Fettisdagen und Semlor - Fastnachtsdienstag und schwedische Fastensemmeln (mit Rezept)
Der Fettisdagen
(Fastnachtsdienstag) ist der letzte Tag vor dem
Beginn der österlichen Busszeit am
Aschermittwoch. Zwar ist in Schweden Fastnacht
(Fasching) unbekannt, der Faschingsdienstag
wird aber trotzdem traditionell gefeiert. Der
Tradition gemäss werden an diesem Tag die
“Semlor” (auch “fettisdagsbulle” genannt,
“Fastensemmeln”) verzehrt. Wer es ganz
traditionall mag, verspeist sie als Nachtisch
zu Bohneneintopf.
Die Semla (Plural: “Semlor”) ist ein
kalorienreiches Hefeteiggebäck mit Mandel- und
Sahnefüllung. Wir haben auch heute wieder keine
Mühen gescheut und einige Exemplare für ein
Fotoshooting produziert. Deswegen gibt es heute
hier beides: Fotos und das Rezept für alle
Schwedenfans.
Rezept für
8 Semlor
Zutaten für den Teig:
25 Gramm Frischhefe
50 Gramm Butter (ungesalzen)
150 ml Milch
40 Gramm Zucker
Eine Priese Salz
300 Gramm Mehl
1 Ei
Puderzucker für die Garnierung
Zutaten für die Füllung:
175 Gramm Mandelmasse
150 Gramm Schlagsahne
Zubereitung:
Butter schmelzen und Milch einrühren. Hefe
aufbröseln und zugeben. Zucker und Salzpriese
zugeben. Mehl zugeben und so lange kneten, bis
ein geschmeidiger Teig entstanden ist. In einer
Schüssel bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen
lassen (ca. 30-60 Minuten).
Dann Teig nochmals gründlich durchkneten und
kleine Stücke abteilen. Aus diesen kleine
Kugeln formen (ungefähr halb so gross, wie die
Semlor nachher werden sollen). Diese auf
Backpapier legen und nochmals ca. 30 Minuten
bei Zimmertemperatur gehen lassen.
In der Zwischenzeit Backofen auf ca. 225 Grad
vorheizen.
Ei aufschlagen und die Teigkugeln mit dem
aufgeschlagenen Ei bepinseln. Dann in den Ofen
(mittlere Schiene) und ca. 10 Minuten backen
(exakte Zeit sehr schwer zu bestimmen:
beobachten!). Den Ofen während des
Backvorganges nicht öffnen!
Dann die Backlinge aus dem Ofen nehmen und
abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen oberes
Viertel abschneiden (mit einiger Übung im
klassischen Dreicksschnitt) und im unteren Teil
ein Loch aushöhlen (am einfachsten mit einem
Teelöffel). Die entnommene Masse nun mit der
leicht vorgewärmten Mandelmasse mischen
(verkneten). Jeden Backling nun mit 2-3
Esslöffeln der Masse füllen. Dann die Sahne
aufschlagen und oben draufgeben (am schönsten
mit Spritzbeutel und grober Sterntülle). Dann
die abgeschnittenen Deckel wieder auflegen und
leicht mit Puderzucker bestäuben. Und fertig
sind die Semlor. Und jetzt bei einer guten
Tasse Kaffee geniessen und von Schweden träumen
:)
Und so sollten sie dann aussehen (wobei unsere
ersten Versuche zugegebenermassen bei weitem
nicht so ästhetisch waren - auch hier gilt
“Übung macht den Meister”).
Rezept und Backanleitung by Petra Fuelbert.
“Semlor - one for you and one for me”
Für welche Geschenke verschleudern Sie dieses Weihnachten Ihr Geld?
Warum nicht einmal die beschenken, die es wirklich nötig haben?
Mein Vorschlag: Spenden Sie dieses Jahr etwas für das Projekt LifeStraw. Damit helfen Sie Kindern und Familien zu überleben.
-> Mehr Infos dazu und Links gibts im Schwesterblog.
