Vergleichstest: Portfolio-Tools für Mac OS X im Vergleich

Der Vergleichstest: Portfolio-Tools für Mac OS X im Vergleich

Bilder wollen gezeigt werden. Einerlei, ob eine schöne Slideshow von den Urlaubsbildern für das private Blog oder eine Präsentation für einen Kunden erstellt werden soll. Und die Krönung ist natürlich die Erstellung von Portfolios zur Präsentation der eigenen Fotografie.

Mittlerweile gibt es dafür einige Tools auf dem Markt, die das Vorgehen sehr vereinfachen und ansehnliche Resultate liefern. Drei davon nehmen wir in diesem Vergleichstest unter die Lupe: Soundslides, Slideshow und FlippingBook.

Die Reihenfolge der Testkandidaten ist übrigens rein zufällig gewählt. Jedes der Programme hat seine Stärken und Schwächen. Neben den speziellen Tools gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Galerien über eingebettete Viewer wie z. B. Slimbox o.ä. zu erstellen. Das beinhaltet aber oft eine nicht so geschmeidige Navigation und i.d.R. auch kein Autoplay.

Die vorgestellten Programme sind so unterschiedlich, dass es schwer fällt einen Testsieger zu küren. Jeder Anwender muss seine eigenen Kriterien aufstellen und dann entscheiden. Diese Auswahl zu erleichtern ist das Ziel dieses Vergleichstests. Zu jeder getesteten Software gibt es eine eigene Bildergalerie mit Screenshots und natürlich ein Musterportfolio.

Für den Test haben wir 9 Bilder im Format 600 x 450 herausgesucht, denen sich die einzelnen Programme stellen mussten. Die Grösse der 9 Files beträgt zusammen 868 KB.

Für den ganzen Test gilt: Testsystem waren jeweils zwei Macs (Macbook und Powerbook, jeweils unter Mac OS X 10.5.8).



Kandidat 1

Beginnen wir mit einem echten Klassiker: Soundslides


Soundslides (Link zur Homepage von Soundslides) ist ein Tool aus der Praxis für die Praxis. Entwickelt wurde die Software von Joe Weiss, der selbst als Fotojournalist tätig ist. Soundslides ist sehr verbreitet und bestimmt haben Sie schon etliche Portfolios gesehen, die mit der Software erstellt wurden. Soundslides ist an den Erfordernissen der journalistischen Praxis ausgerichtet: solide, durchdacht und sehr funktional. Die Standard-Version verlangt nach einem Soundfile im MP3 Format, die Pro-Version erstellt auch Slideshows ohne Soundtrack. Die Bilder müssen im JPG-Format vorliegen. Die Ton- (soweit erwünscht) und Bilddateien müssen mit externen Programmen vorbereitet werden. Bei den Bildern umfasst das insbesondere die Skalierung und Optimierung für die Bildschirmanzeige (Schärfen).

An dieser Stelle sei auf eine wichtige Grundüberlegung für die meisten Programme (teilweise Ausnahme: Flipping Book) hingewiesen. Die Entscheidung für Hochformat oder Querformat muss vor der Erstellung der Slideshow getroffen werden. Die Formate zu mischen ist zwar theoretisch möglich, sieht aber äusserst bescheiden aus. Optimalerweise sollten alle verwendeten Bilder auf die exakt gleichen Pixelmasse verkleinert und/oder beschnitten werden.

Zurück zu Soundslides. Für die Slideshow gibt es etliche sehr durchdachte Optionen, welche die Bedürfnisse aus der Praxis abdecken. Angenehme und zweckmässige Farbpaletten sind im Standardumfang enthalten. Eigene Presets können erstellt und gespeichert werden. Captions und Credits können zu jedem Bild standardmässig oder auf Klick dargestellt werden. Auch für die Übergänge stehen eine Vielzahl praxistauglicher Varianten zur Auswahl. Die Bildübergänge können auf Klick oder als Autoplay mit einstellbarer Länge erstellt werden.

Beim Exportieren der Slideshow gibt Soundslides einen Datei-Ordner mit einer Fülle an Dateien aus. Das eigentliche Portfolio wird dabei im Flash-Format generiert. Ein Export in einen Movie bietet Soundslides nicht an. Verschiedentlich wird das kritisiert. Ich halte diese Kritik für nicht berechtigt, denn das Ausgabeergebnis von Soundslides via Flash kann sich absolut sehen lassen. Für eine Präsentation auf CD oder DVD muss jeweils einfach nur auf den jeweiligen Ordner verlinkt werden. Jeder Ordner enthält eine eigene “index.html” Datei.
Für eine Veröffentlichung der Slideshow im Web muss der gesamte Ordner auf den Server geladen werden. Soll die Slideshow in eine Webseite eingebunden werden, muss dann mit einem Embed-Tool, das über eine Webseite des Herstellers erreichbar ist, der Embed-Code für die Flash Dateien erstellt werden. Dieser kann dann in eine Webseite eingebunden werden. Das ist der einzige Kritikpunkt, der mich stört. Denn wer garantiert die Verfügbarkeit dieses Online-Tools, das für den Embed-Code benötigt wird? Und in Content Management Systeme ist die Einbindung beschwerlich, weil immer ein händischer Zwischenschritt erforderlich ist. Das erschwert den Workflow.

Für die neueste Version von Soundslides (1.9.4) gibt es jetzt auch die Möglichkeit, die generierten Flash-Slideshow über einen Online-Konverter auf der Homepage des Herstellers in einen Movie (MP4) umzuwandeln. Leider unterstützt dieser derzeit noch nicht alle Übergänge.

Für den Fotografen “on the road” ist das Programm meiner Erfahrung nach aber ein Goldstück. Lassen sich doch fertige Slideshows auf dem Notebook erstellen und die fertigen Mediaordner an die Redaktion senden. Dort kann dann der Embed-Code für die Publizierung im Websystem der Zeitung gefixt werden.

Aus den 9 Bildern hat Soundslides einen Publishing-Ordner mit einer Grösse von 7,2 MB erstellt.

Anmerkung zum Testsystem: Soundslides ist anspruchslos und genügsam, was die Systemvoraussetzungen angeht. Es gibt auch eine Windows-Version.

-> Hier gehts zum mit Soundslides erstellten Portfolio (neues Fenster)

-> Hier gehts zu den Screenshots von Soundslides (neues Fenster)



Kandidat 2

Der nächste Kandidat ist ein Programm mit movieorientiertem Ansatz: Slideshow von Apimac
(Link zur Homepage von Slideshow).

Slideshow erstellt Filme, Flash-Videos (FLV), lauffähige Slideshows für Windows und Mac OS X, und erstellt auch via iDVD fertige Projekte auf DVD. Die Programmoberfläche ist sehr übersichtlich gehalten und leitet den Anwender in 4 Schritten vom Import zum Export. Auch für Slideshow gilt, dass die verwendeten Audiodateien und Bilder mit externer Software vorbereitet werden sollten. Auch hier sollten die Bilder im JPG-Format vorliegen und für die Bildschirmanzeige skaliert und optimiert sein.

Eine eventuell zu lange Audiodatei wird von Slideshow passend abgeschnitten. Schön sind die einblendbaren “Closed Captions”, die zwei Zeilen umfassen. Sie können auf bestimmte EXIF-Daten zurückgreifen oder einen freien Text enthalten, und sehen wie ansprechende Untertitel aus. In der Farbauswahl ist Slideshow einfacher als Soundslides gehalten. Insgesamt ist Slideshow einfach und unkompliziert. Bei den Ausgabeoptionen ist zusätzlich ein editierbarer “Abspann” auswählbar. Der mit Slideshow exportierte Film hat eine Grösse von 9,2 MB.

Wir haben uns übrigens für den MP4-Export entschieden. Slideshow exportiert hier als “.m4v”, auf den wir direkt verlinken. Ob alle Browser - insbesondere unter Windows - diesen Filetyp anzeigen können, ist für uns allerdings etwas zweifelhaft (Leser, die Windows verwenden können das einfach selbst prüfen).

Anmerkung zum Testsystem: Bis Version 9.6 läuft Slideshow unter PPC, ab Version 9.7 setzt die Software einen Intel-Prozessor voraus.

-> Hier gehts zum mit Slideshow erstellten Portfolio (Direktlink zum Film, neues Fenster)

-> Hier gehts zu den Screenshots von Slideshow (neues Fenster)



Kandidat 3

Der jüngste Kandidat im Test ist FlippingBook Photographer
(Link zur Homepage von FlippingBook).

Kurz nach Fertigstellung des Tests haben wir erfahren, dass FlippingBook Photographer vom Hersteller durch die neuere Software FlippingBook Photo Album ersetzt worden ist. FlippingBook verfolgt ein charmantes Konzept, indem es ein klassisches Portfolio-Buch mit Hilfe von Flash nachbildet. Mit Seiten zum Umblättern und dem passenden Sound dazu. Für die Erstellung des Buches wird der Anwender mit einem Assistent durch die erforderlichen Schritte geführt. Die Tücke liegt etwas in den Optionen, insbesondere der Grösse. Denn FlippingBook skaliert und schneidet die Inhalte automatisch passend für die ausgewählte Grösse. Das hat Vor- und Nachteile. Wer den Experimentieraufwand nicht scheut, wird mit interessanten und sehr ansehnlichen Ergebnissen belohnt, zumal die Software verschiedene Layout-Optionen für die Verteilung der Bilder auf die Seiten anbietet. Damit lassen sich Bilder im Hoch- und Querformat in einem Portfolio mischen. Für die farbliche Gestaltung stehen eine Vielzahl an Optionen zur Verfügung. Eine Untermalung mit Sound ist nicht vorgesehen.

Beim Export erstellt auch FlippingBook einen Ordner, der eine “index.html” Datei enthält. Der ganze Ordner muss auf den Server geladen werden. Ein Embed in Webseiten ist nicht vorgesehen. Es muss vielmehr auf die Index-Datei im Ordner verlinkt werden. FlippingBook hat aus den Bildern einen Ordner mit 4,4 MB erstellt.

Anmerkung zum Testsystem: FlippingBook setzt Mac OS 10.5 voraus und läuft mit PPC und Intel. Die Nachfolgersoftware Photo Album setzt Mac OS 10.6 voraus und läuft nur noch mit Intel Prozessor.

-> Hier gehts zum mit FlippingBook erstellten Portfolio (neues Fenster)

-> Hier gehts zu den Screenshots von FlippingBook (neues Fenster)


Wenn es Fragen zu einem der Programme (oder zu mehreren) gibt, bitte in die Kommentare posten!
Viel Freunde mit den eigenen Portfolios!


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Color Washer von The Plugin Site - Das Schweizer Taschenmesser für JPGs

Einleitung

Bei The Plugin Site aus Nürnberg gibt es ausgesuchte und exquisite Photoshop-Plugins. Besonders begeistert uns die Serie “PhotoWiz”, in welcher der Anbieter einige ausgesuchte Spezialplugins aus eigener Entwicklung anbietet. B/W-Styler und Contrast Master aus dieser Serie haben wir bereits getestet. Heute werfen wir einen Blick auf Color Washer.


Color Washer

Color Washer ist ein Schweizer Taschenmesser für JPGs.

Wie ist das zu verstehen?

Mit den DSLRs (und manchen Kompakten, z.B. der Leica D-Lux) gibt es die Möglichkeit in RAW zu fotografieren. Aber - Hand aufs Herz - wer hat immer die DSLR oder eine Luxuskompakte dabei? Oft reist eben nur eine kleine “Knipse” in der Jackentasche mit. Und da die verwendete Kamera in den allermeisten Fällen ohnehin so gut wie keine Rolle spielt, lassen sich auch damit richtig gute Motive einfangen. Nur sind die dann eben im JPG-Format.

Welche Rolle spielt das Aufnahmeformat?

Ziel des Fotografen ist es, das vor dem Betätigen des Auslösers visualisierte Bild zu schaffen. Das beinhaltet oft auch Nachbearbeitung. Wenn z.B. Schnee im Bild ist, was in den hiesigen Gefilden mindestens die Hälfte des Jahres regelmässig so ist, ist der Weissabgleich ein stetes Problem. Der Schnee ist gerne ziemlich blau. Das mag rein physikalisch sogar seine Richtigkeit haben. Im Bild aber stört es oft evident. Keine Problem mit RAW-Dateien. Hier lässt sich die Farbtemperatur komfortabel und praktisch ohne Qualitätsverlust korrigieren. Damit wird der Schnee dann weiss. Dasselbe gilt auch für Belichtungskorrektur und Detailbelichtungskorrektur.

color_washer_test_1

Das Originalbild zur Demonstration: Schnappschuss im Vorbeifahren mit einer kleinen Kompaktkamera in aller Eile aufgenommen. Denkbar ungünstige Lichtsituation. Schneehügel von hinten mit direkter Sonne beleuchtet. Reflektionen im Schnee neben dem Hauptmotiv. Hauptmotiv voll im Schatten. Weissabgleich und Farbstich. Kurz: Schnee viel zu blau - Belichtung für den Schnee, also in den Schatten viel zu dunkel.

