<div id="myExtraContent1"> </div>
<div id="myExtraContent2"> </div>
<div id="myExtraContent3"> </div>

<div id="myExtraContent4"> </div>

Und in Lappland? Das Katzen-Karusell - Warnung: Cat-Content

Während ich diesen Blogartikel schreibe (Samstagvormittag gegen 9 Uhr), zieht gerade wieder ein Schneegestöber über uns. Immer wieder faszinierend. Immerhin befinden wir uns in der ersten Maiwoche. Nachdem sich der Schneefall wieder verzogen hat, sehe ich auf dem Auto des Nachbarn etwa 2 cm Neuschnee.


Erfahrungswerte

Um den Polarkreis in Lappland wendet sich das Klima erfahrungsgemäss in der zweiten Maiwoche recht radikal. Und so verspricht es auch die derzeitige Wettervorhersage. In der kommenden Woche sollen die Tagestemperaturen durchweg bei plus 10-12 Grad liegen. In den Nächten sinkt das Thermometer allerdings weiterhin unter den Gefrierpunkt. Überhaupt ist mit Nachtfrösten bis hinein in den späten Juni zu rechnen.


Katzen-Karusell


Deutlichstes Anzeichen für die jährliche Klimawende ist unsere Katze.
Im Winter mag der Kater das Haus gar nicht verlassen. Wenn doch, ist er nach spätestens einer Viertelstunde zurück und begehrt Einlass um sich sodann an den Ofen oder einen Heizkörper anzuschmiegen.

Seit einigen Tagen hat sich das Bild gewandelt und das „Katzen-Karusell“ hat begonnen. Kater will raus, steht nach einer Viertelstunde wieder vor dem Fenster, nur um eine weitere Viertelstunde später wieder nach draussen zu wollen.

Daher der Name des Phänomenes Katzen-Karusell. In einer Woche wird sich das dann dahingehend ändern, dass der Tiger dann nur seltener bei uns zu Gast ist. Ist ja auch verständlich, denn die kurze Sommerzeit muss optimal ausgenutzt werden.

Und in Lappland? Das Katzen-Karusell - Warnung: Cat-Content
"There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept"
Ansel Adams

PS: Ich lege Wert auf die Feststellung, dass dieses Bild NICHT scharf ist ;)


Comments

Iglootel: Anfang und Ende

Die Wintersaison in Lappland ist langsam am Abklingen. Überall tropft und trieft es.  Die einst weisse Schneedecke hat sich in eine schmutzige Pampe verwandelt. Winter adé - Der Frühling steht vor der Tür und die Frühlingssonne schmilzt die Attraktionen des Winters wieder ein.

Wir hatten im Blog mehrmals über das Iglootel, das neue touristische Highlight in Abborrträsk (Arvidsjaur kommun), berichtet (Links: Bericht von der BauphaseInnenansichten und Einweihung).

Die Anlage hat nun vor einigen Wochen den Betrieb eingestellt und ist jetzt der wärmenden Sonne ausgesetzt. Der triumphale Bau aus Schnee und Eis hat sich in ein bizarres Mahnmal der Vergänglichkeit verwandelt. In einigen Tagen wird sich das Iglootel wieder „rückstandsfrei“ in sein Ausgangsmaterial verwandelt haben: reines Wasser.

Iglootel: Anfang und Ende
Schmelzendes Iglootel: Bizarres Mahnmal der Vergänglichkeit

Comments

Der Snöskoter – das liebste Kind des Schweden

Spätestens zu Ostern geschieht in Nordschweden um den Polarkreis in Lappland eine merkwürdige Veränderung der ansonsten unberührten Landschaft: Wo sich den Winter über bezaubernde Schneelandschaften gebildet haben, ist diese plötzlich von schachbrettartigen Linien durchpflügt. Die Snöskotersaison hat ihren Höhepunkt erreicht.

Der Snöskoter ist ein Schneemobil. Und Schneemobilfahren ist eine Leidenschaft der Schweden in unseren Breitengraden. Die freien Tage über Ostern werden zu ausgiebigen Spazier- und Ausfahrten genutzt. Wer es sich leisten kann, fährt dazu ins Fjäll. Auf den Zufahrtsstrassen in die Gebirge gibt es regelrechte Staus vor Ostern. Ein gänzlich unalltägliches Bild. Kolonnen vom Autos und alle mit bepackten Anhängern auf denen die gepflegten Schneemobile stehen.

Gross und Klein sind mit von der Partie, gibt es doch sogar spezielle „Kindersnöskoter“. Ganze Familien fahren, Karawanen gleich, kilometerlange Schneemobiltouren, auf denen natürlich auch ein Stopp zum Grillen oder zum Eisfischen eingelegt wird.

Für Landschaftsfotografen ist Ostern damit auch ein wichtiger Wendepunkt. Schöne Schneelandschaften sollten vor Ostern fotografiert werden, denn nach Ostern ist manch Idylle gar nicht mehr so schön anzusehen.