Die Sonntagsschule für den zweiten Advent: Lussekatter mit echt schwedischem Rezept
Wir wollen uns mit einem klassischen schwedischen Backwerk befassen, dem Lussekatter (auch als Lussekatt, Lussebulle, Lussekuse, Saffranskuse oder Julkuse bezeichnet).
Die klassischen schwedischen Lussekatter werden insbesondere am Luciawochenende verzehrt, sind aber die ganze Adventszeit hindurch eine willkommene Leckerei auf dem Speiseplan. Nachdem Lucia am nächsten Sonntag (13. Dezember) gefeiert wird, ist es nun höchste Zeit sich dem Backen der Lussekatter zuzuwenden.
Vor dem Rezept aber noch etwas Hintergrundinformation: Lussekatter werden aus Hefeteig hergestellt und in vielen verschiedenen Formen gebacken. Die “klassische” Form ist die eines geschwungenen “S” mit je einer Rosine in den Rundungen. Wenn nun zwei solche “S”-förmigen Lussekatter nebeneinander gelegt werden, nennt man die Form Gullvagn (“Goldwagen”), Julvagn (“Weihnachtswagen”) oder Julkors (“Weihnachtskreuz”). Besonders wichtig ist übrigens das Saffran, das im Teig enthalten ist.
Hier nun unser bewährtes Hausrezept. Der Ansatz reicht - je nach geformter Grösse der einzelnen Stücke - für 30-40 Lussekatter. Gegebenenfalls die Mengenansätze auf die gewünschte Menge umrechnen.
Für den Teig benötigen Sie:
1 Gramm Saffran
150 Gramm Butter
500 ml Milch
Ein Hefewürfel (50 Gramm)
Eine Prise Salz
150 Gramm Zucker
875 Gramm Mehl
Fürs Bestreichen und zur Verzierung benötigen Sie:
1 Ei
Eine Handvoll Rosinen
Und so gehts:
Saffran mit dem Zucker vermengen. Ggf etwas von der Milch zugeben.
Butter schmelzen und Milch zugeben. Temperatur sollte nicht über 40 Grad gehen.
Zucker/Saffran Mischung beigeben. Hefe einbröckeln. Das Ganze in der Küchenmaschine (oder mit einem Handrührgerät) kneten.
Nach und nach die restlichen Zutaten für den Teig zugeben. Milch immer so zusetzen, dass die Konsistenz des Teigs “knetbar” bleibt. Wenn der Teig geschmeidig ist, eine relativ glatte Oberfläche bekommen hat und sich von der Schüssel zu lösen beginnt, aufhören zu kneten/rühren. Teig mit Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten gehen lassen.
Dann den Teig auf einer gut mit Mehl eingestäubten glatten Fläche nochmals von Hand durchkneten. Kleine Teigstücke nehmen und die Lussekatter formen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen Ofen auf ca. 225 Grad vorheizen. Bevor das Backwerk in den Ofen kommt, die Rosinen an den gewünschten Stellen in den Teig zur Verzierung eindrücken. Dann Ei aufschlagen, verrühren und die Lussekatter dünn einstreichen.
Die Lussekatter benötigen ca. 10-15 Minuten Backzeit (je nach Grösse und je nach Ofen -> Probieren).
In Ruhe abkühlen lassen und dann geniessen!
Einen besinnlichen zweiten Advent und eine gute Vorbereitung auf die kommende Woche und das Luciafest!
- So in etwa sollten sie aussehen, wenn sie
fertig gebacken sind -
1. Advent: Julmarknad und Skyltsöndag in Arvidsjaur
So haben wir uns entschlossen, zum Skyltsöndag dieses Jahr den Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur zu besuchen und eine Reportage zu machen. Das Wetter hat es uns zugegebenermassen nicht leicht gemacht. Nachdem es die letzten 3 Wochen immer um die null Grad hatte, ist das Thermometer gestern richtig gefallen. Und so waren es in Arvidsjaur heute gegen 15 Uhr so um die minus 15 Grad. Die ersten richtig kühlen Wintertage kosten immer etwas Eingewöhnung und Umstellung. Und so ist uns heute die Kamera fast in der Handschlaufe angefroren :) Aber wir scheuen keinen Einsatz und haben für Sie sogar einen kleinen Film gedreht.