Mit den JPG-Dateien aus einer einfachen Kompaktkamera sind beide Operationen deutlich komplizierter. Zwar lassen sich evtl. Belichtungskorrekturen mit Photoshop durchführen. Wenn es an den Weissabgleich und die Beseitigung von Farbstichen geht, wird es mit den normalen Bordmitteln aber oft schon kompliziert. Und genau hier kommt der Color Washer ins Spiel.

Wie der Name schon verrät, “wäscht” der Color Washer die Farben und korrigiert einen fehlerhaften Weissabgleich und Farbstiche. Ausserdem bietet das Plugin mehrere praktische Funktionen für die - auch selektive - Belichtungskorrektur (eine Art “D-Lightning” um es in Nikon-Sprache zu sagen).

Das Plugin kommt aufgeräumt und übersichtlich daher. Bereits die Autodetect-Einstellung liefert zu 85% das gewünschte Ergebnis. Reicht das nicht aus, gibt es weitere Einstellungen und einen Expertenmodus, der eine Feinabstimmung ermöglicht. Dasselbe gilt übrigens für die Belichtungskorrektur.

Wir haben den Color Washer über die zurückliegenden Monate als “Schweizer Taschenmesser” für JPG-Dateien schätzen gelernt und sprechen eine klare Empfehlung aus.

Color Washer von The Plugin Site - Das Schweizer Taschenmesser für JPGs

Color-Washer: So sieht die aufgeräumte Oberfläche im „Easy Mode“ aus. Hier mit geteilter Vorschauansicht.


Installation und Kompatibilität

Die Installation ist völllig problemlos. Color Washer gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen:

Eine Standalone-Version für Windows-Rechner (die sich auch als externer Editor für Lightroom nutzen lässt) und ein Photoshop-Plugin.
Und die Plugin-Version für Mac OS X und Windows, die wir aus Gründen des einfacheren Workflows empfehlen. Diese Version versteht sich mit einer Vielzahl von Photoshop-Plugin kompatiblen Host-Applikationen (genaue Liste gibt es auf der Herstellerseite).


Die Vorschau

Besonders wichtig bei Plugins ist eine komfortable und aussagekräftige Vorschau. Im Vorschaufenster des Color Washers lässt sich entweder das gesamte bearbeitete Bild oder nur eine Ausschnittsvergrösserung anzeigen. Natürlich gibt es auch eine “Split View” (mit verschiedenen Aufteilungsoptionen). Dait sind Original und bearbeitete Version gleichzeitig und nebeneinander zu sehen.

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Hier mittels Autodetect für den Blaustich korrigiert. Die Korrektur trifft die Lichtverhältnisse ziemlich genau. Mit Feintuning könnte bei Bedarf noch etwas nachjustiert werden.


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Und hier zusätzlich noch mit Belichtungskorrektur für die Aufhellung der Schatten.


Fazit

Unserer Meinung nach ein “must have” für alle, die es auch immer wieder mit JPGs aus der Kamera zu tun haben. Einfach, bequem und schnell lassen sich alle Probleme rund um einen fehlerhaften Weissabgleich und Farbstiche sowie die allermeisten Belichtungskorrekturen in den Griff bekommen.

Und der Support des Herstellers ist sagenhaft: Alle Anfragen wurden - sogar am Wochenende - binnen weniger Stunden kompetent und erschöpfend beantwortet. Ein wertvolles zusätzliches Plus.

Eine Demoversion kann hier beim Hersteller angefordert werden.

Der Preis liegt bei USD 49,95. Ein echtes Schnäppchen.


Zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Funktionalität: 5
Anwenderfreundlichkeit: 5
Geschwindigkeit: 4,5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtbewertung: 4,75

Unser Fazit: “Must have” für JPG-Fotografen




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“The Power of Black & White in Lightroom, A Masterclass” von Piet Van den Eynde

Vorstellung und Kurzrezension: “The Power of Black & White in Lightroom, A Masterclass” von Piet Van den Eynde

In meiner Prognose zu den Fototrends für 2010 hatte ich im Dezember 2009 eine Renaissance der Schwarz/Weiss-Fotografie prognostiziert (“Motivbetont, Einfach, Künstlerisch, Gefühlsbetont”). Der Trend ist gelandet, wie Flickr und viele Blogs deutlich widerspiegeln. Und ich denke, dieser neue Trend steht erst an seinem Anfang und wird uns noch mindestens zwei bis drei Jahre begleiten.

Gerade deswegen freut es mich besonders, heute von der aktuellen Neuerscheinung in der Serie von Craft & Vison “The Power of Black & White in Lightroom, A Masterclass” von Piet Van den Eynde berichten zu dürfen.


“The Power of Black & White in Lightroom, A Masterclass” von Piet Van den Eynde


Das imposante Buch von Piet Van den Eynde ist das bislang umfangreichste bei Craft & Vision erschienene Ebook und umfasst 200 Seiten. Der Preis liegt trotzdem noch - wie bereits bisher - bei 5 USD. Nach wie vor also nicht mehr als ein guter Kaffee in einem guten Kaffeehaus. Beeindruckend.

David DuChemin, der Herausgeber der Craft & Vision Serie war wieder so freundlich, uns vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

Das neue Werk richtet sich gezielt an alle Lightroom-Anwender und führt durch fast alle Aspekte der digitalen schwarz/weiss-Umwandlung mit Hilfe von Lightroom. Ich verhehle hier nicht, dass ich persönlich zwar Bibble bevorzuge. Aber es dürte klar sein, dass Lightroom eine sehr grosse Anwenderschaft und grosse Verbreitung hat.

In 10 Kapiteln führt Piet den Leser von den Grundlagen (“Do’s and Dont’s”) bis in alle Feinheiten der schwarz/weiss-Konversion mit Lightroom. Das geht von den Bordwerkzeugen über Prests bis hin zu Plugins von Drittanbietern. Eingerahmt werden die einzelnen Erklärungen mit jeder Menge beeindruckender Fotos.

Wie von Craft & Vision gewohnt, werden die sehr gut nachvollziehbaren Erläuterungen zu den einzelnen Methoden und Werkzeugen von “Case Studies” abgerundet.


Fazit: Wieder ein klar empfehlenswertes Ebook. Piet ist es gelungen, praktische alle Aspekte digitaler schwarz/weiss-Fotos mit Hilfe von Lightroom abzudecken. Für alle an der digitalen schwarz/weiss-Fotografie interessierten Anwender von Lightroom geradezu ein “muss”.

Das Ebook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als iPad-App. Meine Empfehlung ist - wie immer - die ausdruckbare PDF-Version. Da dieses Ebook so umfangreich ist, besteht der Download übrigens aus 4 einzelnen Teilen, um die Downloadzeiten möglichst kurz zu halten.

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 16. April 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: BWLIGHT4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes BWLIGHT20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

“The Power of Black & White in Lightroom, A Masterclass” von Piet Van den Eynde




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“The Evocative Image” (“Das bewegende Bild”) von Andrew S. Gibson

Und schon geht es weiter mit der Woche des Buches. Bei Craft & Vision ist wieder ein neues Ebook erschienen:

“The Evocative Image” (“Das bewegende Bild”) von Andrew S. Gibson. 

“The Evocative Image” (“Das bewegende Bild”) von Andrew S. Gibson


Wieder zuerst ein grosses Dankeschön an David DuChemin, den Herausgeber der Craft & Vision Serie. Er war wieder so freundlich, uns vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

Der Autor des neuen Ebooks, Andrew S. Gibson, ist uns bereits aufgrund seiner - ebenfalls bei Craft & Vision erschienenen - Trilogie “The Magic Of Black & White” bekannt. Andrew ist als Fotograf und Autor bekannt. Er schreibt u.a. für das EOS magazine und Phototuts+. Fotografisch ist er auf Fine Art spezialisiert.

Im neuen Ebook “The Evocative Image” wendet er sich nun ausführlich einem Thema zu, das fast alle Fotografen bewegen dürfte: Wie kann ich meine Fähigkeiten verbessern, meine Gefühle in meinen Bildern zum Ausdruck zu bringen. Er erklärt Wege, Stimung und Atmosphäre (besser) zum Asudruck zu bringen.

Anhand vieler Beispiele nimmt Andrew den Leser auf 63 Seiten an die Hand und geht dann Schritt für Schritt durch viele Variationen des fotografischen Ausdruckes (“Expression”). Das geht von der Interpretation eines Motives, Lichtstimmungen (“Golden Hour”, “Blue Hour”) über Low-Light, extreme Blendenwerte und Teleobjektive bis hin zu sehr unüblichen und inspirierenden Gedanken und Ansätzen.

Sehr positiv empfinde ich es, dass Andrew viele praktische Übungen (“Creative Exercise”) in das Buch einfliessen lässt. Sie ermöglichen es dem interessierten Leser, das Erlernte auch gleich praktisch umzusetzen. 

Fazit: Klare Empfehlung. Andrew zeigt auf kreative und sehr angenehm zu lesende Weise den Weg vom einfachen “Bilder aufnehmen” zum “Bilder machen” im Sinne von aktivem Gestalten auf.  

Nebenbei: Wer das im Buch Erlernte dann auch in der Praxis umsetzen und vertiefen möchte, darf sich gerne bei uns für einen Workshop melden. Es gibt noch freie Plätze für den Sommer.

Das eBook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als iPad-App. Meine Empfehlung ist die ausdruckbare PDF-Version.

Das besonders charmante an den Craft & Vision Ebooks ist übrigens nicht nur der hochwertige Inhalt sondern das fast unschlagbare Preis-/Leistungsverhältnis. Das Ebook kostet wiederum nur 5 USD pro Stück (nach heutigem Tageskurs etwa 3,64 Euro - weniger als ein guter Kaffee oder Espresso im Bistro). 

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 28. Februar 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: EVOCATIVE4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes EVOCATIVE20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

“The Evocative Image” (“Das bewegende Bild”) von Andrew S. Gibson




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„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

In der The Print & The Process Serie con Craft & Vision ist wieder ein neues Ebook erschienen:

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett .

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

David DuChemin, der Herausgeber von Craft & Vision war wieder so freundlich, uns vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

Darwin Wiggett ist ein weltweit bekannter und anerkannter Natur- und Landschaftsfotograf aus Canada. Seine grosse fotografische Liebe gilt den kanadischen Rockies. Und das ganz besonders in der Wintersaison. Und in diese Landschaft und Jahreszeit nimmt Darwin den Leser mit auf die fotografische Workshopreise. Ein fotografischer Winterzauber.

Das neue Buch setzt die The Print & The Process Serie fort. Die Serie folgt einem brillianten Konzept: Ausgehend von 50 Aufnahmen wird der fotografische Entstehungsprozess von der Aufnahme bis zum Print dargestellt. Ein Workshop in Buchform, der auf 69 Seiten durch den fotografischen Workflow führt. Der Preis des Buches beträgt USD 5.

- Im ersten Teil des Buches - “The Premise” - finden sich - nach einer kurzen Einleitung - 50 ausgesucht inspirierende Aufnahmen von grösstenteils überwältigender Schönheit. Zu diesen Aufnahmen folgen im dritten Abschnitt dann die Details der Entstehung und Bearbeitung. Vielen Aufnahmen ist anzusehen, dass sie mit grossem Einsatz und unter grossen Mühen entstanden sein müssen.

- Im zweiten Teil - “The Process” - geht Darwin auf grundlegende und wichtige Fragen der Outdoorfotografie im Winter ein. Die Stichworte lauten: Innere Einstellung; Vorbereitung (Winterkleidung, Nichtfotografisches Equipment, Fotografisches Equpiment, Kältespezifische Fotoprobleme); Die Stimmung des Lichtes im Winter; Abstraktion und Winter; Spezielle Techniken.

Das Wetter in den hiesigen Breitengraden in Lappland ist mit dem Wetter in den kanadischen Rockies sehr gut vergleichbar und aus der Lappland-Perspektive kann ich Darwins Ausführungen nur voll und ganz zustimmen. In Sachen Vorbereitung und Equipment (fotografisch wie nicht-fotografisch) zeigt Darwin, dass er auf profunde Erfahrung zurückgreifen kann und dass er sich bei seinen Extremtouren stets auf der sicheren Seite bewegt. Das finde ich sehr gut. Und nur selten habe ich so gute Zeilen gerade auch zu den Auswirkungen der Winterlandschaft auf die Bildgestaltung gelesen. Wer sich ernsthaft für das Fotografieren im Winter interessiert, wird aus Darwins Texten einen grossen Nutzen ziehen können.

- Im dritten Teil folgen dann Anmerkungen zu jedem der im ersten Teil gezeigten 50 Aufnahmen. Darwin nennt Details zur Entstehung, Komposition, Bildgestaltung und technische Details. Ein Konzept, das mich in dieser Form immer wieder begeistert, weil es einem Workshop nahe kommt.

