (der grosse See, an dem Malå gelegen ist) schwamm ein Wohnwagen. Dazu noch einige weitere spezielle Stellen, an denen die Lage richtig prekär ist.
Natürlich hatte ich eine gefüllte Kameratasche im Auto. Allerdings keine Gummistiefel oder Anglerhosen, und auch sonst nicht unbedingt die richtigen Klamotten für diesen Auftrag. Aber egal, so ist das Leben.
Also auf ins Auto und die gewünschten Punkte angefahren. Bereits bei Stelle eins durfte ich beinahe knietief im Wasser waten, um eine richtig gute Einstellung zu bekommen. Und so ging es dann - partiell triefnass - weiter. Anyway, der Kunde ist sehr zufrieden mit seinen Aufnahmen. Das ist die Hauptsache und was will man mehr? I love it.
Zwischendrin habe ich dann noch etwas fürs Blog geknipst, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Parkbank mit Aussicht.
Der Haken: Dort wo die Parkbank links ist, ist eigentlich der weitläufige Seepark in Malå. Nun bedeckt von Wassermassen, in denen sich nicht nur ein Wohnwagen, sondern auch sonst aller möglicher Unrat herumtreibt. Bin gespannt wie es aussieht, sobald wir wieder normalen Wasserstand haben.
Das Motiv hat mich fasziniert. Auf dieser Parkbank in aller Ruhe und Stille einfach nur (im Wasser) aufs Wasser blicken. Das wäre was, oder? Aber bitte nur mit Fotoausrüstung :)
Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland
Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.
Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.
Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).
Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.
„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.
"Tiefenmotive" - Was ist Kunst in der Fotografie? Ein Gastbeitrag von Petra Fuelbert
Die Vorgeschichte: Ein Beitrag im illuminateblog vom 14. Mai unter dem Titel “Gesellschaften für Bewunderung auf Gegenseitigkeit” und die aktuellen Diskussionen in der Fotoblogwelt um die “100-er Liste” bei Janasworld, haben in den letzten Tagen im Hause Lapplandblog zu umfassenden Diskussionen und Gesprächen geführt. Und letztlich sind wir auf den Trichter gekommen, dass es eben um Kunst geht oder um Nicht-Kunst. Bloss: Was ist Kunst in der Fotografie eigentlich?
Petra - auch “Frau Lapplandblog” genannt - ist in einer eigenen Art von Kunst, der mahlemiutischen, tätig. Neben dem Malen fotografiert Sie auch recht viel. Mehr von ihr gibt es auf ihrem Blog zu sehen und zu lesen.
Nun aber zum Gastbeitrag:
Was ist Kunst in der Fotografie?
Menschen fotografieren, so wie es
ihrem Charakter,
ihrer Sozialisierung, und
ihren bislang im Leben gesammelten Erfahrungen entspricht.
Weil die meisten Menschen die Dimension des linearen Denkens nicht durchbrochen haben oder durchbrechen können, benötigen sie das Wissen über Technik mit dessen Hilfe sie versuchen, in die nächsthöhere menschliche Entwicklungsdimension vorzudringen. Denn aus der menschlichen Entwicklung folgt die handwerkliche Entwicklung und aus dieser die Künstlerische. Kurz: Vom Azubi hin zum Gesellen, zum Meister und dann Schlussendlich innerhalb des Handwerkes zur künstlerischen Gestaltun. Leider bleiben die allermeisten Menschen irgendwo auf dem Weg für den Rest ihres Lebens stehen.
Der Mainstream suggeriert uns allen ständig, wir bräuchten alles mögliche an (neuer) Technik. Dadurch werden die Emotionen gehemmt, was geradezu ein Verbrechen am fotografierenden Menschen ist. Schlimmer noch: Propagiert durch - oft selbsternannten “Gurus” - folgen Menschenströme dieser selbstzerstörerischen Masche.
Folgt Mensch dem Mainstream, wird die Technik, also die Fototechnik, zu einer “Krücke”. Diese behindert viel eher, als sie hilfreich ist. Weil die Menschen das nicht erkennen (können oder wollen?), entwickeln sie sich nicht weiter. Ein Heer von technikvernarrten Kopisten entsteht. Es entstehen Bilder mit “Motivtiefe”, statt echte “Tiefenmotive”.
Kunst aber sind mit Emotionen beladene “Motive”.
Tauwetter in Lappland 2010 / Töväder i Lapland 2010
Aber der Reihe nach: Seit etwa einer Woche sind die Temperaturen hier in der Nähe des Polarkreises wieder (weitestgehend) „dauernd über Null“. Am gestrigen Freitag kamen sintflutartige Regenfälle hinzu. Und heute kletterte das Thermometer auf satte 20 Grad plus. Trotzdem taut dieses Jahr alles nur sehr langsam und irgendwie „beschwerlich“ weg.
Eine Bekannte hat uns vorhin berichtet, dass ihre an einem See belegene Stuga (= Sommerhaus, Ferienhaus) akut vom Hochwasser bedroht ist. Die späte Schmelze verbunden mit starken Regenfällen hat zu gefährlich hohen Wasserständen geführt. Und für den Wochenanfang sind erneut starke Regenfälle bei Tagestemperaturen zwischen 15 und 20 Grad gemeldet. Wir fühlen uns irgendwie gerade wie in den Tropen.
Die Kehrseite dürfte also auch eine extreme Mückenplage dieses Jahr beinhalten. Sollten Sie uns den Sommer über besuchen wollen, heisst das Zauberwort wiederum „Mygga“ :)
Uns haben die Mücken heute jedenfalls nicht davon abgehalten, den mittlerweile obligatorischen Tauwetter-Fotowalk zu begehen. Hier einige der Ergebnisse:
-> Hier gehts zur Galerie “Tauwetter 2010”
-> Klick här så kommer du till bildspelet “töväder 2010”

Storbrand: en tråkig dag i Malå / Grossbrand: Ein trauriger Tag in Malå
Was war geschehen? Das grosse Sägespänelager - eine Industriehalle, in der Sägespäne zwischengelagert wurden, bevor sie per LKW zur Pelletsherstellung weiter transportiert werden - war in Brand geraten und ist weitestgehend abgebrannt. Hier und hier die Berichte im Norran.
Die Feuerwehr befürchtete zunächst, dass der Brand auf andere Industriegebäude übergreifen könnte, was aber glücklicherweise nicht geschehen ist. Heute abend lag nun eine gespenstische Atmosphäre über den noch immer qualmenden Ruinen. Einige Eindrücke:
Eine Stunde auf dem Schrottplatz / En timme på skrotplatsen / One hour at the junkyard
-> Hier gehts zur Galerie “Eine Stunde auf dem Schrottplatz”
Lyrics zur Serie gibts hier im Schwesterblog.
Skrotplatser är ofta som ett paradis för fotografer. Därför gjorde vi idag en liten familjutflykt. Det finns helt enkelt en massa med otroliga motiv. Särskilt om man inte är ute efter nånting speciellt då kan man upptäcka riktika skatter.
-> Klick här så kommer du till bildspelet “en timme på skrotplatsen”
Den lyriska texten som tillbehör bildspelet finns det här (på tyska).
Die Belichtung selbst in die Hand nehmen - Die Handflächen als Belichtungskalibrierung verwenden
Warum den Aufwand? Gerade bei Festlichkeiten, z. B. Hochzeiten, gibt es zuhauf Flächen, die durch Überbelichtung “ausbrennen” („ausfressen“) können. Die oft verwendete Matrixmessung nimmt eben nur einen Durchschnittswert.
Eine Braut mit ausgebranntem Brautkleid oder Schleier ist nun aber alles andere als schön (und der Kunde wird sich zurecht fürchterlich ärgern). Auch mit Highlight-Recovery ist da meistens gar nichts mehr zu machen, weil es keinen Farbkanal mehr gibt, der noch sinnige Informationen enthält.
Die richtige Belichtung ist also das A und O. Ansel Adams und seinem Zone-System folgend sollte auf Zone IX belichtet werden. Am rechten Rande des Histogramms sollte also noch ein klein wenig “Luft” verbleiben, um das “Ausbrennen” oder “Ausfressen” zu verhindern. Um auf Nummer sicher zu gehen, gibt es eine ganz simple und effektive Methode: Die Handflächen-Belichtungsmessung! Natürlich geht es auch mit der Graukarte, nur verirrt sich das Ding immer dahin, wo es gerade unauffindbar ist. Bei mir zumindest. Eine Handinnenfläche ist aber im Regelfall zur Hand :)
Schritt für Schritt:
1. Halte Deine Handfläche unter denselben Lichteinfall wie Dein Objekt. Wenn Du verschwitzte Hände hast, wische sie vorher ab um Reflektionen zu verhindern, welche die Messung beeinflussen könnten.
2. Achte darauf, dass Deine Handfläche möglichst formatfüllend im Bild ist. Achte darauf, dass Du nicht selbst einen Schatten auf Deine Handfläche wirfst.
3. Fokussiere manuell auf unendlich. Damit beeinflussen die Feinheiten und die Zeichnungen Deiner Handfläche die Messung nicht.
4. Merke Dir die jetzt angezeigten Belichtungswerte (oder nutze den Belichtungslock).
5. Jetzt eine Blende weiter auf und die Belichtung passt perfekt.
Warum funktionert das? Der Belichtungsmesser ist auf “Neutralgrau” geeicht. Das entspricht Zone V im Zone-System. Die Handinnenflächen haben Zone VI. Deswegen nach der Messung auf die Handfläche eine Blende aufmachen.
Genial, oder?
Bakdag / Backtag
Skyline in Umeå / Umeå - en Norrlandspärla
Umeå ist übrigens neben Luleå zugleich auch Schwedens nördlichste Universitätsstadt und wichtiger wichtiger Verkehrsknotenpunkt (u.a. E4 und E12).
Das kulturelle Leben der Stadt hat mit dazu geführt, dass Umeå als Europäische Kulturhauptstadt 2014 ausgewählt wurde. Die Vorbereitungen laufen bereits jetzt auf Hochtouren und sind an vielen Stellen sichtbar.
Allen Schwedenreisenden sei Umeå als ein Punkt ihrer Reise unbedingt ans Herz gelegt. Am frühen Abend durch die Innenstadt zu promenieren ist ein Erlebnis, bei dem die Stadt ihren vollen Charme ausspielen kann. Es bietet sich an, die Promenade z. B. mit dem Besuch einer Vorstellung in der weltbekannten Norrlands Opera oder einem Konzertbesuch abzuschliessen.