Allein ein bitterer Beigeschmack bleibt: Schweden liegt mit seinen Bemühungen zur Klimafreundlichkeit weltweit in der Spitzengruppe. Elektrohybridautos sind der grosse Renner und der umfängliche Windkraftausbau wird ebenfalls mit Klimaaspekten forciert (was freilich ein anderes Thema ist).  Schneemobile, grösstenteils noch mit Zweitaktmotoren ausgestattet, die jede Menge Lärm, Qualm und andere Emissionen verursachen, passen da nicht recht ins Bild. Aber die Schneeskoter sind eben das liebste Kind der Schweden. Offenbar wichtiger, als alle Bemühungen um die Rettung des Klimas in der Welt.

schweden_und_schneemobile
Nachösterliche Spuren der Liebhaberei

Comments

Kahlschlag - Forstwirtschaft in Lappland

Holz und Mineralerze sind die beiden natürlichen Hauptressourcen, die Lappland zu bieten hat. Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft sehen aber völlig anders aus, wie in den mitteleuropäischen Breitengraden.

„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet
„Wie alt bist Du?“ - Alle 80 bis 100 Jahre wird der Wald geerntet

 
Die vorhandenen Waldflächen sind gigantisch und der Wald in Lappland wird „geerntet“ (so das schwedische Wort), nicht abgeholzt oder gerodet. Wir reden hier über Quadratkilometer.

Der Forstwirtschaft am Polarkreis liegt ein anderes Verständnis der Zeitabläufe zugrunde. Wald ist sehr wertvoll und wird von Generation zu Generation weiter gegeben. Alle 80 bis 100 Jahre kann „geerntet“ werden. Die „Ernte“ geschieht heutzutage mit modernster Technik. Gigantisch grosse Maschinen ziehen querfeldein. Sie fällen, entasten und verstauen die Stämme auf der Ladefläche. Mit Ketten versehen gibt es praktisch keine Hindernisse für die Kolosse. Sie hinterlassen eine unwirtliche Landschaft, die einem Schlachtfeld gleicht.

„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist
„Strubbelkopf“ - Wo rohe Maschinengewalt am Werk ist

 
Früher verblieben die Baumstümpfe als Dünger für den später neu gepflanzten Wald im Boden. Mittlerweile wurde sogar eine Spezialmaschine entwickelt, welche die Stümpfe aus dem Boden reisst. Aus dem Wurzelwerk werden nun Pellets für Heizanlagen hergestellt.

„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer
„Der Weg in den Wald“ - Spuren wie von einem Panzer

 
Egal ob Winter oder Sommer: Wald wird in Lappland immer geerntet, auch bei minus 30 Grad und zwei Metern Schnee. Für den Abtransport des Holzes werden – quer durch den Wald und die Landschaft – eigene Wege gezogen. Für den Mitteleuropäer sind die Dimensionen ungewohnt. Ganze Ökosysteme werden binnen Stunden „umgepflügt“. Die Tier- und Pflanzenwelt muss sich binnen kürzester Zeit anpassen und umstellen. „Zurück auf Start“ für die nächsten paar Jahrzehnte.

„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht
„Schätze am Wegesrand“ - Hunderte Kubikmeter Holz soweit das Auge reicht

Obwohl die Walsarbeit stressig ist - es wird oft rund um die Uhr gearbeitet - sind die körperlichen Anstregungen heute passé. Und gute Laune scheint die Arbeit im Cockpit der Maschinen auch zu machen, wie dieses Fundstück beweist. Wahrscheinlich bei einer Fikapause enstanden.

„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?
„Sunny“ - Kreative Betätigung bei der Fikapause?

Comments

Iglootel Lapland - Arctic Snow Experience, Teil II

Im ersten Teil unserer Reportage über das neueste touristische Highlight in Schwedisch-Lappland hatten wir über die Bauphase des Iglootel berichtet.

Theke Iglootel Lapland - Arctic Snow Experience
Theke - Iglootel Lapland

 
Mittlerweile ist die Anlage fertig gestellt und hat den Betrieb aufgenommen. Von aussen sieht das Bauwerk recht unscheinbar aus. Von innen allerdings offenbart sich die Iglusiedlung als eine faszinierende eigene Welt. Mit den labyrinthartigen Gängen und einem ausgeklügelten Beleuchtungssystem entsteht eine Atmosphäre, die schwer in Worte zu fassen ist. Futuristisch - beinahe mit einem Touch von "Raumschiff Enterprise".
 
Für die Gäste stehen zehn Schlafiglus zur Verfügung, die eine beruhigende Schlichtheit und zugleich eine grosse Geborgenheit ausstrahlen. Ein 360-Grad-Panorama aus einem Schlafiglus gibt es hier zu bestaunen.
 
A propos Klima: Auch wenn ausserhalb der Siedlung minus 30 Grad herrschen und gerade ein Schneesturm über die Anlage pfeift, ist es innen behaglich.
 
Eine eigens aus Deutschland angereiste Gruppe von Künstlern hat die Innenwände der Anlage mit aus Schnee und Eis modellierten Kunstwerken in samischem Stil versehen.
 
-> Zur Fotostrecke: Iglootel Lapland - Arctic Snow Experience, Teil II
 
-> Till bildspelet: Iglootel, del II

 

Schlafiglu Iglootel Lapland - Arctic Snow Experience
Schlafiglu - Iglootel Lapland


 

Comments

Das Iglootel in Lappland - ein Igludorf entsteht, Teil 1

Lappland ist bald um eine einzigartige Attraktion reicher: Einige Kilometer von Arvidsjaur entfernt entsteht unweit des Polarkreises derzeit die grösste Igluanlage Europas. Aus etwas 25.000-30.000 Kubikmetern Schnee entsteht eine Hotelanlage, die zu Weihnachten den Betrieb aufnehmen wird.

