Sportlov 2010 in Malå
Bald danach wurden diese Ferien landesweit zur festen Gewohnheit und wurden schliesslich zu einer Wintersportwoche. Die Termine für die Sportlov in den einzelnen Kommunen sind unterschiedlich und werden innerhalb eines vorgegebenen Rahmens auf kommunaler Ebene festgesetzt.
Diese Woche ist nun Sportlov in Malå, und es sollte eigentlich Hochbetrieb auf dem Skihang Tjamstan sein. Ich habe heute dort kurz vorbeigeschaut. Es war aber derart stürmisch, dass es mich beinahe weg geweht hätte :) Wohl deswegen war der Andrang heute etwas verhalten. Und für die nächsten zweieinhalb Tage ist kräftiger Neuschnee angesagt. Mal schauen, wie sich die diesjährige Sportlov entwickelt. Zur Lunchzeit sah es auf Tjamstan heute jedenfalls so aus:
Out here in snow-covered-country :)
Photography News 9/2010
Den dritten Platz in der Rubrik “Sports Features” hatte bei der 2010er Prämierung Stepan Rudik für seine in schwarz/weiss gehaltene Fotoserie über “Street fighting” unter Jugendlichen in Kiew erhalten.
Nach der Prämierung hatte die Jury auf einen Tipp hin wegen Manipulationsverdachts die originalen RAW-Dateien bei Rudik angefordert. Daraus ergab sich dann, dass Rudik auf einer Aufnahme eine eigentlich winzige und kam auffallende Fusspitze wegretuschiert hatte. Das führte dann zur Disqualifikation. Formal richtig, denn im Fotojournalismus hat Retusche am Bildinhalt nichts zu suchen. Auf dem fraglichen Bild ist - in dramatischem schwarz/weiss und mit kräftiger Vignette - die Hand eines Kombattanten zu sehen, die gerade für einen Kampf bandagiert wird.
Soweit so gut. Bei PetaPixel sind hier (bitte zum Verständnis unbedingt ansehen!) das eingereichte Bild und das Originalbild zu sehen. In der Tat wurde eine kleine Retusche vorgenommen.
Viel schockierender ist aber der Vergleich zwischen dem ebenfalls bei PetaPixel zu sehenden Originalframe und dem schlussendlichen Crop, der - nach offensichtlich umfangreicher schwarz/weiss-Umwandlung - beim Wettbewerb eingereicht wurde. Das Originalbild ist eine viel umfassendere Szene, die für sich genomen eher wie ein dürftiger “Gelegenheits-Schnappschuss”, also ziemlich unspektakulär, aussieht. Der Crop umfasst - wohlwollend geschätzt - ungefähr ein Zehntel (eher weniger) des Originalbildes (was auch die „urige“ Körnung im Wettbewerbsbild erklärt).
Das bringt mich aber doch sehr ins Nachdenken. Eigentlich erwarte ich doch von einem Fotojournalisten, dass er - soweit möglich - formatfüllend “ran ans Geschehen” geht. Aus dem Originalbild und den weiteren Bildern der Serie ergibt sich, dass das hier kein Problem gewesen wäre. Das Bild wurde also durch “Etremcropping” quasi “hergestellt” oder “herausdramatisiert”. Das mag durchaus vertretbar sein, wenn ein näheres Herangehen an eine Situation wegen einer situationsbedingten Gefährdung nicht möglich ist (Feuergefecht, Grossbrand, Explosionsgefahr, usw.). Wo aber eine echte Nahaufnahme möglich ist, überschreitet ein solches Extremcropping meiner Meinung nach die Grenze der prämierungswürdigen Fotografie. Um es klarzustellen: Aus einem 3:2-Seitenverhältnis z. B. eine - die kürzere Originalkante wahrende - Aufnahme im Seitenverhältnis 1:1 zu croppen ist völlig in Ordnung (zumal, da es - vom wohl nicht so reportagegeeigneten Mittelformat abgesehen - derzeit so gut wie keine Digitalkameras gibt, die echtes 1:1 Format bieten).
Die Meinung der Leserinnen und Leser zur Thematik würde mich sehr interessieren!
Nun aber noch ein erfreulicheres Thema.
Über fokussiert.com bin ich auf die mir bislang unbekannte Fotografin Marianne Breslauer aufmerksam geworden, zu deren 100. Geburtstag die Schweizerische Fotostiftung 27. Februar bis 30. Mai 2010 in Winterthur eine umfassende Retrospektive veranstaltet. Das fotografische Werk der 2001 verstorbenen Künstlerin umfasst eine erstaunlich kurze Zeit: 1927 bis 1938. Zum relativ frühen und jähen Ende ihrer fotografischen Phase sagte die Künstlerin selbst den eindrücklichen Satz:
“Wenn ich weiter in dem Bereich gearbeitet hätte, wäre ich zum Film gegangen. Mit dem Fotografieren war ich fertig.”
Mehr zum Werk von Marianne Breslauer und etliche ihrer Fotogrefien gibt es hier und hier auf der Seite der Schweizerischen Fotostiftung.
Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon nicht nur im Sommer
Malå hat in Sachen Marathon einiges zu bieten. Nicht nur den Lapland-Ultra-Marathon im Sommer, sondern auch einen Langlauf-Marathon im Winter.
Heute gab es in Malå also den Malmfältsloppet, ein Langlauf-Marathon (die längste Distanz also über 42 Km) im klassischen Stil. Der Malmfältsloppet ist übrigens eine Qualifikationsgrundlage für das bekannte Vasaloppet.
Eine sportliche Herausforderung, auch wenn die Temperaturen heute im Vergleich zur letzten Woche “erträglich” waren. Unsere Bewunderung allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Besonders hervorzuheben die perfekte Organisation und die grosse Ruhe, in der der gesamte Wettbewerb verlaufen ist. Keine Hektik und kein fühlbarer Stress, trotz sportlicher Höchstleistungen. Grosses Kompliment an die Organisatoren und alle Teilnehmer!
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Nach der vorab veröffentlichten Starterliste waren es 79 Teilnehmer (wobei es Nachmeldungen gegeben haben kann). Gefahren wurde in 2 Klassen, der Wettbwerbsklasse (42 Km) und in 2 Freizeitklassen über 13 oder 21 Km. Start war um 11 Uhr.
Wir haben uns heute für die Endphase des Wettbewerbs entschieden und waren schwer beeindruckt. Die Läuferinnen und Läufer waren - in allen Klassen - mit grossem Einsatz bei der Sache und eigentlich hat es uns erstaunt, dass viele Läuferinnen und Läufer auch nach der längsten Distanz bei weitem gar nicht so erschöpft waren, wie wir uns das vorgestellt haben.
Das mag seinen Grund mit darin haben, dass Skifahren in Schweden sozusagen bereits mit der Muttermilch mitgegeben wird. Wir haben viele sehr angenehme Gespräche mit Teilnehmern und Begleitern geführt und haben fast immer hören dürfen, dass der oder die Teilnehmer(in) bereits seit frühester Jugend “auf Skiern steht/stehen”. Einige Gesprächspartner haben sogar stolz berichtet, dass die ganze Familie - vom Grossvater bis zu den Enkeln - aktiv teilnimmt.
-> Hier gehts zur Bildergalerie “Malmfältsloppet 2010“ (by Henning Wüst)
-> Hier gehts zum Film “Malmfältsloppet 2010“ (by Petra Fuelbert)
Und hier gehts zur Homepage der Malå Idrottsförening zum Malmfältsloppet 2010.
Malmfältsloppet 2010 in Malå - Marathon
not only under the summer season
Malå offers many opportunites regarding
marathon. Not only the famous
Lapland-Ultra-Marathon in the summer.
There is also a skiing marathon in the winter
season.
Today the Malmfältsloppet took place
in Malå. The Malmfältsloppet is a
cross-contry-skiing Marathon (classic style).
The longest distance is 42 Km and the
Malmfältsloppet is a qualification run for the
well known Vasaloppet.
A challenge for all participants even if the
weather had been quite gracious today (compared
to the last 2 weeks).
We need to highlight the perfect organisation
and the calm athmosphere. There has been
absolultely no hustle and bustle on the trail
even if all participants gave their best and
showed a great performance. A huge compliment
to as well the organisation as all the
participants!
The field of participants was mixed. Due to the
list it have been 79 participants within 2
classes (“professional” - 42 Km and “amateur” -
13 or 21 Km). Starting time has been 11:00.
We decided to keep our eyes on the last
kilometers and the finishing line and have
really been very impressed. All the
participants showed up their best and we were
amazed that they havent been as exhausted we
thought they would be after the long distance.
Of course this is because many Swedes “grow up”
with skiing. We had a lot of nice conversations
and got to know families in which all family
members - from grandfather to grandson - are
“on the skiing track”.
-> To the gallery “Malmfältsloppet
2010“ (by Henning Wüst)
-> To the film “Malmfältsloppet
2010“ (by Petra Fuelbert)
More information can be found here on the homepage
of the Malmfältsloppet.
Wanna have some more?
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Light and shadows at minus 30 degrees C
It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?
Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.
Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?
Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Reif für die (Sonnen-)Insel?
Ich habe mich für etwas Arbeit im Fotoarchiv entschieden. Sommerbilder sichten und sortieren. Ich habe da noch eine Serie mit verschiedenen Inselaufnahmen (schwarz/weiss, quadratisch), die zusammen gestellt werden sollten. Wärmt wenigstens innerlich.
Als es noch Sommer war - Reif für die
(Sonnen-)Insel?
Rezension: “Stockfotografie” von Robert Kneschke

-
this shot by petra fuelbert -
Intro
Zu diesem Buch kommt mir ein bedeutungsschwerer
Satz in den Sinn:
Know-How ist wie Liebe: Es wächst und nimmt
zu, wenn es weiter gegeben und geteilt
wird.
Ich lasse die Katze gleich zu Beginn aus dem
Sack: “Stockfotografie” von Robert Kneschke ist
ein Buch, das mich begeistert. Und das aus
einer ganzen Reihe von Gründen.
Und noch etwas möchte ich gleich am Anfang
klarstellen: Ich ziehe ich meinen Hut, dass
Robert in diesem Buch eine so unglaublich
grosse Fülle an wertvollem und verwertbarem
Know-How weitergibt. Alle Achtung und ein
grosses Kompliment. Denn Robert ist einer der
nicht allzu vielen Fotografen in Deutschland,
die von reinem Stock ganz gut leben können. Er
hätte also eigentlich gar keinen Grund, grosse
Teile seines Know-Hows so offen zu teilen.
Die Rezension
Wie immer zuerst zu den
“Äusserlichkeiten”: Das Buch
kommt im Format etwas über DIN A5 daher (17x24
cm) und hat 416 Seiten. Das Druckbild ist sehr
angenehm. Wichtige Hinweise und Anmerkungen
sind praktisch und zugänglich in kleine graue
Kästchen an den Layoutrand gerückt. Mich stört
einzig, dass das Papier etwas zu sehr “glänzt”.
Ich habe die Leselampe direkt über meinem
Schreibtisch, was das Lesen teilweise erschwert
hat. Keine grosses Problem allerdings, denn bei
40 Grad Neigung auf dem Leseständer sind die
Reflektionen wieder verschwunden.
In anderen Rezensionen wurde bereits darauf
hingewiesen, dass der Hauptteil des Buches in
Schwarz/Weiss gehalten ist. Ab Seite 385 findet
sich im Anhang B ein farbiger Bildteil. Ich
finde diese Lösung sehr gut, denn dadurch
werden Druckkosten gespart. Und das schlägt
sich unmittelbar im Preis nieder: Mit 24,95
Euro ist das Buch ein echtes
Schnäppchen.
Vergleichende Anmerkung dazu am Rande:
Vor einigen Monaten hatte ich mir - mehr aus
Neugier - ein anderes Buch zum Thema
Stockfotografie bestellt, das mich masslos
enttäuscht hatte. Dieses bot in knapp über 100
Seiten für 14,95 Euro nur äusserst spärlichen
Inhalt (nichts verwertbares) und war schlicht
ein Totalausfall. Schade um jeden Baum, der für
das Buch gefällt werden musste. Ganz anders
indes “der Kneschke”: Geballtes Know-How zum
sensationsverdächtigen
Preis-/Leistungsverhältnis!
Nun aber zum Inhalt. Autor und
Lektor haben eine sehr gute Arbeit abgeliefert.
Das Buch zeichnet sich durchgängig durch eine
flüssige, gut lesbare und trotzdem der
jeweiligen Problemtiefe angemessene Sprache
aus. Das Lesen selbst längerer Textpassagen ist
angenehm und nicht anstrengend.
Das Buch besteht aus zwei
Hauptteilen. Im ersten Teil (Teil A,
Seite 13-174, Kapitel 1-14) geht es ums
“Fotos machen”. Im zweiten
Teil (Teil B, Seite 175-362, Kapitel 15-30)
gehts es dann ums “Fotos
verkaufen”. Ergänzend kommen 2 Anhänge
hinzu. Im bereits erwähnten Anhang B finden
sich viele Farbfotografien. Im Anhang A finden
sich ein gut gemachtes Glossar, Textmuster und
jede Menge aktuelle Weblinks.
Der Verlagswerbung nach richtet sich das Buch
“sowohl an Neulinge in dem Bereich der
Stockfotografie, die mit ihrem Hobby ein paar
Euro nebenbei verdienen wollen, als auch an
Hobby-Fotografen, die schon seit Jahren Fotos
verkaufen und nun den Sprung in die Profi-Liga
schaffen wollen.” Eine grosse Herausforderung,
diese unterschiedlichen Niveaus “unter einen
Hut zu bringen”. Kann das Werk diesem Anspruch
genügen? Meiner Ansicht nach ja, denn die
sehr gute und detaillierte
Gliederung gibt dem fortgeschrittenen
Leser die Möglichkeit, sich zunächst gezielt
seinen Wunschthemen zu widmen.
Kleiner Exkurs dazu: Angenommen ein
potentieller Buchkäufer versteht sich bereits
gut auf die technisch-fotografischen Aspekte
und ist primär an der Funktionsweise des
Stockfotografie-Marktes und an den Feinheiten
der Verkaufsseite interessiert. Dieser Leser
würde im ersten Teil des Buches auf 4 Kapitel
verzichten können. Würde sich der Rest des
Buches dann trotzdem noch lohnen? Absolut, denn
immerhin blieben noch 26 Kapitel mit wichtigem
Inhalt übrig. Ergo: Wer sich schon auf die
Grundlagen der Fotografie versteht und sich
speziell mit dem Fotoverkauf über Stock
beschäftigen möchte, liegt mit dem Buch auch
völlig richtig. Denn gerade in den
Stock-spezifischen Kapiteln kann Robert sein
Insiderwissen besonders gut
ausspielen und an die Leserin und den Leser
bringen.
Übrigens: Die bereits “fotokundigen” Leser
sollten in jedem Fall der Versuchung
widerstehen, lediglich den zweiten Teil des
Buches zu lesen. Denn auch im ersten Teil
stecken jede Menge spezifische Informationen
zur Stockfotografie. Das fängt schon mit der -
eigentlich ziemlich grundlegenden Frage - nach
den geeigneten Motiven für Stock in den
Kapiteln 5 und 6 an.
Zurück zur Gliederung:
Gliederungen sind im Regelfall ein genereller
Masstab dafür, wieviel sich ein Autor mit der
Materie auseinander gesetzt, und diese
durchdrungen hat. Und an dieser Stelle kann ich
Robert nur ein dickes Lob aussprechen. Es ist
ihm gelungen, das Thema umfassend abzudecken
und übersichtlich und nachvollziehbar zu
gliedern. Die einzelnen Kapitel (und
grösstenteils auch Unterabschnitte) sind aus
sich selbst heraus verständlich (d.h. sie sind
„einzeln“ lesbar).
In diesen Zusammenhang gleich noch ein
weiteres dickes Lob: Manche
Punkte verraten, wie intensiv Robert in der
Materie beheimatet ist. Wichtige Punkte, die
allerdings nicht ohne weiteres offensichtlich
sind. Als ein Beispiel seien die Ausführungen
in Kapitel 20.5 genannt. Dort geht es um die
Sensibilisierung für die Frage, was mit den bei
Bildagenturen online gestellten Bildern beim
Tod des Fotografs geschieht. Robert bietet
natürlich keine erschöpfende erbrechtliche
Aufarbeitung der Frage. Das ist selbstredend,
denn dies ist Sache der Spezialisten und würde
vom Umfang her an den Umfang von Roberts Buch
heranreichen. Aber er sieht das Problem, greift
es auf und gibt einige sehr gute Praxistipps,
an was der Fotograf sinnvollerweise zu
Lebzeiten denken sollte, um die Situation für
seine Erben (bzw. einen Vermächtnisnehmer)
handhabbar zu machen.
Das führt uns zu einem weiteren Einwand, der
grundsätzlich allen Handbüchern und Kompendien
gegenüber gebracht werden kann. Ist der
Tiefgang bei allen behandelten
Themen - und das sind ja nicht wenige -
ausreichend? Die Antwort fällt geteilt aus. Wer
ein fototechnisches Grundlagenbuch sucht, liegt
hier vermutlich falsch, auch wenn Robert viele
grundsätzliche Fragen in diesem Bereich
mitbehandelt. Wer einen umfassenden
Rechtsratgeber zum Fotorecht sucht, liegt auch
falsch. Denn in diesem Buch geht es zunächst um
Stockfotografie-spezifisches
Know-How und die Verzahnung
dessen mit verschiedenen anderen fotografischen
und nichtfotografischen Themen. Und
gerade diese Verzahnungen, z.B. mit dem
Erbrecht, machen das Buch besonders wertvoll
(ohne in den Randbereichen ein spezielles
Fachbuch oder eine Beratung ersetzen zu können
und vermutlich auch zu wollen).
Interessant finde ich übrigens auch, dass
Robert seine Weitsicht und die Einsicht in die
Dynamik der Materie beweist, indem er sich auch
den Themen Stockaudio und Stockvideo annimmt.
Besonders spannend wird es dann natürlich im
zweiten Teil des Buches. Hier legt Robert einen
ersten Schwerpunkt auf die in der Praxis
besonders wichtige und besonders oft vor
Probleme stellende
Verschlagwortung. Anschaulich
und mit vielen Tipps - und wertvollen Links -
erklärt und beschreibt er die verschiedenen
Möglichkeiten.
Besonders informativ und hilfreich sind auch
die Tipps und Hinweise zur Auswahl der
passenden Agentur nebst einer aktuellen
Übersicht von 17 Agenturen, die derzeit
“trendy” sind. Auch das Thema Statistik
und Beurteilung derselben kommt nicht
zu kurz. Schliesslich gilt es ja, die eigenen
Portfolios immer weiter zu optimieren.