Fazit: Alle Fotografinnen und Fotografen, die sich ernsthaft für die Fotografie im Winter - mit allen ihren Besonderheiten und Beschwernissen - interessieren, werden aus dem Buch grossen Nutzen ziehen können. Das Buch bekommt von mir auch wieder eine klare Empfehlung. Und wer das im Buch Erlernte dann auch in der Praxis umsetzen und vertiefen möchte, darf sich gerne bei uns für einen Winter-Workshop melden.


Das eBook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als App für das iPad. Ich präferiere und empfehle die ausdruckbare PDF-Version.

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 22. Januar 2011, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: ROCKIES4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes ROCKIES20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

„Winter in the Canadian Rockies“ von Darwin Wiggett - Kurzrezension

Foto-Futter 1/2011 - Input und Know-How rund um die Fotografie

Und in das neue Jahr steigen wir gleich mit einer Menge Input und Know-How für alle Fotografen und Fotografie-Fans ein. Für alle Stammleser, die sich über den Titel wundern: Die bisherigen Sonntagslinks hören ab den neuen Jahr auf den Namen “Foto-Futter”.

 
• An erster Stelle ein Praxistipp: Der Kamera- und Equipment-TÜV zum Jahresbeginn

Nicht nur Autos sollten regelmässig zur Kontrolle. Das gilt auch für die Fotoausrüstung. Ich empfehle das für den Jahresanfang. Das ist ein guter und fester Zeitpunkt. Was sollte kontrolliert werden?

- Trageriemen und Handschlaufen: Ist irgend etwas ausgefranst oder durchgescheuert? Sitzen alle Klemm- und Klettverschlüsse noch fest? Nichts ist ärgerlicher, als eine zu Boden gehende Kamera mit Linse.
 
- Akkus: Haben alle Akkus noch eine gute Kapazität? Falls nein: Rechtzeitig austauschen. Wer über ebay, o.ä. einkauft bekommt bei vielen Verkäufern Mangenrabatt oder Kombipreise.
 
- Speicherkarten: Ich rate ja grundsätzlich, eine Speicherkarte nach jedem Überspielen der Fotos auf den Computer neu zu formtieren. Wer das nicht tut, sollte es jetzt tun. Natürlich bitte vorher die noch nicht gesicherten Aufnahmen auf den Rechner überspielen.

- Objektive / Linsen: Alle kritisch prüfen und durchchecken. Gegebenenfalls reinigen (Tipp dazu z.B. hier). 

- Kamerataschen: Zubehör in allen Kamerataschen kontrollieren und gegebenenfalls nachfüllen. Oft verschwinden im Laufe des Jahres die seltener genutzten Dinge, wie z. B. Graukarten.


• Finger weg von Stockfotos! 

Zack Arias hat in seinem Blog einen sehr lesenswerten und nachdenklich machenden Beitrag veröffentlicht. Er beschreibt treffend und sehr nüchtern die Marktmechanismen rund um die Stockfotografie. Und ich finde, seine Argumentationen treffen genau ins Schwarze. Stock ist nämlich i. d. R. für Fotografen und Kunden schlecht.

Denn: Stock ist im Regelfalle nicht billiger und darüber hinaus oft schädlich für den Anwender. Oder wollten Sie Ihre Werbung mit Fotos schmücken, die etliche andere auch lizenziert haben und die damit ein sehr fragliches Licht auf Sie werfen könnten? Das deckt sich übrigens auch exakt mit den Erkenntnissen aus der Nielsen-Studie “Photos as Web Content”, über die ich neulich hier berichtet hatte.

Jakob Nielsen war in seiner Studie zu dem folgenden Schluss gelangt: “Webseiten-Besucher achten sehr auf Fotos und andere Bilder, die relevante Information enthalten. Sie ignorieren aber nichtssagende Bilder, die eine Seite nur als Füller “aufpeppen” sollen.”  Im Klartext: Finger weg von Stock-Fotos, denn diese sind meistens nur reine “Füller”. Solche Füller sollten unbedingt weg gelassen werden. Stattdessen lieber in reale Fotos investieren. Es zahlt sich aus. 


• Zehn Dinge, die vermutlich bald aussterben werden!

Unter diesem charmenten Titel hat die Welt-Online einen äusserst lesenswerten Artikel veröffentlicht, der in einigen Punkten die Fotografie streift. Es geht nämlich u.a. um Postkarten und Papierbilder.

Einer der Schlüsselsätze lautet z.B.: “Etwa seit Mitte der Nullerjahre sind viele Reisen und private Ereignisse nur noch auf Chipkarten und in Computern gespeichert. Wehe den Babys, die 2010 geboren wurden – ist ihre Kindheit nach einem PC-Absturz komplett ausgelöscht?”

Fotografinnen und Fotografen: Zieht die Schlüsse aus diesen Überlegungen und handelt dementsprechend!


• 6 Predictions for Social Networks in 2011

Auf Mashable gibt es einen interessanten Beitrag mit “6 Predictions for Social Networks in 2011”. Aus fotografischer Sicht ist besonders die Nummer 6 “The Social Networking Trend of 2011: Mobile Photos” interessant. Bitte lesen, denn hier ändern sich die Rahmenbedingungen gerade im Rekordtempo tiefgreifend!


• Schatzgrube für Street-Photography

Schliesslich noch ein Schmankerl für alle Liebhaber der Street-Photography: Die Website von Eric Kim. Eine Fundgrube. Das Verweilen auf der Seite lohnt sich. Schätze sind zu bergen!


Wünsche allerseits einen guten Start in die neue, erste Woche des Jahres 2011!



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„Winter shapes“




Neues Ebook: Light & Land von Michael Frye

Neues Ebook: Light & Land von Michael Frye

Light & Land von Michael Frye


Es ist immer eine grosse Freunde, wenn in der Serie Craft & Vision ein neues Ebook erscheint. Denn an der eigenen fotografischen Vision und den Fähigkeiten zur Umsetzung derselben zu arbeiten ist für mich das Wichtigste. Es geht - und das sei auch in der Vorweihnachtszeit deutlich gesagt - nicht um kostspieliges neues technisches “Spielzeug”. Fünf Dollar (was nach heutigem Tageskurs 3,77 Euro entspricht) in ein Ebook zu inbestieren das Dir hilft, Deine fotografischen Fähigkeiten zu erweitern ist allemal besser und wertvoller, als 1.000 Euro in eine neue Linse zu stecken deren Fähigkeiten Du nicht ausnutzen kannst (weil Dir die Basics fehlen).

Ein grosses Danke geht wieder an David DuChemin und sein Craft & Vision Verlagshaus für das uns zur Verfügung gestellte Vorab-Rezensionsexemplar.

Das voraus geschickt ist es mir eine grosse Freude “Light & Land” von Michael Frye heute vorstellen zu dürfen. Michael ist ein begnadeter Landschaftsfotograf, der in der Schule von Ansel Adams steht und diese konsequent weiter entwickelt hat.

In “Light & Land” nimmer er den Leser auf 36 Doppelseiten (= 72 Seiten) an der Hand und führt uns durch seine Überlegungen zum Erschaffen richtig guter Landschaftsaufnahmen.

Von den Grundüberlegungen kommend geht er sehr detailliert auf seinen Workflow ein und gibt Einblick in die wichtigen Schritte der Nachbearbeitung von Landschaftsaufnahmen. Anhand von fünf Aufnahmen zeigt er ausführlich und detailliert („step-by-step“) seinen Workflow und alle Details der Nachbearbeitung auf. 

Die Darstellungen und Erklärungen erfolgen anhand von Lightroom. Die dargestellten und verwendeten Werkzeuge finden sich aber in allen einschlägigen Bildbearbeitungsprogrammen (z. B. Photoshop, Bibble, usw.).

Allen Fotografen, die an ernsthafter Landschaftsfotografie interessiert sind, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hilft Dir dieses Buch um einiges mehr weiter, als eine neue Linse oder ein neues Kameragehäuse! 

Prädikat: Sehr empfehlenswert!


ZEITLICH BEGRENZTE SONDERAKTION ZUM NEUEN EBOOK

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es auch wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 19. November, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: LAND4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes LAND20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

Light & Land von Michael Frye

Im Test: Contrast Master von The Plugin Site

Im Test: Contrast Master von The Plugin Site


Der Hersteller: The Plugin Site

Die kleine deutsche Softwareschmiede The Plugin Site ist eine Oase für ausgesuchte und exquisite Photoshop-Plugins (genau genommen nicht nur für Photoshop - aber dazu später mehr). In der Serie “PhotoWiz” hat der Anbieter einige ausgesuchte Spezialplugins aus eigener Entwicklung im Angebot, die es in sich haben. Vor einiger Zeit hatten wir bereits den B/W-Styler aus dieser Serie mit grosser Begeisterung getestet.


Contrast Master im Überblick

Diesmal nehmen wir “Contrast Master” genauer unter die Lupe. Bereits der Name lässt vermuten, dass es hier um den Kontrast geht. Das stimmt. Contrast Master kann aber noch viel mehr.

Das Plugin ist sehr mächtig und umfangreich. Sich in die Bedienung der verschiedenen Modi (je nach Zählung mindestens 4) einzuarbeiten, erfordert einige Zeit. Der erste und wichtigste Tipp für alle Anwender ist daher: Geduld und Experimentierfreude sind gefragt. Und vorab das sehr gute und ausführliche Handbuch zumindest einmal gründlich zu überfliegen, ist ratsam.

Eine Demoversion von Contrast Master kann übrigens bei The Plugin Site hier angefordert werden.

Um diesen Blogeintrag nicht mit Bildern zu überfachten, gibt es - wie gewohnt - eine separate Bildergalerie zum Testbericht.


Installation und Kompatibilität

Die Installation ist völllig problemlos. Contrast Master kommt - jeweils für Mac OS X und Windows - in unterschiedlichen Versionen daher: Es gibt eine Standalone-Version, und auch Plugins für Lightroom und Photoshop. Die Lightroom-Version läuft ab Lightroom Version 1.

Die Photoshop-Version versteht sich mit einer Vielzahl von Host-Applikationen (und ich war selbst sehr verwundert über die lange Liste, in der sich Programme finden, die mir bislang noch nicht über den Weg gelaufen sind):

Mac OS X:

Adobe Photoshop (Version 7 or higher)
Adobe ImageReady (Version 7 or higher)
Adobe Photoshop Elements (Version 2 or higher)
Adobe Illustrator (Version 10 or higher)
ACDSystems Canvas (Version X or higher)
Computerinsel Photoline 32 (Version 11.52 or higher)
Corel Painter (Version 9 or higher)
LemkeSoft GraphicConverter (Version 5.7 or higher)
Macromedia Fireworks (Version 7 (MX 2004) or higher)

Windows 64-bit:

Adobe Photoshop 64-bit (Version CS4 or higher)
Computerinsel Photoline 64 (Version 16 or higher)

Windows 32-bit:

Adobe Photoshop (Version 3 or higher)
Adobe Photoshop Elements
Adobe PhotoDeluxe
Adobe After Effects (Version 4.1, 5.0 and 5.5, but not animatable)
Adobe Illustrator (Version 7 or higher)
Adobe ImageReady (Version 2 or higher)
ACD Photo Canvas (Version 2 or higher) (Delivered with some editions of ACDSee)
ACD Photo Editor (Version 3 or higher) (Delivered with some editions of ACDSee)
ACD Canvas X
albelli photo book creator (Freeware from http://www.albelli.co.uk/)
Arcadia PhotoPerfect (Version 2.9 or higher)
Aurora Borealis Mandala Painter (Version 3 or higher)
CADlink SignLab (Version 5 or higher)
CDH Image Explorer Pro (Version 4 or higher)
Computerinsel Photoline 32 (Version 5 or higher)
Corel Draw (Version 9 or higher)
Corel Paint Shop Pro (Version 10 or higher)
Corel PhotoPaint (Version 9 or higher)
Corel Bryce (Version 4 or higher)
Corel/Metacreations Painter (Version 6 or higher)
Deneba Canvas (Version 6 or higher)
Discreet Combustion (Version 2 or higher, but not animatable and preview is blueish)
Equilibrium DeBabelizer Pro (Version 4.5 or higher)
GIMP (Version 1.2.4 or higher with the PSPI plugin) (Preview doesn't work correctly and may crash if you scroll it too often)
Helicon Filter (Version 4.2 or higher)
Image Analyzer (with the 8bf Interface plugin) (Freeware from http://meesoft.logicnet.dk/)
imageN (Freeware from www.pixoid.com)
IrfanView (Version 3.85 or higher, Freeware from www.irfanview.com)
Jasc Paint Shop Pro (Version 4.12 or higher)
KnowledgeAdventure HyperStudio (Version 4.2 or higher)
Macromedia Freehand (Version 7 or higher)
Macromedia Fireworks (Version 2 or higher, but transparency isn't correctly displayed in the preview)
Magix Xtreme Photo Designer (Version 6 or higher, but applying the plugin to a selection or object causes problems and sometimes random crashes occur, Freeware from http://www.magix.com/us/free-downloads/free-software/xtreme-photo-designer/)
Mediachance PhotoBrush
Megalux Ultimate Paint (Version 2 or higher)
Megalux Ultimate FX (Freeware that is not developed anymore)
Microfrontier Digital Darkroom (Version 1.2 or higher)
Micrografx Picture Publisher (Version 8 or higher, but the preview zoom won't work)
Microsoft Image Composer (Version 1.5 or higher, but dragging the preview isn't possible)
Microsoft PhotoDraw 2000
Microsoft Picture It! Digital Image Pro (Version 7 or higher, but a 100% zoom may not work correctly and Cancel sometimes produces a crash)
Newave Chaos Fx: Twilight'76 (Version 1.2 or higher)
New World Focus PhotoEditor (Version 4 or higher)
19th Parallel Sagelight (Version 3 or higher)
Photobie Design Studio (Version 1.8 or higher) (Freeware from www.photobie.com)
Picmaster (Version 1.25 or higher)
Plugin Commander Pro (Version 1.5 or higher)
PluginMaster
PhotoFiltre Studio (Version 7 or higher)
RealWorld Paint.com (Version 2008.1 or higher) (Freeware from www.rw-designer.com)
QFX / QFX LE (Version 7 or higher)
Right Hemisphere Deep Paint
Satori PhotoXL (Version 2.29 or higher)
Serif PhotoPlus (Version 6 or higher) (Freeware from www.zdnet.com)
SigmaPi Pixopedia 24 (Version 1.0.5 or higher)
SigmaPi NiGulp (Version 1.5 or higher) (Freeware from http://www.sigmapi-design.com/freeware.htm)
Stoik PictureMan Pro (Version 5 or higher)
ThinkTank Ameri-Imager (Version 2 or higher)
Ulead Gif Animator (Version 4 or higher)
Ulead PhotoImpact (Version 4 or higher)
VCW Vicman's Photo Editor (Version 6.9 or higher, but preview dragging causes crash) (Freeware from www.photo-editor.net)
WebSuperGoo Achroma
Xara X
XnView (Version 1.70 or higher) (Freeware from www.xnview.com)
Zoner Photo Studio (Version 9 or higher)