Die Iglusiedlung wird u.a. aus zwei grossen Hauptiglus (mit jeweils 8 Metern Durchmesser), einem Rezeptionsiglu und zehn Wohniglus (mit je 5 Metern Durchmesser) bestehen. In der Anlage wird es ausserdem eine Bar und eine Saunalandschaft geben.

Wir begleiten die Bauarbeiten fotografisch und haben vor Ort die Igluspezialisten interviewt.

"Weisses Gold": Zur Herstellung der Iglus wird Schnee verwendet. Nicht irgendein Schnee wie er vom Himmel fällt, sondern sehr kompakter Schnee, der mit Schneekanonen speziell hergestellt wird. Der Schnee muss sich nach dem Sprühen erst noch einige Zeit setzen, bis er die perfekte Konsistenz erreicht.

Danach wird an den Stellen, an denen die Iglus errichtet werden, ein überdimensionaler Ballon aufgeblasen. Auf diesen wird der Schnee in einem besonderen Verfahren aufgesprüht und verdichtet. Anschliessend wird die Luft aus dem Ballon gelassen und der "Rohbau" ist fertig. Der verdichtete Schnee fühlt sich an wie Beton.

Damit ist aber erst der Anfang getan. In kunstvoller Handarbeit werden nun die Innenflächen zunächst glatt gekratzt und dann - ähnlich wie beim Verputzen einer Wand - glatt gerieben. So entsteht eine glatte Innenwand. Für den Iglubau sind eigens zwei Spezialisten aus Österreich mit langjähriger Erfahrung nach Lappland gereist. Unter ihrer Anleitung und kritischen Aufsicht ist ein ganzes Team von Mitarbeitern unter Hochdruck mit dem Innenausbau beschäftigt. Ein sehr wichtiges Handwerkszeug der Iglubauer ist übrigens ein iPod, mit dem gerne Jazz bei den rhythmischen Schleifbewegungen gehört wird.

Die verwendeten Werkzeuge sind vielfältig. Hochdruckpumpen und Schneekanonen bilden den Ausgangspunkt. Für die Innenarbeiten kommen Motorsägen und viele verschiedene Schaufeln und Wandschaber zum Einsatz. Die Feinarbeit erfolgt schliesslich mit Hilfe eines Floss (Spezialwerkzeug, das auch zum Vergipsen werwendet wird).

Die Handarbeit ist nicht einfach, sind die Temperaturen doch auf dem Weg in den Keller. Derzeit herrschen ca. minus 10 Grad und für die kommenden Tage sind bereits minus 20 Grad angekündigt. Durch die im Bau noch offenen Iglus pfeift der Wind und gute Kleidung ist obligatorisch.

Die einzigartige Atmosphäre ist bereits jetzt in den Iglus zu spüren. Je nach Beleuchtung reicht die Stimmung von "romantisch" bis zu "stahlblau, nüchtern und kühl". Die Wohniglus wird es übrigens in zwei Ausführungen geben: als Standard- oder Romantik-Iglu. In der nächsten Woche werden die dann fertigen Iglus schliesslich noch mit Kunstwerken ausgeschmückt. Wir werden darüber weiter berichten.

Jede Igluanlage ist übrigens ein Unikat. Mit dem Ende der Wintersaison wird die Siedlung schmelzen, um zur nächsten Wintersaison wieder neu zu entstehen.

Wenn Sie auf der Suche nach einem einzigartigen Erlebnisurlaub in Lappland sind, dürfte ein Aufenthalt im Iglootel ein echter Geheimtipp sein.

Arvidsjaur ist durch Direktflüge der Fluggesellschaft FlyCar von vier deutschen Flughäfen aus (München, Stuttgart, Frankfurt-Hahn und Hannover) komfortabel und bequem erreichbar.

-> Zur Fotostrecke: Iglootel - Eine Iglu-Hotelanlage entsteht, Teil I

-> Till bildspelet: Iglootel, del I



Weiter zu Teil 2 der Reportage.


Das Iglootel in Lappland - ein Igludorf entsteht
Das Iglootel in Arvidsjaur / Lappland - ein Iglu-Hotel entsteht


 

Comments

Wie lange noch?

Wie lange noch?

Noch. Noch hängen sie.

Bald. Bald sind sie.

Vom. Vom Winde verweht.

Zurück. Zurück im Kontinuum der Natur.

Demnächst. Demnächst steht er vor der Tür und klopft an.

Der Winter in Lappland.

Wie lange noch? Der Winter in Lappland.

Comments

2.500 KW und eine Steckdose - Augen auf: Windkraft in Lappland

Aktuelle Entwicklungen in Lappland: In vielen Kommunen in Västerbotten spriessen derzeit die Windkraftwerke wie Unkraut aus dem Boden. 

So ein Windkraftwerk ist einhundert Meter hoch und hat eine Flügellänge von 50 Metern. Die Leistung beträgt ca. 2.500 KW (= 2,5 MW) je Kraftwerk. Im Regelfall stehen um die 10 bis 25 in Reih und Glied (wobei es auch deutlich grössere Windparks gibt). 

