Wochenrückblick KW 49: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting
Das Wetter bessert sich. Zumindest aus touristischer Sicht. Gestern fegte das erste richtige Schneegestöber des Jahres über uns hinweg und nun haben sich einige cm Schnee angesammelt. Den Prognosen nach bleibt der Schnee auch liegen und Lappland erweist sich - dem Klimawandel zum Trotz - noch immer als schneesicher. Auf den umliegenden Skihängen laufen die Schneekanonen trotzdem seit Tagen im Dauerbetrieb, denn für die Pisten reicht der Schnee noch nicht. Einige erste Hundeschlitten sind auch schon unterwegs. Die Schneeskoter bleiben aber einstweilen noch in der Garage, denn für die Ketten wäre es pures Gift, jetzt schon zu fahren. Immerhin: Die Tourismussaison scheint auch dieses Jahr wieder gerettet :)
Thema Fotografie: Vor einigen Tagen hatten wir ein - zumindest für uns - ungewöhnliches Casting. Für einen grossen Reitverein sollten Bilder für Weihnachtskarten und einen Kalender geschaffen werden. Aber da durfte natürlich nicht jedes Pferd mit aufs Foto. Nein, ein Casting wurde durchgeführt. Viele Pferde mit ihren Besitzern und jeder wollte natürlich seinen Liebling in der Auswahl haben (weswegen die Auswahl strikt der Kunde gemacht hat). Etwas ungewohnt das Ganze. Mit Menschen und Hunden haben wir ganz gute Routine. Aber die Kommunikation mit Pferden hat sich als bedeutend herausfordernder erwiesen. Wenn Frau Lapplandblog nicht das beneidenswerte Händchen für Tiere hätte, hätte die Aktion mindestens zehnmal so lange gedauert. Unser Eindruck: Pferde sind bedeutend sturer, als alle Tierarten, die wir bislang vor der Linse hatten :) Nichtsdestotrotz ist das Shooting zur grossen Zufriedenheit unseres Kunden verlaufen und im Bild ist der Gewinner zu sehen, der es auf die Weihnachtskarten geschafft hat (allerdings nicht mit dieser Pose).

„Shooting Star“
Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47
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Das liebe Wetter
Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.
Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser).
Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.
Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier
Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren
Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?
Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:
- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.
- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.
- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn.

„Inside the old house“
Schliesslich noch in eigener Sache
Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei.
Taxi bitte! - Lappländische Familiengeschichten

„Taxi bitte! - Symbiose in der Natur“
Behind the scenes: Heute aus dem lapplädischen Familienleben.
Aber zuerst die Vorgeschichte. Wer bei schönem Wetter schon einmal den Landeanflug auf einen der Flugplätze im Inland von Västerbotten oder Norrbotten erlebt hat, weiss es aus eigener Anschauung: Die Oberfläche Lapplands besteht zu einem ziemlich grossen Teil aus Wasser.
Das hat verschiedene Folgen. Eine davon ist die manchmal auftretende Schnakenplage im Sommer. Eine andere - weniger bekannte - sind Frösche und Kröten. In manchen Jahren quakt und hüpft es einfach überall. Der regenreiche Frühling und Vorsommer haben das in diesem Jahr zusätzlich begünstigt. Ab Juli schlüpfen die Kleinen Frösche und Kröten. Ein wahrer Augenschmaus.
An einem der letzten richtig heissen Tage (vor ca. 3 Wochen) waren wir an einer entlegenen Stelle (sehr schöner Sandstrand) am Vindelälven unterwegs. Ein wahrer Traum, besonders auch für die Vierpfoter. Die Hunde haben mit Hingabe im Sand gebuddelt und sich gewälzt. Und hier hat sich die im Bild festgehaltene "Symbiose" ergeben.
Wieder auf dem Rückweg ist Frau Lapplandblog das neu gegründete Taxiunternehmen ins Auge gefallen. Ein kleiner Frosch (oder eine Kröte?) hatte sich offensichtlich für eine Innovation bei der Fortbewegung entschieden. Statt selbst zu hüpfen (anstrengend!) thronte er (oder sie) auf dem Rücken unserer Hündin und liess sich den Fahrtwind um den Kopf wehen. Zufall oder gewollt? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ein interessantes und schönes Erlebnis. Und keine Sorge: Wir haben den kleinen Hüpfer an einer fechten Stelle wieder behutsam ins Gras gesetzt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Umwelt, oder einen Touristen

„Naturreservat Lappland?“
Behind the scenes: Lappland wird gerne als “die letzte Wildnis Europas” beschrieben und beworben. Und in weiten Teilen stimmt das auch noch. Trotzdem sind auch hier leider Missstände zu beklagen. Und das auch noch ausgerechnet aus der “Öko-Ecke”. Konkret geht es um den Ausbau der Windkraft, die derzeit hier (wie lange noch?) hoch im Trend liegt.
Um ganz deutlich zu sein: Im Vergleich zur Atomkraft sind mir Windkraftwerke immer noch hundertmal lieber. Keine Diskussion.
Dass aber ausgerechnet in landschaftlich sehr schönen Gegenden mit erhaltungswürdiger Flora und Fauna die Windparks aus dem Boden schiessen, ist sehr bedauerlich.
Kürzlich hat es es ein Besucher kurz und bündig auf den Punkt gebracht: “Die Windkraft-Regionen in Lappland sind für mich als Besucher und Tourist gestorben. Hierher komme ich sicher nicht wieder.”
Umso mehr schade, als die unschönen “Stahlspargel mit Flügeln” für die nächsten 25-35 Jahre festbetoniert sind. So werden ganze Landstriche touristisch unbrauchbar gemacht. Aber es kommt noch schlimmer.
Einige Biologen und Naturkundler, die in den vergangenen Wochen hier zu Besuch waren, und für die wir in einigen Dokumentationsprojekten gearbeitet haben, zeigten sich sehr bestürzt über die immense Naturzerstörung. Kilometerlange Wege werden gezogen. Für die Hochspannungsleitungen entstehen breite Schneisen, die nicht nur hässlich sind, sondern Lebensräume seltener Arten zerschneiden und zerstören.
Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der permanenten Lärmentwicklung (gerade auch im tieffrequenten Bereich), den Lichtreflexen und dem Elektrosmog.
Leider gilt es auch hier, der Realität und den Fakten ins Auge zu sehen. Auch wenn es für manche unbequem sein mag. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen werden ihre Spuren hinterlassen. Frage sich nur, zu was das führen wird.