Weitere Informationen über Umeå finden Sie hier.
Selbstverständlich dürfen Sie uns auch gerne eine Mail mit Ihren Fragen senden.
- Skyline Umeå -
Im Sog der Tiefe? / Folkets Hus i Umeå
Was ist eigentlich ein “Folkets Hus”. Der Begriff lässt sich schlecht eins zu eins übersetzen. Am besten passt die Übersetzung als “Gemeinschaftshaus”. Kurz: Eine Einrichtung, die in fast allen Städten und Dörfern vorhanden ist, und die Räumlichkeiten für Aktivitäten und kulturelle Veranstaltungen bietet.
Mit dem Folkets Hus wird den Einwohnern die Möglichkeit gegeben, Versammlungen, Vereinstreffen, Konferenzen und nicht zuletzt auch kulturelle Veranstaltungen durchzuführen. Die Räume werden in der Regel zum beinahe Selbstkostenpreis angeboten und bieten meist auch Bewirtungsmöglichkeiten. Für Konferenzen aller Art ist das Folkets Hus in Umeå übrigens geradezu ein Geheimtipp.
Mehr Infos zum Folkets Hus in Umeå finden Sie hier.
- Eine der architektonisch reizvollen Treppen
im Folkets Hus in Umeå -
1. Mai - Tristesse: Wenn die Wälder weinen...
Wenn ich mal gross bin, will ich Bagger fahren...
„Wenn ich mal gross bin, will ich
Bagger fahren...“:
Wer kann sich nicht noch an Sätze wie diesen
aus der Kindheit erinnern.
Gestern hatte ich die Gelegenheit diesem Traum
endlich einmal handfest nachgehen zu können.
Wie die Jungfrau zum Kinde kam ich überraschend
und gänzlich ungeplant dazu, ein Incentive mit
zu shooten. Es ging um das Bedienen und Fahren
von schweren Baumaschinen.
Und da es ausreichend Zeit gab, konnte ich auch
noch selbst ein paar Runden drehen. Einfach
cool! I love it. Anbei 2 Knipse-Snaps.
Cooles Tool: Elements+ von Andrei Doubrovski
Hintergrund für diesen Beitrag ist eine Diskussion über die verschiedenen Photoshop-Versionen, die ich in der vergangenen Woche geführt habe. Warum fehlen den vergleichsweise günstigen Elements-Versionen einige wirklich wichtige Funktionen? Gute Frage. Aber es gibt sogar eine noch bessere Antwort. Sie hört auf den Namen “Elements+”.
Andrei Doubrovski, findiger Photoshop-Spezialist und Programmierer hat herausgefunden, dass die Scripting Funktionen der grossen Photoshop-Versionen auch in den Elements-Versionen implementiert sind. Sichtbar für den Anwender sind sie nicht, vorhanden sind sie trotzdem. Diesen Ansatzpunkt hat er sich dann zunutze gemacht, um Photoshop-Elements mehr Power “einzuhauchen”.
In den Bereichen Farbe und Ton, Auswahlbefehle, Ebenen, Smart-Objects, Maskierungsfunktionen, Smartfilter, Pfade, Arbeiten mit Test und Skripte erweitert das kleine Tool von Andrei Doubrovski die Funktionalität. In vielen Bereichen kann Elements damit mit den grossen Brüdern gleichziehen. So bekommt Photoshop-Elements z. B. einen richtigen Kanalmixer und kann mit editierbaren Gradationskurven umgehen.
Das von Andrei Doubrovski entwickelte Tool ist genau genommen eine Sammlung von Skripten, die über die Effekte-Palette aufgerufen werden und zu den verborgenen Funktionen führen. Elements+ ist für alle Photoshop-Elements Versionen von der 1.0 bis zur aktuellen 8.0 erhältlich. Für die neueren Photoshop-Elements-Versionen 6.0 und 8.0 ist der Turboschub besonders ausgeprägt, weil Adobe hier eine vollständigere Skriptimplementierung vorgesehen hat.
Eine Übersicht über alle neuen Funktionen sowie eine Demoversion sind auf der Homepage von Elements+ zu finden.
Die Preisgestaltung ist mehr als anständig. Gerade mal 12 US-Dollar kostet der geniale kleine Helfer.
Ein echter Geheimtipp!
Flow of life / Lebenslinien
Der aktuelle Auftaustand und 10 Kranichpärchen
Eine der Stellen, die ich besonders mag, hat auf der heutigen Heimfahrt nach einem langen und stressigen Arbeitstag (es war zwar theoretisch +5 Grad, hat aber sturmartig gewindet, was das Fotografieren heute nicht unbedingt erleichtert hat, weil uns beim Shooting draussen buchstäblich ständig alles „um die Ohren geflogen ist“; aber das ist eine andere Geschichte) zur Dokumentation eingeladen.
Zurück zur Schneehöhe: Der Auftaugrad lässt sich hier ganz gut erkennen. Besonders schön waren übrigens so ca. 10 Kranichpärchen, die an dieser Stelle angelandet waren. Leider nur als Pünktchen auf dem Foto.
Nachtrag zu Borgafjäll, oder: Fotografieren beim Essen.. :)
Deutliche Ansage / Tydligt budskap
Sensorreinigung extrem
Ein Bekannter hat vorbeigeschaut mit einer Kamera, die ein sehr ernstes Problem hatte. Er hatte die DSLR (eine D40) ein Jahr offen, d.h. ohne Objektiv oder Deckel im Regal stehen lassen.
Eines dieser winzigen schwarzen fliegenden Krabbelinsekten (keine Ahnung wie die Dinger heissen, aber sie sind bestimmt bekannt) hatte es tatsächlich geschafft, sich zum Sensor durchzuarbeiten um dort zu versterben.
Mein Bekannter hatte dann eine umfassende Sensor-Nassreinigung versucht. Da der „Fleck“ - nachvollziehbarerweise - sehr beharrlich war, hat er dann etwas Eclipse-Reinigungsflüssigkeit (er sprach von 2-3 Tropfen) direkt auf den IR-Filter geträufelt. Es geschah, was kommen musste: Das Methanol ist schwuppdiwups den Rahmen hindurch und hat sich zwischen den Sensor und das Glas verteilt.
Dann hat er mich angerufen und ein SOS durchgegeben. Er kam dann gleich vorbei, und ich habe eine jener Operationen gemacht, bei denen man immer feuchte Hände bekommt:
Kamera zerlegt - dem Internet sei Dank - und den Sensor freigelegt und das Sensormodul ausgebaut. Schliesslich die Halterung des Lowpass-Filters (3 Schräubchen, eine davon unglaublich festsitzend..., abmontiert und mit mehreren Pec-Pads in den Händen das Glas abgehoben und gewartet, bis der Schmodder auf dem Sonsor verdunstet war. In der Zwischenzeit mit viel Methanol und einigen Pec-Pads (natürlich mit Latexhandschuhen) den Lowpass-Filter so lange geschrubbt, bis die sterblichen Überreste des Insektes endlich verschwunden waren. Dann gings ans Zusammenschrauben. Und - oh Wunder - es hat geklappt. Anschliessend noch eine zusätzliche, behutsame (!) Sensorreinigung und alles wieder bestens.
Was lernen wir daraus?
- Um die Leiterbahnkabel abzuziehen braucht man vermutlich japanische Minifinger. Ein endloses Gefummel.
- Das blasslilafarbene Käbelchen von der Platine ab- und später wieder anzulöten ist Nervenkitzel pur.
- LASS DEINE KAMERA NIE OHNE OBJEKTIV UND OHNE SCHUTZDECKEL AUF DEM BODY RUMSTEHEN!
- Lass die Finger von Sensorreinigungen, wenn Du nicht weisst, was Du tust (und wie).
Hier ein Foto vom Demontage-Zwischenstand:
Neues Portal für Malå: naltaeljest.com
NaltaEljest.com
“Nalta eljest” ist übrigens ein Ausdruck aus dem hiesigen Bonska-Dialekt. Er bedeutet “etwas anders”. Und genau das wollen wir in Malå sein.
Herzlich Willkommen!
Borgafjäll
Hatte gerade das Vergnügen einige Tage dort sein zu können. Das Wetter hat leider nicht ganz so mitgespielt und die aus den Medien bekannte vorbeiziehende Vulkanwolke aus Island hat ein übriges dazu getan. Hat zu einigen fotografischen Herausforderungen geführt. Aber wie pflege ich immer zu sagen: Es gibt keine Probleme, nur Lösungen :)
Auch die Fahrt nach Borgafjäll ist ein echtes Erlebnis, führt doch der “Konstvägen Sju Älvar” (Kunstweg entlang der sieben Flüsse Vindelälven, Ume älv, Öreälven, Lögdeälven, Gideälven, Ångermanälven und Saxälven) nach Borgafjäll. Die gesamte Route führt über 334 Km von Holmsund nach Borgafjäll und ist ein Gesamtkunstwerk in Form einer Ausstellung von derzeit 12 Einzelkunstwerken. Das derzeit jüngste Kunstwerk wurde 2005 von Schülern in Bjurholm neben einer Brücke über den Öreälv errichtet und ist ein zehn Meter langer Bootshaken.
In Borgafjäll selbst ist das gleichnamige Hotel ein echter Geheimtipp. Es ist sowohl architektonisch herausragend (geplant vom legendären Architekt Ralph Erskine), als auch für seine mit Sternen ausgezeichnete Küche unter Insidern weithin bekannt.
Einige Eindrücke:
Birkhuhn (Birkhahn (Orre)) oder Auerhahn (Tjäder)?
Für den flüchtigen Betrachter scheint der markante rote Punkt über den Augen ein deutliches Merkmal zu sein. Aber Achtung: Der rote Punkt kommt sowohl bei Auer- wie Birkhahn vor.
Der Auerhahn hat - im Unterscheid zum Birkhahn - eine grün schimmernde Brustpartie, die aber oft nicht so dutlich zu sehen ist.
Ein brauchbares Unterscheidungsmerkmal ist die Grösse: Bringt es der Auerhahn auf 3,5-5 Kg Lebensgewicht, ist der Birkhahn deutlich kleiner mit 1-2 Kg. Der Birkhahn hat zudem das charakteritische weisse Flügelband (was im Flug gut zu erkennen ist).
Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist aber auf dem Bild sehr schön zu sehen: Der Birkhahn hat den besonderen “gespaltenen” Schwanz (ornithologisch richtiger wäre wohl die Bezeichnung “Steuerfedern”).
Eternity
Premiere: Und hier die erste Aufnahme der Lappland-Katze :D
Um die Nerven der werten Leserschaft zu schonen, habe ich das Bild hier nicht eingefügt. Es ist über diesen Link aufzurufen. Aber Achtung: Das ist nichts für schwache Nerven und zarte Gemüter! :D :D :D
Allen
Leserinnen und Lesern einen guten Start in die
neue Woche!
Lappland-Katze: Keine Bilder heute :) / Lapland-Cat: No pictures today :) / Lapland-catten: Inga bilder idag :)
So the lesson of the day seems to be that it is not only us beeing keen on photography :)
OK. So i decided to have a day off and the cam is up to the cat today :D
We gonna see what she is going to shoot. You might guess its going to be about mice. Well see.
Analog rockt - in jeglicher Hinsicht :))) Kleines Rätsel für Analogfotografen
Aber zuerst die Vorgeschichte: Unser heissgeliebter und zuverlässiger Kärcher Staubsauger (Codename “R2D2” wegen seiner bullig, kantigen Formen) hat übers Wochenende einen dramatischen Treppensturz erlitten.
Schadensbilanz: Abgebrochenes und zersplittertes Hinterrad. Zu allem Elend war auch die Radaufhängung mit abgebrochen.
Was tun? Wir konnten doch nicht unseren R2D2 verschrotten, zumal er seiner Hauptaufgabe (Staubsaugen) auch nach dem Sturz noch perfekt nachgekommen ist. Also musste eine Prothese her. Woher aber ein neues Rad nehmen und wie dieses befestigen? Nach längerem Nachdenken ging ich ans Zusammenstellen der erforderlichen Ersatzteile: 10-er Inbus Gewindeschraube, 2 cm Gartenschlauch, 3 Muttern, 2 Sprengringe und 4 Dichtungsringe. Und noch ein Teil, das Analogfotografen bekannt sein dürfte. Nun die Preisfrage: Was für ein Teil kam da als neues Rad zum Einsatz (und bewährt sich übrigens bislang tadellos)?
Bitte die Auflösung in die Kommentare :)
Man möge mir den Frevel nachsehen. Und an meinen guten Freund Daniel die Info: Nein, das war nicht die von Dir, sondern ein übriges Einzelteil :)
Frohe Ostern! / Glad Påsk! / Happy Easter!
Das geht auf eine alte Legende zurück. Die Erzählung berichtet von einem Gespräch der Maria Magdalena mit dem römischen Kaiser Tiberius.
Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist auferstanden!“
Der Kaiser zweifelte daran, dass ein Sterblicher von den Toten auferstehen kann.
Darauf sagte Maria Magdalena: „Es ist genau so unmöglich, als wenn dieses weisse Ei jetzt rot würde!“
Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.
In diesem
Sinne allen Leserinnen und Lesern "Frohe
Ostern"!
Ein Spaziergang im Frühlingswald / En promenad ute i vårskogen
Ich habe das wunderbare Wetter heute für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und u.a. eine Viertelstunde lang ein kreisendes Adlerpärchen beobachtet. Durchatmen für die Seele!
Die majestätisch in grosser Höhe kreisenden Adler liessen sich leider nicht fotografieren. Dafür habe ich aber einige Motive aus Bodennähe mitgebracht. Enjoy!
Reloaded in black/white: Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
Finally we also created a gallery with some pictures in black & white. Our client and we like the results - since they are often much more “dramatic” - and would be pleased to read in the comments what youre thinking?
-> To the gallery: Reloaded in black/white - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
-> Zur Galerie: Reloaded in schwarz/weiss - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
-> Klick här så kommer du till bildspelet: Reloaded in svart/vit - Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
Ein Kunde hat gefragt, ob wir nicht einige Fotos vom letzten Wochenende in schwarz/weiss entwickeln und abziehen könnten. Warum nicht probieren, denn eigentlich bin ich ja ein grosser Fan von schwarz/weiss. Auf der anderen Seite würde das - wegen des Wetters und der Schneesituation - ziemlich harte Kontraste ergeben. Das würde aber gleichzeitig einige sehr schöne Effekte geben können. Wir haben also etwas experimentiert und und schliesslich für eines unserer „klassischen“ Sets entschieden: Ilford FP 4 Plus 125 Simulation für den Filmtyp und Agfa Record-Rapid das Papier.
Wir haben eine Galerie mit einigen Bildern in schwarz & weiss aufgelegt. Dem Kunden und uns gefallen die Ergebnisse, denn sie sind viel „dramatischer“. Was meinen unsere Leserinnen und Leser?
Skotercross VM / Snöskoter VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
- Weltmeister / Worldcup-Winner: Tucker
Hibbert -
Der WM-Tag: Heute ist das
ansonsten eher beschauliche Malå wieder eines
der sportlichen Zentren der Welt gewesen.
Starter aus aller Welt und knapp 10.000
Zuschauer (nicht schlecht bei ca. 3.500
Einwohnern) gaben sich ein buntes Stelldichein.
Leider hat sich das Wetter von der ganz
unpassenden Seite gezeigt mit Schneegestöber
und starken Windböen. Pünktlich zu den
Ausscheidungsläufen begann es heftig zu
schneien.
Die Stimmung war sehr gut. Schon am frühen
morgen zogen - völlig ungewohnt - regelrechte
Verkehrsströme gen Malå. Trotz des stürmischen
Winterwetters hat sich eine sehr gute Stimmung
im Publikum gehalten. Ein schönes Event. Und
gewonnen hat die Weltmeisterschaft schliesslich
der Favorit Tucker Hibbert aus den USA. Ein
verdienter Gesamtsieg.
Wir haben für Sie eine Reihe Impressionen und
einen Film zusammengestellt (während unsere
Kameras und Objektive noch zum Trocknen an der
Wäscheleine hingen).
-> Zur Galerie: Skotercross VM
/ Scootercross Worldcup / Skidoo
Schneescooter WM 2010 in Malå
-> Klick här så kommer du till
bildspelet Skotercross VM / Scootercross
Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in
Malå
The Worldcup-Day: Today Malå -
normally a “little” town in Swedish-Lapland -
became one of hot-spots of the world again.
Starters from all over the world and about
10.000 spectators - which is quite well
compared to 3.500 inhabitants - showed up.
Unfortunately the weather didnt show its best
sides. We had heavy snowfall and a lot of wind
today.
But however, the atmosphere has been great. The
day began with a true invasion of cars and
visitors in the town. And even the ugly weather
couldnt stop the audience from being on a big
party! And finally after an exciting day the
winner of the worldcup series turned out to be
Tucker Hibbert (USA). Well deserved to be clear
about that.
We put together some impressions and a film and
hope you can enjoy (while our cameras and
lenses are hanging on the clothesline to dry).
-> To the gallery: Skotercross
VM / Scootercross Worldcup / Skidoo
Schneescooter WM 2010 in
Malå
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bildspelet Skotercross VM / Scootercross
Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in
Malå
26.03.2010 - The day before the race - Skotercross VM / Scootercross Worldcup / Skidoo Schneescooter WM 2010 in Malå
Friday. The day before the Scootercross Worldcup. Only one more day left until one of the years biggest events is taking place in Malå. And at the same time an event with a worldwide relevancy. A real privilege for Malå.
As far as we know, all the snowmobile-teams and drivers have arrived for the big event tomorrow. For the foreign teams and drivers, esp. for those from the USA, there has been a special event today as a prelude for the worldcup races: Porsche on ice.
The drivers and team members of the foreign teams have been invited to test another kind of driving adventure on one of the test tracks on the frozen Malåträsk. Not on a scooter but behind the steering wheel of a Porsche. Not a normal one. One fitted with special long-spike tires and a lot of horsepowers.
Benny Larsson, Magnus Holmgren and their Porsche on ice crew did a fantastic job, presenting a different kind of racing-adventure on the frozen lake. Obviously all the guests enjoyed the alternation on the day before the big event.
We caught some impressions for you and you may recognize some well known faces on the shots. There are as well a lot of shots for lovers of Porsche cars :)
-> To the gallery: “Prelude - Porsche on ice on the frozen Malåträsk”
Deutsche Version: Der Tag vor dem
Rennen
Freitag. Der Tag vor der Schneescooter
Weltmeisterschaft. Nur noch ein Tag bis zu
einem der grössten Ereignisse des Jahres in
Malå. Gleichzeitig ein Event mit weltweiter
Bedeutung. Ein echtes Privileg für Malå.
Soweit uns bekannt ist, sind alle Teams und
Fahrer für das grosse Event mittlerweile
eingetroffen. Für die Teams und Fahrer aus
anderen Ländern, insbesondere die aus den USA,
gab es heute ein spezielles Event zum Auftakt
der Weltmeisterschaftsläufe: Porsche on ice.
Die Fahrer und Teammitglieder wurden
eingeladen, eine andere Art des Fahrabenteuers
auf einer der Teststrecken auf dem zugefrorenen
Malåträsk zu probieren. Nicht auf einem
Scooter, sondern hinter dem Lenkrad eines
Porsche. Keinem normalen Porsche, sondern einem
mit speziellen Langspike-Reifen und jeder Menge
Pferdestärken.
Benny Larsson, Magnus Holmgren
und ihre Porsche on ice Crew
haben einen fantastisch guten Job gemacht,
und eine etwas andere Art des Rennabenteuers
auf dem gefrorenen See präsentiert. Die
Gäste haben die Abwechslung vor dem grossen
Tag offensichtlich genossen.