Verwendete Testsysteme

G4 Mac und G5 Mac, Mac OS X 10.5.8, Photoshop Elements 8, Photoshop CS 3


Details

Contrast Master wird - wie die meisten andern Photoshop-PlugIns auch - über das “Filter” Menü aufgerufen. Dort findet sich nach der Installation ein Unterpunkt “Photo Wiz” unter dem sich Contrast Master aufrufen lässt. Contrast Master arbeitet übrigens ausschliesslich mit Bildern im RGB Farbmodus.

Das Plugin lässt sich in den Preferences auf Deutsch oder Englisch einstellen. Wird dort der Reiter “Hilfe” ausgewählt, werden zu fast allen Einstellungsmöglichkeiten sehr gute und verständliche (“kontextsensitive”) Hilfetexte angezeigt.

Contrast Master kann - aufgrund der vielen vorhandenen Optionen - für eine Fülle von Bildbearbeitungen eingesetzt werden, z. B.

- Alle Arten von Kontrastveränderungen
- Lichter-/Schattenveränderungen
- Schärfen
- HDR-ähnliche Effekte
- Schwarz/weiss-Umwandlung (Desaturation)
- Surreale Manipulationen


Kontrast-Tools

Für die klassischen Kontrastveränderungen bietet Contrast Master 3 verschiedene Filter an (Dynamisch, Adaptiv und Lokal). Jeder Filter bietet eine Fülle unterschiedlicher Parameter. Die Filter lassen sich auch untereinander beliebig kombinieren. Das führt zu beinahe unbegrenzten Möglichkeiten, aber eben auch zu einer ganz erheblichen Einarbeitungszeit.

Der adaptive Filter ist übrigens ein Novum auf dem Markt. Der dahinter liegende Algorithmus ist eine komplexe Neuentwicklung. Der adaptive Filter benötigt mehr Zeit bei der Anwendung auf grössere Bilder, führt aber zu sehr reizvollen Ergebnissen.

Der dynamische Filter kann sehr gut eingesetzt werden, um HDR-ähnliche Effekte zu erzielen. Klassiker dafür sind Szenen mit bewölktem Himmel. Ein einfaches Beispiel ist z. B. hier zu finden.


Wie vorgehen?

Für den Einstieg bietet sich der Anfängermodus an. Hier wird zu den verschiedenen Filterarten jeweils nur die Intensität angegeben. Im Anfängermodus können keine weiteren Parameter eingestellt werden. Das hilft, für die unterschiedlichen Filter Verständnis zu entwickeln.

Ist die grundsätzliche Wirkungsweise der einzelnen Filter einmal verstanden, kann dann für die Detailarbeit in die Spezialmodi gewechselt werden. Für jeden Filter gibt es zusätzlich einen eigenen Spezialmodus mit einer Unzahl an Parametern. Schliesslich gibt es darüber hinaus noch einen Expertenmodus, in dem die Einstellungen aus den Spezial-Einzelmodi “gemischt” werden können.

Wir haben Contrast Master über einen Zeitraum von ungefähr 4 Monaten im Einsatz getestet und sind selbst immer wieder überrascht worden, welche Effekte sich “zaubern” lassen. Sind einmal gefällige Einstellungen gefunden, können diese als Preset abgespeichert werden. Es sei aber nochmals betont, dass Contrast Master eine lange Einarbeitungszeit benötigt (was sich dann aber vielfach rechnet).


Die Vorschau

Die Vorschau ist durchdacht und smart. Auf der linken Seite des PlugIn-Fensters findet sich die Vorschau. Dort lässt sich entweder das gesamte bearbeitete Bild oder nur eine Ausschnittsvergrösserung anzeigen. Gelungen ist das “Split View” (mit verschiedenen Optionen), das die Vorschau so aufteilt, dass Original und bearbeitete Version gleichzeitig zu sehen sind.

Um den Überblick bei den vielen Optionen und Möglichkeiten nicht zu verlieren, bietet Contrast Master gleichzeitig 3 unabhängige Vorschauen, zwischen denen gewechselt werden kann. Damit lassen sich verschiedene Einstellungen gleichzeitig und parallel optimieren und miteinander vergleichen.


Fazit

Mit dem Contrast Master ist dem Team der Plug In Site ein wirklich grosser Wurf gelungen.

Nach der Einarbeitungsphase lassen sich mit dem Plugin eine Vielzahl an Effekten erzielen, die weit über den eigentlichen Kernbereich des Plugins hinausgehen. Und im reinen Kontrastbereich bietet Contrast Master selbstverständlich alles, was das Herz begehrt.

Überzeugt hat uns auch der Support des Herstellers. Alle Anfragen wurden - sogar am Wochenende - binnen weniger Stunden kompetent und erschöpfend beantwortet. Ein wertvolles zusätzliches Plus.

Mit einem Preis von USD 69,95 ist das PlugIn - im Vergleich zu anderen Lösungen - zudem sehr günstig.

-> Screenshots und illustrative Beispiele finden sich in der Galerie zum Testbericht.


Zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Funktionalität: 5
Anwenderfreundlichkeit: 4
Geschwindigkeit: 4,5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtbewertung: 4,75

Unser Fazit: “Must have”


Neues Ebook: David DuChemin - The Vision Driven Photographer

Neues Ebook: David DuChemin - The Vision Driven Photographer

David DuChemin - The Vision Driven Photographer

David DuChemin - allseits bekannter Humanitarian- und Travel-Photographer aus Kanada - hat diese Woche sein neuestes Ebook unter dem Titel “The Vision Driven Photographer - Notes on Discovering & Refining Your Vision” vorgestellt.

Ein grosses Danke an David und sein Craft & Vision Verlagshaus für das uns zur Verfügung gestellte Vorab-Rezensionsexemplar.

Davids neuestes Buch greift - quasi zusammenfassend - das Thema Vision nochmals auf. Mit seinem Slogan “Gear is good - Vision is better” hatte David seinerzeit zum Kampf gegen die Technikverliebtheit und hin zum Ausdruck der eigenen fotografischen Vision aufgerufen. Das jetzt vorliegende Ebook rundet seine Philosophie zum Thema Vision ab.

Im ersten Teil des Buches hebt David anschaulich und mit vielen guten Beispielen und Bildern die Wichtigkeit der Bedeutung einer eigenen Vision als Basis für den eigenen Stil hervor. Spannend ist der Weg, den er einschlägt, denn nach der Vision kommt der letzte (und wichtigste) Schritt: Der Ausdruck (“expression”).

Im zweiten Teil zeigt er - verbunden mit einigen sehr guten “creative exercises” - den Weg auf, die eigene Vision zu entdecken und zu verfeinern.

Ein wirklich hilfreiches Buch, das den Fokus auf das Eigentliche in der Fotografie zurückwirft.

In Kurzform: “Sei Du selbst, finde Deine Vision, lerne sie umzusetzen und auszudrücken”.

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

ZEITLICH BEGRENZTE SONDERAKTION ZUM NEUEN EBOOK:

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es auch wieder eine Sonderaktion zum Buch

- Bis zum 28. November, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: DRIVEN4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes DRIVEN20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

 David DuChemin - The Vision Driven Photographer


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Rezension: Close To Home von Stuart Sipahigil

Rezension: Close To Home von Stuart Sipahigil

Vor der eigenen Haustür - Ein fotografisches Wahrnehmungstraining in der Form eines Workshop-in-a-Book. So kann der Inhalt des neuen Ebooks kurz und bündig zusammen gefasst werden.

Close To Home von Stuart Sipahigil

Wieder ist in der Serie Craft & Vision, die von dem bekannten kanadischen Fotografen David DuChemin heraus gegeben wird, ein neues Ebook erschienen.

Craft & Vision hat es sich bekanntlich zum Ziel gesetzt, die Leser bei der Entwicklung ihrer fotografischen Vision, ihrer Kenntnisse und Fertigkeiten zu unterstützen. Und das nicht durch den Kauf neuen fotografischen „Spielzeugs“ in Form von verlockenden Kameras und Objektiven, sondern in der Form von universellem Know-How.

Das neue Buch geht auf eine Frage zurück, die an David DuChemin vor nicht allzu langer Zeit in einem Kommentar auf seinem Blog gerichtet war:

“Dort wo ich lebe, ist alles so gewöhnlich verglichen mit anderen Teilen der Welt. Was kann ich tun, um etwas Eigenständiges, das das sich unterscheidet, zu schaffen?”

Eine sehr gute Frage, die vielleicht auch manchem Leser hier im Blog vertraut vorkommt. Das alte Motto “Das Gras auf der anderen Seite des Zaunes ist immer grüner, als auf meiner Seite” schlägt oft erbarmungslos zu.

Und genau hier setzt das neue Ebook an. Es ist ein Inspirationsbuch. 

Das fängt damit an, dass fast alle der im Buch gezeigten Bilder im Umkreis von 5 Meilen um den Wohnort des Autors im fotografisch vermeintlich so unattraktiven Indiana entstanden sind. 

Sehr positiv fällt auch auf, dass die im Buch enthaltenen Bilder mit allen möglichen Kameras - darunter auch einigen Point-and-Shoots - aufgenommen worden sind. Bekanntlich spielt die verwendete Kameratechnik eine sehr untergeordnete Rolle (auch wenn die “kleine Stimme” im Ohr uns immer wieder etwas anderes glauben machen will).

Um es - ohne alle inhaltlichen Details hier zu schildern - ganz offen zu sagen:  Das Werk wird seinem Anspruch mehr als gerecht und eröffnet auf 38 Seiten neue Sichtweisen auf das für einen selbst eigentlich “Gewöhnliche” und “Gewohnte”.

Kurz: Ein fotografisches Wahrnehmungstraining in der Form eines Workshop-in-a-Book zum Preis eines Cappucinos (5 USD entsprechen nach dem heutigen Wechselkurs gerade einmal 3,62 EUR).

Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 1. November, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: HOME4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes HOME20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.

Close To Home von Stuart Sipahigil

„Journey Through Java“ von Mitchell Kanashkevich in der The Print & The Process Series erschienen

In der The Print & The Process Serie con Craft & Vision ist heute ein neues Ebook erschienen:

„Journey Through Java“ von Mitchell Kanashkevich.

David duChemin, der Verleger von Craft & Vision war wieder so freundlich, uns vor einer Woche vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

„Journey Through Java“ von Mitchell Kanashkevich in der The Print & The Process Series erschienen


Das neue Buch setzt die The Print & The Process Serie fort. In diser Serie geht es darum, den fotografischen Entstehungsprozess von der Aufnahme bis zum Print darzustellen. Ein geniales Konzept, das einem Workshop durch den fotografischen Workflow sehr nahe steht. Mit einem grossen Vorteil allerdings: In den Ebooks der The Print & The Process Serie wird jeweils auf den gesamten Workflow eingegangen. Das ist in klassischen Präsenz-Workshops mitunter nicht ganz so einfach.

Der Autor des neuen Werkes, Mitchell Kanashkevich, ist als Travel-Photographer in der Welt unterwegs und hat sich verschwindenden Kulturen und Lebensbedingungen verschrieben. In “Journey through Java” geht es um eine fotografische Reise nach Java, Indonesien.