Nun müssen wir unseren Lesern in Deutschland aber noch erklären, was sich hinter dem Begriff Skyltsöndag eigentlich verbirgt. Am Skyltsöndag - klassischerweise das letzte Wochenende im November - werden die Schaufenster („Skyltfönster“) auf den Weihnachtsschmuck umgestellt. Es hat sich eingebürgert, dass auch viele Privathäuser an diesem Wochenende den Weihnachtsschmuck in Form von bunten Aussenbeleuchtungen anbringen. Der erste Skyltsöndag wurde übrigens 1953 in Stockholm gefeiert. Und wie bereits bei der Einführung des Skyltsöndag im Jahre 1953 fiel er auch dieses Jahr auf den ersten Advent.
All das wurde nun heute mit dem Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur gefeiert, auf dem - trotz der kühlen Temperaturen - reger Andrang herrschte. Aufgefallen ist uns, dass keine klassischen Weihnachtslieder zu vernehmen waren. Einen Weihnachtsmann mit langem Bart gab es allerdings :) Ansonsten waren auffallend viele Besucher mit auffallend grossen Hunden vertreten (was aber völlig geschmeidig und problemlos war).
-> Hier gehts zur Bildergalerie vom Weihnachtsmarkt in Arvidsjaur
-> Klick här så kommer du till bildspelet från julmarknaden i Arvidsjaur
Ausserdem haben wir für Sie einige bewegte Bilder eingefangen:
-> Und hier gehts zum Film (YouTube) / Här kommer du till filmen (YouTube)
Glad Pingst! / Frohe Pfingsten!
Påskdagen / Ostersonntag
„Die Legende berichtet von einem Gespräch
der Maria Magdalena
mit dem römischen Kaiser Tiberius.
Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist
auferstanden!“
Der Kaiser zweifelte daran, dass ein
Sterblicher
von den Toten auferstehen kann.
Darauf sagte Maria Magdalena:
„Es ist genau so unmöglich, als wenn
dieses weiße Ei jetzt rot würde!“
Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.“
Ostergrüsse aus Lappland: Oster-Edition 09 - Wünschen Sie „Frohe Ostern“!
„Die Legende berichtet von einem Gespräch der
Maria Magdalena mit dem römischen Kaiser
Tiberius.
Sie gab ihm ein Ei und rief: „Christus ist
auferstanden!“
Der Kaiser zweifelte daran, dass ein
Sterblicher von den Toten auferstehen kann.
Darauf sagte Maria Magdalena: „Es ist genau so
unmöglich, als wenn dieses weiße Ei jetzt rot
würde!“
Im nächsten Augenblick wurde das Ei rot.“
Daher hat uns das rote Ei zum Thema Ostern 2009
verfolgt; ein in dieser Form neues und
unverbrauchtes Motiv zum Thema Ostern.
Motive mit Tiefgang,
die Sie für Osterkarten, Anzeigen im
Zusammenhang mit Ostern oder Webseiten rund
um das Thema Ostern anwenden können.
Das in den Vorschaubildern enthaltene Logo ist
in den Ihnen zur Verfügung gestellten Daten
natürlich nicht enthalten.
Sie können alle Motive für die von Ihnen
gewünschte Verwendungsform lizenzieren. Wenn
Sie schnell sind, können Sie ein oder mehrere
Motiv(e) auch exklusiv für eine bestimmte Zeit
lizenzieren. Für Bestellungen und Anfragen
nutzen Sie bitte das Kontaktformular.
-> Und hier gehts zur
Oster-Edition-2009
Trettondedag jul / Hl. Drei Könige
(Symbolisch: Die Hl. Drei Könige in
Lappland)
Sind denn
Weihnachten und die Weihnachtszeit jetzt
vorbei? Kommt drauf an, wo man wohnt :) In
Schweden beginnt jetzt nämlich ein sehr
interessanter Teil der Weihnachtszeit.