Eine merkwürdige Sache ist mir aber bei der letzten Reportage ins Auge gestochen: 2.500 KW und eine Steckdose. Direkt neben dem riesigen Windkraftwerk steht eine Steckdose. Ein Anschluss für den Motorwärmer im Winter. Als ob das grosse Windrad gerade mal genug Leistung für diese eine Steckdose hätte.  

2.500 KW und eine Steckdose - Windkraft in Lappland
„2.500 KW und eine Steckdose“


Am Rande noch ein Tipp für Urlauber, Auswanderer und Hauskäufer: Wenn Sie Ruhe und Natur lieben, sollten Sie sich vor Ihrem Lapplandurlaub, bzw. Ihrem Immobilienerwerb einen Überblick über die Windkraftsituation im Zielgebiet verschaffen. Die Windräder produzieren nämlich nicht nur Strom, sondern auch jede Menge Krach...

Summary: Hint - If you want to spend your holidays in Lapland or if you're thinking about buying a dacha or a house then please keep your eyes open for windmills. You should also observe the local planning, because windmills do not only produce electricity but also a lot of noise...

Sammanfattning: Stalltips - Om du vill tillbringa din semester i Lappland skulle du vara uppmärksamt om det finns vindkraftverk i det området du siktar pa. Det gäller självklart också när du vill köpa en sommarstuga eller ett hus. För vindkraftverken producerar inte bara elektricitet utan att riktigt mycket ljud...  

Comments

Über US622, DEET und Plastik

Der Peak in der Sommersaison scheint vorüber zu sein. In diesem Sommer war ungewöhnlich viel los: Wir waren auf dem Rücken von Pferden und auf Trainingswägen unterwegs, haben Anglergruppen begleitet und lagen bei Autorennen auf dem Teer. Natürlich fehlten auch einsame, verträumte Seen und Strände nicht. Tourismus-Fotografie - noch dazu in Lappland - ist eben eine spannende Sache. 

Einen Wermutstropfen gab es dieses Jahr: Die Insektenplage war extraordinär (und ist es immer noch). So viele Mücken, "Knotts" (die besonders unangenehmen und aggressiven Kriebelmücken), Bremsen und allerlei andere stechende und beissende Flugsaurier gab es seit Jahren nicht mehr. Die allgemeine Hoffnung zum Beginn der Saison war, dass die Fluggetierplage sich dieses Jahr wegen des sehr kühlen Sommeranfangs in Grenzen halten würde. Dem war aber leider nicht so. Im Gegenteil.

Stechmücke beim Angriff
„Das Grauen Lapplands: Flugsaurier beim Angriff“
Danke an
© Petra Fuelbert 2012 für das Bild (bei dem ich Modell stehen durfte...:)


Ich hatte schon einige Male über MyggA unsere "Allzweckwaffe" gegen unerwünschte, stechende Fluginsekten geschrieben.

Beim Fotografieren ist aber Vorsicht abgesagt, denn der Hauptinhaltsstoff von MyggA (und den meisten anderen Insektiziden zum Auftragen) ist DEET. Das hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Es greift Kunststoffe an. Beim Kontakt mit DEET kommt es zur Materialauflösung. Viele Uhrenarmbänder, Handys und Sonnenbrillen sind dem schon zum Opfer gefallen.

ACHTUNG: Leider gilt das auch für die Kamerabelederung (bzw. Kameragehäuse aus Kunststoff) und anderes fotografisches Zubehör.

Häufiges Händewaschen hilft zwar, den meistens kommt die Chemie via Hände ans Plastik. Das ist aber mitten in einem Fotoshooting völlig unpraktikabel.

Hier kommt US622 ins Spiel. Genauer gesagt, die "US622 Myggspiraler". Ich war gegen diese Räucherteile zum Abbrennen bislang immer recht skeptisch. In der diesjährigen Verzweiflung habe ich ihnen aber eine Chance gegeben. Und siehe da: Die Wirkung ist zwar nicht so gut wie bei direkt aufgetragenem MyggA, aber dennoch ganz ordentlich. Für alle (Arbeits-)Situationen sind die Spiralen zwar nicht einsetzbar. In statischen Situationen und bei Windstille oder in halbgeschlossenen Räumen ist die Anzahl der Flugsaurier in einem Umkreis von ca. drei Metern um die glimmende Spirale deutlich gemindert. Die Brenndauer beträgt ca. zwei bis drei Stunden. Bei zwei in einem Abstand von ca. drei bis fünf Metern aufgestellten Spiralen lässt es sich arbeiten. Einziger Haken: Manchmal ist etwas Qualm zu sehen, der natürlich nicht ungeplant ins Bild geraten darf :)

US622 Myggspiral
„Hilfe in der Not: US622 Myggspiral - ohne DEET“

Comments

Lappland: Schnee und Eis adé!

Kurze aber wichtige Durchsage: Nach einem langen und zähen Kampf des Wetters ist es jetzt endlich soweit - Schnee und Eis adé in Lappland!