Das Buch folgt dem bewährten und durchdachten, dreigeteilten Konzept der The Print & The Process Serie.

- Im ersten Teil folgt - nach einer kurzen Einleitung - eine Präsentation traumhaft schöner und sehr inspirierender Fotos. Anhand dieser Aufnahmen gehts dann später in die Details der Entstehung und Weiterverarbeitung. Bei vielen Fotos fragt sich der Leser, wie sie wohl entstanden sein mögen.

- Im zweiten Teil folgt dann ein Abschnitt zu Fragen der Vorbereitung, Recherche, Planung und Fragen zum mitgenommenen und eingesetzten Equipment. Sehr charmant finde ich die Frage der Transportmittel gelöst. Mitchell, der gemeinsam mit seiner Frau gereist ist, hat ein Motorrad gemietet. Das hat ihm auch für seine fotografische Arbeit Vorteile geboten, andererseits eine grosse Beschränkung beim Equipment abverlangt. Sehr spannend.

- Im dritten Teil folgen dann Anmerkungen zu jedem der im ersten Teil gezeigten Aufnahmen. Hier geht Mitchell auf das Making, seine Überlegungen, Gedanken und technische Aspekte ein. Das ist der Clou bei den Büchern aus der The Print & The Process Serie!

Für mich ist auch dieses neue Buch in der Serie sehr gut und hilfreich. Deswegen gibt es von mir auch wieder eine ganz klare Empfehlung für alle Fotografinnen und Fotografen, die sowohl ihre fotografische Vision, wie auch ihre fotografisch-handwerklichen Fähigkeiten erweitern möchten.

Das eBook gibt es - wie bei Craft & Vision üblich - als PDF und als App für das iPad. Ich präferiere ürbigens die PDF-Version.

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es auch wieder eine Sonderaktion zum Buch:

- Bis zum 3. Oktober, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: JAVA4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes JAVA20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.


„Journey Through Java“ von Mitchell Kanashkevich in der The Print & The Process Series erschienen

Rezension: "Iceland - A monograph" von David duChemin

Rezension: „Iceland - A monograph“ von David duChemin

Ganz aktuell: Heute erscheint das neue eBook von David duChemin in der Craft & Vision Serie. David war so freundlich, mir vor einer Woche vorab ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen. 

Rezension: Iceland - A monograph von David duChemin


Beginnen wir mit dem Autor: David duChemin. Als Fotograf reist David normalerweise als Humanitarian Photographer für viele Hilfsorganisationen durch die südlichen Gefilde der Welt. Er verbindet in seiner Person Werte und Integrität mit traumhafter Fotografie. Sein Thema lautet “Vision” und sein Motto “Craft is good - Vision is better”. Kurz gesagt: Es geht ihm um Fotos, die etwas ausdrücken (im Gegegnsatz zu rein technisch perfekten Fotos ohne jede Aussage). Diese Philosophie durchzieht seine Arbeit als Fotograf ebenso wie seine eBooks. 


Zu Davids neuem eBook: “Iceland - A monograph” handelt vom jüngsten fotografischen Reiseabenteuer Davids. Um seine Vision und seine handwerklichen Fähigkeiten zu erweitern, stellt er sich ein- bis zweimal im Jahr fotografischen Herausforderungen abseits seiner normalen Tätigkeit als Humanitarian Photographer (sog. “self assignment”; Aufträge für sich selbst als Auftraggeber). Etwas, das ich auch vorbehaltlos empfehle.

Im Buch geht es um fotografische Herausforderungen in Island. Und Island ist bekanntlich ein Landstrich, der mit dem hiesigen die polare Nähe (und viele daraus folgende Herausforderungen) teilt. 

Das im angenehmen Querfomat gehaltene Buch ist sehr umfangreich und besteht aus drei Teilen. 

- In einer längeren Einführung
geht David auf Fragen der Tourplanung und allgemeine Fragen zum Equipment auf solchen Touren ein. Keine unwichtigen Fragen, war David doch - fernab von Hotels und den “üblichen Plätzen” - 2 Wochen mit Geländewagen und Zelt “outdoor” in Island unterwegs. 

- Im zweiten Teil folgt eine erlesene Sammlung traumhaft schöner und sehr inspirierender Fotos. Und der geneigte Leser fragt sich hier bei sehr vielen Fotos, wie diese wohl entstanden sein mögen. Die allermeisten Aufnahmen würde ich ohne Zögern als Canvas an die heimischen Wände hängen.

- Der Clou folgt im dritten Teil. Hier geht David zu jedem einzelnen Foto auf seine Herangehensweise, Gedanken, Gefühle und technische Aspekte der Aufnahme ein. Ein “Workshop in a book”. Dabei geht es z.B. um Fragen zur Komposition und zum Bildaufbau. Ein andermal um ganz praktische Probleme, z.B. eine gute Position in einem Lavafeld zu finden und das Stativ stabil aufzustellen. Bei anderen Aufnahmen geht es um handwerklich-technische Fragen der Handhabung von Objektiven und Filtern, usw. Kurz gesagt: Eine Fülle von wertvollen Hintergrundinformationen und Einsichten. 

Ich empfinde das dreigeteilte Konzept als sehr gut und hilfreich. Und besonders die ausführlichen “behind the scnenes” Kommentare und Ausführungen zu jeder Aufnahme sind eine wahre Schatzgrube. 

Meine Bewertung: Von mir eine ganz klare Empfehlung für alle Fotografinnen und Fotografen, die sowohl ihre fotografische Vision, als auch ihre fotografisch-handwerklichen Fähigkeiten erweitern möchten.

Das eBook gibt es als PDF und als App für das iPad. Als haptischer Typ ziehe ich die PDF-Version vor, denn die lässt sich problemlos ausdrucken (obwohl die Fotos im Buch auf dem iPad natürlich besonders sagenhaft wirken).  

Für die Leser des Lapplandblogs gibt es auch wieder eine Sonderaktion zum Buch: 

- Bis zum 12. September, 23 Uhr 59 (Ortszeit Vancouver) gibt es auf die PDF-Version des neuen Buches 20% Einführungsrabatt, wenn Sie diesem Link zu Craft & Vision folgen beim Checkout im Warenkorb folgenden Promotion Code angeben: ICE4

Und wenn Sie gleich mehrere Bücher kaufen wollen, erhalten Sie bei der Eingabe des Promotion Codes ICE20 insgesamt 20% Rabatt beim Kauf von 5 oder mehr Ebooks als PDF.

-> Hier geht es zu Craft & Vison, wo es die Neuerscheinung exklusiv gibt 

Rezension: Iceland - A monograph von David duChemin


Im Test: B/W-Styler

Review und Test: B/W-Styler

BW Styler Demobild

Vorab: Den beinahe schon “Glaubenskrieg”, ob man denn seriöse Schwarz-Weiss-Fotografie überhaupt digital betreiben könne, will ich hier nicht führen. Und um allen Diskussionen gleich vorzubeugen: In meiner beruflich genutzten Mittelformatkamera und in der guten alten FM sind hauptsächlich Ilford FP4. Damit das vorab klargestellt ist :)

Aber seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Thema Schwarz-Weiss und digital trotzdem sehr. Ist eben doch sehr praktisch, auch im Schwarz-Weiss-Bereich auf den digitalen Workflow mit all seinen Möglichkeiten zurück greifen zu können. Also ging ich auf die Suche nach einem Tool, das sich gut in den vorhandenen Workflow einbinden lässt. 

Natürlich lässt sich sehr viel unmittelbar direkt in Photoshop machen. Schöner ist es jedoch, ein Plug-In mit umfassenden Schwarz-Weiss Funktionalitäten zu haben. So eine Art “Dunkelkammer”-Plugin. Also ging ich auf die Suche. Und nachdem ich etliche Sachen durchprobiert hatte, bin ich schliesslich fündig geworden. B/W-Styler heisst das kleine Schwarz-Weiss-Wunderwerk, das ich Ihnen in diesem Testbericht vorstellen will. Nachdem ich den Blogeintrag nicht mit Bildern überfachten will, gibt es - wie gewohnt - eine separate Bildergalerie zum Testbericht hier. 


Verwendetes Testsystem

Mac PowerBook G4 1.5 GHz, 1.25 GB RAM, Mac OS X 10.5.7, Photoshop 7, Photoshop Elements 6, GraphicConverter 6.4


Installation und Kompatibilität

Die Installation ist völllig problemlos. Das PlugIn kommt in 3 verschiedenen Versionen - je nach verwendetem System und Host-Applikation. Mit dem hervorragenden Handbuch geschmeidig und problemlos.

Sehr erfreulich ist, dass das PlugIn mit einer Vielzahl von Host-Applikationen kompatibel ist. Unter Mac OS X sind das Adobe Photoshop (ab Version 7),  Adobe ImageReady (ab Version 7), Adobe Photoshop Elements (ab Version 2), Adobe Illustrator (ab Version 10), ACDSystems Canvas (ab Version X), CiEBV Photoline 32 (ab Version 11.52), Corel Painter (ab Version 9), LemkeSoft GraphicConverter (ab Version 5.7) und Macromedia Fireworks (ab Version 7 (MX 2004)).

Unter Windows ist die Liste der tauglichen Host-Applikationen derartig umfangreich, dass ich Ihnen die 50 (!) Applikationen lange Liste im Detail erspare.

Eine Demoversion lässt sich auf der Homepage des PlugIns herunterladen.


Überblick

B/W-Styler wird - wie andere PlugIns - auch über das “Filter” Menü aufgerufen. Dort findet sich nach der Installation ein Unterpunkt “Photo Wiz” unter dem sich B/W-Styler finden und aufrufen lässt.

B/W-Styler arbeitet mit Bildern im 8- oder 16-Bit Modus. Soll er auf Bilder mit einer anderen Farbtiefe (z. B. ein vorhandes Graustufenbild) angewendet werden, muss dieses zunächst in ein RGB mit 8- oder 16-Bit umgewandelt werden. Vom Hersteller wird empfohlen, grundsätzlich im 16-Bit odus zu arbeiten, weil so die besten Resultate erzielt werden können.


Die verschiedenen Modi

Bitte jetzt nicht erschrecken, denn B/W-Styler ist ein sehr mächtiges Tool.  Er bietet insgesamt 18 Anwendungsmodi, die in die Bereiche “Fotografiemodus”, “Schnellmodus” und “Expertenodus” unterteilt sind. Wie die Bezeichnungen ahnen lassen, eignet sich die Gestaltung des Fotografiemodus von den Einstellungsmöglichkeiten her am besten für Fotografen. Zusätzlich gibt es noch 15 “Schnellmodi” für ausgewählte Bearbeitungen.

Für meinen Geschmack fühle ich mich im Fotografiemodus am wohlsten, denn dort finden sich ganz übersichtlich alle gebrächlichen Einstellungen “am richtigen Platz”. 

Kleiner Tipp: Die Sprache lässt sich mit dem untersten Aufklappmenü ganz einfach und schnell von Englisch auf Deutsch umstellen. Leider merkt sich das der Filter nicht und muss nach jedem Neuaufruf frisch eingestellt werden. Eigentlich kein Problem, denn auch in Englisch bleibt das ganze verständlich.


Die Vorschau

Auf der linken Seite des PlugIn-Fensters findet sich die Vorschau. Dort lässt sich entweder das gesamte bearbeitete Bild oder nur eine Ausschnittsvergrösserung anzeigen. Gelungen ist das “Split View”, das die Vorschau so aufteilt, dass Original und bearbeitete Version nebeneinander liegen. Klickt man unten “Instant Preview” an, sieht man den jeweiligen Effekt unmittelbar in der Vorschau beim Navigieren durch die Menüs.


Der Fotografiemodus

Nun aber zu den eigentlichen Bearbeitungsmöglichkeiten. Im Fotografiemodus finden sich folgende Einstell- und Tuningmöglichkeiten: Film, Film Grain, B/W Filters, ND Filters, Diffusion Filters, Development, Lab Effects, Paper Grade, Color Tone und Frame.

Dahinter verbergen sich jeweils mächtige Werkzeuge. Der Reihe nach:

Film: Hier lässt sich aus einer Liste von 42 Presets der gewünsche “Film” auswählen. Die Liste ist in generelle Grundtypen, gängige Schwarz-Weiss Filme (z. B. die diversen Ilfords) und mehr exotische Filme (z. B. Polaroid 55) aufgeteilt. Hier steckt eine Menge Know-How im Filter, denn die Ergebnisse sind frappierend gut. Meine ansonsten verwendeten Ilford-Typen erkenne ich in den bearbeiteten Fotos spontan wieder. 

Film Grain: Die Körnung ist von 100 bis 3200 auswählbar. Selbstverständlich lässt sich auch “Keine Körnung” einstellen. Ein wichtiger Tipp in diesem Zusammenhang: Die Körnung sollte natürlich auf das Ausgabeformat abgestimmt werden. Wir das Bild nach der Bearbeitung verkleinert, “stimmt” der Korneindruck nicht mehr. Im Gegensatz zu anderen getesten Tools fällt mir auf, dass B/W-Styler sehr harmonisches und “echtes” Korn produziert. Andere Tools haben hier - im Gegensatz zu B/W-Styler - mehr mit hässlichen und unbestimmbaren “Pixelhaufen” gearbeitet.