„Zerstörte Natur“
Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein

„Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein“
Behind the scenes: Von unserem Projekt zur fotografischen Dokumentation des Rückbaues und der Renaturierung von ehemaligen Tagebaugeländen in Lappland und den damit verbundenen Tücken hatte ich hier schon einmal berichtet.
Die Tage hat es mich wieder einmal dorthin verschlagen. Ehemalige Grubengelände sind eine sehr tückische Sache. Der Tagebau wird nach und nach mit riesigen Massen Schutt, Abraum uns Erde verfüllt. Die Flächen wachsen dann relativ schnell wieder zu und werden zu Biotopen für allerlei Pflanzen und Tiere. Das Ergebnis sieht nach einigen Monaten wieder beinahe wie normaler Erdboden aus.
Die Tücke liegt aber darin, dass dieser Boden an manchen Stellen extrem instabil ist. Durch beständige Senkungen im Boden können sich grosse Hohlräume unter der Oberfläche bilden, die einen Menschen einfach verschwinden lassen können. Beim Umherstreifen sind also genaue Geländekenntnis und extreme Vorsicht gefragt. Ausreichende Sicherungsmassnahmen sind Pflicht.
Fotografisch rechnet sich die Mühe dann aber oft in Form von sehr schönem fotografischem “Beifang”. Unser Hauptauftrag ist in diesem Falle die langfristige Dokumentation der Verwandlung von Abbaugebiet in Biotop. Allerdings bieten sich auch darüber hinaus oft sehr reizvolle Anblicke. Das durch den erz- und mineralhaltigen Boden angereicherte Grubenwasser, das nach wie vor durch die Verfüllung durchsickert, birgt unglaubliche Farbeffekte und schafft bizarre Mondlandschaften im Makro- wie im Mikrokosmos. Für manche Perspektiven sind die Anglerhosen aber unabkömmlich es darf im Schlamm gewatet werden.
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Howling Wolf - Aus der Not eine Tugend machen

„Howling Wolf in Lappland“
Behind the scenes: Auch freie Tage ohne Fotoauftrag können echte fotografische Herausforderungen beinhalten, oder: Aus der Not eine Tugend machen.
Einer der ersten richtig schönen Tage des Jahres. Bezauberndes Wetter in Lappland. Sonnig und leichter Wind. Ein abgelegener Fluss. Familie unterwegs.
Einer der uns begleitenden Vierpfoter witterte eine Herde Rentiere (oder anderes Getier...) auf der anderen Seite des Flusses, warf den Kopf elegent nach hinten und begann lautstark zu jaulen. Herrlich. Und zudem ein herrliches, ungestellt-natürliches Fotomotiv.
Es gab nur ein klitzekleines Problem. Ein paar Minuten vorher hatte sich Vierpfoter Nummer 2 beherzt ins Wasser geschwungen und meine Kamera dabei mit einem kräftigen Schwung Wasser gebadet. Im Objektiv befand sich vermutlich genug Wasser, um ein angereichertes Feuchtbiotop über längere Zeit aktiv halten zu können.
Blick durch die Linse? Düster und “nebelig”. Potentieller Totalschaden. Eigentlich nicht so berauschend, aber wie geschaffen für genau diese Situation. Und so entstand denn die Aufnahme des “Howling Wolf”. Und die Kamera ist übrigens gerade mit Trocknen beschäftigt.
Lehre: Aus der Not eine Tugend machen, d.h. mit dem vorhandenen Equipment im befindlichen Zustand das Beste herausholen.
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En promenade

„En promenade“
Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?
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My dear cat - You're watching too many films on YouTube

„My dear cat - You're watching too many films on YouTube“
Behind the scenes: -->> Achtung „cat-content“ <<--
Klarer Nachahmer unser Kater. Insgeheim hat unsere Lappland-Katze wahrscheinlich all die vielen Filmclips auf YouTube gesehen, in denen irgendwelche Katzen auf irgendwelchen Computern herum turnen :) Und das wollte er dann endlich auch einmal selbst ausprobieren.
Im Ernst: Wegen der zahlreichen Nachfragen, wieder einmal ein aktuelles „Katzenbild“. Nicht gestellt übrigens. Als wir zur Tür hereinkamen, sass er da. Ob er insgeheim eine Mail schreiben wollte, ist nicht bekannt.
Hausbesetzung / Squatting

„Squatting“ - You can license this picture
Behind the scenes: Another one from the golden autumn.
Btw this one is converted with kbarni’s iNDA-Plugin for Bibble. kbarni ported the well known GIMP Plugin to Bibble (imho the worlds best RAW-converter). iNDA is very easy to use and gives very descent results.
If you’re looking for a more sophisticated Plugin for b/w-conversion within Bibble you ought to have a look at Sean Puckett’s Andrea Plugin (the standard version is now included in the Bibble 5.1 package). Andrea includes a lot of film and paper simulations but is therefore a bit more complicated in the usage.
Leave me alone (Warning: Cat content!)
Einige Leser hatten sich nach dem Wohlbefinden unseres Fotomodelles erkundigt. Angesprochen darauf, ob wir ihn wieder einmal ablichten dürften lautete der Kommentar nur schlicht: „Leave me alone“.
Allen Leserinnen und Lesern ein schönes und inspirierendes Wochenende!
Cute and snappish: model-shoot / Scharf und bissig: Model-Shoot