Hilfreich schliesslich auch die Hinweise im
Kapitel 26 (Versicherungen und Vereine),
insbsondere der Hinweis zur
Berufsgenossenschaft Druck und Papier. Gerade
weil die Pflichtmitgliedschaft in
Berufsgenossenschaften für diverse
Berufsgruppen ein lang veraltetes
Markthindernis ist (das schön längst
abgeschafft sein sollte), ist es z. B.
besonders wichtig zu wissen, dass deren
Damoklesschwert über praktisch allen
Stockfotografen schwebt.
Das Kapitel zum Thema Steuern - leider oft ein
abschreckendes Thema in vielen Büchern - wird
dem Leser praxisnah vermittelt. Ich hätte
vielleicht noch den Hinweis ergänzt, dass die
Inanspruchnahme externer Hilfe dem
Stockfotografen hier die Möglichkeit bietet,
sich mehr auf sein Kerngeschäft zu
konzentrieren. Erstaunlich und unerwartet
schliesslich ein - allerdings sehr kurzes -
Kapitel zu möglichen Berufserkrankungen.
Wiederum sehr hilfreich - und zugleich auch
sehr sympathisch - ist das Kapitel 29, in dem
Robert nicht nur die Einnahmen
verschiedener international bekannter
Stockfotografen, sondern auch Teile seiner
eigenen Zahlen zusammen getragen hat. Das hilft
dem Leser, ein “Gefühl” für das Marktvolumen
und die zu erzielende Grösse individueller
“Kuchenstücke” zu gewinnen.
Fazit: Robert
Kneschke zeigt in diesem umfangreichen,
aktuellen und unterhaltsamen Buch auf, was ein
gutes, d.h. gut verkäufliches, Stockfoto
ausmacht und wie Sie Stockfotos bestmöglich
verkaufen können. Er behandelt nicht nur die
Kernbereiche der Thematik ausführlich, sondern
widmet sich auch vielen verzahnten Themen, die
im Zusammenhang mit der Stockfotografie stehen.
Von mir gibt es für das Buch eine klare
Bestnote mit Empfehlung!
Hier gibt es
Leseproben auf der Homepage des
Verlages, auf der das Buch auch
direkt bestellt werden kann.
Photography-News 7/2010
In Sachen Bibble gibt es schon wieder Neuigkeiten zu vermelden. Im Laufe der Woche hat Bibblellabs die Version 5.0.2 vorgestellt.
Diese beinhaltet jetzt Soft Proofing und die Unterstützung einiger neuer Kameramodelle. Im Detail:
- Neue Funktion: Soft Proofing erlaubt die Bildschirmausgabe und -kontrolle von Fotos entsprechend der Abbildungsqualität des für die Druckausgabe gewählten Druckers
- NEU: RAW-Support für folgende Leica-Kameras: M8, M9, X1, Digital MODUL-R8, Digital MODUL-R9
- NEU: RAW-Support für folgende Ricoh-Kameras: GX-100, GX-200, GR Digital II, GR Digital III, GXR
- NEU: RAW-Support für folgende Sony-Kameras: a230, a380, a500
- NEU: RAW-Support für Canon-Kameras folgender Typen: D30, D60, G2, G3, G5, G6, S40, S45, S50, S60, S70, Pro 1, SX1
Mehr Infos beim Vertrieb von ASH hier.
Da wir gerade bei Bibble sind. Plötzlich nimmt die Zahl an PlugIns von Drittanbietern deutlich zu. Darunter auch etliche kostenlose Varianten, die mitunter sehr spannende Funktionen bieten. Wer sich hier auf dem Laufenden halten möchte, sollte diese Rubrik im Supportforum bei Bibblelabs im Auge behalten. Dort werden die aktuellsten PlugIns im Regelfalle präsentiert.
Schliesslich möchte ich auch heute nochmals auf das vor einiger Zeit hier schon einmal erwähnte burn magazine hinweisen. Beeindruckendes und wohltuendes Niveau. Fotografie mit Aussage. Balsam - auch wenn es um die Realität geht.
Und mit den besten Wünschen zum Wochenende noch ein experimentelles Bild: „One Million Diamonds“.
Minox DSC im Test als Filmkamera - "Der nördlichste Agent?"
Wer sich für die kultige „Kleine“ interessiert, sollte sich das unbedingt mal ansehen. Und einen Demofilm gibt es auch. Wer darüber hinaus originale Out-of-the-Cam Dateien haben möchte, darf sich - wie immer in Sachen Minox - gerne melden.
Wir meinen, dass „die Kleine“ eigentlich einen Kultstatus verdient. Für alle Kreativen deutlich cooler als jedes iPhone.
-> Hier gehts zum Testbericht „Minox DSC im Filmeinsatz“
Fettisdagen und Semlor - Fastnachtsdienstag und schwedische Fastensemmeln (mit Rezept)
Der Fettisdagen
(Fastnachtsdienstag) ist der letzte Tag vor dem
Beginn der österlichen Busszeit am
Aschermittwoch. Zwar ist in Schweden Fastnacht
(Fasching) unbekannt, der Faschingsdienstag
wird aber trotzdem traditionell gefeiert. Der
Tradition gemäss werden an diesem Tag die
“Semlor” (auch “fettisdagsbulle” genannt,
“Fastensemmeln”) verzehrt. Wer es ganz
traditionall mag, verspeist sie als Nachtisch
zu Bohneneintopf.
Die Semla (Plural: “Semlor”) ist ein
kalorienreiches Hefeteiggebäck mit Mandel- und
Sahnefüllung. Wir haben auch heute wieder keine
Mühen gescheut und einige Exemplare für ein
Fotoshooting produziert. Deswegen gibt es heute
hier beides: Fotos und das Rezept für alle
Schwedenfans.
Rezept für
8 Semlor
Zutaten für den Teig:
25 Gramm Frischhefe
50 Gramm Butter (ungesalzen)
150 ml Milch
40 Gramm Zucker
Eine Priese Salz
300 Gramm Mehl
1 Ei
Puderzucker für die Garnierung
Zutaten für die Füllung:
175 Gramm Mandelmasse
150 Gramm Schlagsahne
Zubereitung:
Butter schmelzen und Milch einrühren. Hefe
aufbröseln und zugeben. Zucker und Salzpriese
zugeben. Mehl zugeben und so lange kneten, bis
ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In einer
Schüssel bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen
lassen (ca. 30-60 Minuten).
Dann Teig nochmals gründlich durchkneten und
kleine Stücke abteilen. Aus diesen kleine
Kugeln formen (ungefähr halb so gross, wie die
Semlor nachher werden sollen). Diese auf
Backpapier legen und nochmals ca. 30 Minuten
bei Zimmertemperatur gehen lassen.
In der Zwischenzeit Backofen auf ca. 225 Grad
vorheizen.
Ei aufschlagen und die Teigkugeln mit dem
aufgeschlagenen Ei bepinseln. Dann in den Ofen
(mittlere Schiene) und ca. 10 Minuten backen
(exakte Zeit sehr schwer zu bestimmen:
beobachten!). Den Ofen während des
Backvorganges nicht öffnen!
Dann die Backlinge aus dem Ofen nehmen und
abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen oberes
Viertel abschneiden (mit einiger Übung im
klassischen Dreicksschnitt) und im unteren Teil
ein Loch aushöhlen (am einfachsten mit einem
Teelöffel). Die entnommene Masse nun mit der
leicht vorgewärmten Mandelmasse mischen
(verkneten). Jeden Backling nun mit 2-3
Esslöffeln der Masse füllen. Dann die Sahne
aufschlagen und oben draufgeben (am schönsten
mit Spritzbeutel und grober Sterntülle). Dann
die abgeschnittenen Deckel wieder auflegen und
leicht mit Puderzucker bestäuben. Und fertig
sind die Semlor. Und jetzt bei einer guten
Tasse Kaffee geniessen und von Schweden träumen
:)
Und so sollten sie dann aussehen (wobei unsere
ersten Versuche zugegebenermassen bei weitem
nicht so ästhetisch waren - auch hier gilt
“Übung macht den Meister”).
Rezept und Backanleitung by Petra Fuelbert.
“Semlor - one for you and one for me”
Swedish-Winter-Truck :)
Winter views reloadad (Part 3)
-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss
Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.
-> Die neue Portfolio Microsite
---
Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.
-> Gallery: Winter views in black/white
And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.
-> The new Portfolio Microsite

Winter views II - die Fortsetzung
-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“
Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.
Sunday: Sunset in a glow
Allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!
- Sunset in a glow -
Photography-News KW 5/2010, and: Crossroad into the light
Richtig geraten, das erste Thema dreht sich heute um Photoshop.
1987 begann Thomas Knoll mit der Entwicklung des Programmes und 1990 lag die Version 1.0 (damals noch exclusiv für den Mac) vor. Derzeit ist die Version CS4 (in direkter Nummernweiterführung ist das eigentlich die Version 11.0) aktuell, und Photoshop ist „der Standard“ wenn es um Bildbearbeitung geht. Hier feiert Adobe - der Hersteller - die Party zum 20-jährigen Jubiläum. Das genaue Jubiläumsdatum ist übrigens der 19. Februar. Also schon mal den Sekt kalt stellen :)
- Hasselblad - schwedischer Hersteller von Mittelformatkameras - ist sehr aktiv:
• Hasselblad-Shooter (genauer: Owner) dürfen sich freuen, denn eigens für sie wurde vom schwedischen Hersteller die vermutlich exclusivste Fotocommunity der Welt geschaffen: Der Hasselblad Owner's Club. Bin gespannt, was wir dort demnächst alles betrachten dürfen.
• Und da wir gerade bei Hasselblad sind: Eine neue Kamera von Hasselblad gibt es auch zu vermelden. Am 10. Februar wird offiziell die neue H4D-40 vorgestellt. Zwar ist noch nicht der 10.2., aber einige Details zum neuen Digital-Mittelformat-Wunderwerk sind bereits durchgesickert:
Auflösung 40 Megapixel (7.304 x 5.478 Pixel), bei einer Sensorgrösse von 33,1 x 44,2 mm.
Aufnahmeformat wahlweise das Hasselblad-eigene 3FR-Format (Dateigrösse ca. 50 MB) oder TIFF (Dateigrösse 120 MB).
Aufnahme- und Verarbeitungszeit ca. 1,1 Sekunden pro Bild (d.h. ca. 33 Bilder pro Minute).
Integriertes „Hasselblad True Focus System“ mit „Absolute Position Lock“. Hintergrund dazu ist, dass digitale Mittelformatkameras nur einen Fokuspunkt in der Bildmitte haben. Wird die Kamera nach dem Fokussieren zur Komposition geschwenkt, kann dadurch - insbesondere bei nahen Objekten - ein ganz leichter Fehlfokus auftreten. Dieser wird durch das Hasselblad-eigene Korrektursystem intelligent ausgeglichen.
Mit einem 80mm-Objektiv („Normalobjektiv für Mittelformat“, entspricht 50mm bei Kleinbild) soll die Kamera - dem Vernehmen nach - um die 16.500 Euro kosten. In Anbetracht der technischen Daten ein Schnäppchen, das Begehrlichkeiten weckt.
- Übrigens: Das neue Stockfotografie-Buch (Details) von Robert Kneschke liegt vor mir zur Rezension. Gestern ist es eingetroffen und ich bin gerade auf Seite 160 von 415. Bereits jetzt kann ich aber schon sagen, dass das Buch mich begeistert und ein „must read“ für alle in Stockfotografie interessierten Fotografen ist. Geballtes Know-How!
Die ausführliche Rezension kommt in einigen Tagen.
Schliesslich noch etwas Fotofutter:
- Marcel hat diese Woche in seinem Fotoblog ein Foto gepostet, das mich sehr angesprochen hat. „Die Brücke“ drückt für mich sehr viel aus und lädt zum sinnierenden Verweilen im Bild ein.
- Thomas hat diese Woche ein schlichtes, aber ebenfalls sehr besinnliches Foto gepostet, das zum Nachdenken über die Sinnfrage einlädt: „Grabstein“.
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches und trotzdem schönes Wochenende!
- Crossroad into the light -
Fototipp: Polarlichter (Nordlichter, Aurora borealis) richtig fotografieren
Übrigens: Die Inuit - eskimoischen Volksgruppe, die im arktischen Zentral- und Nordostkanada sowie auf Grönland lebt - hat ein Sprichwort, wonach das Ende der Polarlichter auch das Ende der Menschen bedeutet.
Ans Werk:
Bevor es ans Fotografieren geht, müssen also zuerst einmal die Polarlichter her. Hier hilft eine sehr gute Webseite, auf der die Polarlicht-Aktivität in den nordpolaren Regionen dokumentiert ist. Anschliessend ist der lokale Wetterbericht gefragt. Und wenn es dann (endlich!) Polarlichter und klaren Himmel hat, kann es ans Werk gehen.
Zuerst müssen einige Einstellungen an der Kamera vorgenommen werden.
Auslöser: Kamera auf Fernauslöser - oder Selbstauslöser - damit nichts verwackelt.
ISO: Hängt mit der Belichtungszeit zusammen. Viele Polarlichter haben bezaubernde Details. Diese gehen in der Regel ab ca. 30 Sekunden Belichtung verloren. Um kürzere Belichtungszeiten zu erreichen, können entweder die ISO hochgeschraubt, oder lichtstärkere Linsen verwendet werden. Auf die Objektive komme ich später nochmals zurück. Zurück zur ISO. Hier gilt es, den Spagat zwischen Rauschen und kurzer Belichtungszeit zu finden. Persönlich gehe ich relativ unproblematisch bis ISO 400. Das hängt aber sehr von der verwendeten Kamera ab. Ausprobieren und kritisch in der 100%-Ansicht begutachten!
Welche Linse? Um die Belichtung möglichst kurz zu halten, darf es gerne eine sehr lichtstarke Linse sein. Für Nikonisten wäre das 28mm f1.4 optimal (leider aber sehr teuer und nur schlecht - wenn überhaupt - zu bekommen). Ein 50mm f1.4 ist deutlichst günstiger, aber an DX meistens schon viel zu lang. Natürlich kann auch ein f2.8er WW-Zoom zum Einsatz kommen (was aber die Belichtungszeiten schon wieder deutlich nach oben befördert).
Fokus: Auf MF stellen und dann auf unendlich fokussieren. Achtung: AFS-Linsen haben in der Regel keinen festen Fokus bei unendlich! Ggf. also noch bei Tageslicht auf unendlich und den Fokusring dann bitte nicht mehr bewegen :)
Ein gutes und stabiles Stativ ist natürlich auch unbedingt erforderlich.
Und dann geht es ans Experimentieren. Ich fange i.d.R. bei 10 Sekunden an und gehe dann in 5-Sekunden-Schritten nach oben. Die Belichtungszeit hängt nach meinen Erfahrungen auch sehr von den Mondverhältnissen ab.
Ausdauer und Geduld sind gefragt. Und in der Nachbearbeitung können behutsames Entrauschen und Schärfen erforderlich sein.
Übrigens: Winternächte sind in den Polarregionen im Regelfall ziemlich kalt. Deswegen auch immer an die Tipps zum Fotografieren in der Kälte denken!
Winter views in black/white
As i went through some black/white processing today i thought that would be a nice opportunity to share some more experimental black/white pictures. Along with this gallery im inventing the new gallery style for 2010.
Please feel free an encouraged to share if you like the pictures and the new gallery style.
-> Gallery: Winter views in black/white
Photography-News KW 4/2010, and: Full moon over Lappland
- Gastrezension auf Fotografr.de: Für Forografr.de - das Online Magazin für Fotografen - habe ich diese Woche eine Gastrezension zum Buch „Recht für Grafiker und Webdesigner (Koch, Otto, Rüdlin)“ aus dem Galileo Verlag verfasst. Hier ist mir meine frühere Tätigkeit als Rechtsanwalt sehr zustatten gekommen.
Was ich über das Buch zu sagen habe, ist hier bei Fotografr.de nachzulesen.
- Hasselblad Masters 2009 prämiert: Hasselblad - legendärer schwedischer Hersteller von Mittelformatkameras - vergibt seit einigen Jahren die Auszeichnung der Hasselblad Masters.
Die Auszeichnungen sind stets wegweisend und sozusagen der „Nobelpreis für Fotografen“. Nun stehen die Preisträger für 2009 fest. Eine Übersicht gibt es hier. Unbedingt ansehen - Inspirationsquelle und viele beeindruckende Bilder!
Persönlich haben es mir besonders die Bilder der Fotografin Nina Berman angetan.
- Das vermutlich grösste Foto der Welt ist eine 26 Gigapixel grosse Aussicht über Dresden. Mehr dazu hier auf der Homepage von Holger Schulze.
- Bibble: Das erste Update für Bibble (5.0.1) liegt vor. Ich zitiere:
„Das schnelle und komfortable RAW-Tool Bibble 5.0.1 Pro enthält jetzt das leistungsstarke "Andrea"-Plug-in zur Film- und Papiersimulation. Außerdem bringt das Update neue Farbprofile für diverse Kameramodelle und damit weiter gesteigerte Qualität in allen Funktionen von Farbkontrolle, über Farbkorrektur bis zur gezielten Farbmanipulation. Unterstützt werden ab sofort auch Canons 1D Mark IV sowie die brandneue Olympus Pen E-P2. Die in Bibble 5 Pro integrierte Funktion zur Linsenkorrektur wurde mit dem 5.0.1-Update um weitere Objektivprofile erweitert. Außerdem bietet das Programm jetzt Kontrolle über Referenzwerte für Grau und Schwarz zusätzlich zum Weißpunkt in den Farbkurven.“ Mehr Infos hier bei ASH.
- Noch mehr Bibble: Hatte ich letzte Woche noch kritisiert, dass die PugIns von Barna Keresztes (kbarni) nicht als Mac-Version vorliegen, hat sich zwischenzeitlich geändert. Zumindest für Intel-Macs gibt es die PlugIns mittlerweile. Mehr dazu hier.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende, viel gutes Licht und natürlich gute Motive!
PS: Es ist gut, immer irgend eine Kamera dabei zu haben. Hier ein Snap vom gestrigen Heimweg gegen 16 Uhr 30. Traumhaftes Licht und Vollmond. Speed photography bei minus 25 Grad. Denn die Finger werden schnell kühl und steif.

Miljö Almanackan Malå kommun 2010
På grund av många
aktiviteter och uppgifter har jag helt glömmt
att berätta om ett underbart projekt. Det
handlar om den nya miljö almanackan 2010.