B/W Filter: Hier stehen die gängigen Farbfilter (12 an der Zahl) zur Auswahl. Über “Custom” lassen sich zusätzlich eigene Farbfilter definieren.

ND Filter: Hier finden sich die “Neutraldichtefilter” (wie es korrekterweise so schön heisst), darunter ganze und halbe Graufilter und Polarisationsfilter; jeweils in verschiedenen Intensitätsstufen. In der Anwendung einfach und im Effekt überzeugend. Wer sich eine nicht als Preset vorhandene Zwischenstufe wünscht, kann auch hier über die Auswahl von “Custom” selbst Hand anlegen.

Diffusion Filter: Über die Diffusionsfilter (3 Gruppen: Diffusor, Pastel, Mist) lassen sich “Glow-” und Diffusionseffekte einstellen. Die höheren Stufen gehen freilich sehr diffundierend ans Werk und kommen bei mir eher in Ausnahmefällen zum Einsatz. Auch hier können über die Auswahl von “Custom” eigene Effekte erzeugt werden. 

Development: In dieser Rubrik verbergen sich die eigentlichen “Dunkelkammereinstellungen”. Aufgeteilt in 4 Einstellungsblöcke lassen sich die Entwicklungszeit, der Kontrast, das Verhalten in "Lichter" und "Tiefen" und klassische Ergebnistypen (z. B. “High-Key”) einstellen. Auch hier gibt es wieder die “Custom-”Möglichkeit.

Lab Effects: Die Lab-Effects sind quasi eine Untergruppe mit Sondereffekten des Developments. Hier lassen sich Effekte, wie z. B. Solarisation auswählen.

Paper Grade: Wie der Name vermuten lässt, verbirgt sich dahinter die Härte des Papiers. In 5 Stufen von extra-weich bis extra-hart (wiederum mit “Custom”-Möglichkeit) sind diese für den Anwender zur Verfügung gestellt worden.

Color Tone: Hier finden sich schliesslich die Farbtöne, die aus der klassischen Schwarz-Weiss-Entwicklung bekannt sind. Darunter das bestens bekannte Sepia, aber auch einige andere extrem schöne und dezente Farbtöne. Mein persönlicher Favorit ist “Silver Gelatin”. Auch hier sind “Custom-”Möglichkeit vorhanden.

Frame: Als kleines Extra lassen sich die Fotos hier auch gleich noch mit einem Rahmen versehen. Dieser arbeitet leider nicht verlustfrei, sondern beschneidet das Bild eingreifend, wobei dieses bei Bedarf sehr praktisch sein kann.

Als Zusatz wäre allenfalls noch wünschenswert, wenn der Anwender noch sein eigenes “Watermark” mit einprägen könnte. Das wäre dann 110%-perfekt :)


Die Anwenderfreundlichkeit und die Einstellmöglichkeiten im untersten Feld

Das PlugIn reagiert auch auf dem nicht mehr ganz aktuellen 1.5 GHz G4 - im Gegensatz zu anderen getesteten Lösungen - sehr zügig. Wenn “Instant Preview” nicht aktiviert ist, wird die Änderung in der Vorschau im Prinzip unmittelbar nach der Auswahl in einem Menü sichtbar. 

Unter den Preferences lässt sich das Verhalten beim Start des PlugIns wählen. Die für mich bequemste Möglichkeit besteht darin, dass das PlugIn mit den zuletzt verwendeten Einstellungen startet. So lässt sich ein “Standard-Setup” nach dem persönlichen Geschmack als Standardvorgabe behalten. 

Im Menue "Preferences" kann eingestellt werden, was der “Reset-”Button ganz oben rechts bewirkt. So kann mit einem Reset immer wieder zu den eigenen persönlichen Standardvorgaben zurück kehrt werden. Sehr praktisch.

Die sehr gute kontextsensitive Hilfe zu allen Punkten ist eigentlich selbstverständlich und bedarf keiner besonderen Erwähnung. 

Unter dem Punkt “Histo” verbirgt sich - wie zu vermuten - ein Histogramm. Für meinen Geschmack in diesem Zusammenhang nicht so wichtig. Aber “nict to have”. Sehr schön ist indes die unter dem Punkt “Info” verborgene Möglichkeit (“Show Bown Highlights”) sich die augebrannten Lichter anzeigen zu lassen.

Fazit

Mit dem B/W-Styler ist dem Team der Plug In Site ein wirklich grosser Wurf gelungen.

Die Aufteilungen in den verschiedenen Menübereichen ist sehr gut durchdacht und ermöglicht den direkten Zugriff auf die gewünschten Veränderungen. Die Effekte selbst sind - sieht man von den für meinen Geschmack gleich sehr hart ans Werk gehenden - Diffusionsfiltern ab, nur als gelungen zu bezeichnen. Werden die Bilder in Schwarz-Weiss konvertiert, ist das Ergebnis schlicht überzeugend.

Und es ist - Hand aufs Herz - sehr vorteilhaft, etwas experimentieren zu können. Im Gegensatz zum echten Film, bei dem "entwickelt" eben "entwickelt" bedeutet, kann hier im Bezug auf das Original “verlustfrei” getüftelt werden.

Sehr positiv ist übrigens auch der Support des Herstellers / Vertriebs. Anfragen wurden - sogar am Wochenende - binnen weniger Stunden kompetent und erschöpfend beantwortet. Ein wertvolles zusätzliches Plus.

Für nur USD 49,95 Euro ist das PlugIn - gerade auch im Vergleich zu anderen Lösungen - ein echtes “Schnäppchen”. Der B/W-Styler ist mittlerweile zum “must have” für mich geworden.

-> Screenshots und illustrative Beispiele finden sich in der Galerie zum Testbericht. 


Meine zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Funktionalität: 4,5
Anwenderfreundlichkeit: 5 
Geschwindigkeit: 5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtbewertung: 4,75

Mein Fazit: “Must have” in Sachen digitale Schwarz-Weiss Fotografie.


(Aufgrund diverser Email-Anfragen zu den Testnoten eine Anmerkung am Rande:

Mich erreichten einige Mails mit dem Tenor “Warum fallen die Bewertungen in den von Dir veröffentlichten Tests alle so gut aus?”.

Ganz einfach: Den “Murks”, den ich teste lasse ich einfach unerwähnt und veröffentliche dazu nichts. Denn meine Philosophie ist: Die guten Dinge und Tools bringen uns mit unserer Fotografie nach vorn. Meine Zeit ist mir zu schade, um Testberichte über schlechte Sachen und Dinge zu schreiben.)

Think Tank Speed Demon: Fündig geworden - Endlich die Lösung des Taschenproblemes!

Fündig geworden! Think Tank Speed Demon

Think Tank Speed Demon

Die Einleitung

In diesem Test- und Erfahrungsbericht möchte ich Ihnen die aus meiner Sicht optimale Fototasche vorstellen: Die Think Tank Speed Demon. Begleitend zum Testbericht gibt es auch eine Fotogalerie, in der Sie die Details der Tasche betrachten können.

Das Problem

Fotografen und alle Fotobegeisterten kennen das Problem: Wie die Fotoausrüstung “beim Einsatz” transportieren? Da sammeln sich im Laufe der Zeit verschiedene Taschen an. Ich habe vor einigen Wochen mal nachgezählt und bin auf gute 10 Stück gekommen.

Ich schreibe hier nicht vom reinen Transport des Equipments. Hier finden sich Lösungen, z. B. mit Hilfe von in Eigenregie umgebauten Trolleys o.ä. (Erst wenn es um die Handgepäcktauglichkeit grösserer Mengen von Equipment geht, wird das Problem etwas anspruchsvoller. Darum soll es hier aber nicht gehen.)

In diesem Testbericht geht es um die Lösung der alltäglich auftauchenden Frage:

Wie transportiere ich das mit mir, was ich zum laufenden Fotografieren brauche?

Anders formuliert: Was für eine Tasche soll mich nur auf einer Tour oder bei einem Einsatz begleiten, wenn ich so flexibel wie möglich bleiben will. Mein persönlicher Stil bei Reportagen beinhaltet i. d. R. viel Mobilität.

Für mich muss eine solche Fototasche also:

- die Inhalte sicher und gut schützen und verwahren,
- mir die Mobilität und Flexibilität bewahren und vor allem
- einen schnellen Zugriff auf die Inhalte ermöglichen.

Welches Equipment muss mit?

Stellt sich die Frage, was denn an Equipment üblicherweise mit muss. Das ist natürlich individuell verschieden. Zuwenig kann fatal sein, zuviel macht keinen Spass.

Für meine Zwecke gibt es i.d.R. 3 ungefähre “Ausbaustufen” an Equipment:

- Stufe 1 - “Immer dabei und so einfach wie möglich”: Eine D40 mit dem 18-200. Das stellt keine besonderen Anforderungen. Vielleicht noch ein SB-400 dazu. Dafür habe ich eine kleine und - vor allem - unauffällige Schultertasche. Also kein Problem.

- Stufe 2 - “Normale Auftragsfotografie”: Eine D200 mit 3 Objektiven (20-40 f2.8, 55 Micro, 24-70 f2.8, 70-300 f5.6, jeweils alle mit Gelis (bis auf das 55er)). Das ist mein Standard-Allround-Set, das sich im Laufe der Zeit heraus gebildet und bewährt hat.

- Stufe 3 - “Besondere Auftragsfotografie”. Wie Stufe 2 aber mit dem 70-210er f2.8 auf dem Zweitgehäuse. Bei Stufe 3 geht es meistens um Sportveranstaltungen.

Bei 2 und 3 kommt dann noch der ganze “Kleinkruscht” mit dazu: Mind. 2 Reserveakkus für die Cam, Ggf. Reservebatterien oder Akkus für den Blitz, Speicherkarten, Lens-Pen, Brillenputztücher, Taschenlampe, Stift, Kalender, Notizblock, Kleine Graukarte, usw.
Statt des 55er - oder zusätzlich - reisen gelegentlich auch ein 50er f1.4 und/oder ein TC mit.

Grundsätzliche Überlegungen

Das alles muss also so verstaut sein, dass es schnell im Zugriff und (diebstahl-)sicher verstaut ist. Schneller Zugriff bedeutet, dass ein Objektivwechsel ohne grosses Gefumel und Gekruschtel im freien Feld möglich sein muss.

Von Fotorucksäcken halte ich deswegen nichts, da ich schnellen Zugriff auf meine Ausrüstung haben möchte. Ein Rucksack ist da viel zu unpraktisch, vom Diebstahlrisiko - hinten hat Mensch keine Augen - mal ganz abgesehen.

Lange Zeit - und bis vor ein paar Wochen - habe ich Schultertaschen eingesetzt. Das war und ist allerdings nicht das Optimum. Schultertaschen sind zwar um Längen besser als ein Rucksack. Wenn man sie sicher tragen will, muss man den Tragegurt “über den Kopf streifen” und das mach den Zugriff wieder schwierig. Schultertaschen werden dann gerne “auf den Rücken” geschoben und bieten dann wieder das Diebstahlrisiko eines Rucksacks. Zudem sind die allermeisten Schultertaschen entweder in sich nicht formstabil oder - wenn formstabil - dann sperrig, wenn man auf den Inhalt zugreifen möchte.

Das führt zum Ergebnis, dass Gürteltaschen (Bauchtaschen) das Optimum darstellen. Allerdings hatte ich bis vor ein paar Wochen noch keine wirklich brauchbare Gürteltasche gesehen.

Die Think Tank Speed Demon

Vor einigen Wochen habe ich bei einem Kollegen in Stockholm zum ersten Mal eine Think Tank Gürteltasche gesehen, die mich spontan begeistert hat. Ein durchdachtes und stabiles Design, vollgepackt mit jeder Menge nützlicher Details. Think Tank baut Gürteltaschen in verschiedenen Grössen. In die grossen Versionen passen z. B. auch die 70-200er Klasse f2.8er Zooms oder D1/D2/D3-Gehäuse (bzw. kleinere Gehäuse mit Batteriegriff) hinein.

Der Hersteller Think Tank ist in Santa Rosa, Kalifornien, beheimatet. Das mit dem charmanten Slogan „Be Ready „Before The Moment““ werbende Unternehmen, wurde vor einigen Jahren von einer Gruppe Profi-Fotografen gegründet. Und das merkt man der Tasche auch in allen Details an.

Von der Form her erinnert die Tasche an die in den 80er Jahren beliebten “Hüfttaschen” (Waist-Packs), nur in grösserer und viel stabilerer und durchdachterer Ausführung. Das Design und die Farbgebung sind unauffällig und “nicht störend”.

Begleitend zur folgenden Detailbeschreibung schauen Sie sich am besten die Bildergalerie an. Dort finden Sie alle beschriebenen Details auch im Bild.