In der breiten Fläche (ausgenommen das Fjäll) sind wir jetzt zu ca. 98,5% schnee- und eisfrei und die ersten Tage mit richtig sengender Sonne liegen auch bereits hinter uns :)

Lappland: Schnee und Eis adé!
„Wo vor zwei Wochen noch ein gefrorener See war...“

Comments

Endlich ist es soweit: Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012

Während sich die Menschen in Süd- und Mitteleuropa bereits an den Baggerseen räkeln und dort wahrscheinlich die ersten Hitzewellen im Anmarsch sind, ist es bei uns am Polarkreis in Schwedisch-Lappland endlich soweit: Richtiges Tauwetter.

Seit etwa 2 Wochen liegen die Tagestemperaturen über null Grad und damit beginnen die Eisschichten auf Flüssen und Seen und die Schneedecke in der Natur kräftig zu schmelzen.

Die fliessenden Gewässer sind mittlerweile nahezu völlig eisfrei. Auf stehenden Gewässern liegt zwar noch eine Eisdecke, diese sollte allerdings nicht mehr begangen werden!

Auch das Tierleben und die Pflanzenwelt haben jetzt „den Schalter umgelegt“:

Überall zwitschert es - die Zugvögel sind angekommen und bereits voll bei der Arbeit. Sträucher und Bäume beginnen zu spriessen und die ersten Mückenschwärme ziehen auch schon ihre Bahnen (bin heute sogar schon zweimal gestochen worden...).

Das faszinierende am Wetter in Lappland (und generell in den polaren Regionen) sind diese radikalen Wechsel. Gestern noch mit langer Winterunterwäsche und Daunenjacke, sind heute T-Shirt und Sportschuhe angesagt. Frühjahr und Herbst, so wie sie in Mitteleuropa vorkommen, sind hier auf zwei Wochen begrenzt.

Nachdem am Freitag dicke Wolkendecken über die Region gezogen sind uns es beinahe so aussah, als wolle es nochmals kräftig schneien, habe ich mich mit der Kamera bewaffnet und bin an einige bevorzugte Plätze gefahren, um dort das Tauwetter zu fotografieren. Alle Aufnahmen aus der Galerie stammen vom Freitagnachmittag (18. Mai).

-> Zur Galerie: Tauwetter in Lappland

-> Till bildspelet: Töväder i Lappland

-> To the gallery: The thawing of Lapland



Update 20/5-14 Uhr: Die schnelle Schneeschmelze zeigt jetzt auch ihre unangenehmen Nebenwirkungen in Form von ungewöhnlich starken „Frühjahrsüberschwemmungen“. Das schwedische Wetteramt (SMHI) hat deswegen für einige Gebiete in Norrbotten die höchste Alarmstufe ausgerufen und spricht von noch nie dagewesen Überflutungen.


Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012
„Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012“

Comments

Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur

Auf der Agenda für den Samstag stand eine Reportage von der diesjährigen Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur. Beinahe wäre daraus aber nichts geworden, denn das Wetter hat sich nach Kräften bemüht, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Angebot war ein mehrstündiger Schneesturm mit 20 cm Neuschnee und jeder Menge Schneeverwehungen. Zudem waren die Seitenstrassen nicht geräumt. Die Fahrt wurde beinahe zum Abenteuer. Aber Herausforderungen nehmen wir gerne an :)

Die Jagd und das Outdoorleben sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Nordschweden. Von den Einheimischen wird hier oben nicht hauptsächlich aus "Spass an der Freude" gejagt, sondern um die Tiefkühltruhe zu füllen. Bei den Jagdtouristen ist das freilich anders, aber die klammern wir hier einmal aus.

Die Liebe zum Leben in der freien Natur ist den Schweden generell "angeboren". So sind denn Jagd- und Outdoor-Ausstellungen ein Publikumsmagnet - sogar wenn im Mai noch Schneestürme über den Landstrich hinweg fegen. 

Das Flair ist speziell und dem durchschnittlichen Mitteleuropäer möglicherweise fremd. Waffen türmen sich auf den Tischen der Aussteller und Jung wie Alt fachsimpeln über Zielfernrohre, Messerklingen und Thermounterwäsche.

Frau Lapplandblog hat für Sie einige Eindrücke zum Miterleben eingefangen:  

-> Zur Galerie: Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5.

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5

-> To the gallery: Hunting fair in Arvidsjaur, may 5th


Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5. - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5
„Präzision“

Comments

Aktuelles zu Wind und Wetter in Lappland

Wegen zahlreicher Nachfragen ein schnelles Wetter Update aus Lappland - auch mit fotografischen Implikationen.



- Der Winter schwindet. Aber
nach wie vor relativ langsam dieses Jahr. Es liegt noch übermässig viel Schnee. An schattigen Stellen sind es noch um die 50 cm. Obwohl die Wetterprognose täglich höhere Temperaturen verspricht hält sich beharrlich die Vermutung, dass das Wetter die Prognose nicht liest. Und sich folglich auch nicht daran hält. Die älteren Nachbarn und Bekannten sprechen bereits davon, dass es gefühlsmässig ein kaltes Jahr werden wird. 


- Im Schwesterblog gibt es bei Frau Lapplandblog jetzt in der linken Seitenleiste einen Wetterticker, der einmal täglich aktualisiert wird und von ihr auf ihre Art und Weise pfiffig geschrieben wird.


- Und wer das Wetter live sehen möchte: Unsere Lappland-Webcam sendet wieder! Nachdem der Webcam-Computer im vergangenen Jahr seinen Geist aufgegeben hatte, haben wir kürzlich wieder einen EDV-Oldtimer an Land ziehen können, der nun als Webcam-Server fungiert.