2009 hade kommunen fått i ett medborgareförslag
och sen bestämmt sig att skapa en almanacka som
delades ut till alla hushåll inom Malå kommun
kring jultiden. I almanackan finns det en massa
med information och tidsplaneringar för olika
aktiviteter. Det var en stor ära för oss att
kunna bidra med några foto som vi självklart
har levererat kostnadsfrtitt i det här fallet.
Vårt “Tack” till kommunen och alla Malåborna.
Den professionella layouten som motsvara
internationella nivån gjordes av Ronny
Carlsson. Ronny förresten som är en begåvad och
kreativ designer har liten tid kvar för nya
uppgifter och uppdrag. Ni får gärna kontakta
honom.
Fotobücher - Analoges Feeling im digitalen Zeitalter
Die in der digitalen Fotografie verwendeten Speicherkarten und Speichermedien entwickeln sich rasant und haben immer grössere Volumina. Gleichzeitig werden die Übertragungsgeschwindigkeiten immer höher und die Speichermedien im Verhältnis immer günstiger, was die rein digitale Archivierung immer beliebter macht.
Mussten bei der guten alten analogen Fotografie noch teure Filmrollen (mit nur wenigen Aufnahmen) gekauft und entwickelt werden, kann man heute im Grunde beinahe unbegrenzt viele Bilder aufnehmen, da die Speicherkarten nach Übertragung der Bilder auf den Computer wieder zur Verfügung stehen.
Die Folge ist, dass bei Hobbyfotografen z. B. in einem 2-Wochen-Urlaub im Durchschnitt fast 20 mal mehr Schnappschüsse entstehen, als noch vor einigen Jahren. In der Regel verschwinden diese dann in den Tiefen der immer aufnahmefähigeren Festplatten (man kann hier fast von einer „Kapazitätenexplosion“ sprechen) oder auf unzähligen DVD's.
Das sinnvolle mehrmalige Sichern gleicher Daten, da alle Speichermedien nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen, verschlimmert die Unübersichtlichkeit und das Wiederfinden von Fotos wird für den Hoobyisten mühsam. Und wie oft machen Sie sich wirklich die Arbeit den Computer hochzufahren, den DVD-Player oder gar den LCD-Projektor aufzubauen, wenn Gäste kommen? Und interessiert dann wirklich noch das siebte Bild vom gleichen Motiv?
Um sich das befriedigendere Gefühl ein Fotoalbum in den Händen zu halten, welches leicht gemeinsam beim Kaffeetrinken mit Familie oder Freunden betrachtet werden kann, zu erhalten, bietet sich ein gedrucktes Fotobuch an. Hier können sorgfältig ausgewählte Aufnahmen auf abnutzungsresistentem Lackpapier gedruckt und verewigt werden und stehen so jederzeit schnell zu Verfügung. Fazit: Manchmal ist weniger eben mehr. Und das „analoge Feeling“ ist einfach unschlagbar.
Snow, snow, snow
I had to think a bit about how to visualize heavy snowfall.
Why?
Well the last 24 hours we had a snow storm „at work“ bringing us approx. 50cm of snow.
The day began with the usual try „am i able to open the door without problems?“. It worked though it took a little effort. Then i saw a big white field all over the ground. Masses of snow and quite heavy winds. What a nice morning. Intentionally i had planned to have an outdoor photoshooting in the afternoon. But the client called me - as expected - to ask if we could move the date we had fixed. So i worked a half day in the office an some good 6 hours with the snowblower outside.
Finally i decided to look for a shot to visualize a snow storm. I went into the archives and found this picture (actually shot in 2007). Enjoy and stay tuned.
Lappland-News KW 4/2010
Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 27. März findet in Malå nun zum dritten Mal die Skotercross VM statt. Und es wird dieses Jahr nochmals spannender, denn der internationale Motorsport-Weltverband hat das Reglement geändert.
Bislang wurde in Malå die letzte Teilausscheidung der Weltmeisterschaft gefahren. Dieses Jahr wird in Malå nicht nur die letzte Teilausscheidung, sondern das alleinentscheidende Rennen gefahren. Der Termin wurde eigens so gelegt, dass Fahrer aus allen Ländern der Welt teilnehmen können.
Die Änderungen schlagen sich auch in den erwarteten Zuschauerzahlen nieder: Waren es 2009 insgesamt 6.300 Besucher am Wettkampftag, rechnen die Organisatoren in diesem Jahr mit über 10.000 Besuchern. Zum Vergleich: Die Malå kommun hat etwa 3.500 Einwohner.
Also liebe Motorsportfreunde: Unbedingt den 27. März vormerken!
Übrigens: Für Journalisten, Fotografen oder Filmleute können wir auch in diesem Jahr wieder eine Ferienwohnung anbieten. Und wie immer gilt auch dieses Jahr: Wer zuerst kommt, erhält den Zuschlag. Also schnell mailen oder durchklingeln.
Weblinks:
Die offizielle Homepage der Skotercross VM 2010
Aktueller Bericht in Norran
- Jojk soll in die Liste des UNSECO Weltkulturerbes aufgenommen werden
Der Jojk, ein faszinierend-wohlklingender lautmalerischer Gesang der Sami (native Ursprungsbevölkerung), wurde für die Aufnahme in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes vorgeschlagen. Das berichtet der Norran heute aktuell.
Wer sich in die Welt des Jojk einmal hinein hören möchte, wird u.a. hier bei YouTube fündig.
- Sehr viele Wildunfälle derzeit in Västerbotten
Aufgrund des untypisch warmen Winterwetters sind viele Wildtiere derzeit „überaktiv“. Erhöhte Aufmerksamkeit auf Lapplands Strassen ist daher unbedingt angesagt (Quelle).
Und auch heute zum Abschluss wieder ein Bild aus der Herbstserie vom vergangenen Jahr.
- Sunset -
Photography-News KW 3/2010
- Beginnen möchte ich heute mit einer Webseite, auf der Sie viel Zeit mit dem Betrachten beeindruckender Reportagen verbringen können.
Wer sich für unter die Haut gehende Reportagen interessiert, die echte Einblicke in die Realtität des Lebens geben und dazu noch rein fotografisch erste Sahne sind, muss unbedingt das burn magazine auf seinem Radar haben. Achtung: Die meisten Reportagen zeigen die Realität wie sie ist. Mitunter nichts für schwache Nerven!
- Im Blog von Silberstudios.tv bin ich auf ein sehr interessantes Interview mit dem Fotografen Teru Kuwayama gestossen. Teru ist hauptsächlich in Krisengebieten unterwegs, und bestimmt haben Sie schon einmal eines seiner Fotos in einem Magazin gesehen. Er hat ein sehr gutes Gespür und einen intuitiven Blick dafür, was sich in einem Gebiet wirklich abspielt. Für Reportagen gibt er zudem einen guten Tipp: „Dont overthink. Just listen to your emotions and shoot.“ Die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
- Auch Chase ist heute wieder mit von der Partie in den News. In seinem Blog gibt er gute Anregungen dazu, die eigenen besten inspirierenden und kreativen Momente zu finden.
- Auch in Sachen Bibble gibt es gute Neuigkeiten: Eines der Features von Bibble liegt in den externen PlugIns. Bereits für die Version 4 gab es viele Erweiterungen. Die Entwickler leisten gute Arbeit und nun liegen bereits die ersten PlugIns für die Version 5 des besten RAW-Konverters der Welt vor. Zwei Entwickler möchte ich Ihnen vorstellen:
Sean Puckett (Nexi) hat sein erstes PlugIn in der Version für Bibble 5 vorgestellt. Der Nachfolger des altbewährten Andy & AndyPRO PlugIns zur anspruchsvollen Filmsimulation (insbesondere für die Schwarz/Weiss-Umwandlung) hört nun auf den Namen Andrea und erledigt nun unter der Version 5 seine Dienste. Das Beste: Das Update ist für alle registrierten Anwender der alten Version kostenlos. Dickes Lob Sean!
Die PlugIns von Sean liegen übrigens für alle Versionen von Bibble (Mac, Windows und Linux) vor.
Auch Barna Keresztes (kbarni) ist eifrig am Programmieren und hat bereits mehrere PlugIns für Bibble 5 „auf Lager“. Leider liegen die PlugIns teilweise nicht für die Mac-Version vor, was sie für mich leider disqualifiziert.
- Als alter Schreiberling sitze ich gerade wieder mal an einer Rezension. Diesmal für das Online Magazin Fotografr.de. Es geht es um ein Buch, bei dem mir meine juristische Ausbildung und meine frühere Tätigkeit als Rechtsanwalt sehr zustatten kommen. Mehr dazu bald bei Fotografr.
- In Sachen Minox: Warum poste ich im Moment keine Bilder von der Minox DSC? Ganz einfach: Wir befinden uns hier am Polarkreis noch in der dunklen Jahreszeit. Und in Dämmerung und Dunkelheit kommt der Sensor der Minox an seine Grenzen. Um den 20. Februar geht es mit dem Tageslicht erfahrungsgemäss wieder steil nach oben. Und dann gibt es auch wieder mehr Monix-Bilder.
- Mit genug Lese- und Experimentierstoff entlasse ich alle Leserinnen und Leser nun ins schöne Wochenende. Danke fürs Lesen, ich freue mich auf Kommentare und Eure Meinung.
Gutes Licht und gutes Wetter Euch allen!
Und zum Abschluss noch ein Bild aus einer herbstlichen Serie aus dem vergangenen Jahr.
Lappland-News KW 3/2010
- Eine schöne Neuigkeit ist aus dem Tierpark in Lycksele zu vermelden:
Dort gibt es jetzt Webcams mit einem Live-Stream aus dem Bären- und Wolfsgehege. Insbesondere die Webcam aus dem Wolfsgehege ist derzeit zur Tageslichtzeit eine meiner Lieblingswebadressen. Schöner als jeder Bildschirmschoner. Und eine einmalige Gelegenheit, das Sozialverhalten eines Wolfsrudels zu studieren.
Gefunden im Folkblad hier.
-> Hier der Link zur Webcam aus dem Wolfsgehege.
-> Hier der Link zur Webcam aus dem Bärengehege.
- Ist die Zukunft des legendären Sürströmming in Gefahr?
Blogleser haben schon öfter über eine besondere schwedische Delikatesse gelesen: Das Sürströmming. Doch diese Fischspezialität geht einer ungewissen Zukunft entgegen. Warum ist das so?
Von Seiten der EU gibt es ein Verbot für den Verkauf von dioxinhaltigen Fisch. Das Umweltgift Dioxin lagert sich insbesondere in fetthaltigem Fisch ab. Das betrifft leider häufig auch den Ostseehering, der die Basis für die vergorenen Sürströmmingsfische bildet. Noch bis 2012 gibt es für die Ostseeheringe eine Ausnahmeregelung der EU. Wie der Norran berichtet ist es aber sehr fraglich, ob diese Ausnahmeregelung verlängert wird. Sollte das nicht der Fall sein, würde das auch das Ende der Sürströmmingstradition bedeuten.
Unser Tipp: Nutzen Sie die Chance und besuchen Sie Lappland zum Sürströmmingsessen solange das noch möglich ist.
- Künftig noch mehr Direktflüge nach Umeå?
Air Baltics will demnächst weitere Direktflüge von Vasa und Riga (Lettland) nach Umeå anbieten. Die Handelskammer unterstützt das Vorhaben berichtet das Folkblad.
- Lappland: Reizvoll im Winter -
Photography-News KW 2/2010: 3 Wege wie sie eine fotografische Persönlichkeit werden / 3 Ways to develop your personality as a photographer / 3 Vägar att utveckla din fotografisk personlighet
Today i have the great pleasure to present some true jewels for all of you wanting to develop your photography. We are not talking technical aspects. We are not talking about new cameras and lenses. No. Today we want to adress what photography really means. Its about going out, seeing and shooting. How to get on the inside track:
Idag finns det några juveler för alla som vill utveckla sin fotografisk kunskap. Och det handlar inte om tekniska frågor, inte om nya kameror eller objektiv. Nej det handlar om vad som fotografi egentligen betyder. Det handlar om att gå ute och
se. “How to get on the inside track”:
-> Nr. 1: What Makes a Great Photo by Ken Rockwell.
-> Nr. 2: The Death of Photography: Don't Worry: Just Shoot. The people who invented photography are trying to kill it. Will you let them? By Ken Rockwell.
-> Last but not least Nr. 3: There Are No Excuses by Chase Jarvis.
Quote: „I've heard you say that there's nothing to take a picture of. I've heard you say you don't know what to make, when to make it, how to make it, what to do. I've heard you say that you don't know how to get your work "out there". I've heard you say that you don't know what to put on your blog. I've heard. I've heard. I've heard. And I promise you, I too have said all these things. But there really are no excuses...“
Morgens um halb elf in Lappland
Was war geschehen? Bei etwas minus 15 Grad hat es ganz leicht geschneit. Ungewöhnlicherweise aber sehr grosse Flöckchen. Alles wirkt wie eingezaubert in bizarrem Gewande. „Hier sind einige eingeschneite Spinnenweben“. Eine halbe Stunde und einen kräftigen Windstoss später ist die Zauberwelt wieder davongeweht.
Manual control, and: Waiting for the dawning
Manchmal vermisse ich das Fotografieren mit der guten, alten, treuen und zuverlässigen FM, die heute ihren Ehrenplatz in der Vitrine hat. Die hatte (und hat) zwar einen rudimentären Belichtungsmesser. Der war aber nicht sooo zuverlässig. Deswegen lief das Meiste manuell. Leider ist das Entwickeln und Vergrössern entweder ziemlich teuer oder mit (zuviel) Arbeit für das Tagesgeschäft verbunden. Die Trauer wurde nun auf unerwartete Weise etwas gelindert. Was ist geschehen?
Vor einigen Tagen habe ich eine Journalistenkollegin in der Redaktion besucht. Beim Vorbeigehen ist mir im Vorraum ein Karton mit Elektronikschrott ins Auge gestochen. Dort lugte ein Nikon DSLR Gehäuse hervor. Ich habe höflich nachgefragt. Es handle sich um eine D40, die nach einem Freiflug auf einen Steinboden hinüber sei und zur Entsorgung anstehe. Nach Nachfrage habe ich das Teil eingepackt. Einige Tage später überkam mich dann die Bastelwut. Ein Test ergab, dass das Teil „tot“ war. Also gut. Ich hatte ja nichts zu verlieren. Die Uhrmacherschraubenzieher ausgepackt und ans Werk. Ich war baff erstaunt, wieviel Elektronik da verbaut ist. Einige der Leiterbahnen-Platinenstecker waren aus den Halterungen geraten und durcheinander.
Und da lag sie nun vor mir. Weitestgehend in Einzelteilen. Daneben ein Berg Schräubchen. Soll ich sie wirklich wieder zusammenbauen? Gewagt, getan. Zwei Stunden später war sie wieder komplett. Nicht ganz, denn 5 Schräubchen waren noch übrig. Egal. Testen. Und - welch Wunder - voll manuell hat sie dann wieder funktioniert. Keine Belichtungsmessung, keine Automatiken, kein Autofokus. Alte Linse draufgeschraubt und ans Experimentieren. Augenscheinlich ist der unter dem Spiegelkasten sitzende Sensor hinüber. Dieser steuert die ganzen Automatiken und den Autofokus. Reparatur bei Nikon um die 400 Euronen. Klarar wirtschaftlicher Totalschaden, aber fotografisch extrem herausfordernd :)
- Beim Schrauben - Shot by Petra Fuelbert -
Damit war also eine
neue Herausforderung geschaffen: Versuche mal
wieder ganz manuell künstlerisch zu
fotografieren. Und so ist in der kleinen
„immer-dabei“ Fototasche derzeit eine
wiederbelebte vollmanuelle D40, deren
Innenleben ich bis ins Detail kenne :)
Zufällig hatte ich noch eine passende
Mikroprismenscheibe im Fundus, die ich dann
auch noch eingesetzt habe. Zwar ist der Sucher
- verglichen mit den alten Film-SLRs - nicht
gerade sehr gross. Aber mit einem
(ausgelutschten) 28-70 f2.8 und der
Mikroprismenscheibe ist das Fokussieren
eigentlich ganz gut machbar.
Natürlich ist das komfortabler, als früher mit
der FM. Da sah ich die Ergebnisse immer erst
viel später und es war viel kostspieliger. Bei
der vollmanuellen D40 genügt der Blick aufs
Display (Histogramm einschalten, und ggf. den
bekannten RGB-Histogramm Trick anwenden). Vor
der Aufnahme gilt es zu überlegen,
was ich wie in Szene setzen
möchte. Etwas mehr fotografisches Training fürs
Gehirn.
Was kommt dabei heraus? Bewusstere Fotografie
und der lebende Beweis für Kens These „Camera
doesnt matter“. Die folgende Aufnahme („Waiting
for the dawning“) z.B. würde mit
Belichtungsautomatik ganz anders und viel
weniger dramatisch aussehen. Mir kam es aber
gerade auf die dramatische Farbtiefe der Sonne
kurz vor der Horizontlinie an.
- Waiting for the dawning - Shot with the
„dead“ fully manual D40 -
Lappland-News KW 2/2010
Kurz nach Weihnachten sind die Temperaturen abgesackt und wir hatten zwei Wochen richtig gut kühl mit einigen Tagen um die minus 30 Grad. Seit nun „Daisy“ in Deutschland eingefallen ist, ist es hier plötzlich richtig warm. Einigermassen untypisch für die Jahreszeit in diesem Breitengraden. Seit zwei Tagen herrschen nun Temperaturen um die 0 Grad und heute ist das Thermometer kurzzeitig sogar über die 0 geklettert. Das führt zu Problemen, die normalerweise erst im April auftreten:
Extrem hohes Risiko für gefährliche Dachlawinen. Durch die zu hohen Temperaturen wird der Schnee richtig schön zusammen gebacken und eisig. Dachlawinen werden plötzlich zur potentiell tödlichen Gefahr. Auch Norran hat heute für die Problematik sensibilisiert und gewarnt.
Was gibt es sonst noch an Neuigkeiten? Das Strassenbild verändert sich. Der Transportstyrelsen (die zentrale Strassenverkehrsbehörde) hat über eine Änderung informiert. Die „Kontrollmärken“, d.h. die kleinen bunten Klebeschildchen auf de Nummernschildern sind zum 1. Januar abgeschafft worden. Bislang gab es ein neues Klebemärkchen jeweils dann, wenn die allfällige KfZ-Steuer bezahlt war. Das ist nun nicht mehr so, und das letzte Märkchen bleibt nun kleben. Frei nach dem Motto: Alles hat seine Zeit.