Heute wird - auch in Schweden - der
Trettondedag jul, d.h. der dreizehnte Tag nach
Weihnachten gefeiert. In den meisten Ländern
ist die Weihnachtszeit damit beendet. In
Schweden, Finnland und Teilen von Norwegen geht
es aber mit Weihnachten noch eine Woche weiter.
Die Weihnachtszeit in Schweden geht nämlich
noch bis zum Tjugondedag Knut, d.h. dem
zwanzigsten Tag nach Weihnachten, weiter. Die
geschichtliche Erklärung geht dahin, dass die
frühe Kirche in dieser Region mit einem Fest
der Wikinger konkurrieren wollte, und daher die
Weihnachtszeit ausgedehnt hat. Eine andere
Erklärung geht dahin, dass der Namenstag von
Knut im 16. Jahrhundert vom 7. Januar auf den
13. Januar verlegt wurde und damit auch die
Weihnachtszeit ausgedehnt wurde.
In jedem Fall warten alle Kinder sehnsüchtig
auf diese Zeit, denn nun beginnt des
julgransplundring („Weihnachtsbaumplündrung“).
Der Weihnachtsbaum wird “geplündert”: Das
bedeutet, die Kindet dürfen sich nun die am
Weihnachtsbaum aufgehängten Süssigkeiten vom
Baum “pflücken”. Zudem nutzen viele Vereine -
so auch am 11. Januar hier in Malå in Folkets
hus - das julgransplunding als willkommene
Gelegenheit sich zu treffen, und gemeinsam die
Weihnachtszeit abzuschliessen.
Der letzte Tanz um den Weihnachtsbaum folgt der
alten Weise:
Nu är glada julen slut, slut, slut,
julegranen bäres ut, ut, ut.
Men till nästa år igen,
kommer han vår gamle vän.
För det har han lovat.
Und dann ist es an der Zeit den - mittlerweile
in der Regel sichtlich gealterten -
Weihnachtsbaum “aus dem Haus zu werfen” (wenn
auch nicht ganz so theatralisch wie in der
bekannten Fernsehwerbung eines bekannten
Möbelhauses).
God Jul! / Fohe Weihnacht!
24:e december 2008: Vi önskar alla läsare God Jul!
Geseende Kerfees! - Gëzuar Krishlindjet! -
Gozhqq Keshmish! - I'D Miilad Said! Nabidà! -
Shenoraavor Nor Dari! - Bones Navidaes! - Mbung
Mbung Krismie! - Shuvo Baro Din! - Vasel
Koleda! - Mi wisim yufala eerywan one gutfala
Krismas! - Nedeleg laouen! - Bogem h n mh m! -
Danistayohihv! - Hoesenestotse! - Glædelig Jul!
- Fröhliche Weihnachten! - Merry Christmas! -
Jutdlime pivdluarit! - Gajan Kristnaskon! -
Rõõmsaid Jõulupühi! - Gledhilig jól - Hyvää
Joulua! - Zalig Kerstfeest! - Joyeux Noël! -
Bon Nadâl! - Noflike Krystdagen! - Gilotsavt
Krist'es Shobas! - Kala Christougenna! - Barka
da Kirsimatikuma! - Mele Kalikimaka! - Mo'adim
Lesimkha! - Okresmesa ombwa! - Shubh Naya
Baras!m - Vrolijk Kerstfeest! - Selamat Hari
Natal! - Nollaig Shona Dhuit! - Buon Natale! -
Sugeng Natal! - Ojenyunyat Sungwiyadeson
homungradon nagwutut! - Shinnen omedeto! - Gute
Vaynakhtn! - Seng Dan Fai Lok! - Bon nadal! -
Noeli Nziza! - Isangle Krismen! - Bon Natale! -
Appi Krismes! - Sretan Bozic! - Seva piroz
sahibe! - Bon Nadel! - Wanikiya tonpi
wowiyuskin! - Prieci'gus Ziemsve'tkus! -
Linksmu Kaledu! - Amazalibwa Agesanyu! - Schéi
Krëschtdeeg! - Selamat Hari Natal! - Nixtieklek
Milied tajjeb! - Salama' Natal! - Kung His Hsin