Behind the scenes: Had a quite unusual model-shoot this week. Has been about this very cute and at the same time very snappish common viper. Thanks to the circumstances we had a good time together, because it had already been quite cold which ment that my viper-friend had been relatively slow in motion.
Hatte einen etwas unüblichen Model-Shoot diese Woche. Es ging um diese possierliche zugleich aber ziemlich bissige Kreuzotter. Dank der Umstände hatten wir eine gute Zeit zusammen, denn es war schon recht kalt und mein Schlangenfreund war in seinen Bewegungen sehr verlangsamt.
Sommer in Lappland XVI - Ausgebrütet
Sommer in Lappland XI - Take a break

Behind the scenes: Eine kleine Pause auf der Fahrt. In der Nähe von Lycksele. Ein Parkplatz an einem See. Einige Möwen segeln und kreisen. Und natürlich machen auch sie eine Pause. Frau Lapplandblog sah sie dort sitzen und regte ein paar Fotos an. Zuvor sprach sie vermutlich mit der Möwe. Denn die blieb tatsächlich in aller Ruhe sitzen und liess sich von meinen fotografischen Annäherungsversuchen nicht irritieren. Ein beruhigendes Stilleben.
Die Flugsaurier schlagen wieder zu...
Hier hatte sich ein Flugsaurier unbekannter Gattung auf der Fensterscheibe niedergelassen. Da das Makro sowieso gerade auf der Kamera war, drängte sich das Motiv geradezu auf :)

Die kleine Flugschule: "Ready for take off?"

Auerhennen Gelege
In der Nähe eines kleinen Flusslaufes flog plötzlich ungefähr einen Meter vor mir eine Auerhenne laut protestierend auf. Ich hatte Sie nicht bemerkt, denn Auerhennen sind durch die Farbe ihres Federkleides sehr gut getarnt (und ich muss zugeben, dass ich auch gerade das Kranichpärchen am Fluss beobachtet habe).
Einen Schritt weiter lag also die Stelle, an der die Henne gerade aufgeflattert war. Am Fusse eines Baumes ein schlichtes Nest aus kleinen Zweigen, einige kleine Federchen und - die Hauptsache - vier prachtvolle Eier, ungefähr in der Grösse von “normalen” Hühner-Speiseeiern. Nun war Eile angesagt, denn ich wollte die Henne nicht beim weiterbrüten stören. Schnell mehrmals geknipst und dann möglichst schnell wieder diese Stelle verlassen.
Auerhahn und Birkhahn gibt es hier übrigens noch zuhauf und Lappland ist ein echtes Paradies für Naturfotografen (auch wenn ich mich eigentlich nicht zu dieser Spezies rechne; aber wer lässt sich die Gelegenheit schon entgehen :).
Vielleicht ist das Gelege auch eine Symbolik für das morgige Pfingstfest: Etwas ist im Werden.
Allen Leserinnen und Lesern „Frohe Pfingsten!“
- Das ist das Auerhennen Gelege herangezoomt - 
- Und so sieht das Nest in der Totale aus -
Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland
Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.
Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.
Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).
Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.
„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.

Birkhuhn (Birkhahn (Orre)) oder Auerhahn (Tjäder)?
Für den flüchtigen Betrachter scheint der markante rote Punkt über den Augen ein deutliches Merkmal zu sein. Aber Achtung: Der rote Punkt kommt sowohl bei Auer- wie Birkhahn vor.
Der Auerhahn hat - im Unterscheid zum Birkhahn - eine grün schimmernde Brustpartie, die aber oft nicht so dutlich zu sehen ist.
Ein brauchbares Unterscheidungsmerkmal ist die Grösse: Bringt es der Auerhahn auf 3,5-5 Kg Lebensgewicht, ist der Birkhahn deutlich kleiner mit 1-2 Kg. Der Birkhahn hat zudem das charakteritische weisse Flügelband (was im Flug gut zu erkennen ist).
Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist aber auf dem Bild sehr schön zu sehen: Der Birkhahn hat den besonderen “gespaltenen” Schwanz (ornithologisch richtiger wäre wohl die Bezeichnung “Steuerfedern”).

Reportage: Mit Laptop und GPS - neue Wege in der Rentierhaltung

Kürzlich hatten wir im Rahmen eines Fotoauftrages die Möglichkeit, den Rentierhalter Jan Rannerud auf einer grösseren Tour durch Wald und Flur zu begleiten. Es ging um den Einsatz moderner Technik bei der Rentierhaltung. Aus der Fülle der entstandenen Aufnahmen haben wir einige ausgewählt, die nicht in der Printausgabe des Norran zu sehen waren, und einen eigenen Text dazu verfasst. Der Text gibt auch ein paar Einblicke „behind the scenes“.
-> Hier gehts zur Reportage: Mit Laptop und GPS - neue Wege in der Rentierhaltung
-> Klick här så kommer du till reportaget: Bärbara datorer och gps - nya metoder inom renskötseln

Update: Lappland-Katze
Gute Frage. Sie wächst und gedeiht. Im Moment macht sie aber durchaus einen etwas verfrorenen Eindruck. Frei nach dem Motto „Also von dem Schnee und der Kälte stand nichts im Kleingedruckten. Wo ist denn bitte mein Mensch mit dem Fleecepulli...“ :D

Wochenrückblick
- Eine angefüllte Woche liegt hinter uns. Da wäre natürlich zuerst der Winteranfang mit dem Neuschnee. Plötzlich ist es „schwarz-auf-weiss“, dass die kühlere und dunklere Jahreszeit begonnen hat.
- Die Winterreifen sind jetzt auf allen Autos. Mit Spikes :) Und das ist gut so. Stellenweise sind die Strassen einfach nur spiegelglatt.
- A propos Autofahren: Donnerstag/Freitag waren wir mit einem Fotoauftrag unterwegs, der gigantisch Spass gemacht hat. Für eine Reportage sollten Fotos von Rentierherden und deren Wanderungen gemacht werden.
Mehr Details und den Clou dabei darf ich leider noch nicht verraten. Aber soviel sei geschwärmt: Bei 25 cm Neuschnee war das ein echtes Abenteuer. Mit einem Rentierzüchter als Begleiter sind wir deshalb mehrere Stunden mit Geländewagen und Skoter durch die freie, eingeschneite Natur. Ein echter Traum. So macht die Arbeit wirklich Spass. Ein kleiner Appetithappen hier:

Biologen unter der Leserschaft: Was für ein Falter ist das?
Ist wahrscheinlich kein besonders seltenes Exemplar, aber was das genau ist, würde mich schon interessieren. Liebe Leserschaft, ich bitte um Artenbestimmung. Bitte die Kommentarfunktion nutzen. Danke!