Ein Foto von heute passend zur Jahreszeit: Menü
mit Getränk :)
Lapplandblog 2010
- Montags: Neuigkeiten aus Schwedisch-Lappland.
- Mittwochs: Neuigkeiten aus dem Blog ("behind the scenes").
- Samstags: Neuigkeiten aus der Welt der Fotografie.
Ausnahmen können natürlich auch einmal vorkommen :)
Wenn sich besonderes ereignet, wird es natürlich besondere Blogeinträge geben.
Ich werde mehr Bilder auf Twitpic posten. Es loht sich also, mir auf Twitter zu folgen.
Wenn Sie eine besondere Veranstaltung haben und gerne einen Bericht darüber hätten, dürfen Sie uns gerne kontaktieren.
-
The turn of the year is the right time for changes even within this blog. I thougt a lot between christmas and new year and came to these conclusions: There will more structure. There will be fixed days of the weeks for some special topics:
- Mondays: News from Swedish-Lapland.
- Wednesdays: Behind the scenes news.
- Saturdays: Photography news.
Exceptions to the rule may of course occur :)
If there something going on here in Swedish-Lapland there will be special blogentries.
Im going to post more pictures on Twitpic, so it will be worth following me on Twitter.
If you have or know about an event and would like us to report about that please feel free to contact us!
-
Årsskiftet är alltid bra för förändringar. Det gäller också den här bloggen. Har funderat mycket på mellandagarna och kommit fram till det här: Det ska finnas mer struktur. Så tänkte jag att blogga:
- På måndagar om nyheterna från Lapland.
- På onsdagar om nyheter inom Lapplandbloggen ("behind the scenes").
- På lördagar om nyheter ifrån fotografivärlden.
Vissa undantag kan dock ibland förekomma.
Och om det finns nånting speciellt att berätta eller rapportera kommer specialla blogginlägg.
Jag kommer att blogga mera bilder på Twitpic så det är en bra idè om du följer mig på Twitter.
Om du som läsare har eller vet om ett speciellt evenemang som ska presenteras här hör gärna av dig!
Rezension - Dr. Martina Mettner: "Wie man ein grossartiger Fotograf wird - Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft"
von Petra Fuelbert (Knipserfrau und auch sonst kreativ) und Henning Wüst (Knipser)
Prolog von Petra Fuelbert
“Oh, ein Päckchen! Ist das für mich?”
Er kam die Tür hinein. In seinen Arm schmiegte sich ein Päckchen. Die Hunde begrüssten ihn und er hatte seine Mühe bis an den Tisch zu gelangen. Sicherlich dachten auch sie, er hätte ihnen etwas mitgebracht.
“Kannst du öffnen, ist ein Buch drin. Für eine Rezension.”
Das “aha” dachte ich mir. Wieder keine Post für mich. Neben Papiergekruschel erzählte er mir von seinem Tag und hielt etwas Rötliches in der Hand und blätterte ein kleines Buch durch, dessen Seiten im Eiltempo Schatten an die Wand warfen.
Da lag es nun. Auf seinem Arbeitstisch. Unter einem Briefkuvert.
Ein Tag. Zwei, drei Tage. Still lag es da und lugte rötlich in den Raum hervor.
Ich schielte tagsüber oft zu dem wartenden Büchlein hin. Nichts deutete auf den Inhalt hin.
Meist verrät der Umschlag dir, was die innen beschriebenen Blätter beherbergen. Hier? Nichts.
Da lag es nun. Das geheimnisvolle Rötliche.
Mein Inneres überschlug sich beinahe und am vierten Abend platzte ich: “Um was handelt es sich denn?”
”Was?”
”Naja, dein neues Buch. Das da. Um was geht es da im Buch?”
”Um Fotografie.”
Um Fotografie. Klar. Nicht um Reisen, nicht ums Auswandern, keine Kochrezepte, nein. Natürlich, es geht ums Knipsen. Dieses Mal in rötlich. Unverständnis machte sich in mir breit. Ein Buch über Fotografie hat doch immer Bilder auf dem Umschlag oder wenigstens einen Apparat, da der Käufer von Beginn an mit dem Inhalt konfrontiert werden muss. Kaufanreize auslösen, las ich da mal irgendwo. Hatte etwas mit Kaufpsychologie zu tun.
Ich räumte den Tisch ab und meine Zeigefingerspitze berührte den rötlichen Umschlag. Ich stutzte und mein Hirn stolperte: “Fotografie?” Ein güldener Schriftzug bestätigte die Aussage. ”Wie man ein grossartiger Fotograf wird” stand da zu lesen. Tatsache. Es scheint sich um Fotografie zu handeln.
Ausgelöst durch die erste Berührung mit dem Umschlag umfasste meine Hand das Büchlein fast ehrfürchtig und hielt es in die Höhe. Geschmeidiger Umschlag, dezent, fast zärtlich legte
sich das Rötliche in meine Hand.
Normal fasse ich nur selten Bücher an, doch ich ertappte mich dabei, wie ich es still durchgeblättert und mir die Bilder angeschaut habe. Kleine Textabschnitte und gut leserlicher Schrifttype. Die Überschriften klar gestaltet.
“Das ist der Knüller! Absolut perfektes Geschenk für jemanden. Egal ob jung oder alt. Unauffällig, absolut ästhetisch.”
“Findest du?”
“Ja!”
- Behind the scenes - Bei der Lektüre zur
Rezension -
- This shot by Petra Fuelbert
-
Epilog von
Henning Wüst
Da liegt es vor mir. Bereits dreifach gelesen.
Es fühlt sich gut an. “Das Buch ist ein
dreidimensionaler Gegenstand” kommt mir in den
Sinn. Ein Zitat, auf das ich vor etlichen
Jahren in einer Ausgabe der Typographischen
Monatsblätter erstmals gestossen bin. Und
diesem Buch merkt man an, dass jemand am Werk
war, der um dieses Zitat wusste. Bereits das
reine Buch spricht alle Sinne an. Es fühlt sich
gut an mit dem textilbelegten, flexiblen
Einband und den kräftigen, hochwertigen Seiten.
Rein optisch im echten Hasselblad-Feeling, denn
das Werk ist beinahe quadratisch. Macht Lust
und Laune.
Ich lasse mir den Titel “Wie man ein
grossartiger Fotograf wird - Wegweiser in eine
Fotopraxis mit Zukunft” nochmals auf der Zunge
zergehen bevor mich dann die Neugier in das
Buch hinein treibt.
Das Vorwort verstärkt den Appetit auf den
Inhalt noch weiter. Es macht aber zugleich auch
deutlich, dass das Buch herausfordernd und
wegweisend sein will. Es geht nicht um das “wie
soll ich dies und jenes fotografieren”, sondern
um den Weg zur “fotografischen
Selbstverwirklichung” im wahrsten Sinne des
Wortes. Und das setzt voraus, auch hier ist die
Autorin sehr deutlich, dass es da ganz
individuell überhaupt etwas zu verwirklichen
gibt.
Vom Vorwort verwöhnt geht es nun zur Sache. Und
da gefällt mir der Einstieg ins das erste
Kapitel auf Anhieb nicht ganz so gut. Plötzlich
tauchen da etliche Fachbegriffe auf, die den
unbedarften Leser vielleicht abschrecken. Ich
bin mir nicht sicher, ob der Anfang des ersten
Kapitels gleichsam einen “Filter” darstellen
soll. Vielleicht soll auch nur die leider
allgegenwärtige Technikorientierung pointiert
werden. Beides wäre indes ein lobenswert guter
Ansatz. Im zweiten Kapitel verdeutlicht die
Autorin dies auch sogleich nochmals: Wer sich
für Technik begeistert und auch gerne in diese
verliebt ist, möge Kameratechniker - also
Handwerker - werden, aber nicht Fotograf - also
Künstler.
Über den Mythos der Kommerzialisierung und den
Einfluss der Neuen Medien gelangt die Autorin
dann zu einer unerwarteten Grenzziehung. Die
Zeit der uns bekannten und vertrauten
Fotografie des 20. Jahrhunderts ist vorüber.
Ein neuer Gesamtansatz ist gefragt. Sie
verdeutlicht das plausibel. Einfach gesagt: Es
ist eigentlich bereits (beinahe) alles
fotografiert. Das schönste Einzelmotiv wird
heutzutage kaum mehr weltbewegende
Begeisterungsstürme hervorrufen. Zudem ist der
klassische Fotojournalismus verbraucht und die
Zeiten der echten Street-Photography sind
bereits aus rein rechtlichen Gründen passé,
usw.
Überhaupt und generell findet die Autorin oft
recht deutliche Worte um Misstände, sie sich
aus ihrer Sicht eingeschlichen haben, beim
Namen zu nennen. Gut möglich, dass die Leser
das Buch gelegentlich getroffen aus der Hand
legen. Aber so ist das nun einmal mit
herausfordernden Werken. Und das ist gut so.
Gibt es doch auch willkommene Gelegenheit und
Zeit zur Eigenreflektion.
Dr. Mettner beleuchtet ihren wegweisenden
Gesamtansatz im Folgenden vertiefend in
verschiedenen Exkursen, die - parallel laufend
- zur fotografischen Projektorientierung hin
weisen. Das Zauberwort der Zukunft wird nach
Ansicht der Autorin “Fotoprojekt” heissen. Weg
vom Einzelbild - so pittoresk das Motiv auch
sein mag - hin zum Zusammenhang, der etwas
aussagt und damit das eigentlich Fotografische
entfaltet. In Neudeutsch geht das in die
Richtung des “Storytelling” mit Bildern. Dazu
ermutigt die Autorin im zweiten Teil des Buches
mit verschiedenen eigenen Beispielsprojekten,
die sie ausführlich vorstellt.
Der Ansatz ist gut, wenn nicht gar bestechend.
Note bene am Rande: Auch die
“Ausstellungstauglichkeit” fotografischer Werke
ist heutzutage praktisch nur noch über den
Projektansatz realisierbar. Der schöne
Nebeneffekt liegt darin, dass sich hier die
natürlich Neugier, die Interessen und Neigungen
des Künstlers, sprich Fotografen, mit seiner
Fotografie verbinden lassen. So können
Gesamtkunstwerke “aus einem Guss” entstehen,
die etwas aussagen und den Betrachter
ansprechen können. Ein solches Projekt kann
einen kleineren zeitlichen und inhaltlichen
Rahmen abdecken oder auch einen mehrmonatigen
oder gar mehrjährigen Zeitraum mit einem
korrespondierend umfassenderen Thema umfassen.
Mir gefallen der Ansatz und der Weg, den Frau
Dr. Mettner aufzeigt. Ich habe mich ab dem
zweiten Kapitel wie der “Fisch im Wasser” in
der Materie gefühlt. Wahrscheinlich liegt das
darin, dass ich selbst meistens in den
Kategorien von projektorientierten Reportagen
denke und arbeite.
Allen fotografisch interessierten Menschen, die
weg von den technischen Aspekten und hin zum
“Spirit” in der Fotografie vordringen wollen,
kann ich das Buch als “must read” nur wärmstens
empfehlen und ans Herz legen.
-> Mehr Infos zum Buch und
Bestellmöglichkeit hier auf der Homepage der
Autorin
Ein Projekt und ein Film die fotografisch unter die Haut gehen
Im Schwesterblog bin ich auf ein Projekt und einen Film gestossen, das/der unter die Haut gehen.
Stellen Sie sich vor: Ein Zoo. Rollentausch. Die begafften Tiere werden plötzlich die Wächter. Und die Wächter sperren wir jetzt ein und „begaffen“ sie.
Harte Worte. Ich weiss. Aber das waren meine ehrlichen Gedanken, als ich das Projekt und den Film „Shooting Beauty“ gesehen habe: Menschen mit Handicap fotografieren selbst und in Eigenregie.
Darunter schockierende Fotos die u.a. zeigen, wie der Fotograf/die Fotografin „begafft“ werden.
Darunter auch jede Menge wunderschöne Fotos aus ungewohnten und ungeahnten Perspektiven. Bewegend. Unbedingt auch den Trailer zum Film ansehen!
Anschauen und vorbeischauen. Wiederholen: Anschauen und vorbeischauen. Wiederholen: Anschauen und vorbeischauen.
Full moon over Lapland and: Guten Start in das Neue Jahr / Happy New Year / Gott Nytt År!
Lebenszeichen aus dem Winterschlaf
Trotzdem hier kurz die Highlights der letzten Tage:
- Richtiger Winter in Lappland. Traumhafte Farben. Klappernde Kälte.
- Ganz kurz vor Weihnachten ist der erste Release-Candidate von Bibble erschienen.
Das war eine besonders schöne Weihnachtsüberraschung! Mit der Final wird demnächst gerechnet. Alle Betatester sollten jetzt unbedingt updaten und alle, die erst bei der finalen Version umsteigen wollten, können das jetzt tun. Ich werde die Final in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen.
Sobald die Final von Bibble erschienen ist, wird sie hier beim Deutschen Vertrieb (Application Systems in Heidelberg) zu haben sein. Vorbestellungen sind natürlich jetzt schon möglich.
- Das Fotofeinkostbuch von Dr. Martina Mettner ist noch vor Weihnachten eingetroffen und ich lese es gerade im Drittdurchgang. Ausführliche Rezension folgt. Soviel vorab: Sehr herausfordernd. Bin nicht mit allem zu 100% einverstanden, aber gute Impulse abseits des „Mainstream“. Besonders spannend die Ausführungen zur Zukunft der Fotografie.
- Nur selten nehme ich an Wettbewerben o.ä. teil. Nun habe ich es vor Weihnachten doch einmal getan und spontan ein LensBaby bei petapixel gewonnen. Ich werde berichten!
- Ach ja. Am Blog und an der Website habe ich die letzten Tage ein „Update 2010“ vorgenommen. Vieles wurde weiter vereinfacht und - hoffentlich - übersichtlicher. Bin gerne auf Feedback gespannt!
So. Nach einem Blick aufs Thermometer gehe ich jetzt wieder in die Winterruhe bis zum 3. Januar! Wünsche allseits einen guten Start in das Neue Jahr!
Blog-Winterschlaf bis 3.1.2010 / Bloggen går i ide tom 3/1-2010 / Blog in hibernation until 2010-01-03
Ich wünsche
allen Leserinnen und Lesern
Frohe Weihnachten und einen guten Start in das
Neue Jahr.
—
Bloggen går i ide:
Det kommer att vara litet lungnare här i
bloggen de nästa 2 veckorna (tom 3/1-2010).
Över jul och nyår är det dags att tanka ny
energi och ladda batterierna.
Jag önskar
alla läsare
God Jul och Gott Nytt År!
—
Blog hibernation:
For the next 2 weeks (until 2010-01-03) its
going to be quiet within the blog. Christmas
and New Year is a time to refuel and charge the
internal batteries.
Im wishing
all readers
Merry Christmas and Happy New Year!
Die 6 Trends der Fotografie 2010 / The 6 photography trends for 2010
1 - Zurück zum Motiv!
Die Resultate werden wieder zählen. Der ganze technische Krimskrams und das technische Brimborium werden in den Hintergrund geraten. Der Trend hat bereits 2009 begonnen. Stichworte: iPhone-Photography, Minox-Photography, usw. Rein technisch betrachtet sehr unvollkommene Ansätze, aber das Ergebnis zählt. Zurück zum Motiv!
2 - Allzeit bereit und immer dabei!
Der erste Trend verbindet sich mit einem weiteren Erscheinung. 2010 werden wir einfach keine Lust mehr haben, Massen von Ausrüstung mit uns herum zu schleppen. Keine Massen von Glas mehr. Kein sperriges Gehäuse, das uns die Halswirbel verdreht. Wir werden einen Boom bei echten Kompaktkameras sehen. Das Motiv zählt. Es will “gefangen” werden. Mit welcher Technik und wievielen Kilogramm Ausrüstung es “erlegt” wurde, wird weniger und weniger interessieren. Allzeit bereit und immer dabei lautet das Motto!
3 - Weniger ist mehr!
Wovon leben gute Motive und gute Kompositionen? In den allermeisten Fällen von Einfachheit und Reduktion. Schlicht- und Einfachheit, das heisst, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Reduktion ist der Schlüssel dazu. Wir werden 2010 einen Trend zur Reduktion erleben. Weniger ist mehr!
4 - Kopie, Original und Inspiration
Ein altes Sprichwort sagt: “Alle Menschen werden als Original geboren. Leider sterben die meisten als schlechte Kopie”. Das gilt auch für die Fotografie. Wir werden einen Trend zur Authentizität erleben. Sei Du selbst! Sich von anderen Künstlern inspirieren zu lassen ist absolut in Ordnung. Als lebende Kopie zu enden wird unattraktiv werden.
5 - Gefühle zeigen
Menschen leben von und aus Gefühlen. Wir sind lebende, gefühlsbetonte und gefühlsgeleitete Individuen. In unserer von Leistung geprägten Gesellschaft ignorieren wir das gerne. Leider auch in der Fotografie. Das wird uns mehr bewusst werden und wir werden einen Trend zu mehr Gefühl(en) in der Fotografie erleben.
6 - Schwarz/Weiss-Renaissance
Alle bisherigen Trends weisen in die Richtung Schwarz/Weiss. Wir werden 2010 eine Renaissance der Schwarz/Weiss Fotografie erleben: Motivbetont, Einfach, Künstlerisch, Gefühlsbetont.
- Die Essenz
Alle Trends für 2010 laufen auf die Essenz hinaus: Fotografie ist Kunst. Wir werden eine grosse Bewusstseinsveränderung hin zu künstlerischer Fotografie und eine Rückbesinnung auf die Künste erleben.
Was ist Deine Meinung?
„Trendy“ 2010?
Ein paar Tipps für den Umgang mit der Kälte
“Versuch doch mal bitte zu beschreiben, wie sich das anfühlt. Minus 22° Wow. Voll irre, oder?” .
Ich hatte einen Tag lang über die Frage nachgedacht, und dann - auszugsweise - das hier geantwortet:
“Gute Frage. Ich habe drüber nachgedaacht, als ich vorhin bei solcher Temperatur eine ausgiebigen Walk gemacht habe. Ist wahrscheinlich aber extrem individuell und subjektiv.
Also: Erstmal gute Kleidung und das richtige Anziehsystem! Für mich ist das das klassische Zwiebelsystem. Mit richtiger Unterbekleidung reicht auch bei minus 25 noch eine einfache Fleeceweste aus dem Baumarkt. Da sind dann aber mehrere Lagen untendrunter
Anfühlen: Geh an die Gefriertruhe und nimm eine Eiswürfelform. Dreh sie um und leg sie Dir auf die Rückseite der Hand. Voilà. Bitte aber nicht zu lange, denn Erfrierungen sind schnell geschehen.