Wir haben einige Impressionen für Sie
eingefangen und vielleicht erkennen Sie das
eine oder andere bekannte Gesicht auf den
Aufnahmen. Es gibt auch etliche Aufnahmen für
Porsche-Liebhaber :)
-> Zur Galerie: “Prelude -
Porsche on ice auf dem gefrorenen
Malåträsk”
And here is the film
by Petra Fuelbert / Und hier der Film von Petra
Fuelbert: „Prelude - Porsche on
ice“:
Malå eldar för VM-tävlingen på lördag / Malå wird aufgeheizt für die WM am Samstag
Die Bildsprache für
nicht-schwedisch-sprechende Menschen: Auf dem
Holzstapel steht „Brennholz WM“. Im Hintergrund
das Wahrzeichen von Malå am Tjamstan Skigebiet,
auf dem am Samstag die Schneescooter-WM
stattfinden wird. Die Vorbereitungen laufen auf
Hochtouren. Und der Wetterbericht meldet viel
Neuschnee :)
Photography News 12/2010
- Nicht ganz Foto, aber Film: Dass niemand mehr baupte, es gebe keine guten Filmproduktionen aus Deutschland mehr. Summerhill-Lights, ein “kleiner” Independent-Filmproduzent beweist das Gegenteil. Das Schwesterblog hat gerade den ersten Teil einer Rezension zur Trilogie “Wissen über die vierte Macht”, “Revision” und “Schweigen ist feige” veröffentlicht. Im ersten Teil geht es um den Streifen “Wissen über die vierte Macht”. Eine sehr schöne Rezension, übrigens mit Film zum Film!
- Alle Knipser, die sich mit dem Gedanken tragen Hochzeitsfotografie zu betreiben, sollten sich dieses Video (Englisch) in aller Ruhe ansehen und dann nochmals in sich gehen, ob sie diesem Business wirklich gewachsen sind.
- Mehr Fotografie aus Schweden: Der in Malmö beheimatete Fotograf Johan Bävman hat 2009 beim internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ mit einem Foto aus seiner Reportageserie “Albino - In the shadow of the sun” den ersten Preis gemacht. Das Siegerfoto zeigt zwei Schülerinnen im Klassenzimmer einer Schule im Norden Tansanias. Die hellhäutige Selina spielt mit ihrem besten Freund, dem sehbehinderten Mwanaidi. Selina leidet an Albinismus - eine Pigmentstörung, die Haut, Haare und Augen extrem hell und empfindlich macht. Die ganze Serie ist äusserst sehenswert. Auf Johans Homepage auf “Reportage” klicken.
- Zum bereits vor dem Verkaufsstart sagenumwobenen iPad ein interessanter Film zur Zukunft der Multimedialität. Gefunden bei Dominik Moser.
- Einen Blick Wert sind die Portfolios von Tim Kettering.
- Interessante Bilder von den Paralympics und anderen Sportereignissen für Athleten mit Behinderung aus den Jahren 2003-2010 gibt es auf http://www.talbronstein.net zu sehen. Die Seite ist auch ein interessantes Lehrstück in Sachen Business: Marktlücke, d.h. Nische, finden und ein Verkaufskonzept entwickeln.
- Puh. Nachdem der bekannte PlugIn-Programmierer “Sadman” nun sein neuestes PlugIn “Typewriter” vorgestellt hat, ist mein neuer Workflow in Bibble nun endlich komplett. Typewriter (derzeit noch offiziell “Beta”, die aber bereits wie ein Schweizer Uhrwerk läuft - mehr dazu hier) ist ein schlankes, kleines und feines Watermarking-Tool. Im Workflow entwickle ich jetzt erst die hochauflösenden Bilder für Kunden und Archiv und dann im zweiten Durchgang über zwei selbst erstellte Batchques die Web-Versionen (lange Kante 600, bzw. 400 -soweit benötigt). In den Ausgabebatches können bei Bibble einige sehr nützliche Einstellungen vorgenommen werden, z.B. eine spezielle Nachschärfung für die Darstellung im Web. Besonders faszinierend auch die hocheffektive Kompression. Im Qualitätsvergleich liefert Bibbe mir mit Abstand die schlankesten und besten Files. Das Einfügen der IPTC-Daten und das Watermarking mit Typewriter wird mit einem Preset erledigt. Endlich steht die “all-in-one”-Lösung :)
- Und wer schliesslich den Sonntag noch für einige mehr philosophisch angehauchte, aber sehr erschreckende, Gedankenspiele zur Zukunft der „Sozialen Medien“ verwenden möchte, dem sei wärmstens ein sehr provokativer und in ungewöhnlich harten und deutlichen Worten geschriebener Artikel von Markus Reiter in der Zeit-Online ans Herz gelegt: Dumm 3.0.
- In eigener Sache: Habe eine „Real-Raw“ Kiev 60 Mittelformatkamera, Volna 80mm f2.8 Objektiv (entspr. 50mm KB), Ledercase, Prismensucher mit Belichtungsmesser und Lichtschachtsucher, Blitzadapter, abzugeben. Bei Interesse bitte Gebot per Mail.
Allen Leserinnen und Lesern eine gute Woche!
- Nicht entzerrter Blick aus dem alten Rathaus
in Umeå -
Filmrezension - Shooting Beauty - everyone deserves a shot - Ein Film über Authentizität und Fotografie
Eine Rezension von Petra Fülbert und Henning Wüst
Heute wieder eine Rezension. Es geht um den von Courtney Brent und George Kachadorian produzierten Film “Shooting Beauty - everyone deserves a shot”. Ein “Independent-Movie” über Authentizität und Fotografie, der leider im europäischen Raum noch nahezu unbekannt ist.
Du denkst, Dir
fehlen die Voraussetzungen, um gute Bilder zu
machen?
Du machst Dir Sorgen über die von Dir
eingesetzte Technik und meinst, Du brauchst
unbedingt noch diese oder jene Kamera oder
dieses oder jenes Obketiv, um gute Bilder
machen zu können?
Du hast vielleicht Sorgen. Aber: Dir kann
geholfen werden!
Bekanntlich gibt es keine Zufälle. Trotzdem
sind wir vor etwas 3 Monaten durch einen
“glücklichen Zufall” auf den Film “Shooting
Beauty - everyone deserves a shot” gestossen.
Der Film, der unserer Meinung das Wesen und den
Spirit der Fotografie am Besten auf den Punkt
bringt. Ein echtes Juwel. Mannigfaltige
Horizonterweiterung in verschiedener
zusätzlicher Hinsicht gibt es gleich noch mit
dazu. Shooting Beauty ist übrigens kein
Film nach Drehbuch, sondern schildert über
mehrere Jahre hinweg den Verlauf eines
tatsächlichen Projektes.
Courtney Brent ist als Fotografin in Bosten
tätig und stammt aus einer Familie, in der sich
alles ums Mode-Business dreht. Sie fotografiert
Mode und “schöne Menschen” in allen modischen
Lebenslagen. Bei einem Shooting wird sie auf
“diese Menschen in ihren Rollstühlen”
aufmerksam. Sie geht diesen Menschen nach und
stösst auf ein Zentrum für Menschen cerebral
bedingten Behinderungen und wird eingeladen,
auch dort zu fotografieren. Sie überwindet sich
und sagt zu. Was sie dort sieht und erlebt,
lässt sie dann nicht mehr los. Die Bilder
verfolgen sie und sie wird mit ihren eigenen,
dort gemachten Aufnahmen tief unzufrieden.
Plötzlich kommt ihr dann der Gedanke, die
Rollen zu tauschen. Diese Menschen sollen
selbst in die Rolle des Fotografen schlüpfen,
und die Kamera “in die Hand nehmen”. Sie stösst
auf Zustimmung.
Courtney kauft also eine Menge Kameras ein -
alles analoge Kameras übrigens - und beginnt,
die Kameras handicapgerecht für jeden ihrer
neuen Kolleginnen und Kollegen umzubauen. Das
Projekt wird gleich zum Beginn recht
kompliziert. Abenteuerliche Umbauten enstehen,
z. B. für Tony, der nur mit seiner Zungenspitze
den Auslöser betätigen kann. Das Interesse, ja
die Begeisterung der neuen Fotografinnen und
Fotografen ist beeindruckend. Sie “fangen
Feuer” für die neue Herausforderung und das
Abenteuer Fotografie. Und so werden die
Zuschauer mit in die ungewohnte Normalität von
Menschen mit Handicaps hereingenommen. Der
Gedanke, ihre Welt fotografisch festzuhalten
und sich dadurch auszudrücken, greift wie ein
Virus um sich. Courtney erhält immer mehr
Anfragen nach Kameras.
Der Film schildert über 4 Jahre hinweg die
Reise Courtneys in und mit einem Projekt,
dessen Ende sie sich sicher nicht im vorhinein
hat vorstellen können. Sie lernt eine neue
“Normalität” und ungeahnte künstlerische
Begabungen kennen und schätzen.
Nachdem die langen technischen Vorbereitungen
und Anpassungen abgeschlossen sind, und alle
den Umgang mit ihrer individuellen
fotografischen Lösung kennen und beherrschen,
folgt schliesslich die fotografische Aufgabe:
“Tell me about your life in one roll of film.
Give me a day in your life”.
Die Kamera folgt den einzelnen Fotografinnen
und Fotografen auf deren “Höhenniveau” auf
Rollstuhlebene. Beeindruckende Einblicke.
Insbesondere die Reaktionen der vermeintlich
“normalen” Menschen darauf, dass ihnen ein
mehrfachbehinderter Mensch im Elektrorollstuhl
mit Kamera über den Weg fährt und sie
fotograiert, sind schlicht unglaublich.
Der Film ist dabei erfrischend ehrlich.
Courtney berichtet auch von ihren Zweifeln.
Würde dieses Projekt jemals etwas werden
können? Gleichzeitig werden die kleinen und
grossen Probleme des Alltags authentisch
geschildert. Die Palette reicht vom
versehentlich geöffneten Kamera-Back (analog!),
bis hin zum tiefsten Liebeskummer.
Der Film nimmt uns anhand verschiedener
Einzelcharaktere an die Hand und führt uns
durch den Projektverlauf. Da ist Tony, der bei
seiner Geburt einen schweren Sauerstoffmangel
erlitt. Tony ist deswegen gelähmt, aber ein
hochintelligenter Kopf.
E.J. muss seine Kamera wegen seiner
Mehrfachbehinderung mit dem Mund auslösen.
Gleichzeitig ist er aber mit seinem
Elektrorollstuhl geradzu ein Kamikaze-Fahrer,
der sich wagemutig in den fliessenden
Strassenverkehr einreiht, weil die Fortbewegung
auf den Bürgersteigen für ihn zu beschwerlich
und zu langsam ist.
Cheryl ist eine junge Frau, die nicht sprechen
kann. Ihre Umgebung glaubte deswegen lange
Zeit, dass sie gehörlos sei. Aber in Cheryl
verbergen sich ein sehr aufgeweckter Kopf mit
brillianten Gedanken und eine Seele mit
tiefsten Emotionen.