- Auch fotografisch kann das derzeitige Wetter sehr herausfordernd sein: Bei Landschafts- und Naturaufnahmen ist immer "irgendwo" Schnee im Bild (siehe unten). Und wenn dann die Sonne durch die Wolken schaut, sind gnadenlos ausgebrannte Stellen im Bild :) Auch bei Reportagen besteht das Problem, wobei dort ausgebrannte Stellen im Hintergrund i.d.R. nicht so problematisch sind.


Lappland - Immer ist der Schnee im Bild
„Tücke der Jahreszeit - Immer ist der Schnee im Bild“

Comments

Saxnäs, der Ricklundgården und das Marsfjäll

Zwischen den bekannten Skigebieten Borgafjäll und Kittelfjäll liegt das weniger bekannte, aber umso schönere Saxnäs am Marsfjäll. Auch hier sind die Wintersportmöglichkeiten nahezu unbegrenzt und der Publikumsandrang ist deutlich geringer.

Ich mag die Fotografie im Fjäll, auch wenn sie bisweilen grössere Herausforderungen beinhaltet. Was tun, wenn der Helikopter zum Gipfel wegen Sturmes nicht starten kann? Dann geht es mit der Schneeraupe ("Schneekatze", "Snowcat") nach oben. Gepäck und bis zu 15 Personen können problemlos transportiert werden. Die Fahrt ist - verglichen zum Flug mit dem Heli - sehr gemächlich und eröffnet die Möglichkeit, die wunderbare Fjällandschaft langsam zu geniessen (soweit es der Schneesturm zulässt). Und wenn sich dann - oben angekommen - der Sturm gelegt hat, herrschen die fotografisch denkbar besten Arbeitsbedingungen. Einfach traumhaft.

In Saxnäs liegt aber auch das Künstlerparadies Ricklundgården. Die Einrichtung wurde in den 40er-Jahren von dem Künstlerehepaar Emma und Folke Ricklund ins Leben gerufen und wird heute von der Emma Ricklund Stiftung betrieben. Der Ricklundgården gibt Künstlern die Möglichkeit, sich eine Auszeit der kreativen Entwicklung zu nehmen. Die Warteliste ist lang und die Gäste sind durchweg hochkarätig. Bei unserem Besuch haben wir den bekannten schwedischen Maler Jan Sundström kennen gelernt, der sich spontan zu einer improvisierten Potrait-Session bereit erklärt hat (mehr dazu und Bilder gibt es hier im englischsprachigen Blog).

Wir haben einige Eindrücke aus Saxnäs, vom Marsfjäll und aus dem Ricklundgården in einer Galerie zusammen gefasst:

-> Zur Galerie: Saxnäs, der Ricklundgården und das Marsfjäll

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Saxnäs, Ricklundgården och Marsfjället

-> To the gallery: Saxnäs, the Ricklundgården and the Marsfjäll



Saxnäs, der Ricklundgården und das Marsfjäll
„Blick aufs Fjäll vom Ricklundgården aus“

Comments

[Update] Die "Minus-40-Grad-Woche" mit Galerie und Mathematik

Zugegeben, es kostet Überwindung. Aber es lohnt sich. Wirklich.

Worum geht es? Die bislang kälteste Woche des Jahres in Lappland liegt hinter uns. Die sibirisch-arktische Kältewelle hat uns Temperaturen bis zu minus 40 Grad beschert. Das ist auch für hiesige Breitengrade recht kühl und frisch. Bei diesen Temperaturen kommt das Leben zum Erliegen. Nur wer unbedingt muss, verlässt noch das Haus.

Die Kälte bringt auch eine lebensfeindliche Stille mit sich. Es ist totenstill draussen, ja die ganze Natur ist wie tot.

Es hat Überwindung gekostet, trotzdem jeden Tag mindestens eine Stunde mit der Kamera raus zu gehen. Dick eingehüllt in mehrere Schichten Kleidung und mit fetter Pelzmütze. Aber es hat sich gelohnt. Das Licht war einfach absolut traumhaft und die Stille extrem inspirierend.

Minus 40 Grad sind aus einem weiteren Grund faszinierend: Bei exakt dieser Temperatur entspricht der Temperaturwert in Celsius genau dem Wert in Fahrenheit.

Bekanntlich lautet die Umrechnung F=Cx1.8+32 und C=(F-32)÷ 1.8, wobei 0 Grad C = +32 Grad °F sind. Das führt dazu, dass minus 40 Grad Celsius exakt minus 40 Grad Fahrenheit entsprechen.

Ich habe eine Galerie mit einigen Bildern - teils persönliche Bilder, teils Musterstücke aus Auftragsproduktionen - zusammen gestellt [Update 17.02. - neue Bilder ergänzt]:

-> Zur Galerie „Die minus 40 Grad Woche“

-> To the gallery „The week with 40 dergrees below zero“


Traumhaftes Licht bei minus 40 Grad C/F in Lappland
„Traumhaftes Licht bei minus 40 Grad C/F in Lappland“

Comments

Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47

Über Wetterkapriolen und Rentiere - Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47 


-> Hier gehts zur Galerie „Lappland in Bildern KW 46+47“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Veckans bilder från Lappland v 46 och 47“

-> To the gallery „Lapland in pictures week 46+47“



Das liebe Wetter

Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.

Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser). 

Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.

Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht  gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier



Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren


Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?

Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:

- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.

- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.

- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn. 


Inside the old house - Lapland
„Inside the old house“


Schliesslich noch in eigener Sache

Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei. 

Comments

Neu: Die Lappland-Edition

Immer wieder haben uns Anfragen erreicht. Nun ist es soweit:

Ab sofort gibt es die Lappland-Edition mit Original-Abzügen und Kunstdrucken von ausgesuchten Fotografien, die charakteristisch für Lappland sind.

Kurz: Original-Kunstwerken aus Lappland. Natürlich in limitierter Auflage und handsigniert.

An den Start gehen 4 Editionen mit hochwertigen Abzügen und Prints:

Landscape, Nature, Black/White und Simplicity.

Viel Freude beim Durchstöbern der Galerien.

Und bitte daran denken: Damit wir die Lieferung als Geschenk zu Weihnachten sicherstellen können, bitte bis Ende November bestellen!

Comments

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter
„Autumn leaves“

Herbst. Jahreszeit der Farben. Und herbstliche Melancholie. 

Farbenprächtige Blättermeere laden zu einem Vollbad ein.

Einfach eintauchen.

Das Bodenpersonal in Lappland bereitet unterdessen die Landebahn für den Winter vor.
Hoffentlich verzögert sich die Landung so lange wie möglich.

Musikempfehlung dazu: Autumn leaves in der Version von Eric Clapton aus seinem 2010er Album.

Comments

Svamp 2011 - Jahr der Pilze in Lappland

„Svamp“ ist Schwedisch und bedeutet „Pilz“. 2011 ist das Jahr der Pilze in Lappland.


Fliegenpilz in Lappland
„Red Ball“


In Sachen Vegetation hat jedes Jahr in Lappland seine Besonderheiten. So war 2010 z. B. ein Jahr der Beeren. Es gab massenhaft Hjortron, Blaubeeren und Preiselbeeren. Mit Beeren sieht es heuer äusserst mager aus. 

Pilze in Lappland
„Gruppenbild“


Dafür spriessen dieses Jahr geradezu überall alle Arten von Pilzen aus dem Boden. Darunter echte kulinarische Kostbarkeiten, wie der Karljohan (Stensopp, Steinpilz) oder gar der auch unter Schweden heiss begehrte Kantarell (Pfifferling), über dessen Ernte ich gerade eine Reportage mache.

Generell ist das Pilzesammeln in Schweden nicht so verbreitet. Nur der Kantarell bildet eine Ausnahme. Zu seinen Vorkommen - vornehmlich im Fjäll - pilgern ganze Scharen von Menschen, und entlang unscheinbarer Schotterpisten parken oft dutzende Autos von Pilzjägern am Strassenrand. 

Die hier im Bild festgehaltenen Exemplare sind übrigens nur optisch faszinierend und nicht zum Verzehr geeignet (es könnte ansonsten ein einmaliges Vergnügen werden). 

Ufo Pilze
„Ufo-Pilze“

Comments

Skandal wegen gefälschter Fotos in Schweden

Nun hat auch Schweden einen handfesten Skandal wegen gefälschter Fotos bei einem Fotowettbewerb. Der in Schweden tätige Naturfotogfraf Terje Hellesø hatte beim 20. Fotowettbewerb des schwedischen Naturvårdsverket (Amt für Natur- und Umweltschutz) mehrere mit Photoshop manipulierte Fotos eingereicht und dadurch den ersten Preis gewonnen.

Eine der gefälschten Aufnahmen des Preisträgers Terje Hellesjø
„Eine der gefälschten Aufnahmen des Preisträgers Terje Hellesjø“
Foto: Terje Hellesø / Naturvårdsverket 


Seit 20 Jahren veranstaltet das schwedische Naturvårdsverket (Amt für Natur- und Umweltschutz) einen Fotowettbwerb, bei dem die besten Naturaufnahmen prämiert werden. Der Wettbewerb ist in Schweden sehr populär und geniesst grosses mediales Interesse.

In der 2010er Wettbewerbsrunde gewann der in Schweden tätige Berufsfotograf Terje Hellesø (gebürtiger Norweger) mit einigen auf den ersten Blick spektakulären Aufnahmen. Der mit 15.000 SKR dotierte Preis war Hellesø  im Mai 2011 verliehen worden. Der Preisträger erhält zudem eine Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Stockholm.

Nach der Preisverleihung kamen allerdings Zweifel auf. Gunnar Glöersen, Mitarbeiter beim schwedischen Jägerverbund (Jägareförbundet) wies im Blog des Jägerverbundes als erster darauf hin, dass der prämierte Fotograf unglaublich viele seltene Raumtiere in sehr kurzer Zeit in der freien Wildbahn fotografiert haben will.

Eine bekannte schwedische Fotoseite griff das Thema auf. Binnen kurzer Zeit kamen dort mehrere hundert Kommentare zusammen und die Aufnahmen des Preisträgers wurden von einer grossen fotografischen Öffentlichkeit kritisch unter die Lupe genommen. Es dauerte nicht lange bis entdeckt wurde, dass einige der Tiere aus den prämierten Aufnahmen als freigestellte Objekte in Bildbanken im Internet frei verfügbar waren. 