Besonders tückisch ist der Windchill-Faktor. Bei Wind geht die gefühlte Kälte rasant in den Keller.”
Ich möchte das hier nochmals aufgreifen und noch ein paar Tipps dazu geben.
Der “Comfort-Faktor” bei der Kälte ist in mehrere Temperaturzonen eingeteilt:
Von Null bis ungefähr minus 12-15 Grad ist bei Windstille eigentlich alles noch recht normal. Im Pullover und mit den Birkenstocks in den Garten zu gehen ist kein Problem. Und für längere Aktivitäten draussen reichen normale lange Unterwäsche, Pullover und Fleecacke. Gefütterte Fingerhandschuhe genügen meistens noch aus. Dazu Winterstiefel (“Canadian Boots”, d.h. Stiefel mit Kautschuk- oder Gummiunterteil und Lederschaft, mit Innenschuhen aus Filz).
Und nicht zu vergessen: Eine Mütze. Die Gelehrten streiten sich zwar, wieviel Prozent Körperwärme über den Kopf verloren gehen können. Die meisten Schätzungen liegen so um die 40 Prozent. Klar ist aber auf jeden Fall, dass es ohne Mütze sehr schnell sehr kühl wird.
Achtung: Wenn es windig wird, verändern sich die vom Menschen wahrgenommenen Temperaturen dramatisch. Dieser Effekt wird als “Windchill” bezeichnet. Die gefühlte Temperatur sinkt stark in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit.
Einige Beispiele:
Bei Null Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 5 Grad.
Bei minus 10 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 18 Grad.
Bei minus 15 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 25 Grad.
Und da sind wir bereits in einem Bereich, bei dem es auf ungeschützter Haut innerhalb von Minuten zu Erfrierungen kommen kann. Eine Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist noch nicht so berauschend viel. Es kann oft deutlich windiger werden!
In diesem Temperaturbereich funktioniert der Alltag noch relativ normal. Man kann auch kurzzeitig ohne Handschuhe draussen werkeln, z.B. um eine streikende Autobatterie zu wechseln. A propos Auto: Auch wenn die meisten Autos bis ca. minus 15 Grad noch problemlos anspringen, ist ein Motorwärmer - nicht zuletzt der Umwelt zuliebe - sehr sinnvoll. Ein Motorwärmer - hier in Skandinavien ein Standard - ist wie ein kleiner Tauchsieder, der im Motoröl oder im Kühlerkreislauf sitzt und so den Motor vor dem Start vorwärmt. Oft ist auch noch zusätzlich ein Heizlüfter im Innenraum montiert. Bei bis zu minus 15 Grad sollte der Motorwärmer etwa eine gute Stunde vor der Abfahrt eingeschaltet werden. Der vorgewärmte Motor hat viel weniger internen Reibungswiderstand was die Batterie schont. Das führt auch zu viel geringeren Schadstoffemissionen in der Startfase.
Eine Temperaturstufe tiefer, bis ca. minus 25 Grad, wird es extremer. Auch für kürzere Wege nach draussen ist die richtige Kleidung angesagt. Für längere Aktivitäten draussen ist Winter-Unterwäsche als untere Kleidungsschicht angesagt. Pullover und Fleecejacke obendrüber. Als Mütze eine Mütze mit Ohrenklappen. Wer gerne friert nimmt eine Mütze mit Pelzfutter. Fingerhandschuhe reichen nicht mehr - jetzt sind gefütterte Fäustlinge angesagt. Bei Wind (siehe oben!) unbedingt eine winddichte Überjacke und Überhose!
Windchill: Bei minus 25 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 37 Grad.
Die Technik kommt bei diesen Temperaturen auch an ihre Grenzen. Ohne Motorwärmer springen Autos nicht mehr an. Falls Motorwärmer vorhanden: Mindestens 2 Stunden vorher anschalten. Die Batterie gerne über Nacht ausbauen und mit nach innen nehmen. Das Aus- und Einbauen wird aber zur Qual, denn ohne Handschuhe ist nur noch ein paar Sekunden zu arbeiten. Und der laufende Motor ächzt und gibt mitunter merkwürdige Geräusche von sich. Sehr behutsames Fahren ist angesagt.
Wird es dann schliesslich “richtig kalt”, d.h. unter minus 30 Grad, sind wir im echten Extrembereich. Insbesondere wenn es dann auch noch windig wird. Am besten zu Hause in der Nähe des Ofens aufhalten :)
Wenn man unbedingt raus muss, noch eine Schicht Kleidung, d.h. eine Fleece Unterjacke und eine Fleece Unterhose. Unter der Mütze eine Unterziehhaube. In den Fäustlingen noch ein Paar Fleecehandschuhe. Spezielle Schuhe - z. B. die legendären “Bunny Boots”.
Diese aus Gummi hergestellten Stiefel sind einfach faszinierend. Mit nur einem paar Wollsocken warm wie ein Backofen. Für das Fussklima nicht unbedingt förderlich, d.h. unbedingt die Socken wechseln nachdem man wieder zu Hause ist.
Anstrengungen sollte man in diesem Temperaturbereich tunlichst nur unternehmen, wenn man eine sehr gute Kondition hat. Warme Getränke - am besten einfaches warmes Wasser (keine Dehydration) - mitnehmen.
Auf die Technik - insbesondere normale PKWs - ist kein Verlass mehr.
Windchill: Bei minus 30 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 43 Grad.
Windchill: Bei minus 35 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 50 Grad.
Schliesslich noch einige Extratipps:
(1) Wer günstige Winterkleidung für Outdoor sucht, möge einen Blick auf Armee-Restbestände werfen, z.B. das amerikanische Extended Cold Weather Clothing System (ECWCS). Das ist ein Baukasten-Bekleidungssystem mit dem es sich auch bei unter minus 30 Grad noch gut draussen sein lässt. Ähnliche Bekleidungssysteme gibt es auch in den skandinavischen Ländern. In Tarnfarben allerdings. Also ganz obendrüber immer noch eine Warnweste anziehen, damit man auch gesehen wird. Diese - recht gesuchten - Klamotten, die allerdings nicht “salonfähig” sind, bekommt man immer mal wieder in diversen Army-Shops. Man mag zur Tarnfarbe stehen wie man will. Meiner Erfahrung nach ist diese Kleidung aber allemal um einiges robuster und um Längen günstiger als Artikel der bekannten “Marken-Outdoorbekleidungshersteller”.
(2) Alle Autofahrer sollten sich eine gut bestückte Notfalltasche ins Auto legen. Denn eine Autopanne bei minus 25 Grad, irgendwo in der Natur, kann sich schnell als lebensbedrohliche Situation erweisen. Ich spreche aus Erfahrung. Letzten Winter bin ich nachts bei minus 28 Grad mit Motorschaden liegen geblieben. Ich war eine Abkürzung über eine kleine Nebenstrasse gefahren und dort gab es keinen Mobilfunkempfang. Innerhalb von Minuten wird es da richtig kalt. Und von einer geschäftlichen Besprechung kommend hatte ich keine richtigen Winterklamotten an.
Deswegen folgender Tipp. Als Winter-Notausrüstung gehören ins Auto mindestens:
Skoteroverall oder Skioverall, Dicke Fleecejacke, Dicke Winterhose, Gefütterte Fäustlinge, Pelzmütze, Winterstiefel, Winterschlafsack, Dicke Isomatte, Kerzen, Streichhölzer, Kekse, Lutschbonbons, Taschenlampe (Stirnlampe), Esbitkocher.
(3) Und noch ein Extratipp für alle Urlauber, die mit einem Diesel-PKW (oder Womo) unterwegs sind: Den Tank vor der Einreise nach Skandinavien ziemlich leer fahren und dann hier tanken. Das hiesige Winterdiesel veträgt einige Minusgrade mehr, bevor es versulzt. Auch an die Reservekanister denken. Es kann sonst zu bösen Überraschungen kommen.
(4) Alle Autofahrer, die aus südlicheren Gefilden hierher kommen sollten unbedingt auch daran denken, ihren Frostschutz im Kühlwasser zu kontrollieren. Was für südlichere Breitengrade reicht, reicht hier nicht mehr. Steht ein PKW über Nacht im Freien genügt das oft, um das Kühlwasser gediegen einfrieren zu lassen. Merkt man das nicht vor der Abfahrt, ist im Regelfall ein neuer Motor fällig. Mein persönlicher Tipp ist deswegen mindestens eine 50:50 Glykol-Wasser Mischung, die für minus 40 Grad ausgelegt ist.
- Besondere Herausforderung: Iglubau in der
Kälte -
Alpenglühn in Lappland???
Philosophisches zur Kälte :)
- Warum ist es draussen kälter, als in unserer Gefriertruhe? Eigentlich reine Energieverschwendung, oder?
- Warum heisst der Kühlschrank im Winter Kühlschrank? Müsste er nicht eigentlich Wärmeschrank heissen?
Fragen über Fragen...
Wie ich so diese Zeilen schreibe (Donnerstag, 20 Uhr 15) zeigt das Thermometer aktuell minus 22,5 C.
Zur kühlsten Zeit hatte sich das Thermometer
übrigens
sehr nahe an die minus 30 C angenähert.
Bibble 5 PV 3.3 - Sehr interessante Neuerungen
„Perhaps the most noticeable change here is the addition of additional Look Profiles and a new Default Look Profile: Product Reduced. This renders most images a LOT better than Product - if you have customized your defaults, you won't see this option as you new default, but its well worth checking out. Many Olympus, Canon and Nikon cameras have been re-profiled to produce truer colors.“
Es sind einige neue Profile hinzugekommen und die neuen Profile haben es wirklich in sich. Und auch bei den neuen Feinabstimmungen auf einige Kameramodelle hat Bibblelabs ganze Arbeit geleistet. Tests mit mehreren Nikons, die ich heute gemacht habe, haben „runderes“ und „angenehmeres“ Farbrendering zu Tage geführt. Der Eindruck ist schlecht zu testen, deswegen selber ausprobieren. Zum Download gehts hier lang.
Bekenntnisse eines Weihnachtsmannes: In meinem früheren Leben war ich ein Osterhase! / Bekänelser av en jultomte: i mitt tidigare liv har jag varit en påskhare!
Det här arrangemanget har varit en spontan ide
som jag kom på vid frukosten :)
Dieses Arrangement war eine spontane Idee, die
mir beim Frühstück gekommen ist :)
Lineup: Petra Fuelbert - Foto:
Henning Wüst
Office Lights
Die Leuchten im Büro leuchten (was auch sonst - sonst würden sie doch nicht Leuchten heissen, oder?).
In der Tasche reist - wie fast immer - die Minox mit.
Hübsches Motiv. Steht für die dunkle Jahreszeit (heute: Sonnenaufgang 9:50, Sonnenuntergang 13:28).
Überhaupt.
Ich habe sie im Blog vernachlässigt. Die Minox. Die DSC.
Warum?
Einfach. Sie ist zu unauffällig. Sie drängt sich nicht auf. Dennoch ist sie da. Bereit, wenn sie gebraucht wird. Das gibt ein gutes und sicheres Gefühl. Wenn plötzlich und ganz unerwartet ein interessantes Motiv auftaucht.
3-års jubileum på Handlar´n i Adak / Dreijähriges Jubiläum von Handlar´n in Adak
Gestern hatte ich schon kurz erwähnt, dass es in der Malå kommun 4 småorter gibt. Auch Adak ist einer davon. Dazu auch der Grösste mit ca. 200 Einwohnern. Dort gab es lange Zeit ein Lebensmittelgeschäft, das einer grösseren Kette zugehörig war. Vor knapp 4 Jahren schloss das Geschäft wegen Unrentabilität. Ein grosses Problem für die Einwohner in Adak, denn nun mussten sie für jeden noch so kleinen Einkauf den langen Weg nach Malå in Kauf nehmen. Für viele, z. B. ältere Mitbürger, war der Weg zum selbständigen Einkauf gänzlich verschlossen.
Eine Gruppe sehr aktiver und engagierter Einwohner wollte das so nicht hinnehmen und gründete einen wirtschaftlichen Verein („ekonomisk förening“) um den Betrieb des Ladens wieder aufzunehmen. Und nach mehreren Monaten war es dann soweit. Mit völlig neuer Einrichtung und erweitertem Sortiment startete der Laden in Adak wieder durch. Arbeitsplätze wurden damit und dadurch auch gleich noch geschaffen. Ein bewundernswertes Vorbild.
Zur Würdigung hat der Trägerverein dieses Jahr auch die Auszeichnung des Unternehmers des Jahres („årets företagare“) in der Malå kommun erhalten.
Und all das begann vor genau 3 Jahren. Und zum heutigen dreijährigen Jubiläum war dann der Besuch dort eine Ehrensache. Das Jubiläum wurde auch mit einigen besonderen Aktionen gefeiert, z.B. einem Autorenteam, das Gedichte zu Weihnachtsgeschenken verfasst hat und einem mehrteiligen Rätsel mit Verlosung.
Die grössten Pluspunkte für den Handlar´n sind:
- Angenehme Atmosphäre,
- Sehr grosszügig eingerichtet,
- Behindertengerechte Einrichtung,
- Excellente Beleuchtung.
- Sehr freundliches und kompetentes Personal,
- Sehr gute Sortimentsbreite.
Wir wünschen dem Handlar´n in Adak, dass das Konzept und Engagemang Schule machen und der Laden ein echter Beitrag zum Erhalt des Dorfes und der Region bleibt!
Die Foto-Reportage / foto reportaget
-> Hier gehts zur Foto-Reportage
-> Klick här så kommer du till bildspelet
Der Film / filmen (eine by mahlemiuts.com Produktion)
-> Hier gehts zum Film auf YouTube
-> Klick här så kommer du till filmen på YouTube
Anmerkung für alle
Fotointeressierten: Alle Bilder mit dem Nikkor
35mm AFS DX und nur mit available light.
Processing natürlich mit Bibble 5 (PV 3.2) - mit was
sonst?
Julmarknad och Luciafirandet i Rökå / Weihnachtsmarkt und Luciafeier in Rökå
In der Malå kommun gibt es 4 sog. “småorter”; einer davon ist Rökå. Ein småort ist eine “Siedlung mit zwischen 50 und 199 Einwohnern bei weniger als 150 Metern durchschnittlichem Hausabstand”.
Zurück zu Rökå. Dort gibt es eine sehr aktive Byaförening (Gemeinschaft der Dorfbewohner), die sich entschlossen hat, dieses Jahr zusätzlich zur Vågamässa auch einen Weihnachtsmarkt (mit kleiner Luciafeier) zu veranstalten. Ort war das Folkets Hus (die ehemalige Schule).
Dort haben wir uns etwas umgesehen und für unsere Leserinnen und Leser einen Film gedreht und eine Foto-Reportage gemacht. Die Stimmung in Rökå war sehr gut und wir haben viele sehr angenehme Menschen getroffen. Über 40 Aussteller waren mit ihren Ständen vertreten - was sehr beachtlich ist - und die Byaförening hat in der alten Sporthalle Kaffe und Essen serviert. Alles in allem ein runder Tag.
Um 14 Uhr 30 startete dann ein kleiner Luciazug durch das Folkets Hus.
Eigentlich wird das Luciafest am 13. Dezember begangen (und nicht schon am 12.). Die Kombination mit dem Weihnachtsmarkt hat sich aber geradezu aufgedränt.
Zu den geschichtlichen Hintergründen des Luciafestes hatte ich hier vor einiger Zeit schon etwas geschrieben.
Die moderne Luciatradition wurde in Schweden 1927 wieder belebt. Damals hatte eine Tageszeitung in Stockholm die Lucia des Jahres gewählt und im Blatt präsentiert. Die Lokalpresse hatte sich dann landesweit an die Aktion angehängt und an fast allen Orten wurden die Lucias des Jahres gewählt. Dies hat sich seitdem so erhalten.
Übrigens gibt es auch an fast jeder schwedischen Schule eine Lucia und in vielen Büros und in der Verwaltung wird am Luciatag (bzw. am letzten Werktag vor dem Luciatag) eine morgendliche Pause für die Luciafeier eingelegt.
Der Film / filmen (eine by mahlemiuts.com Produktion)
-> Hier gehts zum Film auf YouTube
-> Klick här så kommer du till filmen på YouTube
Die Foto-Reportage / foto reportaget
-> Hier gehts zur Foto-Reportage
-> Klick här så kommer du till bildspelet
Anmerkung für alle
Fotointeressierten: Alle Bilder mit dem Nikkor
35mm AFS DX und nur mit available light.
Processing natürlich mit Bibble 5 (PV 3.2) - mit was
sonst?
Gedanken zur kulturellen Kontextualisierung von Farbpaletten
Warum?
Gestern ging ich bei einem Kunden durch eine Fülle von Bildern aus einem Projekt. Die Bilder stammten von Fotografen aus 5 Ländern und 3 Kontinenten. Und erstaunlicherweise gab es sehr grosse Unterschiede bei den Farbpaletten.
Nachdem ich mir etwas extra Zeit genommen habe ist mir aufgefallen, dass die Farbpaletten von Fotografen aus demselben Land und kulturellem Kontext jeweils sehr ähnlich waren. Die Farbpaletten aus dem amerikanischen Raum waren z. B. viel „knalliger“ als die aus Mitteleuropa. Skandinavien ging mehr in Richtung Amerika, usw.
Das führt mich zu der Frage, ob es dazu schon ausführlichere Untersuchungen oder Abhandlungen gibt? Hat dazu jemand unter der Leserschaft weiterführende Informationen oder Gedanken, bitte ich um Kommentar oder Mail. Würde dieser Frage gerne vertieft nachgehen.
„Scandinavian colors meets central european
colors“
Für welche Geschenke verschleudern Sie dieses Weihnachten Ihr Geld?
Warum nicht einmal die beschenken, die es wirklich nötig haben?
Mein Vorschlag: Spenden Sie dieses Jahr etwas für das Projekt LifeStraw. Damit helfen Sie Kindern und Familien zu überleben.
-> Mehr Infos dazu und Links gibts im Schwesterblog.
Eisbrecher?
Flying Snowballs in Umeå :)
Bibble 5 PV 3.2 - Mit Riesenschritten voran
Heute wurde die PV 3.2 vorgestellt, die wieder jede Menge an Veränderungen und Bugfixes enthält.
Weitere Informationen zur PV 3.2 hier.
Direkt zum Download gehts hier lang.
Bibble ist einfach ein „must have“ für alle, die in RAW fotografieren!