Die Tasche bietet ein grosses Hauptfach mit variabler Aufteilung - viele Raumteiler mit stabilen Klettverschlüssen werden mitgeliefert - und nimmt bequem 3 Objektive auf. Auch ein Gehäuse in der Grösse D40, D50, D70, D80, D90, D200, D300 mit einem Objektiv lässt sich verstauen. Für zumindest ein weiteres Objektiv bleibt dann noch Platz. Ich bevorzuge es aber, die Kamera mit einem Objektiv immer um den Hals oder in der Hand zu haben und in der Tasche nur die anderen Objektive und alles andere Zubehör zu verstauen.

In meiner Praxis heisst das z.B., dass auf der Kamera das 24-70er ist und im Hauptfach der Tasche das 20-40, 70-300 und das 55er.

Übrigens: Wer mehr - oder grössere Linsen - verstauen möchte, kann auch auf die grösseren Ausführungen der Tasche zurück greifen.

Das Hauptfach ist mit einem Reissverschluss mit zwei Zippern - also von rechts oder links zu öffnen - verschliessbar.

Im Deckel des Hauptfaches befindet sich eine länglichere Reissverschlusstasche aus durchsichtigem Kunststoff.

Am dem Fotografen abgewandten Ende des Hauptfaches befindet sich oben ein stabiler Handtragegriff. Dieser ist sehr praktisch - und gut ausbalanciert - um die Tasche zu tragen, wenn sie gerade nicht um den Bauch getragen wird (z. B. auf dem Weg zum Auto beim Einladen).

Zusätzlich gibt es auf der Oberseite des Hauptfaches einen Reissverschluss, der einen direkten Eingriff in das Hauptfach von oben ermöglicht. Zunächst war mir der Sinn nicht ganz klar. Nützlich ist das aber, um z. B. schnell einmal einen Objektivdeckel in die Tasche zu legen.

A propos Reissverschlüsse: Alles Reissverschlüsse sind Markenreissverschlüsse von YKK in einer speziellen, sehr robusten Ausführung. Die Zipperösen sind alle clever “gebändelt”.

Im Hauptfach gibt es zusätzlich ein grosses Fach, in dem u.a. - sehr praktisch - zwei abgeteilte Fächer für Speicherkarten enthalten sind. Dazu eine Öse, an welcher z. B. der Regenschutz befestigt werden kann. Dazu später mehr.

Die geräumige Vordertasche mit vielen Fächern bietet ausreichend Platz und genügend Abteilungen für all die kleinen Dinge, wie z. B. Ersatzakkus, Lens-Pen, Brillenputztücher, usw.

Die Vordertasche ist sehr clever konstruiert, klappt sie doch nach dem Öffnen leicht auf und gibt direkten Zugriff auf den Inhalt. Auf der Vordertasche befindet sich noch eine weitere Reissverschlusstasche. Ich habe hier z. B. eine Graukarte und ein Bündel Visitenkarten verstaut.

An der Seite befinden sich links und rechts zwei Netzgittertaschen mit robustem Bändelzug. Sehr gut geeignet, um dort z. B. die Ersatzbatterien (bzw. Akkus) für den Blitz und eine kleine Taschenlampe zu verstauen.

Auf der Rückseite der Tasche befindet sich eine weitere Tasche. Diese ist oben offen, weil ein Reissverschluss hier unangenehm “drücken” würde.

Der fest angebrachte Bauchgurt ist sehr breit und gibt damit die nötige Stabilität. Am Bauchgurt sind Befestigungslaschen für das patentierte Think Tank System enthalten, um z. B. weitere Objektivtaschen anbringen zu können.

An dieser Stelle einige Worte zur generellen Verarbeitung: Wie auf den Detailbildern zu sehen ist, ist die Verarbeitung grundsolide. Doppelte Nähte und - auch bei wirklich kritischer Untersuchung - keinerlei Verarbeitungsmängel.

Sehr positiv fällt die Verstellung und Einstellung des Bauchgurtes auf. Einmal eingestellt, behält der Gurt auch wirklich seine Länge ohne ständig “weiter zu werden”.

Der Bauchgurt ist von seiner Länge her zudem sehr grosszügig bemessen und dürfte auch “umfangreicheren” Menschen keine Probleme bereiten.

Das Gurtschloss aus Plastik wurde in anderen Testberichten bemängelt. Ich sehe hier keine eigentliche Schwachstelle. Ein Plastikschloss kann eben irgendwann einmal einen Materialermüdungsbruch erleiden. Dagegen ist aber eine ganz einfache Sicherung möglich. Der Tasche liegt nämlich auch ein äusserst stabiler Schultergurt mit Metallkarabinerhaken bei, der fast jeder Notebooktasche Ehre machen würde. Wer auf Nummer 100%-sicher gehen will, kann diesen als “zusätzliche” Sicherung tragen. Ich tue das nicht, nutze aber eine der stabilen Befestigungslaschen für den Schultergurt um die Tasche mit einem kleinen Karabinerhaken und einem Stück Reepschnur am normalen Hosengürtel zu befestigen. Sollte das Gurtschloss dann tatsächlich einmal brechen - was ich für nicht sehr wahrscheinlich halte - würde die Tasche am Hosengürtel baumeln und nicht zu Boden gehen.

Im Lieferumfang befinden sich noch zwei äusserst nützliche Zugaben:

Zunächst ist das die Regenhaube. An der Regenhaube befindet sich ein Band mit Karabiner. Ab Werk ist die Regenhaube in der Seitentasche des Hauptfaches zusammengelegt verstaut. Bei einsetzendem Regen kann sie schnell heraus und über die Tasche gezogen werden, die damit dann wetterfest wird. Wirklich clever!

Zum anderen die Pixel Pocket Rocket, eine kleine Tasche zur Aufbewahrung von Speicherkarten. Diese fasst bis zu 10 CF-Karten (nebst Plastikhüllen) und lässt sich zusammenfalten. Ein Klettverschluss verschliesst das Ganze. Auch an der Pixel Pocket Rocket ist ein Band mit Karabinerhaken, das sich an einer der Schlaufen in der Tasche einhängen lässt. Ein wertvolles Zubehörstück, muss man doch für eine solche Speicherkarten-Aufbewahrungstasche allein bereits etliche Euro auf den Tisch legen.

Der Preis ist heiss

Der Verkaufspreis der Tasche liegt derzeit bei etwa 95 Euro. Im Vergleich mit den Taschen anderer Hersteller eigentlich kaum zu glauben. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist schlicht sehr gut.

Die Bezugsadressen für Deutschland, Schweden und den Rest der Welt :) können hier beim Hersteller nachgeschlagen werden.

Zusammenfassung

Man merkt der Tasche mit allen ihren cleveren Details an, dass sie von einer Firma stammt, die von Berufsfotografen gegründet wurde. Der Hersteller Think Tank weiss, worauf es ankommt. Punkt.

Die einzige Sache, die mir nicht gefällt, ist der Name. Punkt.

In 8 Wochen harten Einsatzes haben sich keinerlei Mängel oder Beanstandungen ergeben. Im Gegenteil: Ich freue mich jedes Mal wieder, dieses Wunderwerk umzuschnallen und zu benutzen. Punkt.

Meine zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Verarbeitung: 5
Verwendete Materialien: 5
Ergonomie: 5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 5

Gesamtbewertung: 5

(Entgegen meiner grundsätzlich kritischen Einstellung gibt es hier die klare Bestnote.)

Mein Fazit: Endlich fündig geworden!

Und hier nochmals der Link zur Bildergalerie an. Dort finden Sie alle beschriebenen Details auch im Bild.

Im Test: Timbuk2 Commute XL Notebooktasche für Fotografen

Im Test: Timbuk2 Commute XL Notebooktasche für Fotografen

Timbuk2 Commute XL


Vorab und Einleitung

Fotografen haben mitunter Transportprobleme. Deswegen sammeln sich im Laufe der Zeit jede Menge Taschen und Koffer an.

Mein Trend geht - wenn immer möglich - ganz klar zum “weniger ist mehr”. Trotzdem gibt es aber ein Mindestequipment, das in der Regel einfach mit muss.

In den vergangenen 3 Monaten habe ich deswegen mein gesamtes Equipment und alle Taschen und Koffer einer kritischen Würdigung und Prüfung unterzogen, kräftig aussortiert und dabei auch meine Transportprobleme gelöst.

Das Ergebnis meiner Recherchen und Tests stelle ich Ihnen hier in Form von mehreren Testberichten vor. Zu jedem Testbericht gibt es auch eine Bildergalerie mit allen Details. Die Bildergalerie zum Timbuk2 Commute Test gibts hier.

Transportprobleme und Digitalfotografie

Den Anfang bildet ein spezifisches Problem der “digitalen Fotografen”. Hier gilt es nicht nur Kameras, Objektive und Fotozubehör zu transportieren. Nein, im digitalen Zeitalter gehört zum Equipment meistens auch ein Notebook (bisweilen auch zwei).

Das hat mehrere Gründe. Fotos können in Pausen oder beim Gehäusewechsel vom Assistenten gleich überspielt und gesichert werden. Oft will der Kunde auch „schnell mal“ einen Blick auf die Rohdaten werfen, oder wir können gleich vor Ort prüfen, ob ein bestimmter Effekt zu realisieren ist. Eigentlich mag ich diese “vor Ort Arbeit” nicht, weil ja auch viel Liebe und Zeit in der Nachbearbeitung stecken, aber das ist eine andere Sache. Zum Notebook gehören dann noch Netzteile (mit Anschluss für den Zigarettenanzünder und Anschluss für normale Netzspannung) und alle möglichen Adapter.

Bei mehrtätifgen Reisen ist das Notebook ohnehin unverzichtbar wegen der Kommunikation. Alse müssen auch alle Adapter mit, die für die “Verbindung zur Aussenwelt” erforderlich sind, was da z. B. wären: USB-3G-Dongle, Modemkabel, ISDN-Adapter.

Reden wir über eine Tasche fürs Notebook kommen da auch die allfälligen Untrerlagen zum Auftrag und (ganz wichtig) der Kalender rein. Dann noch der ganze “Kruscht”, wie z. B. Halstabletten, das Ladegerät fürs Mobiltelefon, Schreibzeugs, Klebeband, usw.

Welche Tasche denn nun?

Alle Anforderungen in einer Tasche “unter einen Hut zu bringen” war eine ziemliche Herausforderung. Denn zu gross, schwer oder unhandlich darf die Lösung ja auch nicht werden.

Wichtig sind ein robustes Material und eine solide Verarbeitung. Ein Schutz gegen Wind und Wetter ist wünschenswert. Und die Ergonomie spielt auch eine Rolle.

Aus prinzipiellen Gründen lehne ich Rucksäcke ab. Zum einen sind Rucksäcke einfach unpraktisch. Zum Öffnen oder Entnehmen von Inhalten muss man sie abnehmen. Das ist umständlich und kostet Zeit. Zum anderen weiss ich nicht, was sich hinter meinem Rücken abspielt. Spätestens seit mir vor einigen Jahren in der Stadt aus einem Rucksack ein Netzteil gestohlen wurde, sind Rucksäcke für mich ad acta gelegt.

Die Timbuk2 Commute XL

Beim Rucksack-Center bin ich schliesslich auf die Produkte von Timbuk2 aufmerksam geworden. Timbuk2 ist ein gerade 20 Jahre junger Hersteller mit Sitz in San Francisco. Die Taschen gehen in Ausstattung, Material und Verarbeitung auf Fahrradkuriertaschen zurück. Wer weiss, welche Anforderungen an Fahrradkuriertaschen gestellt werden, weiss, welche Qualität er hier bekommt. Der Grossteil der Taschen werden übrigens auch heute noch in San Francisco produziert. Mehr Infos zum Hersteller gibts hier.

Beim Rucksack-Center hatte es mir gleich die Commute XL angetan: Rekordverdächtige 19.5 Liter Volumen und grosszügige Innenmasse mit jeder Menge Stauraum. Farbe in dezentem Schwarz. Gesagt, getan, bestellt. Der Verkaufspreis liegt zwischen 105 und 115 Euro.

Die Lieferung vom bayerischen Thalmässing an den Polarkreis in Schwedisch-Lappland ging ultraschnell und die Verpackung war grosszügig und sehr stabil. Ich muss immer noch schmunzeln wenn ich an die Worte der Postbotin denke, als diese mir das Paket übergab: “Du, da muss Dir jemand Luft aus Deutschland geschickt haben”.

Der erste Eindruck bereits sehr gut. Das abriebfestes Ballistic Nylon aus dem die Tasche gefertigt ist, fühlt sich hochwertig an.

Die “technischen Daten” zur Timbuk2 Commute XL

- Material abriebfestes Ballistic Nylon.
- Verschiedene Farben. Im Test: Schwarz.
- Notebookgrössen: Bis 17-Zoll-MacBook Pro, bzw. max. 35cm x 26cm x 3,3 cm.
- Sehr gut gepolsterte Rückseite.
- Angenehmer innengepolsterter Handgriff.
- Kunstlederartig gummierter, gepolsteter Boden.
- Separates Notebookfach mit zusätzlicher dicker Cordpolsterung.
- Sehr stabile und verstärkte Mehrfachnähte.
- Viele Fächer und Taschen, darunter Organizer-Fach, MP3- und Handy-Fächer, etc.
- Qualitäts-Reissverschlüsse von YKK.