Die Elchjagd 2009 hat begonnen / Älgjakten 2009 har börjat / Moose hunting season 2009 has begun
Lappland-Elchjagd-Saison-2009: Wer jagt hier eigentlich wen? :)
Lapland-Älgjakt 2009: vem jagar då vem egentligen? :)
Lapland-Moose-hunting-season 2009: Whom is hunting whom actually? :)

Seit gestern ist hier in Västerbotten die Elchjagd wieder eröffnet. Die Seitenstrassen sind gesäumt von Jägerinnen und Jägern und als Autofahrer gilt es nun, sich besonders vorsichtig fortzubewegen. Gerne verirren sich die aufgescheuchten Elche nämlich mitten auf die Strasse...
Ein Künstler hat den Spiess herumgedreht und eine Skulptur geschaffen, die derzeit wieder im Lycksele (Kreisverkehr am Hotel Lappland) zu sehen ist.
Hier sind die Rollen vertauscht, und der Elch sitzt mit der Büchse im Anschlag auf dem Hochsitz an. Zwar betont lässig in der Haltung, dafür aber mit umso grimmigerem „Gesichtsausdruck“. Stark zu vermuten, dass er es nun seinerseits auf die Jägerinnen und Jäger abgesehen hat.
Eine beachtliche Skulptur, die im Original ca. 4 m an Höhe misst. Hier noch ein etwas anderes Framing:

Schattenkatze / Catten i skuggan
Rein fotografisch frage ich mal in die Leserschaft: Welche Version gefällt Euch besser und warum?


Bären im Lycksele Tierpark / Björnar i Lycksele djurparken
Der Tierpark in Lycksele ist wieder so ein echter Geheimtipp für den Urlaub in Lappland. Dort finden Sie in Lappland einheimische Tiere (auch die, die Sie in der freien Wildbahn wahrscheinlich kaum zu sehen bekommen, z.B. Luchse, Polarfüchse, Bären...). Für die Kinder gibt es dort „Lyckoland“ - einen riesigen Spielplatz und einen grossen Streichelzoo. Unbedingt vorbeischauen. Öffnungszeiten auf der Homepage des Tierparkes.

Die Bärenmama des diesjährigen Wurfes beäugt kritisch, was ihre Jungen machen.

Die Kleinen gehen indes ganz unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Einer von den Dreien ist mehr introvertiert wie es scheint und hat sich sehr ausgiebig mit dieser Kette befasst. Faszinierend, wie filigran und feinfühlig die kleinen Bären mit ihren Pfoten und Krallen umgehen!
"Hello world"

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Überfüllung :) / Överflöd :)

Besuch: Eine Kröte im Garten / Besök: en padda i trädgården
Bereits seit ein paar Tagen haben wir hier in Lappland ein vermehrtes Krötenaufkommen zu verzeichnen. Beim abendlichen Spaziergang sind mir in den letzten Tagen immer so zwischen 10 und 20 Stück - im wahrsten Sinne des Wortes - „über den Weg gelaufen“.

Nachdem ich zur Kamera gegriffen hatte, hat sich Kröte offenbar gedacht, sie würde jetzt auch gerne berühmt werden und ins Internet kommen. Sie hat sich also in Richtung Gras und Wasser in Bewegung gesetzt.

Um schliesslich mitten im Rasen wieder eine längere Pause einzulegen und die Welt um sich herum in aller Ruhe zu betrachten :) Ich habe das dann genutzt, um - unter Krötenbeobachtung - wieder in Richtung Auto zu marschieren :)

En vanlig dag i Lapland / Ein gewöhnlicher Tag in Lappland
Und was wäre Lappland ohne seine Rentiere?
Hier in der Gegend von Malå befinden wir uns im „Rentier sicheren“ Gebiet. Wer hier Rentiere sehen will, wird sie auch sehen können.
Gerade viele Touristen sind davon sehr begeistert. Oft höre ich - in verschiedenen Sprachen - sinngemäss folgenden Satz:
„Das ist ja toll hier. Jetzt haben wir schon soundsoviele Rentiere gesehen.“
Als „normaler“ Autofahrer und zudem einer, der hier auch noch lebt, wohnt und arbeitet, sind die Rentiere zwar Normalität. Aber immer wieder ein schöner Anblick.
So gestern zwischen Malå und Lainejaur:

Und auch „die diesjährigen Kleinen“ sind mittlerweile schon etwas grösser geworden:
En myra på jobbet / Eine Ameise bei der Arbeit

Update: Lapland catten / Update: Die Lappland-Katze
O-Ton: „Stör mich bitte nicht, es ist einfach viel zu warm“. Noch fragen?
På grund av några förfrågor hur det egentligen är med Lapland catten kommenterar den so här: „Var så god och inte störa mig, det är bara för varmt“.