Die Sonntagsschule für den zweiten Advent: Lussekatter mit echt schwedischem Rezept
Wir wollen uns mit einem klassischen schwedischen Backwerk befassen, dem Lussekatter (auch als Lussekatt, Lussebulle, Lussekuse, Saffranskuse oder Julkuse bezeichnet).
Die klassischen schwedischen Lussekatter werden insbesondere am Luciawochenende verzehrt, sind aber die ganze Adventszeit hindurch eine willkommene Leckerei auf dem Speiseplan. Nachdem Lucia am nächsten Sonntag (13. Dezember) gefeiert wird, ist es nun höchste Zeit sich dem Backen der Lussekatter zuzuwenden.
Vor dem Rezept aber noch etwas Hintergrundinformation: Lussekatter werden aus Hefeteig hergestellt und in vielen verschiedenen Formen gebacken. Die “klassische” Form ist die eines geschwungenen “S” mit je einer Rosine in den Rundungen. Wenn nun zwei solche “S”-förmigen Lussekatter nebeneinander gelegt werden, nennt man die Form Gullvagn (“Goldwagen”), Julvagn (“Weihnachtswagen”) oder Julkors (“Weihnachtskreuz”). Besonders wichtig ist übrigens das Saffran, das im Teig enthalten ist.
Hier nun unser bewährtes Hausrezept. Der Ansatz reicht - je nach geformter Grösse der einzelnen Stücke - für 30-40 Lussekatter. Gegebenenfalls die Mengenansätze auf die gewünschte Menge umrechnen.
Für den Teig benötigen Sie:
1 Gramm Saffran
150 Gramm Butter
500 ml Milch
Ein Hefewürfel (50 Gramm)
Eine Prise Salz
150 Gramm Zucker
875 Gramm Mehl
Fürs Bestreichen und zur Verzierung benötigen Sie:
1 Ei
Eine Handvoll Rosinen
Und so gehts:
Saffran mit dem Zucker vermengen. Ggf etwas von der Milch zugeben.
Butter schmelzen und Milch zugeben. Temperatur sollte nicht über 40 Grad gehen.
Zucker/Saffran Mischung beigeben. Hefe einbröckeln. Das Ganze in der Küchenmaschine (oder mit einem Handrührgerät) kneten.
Nach und nach die restlichen Zutaten für den Teig zugeben. Milch immer so zusetzen, dass die Konsistenz des Teigs “knetbar” bleibt. Wenn der Teig geschmeidig ist, eine relativ glatte Oberfläche bekommen hat und sich von der Schüssel zu lösen beginnt, aufhören zu kneten/rühren. Teig mit Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten gehen lassen.
Dann den Teig auf einer gut mit Mehl eingestäubten glatten Fläche nochmals von Hand durchkneten. Kleine Teigstücke nehmen und die Lussekatter formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen Ofen auf ca. 225 Grad vorheizen. Bevor das Backwerk in den Ofen kommt, die Rosinen an den gewünschten Stellen in den Teig zur Verzierung eindrücken. Dann Ei aufschlagen, verrühren und die Lussekatter dünn einstreichen.
Die Lussekatter benötigen ca. 10-15 Minuten Backzeit (je nach Grösse und je nach Ofen -> Probieren).
In Ruhe abkühlen lassen und dann geniessen!
Einen besinnlichen zweiten Advent und eine gute Vorbereitung auf die kommende Woche und das Luciafest!
- So in etwa sollten sie aussehen, wenn sie
fertig gebacken sind -
Das Wochenende, und: Vermischte Fotografika
Im Ernst. Wieder neigt sich eine spannende und abwechslungsreiche Woche zum Ende. In der Post waren diese Woche wieder mehrere schöne und gelungene Belegexemplare. Das freut mich immer besonders, die „Früchte“ der teilweise stressigen und anstrengenden Arbeit in den Händen zu halten und zu betrachten. Zwei Tage in Stockholm diese Woche hatten es auch in sich. Wobei es mit so vorkam, als wäre es in Stockholm beinahe noch Spätsommer.
Zum Wochenende noch einige fotografische Impulse:
-> Als erster Punkt eine fotografische Herausforderung:
Chase Jarvis hat in seinem Blog gerade einen extrem guten, positiv herausfordernden Beitrag verfasst.
O-Ton-Zitat: „Get out from behind the computer and shoot something you've been dying to shoot today. It's easier that you've lead yourself to believe, it costs less than you think, and is more fun than you remember.“
Mein Vorschlag: Hier noch fertig lesen und dann den Computer abschalten. Und dann bitte überlegen, was sie schon immer mal fotografieren wollten. Und genau das machen Sie dann an diesem Wochenende! Ihre Erfolgserlebnisse und Erkenntnisse dürfen Sie dann am Montag gerne in die Kommentare posten.
-> Auf photoscala.de war kürzlich ein wunderbarer Testbericht über die kurz nach dem Erscheinen bereits Kultstatus geniessende Leica M9 zu lesen. Darin eine Passage, die mich geradezu ins Schwärmen gebracht hat. Ich zitiere im O-Ton:
„Und da ist nun mal das gut gesehene und umgesetzte Motiv das A und O - der ganze Rest ist nur Mittel zum Zweck. Oder, um es mal so zu fassen: Wenn das Motiv stimmt, sind 12 „schlechte“ Megapixel aus der Digitalkompakten besser als die 24 „guten“ Megapixel bei einem öden Motiv.“
Einfach schön. Wobei die Passage natürlich nicht darauf gerichtet ist, die M9 abzuwerten. Die M9 ist eine traumhaft schlichte Kamera. Konnte sie bislang leider nur kurz in den Händen halten.
-> Kürzlich hatte ich auf einen Artikel von Olaf Bathke hingewiesen. Unter dem Titel „7 Gründe zum Ausstieg aus einer Foto-Community...“ hatte Olaf den Nagel schlicht auf den Punkt getroffen.
Hier möchte ich nochmals ansetzen. Einige Leser haben nach Möglichkeiten angefragt, ihre Bilder professionell beurteilen und bewerten zu lassen. Dazu würde ich gerne auf fokussiert.com hinweisen. Dort gibt es die Möglichkeit, Bilder zur Bewertung einzureichen (Details hier). Allerdings wird dort - im Gegensatz zu vielen (den meisten?) Foto-Communities - nicht mit Streicheleinheiten geworfen, sondern mit Klartext. Heilsam, konstruktiv und empfehlenswert!
-> A propos fokussiert.com: Dort ist die Rubrik „24 Stunden“ auch eine besondere Empfehlung. Dort sind täglich die besten Pressebilder der vergangenen 24 Stunden, ausgewählt nach fotografischen Kriterien, zu sehen. Geheimtipp!
-> Und als kleines Schmankerl zum Schmunzeln noch ein Fundstück aus einem Shooting im Sommer. Sind in Deutschland „Röhrende Hirsche“ öfter einmal Gegenstand der Darstellung, gibt es in Schweden ein Pendant: „Röhrende Hirsche“ :)))
In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein wunderbares Wochenende.
Und nicht vergessen: Nicht so viel vor dem Computer sitzen, sondern zur Kamera greifen und fotografieren gehen!
Fundstücke aus Stockholm / Fynd från Stockholm / Finds from Stockholm
-> Klick här så kommer du till bildspelet „Fynd från Stockholm“
-> Hier gehts zur Galerie „Fundstücke aus Stockholm“
- Irgendwo in der „Gamla Stan“ in Stockholm -
Minus 15 Grad / Minus 15 grader / Minus 15 degrees C
Als „Ausgleich“ für die beiden Tage in Stockholm habe ich einen ausgedehnten Walk unternommen. Traumhaftes Wetter. Allerdings minus 15 Grad. Um die Nasenspitze herum wird es da schon etwas kühler (in Stockholm waren es um die plus 3 und von Schnee keine Spur).
Für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der lappländischen Landschaft hier 3 Snaps vom heutigen Walk. Der Sonnenuntergang war übrigens so gegen 13 Uhr 45 :)
Lappland von gold bis blau
mlich wenig Licht. Sonnenaufgang heute: 9 Uhr 15, Sonnenuntergang 13 Uhr 51.
Von gold (oder gülden) gegen Mittag:
Bis blau am Abend:
1. Advent: Julmarknad und Skyltsöndag in Arvidsjaur
So haben wir uns entschlossen, zum Skyltsöndag dieses Jahr den Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur zu besuchen und eine Reportage zu machen. Das Wetter hat es uns zugegebenermassen nicht leicht gemacht. Nachdem es die letzten 3 Wochen immer um die null Grad hatte, ist das Thermometer gestern richtig gefallen. Und so waren es in Arvidsjaur heute gegen 15 Uhr so um die minus 15 Grad. Die ersten richtig kühlen Wintertage kosten immer etwas Eingewöhnung und Umstellung. Und so ist uns heute die Kamera fast in der Handschlaufe angefroren :) Aber wir scheuen keinen Einsatz und haben für Sie sogar einen kleinen Film gedreht.
Nun müssen wir unseren Lesern in Deutschland aber noch erklären, was sich hinter dem Begriff Skyltsöndag eigentlich verbirgt. Am Skyltsöndag - klassischerweise das letzte Wochenende im November - werden die Schaufenster („Skyltfönster“) auf den Weihnachtsschmuck umgestellt. Es hat sich eingebürgert, dass auch viele Privathäuser an diesem Wochenende den Weihnachtsschmuck in Form von bunten Aussenbeleuchtungen anbringen. Der erste Skyltsöndag wurde übrigens 1953 in Stockholm gefeiert. Und wie bereits bei der Einführung des Skyltsöndag im Jahre 1953 fiel er auch dieses Jahr auf den ersten Advent.
All das wurde nun heute mit dem Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur gefeiert, auf dem - trotz der kühlen Temperaturen - reger Andrang herrschte. Aufgefallen ist uns, dass keine klassischen Weihnachtslieder zu vernehmen waren. Einen Weihnachtsmann mit langem Bart gab es allerdings :) Ansonsten waren auffallend viele Besucher mit auffallend grossen Hunden vertreten (was aber völlig geschmeidig und problemlos war).
-> Hier gehts zur Bildergalerie vom Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur
-> Klick här så kommer du till bildspelet från julmarknaden i Arvidsjaur
Ausserdem haben wir für Sie einige bewegte Bilder eingefangen:
-> Und hier gehts zum Film (YouTube) / Här kommer du till filmen (YouTube)
PV 3.1 - Bibble rockt munter weiter
Bibble 5 - der meiner Einschätzung und Erfahrung nach beste und schnellste verfügbare RAW-Konverter - liegt jetzt in der PV 3.1 vor.
Kurz: Ein „must have“. Und wer Bibble tatsächlich noch nicht im Einsatz hat (oder es gar noch nicht einmal kennt) bitte hier lang.
Naturreservate in Lappland: Natur pur - auch im Winter und: Blackout oder Stromausfall
Habe vorhin beim Spaziergang kurz mit einem Nachbarn gesprochen, der hier seit 60 Jahren lebt. Er meinte, so einen komischen Winteranfang hätte er sein Leben lang noch nicht erlebt. Eigentlich müsste es schon deutliche Dauerminusgrade haben. Soweit zum Wetter. Mehr dazu bei Elises Wetternachsage.
Jetzt aber zur Natur. Eigentlich schon beinahe komisch, dass hier - inmitten der unberührten Natur - trotzdem noch spezielle Naturreservate ausgewiesen sind. Eine dieser Stellen liegt an einer meiner Wanderrouten. Noch lässt sich durch den Schnee dorthin wandern. War zwar ziemlich anstrengend, aber die Stimmung, die Ruhe und der Ausblick dort haben für die Strapazen entschädigt. So sieht ein Naturreservat in Lappland im Winter aus. Ein paar Vögel und zwei Elche sind mir begegnet. Die waren mit der Taschenknipse aber leider nicht würdig einzufangen :)
Treffer.
(Entdeckt vor der Statoil-Tankstelle in Malå.
Übrigens wieder mit der 5-Euro- Knipse vom
Flohmarkt)
Elises-Lappland-Wetter
Viele Leser haben nicht die Zeit, das Wetter in der Webcam mehrmals täglich zu besichtigen. Deswegen haben wir „Elise Elch“ für Sie engagiert. Elise wird Sie in einer in unserem Schwesterblog eigens eingerichteten Blogrubrik über das aktuelle Wetter auf dem Laufenden halten.
Und Elise selbst ist auch schon eine grafische Augenweide. Also am besten regelmässig bei Elises-Lappland-Wetter vorbeischauen und den Wetterbericht sowie Elise in allen ihren grafischen Variationen geniessen.
-> Hier gehts zu Elises-Lappland-Wetter
- Elise Elch und das Lappland-Wetter :) -
Gastbeitrag im Blog von Olaf Bathke "Fotografieren in der Kälte"
Interessant für Fotografen: Bücherverlosung
Kürzlich habe ich hier schon meinen Freund Thomas Scheuer erwähnt, der sich im Dienstleistungsmarketing spezialisiert hat. Das Thema ist auch und gerade für Fotografen essentiell.
Heute habe ich von Thomas eine Mail erhalten. Er verlost jetzt in jeder Adventwoche ein Exemplar seines Buches “Marketing für Dienstleister”, erschienen im Gabler-Verlag mit 192 Seiten.
Das Buch war in der Financial Times Deutschland sechs Wochen in den “Top 10 Deutsche Wirtschaftsbücher” und in Wirtschaft & Markt unter den “Bestseller Wirtschaftsbuch”.
Ich habe das Buch gleich nach Erscheinen verschlungen und grossen Gewinn daraus gezogen. Darüber hinaus gibt es unzählige positive Rezensionen.
Wer an der Verlosung teilnehmen will, schaut bitte hier bei Thomas in seinem Blog vorbei. Dort ist erklärt, wie man an der Verlosung teilnimmt.
Winterwege in Schweden - Eine Informationsquelle für Autofahrer und Reisende
In Schweden sind Spikereifen („dubbed däck“) erlaubt. In den nördlichen Gefilden Schwedens sind sie nicht nur erlaubt, sondern auch äusserst sinnvoll. Zwar gibt es auch hier in Schweden derzeit eine Diskussion zur Umweltfreundlichkeit von Spikereifen. Rein praktisch ist der Unterschied zwischen normalen Winterreifen und Winterreifen mit Spikes aber so gross, dass sich die Diskussion nach einem persönlichen Test meistens erledigt.
Die wichtigsten Regelungen zu Reifen:
- Nach den neuesten Regelungen müssen PKWs vom 1. Dezember bis zum 31. März bei der Fahrt auf winterlichen Wegen mit Winterreifen ausgerüstet sein.
- Reifen mit Spikes sind vom 1. Oktober bis zum 15. April zugelassen. Wenn es die winterliche Strassenlage erfordert, auch über den 15. April hinaus.
- Winterreifen ohne Spikes dürfen auch den Sommer über gefahren werden, was allerdings nicht empfehlenswert ist, da deren Gummimischung nicht auf die sommerlichen Temperaturen abgestimmt ist.
Eine andere schwedische Spezialität sind die sog. Eiswege („isvägar“). Das sind Wege, die über zugefrorene Flüsse, Seen oder andere Wasserflächen gehen. Wege also, die also nur im Winter existieren und befahrbar sind.
Die Faustregel für diese Wege lautet, dass ab einer Eisschicht von etwa 25 cm eine Belastbarkeit von 2 Tonnen gegeben ist. Bei 60 cm sind es dann 12 Tonnen.
Auf Eiswegen gilt:
- Maximal 30 Km/h.
- Das Anhalten auf Eiswegen ist verboten.
- Auf einen sehr grossen Abstand zwischen den einzelnen Fahrzeugen muss unbedingt geachtet werden. Bei überschaubaren Eiswegen am besten immer nur ein Fahrzeug gleichzeitig.
Wenn Sie schon einmal über einen Eisweg gefahren sind - was anfangs Überwindung kostet :) - ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die meisten Eiswege kurvenförmig und nicht gerade angelegt sind. Dahinter steckt ein tieferer Sinn. Jedes Fahrzeug schiebt unter dem Eis eine Welle vor sich her. Durch den kurvenförmigen Verlauf eines Eisweges wird sicher gestellt, dass diese Welle gebrochen wird. Dadurch wird verhindert, dass das Eis reisst.
Weitere Informationen zu den winterlichen Wegen gibt es hier in Schwedisch auf einer speziellen Seite des Vägverket.
Howling bear in Malå :)
Ging ich doch eilenden Schrittes auf dem Weg zu einem Termin durch den sonntagabendlichen Storgatan in Malå. Da fällt mein Blick auf das Schaufenster von Sigges EL (elkedjan) und dieser kleine Eisbär lacht mich treuherzig an. Minox aus der Tasche. Knips. Voilà.
Nachtrag: Als ich
dann vorhin - wieder zuhause - das Bild
überspielt und betrachtet habe war ich wirklich
überrascht über die gute Qualität. Es war zur
Aufnahmezeit - gg. 17 Uhr 50 - bereits
stockfinster und ich hatte auf dem
spiegelglatten Bürgersteig auch keinen so
berauschend guten Stand. Trotzdem waren alle 3
Aufnahmen brauchbar.
Warum alle 3 Aufnahmen? Ich habe es mir mit der
Minox DSC zur Angewohnheit gemacht, immer 2
oder nach Möglichkeit sogar 3 Aufnahmen
desselben Motives zu machen. Warum? Oft fällt
es mir nicht ganz so leicht das minimalistisch,
winzige Gehäuse wirklich still zu halten. Ist
eben keine DSLR - dafür aber immer dabei :)
Wochenrückblick und Ausblick
Frisch zurück von
einem sehr langen und ausgiebigen
Samstagsspaziergang (von dem auch das obige
Foto stammt), kommen hier die Gedanken zur
zurückliegenden und zur kommenden Woche.
Wie war die Woche?
Wie so oft war auch diese Woche wieder
sehr angefüllt, u.a. mit einer
längeren Tour durch Västerbottens Inland und
einem “Jet-Set” nach
Stockholm. Und es macht immer wieder
unglaublich viel Freude, Facetten des
Alltags in Schweden zu sehen (und natürlich
zu fotografieren). Das Beste waren aber die
wunderbaren Menschen, die ich in
dieser Woche treffen und denen ich begegnen
durfte. Ein grosses Danke an Euch
alle!
Ja, ja, und dann ist da natürlich auch
das liebe Wetter. Das ist
irgendwie einfach nur komisch zur Zeit. Viel zu
lange schon um die null Grad - tagsüber etwas
darüber, d.h. alles taut und nachts dann wieder
etwas darunter, d.h. alles ist spiegelblank.
Allerdings mit sehr grossen regionalen
Unterschieden.