Nach 3 Monaten im Einsatz

Das gute Stück hat sich in den letzten 3 Monaten sehr gut bewährt.

Als ich einem entgegenkommenden Fahrradfahrer schnell ausweichen musste, ist mir die Tasche nebst Inhalt beim Ausweichmanöver von der Schulter und aus ca. einem Meter mit dem Boden voran auf den geschotterten Weg gestürzt. Das iBook G4 in der Tasche hat den Sturz - ebenso wie der übrige Inhalt nebst iPod und Mobiltelefon - unbeschadet überstanden. Und das Beste: Obwohl die Tasche auf den Schotter gesegelt ist, sind auf dem Boden fast keine Kratzer zu sehen.

A propos Schutz: Ich bin einige Male mit der Tasche am Set mehrere Minuten durch “normalen Regen”. Vielleicht fragen Sie sich nun, was “normaler Regen” ist. Ganz einfach. Bei einem Platzregen mit Gewitter bleibe ich einfach drin. Alles unterhalb dieser Schwelle ist für mich dann “normaler Regen”. Die Sorte Regen, bei der man als Fussgänger ohne gute Regenjacke eben richtig nass wird. Und hier hat die Timbuk2 “dicht gehalten”.

Als sehr praktisch hat sich der Verschluss der Tasche herausgestellt: Zwei breite Klettverschlüsse und zwei Spanngurte sind vorhanden. On the Set lässt sich die Tasche durch einfaches Zuklappen mit den Klattverschlüssen verschliessen. Für längere Strecken dienen dann die Spanngurte. Die Enden der Spanngurte sind zudem mit Reflexmaterial besetzt. Die Tasche ist gut ausbalanciert: Selbst bei umgehängter Tasche lässt sich gut auf den Inhalt zugreifen.

Probleme haben mir zunächst die vielen kleinen Fächer bereitet und es hat einige Tage gedauert, hier ein System zu entwickeln. Nun möchte ich die vielen kleinen und grösseren Fächer aber nicht mehr missen. Die ganzen Monitoradapter, Adapter und Kabel sind in der inneren Reissverschlusstasche. Daneben die Kugelschreiber, Filzstifte und Bleistifte. Aussen unter grossen Klappe befinden sich iPod, Kalender und Mobiltelefon. So habe ich schnell mein ganz persönliches Stausystem heraus gefunden. In der grossen hinteren Tasche sind die Unterlagen und Spiralblöcke für Reportagen. In der Bilderstrecke zur Tasche können Sie dazu viele Details sehen.

Nach harten 3 Monaten im Einsatz ist von der Verarbeitung her nichts zu beanstanden. Keine Naht hat sich gelöst, kein Reissverschluss “hakelt”, alle Klettverschlüsse haben noch die volle Spannkraft.

Besonders hat es mir ein kleines Detail angetan: Die Längenverstellung des grossen Umhängegurtes. Diese ist mit einem Schnellverschluss ausgestattet. Umklappen und einstellen. Kein “Gefummele” wie es bei solchen Längenverstellungen üblicherweise der Fall ist.

Ein Wort zu den Fittings: In anderen Tests habe ich mittlerweile Kritik an der Plastikausführung der Karabiner und Ösen gelesen. Ich gestehe, dass ich hier zunächst auch etwas kritisch war. Trotz intensiven Einsatzes konnte ich hier aber bislang keine Verschleisserscheinungen entdecken. Rein der Vorsicht halber werde ich die Drehlagerung der Karabiner aber einmal im Monat inspizieren.

Zum Lieferumfang gehört übrigens noch ein zweiter Gurt, mit dem sich die Tasche zusätzlich um den Bauch fixieren lässt. Ich nutze das aber nicht, weil es das Tragen für mich umständlicher macht.

Der einzige Schwachpunkt, der mir aufgefallen ist liegt beim Tragegurt: Der Umhängegurt ist zwar 5cm breit aber nicht gepolstert. Eigentlich bin ich auch kein Fan dicker verschiebbarer Polster, aber eine aufgenähte Auflage o.ä. würde das Tragen noch etwas bequemer machen. Das ist allerdings der einzige Kritikpunkt. Dafür gibt es von mir 0,5 Punkte Abzug bei der Verarbeitung.

Timbuk2 Commute XL


Meine zusammenfassende Bewertung

Jeweils auf Skala von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut):

Verarbeitung: 4,5
Verwendete Materialien: 5
Ergonomie: 5
Praktischer Nutzen: 5
Verfügbarkeit: 5
Preis-/Leistungsverhältnis: 4,5

Gesamtbewertung: 4,5

Mein Fazit: Ich möchte sie nicht mehr missen!

Equipment: An die Taschen!

Vor einigen Tagen hatte ich die neue Rubrik „Equipment“ vorgestellt. Hier gehts nun los :)

Das Transportproblem und die Lösung: Tasche, Rucksack, Gürteltasche, Umhängetasche, usw, usw.

Für meine Bedürfnisse sind das 1. zum einen eine Reisetasche / Rucksack für Kurzreisen (1-3 Tage) und 2. natürlich Taschen fürs Fotoequipment.

1. Oft bin ich für ein paar Tage in Schweden unterwegs. Für die Kurzreisen muss nicht so fürchterlich viel Gepäck mit. Und die Tasche / Koffer / Rucksack muss/müssen kompakt sein. Da es oft auch um kurze Flugreisen geht, ist die Stabilität besonders wichtig. Haben Sie schon mal beobachtet, wie das Gepäck auf dem Flugplatz verladen wird? Dann wissen Sie, was ich meine.

Beim Rucksack-Center bin ich auf die Produkte von Deuter aufmerksam geworden. Durchdachte Produkte, robust und mit dem „gewissen Etwas“. Mein Favorit ist übrigens der Traverse 60.

Das Team vom Rucksack-Center antwortet sehr schnell auf Anfragen und Andreas, der Inhaber, ist ein sehr sympathischer Mensch. Für den übersichtlichen Shop und die Kommunikation gibt es von mir die Bestnote.

2. Fürs Fotoequipment bei schönem Wetter setze ich bislang die Domke-Bags ein. Durchdacht und funktionell. Aber für schlechtes Wetter, Eis und Schnee leider nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen.

Auch dafür bin ich im Rucksack-Center fündig geworden bei den Messenger-Taschen (oft auch als „Fahhradkuriertaschen“ bezeichnet, was schon alles über die Robustheit und Wettertauglichkeit aussagt). Ein ausführlicher Test zu meiner bevorzugten Lieblingstasche folgt in Kürze!

Neue Rubrik: Equipment

Es gibt eine neue Rubrik, die auf den Namen „Equipment“ hört. Was hat mich zu dieser neuen Rubrik bewegt?

Wir alle kennen das: Im Alltag gibt es Dinge, die sich einfach bewähren. Gute Dinge eben. Dinge, die ich gerne weiter empfehlen möchte. Dinge, die sich im Alltag Lapplands und im Alltag als Fotograf in Lappland bewähren.

Unser Alltag hier besteht aus teilweise extrem herausfordernden klimatischen Bedingungen. Oft sind wir lange „draussen“ in Eis und Schnee, bei Wind und Wetter und heftigen Minusgraden. Aber auch der Sommer stellt das Material vor manche Herausforderungen. Vom (freilich) kurzen Frühjahr ganz abgesehen. Da ist es immer noch kühl und - wegen der Schneeschmelze - „matschig“. Eine besondere Herausforderung für sich selbst.

Kurz und gut: Ich teste gerne Produkte auf ihre „Norrlandtauglichkeit“ und gebe auch gerne viele der kleinen „Tipps und Tricks“ weiter, die das Leben in diesen Breitengraden sehr erleichtern.

Davon dürfen Sie ab jetzt profitieren, insbesondere wenn Sie in ähnlichen Breitengraden (oder vergleichbaren klimatischen Verhältnissen) leben oder eine Reise oder einen Urlaub als Besucher und/oder Tourist planen.

Im Gegensatz zu üblichen „Tests“ erspare ich Ihnen die Dinge und Produkte, die sich nicht bewährt haben. Hier gilt „positiv zählt“. Ich empfehle Ihnen nur, was wir hier selbst für gut befunden haben („polarkreistauglich“). Das macht das Lesen und das Leben viel einfacher :)

Fototasche(n): Der Domke-Test hat begonnen...

Auf der Suche nach ultimativen Fototasche teste ich seit einer Woche nun 2 Modelle aus dem Hause Domke.

Die Geschmäcker und Anforderungen an eine Fototasche sind sehr individuell und unterschiedlich. Allgemeingültige Empfehlungen für jedermann (und jedefrau) wird es wohl nicht geben. Aber vielleicht haben Sie ja zufällig die gleichen Anforderungen wie ich, dann können Ihnen diese Zeilen vielleicht helfen.

Für mich muss eine Fototasche:
- die Ihnalte sicher und gut schützen und verwahren
und vor allem
- einen schnellen Zugriff auf die Inhalte
ermöglichen.

Bei der Frage des Schutzes unterscheide ich, ob ich eine Tasche habe, mit der ich meine Aufrüstung als Gepäck aufgeben kann (was ich natürlich niemals machen würde), oder ob die Tasche mich nur auf einer Tour begleiten soll. Im praktischen Fall geht es um letzteres.

Für den schnellen täglichen Einsatz hänge ich mir oft einfach nur die kompakte D40 mit dem 18-250 um den Hals. Oft ist das alles, was ich brauche. Wenn ich allerdings zu offizielleren Terminen muss kommt es häufig nicht so gut mit der um den Hals baumelnden Kamera zu erscheinen :) Manchmal müssen auch einfach noch ein Zweitgehäuse, ein Blitz und 2 oder 3 andere Objektive mit. Dann stellt sich die Frage der richtigen Tasche.

Alle möglichen Formen an Fototaschen werden angeboten:

Von Fotorucksäcken halte ich nichts, da ich schnellen Zugriff auf meine Ausrüstung haben möchte. Ein Rucksack ist da viel zu unpraktisch, vom Diebstahlrisiko mal ganz zu schweigen.

Gürteltaschen fände ich eigentlich optimal, wäre das nicht das Grössen- und Handlingproblem: Bei der Grösse, die eine Gürteltasche haben muss, um das benötigte Equipment aufzunehmen fühle ich mich durch die Gürteltasche zu sehr eingeengt.

Also habe ich mich entschlossen, zwei Schultertaschen in zwei unterschiedlichen Grössen einem Test zu unterziehen. Einmal das handliche Format für eine Kamera mit Objektiv und dem "Grundzubehör" (Blitz, Speicherkarten, Ersatzakkus, Reinigungszeugs, Kleiner Schreibblock, Stifte), zum anderen ein grösseres Format, das zwei Gehäuse und mehrere Objektive (und das oben aufgezählte Zubehör) aufnehmen kann. Nach mehreren Gesprächen mit Bekannten und Freunden und einer Internetrecherche habe ich mich für den Hersteller Domke entschieden. Ausserhalb der USA sind diese Taschen leider nur sehr schwer zu bekommen, daher ist eine Direktbestellung bei einem US-Versender der einfachste Einkaufsweg.

Die Domke-Serie geht auf den Fotojournalisten Jim Domke zurück, der sich in den 70er Jahren selbst sehr darüber geärgert hat, dass er keine praktische Kameratasche für die Bedürfnisse eines Fotoreporters auf dem Markt gefunden hat. Eine Tasche, die guten Schutz für den Inhalt bietet, aber inm erster Linie den superschnellen Zugriff auf den gesamten Inhalt bietet. Also hat er überlegt, und den ersten Prototypen selbst geschneidert und genäht. Kurze Zeit später zählte "die Domke" zu den beliebtesten Fototaschen im Profibereich. Die Produktlinie umfasst mittlerweile Taschen für fast alle fotografischen Bedürfnisse, die aber alle die Grundkonzeption Jim Domkes teilen. Alle Taschen sind qualitativ äusserst hochwertig und "made in the USA". Weitere Informationen zu Domke gibt es hier und für den Einkauf empfehle ich B&H. Soweit in aller Kürze.

Ein weiteres Argument für Domke-Fototaschen ist übrigens deren "ziviles Aussehen". Man sieht nicht so schnell, dass es sich um eine Fototasche handelt, was das Diebstahlrisiko minimiert. Wer ganz vorsichtig sein will, entfernt das Markenschild und hat damit noch ein paar Prozent Sicherheit gewonnen.

Die Woche über war ich nun jeden Tag beruflich mit Kamera unterwegs und habe die zwei eingetroffenen Domke Exemplare begonnen zu testen. Ausführlichere Details folgen später, ich kann aber schon sagen, dass mich beide Taschen wirklich zu 100% begeistern. Kein Vergleich zu den Lowepro-Taschen, die ich bislang im Einsatz hatte. Die dürfen jetzt in den Ruhestand!

Ausführlicher Testbericht mit Bildern folgt in einigen Tagen.