Nien! - Nollick ghennal! - Streken Bozhik! -
Kia orana e kia manuia rava! - God Jul! -
Festusu Natale! - Ungil Kurismas! - Esimano
olyaKalunga gwokombandambanda! - Krist Yesu Ko
Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva! -
Wesolych Swiat! - Boas Festas! -
Mata-Ki-Te-Rangi! - Sumaj kausay kachun Navidad
ch'sisipi! - Bella Festas daz Nadal! - Craciun
fericit! - Bachtalo krecunu Thaj! - Bonu
nadale! - Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
- Buorit Juovllat! - Nollaig chridheil! -
I'Taamomohkatoyiiksistsikomi! - God Jul! -
Schöni Wienacht - Sretam Bozic! - Bon Natali! -
Vesele Vianoce! - Vesele bozicne praznike! -
Feliz Navidad! -
Krismas Njema Na Heri! - Maligayang Pasko! - Ia
ora i te Noera! - Suksan Wan Christmas! -
Prejeme Vam Vesele Vanoce! - Veseloho Vam
Rizdva! - Nadolig LLawen! - Kellemes
Karacsonyiunnepeket! - Chuc Mung Giang Sinh! -
Quyanalghii Kuusma! - Winshuyu sa Svyatkami! -
Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!
Einweihung der renovierten Kirche in Malå / Återinvigning av Malå kyrka
Heute wurde die Einweihung der renovierten Kirche in Malå gefeiert mit einem Themengottesdienst zum „Frälsakransen“. Der Gottesdienst wurde von Bischof Hans Stiglund (Luleå) und dem scheidenden Kyrkoherden Christer Svensson zelebriert. Einige Eindrücke.
Biskop Hans Stiglund och kyrkoherde Christer
Svensson.
Bischof Hans Stiglund und Kyrkoherde Christer
Svensson.
Biskop Hans Stiglund predikar. Bischof Hans
Stiglund predigt.
Kyrkokören tillsammans med Malå Gospel.
Der Kirchenchor zusammen mit dem Malå
Gospelchor.
Kyrksoppa i församlingshemmet.
Mittagessen im Gemeindehaus.
Efterskörd: Gudstjänst i Underjordskyrkan till minne av Sankta Anna
(Foto: Henning Wüst; Text: Inga-Britt Hultmar)
Inbjudan - 27:e juli - Sankta Anna dagen / Einladung - 27:e Juli - Tag der Hl. Anna
Den 26:e firas Sankta Anna-dagen. Underjordskyrkan i Kristineberg har namnet Sankta Anna efter gruvarbetarnas skyddshelgon. Därför firar vi nu den 27:e en speciell gudstjänst för alla kristna, som har regionen på hjärtat.
Gud har talat i Kriberg.
Gudstjänsten ska påminna oss om Guds budskap till alla människor - spec. de som bor kring Kriberg. Predikan i gudstjänsten handlar om detta.
Specialpris: 50 kr - Guidning i underjordskyrkan ingår.
Gottesdienst zum Gedenktag der Hl. Anna am 27. Juli, 15 Uhr in der unterirdischen Kirche (Untergrundkirche) in Kristineberg
Am 26. Juli ist der Gedenktag der Hl. Anna. Nach dieser Heiligen, welche die Schutzpatronin der Bergleute ist, ist die unterirdische Kirche (Untergrundkirche) in Kristineberg benannt. Deswegen feiern wir am 27. Juli einen Gottesdienst für alle Christen, denen die Region auf dem Herzen liegt.
Gott hat gesprochen in Kristineberg.
Der Gottesdienst soll uns erinnern an Gottes Botschaft für alle Menschen, besonders für diejenigen, die rund um Kristineberg wohnen. Die Predigt wird sich speziell diesem Thema widmen.