So war es in Lycksele diese Woche beinahe
trocken und schneefrei (von Stockholm will ich
gar nicht erst anfangen zu erzählen). Sind wir
also gespannt, wann der richtige Winter kommt
(Vorgeschmack hier).
Wer übrigens wissen will, was unsere
Lappland-Katze im Moment so umtreibt,
schaut hier vorbei.
Der Ehrlichkeit halber muss ich allerdings
zugeben, dass ich mit dem Wetter ganz gut leben
kann. Wir haben uns nämlich Spikes für
die Schuhe zugelegt. Richtig gelesen,
hier in Nordschweden sind die Spikes nicht nur
in den Reifen, sondern auch auf den Schuhen.
Damit lässt es sich auch auf spiegelblanken
Strassen noch sicher laufen. Man muss es selbst
probiert haben, sonst ist es kaum zu glauben.
Ich überlege mir übrigens ernsthaft, dazu eine
kleine Reportage mit ein paar Tipps und
Empfehlungen zu schreiben. Gibt es daran
Interesse unter der Leserschaft?
Erkenntnisse in Sachen
Fotografie. Die beiden
unterschiedlichen Sphären, in
denen ich mich bewege, werden mir immer
bewusster. In der
Auftragsfotografie geht es
darum, die Erwartungen und Wünsche des Kunden -
auch rein technisch - optimal zu erfüllen.
Egal, ob es mir gefällt.
Mein Freund Thomas Scheuer -
sozusagen der deutsche “Dienstleistungsmarketingpapst”
- pflegt immer zu sagen:
“Der Kunde ist nicht zufrieden, wenn alles
objektiv richtig ist.
Sondern, wenn seine Erwartungen vollständig
erfüllt sind!”
Was soll ich da noch hinzufügen - so ist es
schlicht und ergreifend. Und deswegen ist es
auch geradezu eine Lebensversicherung, intensiv
mit dem Kunden über seine wahren Erwartungen zu
sprechen, sie zu dokumentieren und auch
vertraglich fest zu halten.
A propos: Diese Woche habe ich
den Korrekturabzug eines sehr schönen
Druckwerkes erhalten, das in ca. 4 Wochen
erscheinen wird, und eine Menge Fotos von mir
enthält. Der Kunde war äusserst zufrieden und
ich dann äusserst gut gelaunt. Das Projekt
hatte eine Menge Zeit und Einsatz gefordert.
Das begeisterte Feedback des Kunden war eine
sehr schöne Entschädigung. Im Moment darf ich
hier noch nicht schreiben, um was es geht.
Aufmerksame Leser werden aber in einigen Wochen
darauf stossen :)
Zurück zu den grundsätzlichen Überlegungen zur
Fotografie: Bei der Auftragsfotografie reisen
also oft ein paar Kilo Kameras und
Glas mit.
In der künstlerischen
Fotografie - für die mein Herz schlägt
- geht es um Inhalte, Sinnhaftigkeit,
Bedeutung, kurz: das Leben. Da ist die Technik
dann zweitrangig (wenn nicht wirklich
unwichtig).
Trotzdem auch eine technisch-fotografische
Anmerkung: Sehr angetan hat es mir als ideale
“immer-dabei-Kamera” die neuen Canon S90, die
ich diese Woche in Stockholm - leider viel zu
kurz - bei einem Kollegen testen konnte.
Liebe Leute von Canon: Sollte
jemand von Euch hier mitlesen, dann seid so gut
und schickt mal so ein Teil für einen
Langzeittest!
Was bringt die nächste
Woche?
Das würde mich im Moment - da ich an der
Wochenplanung sitze und kritisch den sich immer
mehr füllenden Terminkalender im Auge habe -
auch interessieren :)
Im Ernst: Ich wünsche mir, wieder vielen
interessanten Menschen begegnen zu können. Und
natürlich wünsche ich mir auch jede Menge
spannender und interessanter Fotomotive! Und so
wie es derzeit im Kalender aussieht, stehen die
Chancen dafür nicht schlecht. Tja und in der
nächsten Woche steht ja auch der
Endspurt auf den ersten
Advent an. Eine spannende Zeit.
Und da nun der Marmorkuchen im Ofen beginnt,
seinen feinen Duft zu verbreiten, wünsche
ich allen Leserinnen und Lesern einen
wunderschönen Sonntag!
Bis bald - stay tuned!
On the gangway
Zu jedem Foto gibt
es eine Geschichte. Hier war es auf dem
Flughafen in Stockholm gestern diese:
Beim Boarding in Arlanda kam gerade die SMS
eines sehr guten Freundes an „Bin in Athen beim
Boarding“.
Ich antworte „Ich auch, in Stockholm :)“.
Worauf er erwiderte „Immer dieses Jet Set“.
Als ich das gerade gelesen hatte und herzhaft
lachen musste, stand ich bereits mitten auf der
Gangway. Knips. Und dann ganz schnell das
Mobiltelefon ausmachen.
Der Rückflug in den Norden war wieder einmal
spannend. Zuerst ein ganz kurzfristiger
Flugzeugwechsel und dann ein ziemlich
unruhiger Flug mit jeder Menge kräftiger
Windböen. Das ganze garniert mit Regen beim
Boarding. Ich mag es trotzdem immer wieder, das
„Jet Setten“ :D
Har jultomten redan anländat på Arlanda? / Ist der Weihnachtsmann schon in Arlanda gelandet?
Auf dem Weg durch das Terminal zur Sky City hat mich im Vorübergehen dieses Motiv angesprochen. Neugierig, wie ich nun einmal bin habe ich mich vergewissert, ob der Weihnachtsmann denn schon auf der Tafel mit den ankommenden Flügen gelistet ist. War bislang (Stand: Gestern) aber noch nicht der Fall.
Reisetipp: Hotel Lappland in Lycksele
Die Veranstaltung fand im wunderbar gelegenen und sehr gut ausgestatteten Hotel Lappland statt. Ich kann dieses Hotel sowohl für Urlauber, als auch für Seminare und Konferenzen nur wärmstens empfehlen.
Hier ein nächtlicher Blick aufs Hotel von der Brücke über den Ume-Älven aus. Mehr Infos zum Hotel gibts auf dessen Homepage.
See the light
Underkylt regn i Lapland / Eisregen in Lappland
Bildhübscher Eisregen, der innerhalb kürzester Zeit alles mit einer Eisschicht und Eiskruste überzogen hat. Einerseits ein beeindruckendes Naturschauspiel, andererseits eine für Fussgänger und Autofahrer extrem gefährliche Situation. Ich durfte das selbst erleben, als ich Sonntagabend nochmals in Malå war. Teilweise konnte man nur im Schrittempo fahren, weil die Strassen glatt wie ein polierter Spiegel waren.
Sonntagmittag hatte ich schnell zur Kamera gegriffen, um für alle Leserinnen und Leser einige Eindrücke der Eiswelt einzufangen.
-> Hier gehts zur Gelerie: Eisregen in Lappland
-> Klick här så kommer du till bildspelet: Underkylt regn i Lapland
Update: Und wer noch
mehr sehen und betrachten möchte,
schaut hier im „Schwesterblog“ vorbei:
„november
blues“
Campingplatz und Badeplatz in Mörttjärn / Badplatsen in Mörttjärn
Kürzlich erreichte mich die Mail einer Leserin, die im Sommer hier mit dem WOMO kampiert hat. Sie fragte an, wie der wunderbare Platz denn jetzt im Winter aussehen würde.
Kein Problem - Wir machen Wünsche wahr :)
Hier der Landungssteg im güldenen Sonnenschein des gerade begonnenen Winters:
Die PV3 ist da - Bibble 5 rockt weiter
Bibble 5, der meiner Meinung nach derzeit weltbeste RAW-Konverter, rockt mächtig weiter.
Eben gerade wurde die neue PV3 veröffentlicht, in der sich jede Menge Korrekturen und einige neue Funktionen finden. Die Geschwindigkeit ist - dank einer neuen Engine - noch atemberaubender geworden.
Hinzu gekommen ist in Bibble 5 ausserdem die Unterstützung für etliche neue Kameramodelle, darunter u.a. Canon 7D, G1 und S90, Nikon D3s und D300s , sowie Sony a850.
Viele weitere Details zur PV3 und den Link zum Download gibts hier in der Pressemitteilung von Bibblelabs.
Abendsonne über dem Skellefte-Älven
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es ist gegen 18 Uhr. Bereits seit zweieinhalb Stunden ganz finster draussen. Plötzlich haben Sie das Gefühl, es fröstelt Sie. Blick aufs Thermometer verrät: Die Temperatur ist innerhalb von 30 Minuten um 5 Grad gefallen und das Thermometer zeigt jetzt plötzlich minus 14 Grad an. Das ist der Winter.
Das heutige Foto ist wieder ein kleiner Schnappschuss. Eine Abendstimmung mit einem kleinen Feuerwerk der Farben über dem Skellefte-Älven. Mich faszinieren die verwirbelten Wolken und Luftströme ganz besonders. In dieser Form gibt es sie nur im Winter.
Street view in Arvidsjaur
Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D
Der Winter in Lappland hat jetzt wirklich und richtig begonnen. Draussen in der Natur ist alles schön und gleichmässig „eingezuckert“.
Das stellt den Fotografen natürlich auch vor Herausforderungen, denn immer nur weiss ist ja langweilig, oder?
Habe mich deswegen soeben für ein Kontrastprogramm entschieden.
Sie dürfen für sich selbst auswählen, wie Sie Ihren Schnee heute gerne hätten:
Weiss oder schwarz? :D
Reportage: Mit Laptop und GPS - neue Wege in der Rentierhaltung
Kürzlich hatten wir im Rahmen eines
Fotoauftrages die Möglichkeit, den
Rentierhalter Jan Rannerud auf einer grösseren
Tour durch Wald und Flur zu begleiten. Es ging
um den Einsatz moderner Technik bei der
Rentierhaltung. Aus der Fülle der entstandenen
Aufnahmen haben wir einige ausgewählt, die
nicht in der Printausgabe des Norran zu sehen
waren, und einen eigenen Text dazu verfasst.
Der Text gibt auch ein paar Einblicke „behind
the scenes“.
-> Hier gehts zur Reportage:
Mit Laptop und GPS - neue Wege in der
Rentierhaltung
-> Klick här så kommer du till reportaget:
Bärbara datorer och gps - nya metoder inom
renskötseln
Gut gelaunt :)
Und was sehe ich da auf der ganzen Doppelseite? Ein formatfüllendes Bild aus der kürzlich hier schon erwähnten Reportage über die neuen technischen Möglichkeiten und Methoden bei der Rentierhaltung.
Im der Reportage berichtet Rentierzüchter Jan Rannerud aus Malå über den Einsatz von GPS zur Ortung von Rentieren und Rentierherden in den Weiten Lapplands.
Es war faszinierend mitzuerleben, wie auch hier die Technik neue und ungeahnte Methoden eröffnet. Und es war auch ein sehr schöner Reportageeinsatz (einige Stunden durch den eingeschneiten Wald auf Wegen, die ich bislang wirklich noch nicht kannte :).
Nachdem die Story jetzt gedruckt erschienen ist, werde ich in den nächsten Tagen hier vielleicht auch ein paar Aufnahmen aus der Serie als Foto-Reportage posten. Besteht daran Interesse unter der Leserschaft?
Wissenswertes über Västerbotten
- dass Västerbotten ein Achtel der Fläche Schwedens ausmacht, aber nur 2,8 der schwedischen Bevölkerung in Västerbotten wohnen und leben?
- dass sich die kleinste Kommune Schwedens - Bjurholm - in Västerbotten befindet undam 31.12.2008 nur 2.516 Einwohner auf 1.316 Quadratkilometern hatte?
Unser Minox DSC Krimi - Teil 3
Glenn wartete schon auf ihn und ohne grossartige Begrüssung gingen die beiden Männer in den ersten Stock des Etablissements.
Am nächsten Tag wachte Sergje mit einem recht dicken Schädel auf und schaute auf die Uhr, die neben ihm auf den Nachtisch stand. Es war höchste Zeit, denn sein Auftrag liess nicht auf sich warten.
Er kleidete sich
dennoch in aller Ruhe an und packte
professionell und fein säuberlich sein
Equipment zusammen.
(Fortsetzung folgt - Text: Petra Fuelbert / Foto:
Henning Wüst)
"Crown Island" på Skellefte Älven
Eine kleine Insel thront wie eine Krone über der frühwinterlichen Aussicht über den Skellefte Älven. Zum Ufer hin und in den Seitenarmen haben sich mittlerweile schon Eisflächen gebildet.
Das Wetter war gestern sehr diesig und verhangen. Nur ein paarmal hat die Sonne durch den Nebelvorhang gelinst.
Immer kürzere Tage (auch zur Webcam)
Für den heutigen Montag notieren die amtlichen Daten für Malå:
Sonnenaufgang: 7 Uhr 36
Sonnenuntergang: 15 Uhr 19
Das bedeutet, dass es mittlerweile um 16 Uhr mittlerweile schon richtig stockfinster ist. Die Wahrnehmbarkeit dieses Effektes wurde durch die Zeitumstellung auf die Winterzeit natürlich noch „verstärkt“.
Also: Bitte nicht wundern, wenn es auf der Malå-Lappland-Webcam oft dunkel ist. So ist es eben im Moment hier oben :)
Perspektivwechsel: 180 Grad
- Für die Lappland-Fans und Liebhaber zwei aktuelle Landschaftsbilder, die einen Einblick in die Wetter- und Schneelage geben.
- Fotografisch eine kleine Demonstration, wie die Perspektive das Licht verändert. Die beiden Bilder sind am beinahe exakt selben Standort (ca. 5 Meter Abstand) und im Abstand von einigen Minuten entstanden. Einmal in Richtung Sonne, einmal 180 Grad entgegen gesetzt. Kein Witz. Kein Photoshop. Nur die Auswirkung des natürlichen Lichts am selben Standort zur selben Zeit. Faszinierend, oder?
Der Weg zur Sonne / Vägen till solen
Another kind of "take away"
Unter der Bezeichnung „Take away“ liefen - soweit ich mich da erinnere - immer Schnellimbissläden. Essen einfach zum Mitnehmen. In Heidelberg gab es z.B. einen ganz bekannten „Chinese Take Away“.
Was hat das mit einer Fahrt nach Umeå zu tun?
Nun, ich verfolge seit geraumer Zeit ein paar Autowracks unweit der Strasse entlang der 363. Drei von vier haben sich mittlerweile in richtige „Take aways“ verwandelt. Dieser hier - kurz hinter Vindeln - ist mittlerweile besonders professionell ausgeschlachtet. Geradezu beeindruckend. Was es nicht alles gibt...
(Ich weiss, dass Nummer 2 verwackelt und
unscharf ist :D
Beide wieder mit der Flohmarkt-Kamera)
Ziemlich trist: Schneegestöber und verhangener Himmel...
Ich habe trotzdem versucht, das Wetter und die Stimmung der letzten Tage einzufangen. Das sieht dann ungefähr so aus:
Reminder: Noch Objektive und Kameras abzugeben
Das da wären:
- Sigma AF 28-70mm f2.8 für Nikon - Vollformattauglich - mit beiden Deckeln, mit Case und OVP, Original-Geli - Preisvorstellung 140 Euro
- Sigma AF 20-40mm f2.8 EX DG für Nikon - Vollformattauglich - mit beiden Deckeln, mit Case - minimaler Putzdefekt auf Frontlinse (ohne Auswirkung), Original-Geli - Preisvorstellung 160 Euro
- Kiev 60 Mittelformatkamera, Volna 80mm f2.8 Objektiv (entspr. 50mm KB), Ledercase, Prismensucher mit Belichtungsmesser und Lichtschachtsucher, Blitzadapter - Preisvorstellung 170 Euro
- Nikon FM mit Nikkor 50mm f1.8, nur an Liebhaber - Preisvorstellung 200 Euro
- Domke F3 Fototasche - eine von den legendären. Die Cotton-Ausführung in schwarz. Beinahe unbenutzt. Preisvorstellung 75 Euro.
(- *VERKAUFT/VERGEBEN* Nikkor AF 50mm f1.4 (!) D mit beiden Deckeln und Original Nikon Geli HR-1 - Preisvorstellung 250 Euro)
Alles jeweils zuzügl. Versand (je nach gewünschter Versendungsart).
Bei Interesse bitte einfach eine Mail schicken.
Birke im Fellwechsel :)
Aber Spass beiseite: Dieser Baum - im „Stadtzentrum“ von Malå - ist derzeit regelrecht dabei, sich zu häuten.
Zufällig Pflanzenkundler unter der Leserschaft, die hier etwas beitragen können?
(Im Zentrum von Malå - wieder mit der
Flohmarkt-Knipse :)
Weihnachtliche Gefühle
Foto-Nachlese der Woche
- Zum einen der Gastbeitrag von Olaf Bathke im Blog von Robert Janiszewsky unter dem Titel „Anleitung zur Demotivation - Wie verliere ich möglichst schnell die Lust am Fotografieren“. Leute das ist wirklich und unbedingt lesenswert!
- Ebenfalls unbedingt der Lektüre wert sind die „44 Zitate über die Fotografie“, die diese Woche im Blog „Fotoholiker“ von Jutta Stern gebloggt worden sind.
In diesem Sinne „Keep on knipsing!“ und einen wunderschönen Sonntag!
Update: Lappland-Katze
Gute Frage. Sie wächst und gedeiht. Im Moment macht sie aber durchaus einen etwas verfrorenen Eindruck. Frei nach dem Motto „Also von dem Schnee und der Kälte stand nichts im Kleingedruckten. Wo ist denn bitte mein Mensch mit dem Fleecepulli...“ :D
Hausbau... / Att bygga hus...
Viel zu tun... / Mycket jobb...
Die Winterfarben kommen / Vinterfärgarna är på vägen
Aber die Winterzeit hat ja auch noch ein paar andere Vorzüge anzubieten. Seit ein paar Tagen hat sich Licht ganz deutlich hin zum „Winterlicht“ verändert. Pastellfarben und fliessende Übergänge prägen das Bild. Schöne Horizontlinien. Und meistens alles bedeckt. So z.B. auch gestern (Dienstag):
(Fotografiert mit
einem Digitalkamera-Oldtimer vom Flohmarkt für
umgerechnet 5 Euro, Canon IXUS Originalmodell
von 2000 -> Die Kamera ist nicht
entscheidend!
Fotat med en kamera gamling som jag hittade
nyligen på en loppis för 50 Kr ->
kameran är inte avgörande!)