Eine Truppe verkannter Genies! Im Umgang mit
ihnen erkennt Courtney - eigentlich der
Fotoprofi - ihre eigenen Begrenzungen. Sie ist
kein Psychologe, keine Ärztin. Nein, sie ist
Fotografin und wird im Laufe der Zeit zur
Freundin.
Die erste grosse Runde wird gezeigt, in der die
bisher enstandenen Aufnahmen kritisiert und
bewertet werden sollen. Mit beeindruckender
Geduld, Empathie und einer grossen Schachtel
mit Abzügen geht Courtney durch die Runde. Die
Einhelligkeit der Bewertungen ist frappierend.
Die Fotos sprechen Bände. Ungewohnte und
faszinierende Perspektiven. Viele davon sind
auf den ersten Blick als Kunst auszumachen.
Tony schildert uns, wie er mit einer seiner
Aufnahmen die Reaktion der Gesellschaft auf
einen Menschen mit Handicaps im Rollstuhl
erzählt. Das ist ihm mit Bravour gelungen. Das
Spektrum der Aufnahmen ist weit gestreut.
Einige der Fotografinnen und Fotografen
fotografieren die Menschen in ihrer Umgebung.
Andere haben sich auf Selbstportraits
spezialisiert, wieder andere auf Stilleben.
Die Geschichte von Tom ist eine besondere.
Eine, die unter die Haut geht. Er ist zunächst
völlig ablehnend. Ihm eine Kamera zu geben sei
reine Filmverschwendung, sagt er. Tom, der u.a.
eine extreme Wirbelsäulenverkrümmung hat,
infolge derer er nur auf dem Bauch liegen kann,
wurde von seiner Geburt bis zu seinem 18.
Lebensjahr von seinen Eltern im Obergeschoss
des Hauses quasi eingesperrt. Erst mit 18
Jahren kam er das erste Mal ins Freie und dann
gleich in eine Pflegefamilie. Er ist ein
Einzelgänger, der mit seinem Spezialrollstuhl
in dem er auf dem Bauch liegend fahren kann,
unterwegs ist.
Als er sich dann schliesslich doch fürs
Fotografieren interessiert, beginnt er zu
lächeln. Das erste Mal in seinem Leben. Er
wurde von einem Menschen mit einem Handicap zu
einem Menschen mit einer Kamera. Die Kamera gab
ihm einen Wert. Er engagiert sich nun voll. Der
Film zeigt ihn in der Dunkelkammer beim
Erstellen von Abzügen.
Courtney geht das Wagnis ein und begibt sich
auf die Suche nach einer Galerie die bereit
ist, die Fotografien auszustellen. Zunächst
erntet sie nur Absagen mit dem
Standardkommentar “wer wolle sich denn das
schon ansehen”. Trotzdem kämpft sie weiter.
Ein Schwenk zu Chris und Kerri, die am Anfang
einer sich anbahnenden Beziehung stehen. Völlig
andere Werte als in der vermeintlich “normalen
Welt” werden sichtbar . Trotzdem gehen sie
wieder auseinander. Höhen und Tiefen des
Lebens. Authentisch, hautnah und in den Kontext
des Fotoprojektes eingebettet.
Courtneys Ringen um eine Galerie geht weiter
und der Jubel ist riesig, als sie schliesslich
die Zusage einer renommierten Galerie, des
Cambridge Multicultural Art Centers erhält. Nun
geht es an die Ausstellungsvorbereitungen, bei
denen Courtney tatkräftig von ihren
College-Studentinnen unterstützt wird. Die
Medien beginnen sich für das Projekt zu
interessieren. Beiträge im TV und in Zeitungen
erscheinen.
Mitten in die Vorbereitungen zur Ausstellung
hinein ein Anruf. Tom wurde mit einer schweren
Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert.
Er ist bewusstlos und wird beatmet. Nach 2
Monaten stirbt er, ohne das Bewusstsein wieder
erlangt zu haben. Höhen und Tiefen des Lebens.
Der Film zeigt die authentischste
Beerdigungsfeier, die ich je gesehen
habe.
Tom hat uns gezeigt, was man aus seinem Leben
machen kann. Unabhängig von allen
Umständen und Voraussetzungen.
Schliesslich naht der grosse Tag der
Ausstellungseröffnung. Vier Jahre sind seit dem
Beginn des Projektes verstrichen. Die
Ausstellung ist Tom gewidmet.
Adrenalin. Letzte Vorbereitungen. Tony wird vor
der Eröffnung interviewt. Sein Statement: “The
biggest thing is to start the
conversation”.
Es ist Showtime. 18 Uhr, Eröffnung. Doch
gähnende Leere. Keine Besucher. Die Zweifel
beginnen an Courtney zu nagen. Vielleicht
interessiert sich ja doch niemand dafür? Aber
nach einer langen und bangen Stunde des Wartens
füllen sich die Ausstellungsräume, bis sie
schliesslich überfüllt sind. Presse, Funk und
Fernsehen sind präsent. Die Besucher sind
bewegt und begeistert von den Aufnahmen und
deren Präsentation. Und selbstverständlich sind
auch die Fotografinnen und Fotografen
anwesend.
Der Tenor lautet: “We did it!”
Der Streifen hat übrigens über dem Ozean
mittlerweile schon jede Menge Preise erhalten.
Ein kleiner Auszug:
AUDIENCE AWARD- Best Film of the Festival-
Woods Hole Film Fest
AUDIENCE AWARD- Best Documentary- IFFBoston
AUDIENCE AWARD- Best Feature Film- Phoenix Film
Festival
AUDIENCE AWARD- Top Rated Documentary- Maine
Int'l Film Festival
AUDIENCE AWARD- Newburyport Documentary Film
Festival 2009
AUDIENCE AWARD- Top Documentary 2009 Moondance
Film Festival
BEST DOCUMENTARY- New Hampshire Film Festival
2009
BEST of the FEST- Encore Screening- Rhode
Island Film Festival 2009
ENCORE SCREENING- Sidewalk Film Festival 2009
MOST INSPIRATIONAL DOCUMENTARY- Atlanta
DocuFest 2009
WORLD PREMIERE- Full Frame Film Festival April
2009
Im Abspann schildert der Film schliesslich auch
noch die nächsten 2 Jahre. Eines der Pärchen
hat geheiratet und wurde wieder geschieden.
Courtney hat Nachwuchs bekommen. Und Tony ist
Profi geworden und tourt mit Ausstellungen
seiner Werke durch die Lande.
Fazit:
Anschauen! Wir haben mit gelacht.
Wir haben mit geweint. Wir haben mit getrauert.
Wir haben mit gebangt. Wir haben mit gefiebert.
Dieser Film stellt alles, was wir bislang über
Fotografie gesehen haben, absolut in den
Schatten. Fotografie ist
grenzenlos.
Mehr Infos gibt es hier:
-> Offizielle Homepage zum
Film
-> Trailer zum
Film
-> Gruppe auf Facebook zum
Film
Gastbeitrag auf FOTOGRAFR.de - Buchrezension Dr. Endress Wanckel: Foto- und Bildrecht
-> Hier gehts zum Beitrag auf Fotografr.de
Photography News 10/2010
Dürfen “News” eigentlich zeitlos sein?
Ich denke schon. Deswegen stelle ich heute die Frage nach den empfehlenswertesten Büchern zum Thema Fotografie an den Anfang.
- Welche Bücher “muss” man als Fotograf/Fotografin gelesen und verinnerlicht haben?
In den vergangenen Tagen bin ich in Gesprächen und Diskussionen immer wieder über die Frage nach den besten (Lehr-)Büchern zum Thema Fotografie gestolpert. Um es kurz zu machen hier meine persönliche Hitliste. Kurz und prägnant, und direkt vom Regal über meinem Schreibtisch zitiert:
Mein Platz 1:
Andreas Feininger, Der Schlüssel zur Fotografie von Heute, Econ-Verlag, 1958.
Vor langen Jahren in einem Antiquariat für eine - damals noch - D-Mark erworben, hat mich dieses Buch richtungsweisend geprägt und geleitet. Ich habe seitdem in viele grundlegende Werke zum Thema Fotografie hinein geschaut, aber praktisch nichts gefunden, was nicht auch schon im Feininger stehen würde.
Bereits die grobe Gliederung des 382-Seiten starken Buches in die 5 Abschnitte
- Vom Wesen der Fotografie
- Das Objekt,
- Der Fotograf,
- Das Bild, und
- Die Bildserie
ist Programm.
Feininger verstand es “auf den Punkt zu kommen”, und das ganz ohne in technische Fragen abzurutschen. Die beiden Bilderteile sind zeitlos beeindruckend. Und seine sehr wenigen Zeilen über die Auswahlkriterien für fotografische Ausrüstung sind noch heute gültig.
Leider ist dieses Werk seit langen Jahren - wenn überhaupt - nur noch antiquarisch zu bekomen. Zwei Bücher von Feininger, die in derselben Liga spielen, sind aber derzeit noch recht günstig zu haben:
Andreas Feiningers grosse Fotolehre (auf Amazon: Andreas Feiningers große Fotolehre
Die Hohe Schule der Fotografie (auf Amazon: Die Hohe Schule der Fotografie: Das berühmte Standardwerk
Mein Rat: Lesen und umsetzen!
(* Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich die Bücher zuzulegen, kann die Links zu Amazon nutzen und damit auch diese Website unterstützen, die ich in meiner knappen Freizeit pflege).
Mein Platz 2:
Die Klassiker-Trilogie von Ansel Adams. Die drei Bücher “The Camera”, “The Negative” und “The Print” bedürfen wohl keiner weiteren Ausführungen. Ich hab sie mir als “Prachtausgabe” in den 90-er Jahren in den USA zugelegt und keinen Cent der Investion jemals bereut. Mehr muss ich zu diesen Werken eigentlich nicht schreiben, oder?
- Und sonst?
- Zur Lektüre unbedingt empfehlen möchte ich diese Woche Michael K. Trouts Blogartikel zur “Definition des Neofotografismus”. Ihm ist wieder einal nichts hinzu zu fügen :)
- Kostenlose-Goodies: Über Mike Schelhorn bin ich auf zwei sehr schöne, neue und kostenlose Goodies gestossen. Bei One Software gibt es derzeit 2 Freeware-Versionen zum kostenlosen Download (nur kostenlose und unverbindliche Registrierung erforderlich): Eine Freeware-Version der bekannten Photo-Tools und von PhotoFrame. Beide jeweils für PC und Mac.