Ovanligt besök och ovanliga djur i Malå / Ungewöhnlicher Besuch und ungewöhnliche Tiere in Malå
Das Gelände auf dem Sportplatz sieht aus wie ein illustrer Basar, wie eine eigene Welt. Leider wird es nur eine Vorstellung - heute, Donnerstag, um 19 Uhr - geben. Hier einige Eindrücke:

Blick auf die Zeltkuppel
Ein Logo mit Krönchen
Eine recht seltene Spezies in Malå: Ein Kamel
- genau genommen waren es sogar zwei :) -
Hier gibts die Eintrittskarten
Farbenfrohe Zirkuswagen
Die Königskrone darf niemals fehlen :)
Reger Flugverkehr in Lappland: Insekten im Garten - Makro

Pünktlich zu Midsommar hat der Sommer Lappland jetzt wirklich: Seit ein paar Tagen scheint die Sonne. Und heute waren die ersten Massen an Bienen, Hummeln, usw. zu sehen. Also schnell das Micro-Nikkor auf die Kamera und ab in den Garten.
Die Pusteblumen (Gewöhnlicher Löwenzahn, Taraxacum officinale) scheinen besonders begehrt zu sein. Da herrschte regelrechtes Gedränge auf manchen Blüten.
Die Nachbarn haben mich bestimmt für völlig bekloppt gehalten falls sie gesehen haben, wie ich durch den Garten gerobbt bin. Ein völlig faszinierender Mikrokosmos. Wunderbare Tierwelt.
Für alle Natur- und Insektenfans habe ich eine kleine Galerie aufgelegt:
-> Hier gehts zur Galerie: Insekten im Garten
-> Klick här så kommer du till bildspelet: insekter i trädgården
A propos Bären in Lappland: Wieder eine Spur... / Att prata om björnar i Lapland: igen ett spår...

(Zum Grössenvergleich ist eine Ein-Kronen-Münze mit zu sehen.)
(Und hier gleich ein Pärchen. Vielleicht Mutter nebst JungbärIn?)
Teil 2: Richtiges Verhalten in Bärengebieten

(Seltener Moment: Braunbär in Lappland)
Hier in Lappland gibt es Bären. Für alle Besucher, Urlauber und Touristen daher hier die wichtigsten Grundregeln zu den Fragen:
- Wie kann ich Begegnungen vorbeugen?
- Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich einem Bären begegne?
Vorbeugung
• Im unbekannten Risikogebiet (z.B. in bewaldetem Gelände, beim Pilz- oder Beerensammeln): Geräusche machen. Singen Sie oder unterhalten Sie sich. Ein Bär wird so auf Sie aufreksam und wird sich im Regelfall selbst entfernen.
• Die bei vielen Outdooranbietern erhältlichen “Bärenglocken” sind zwar hübsch und sehr beruhigend für die Psyche des Menschen, aber für Lappland nicht unbedingt geeignet. Manche Rentiere tragen auch Glocken. Das kann dazu führen, dass der Bär angelockt wird, statt ferngehalten.
Unterwegs mit Hund / Hunden
• Hunde nie frei laufen lassen, sondern immer angeleint. Ein freilaufender Hund kehrt bei Gefahr normalerweise zum Mensch zurück und lenkt den Bären damit auf den Menschen. Der angeleinte Hund kann den Menschen durch sein verhalten auf eine Gefahrennähe aufmerksam machen (vorausgesetzt man hat sich mit dem Verhalten und der Sprache seines Hundes hinreichend beschäftigt).
Besondere Vorbeugung für Trekker / Camper / Wohnmobilisten
• Vorsicht im Umgang mit Nahrungsmitteln. Verwahren Sie Nahrungsmittel sicher.
• Lassen Sie niemals Nahrungsmittelreste oder Abfall in der Natur zurück. Ein Bär kann die Düfte verknüpfen und verbindet den Geruch des Menschen mit Nahrung und kann dadurch zur akuten Gefahr werden.
• Niemals (never ever!) Bären anfüttern!
Bärensichtung auf Distanz
• Bleiben Sie zunächst ruhig stehen und sondieren Sie die Lage. Geniessen Sie den Anblick.
• Achten Sie darauf, ob es sich um eine Bärin mit Jungen handelt. Ist das der Fall sofort ruhig den Rückzug antreten.
• Befindet sich der Bär beim Fressen oder an einer Beute sofort ruhig den Rückzug antreten.
• Nähern Sie sich niemals einem Bär (auch nicht um ihn besser beobachten oder fotografieren zu können)!
• Ist der Bär auf grosser Distanz können Sie ihn “im Bogen” umlaufen. Ansonsten umkehren und langsam (!) auf demselben Weg, auf dem Sie gekommen sind, zurückgehen. Bedenken Sie dabei die Windrichtung. Bären riechen extrem gut.
• Denken Sie daran Geräusche zu machen, die Sie als Mensch ausweisen.
Begegnung mit Bären
• Verhalten Sie sich so ruhig wie möglich. Unter keinen Umständen wegrennen. Sobald Sie wegrennen fallen Sie ins Beuteschema!
• Unter keinen Umständen weiter auf den Bär zugehen. Keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen.
• Machen Sie auf jeden Fall mit menschliche Geräusche.
• Keine Panik wenn sich der Bär auf die Hinterbeine stellt. So verschafft sich der Bär einen duft- und sichtmässigen Überblick. Das ist also nicht per se aggressives Verhalten. Nutzen Sie diesen Moment, um mit ruhigen aber deutlichen menschlichen Lauten auf sich aufmerksamm zu machen.
• Begegnung auf Nahdistanz (unter ein paar Metern) kann der Bär als Angriff auffassen.
Bärenangriff
• Vorab: Sehr, sehr selten.
• Meist nur eine “Abwehrende Scheinattacke”: Bär brummt und rennt auf den Menschen zu, um kurz vor dem Menschen anzuhalten und abzudrehen. Stehenbleiben. Wenn sich der Bär abwendet ruhig (!) zurück gehen.
• Echter Angriff: Flach auf den Bauch legen. Hände im Nacken verschränken. Regungslos liegen bleiben. Beten. Im Regelfall schnuppert der Bär den Menschen ab um festzustellen, dass der Mensch nicht in sein Beuteschema fällt. Hat sich der Bär wieder entfernt, langsam aufstehen und langsam entfernen. Bleiben Sie mindestens einige Minuten liegen.
• Jede Gegenwehr bei Bärenangriffen ist völlig zwecklos und steigert nur die Aggressivität des Bären.
• Nochmals: Niemals Wegrennen oder versuchen, auf einen Baum zu klettern. Wer wegläuft fällt ins Beuteschema und Bären laufen auf Kurzstrecke 50-60 km/h schnell. Und auf Bäume (bis zu ca. 15 meter) klettern Bären auch atemberaubend schnell.
Teil 1: Richtiges Verhalten in Bärengebieten
Im Klartext: Es besteht hier in Lappland die reelle Möglichkeit, auf Bären zu treffen. Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich in einem der Gebiete, in denen ich oft wandernd unterwegs bin, in den letzten 3 Wochen insgesamt viermal einen Bären auf Distanz gesichtet habe. Zudem wimmelt es dort geradezu von Spuren.
Es ist also - auch für alle Touristen - kein Fehler, sich mit einigen Fakten und den Grundregeln für eine eventuelle Nah-Begegnung mit Bären vertraut zu machen. Aber keine Panik: Menschen sind nicht im Beuteschema von Bären und eventuelle Begegnungen verlaufen im Regelfall gut, wenn man weiss, wie man sich verhalten muss.
Länsstyrelsen in Västerbotten (= die Landesregierung / Landesverwaltung) hat dazu eine informative Website und einen erstklassigen Informationsfilm bereit gestellt. Der Film ist in schwedischer Sprache, aber in jedem Fall unbedingt sehenswert. Auch ohne hinreichende Sprachkenntnis werden Sie verstehen, wie Sie sich verhalten sollten.
-> Hier gehts zur Seite mit dem Informationsfilm: „Björnens rätta ansikte“ (Das wahre Gesicht des Bären).
-> Und hier findet sich die Seite mit allgemeinen Informationen rund um Bären in Västerbotten.
Siehe auch den folgenden Weblogeintrag mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Verhaltensregeln in Bärengebieten und bei Bärenbegegnungen.
Zugabe: Tillägg: Makro im Garten / Makro i trädgården
Fjädrar / Federn