Auf dem Weg nach Malå / På vägen till Malå
- Ausblick auf den Skäppträsk bei leichtem
Schneefall -
(Fotografiert mit
einem Digitalkamera-Oldtimer vom Flohmarkt für
umgerechnet 5 Euro, Canon IXUS Originalmodell
von 2000 -> Die Kamera ist nicht
entscheidend!
Fotat med en kamera gamling som jag hittade
nyligen på en loppis för 50 Kr ->
kameran är inte avgörande!)
Der Sonntagsspaziergang
Das Wetter heute hat eigentlich nicht besonders zu einem Spaziergang eingeladen. Knapp über Null - so um die 3 Grad - und leichter Regen. Ein Wetter, bei dem es normalerweise üblich ist, Kaffee und Kuchen zuhause zu verspeisen und keinen Fuss vor die Tür zu setzen. Ich habe es trotzdem getan und es war sehr schön (wenn auch diese feucht-nasse Kälte unangenehm ist).
Rückblick: Die Woche war sehr angefüllt mit den unterschiedlichsten Terminen - u.a. mit einem Kurztrip nach Stockholm - und Begegnungen mit einer Fülle von Menschen. Eine anstrengende, aber sehr gute Woche.
Ausblick: Die nächste Woche verspricht auch gut angefüllt zu werden. Der Wetterbericht ist durchwachsen und ich hoffe, dass der „grosse Schneefall“ noch etwas auf sich warten lässt :)
In Sachen Fotografie: Diese Woche sind zwei Reportagen und ein Interview in den Druck gegangen und ich bin brennend auf die Belegexemplare gespannt :)
Vor einiger Zeit habe ich auf einem Flohmarkt einen Digitalkamera-Oldtimer erworben. Eine Canon IXUS. Das Originalmodell von 2000 mit ganzen 2.1 MP (1600x1200) :) Wusste beim Kauf nicht, ob sie noch funktionieren würde, aber auf dem Loppis (Flohmarkt) lag sie da so einsam in der Originalverpackung und mit einer Menge Sonderzubehör in der Ecke. Also habe ich die umgerechnet 5 Euro investiert. Vorgestern nun habe ich sie richtig ausgepackt und gesäubert. Das Unglaubliche: Funktioniert tadellos und gibt einem ein digitales „Vintage-Gefühl“. Also hab ich mir wieder ein kleines Projekt ausgedacht. Ich will mal sehen, ob man - getreu des Slogans: Die beste Kamera ist die, die man gerade bei sich hat - damit auch heute noch ansehnliche Bilder machen kann. Und zum heutigen Sonntagsspaziergang durfte die betagte IXUS dann mit marschieren. Hier ein paar Ergebnisse:
Teilweise bereits zugefroren und unter
verhangenem Himmel: Ein kleiner See.
Derselbe nochmals aus einer etwas anderen
Perspektive.
Auch das Schilfgras bereits gefroren.
Die Wurzel eines „Entwurzelten“:
Umklammert noch,
was ihr einst ein wichtiger Halt war.
Loslassen ist angesagt.
Contrast: Simply black and white :)
Allen Leserinnen und Lesern einen guten
Start in die neue Woche!
Saisonabschluss: "Sürströmming für "Weicheier""
In unserer diesjährigen Sürströmmings-Reportage im August hatten wir die ganzen „Stinkefische“ in, bzw. aus der Dose abgelichtet und erklärt, wie sie denn zu zerlegen und verspeisen sind.
Heute haben wir uns zur gemässigteren Essvariante mit den bereits zerlegten Fischen entschieden. Der Duft - böse Zungen reden auch vom „Gestank“ - ist derselbe, aber das Zerlegen mit den Innereien entfällt. Das hat auch unseren derzeitigen Besuch übrigens sehr gefreut :)
Fundstück des Tages: Shark in the ice...:)
Experimental-Speed-Street-Photography-in-Stockholm-with-the-Minox-DSC
Gestern ein
stressiger Tag in Stockholm. Einzig eine gute
Stunde „Mittagspause“ würde ich zur „freien
Verfügung“ haben. Eine fotografische
Herausforderung. Was tun?
Ich habe mich entschieden mit dem
leichtest-möglichen Gepäck zu reisen und nur
die kleine digitale Minox-DSC einzupacken.
Wirklich minimalistisch. Wirklich
experimentell. Nur nach dem Motto: „Photography
is a lifestyle!“
Herausfordernd, weil die Kleine ja kein Display
hat. Na ja, zu den Analogzeiten war das ja auch
normal.
Herausfordernd, weil das Wetter unberechenbar
war. Bei der Landung in Arlanda gegen 8 Uhr 15
war es völlig verhangen und hat leicht
geschneit. Ich sah mein Mittagsprojekt schon
entschwinden. Gegen 13 Uhr war es dann aber
schliesslich wolkig, trocken und windig.
Herausfordernd, weil ich nur etwas mehr als
eine Stunde Zeit hatte und mir eine ziemlich
sportliche ungefähre Route im vorhinein
überlegt hatte.
Nun denn - einen Teil der fotografischen
Ausbeute des „etwas anderen Experimentes“
können Sie hier betrachten. Alle Aufnahmen sind
ohne jede Nachbearbeitung - nur verkleinert -
„out of the cam“:
Zur Galerie
„Experimental-Speed-Street-Photography-in-Stockholm-with-the-Minox-DSC“
vom 13.10.2009
Klick här så kommer du till beldspelet
„Experimental-Speed-Street-Photography-in-Stockholm-with-the-Minox-DSC“
den 13/10/2009.
Der Sonntagsspaziergang
Die Flüsse und Seen
beginnen bereits zu gefrieren. Die Tagessonne
hat das Eis aber die letzten Tage immer wieder
angetaut. Das Eis ist gebrochen und die
Fragmente sind dann wieder gefroren. Aus der
Weite hat mich das sehr an ein riesiges Gemälde
von van Gogh erinnert. Einfach unglaublich. Und
am Ufer türmen sich bereits die Eisschollen.
Wind und Wetter
führen auch zu allerlei bizarren Formen und
Erscheinungen.
Wochenrückblick
- Eine angefüllte Woche liegt hinter uns. Da wäre natürlich zuerst der Winteranfang mit dem Neuschnee. Plötzlich ist es „schwarz-auf-weiss“, dass die kühlere und dunklere Jahreszeit begonnen hat.
- Die Winterreifen sind jetzt auf allen Autos. Mit Spikes :) Und das ist gut so. Stellenweise sind die Strassen einfach nur spiegelglatt.
- A propos Autofahren: Donnerstag/Freitag waren wir mit einem Fotoauftrag unterwegs, der gigantisch Spass gemacht hat. Für eine Reportage sollten Fotos von Rentierherden und deren Wanderungen gemacht werden.
Mehr Details und den Clou dabei darf ich leider noch nicht verraten. Aber soviel sei geschwärmt: Bei 25 cm Neuschnee war das ein echtes Abenteuer. Mit einem Rentierzüchter als Begleiter sind wir deshalb mehrere Stunden mit Geländewagen und Skoter durch die freie, eingeschneite Natur. Ein echter Traum. So macht die Arbeit wirklich Spass. Ein kleiner Appetithappen hier:
Malå industriområde / Industriegebiet Malå
Däck-Team in Malå - der Reifendienst - liegt in einem der Industriegebiete. Also habe ich die Wartezeit dort mit einem kleinen Rundgang durchs Industriegebiet bei strahlend-kaltem Wetter überbrückt.
Schnee, Schnee, Schnee: Nu isser da, der Winter...
Also nach dem ersten Kaffe mal die Lage draussen peilen und die Schneefräse anwerfen. Der kritische Punkt ist dann immer die Haustür. Die Tür geht nach aussen auf. Aha, deutlicher Widerstand beim Öffnen. Das ist schlecht und verheisst nichts gutes...
Ja und dann haben wir da die Bescherung. So etwa 15 cm Neuschnee sind da die nächtlichen Stunden heruntergeschneit. Also schnell noch zwei Fotos machen und dann an die Arbeit. Der Winter ist da.
(Es waren dann alles in allem so etwa 4 Stunden Arbeit bis alles winterfest war. Die „normale“ Schneeschieb- und Fräsdauer liegt zwischen eineinhalb und drei Stunden, je nach Schneelage. Das sollten sich bitte alle gut überlegen, die sich mit dem Gedanken ans Umziehen nach Lappland beschäftigen!)
- Vor der Haustür: Schneelandschaft -
- Schneehöhe -
Der Winter hält Einzug in Lappland
Der erste Schnee ist aber jedes Jahr immer wieder auch reizvoll: Neue Formen, „Puderzucker“, schöne Kontraste. Hier einige Eindrücke:
- Eingeschneiter Wald, beinahe jedenfalls :) -
- Kornkreise gibt es meines Wissens hier keine,
aber Sandkreise -
- Puderzucker -
- Puderzucker II -
- Geschlossene Schneedecke :) -
- Tristesse -
Fototipp: 7 Gründe zum Ausstieg aus einer Foto- Community...
-> 7 Gründe zum Ausstieg aus einer Foto- Community
Lesenswert und bedenkenswert!!!
Daily Minox: 2009-10-03 - Vor dem Winter...
Hinweis zu den
Daily Minox DSC Shots: Wenn Sie sich selbst ein
Bild von der Bildqualität machen wollen, sende
ich Ihnen gerne Originaldateien zu. Einfach mailen.
Important notice reg. the daily Minox DSC
shots: If you want to get an idea about the
picture quality ill be pleased to send you some
original files. Just drop me an email.
Was fürs Herz... + Schönen Sonntag!
Der Himmel zeugt nun klar davon, dass der Winter vor der Tür steht.
In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sonntag!
Weekly Update: Fotografie-News
- Obwohl die derzeitige Preview schon voll einsatzfähig ist, wird Bibble 5 - der meiner Meinung nach beste RAW-Konverter - natürlich immer schön weiter entwickelt. Wer immer „up to date“ sein will, dem sei angeraten, Bibble auf Twitter zu verfolgen. Dort gibt es immer die aktuellsten Neuigkeiten zu lesen:
http://twitter.com/bibblelabs
- Für Mac OS X hat ein neues HDR-Tool das Licht der Welt erblickt: Am 30.9. wurde die Version 1.0 von HDRist veröffentlicht. Eine leicht und intuitiv zu bedienende Software, die Lust auf das Experimentieren mit HDRs macht. Das Tool ist übrigens kostenlos. Mehr Infos und Download gibts hier:
http://www.ohanaware.com/hdrtist/
- Ich bin nach wie vor vom AFS DX 35mm f1.8 als neues „Immerdrauf“ an der D40 begeistert. Ein „dream team“ für die Freizeitfotografie. Dazu experimentiere ich gerade mit verschiedenen Handschlaufen. Dazu mehr - und vielleicht einen kleinen Vergleichstest - in den nächsten Tagen.
- Und an das Wort zur Woche erinnere ich an dieser Stelle auch gerne noch einmal:
Woran erkennt man
gute Originale?
Daran, dass sie kopiert werden!
Sollten Sie auch
entdeckt haben, dass Sie irgendwo künstlerisch
kopiert wurden (oder werden), versuchen Sie dem
auch einen positiven Effekt abzugewinnen.
Kopiert werden eben die guten Originale (was
Sie ja dann ggf. am Gang zum Anwalt nicht
unbedingt hindern muss :).
Die heutige Aussicht auf Malå / Utsikt över Malå idag
Die "Eiszeit" in Lappland hat wieder begonnen
Die „Eiszeit“ hat wieder begonnen. Die Pfützen sind gefroren und bleiben es auch den Tag über. Immer wieder sind die entstehenden Muster bizarr und schön anzusehen. Wie Botschaften an denen viele achtlos vorübergehen.
(this shot by petra fuelbert)
Die Natur wird
gleichsam „schockgefrostet“. Konserviert und
bewahrt für die Zeit nach der Schnee- und
Eisschmelze.
Daily Minox 2009-10-02: Simply autumn live :)
Hinweis zu den
Daily Minox DSC Shots: Wenn Sie sich selbst ein
Bild von der Bildqualität machen wollen, sende
ich Ihnen gerne Originaldateien zu. Einfach mailen.
Important notice reg. the daily Minox DSC
shots: If you want to get an idea about the
picture quality ill be pleased to send you some
original files. Just drop me an email.
Herbst und es wird kälter in Lappland und: Windchill in der Praxis
Den Tag über war es ziemlich windig. Der Windchill-Effekt in der Praxis eben.
Wikipedia sagt dazu: „Der Windchill beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Der Windchill ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes, speziell eines Menschen und dessen Gesicht.“
Ich sage dazu: „Es war ziemlich zugig und kühl beim Fahrradfahren heute“.
Traumhaftes herbstliches Fotowetter war es trotzdem :)
Heute morgen im
Garten: Blätter - die meisten bereits auf dem
Boden und nicht mehr auf den Bäumen - in
wunderschönen Herbstfarben. Aber mit kleinen
Eisbergen :)
Daily Minox: 2009-10-01 - Grenze
Genau an diese - eigentlich längst vergessene - Situation musste ich heute denken, als ich an diesem „Grenzpfosten“ vorüberging. Braucht es aber nicht Grenzen, um leben zu können?
Herbstliche Aufräumaktion: Equipment abzugeben
Das da wären:
- Sigma AF 28-70mm f2.8 für Nikon - Vollformattauglich - mit beiden Deckeln, mit Case und OVP, Original-Geli - Preisvorstellung 140 Euro
- Sigma AF 20-40mm f2.8 EX DG für Nikon - Vollformattauglich - mit beiden Deckeln, mit Case - minimaler Putzdefekt auf Frontlinse (ohne Auswirkung), Original-Geli - Preisvorstellung 160 Euro
- *VERKAUFT/VERGEBEN* (Nikkor AF 50mm f1.4 (!) D mit beiden Deckeln und Original Nikon Geli HR-1 - Preisvorstellung 250 Euro)
- Kiev 60 Mittelformatkamera, Volna 80mm f2.8 Objektiv (entspr. 50mm KB), Ledercase, Prismensucher mit Belichtungsmesser und Lichtschachtsucher, Blitzadapter - Preisvorstellung 170 Euro
- Nikon FM mit Nikkor 50mm f1.8, nur an Liebhaber - Preisvorstellung 200 Euro
Alles jeweils zuzügl. Versand (je nach gewünschter Versendungsart).
Bei Interesse bitte einfach eine Mail schicken.
Saying of the day...
Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?
Bootsplanken
Chase Jarvis: The Best Camera Is The One That’s With You
Er drückt damit aus, dass es auf die ganzen technischen Aspekte (Kamera, Format, Objektiv, usw.) gar nicht ankommen muss.
Unter Beweis gestellt hat er das mit einer Serie von mittlerweile legendären Aufnahmen, die mit dem iPhone aufgenommen sind.
Und dabei ist unglaublich ausdrucksstarke Kunst entstanden, die mittlerweile Kultstatus geniesst. Nun ist das Buch zum Projekt druckfrisch erschienen mit einer grossen Auswahl dieser bewegenden Aufnahmen.
-> Hier gibts mehr Infos dazu im Blog bei Chase
-> Eine Auswahl der legendären iPhone Aufnahmen gibts hier auf der Homepage von Chase
Was lernen wir daraus? Bitte, bitte aufhören über Technik zu fachsimpeln und anfangen, raus gehen und einfach gute Bilder machen!
Wenn Sie sich das Buch als Inspirationsquelle zulegen wollen (was ich unbedingt anrate), können Sie einfach den Amazon-Link nutzen (damit unterstützen Sie auch diese Website, die ich in meiner Freizeit pflege).
Herbstduett - Abendliche Herbststimmung
Blackout
Daily Minox 2009-09-24: Luleå day 2 - At the hotel + Måsen at Norrbottens Teater
- Ein Eindruck vom Hotelflur in Luleå -
A propos: Luleå ist
übrigens immer einen Besuch wert. Eine sehr
interessante Stadt, auch in Sachen Kultur.
Mittwoch durfte ich die Abendvorstellung im
Norrbottens Teater
geniessen. Måsen (Die Möwe) von Anton
Tjechov stand auf dem
Spielplan. Das gesellschaftskritische Stück
wurde vom Ensemble in einer beeindruckenden
Aufführung hochinteressant und mitreissend
dargeboten.
Der Schluss ist nichts für schwache Nerven,
aber die konsequente Auflösung der aufgebauten
Spannung. Mehr wird an dieser Stelle nicht
verraten. Måsen wird noch bis 5.12. gespielt
und ist alleine schon eine Reise nach Luleå
wert!
Biologen unter der Leserschaft: Was für ein Falter ist das?
Ist wahrscheinlich kein besonders seltenes Exemplar, aber was das genau ist, würde mich schon interessieren. Liebe Leserschaft, ich bitte um Artenbestimmung. Bitte die Kommentarfunktion nutzen. Danke!
Daily-Minox 2009-09-21: Autumn light
(Aufnahme mit Minox DSC -
B/W-Konvertierung mit B/W-Styler)
Hinweis zu den
Daily Minox DSC Shots: Wenn Sie sich selbst ein
Bild von der Bildqualität machen wollen, sende
ich Ihnen gerne Originaldateien zu. Einfach mailen.
Important notice reg. the daily Minox DSC
shots: If you want to get an idea about the
picture quality ill be pleased to send you some
original files. Just drop me an email.
Skördemarknad i Rentjärn / Herbst- / Erntemarkt in Rentjärn 2009-09-20
Der Herbstmarkt in der Malå-kommun findet
traditionsgemäss in Rentjärn, einem Dorf ca. 10
Km von Malå - in Richtung Norsjö/Skellefteå -
entfernt, statt. Eine Vielzahl an Ausstellern
und Besuchern waren zu verzeichnen und auch das
Wetter zeigte sich von der besten herbstlichen
Seite.
Wir haben für Sie wieder eine Auswahl an
Eindrücken zusammen getragen.
-> Hier gehts zur Galerie:
Herbst- / Erntemarkt in Rentjärn 2009-09-20
-> Klick här så kommer du till bildspelet:
Skördemarknad i Rentjärn
2009-09-20
(Für die
fotografisch interessierten MitleserInnen: Alle
Aufnahmen mit dem neuen AFS-Nikkor 35mm f1.8.
Heute an der D40. Mit nur kleiner Handschlaufe
an der Kamera die fast optimale, leichte und
kleine Kombi für schnelle Fotografie im
Street-Photography-Style. Das AFS 35mm f1.8 ist
ein „Normalobjektiv“ in Anlehnung an den
legendären HCB. Ich kann die Linse
uneingeschränkt empfehlen: Quasi
Instant-Autofokus, Superscharf, Sehr gute
Lichtstärke für das Spiel mit der Schärfentiefe
(oder Tiefenschärfe :))