Sonderpreis: 50 Kronen (Führung in der unterirdischen Kirche (Untergrundkirche) ist im Preis enthalten.
Malå församling har flyttat till församlingshemmet
Kyrkokör i Malå Kyrkan
Tjugondedag Knut
"Nu är glada
julen slut, slut, slut
julegranen bäres ut, ut, ut.
Men till nästa år igen,
kommer han vår gamle vän.
För det har han lovat."
Ab dem Tjugondedag
Knut wird in Schweden der Christbaum
geplündert. Nun sind die Weihnachtsfeiern
beendet.
Weihnachtsstern
Tomte sova nu / Der Weihnachtsmann macht Ruhepause
God Jul!
Samma natt var några herdar ute på fälten utanför staden och vaktade sina får. Plötsligt stod en ängel framför dem, och Guds härlighet lyste omkring dem. De blev fruktansvärt rädda, men ängeln lugnade dem.
Var inte rädda!, sa han. Jag kommer till er med en fantastisk nyhet, och den gäller alla! I natt har Frälsaren fötts i Betlehem. Han är Messias, Herren. Ni kommer att känna igen honom på att han är lindad och ligger i en krubba.
Plötsligt var ängeln omgiven av en himmelsk armé av änglar som lovprisade Gud. Ära ske Gud i höjden, sjöng de, och fred på jorden bland människor som han älskar. När alla änglar hade farit ifrån dem upp till himlen, sa herdarna till varandra: Kom! Nu går vi till Betlehem! Vi måste se det fantastiska som hänt och som Herren har låtit oss få veta! De sprang in till staden, och hittade Maria och Josef och barnet i krubban.
Herdarna berättade för alla vad de varit med om, och vad ängeln sagt om barnet. Alla häpnade över herdarnas ord, men Maria behöll allt som hänt för sig själv. Hon lade det noga på minnet och tänkte ofta på det. Herdarna vände sedan tillbaka till sina får. De tackade Gud för allt de hade fått se och höra, precis som ängeln hade sagt.
Zu jener Zeit
ordnete Kaiser Augustus an, daß alle Menschen
in seinem Reich gezählt und für die Steuer
erfaßt werden sollten. Diese Zählung war die
erste und wurde durchgeführt, als Quirinius
Statthalter der Provinz Syrien war. Und alle
gingen hin, um sich einschreiben zu lassen,
jeder in die Heimatstadt seiner Vorfahren. Auch
Josef machte sich auf den Weg. Aus Galiläa, aus
der Stadt Nazaret, ging er nach Judäa in die
Stadt Davids, nach Betlehem. Denn er stammte
aus der Familie von König David. Dorthin ging
er, um sich einschreiben zu lassen, zusammen
mit Maria, seiner Verlobten; die war schwanger.
Während sie dort waren, geschah es, daß für
Maria die Zeit der Entbindung kam. Sie gebar
ihren Sohn, den Erstgeborenen, wickelte ihn in
Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im
Stall. Denn in der Herberge hatten sie keinen
Platz gefunden.
In jener Gegend waren Hirten auf freiem Feld,
die hielten Wache bei ihren Herden in der
Nacht. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen,
und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie,
und sie fürchteten sich sehr.
Aber der Engel sagte zu ihnen: »Habt keine
Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für
euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der
Retter geboren worden, in der Stadt Davids:
Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen,
an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein
neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln
gewickelt in einer Futterkrippe.«
Und plötzlich war bei dem Engel ein ganzes Heer
von Engeln, all die vielen, die im Himmel Gott
dienen; die priesen Gott und riefen: »Groß ist
von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel;
denn sein Frieden ist herabgekommen auf die
Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und
liebt!« Als die Engel in den Himmel
zurückgekehrt waren, sagten die Hirten
zueinander: »Kommt, wir gehen nach Betlehem und
sehen uns an, was da geschehen ist, was Gott
uns bekanntgemacht hat!« Sie liefen hin, kamen
zum Stall und fanden Maria und Josef und bei
ihnen das Kind in der Futterkrippe.