Frischlinge eingetroffen :)

Vorhin bin ich auf der Fahrt auf eine Herde von ca. 30 Rentieren mit ca. 10 Kälbchen gestossen. Ein schöner Anblick diese Kleinen. Noch ganz staksig auf den Beinen.
Weiterführende Informationen:
Das Rentier (auch Nordhirsch, Rangifer tarandus, Eurasisches Tundraren oder einfach Ren genannt) hat seine Brunftzeit typischerweise im September / Oktober. Die Tragezeit liegt bei ca. 230 Tagen. Eine Rentierkuh bringt dann typischerweise im Mai / Juni ein bis zwei - manchmal auch bis zu 4 Kälber - zur Welt.
Die Kleinen sind sofort nach der Geburt relativ kräftig und beginnen bereits einige Minuten nach der Geburt Milch von der Mutter zu saugen. Bereits nach etwa einer Stunde stehen die Kälbchen schon auf “eigenen Beinen” und folgen ihrer Mutter. Das ist erforderlich wegen der hier vorhandenen Raubtiere. Für Bären ist es ein Leichtes, die neugeborenen Rentiere zu vertilgen.
Im Alter von etwa einem Monat beginnen die Jungen dann auch damit Gras und anderes „Grünzeug“ zu fressen und mit etwa 6 Monaten werden sie entwöhnt.
En björn och en älg... / Ein Bär und ein Elch...



Makro im Garten / Makro i trädgården
Gesagt, getan: Wir zeigen es im Bilde :) und haben eine kleine Galerie mit knapp über 30 aktuellen Makroaufnahmen aus dem Garten für alle Leserinnen und Leser zusammen gestellt.


(Kleiner Vorgeschmack auf die Galerie sind die beiden Bilder,
die Sie hier sehen können)
Vårtecken / Frühlingszeichen
Mit Kröten und Fröschen kenne ich mich nicht so fürchterlich gut aus, daher der Aufruf - Amphibienkundige Menschen aus der Mitleserschaft werden um Mithilfe gebeten: Um was genau handelt es sich da? Bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Hur är det egentligen med lapland-catten? / Was macht eigentlich die Lappland-Katze?
Unser Fotomodell geniesst sichtlich den Frühling und die Sonenstrahlen :D

Auerhuhn / Auerhahn (Tetrao urogallus)


(Fotografische Info - falls es jemanden interessiert :) - Fotografisch einigermassen herausfordernd: Bereits relativ schlechtes (Gegen-)Licht. Brennweite 400mm bei f5.6 und 1/60s, nur auf der Autotür abgestützt.)
Lappland-catten: Lappland hälsar Cottbus / Die Lappland-Katze: Lappland grüsst Cottbus

Mina svanar :) / Meine Schwäne :)

Mehrere Familien sind mittlerweile hier eingetroffen ...
... und frieren vermutlich?
Hier ein(e) Einzelgänger(in) ...
Es war sehr windig. Tja und ziemlich plötzlich kam dann ein richtiger Schneesturm - Schnee gemischt mit Hagel - auf. 
Diese letzte Aufnahme ist im Schneesturm entstanden (auf dem verkleinerten Bild praktisch kaum sichtbar). Der Schwan tat mir irgendwie leid und sah auch ziemlich „betrippst“ aus...
Singschwäne (Cygnus cygnus)

(Singschwäne (Cygnus cygnus))
Wasseramsel (Cinclus cinclus)

(Wasseramsel (Cinclus cinclus))
En gång till: Lapland-catten / Wieder einmal: Die Lappland-Katze

Rentiere im Winter... / Renar i vintern...


Birkhahn (Lyrurus tetrix, Tetrao tetrix)

Strörenar i Gotland / Vereinzelte Rentiere in Gotland

Update: Lapland catten / Die Lappland Katze
Wieder einmal ein aktuelles Foto von unserem „Fotomodell“ :)
Ett spår... / Eine Spur...

(Ett älgspår på en sjö någonstans ute /
Eine Elchspur auf einem See irgendwo draussen)
På vägen till Umeå II / Auf dem Weg nach Umeå II
Etwas ungewöhnlich: Rentiere vor Tavelsjö. Eigentlich zu südlich.