- Für Bibble 5 - den RAW-Konverter für Fotografen - sind einige neue PlugIns zu vermelden:
.. MindSocket hat einen neues GradFilter-PlugIn (ND Grad Filter) vorgestellt, der sehr nützlich ist.
.. KBarni - ein alteingesessener PlugIn Programmierer für Bibble - hat Vigne released. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um einen Filter mit dem sich Vignettierungen aller Art herbeizaubern lassen.
.. Thomas Baruchel hat eine ganze Reihe von sehr interessanten PlugIns vorgestellt und erweitert das Angebot auch laufend. Seine PlugIns sind sehr kreativ und teilweise auch sehr experimentell. Es finden sich echte Schätze darunter. Einfach mal stöbern.
So und
jetzt liebe Leserschaft:
Greift zur Kamera und geht Bilder machen. Wir
lesen uns die Tage!
- an angel waiting for the summer -
Sportlov 2010 in Malå
Bald danach wurden diese Ferien landesweit zur festen Gewohnheit und wurden schliesslich zu einer Wintersportwoche. Die Termine für die Sportlov in den einzelnen Kommunen sind unterschiedlich und werden innerhalb eines vorgegebenen Rahmens auf kommunaler Ebene festgesetzt.
Diese Woche ist nun Sportlov in Malå, und es sollte eigentlich Hochbetrieb auf dem Skihang Tjamstan sein. Ich habe heute dort kurz vorbeigeschaut. Es war aber derart stürmisch, dass es mich beinahe weg geweht hätte :) Wohl deswegen war der Andrang heute etwas verhalten. Und für die nächsten zweieinhalb Tage ist kräftiger Neuschnee angesagt. Mal schauen, wie sich die diesjährige Sportlov entwickelt. Zur Lunchzeit sah es auf Tjamstan heute jedenfalls so aus:
Out here in snow-covered-country :)
Photography News 9/2010
Den dritten Platz in der Rubrik “Sports Features” hatte bei der 2010er Prämierung Stepan Rudik für seine in schwarz/weiss gehaltene Fotoserie über “Street fighting” unter Jugendlichen in Kiew erhalten.
Nach der Prämierung hatte die Jury auf einen Tipp hin wegen Manipulationsverdachts die originalen RAW-Dateien bei Rudik angefordert. Daraus ergab sich dann, dass Rudik auf einer Aufnahme eine eigentlich winzige und kam auffallende Fusspitze wegretuschiert hatte. Das führte dann zur Disqualifikation. Formal richtig, denn im Fotojournalismus hat Retusche am Bildinhalt nichts zu suchen. Auf dem fraglichen Bild ist - in dramatischem schwarz/weiss und mit kräftiger Vignette - die Hand eines Kombattanten zu sehen, die gerade für einen Kampf bandagiert wird.
Soweit so gut. Bei PetaPixel sind hier (bitte zum Verständnis unbedingt ansehen!) das eingereichte Bild und das Originalbild zu sehen. In der Tat wurde eine kleine Retusche vorgenommen.
Viel schockierender ist aber der Vergleich zwischen dem ebenfalls bei PetaPixel zu sehenden Originalframe und dem schlussendlichen Crop, der - nach offensichtlich umfangreicher schwarz/weiss-Umwandlung - beim Wettbewerb eingereicht wurde. Das Originalbild ist eine viel umfassendere Szene, die für sich genomen eher wie ein dürftiger “Gelegenheits-Schnappschuss”, also ziemlich unspektakulär, aussieht. Der Crop umfasst - wohlwollend geschätzt - ungefähr ein Zehntel (eher weniger) des Originalbildes (was auch die „urige“ Körnung im Wettbewerbsbild erklärt).
Das bringt mich aber doch sehr ins Nachdenken. Eigentlich erwarte ich doch von einem Fotojournalisten, dass er - soweit möglich - formatfüllend “ran ans Geschehen” geht. Aus dem Originalbild und den weiteren Bildern der Serie ergibt sich, dass das hier kein Problem gewesen wäre. Das Bild wurde also durch “Etremcropping” quasi “hergestellt” oder “herausdramatisiert”. Das mag durchaus vertretbar sein, wenn ein näheres Herangehen an eine Situation wegen einer situationsbedingten Gefährdung nicht möglich ist (Feuergefecht, Grossbrand, Explosionsgefahr, usw.). Wo aber eine echte Nahaufnahme möglich ist, überschreitet ein solches Extremcropping meiner Meinung nach die Grenze der prämierungswürdigen Fotografie. Um es klarzustellen: Aus einem 3:2-Seitenverhältnis z. B. eine - die kürzere Originalkante wahrende - Aufnahme im Seitenverhältnis 1:1 zu croppen ist völlig in Ordnung (zumal, da es - vom wohl nicht so reportagegeeigneten Mittelformat abgesehen - derzeit so gut wie keine Digitalkameras gibt, die echtes 1:1 Format bieten).
Die Meinung der Leserinnen und Leser zur Thematik würde mich sehr interessieren!
Nun aber noch ein erfreulicheres Thema.
Über fokussiert.com bin ich auf die mir bislang unbekannte Fotografin Marianne Breslauer aufmerksam geworden, zu deren 100. Geburtstag die Schweizerische Fotostiftung 27. Februar bis 30. Mai 2010 in Winterthur eine umfassende Retrospektive veranstaltet. Das fotografische Werk der 2001 verstorbenen Künstlerin umfasst eine erstaunlich kurze Zeit: 1927 bis 1938. Zum relativ frühen und jähen Ende ihrer fotografischen Phase sagte die Künstlerin selbst den eindrücklichen Satz:
“Wenn ich weiter in dem Bereich gearbeitet hätte, wäre ich zum Film gegangen. Mit dem Fotografieren war ich fertig.”
Mehr zum Werk von Marianne Breslauer und etliche ihrer Fotogrefien gibt es hier und hier auf der Seite der Schweizerischen Fotostiftung.
Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon nicht nur im Sommer
Malå hat in Sachen Marathon einiges zu bieten. Nicht nur den Lapland-Ultra-Marathon im Sommer, sondern auch einen Langlauf-Marathon im Winter.
Heute gab es in Malå also den Malmfältsloppet, ein Langlauf-Marathon (die längste Distanz also über 42 Km) im klassischen Stil. Der Malmfältsloppet ist übrigens eine Qualifikationsgrundlage für das bekannte Vasaloppet.
Eine sportliche Herausforderung, auch wenn die Temperaturen heute im Vergleich zur letzten Woche “erträglich” waren. Unsere Bewunderung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Besonders hervorzuheben die perfekte Organisation und die grosse Ruhe, in der der gesamte Wettbewerb verlaufen ist. Keine Hektik und kein fühlbarer Stress, trotz sportlicher Höchstleistungen. Grosses Kompliment an die Organisatoren und alle Teilnehmer!
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Nach der vorab veröffentlichten Starterliste waren es 79 Teilnehmer (wobei es Nachmeldungen gegeben haben kann). Gefahren wurde in 2 Klassen, der Wettbwerbsklasse (42 Km) und in 2 Freizeitklassen über 13 oder 21 Km. Start war um 11 Uhr.
Wir haben uns heute für die Endphase des Wettbewerbs entschieden und waren schwer beeindruckt. Die Läuferinnen und Läufer waren - in allen Klassen - mit grossem Einsatz bei der Sache und eigentlich hat es uns erstaunt, dass viele Läuferinnen und Läufer auch nach der längsten Distanz bei weitem gar nicht so erschöpft waren, wie wir uns das vorgestellt haben.
Das mag seinen Grund mit darin haben, dass Skifahren in Schweden sozusagen bereits mit der Muttermilch mitgegeben wird. Wir haben viele sehr angenehme Gespräche mit Teilnehmern und Begleitern geführt und haben fast immer hören dürfen, dass der oder die Teilnehmer(in) bereits seit frühester Jugend “auf Skiern steht/stehen”. Einige Gesprächspartner haben sogar stolz berichtet, dass die ganze Familie - vom Grossvater bis zu den Enkeln - aktiv teilnimmt.
-> Hier gehts zur Bildergalerie “Malmfältsloppet 2010“ (by Henning Wüst)
-> Hier gehts zum Film “Malmfältsloppet 2010“ (by Petra Fuelbert)
Und hier gehts zur Homepage der Malå Idrottsförening zum Malmfältsloppet 2010.
Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon
not only under the summer season
Malå offers many opportunites regarding
marathon. Not only the famous
Lapland-Ultra-Marathon in the summer.
There is also a skiing marathon in the winter
season.
Today the Malmfältsloppet took place
in Malå. The Malmfältsloppet is a
cross-contry-skiing Marathon (classic style).
The longest distance is 42 Km and the
Malmfältsloppet is a qualification run for the
well known Vasaloppet.
A challenge for all participants even if the
weather had been quite gracious today (compared
to the last 2 weeks).
We need to highlight the perfect organisation
and the calm athmosphere. There has been
absolultely no hustle and bustle on the trail
even if all participants gave their best and
showed a great performance. A huge compliment
to as well the organisation as all the
participants!
The field of participants was mixed. Due to the
list it have been 79 participants within 2
classes (“professional” - 42 Km and “amateur” -
13 or 21 Km). Starting time has been 11:00.
We decided to keep our eyes on the last
kilometers and the finishing line and have
really been very impressed. All the
participants showed up their best and we were
amazed that they havent been as exhausted we
thought they would be after the long distance.
Of course this is because many Swedes “grow up”
with skiing. We had a lot of nice conversations
and got to know families in which all family
members - from grandfather to grandson - are
“on the skiing track”.
-> To the gallery “Malmfältsloppet
2010“ (by Henning Wüst)
-> To the film “Malmfältsloppet
2010“ (by Petra Fuelbert)
More information can be found here on the homepage
of the Malmfältsloppet.
Wanna have some more?
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Light and shadows at minus 30 degrees C
It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?
Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!
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Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.
Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?
Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!
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Reif für die (Sonnen-)Insel?
Ich habe mich für etwas Arbeit im Fotoarchiv entschieden. Sommerbilder sichten und sortieren. Ich habe da noch eine Serie mit verschiedenen Inselaufnahmen (schwarz/weiss, quadratisch), die zusammen gestellt werden sollten. Wärmt wenigstens innerlich.
Als es noch Sommer war - Reif für die
(Sonnen-)Insel?