Als sie es sahen, berichteten sie, was ihnen
der Engel von diesem Kind gesagt hatte. Und
alle, die dabei waren, staunten über das, was
ihnen die Hirten erzählten. Maria aber bewahrte
all das Gehörte in ihrem Herzen und dachte
immer wieder darüber nach. Die Hirten kehrten
zu ihren Herden zurück und priesen Gott und
dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen
hatten. Es war alles genauso gewesen, wie der
Engel es ihnen verkündet hatte.
---
Es scheint so zu sein, dass - wie wir heute
leider schon hören mussten - manche
Weihnachtskarte und manche Weihnachtsmail
(noch?) nicht angekommen sind, daher auch auf
diesem Wege:
Allen Freunden, Verwandten und Mitlesern
gesegnete Weihnachten!
Nachlese: Tysk Adventsgudstjänst 21.12.
Adventliche
Stimmung mit dem Weihnachtsdorf.
Kyrkoherde Christer
Svensson und Bernd Klotz.
Blick auf die vorbereiteten Tische für das
Adventsfest mit Fika im Församlimgshemmet.
Inbjudan: Tysk Adventsgudstjänst 21.12., kl. 19:00
Luciatåg och Musikskolans Julkonsert i Malå
Anschliessend
führte der Luciatåg in die Kirche. Sehr
ergreifend und sehr schön.
Beim Auszug hatte
es die Lucia - wie man sieht - eilig :)
Und hier noch ein
spontanes Motiv nach der Veranstaltung. Der
Lichterkranz hat jetzt Feierabend bis zum
nächsten Jahr.
Technische
Anmerkung: Die neue Nikon D40X ist vor ein paar
Tagen eingetroffen und hatte heute ihren ersten
richtigen Einsatz. Alle Aufnahmen mit dem
18-55mm Standardobjektiv und alle ohne Blitz
(um nicht zu stören) und daher mit ISO 3200
(daher etwas körnig, hier aber ohne
Nachbearbeitung) aus der Hand geschossen.
Belichtung durchweg 1/10 bis 1/25. Ehrlich
gesagt bin ich von der Qualität unter diesen
widrigen Umständen geradezu begeistert!
Brücken bauen...
Land der Regenbogen...
Sonntägliches Bild...
Kristineberg
Am 29. November 1946 wurde nach einer am Vorabend vorgenommenen Sprengung in einer Tiefe von 107 Metern eine über 2 Meter grosse Gestalt an der Wand sichtbar. Die Grubenarbeiter erkannten in der Gestalt ein Christusbild mit ausgestrecktem Arm. Das Bildnis war aus einem speziellen Gestein. Das Geschehen sprach sich herum und ein Bericht in der lokalen Presse erschien. Einige Hundert Besucher besuchten diesen Ort, der nur sehr beschwerlich erreichbar war. Das Bildnis verblasste innerhalb weniger Wochen und der gesprengte Raum wurde nach 8 Wochen vorschriftsmässig aufgefüllt.
Leider gibt es nur sehr wenige Originalfotos aus der damaligen Zeit. Unten ist eines davon zu sehen.
Unweit der damaligen Fundstelle wurde 1990 eine unterirdische ökumenische Kapelle in einem ehemaligen Werkstattraum des Bergwerkes eingerichtet. Die Kapelle kann während der Sommermonate besucht werden.
Interessanterweise gibt es zu diesem Ereignis eine stimmige Prophezeiung in der es heisst, dass sich Christus mehrere Male zeigen werde.
Doch damit ist die Begebenheit noch nicht beendet: Im Jahre 1968 wurde beim Umbau eines Ladengeschäftes im Ort Kristineberg unter einer Tiefkühltruhe eine Marmorplatte gefunden, auf der dieselbe Gestalt zu erkennen ist, wie 1946 in der Grube. Diese Marmorplatte ist heute in der Kirche in Kritineberg zu sehen.
Die Ereignisse sind sehr bedenkenswert. Beucher, die während der Sommermonate nach Lappland kommen, sollten Kristineberg unbedingt einen Besuch abstatten.