(Upptäckt just utanför Tavelsjö)
Vår vän är tillbaka / Unser Freund ist zurück

(Just framför huset- This shot by Petra Fuelbert)
Wie gehts eigentlich der Lappland-Katze?

Unser Fotomodell: Die „Lapplandkatze“
Wieder einmal seltene Gäste: Seidenschwänze in Malå


Nyckelpiga i hösten / Marienkäfer im Herbst
Allt måste har sin ordning / Alles muss seine Ordnung haben
(Storuman)
3..2..1..Renskinn / 3..2..1..Rentierhäute
Habe es vor ein paar Tagen in einer Frostnacht wieder mal getestet: Rentierfell unter den Schlafsack - kuschelig warme Unterlage.
Wichtig ist es, echte Outdoor-Felle zu nehmen und nicht die chemisch behandelten Felle aus den Souvenirshops, die nur als Zierde für innen gedacht sind. Wenn Sie zweifeln, oder eine Bezugsquelle suchen, dürfen Sie uns jederzeit kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

(Upptäckt vid vägen mot Näsudden)
God morgon! / Guten Morgen!

Renar gillar sand / Rentiere lieben Sand

(Upptäckt i Släppträsk /
entdeckt in Släppträsk)
Norrland katten / Die Norrland Katze

(Framtidens musjägaren /
der Mausjäger der Zukunft ;)
In der Jahreszeit geirrt?

(Upptäckt i Kokträsk /
entdeckt in Kokträsk)
En Renkalv / Ein Rentierkälbchen

Oh, wer ist das denn. Aha, ich werde ja gerade fotografiert!

(Upptäckt i Sjulnäs /
entdeckt in Sjulnäs)
Fjäril: en komposition i grön / Schmetterling: Eine Komposition in grün

(Upptäckt i Mörttjärn /
entdeckt in Mörttjärn)
Der Tag des Käfers in Lappland


Der Bär / Björnen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Det är so ansträngande att vara en ung björn / Es ist so anstrengend ein junger Bär zu sein
Det är - som man kan ser - ganska ansträngande att vara en ung björn i Lappland.

Ta det lugnt! / Immer mit der Ruhe!

Humlor på jobbet / Hummeln bei der Arbeit



Ornithologie in Lappland: Wieder mal ein Vogel zur Bestimmung

(Upptäckt i Springliden /
entdeckt in Springliden)
Der Elch II / Älgen II - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

[Update] Ornithologie in Lappland - Unbekanntes Gelege
Update 2008-05-22: Nicole Geiger, eine alte Bekannte aus frühen Juristentagen in Deutschland hat das Rätsel gelöst: Das Gelege stammt von einem Kiebitz. Danke Nicole!
Der Wolf II / Vargen II - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland

Der Luchs / Lon - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland
Lo är vårt största kattdjur och den skickligaste jägaren bland rovdjuren. Har varit fridlyst, men stammen har de senaste år ökar kraftigt. Samtidigt har lon återvänt till södra delen av landet. I norr är huvudfödan ren, längre söderut utgörs den av bl.a. hare. Lon kan också ge sig på vuxna älgar som den liksom järven "rider" med ett fast bett i halsen tills bytesdjuret stupar.

Der Elch / Älgen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland
Älgen kallas ofta "Skogens Konung". Algar finns det allmänt i hela Sverige (utom på Gotland). Tjuren har stång- eller skovelhorn som fälls varje år. Kraftigast blir hornen efter 7-10 år. Älgkon föder en eller två kalvar under senvåren eller försommaren.
Der Elche wird oft als "König des Waldes" bezeichnet. Elche gibt es in ganz Schweden (mit Ausnahme von Gotland). Bullen haben ein stangen- oder schaufelförmiges Geweih, dass sie jedes Jahr verlieren. Nach 7-10 Jahren wird das Geweih am grössten. Elchkühe haben ein bis zwei Kälber, die im Frühjahr geworfen werden.

Der Wolf / Vargen - Wildlife: Tiere in Lappland / Vildmarksdjur i Lappland
Als besonderes Highlight wird es einige Fotos zum freien Download in voller Auflösung (für die nichtkommerzielle Verwendung) geben.
Beginnen möchte ich mit dem Tier, das mich selbst am meisten fasziniert: Dem Wolf.
Vargar fanns det till mitten av 1800-talet i hela Sverige. Trängdes sedan allt längre norrut och minskade i antal tills den betraktades som utrotningshotad. Stammen har på senare år åter ökat något men behövs at vara skyddas mycket. Vargen är det största hunddjuren och har stora likheter met tamhunden.
Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts gab es Wölfe in ganz Schweden. Dann wurden sie immer weiter nach Norden gedrängt und die Anzahl verringerte sich derart, dass die Gefahr der Ausrottung besteht. Der Bestand hat sich in den letzten Jahren etwas erholt, muss aber nach wie vor sehr geschützt werden. Der Wolf der grösste Vertreter der Hundearten und ist dem zahmen Haushund nahe verwandt.

Startsequenz der Schwäne / Startsekvens av svanar
Ich habe mir heute etwas Zeit genommen und beobachtet (und natürlich auch einige Fotos geschossen). Insbesondere die Flugszenen haben mich sehr berührt und an einen Film aus der Jugend erinnert. Kennt jemand noch den Film Bernard und Bianca? Im Film nutzten die beiden Helden die „Albatross Airlines“, deren Pilot, ein erfahrener Albatros, die typischen Schwierigkeiten sowohl beim Start als auch bei der Landung zeigte. Das hätten ohne weiteres auch die "Schwan-Airlines" sein können. Sehen Sie selbst.

Gehts jetzt endlich los? - Jepp, Starterlaubnis erteilt.

Dann mal viel Schwung holen...

Und ganz langsam auf Touren kommen...

Nummer 1 gleitet schon...

Jetzt hebt auch Nummer 2 langsam ab...

Geschafft!