Rezension: “Stockfotografie” von Robert Kneschke

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this shot by petra fuelbert -
Intro
Zu diesem Buch kommt mir ein bedeutungsschwerer
Satz in den Sinn:
Know-How ist wie Liebe: Es wächst und nimmt
zu, wenn es weiter gegeben und geteilt
wird.
Ich lasse die Katze gleich zu Beginn aus dem
Sack: “Stockfotografie” von Robert Kneschke ist
ein Buch, das mich begeistert. Und das aus
einer ganzen Reihe von Gründen.
Und noch etwas möchte ich gleich am Anfang
klarstellen: Ich ziehe ich meinen Hut, dass
Robert in diesem Buch eine so unglaublich
grosse Fülle an wertvollem und verwertbarem
Know-How weitergibt. Alle Achtung und ein
grosses Kompliment. Denn Robert ist einer der
nicht allzu vielen Fotografen in Deutschland,
die von reinem Stock ganz gut leben können. Er
hätte also eigentlich gar keinen Grund, grosse
Teile seines Know-Hows so offen zu teilen.
Die Rezension
Wie immer zuerst zu den
“Äusserlichkeiten”: Das Buch
kommt im Format etwas über DIN A5 daher (17x24
cm) und hat 416 Seiten. Das Druckbild ist sehr
angenehm. Wichtige Hinweise und Anmerkungen
sind praktisch und zugänglich in kleine graue
Kästchen an den Layoutrand gerückt. Mich stört
einzig, dass das Papier etwas zu sehr “glänzt”.
Ich habe die Leselampe direkt über meinem
Schreibtisch, was das Lesen teilweise erschwert
hat. Keine grosses Problem allerdings, denn bei
40 Grad Neigung auf dem Leseständer sind die
Reflektionen wieder verschwunden.
In anderen Rezensionen wurde bereits darauf
hingewiesen, dass der Hauptteil des Buches in
Schwarz/Weiss gehalten ist. Ab Seite 385 findet
sich im Anhang B ein farbiger Bildteil. Ich
finde diese Lösung sehr gut, denn dadurch
werden Druckkosten gespart. Und das schlägt
sich unmittelbar im Preis nieder: Mit 24,95
Euro ist das Buch ein echtes
Schnäppchen.
Vergleichende Anmerkung dazu am Rande:
Vor einigen Monaten hatte ich mir - mehr aus
Neugier - ein anderes Buch zum Thema
Stockfotografie bestellt, das mich masslos
enttäuscht hatte. Dieses bot in knapp über 100
Seiten für 14,95 Euro nur äusserst spärlichen
Inhalt (nichts verwertbares) und war schlicht
ein Totalausfall. Schade um jeden Baum, der für
das Buch gefällt werden musste. Ganz anders
indes “der Kneschke”: Geballtes Know-How zum
sensationsverdächtigen
Preis-/Leistungsverhältnis!
Nun aber zum Inhalt. Autor und
Lektor haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert.
Das Buch zeichnet sich durchgängig durch eine
flüssige, gut lesbare und trotzdem der
jeweiligen Problemtiefe angemessene Sprache
aus. Das Lesen selbst längerer Textpassagen ist
angenehm und nicht anstrengend.
Das Buch besteht aus zwei
Hauptteilen. Im ersten Teil (Teil A,
Seite 13-174, Kapitel 1-14) geht es ums
“Fotos machen”. Im zweiten
Teil (Teil B, Seite 175-362, Kapitel 15-30)
gehts es dann ums “Fotos
verkaufen”. Ergänzend kommen 2 Anhänge
hinzu. Im bereits erwähnten Anhang B finden
sich viele Farbfotografien. Im Anhang A finden
sich ein gut gemachtes Glossar, Textmuster und
jede Menge aktuelle Weblinks.
Der Verlagswerbung nach richtet sich das Buch
“sowohl an Neulinge in dem Bereich der
Stockfotografie, die mit ihrem Hobby ein paar
Euro nebenbei verdienen wollen, als auch an
Hobby-Fotografen, die schon seit Jahren Fotos
verkaufen und nun den Sprung in die Profi-Liga
schaffen wollen.” Eine grosse Herausforderung,
diese unterschiedlichen Niveaus “unter einen
Hut zu bringen”. Kann das Werk diesem Anspruch
genügen? Meiner Ansicht nach ja, denn die
sehr gute und detaillierte
Gliederung gibt dem fortgeschrittenen
Leser die Möglichkeit, sich zunächst gezielt
seinen Wunschthemen zu widmen.
Kleiner Exkurs dazu: Angenommen ein
potentieller Buchkäufer versteht sich bereits
gut auf die technisch-fotografischen Aspekte
und ist primär an der Funktionsweise des
Stockfotografie-Marktes und an den Feinheiten
der Verkaufsseite interessiert. Dieser Leser
würde im ersten Teil des Buches auf 4 Kapitel
verzichten können. Würde sich der Rest des
Buches dann trotzdem noch lohnen? Absolut, denn
immerhin blieben noch 26 Kapitel mit wichtigem
Inhalt übrig. Ergo: Wer sich schon auf die
Grundlagen der Fotografie versteht und sich
speziell mit dem Fotoverkauf über Stock
beschäftigen möchte, liegt mit dem Buch auch
völlig richtig. Denn gerade in den
Stock-spezifischen Kapiteln kann Robert sein
Insiderwissen besonders gut
ausspielen und an die Leserin und den Leser
bringen.
Übrigens: Die bereits “fotokundigen” Leser
sollten in jedem Fall der Versuchung
widerstehen, lediglich den zweiten Teil des
Buches zu lesen. Denn auch im ersten Teil
stecken jede Menge spezifische Informationen
zur Stockfotografie. Das fängt schon mit der -
eigentlich ziemlich grundlegenden Frage - nach
den geeigneten Motiven für Stock in den
Kapiteln 5 und 6 an.
Zurück zur Gliederung:
Gliederungen sind im Regelfall ein genereller
Masstab dafür, wieviel sich ein Autor mit der
Materie auseinander gesetzt, und diese
durchdrungen hat. Und an dieser Stelle kann ich
Robert nur ein dickes Lob aussprechen. Es ist
ihm gelungen, das Thema umfassend abzudecken
und übersichtlich und nachvollziehbar zu
gliedern. Die einzelnen Kapitel (und
grösstenteils auch Unterabschnitte) sind aus
sich selbst heraus verständlich (d.h. sie sind
„einzeln“ lesbar).
In diesen Zusammenhang gleich noch ein
weiteres dickes Lob: Manche
Punkte verraten, wie intensiv Robert in der
Materie beheimatet ist. Wichtige Punkte, die
allerdings nicht ohne weiteres offensichtlich
sind. Als ein Beispiel seien die Ausführungen
in Kapitel 20.5 genannt. Dort geht es um die
Sensibilisierung für die Frage, was mit den bei
Bildagenturen online gestellten Bildern beim
Tod des Fotografs geschieht. Robert bietet
natürlich keine erschöpfende erbrechtliche
Aufarbeitung der Frage. Das ist selbstredend,
denn dies ist Sache der Spezialisten und würde
vom Umfang her an den Umfang von Roberts Buch
heranreichen. Aber er sieht das Problem, greift
es auf und gibt einige sehr gute Praxistipps,
an was der Fotograf sinnvollerweise zu
Lebzeiten denken sollte, um die Situation für
seine Erben (bzw. einen Vermächtnisnehmer)
handhabbar zu machen.
Das führt uns zu einem weiteren Einwand, der
grundsätzlich allen Handbüchern und Kompendien
gegenüber gebracht werden kann. Ist der
Tiefgang bei allen behandelten
Themen - und das sind ja nicht wenige -
ausreichend? Die Antwort fällt geteilt aus. Wer
ein fototechnisches Grundlagenbuch sucht, liegt
hier vermutlich falsch, auch wenn Robert viele
grundsätzliche Fragen in diesem Bereich
mitbehandelt. Wer einen umfassenden
Rechtsratgeber zum Fotorecht sucht, liegt auch
falsch. Denn in diesem Buch geht es zunächst um
Stockfotografie-spezifisches
Know-How und die Verzahnung
dessen mit verschiedenen anderen fotografischen
und nichtfotografischen Themen. Und
gerade diese Verzahnungen, z.B. mit dem
Erbrecht, machen das Buch besonders wertvoll
(ohne in den Randbereichen ein spezielles
Fachbuch oder eine Beratung ersetzen zu können
und vermutlich auch zu wollen).
Interessant finde ich übrigens auch, dass
Robert seine Weitsicht und die Einsicht in die
Dynamik der Materie beweist, indem er sich auch
den Themen Stockaudio und Stockvideo annimmt.
Besonders spannend wird es dann natürlich im
zweiten Teil des Buches. Hier legt Robert einen
ersten Schwerpunkt auf die in der Praxis
besonders wichtige und besonders oft vor
Probleme stellende
Verschlagwortung. Anschaulich
und mit vielen Tipps - und wertvollen Links -
erklärt und beschreibt er die verschiedenen
Möglichkeiten.
Besonders informativ und hilfreich sind auch
die Tipps und Hinweise zur Auswahl der
passenden Agentur nebst einer aktuellen
Übersicht von 17 Agenturen, die derzeit
“trendy” sind. Auch das Thema Statistik
und Beurteilung derselben kommt nicht
zu kurz. Schliesslich gilt es ja, die eigenen
Portfolios immer weiter zu optimieren.
Hilfreich schliesslich auch die Hinweise im
Kapitel 26 (Versicherungen und Vereine),
insbsondere der Hinweis zur
Berufsgenossenschaft Druck und Papier. Gerade
weil die Pflichtmitgliedschaft in
Berufsgenossenschaften für diverse
Berufsgruppen ein lang veraltetes
Markthindernis ist (das schön längst
abgeschafft sein sollte), ist es z. B.
besonders wichtig zu wissen, dass deren
Damoklesschwert über praktisch allen
Stockfotografen schwebt.
Das Kapitel zum Thema Steuern - leider oft ein
abschreckendes Thema in vielen Büchern - wird
dem Leser praxisnah vermittelt. Ich hätte
vielleicht noch den Hinweis ergänzt, dass die
Inanspruchnahme externer Hilfe dem
Stockfotografen hier die Möglichkeit bietet,
sich mehr auf sein Kerngeschäft zu
konzentrieren. Erstaunlich und unerwartet
schliesslich ein - allerdings sehr kurzes -
Kapitel zu möglichen Berufserkrankungen.