Hoch in den Lüften.
Solen skiner och naturen vaknar / Die Sonne scheint und die Natur erwacht

(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)

(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)
Frågan är: När blir det äntligen sommar? / Die Frage ist: Wann wird es denn endlich Sommer?
Bärenspur: Die Bären erwachen in Lappland / Det första björnspåret i året

Ornithologie in Lappland: Wieder mal eine Knobelaufgabe
PS: Die Auerhahnbalz - ein bewegendes Naturschauspiel - steht bald bevor. Ein fantastisches Erlebnis für Ornithologen und alle an Naturfotografie Begeisterten! Bei Interesse dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Noch gibt es freie Plätze!

Förebud av våren / Vorboten des Frühlings

Wieder mal etwas für die mitlesenden Ornithologen
Alles für die Vogel-Jungfamilie ;)

Lodjursinventering 2008 / Luchsstatistik 2008
Weitere Informationen dazu (Schwedisch) gibt es hier.
Älg på Vindelälven / Elch auf dem Vindelälven
Zum Auftakt ein Elch, der gestern neben der Strasse in aller Ruhe auf dem gefrorenen Vindelälven vor sich hintrottete. Leider konnte nicht nicht anhalten, daher die schlechte Bildqualität. Immer wieder drollig so ein Elch.

Älg på vägen / Ein Elch auf der Strasse

Dreister Überfall am Vogelfutter
Meine Frau wurde im Laufe des Tages durch laute Geräusche aus Richtung "Vogelfutter auf dem vorderen Balkon" aufgeschreckt. Geistesgegenwärtig griff sie zur Kamera und sprintete. Der Übeltäter hat ein hübsches Foto hinterlassen: Unser guter Grey (so haben wir ihn vor einiger Zeit getauft) hat mittlerweile die Technik erlernt, Meisenknödel kunstvoll aus der Verpackung zu schälen.

Västerbottens Volkblad: Majoritet säger nej till varg / Die Mehrheit sagt nein zum Wolf
Die Debatte um Wölfe geht weiter. Eine Umfrage des Västerbottens Volkblad hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller Reichstagsabgeordneten aus Västerbotten keine Ansiedlung fester Wolfsstämme in Västerbotten will. Weiterlesen (på Svensk)...
Ornithologisches Lappland-Rätsel

Vargfrågan hetare än någonsin
Hier der Direktlink zum Artikel.
Vargar i Västerbotten och Lappland / Wölfe in Västerbotten und Lappland
Auf der Homepage der Landesverwaltung von Västerbotten gibt es eine Seite mit sehr interessanten Informationen über Wölfe in Västerbotten. Es gibt dort auch die Möglichkeit die Position eines mit einem Sender markierten Wolfes zu verfolgen.

Reger Flugverkehr...

Nächstes Lappland-Rätsel: Spurensuche
Welches Tier hinterlässt diese Spuren?
Wie immer gibts auch einen Preis für die erste richtige Einsendung (und wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und der Linksweg gerade gesperrt). Lösungen an lapplaender@lapplandblog.eu

Noch ein paar seltene Vögel...
(Foto entfernt)
Komische Vögel...
(Bitte die schlechte Qualität zu entschuldigen - Schnappschüsse)


Tag des Vogels Teil 3 und Abenteuer...


Auch der Rest des Ausfluges war wieder spannend. Wir waren bei minus 5 Grad querfeldein weitab jeder Zivilisation unterwegs. Plötzlich die Reste eines "zerlegten" (besser: zerfetzten) Rentieres. Und direkt daneben viele schöne Bärentatzenabdrücke. Sowohl die Reste des Rentieres (dessen Foto ich Ihnen erspare), als auch die Tatzenabdrücke waren ziemlich frisch. Aber keine Sorge: Wir sind wieder heil zurück :))

Raubtierfütterung Teil 2: Ungewohnte Besucher...

Aus den vielen überhungrigen Vögeln schliessen wir auf einen bevorstehneden harten Winter.
Raubtierfütterung: Tiere um haus und Hof...

Eigentlich sollte ja der Meisenknödel das Anflugsziel sein. Hier drei Meisen bei der Teamarbeit (Nummer 3 ist nur teilweise von hinten zu sehen).

Der Meisenknödel ist - wie der Name schon andeutet - eigentlich für Meisen gedacht. Doch plötzlich erschien ein unerwarteter Dieb: Ein Eichelhäher.

Und auch Gray, eines unserer Eichhörnchen, ist schnell zur Stelle, wenn Essbares zu verzeichnen ist.

Reviertreue Elche...

Schwan oder Gans?

Elche im Dreierpack...


Böse Zungen berichten über den Elch folgende Geschichte: Nachdem Gott alle Tiere geschaffen hatte, hatte er noch einige Einzelteile übrig. Diese fügte Gott zusammen und das Ergebnis war der Elch. Ich teile diese Ansicht übrigens nicht, denn Elche sind durchaus schön anzusehen und bewegen sich sehr grazil.
Aus welcher Dimension der wohl kommt?

Nachtrag zum Bär ;))
"Stehe ich auch auf der Liste?", fragte der Elch. Der Bär antwortete: "Ja, du stehst auf der Liste." Der Elch ging wieder, und zwei Tage später war er tot.
Ein Rentier ging auch zu dem Bären. Es wollte auch wissen, ob es auf der Liste steht.
"Stehe ich auf der Liste?", fragte das Rentier. "Ja", antwortete der Bär. Das Rentier ging und zwei Tage später war es tot.
Ein Häschen ging auch zu dem Bären und fragte ihn: "Stehe ich auf der Liste?". "Ja", antwortete der Bär. "Kannst du mich streichen?", fragte das Häschen. "Okay", sagte der Bär.
(Dem Einsender herzlichen Dank!)
Bärige Angelegenheit...

Unangenehme Tierwelt...

Bitte die schlechte Fotoqualität zu entschuldigen. Es musste schnell gehen und da war nur das Mobiltelefon als Fotoapparat zur Hand.)
Mitbewohner
(Foto entfernt)
Kraniche
(Foto entfernt)
Noch mehr Rentiere...
(Foto entfernt)

