Wiederum sehr hilfreich - und zugleich auch
sehr sympathisch - ist das Kapitel 29, in dem
Robert nicht nur die Einnahmen
verschiedener international bekannter
Stockfotografen, sondern auch Teile seiner
eigenen Zahlen zusammen getragen hat. Das hilft
dem Leser, ein “Gefühl” für das Marktvolumen
und die zu erzielende Grösse individueller
“Kuchenstücke” zu gewinnen.
Fazit: Robert
Kneschke zeigt in diesem umfangreichen,
aktuellen und unterhaltsamen Buch auf, was ein
gutes, d.h. gut verkäufliches, Stockfoto
ausmacht und wie Sie Stockfotos bestmöglich
verkaufen können. Er behandelt nicht nur die
Kernbereiche der Thematik ausführlich, sondern
widmet sich auch vielen verzahnten Themen, die
im Zusammenhang mit der Stockfotografie stehen.
Von mir gibt es für das Buch eine klare
Bestnote mit Empfehlung!
Hier gibt es
Leseproben auf der Homepage des
Verlages, auf der das Buch auch
direkt bestellt werden kann.
Photography-News 7/2010
In Sachen Bibble gibt es schon wieder Neuigkeiten zu vermelden. Im Laufe der Woche hat Bibblellabs die Version 5.0.2 vorgestellt.
Diese beinhaltet jetzt Soft Proofing und die Unterstützung einiger neuer Kameramodelle. Im Detail:
- Neue Funktion: Soft Proofing erlaubt die Bildschirmausgabe und -kontrolle von Fotos entsprechend der Abbildungsqualität des für die Druckausgabe gewählten Druckers
- NEU: RAW-Support für folgende Leica-Kameras: M8, M9, X1, Digital MODUL-R8, Digital MODUL-R9
- NEU: RAW-Support für folgende Ricoh-Kameras: GX-100, GX-200, GR Digital II, GR Digital III, GXR
- NEU: RAW-Support für folgende Sony-Kameras: a230, a380, a500
- NEU: RAW-Support für Canon-Kameras folgender Typen: D30, D60, G2, G3, G5, G6, S40, S45, S50, S60, S70, Pro 1, SX1
Mehr Infos beim Vertrieb von ASH hier.
Da wir gerade bei Bibble sind. Plötzlich nimmt die Zahl an PlugIns von Drittanbietern deutlich zu. Darunter auch etliche kostenlose Varianten, die mitunter sehr spannende Funktionen bieten. Wer sich hier auf dem Laufenden halten möchte, sollte diese Rubrik im Supportforum bei Bibblelabs im Auge behalten. Dort werden die aktuellsten PlugIns im Regelfalle präsentiert.
Schliesslich möchte ich auch heute nochmals auf das vor einiger Zeit hier schon einmal erwähnte burn magazine hinweisen. Beeindruckendes und wohltuendes Niveau. Fotografie mit Aussage. Balsam - auch wenn es um die Realität geht.
Und mit den besten Wünschen zum Wochenende noch ein experimentelles Bild: „One Million Diamonds“.
Minox DSC im Test als Filmkamera - "Der nördlichste Agent?"
Wer sich für die kultige „Kleine“ interessiert, sollte sich das unbedingt mal ansehen. Und einen Demofilm gibt es auch. Wer darüber hinaus originale Out-of-the-Cam Dateien haben möchte, darf sich - wie immer in Sachen Minox - gerne melden.
Wir meinen, dass „die Kleine“ eigentlich einen Kultstatus verdient. Für alle Kreativen deutlich cooler als jedes iPhone.
-> Hier gehts zum Testbericht „Minox DSC im Filmeinsatz“
Fettisdagen und Semlor - Fastnachtsdienstag und schwedische Fastensemmeln (mit Rezept)
Der Fettisdagen
(Fastnachtsdienstag) ist der letzte Tag vor dem
Beginn der österlichen Busszeit am
Aschermittwoch. Zwar ist in Schweden Fastnacht
(Fasching) unbekannt, der Faschingsdienstag
wird aber trotzdem traditionell gefeiert. Der
Tradition gemäss werden an diesem Tag die
“Semlor” (auch “fettisdagsbulle” genannt,
“Fastensemmeln”) verzehrt. Wer es ganz
traditionall mag, verspeist sie als Nachtisch
zu Bohneneintopf.
Die Semla (Plural: “Semlor”) ist ein
kalorienreiches Hefeteiggebäck mit Mandel- und
Sahnefüllung. Wir haben auch heute wieder keine
Mühen gescheut und einige Exemplare für ein
Fotoshooting produziert. Deswegen gibt es heute
hier beides: Fotos und das Rezept für alle
Schwedenfans.
Rezept für
8 Semlor
Zutaten für den Teig:
25 Gramm Frischhefe
50 Gramm Butter (ungesalzen)
150 ml Milch
40 Gramm Zucker
Eine Priese Salz
300 Gramm Mehl
1 Ei
Puderzucker für die Garnierung
Zutaten für die Füllung:
175 Gramm Mandelmasse
150 Gramm Schlagsahne
Zubereitung:
Butter schmelzen und Milch einrühren. Hefe
aufbröseln und zugeben. Zucker und Salzpriese
zugeben. Mehl zugeben und so lange kneten, bis
ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In einer
Schüssel bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen
lassen (ca. 30-60 Minuten).
Dann Teig nochmals gründlich durchkneten und
kleine Stücke abteilen. Aus diesen kleine
Kugeln formen (ungefähr halb so gross, wie die
Semlor nachher werden sollen). Diese auf
Backpapier legen und nochmals ca. 30 Minuten
bei Zimmertemperatur gehen lassen.
In der Zwischenzeit Backofen auf ca. 225 Grad
vorheizen.
Ei aufschlagen und die Teigkugeln mit dem
aufgeschlagenen Ei bepinseln. Dann in den Ofen
(mittlere Schiene) und ca. 10 Minuten backen
(exakte Zeit sehr schwer zu bestimmen:
beobachten!). Den Ofen während des
Backvorganges nicht öffnen!
Dann die Backlinge aus dem Ofen nehmen und
abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen oberes
Viertel abschneiden (mit einiger Übung im
klassischen Dreicksschnitt) und im unteren Teil
ein Loch aushöhlen (am einfachsten mit einem
Teelöffel). Die entnommene Masse nun mit der
leicht vorgewärmten Mandelmasse mischen
(verkneten). Jeden Backling nun mit 2-3
Esslöffeln der Masse füllen. Dann die Sahne
aufschlagen und oben draufgeben (am schönsten
mit Spritzbeutel und grober Sterntülle). Dann
die abgeschnittenen Deckel wieder auflegen und
leicht mit Puderzucker bestäuben. Und fertig
sind die Semlor. Und jetzt bei einer guten
Tasse Kaffee geniessen und von Schweden träumen
:)
Und so sollten sie dann aussehen (wobei unsere
ersten Versuche zugegebenermassen bei weitem
nicht so ästhetisch waren - auch hier gilt
“Übung macht den Meister”).
Rezept und Backanleitung by Petra Fuelbert.
“Semlor - one for you and one for me”
Swedish-Winter-Truck :)
Winter views reloadad (Part 3)
-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss
Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.
-> Die neue Portfolio Microsite
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Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.
-> Gallery: Winter views in black/white
And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.
-> The new Portfolio Microsite

Winter views II - die Fortsetzung
-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“
Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.
Sunday: Sunset in a glow
Allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!
- Sunset in a glow -
Photography-News KW 5/2010, and: Crossroad into the light
Richtig geraten, das erste Thema dreht sich heute um Photoshop.
1987 begann Thomas Knoll mit der Entwicklung des Programmes und 1990 lag die Version 1.0 (damals noch exclusiv für den Mac) vor. Derzeit ist die Version CS4 (in direkter Nummernweiterführung ist das eigentlich die Version 11.0) aktuell, und Photoshop ist „der Standard“ wenn es um Bildbearbeitung geht. Hier feiert Adobe - der Hersteller - die Party zum 20-jährigen Jubiläum. Das genaue Jubiläumsdatum ist übrigens der 19. Februar. Also schon mal den Sekt kalt stellen :)
- Hasselblad - schwedischer Hersteller von Mittelformatkameras - ist sehr aktiv:
• Hasselblad-Shooter (genauer: Owner) dürfen sich freuen, denn eigens für sie wurde vom schwedischen Hersteller die vermutlich exclusivste Fotocommunity der Welt geschaffen: Der Hasselblad Owner's Club. Bin gespannt, was wir dort demnächst alles betrachten dürfen.
• Und da wir gerade bei Hasselblad sind: Eine neue Kamera von Hasselblad gibt es auch zu vermelden. Am 10. Februar wird offiziell die neue H4D-40 vorgestellt. Zwar ist noch nicht der 10.2., aber einige Details zum neuen Digital-Mittelformat-Wunderwerk sind bereits durchgesickert:
Auflösung 40 Megapixel (7.304 x 5.478 Pixel), bei einer Sensorgrösse von 33,1 x 44,2 mm.
Aufnahmeformat wahlweise das Hasselblad-eigene 3FR-Format (Dateigrösse ca. 50 MB) oder TIFF (Dateigrösse 120 MB).
Aufnahme- und Verarbeitungszeit ca. 1,1 Sekunden pro Bild (d.h. ca. 33 Bilder pro Minute).
Integriertes „Hasselblad True Focus System“ mit „Absolute Position Lock“. Hintergrund dazu ist, dass digitale Mittelformatkameras nur einen Fokuspunkt in der Bildmitte haben. Wird die Kamera nach dem Fokussieren zur Komposition geschwenkt, kann dadurch - insbesondere bei nahen Objekten - ein ganz leichter Fehlfokus auftreten. Dieser wird durch das Hasselblad-eigene Korrektursystem intelligent ausgeglichen.
Mit einem 80mm-Objektiv („Normalobjektiv für Mittelformat“, entspricht 50mm bei Kleinbild) soll die Kamera - dem Vernehmen nach - um die 16.500 Euro kosten. In Anbetracht der technischen Daten ein Schnäppchen, das Begehrlichkeiten weckt.
- Übrigens: Das neue Stockfotografie-Buch (Details) von Robert Kneschke liegt vor mir zur Rezension. Gestern ist es eingetroffen und ich bin gerade auf Seite