Schliesslich kommentierte auch Preisträger Hellesø den Vorgang. Er habe alle getäuscht (einschliesslich seiner eigenen Familie; dazu sogleich mehr) und bitte um Verzeihung.

Die Geschichte zieht nun Kreise in verschiedene Richtungen.

- Zum einen ist die fotografische Community in Schweden in einer Art Schockzustand. Dass ein schwedischer Fotograf ein solches Vorgehen an den Tag legen könnte, war bislang schlicht undenkbar.

- Das zeigt sich u.a. auch darin, dass in den Wettbewerbsstatuten keine Regelungen zu Täuschungsversuchen enthalten sind. Auch eine Regelung, die Wettbewerbsteilnehmer zur Vorlage von RAW-Dateien verpflichtet, ist nicht vorgesehen. Deswegen darf Hellesø die Auszeichnung erst einmal behalten, bis die Juristen des Naturvårdsverkets die Rechtslage geklärt haben. Nicht zuletzt durch die Mängel in den Statuten des Wettbewerbes ist der Ruf des bislang angesehenen Wettbewerbes nun nachhaltig beschädigt

- Tragisch ist auch die familiäre Seite. In einem Interview des schwedischen Rundfunks hat die Ehefrau des Preisträger, Malin Hellesø - ebenfalls Fotografin - angegeben, dass sie selbst auch getäuscht worden sei. Ihr sei die Täuschung erst bekannt geworden, als ihr Mann ihr dies einige Zeit nach der Preisverleihung gebeichtet habe. 

- Im Verband der schwedischen Naturfotografen läuft derzeit die Debatte über einen Ausschluss Hellesøs aus der Vereinigung. Der Verband hat nämlich klare Regelungen dazu, dass derartige Bildmanipulationen unzulässig und unethisch sind.

- Zu guter Letzt droht dem Preisträger nun schliesslich auch handfester juristischer Ärger: Gegen Hellesø wurde mittlerweile eine Strafanzeige wegen Betruges gestellt. Denn wegen der gefälschten Bilder wurde eine grössere Summe öffentlicher Mittel verschwendet, weil Experten im Auftrag der Naturschutzbehörde auf die Suche nach den fotografierten seltenen Tieren gegangen waren. 

Comments

Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland

Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland
„Blick vom Storforsen - am Horizont das gleichnamige Hotel“


Heute wieder ein touristischer Geheimtipp für alle Lappland-Urlauber und Besucher. Ca. 40 Km nordwestlich von Älvsbyn (Norrbotten) befindet sich eine besondere Sehenswürdigkeit: Storforsen.

Was verbirgt sich hinter dem Namen? „Fors“ auf Schwedisch bedeutet „Stromschnellen“, „Stor“ bedeutet „Gross“. Über die „grossen Stromschnellen“ fliesst ein Nebenfluss des Piteälven (einer der Nationalflüsse Schwedens).

Storforsen ist der grösste naturbelassene Stromschnellenabschnitt Europas. Das gesamte Gebiet der Stromschnellen ist ein Naturreservat.

Der Storforsen überwindet auf eine Länge von 5 Kilometern einen Höhenunterschied von 82 Metern. Besonders sehenswert ist der letzte Abschnitt, auf den auch der grösste Höhenunterschied (von ca. 60 Metern) entfällt. Das Wasservolumen ist beeindruckend: Bis zu 1024 Kubikmeter Wasser fliessen pro Sekunde über die Stromschnellen. Der Durchschnittswert im Jahresmittel liegt bei 162 Kubikmetern.

Für Besucher gibt es mehrere ausgebaute Pfade, die bis zum letzten Abschnitt hinauf führen. Besonders löblich ist, dass auch Rollstuhlfahrer viele Pfade nutzen können.

Am Fusse des Storforsen liegt das gleichnamige Hotel. Viele der Zimmer und Konferenzräume haben einen wunderbaren Ausblick auf die Stromschnellen. Besonders beliebt für Hochzeiten ist die Kapelle neben dem Hotel. Sie ist auf den Storforsen ausgerichtet. Hinter dem Altar befindet sich ein überdimensionales Fenster mit Blick auf die Stromschnellen, was eine sehr besondere Atmoshäre für Trauungen schafft.

-> Hier gehts zur Galerie „Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Naturreservat Storforsen“

-> To the gallery „Naturreservat Storforsen in Norrbotten / Lappland“




Comments

Herzschmerz in Farbe - Abgesang auf den Sommer in Lappland

Abgesang auf den Sommer in Lappland
„Abgesang auf den Sommer in Lappland“


Behind the scenes:
Abendliche Exkursion zu einem meiner Lieblingsplätze. Der Weg dorthin ist nicht einfach und führt durch ein Sumpfgebiet. Angekommen, erlebe ich ein Feuerwerk am Himmel. Gülden und honigfarben leuchten die vorüberziehenden Wolken. Steine schweben scheinbar über dem Wasser. Die Wärme verfliegt. Es wird kühl und kühler. Ein Kranichpärchen zieht seine Kreise, trainiert für die grosse Reise und singt mit lauter Stimme den Abgesang auf den Sommer in Lappland.

Comments

Und wieder geht ein Tag vorüber

Und wieder geht ein Tag vorüber in Lappland
„Und wieder geht ein Tag vorüber...“


Behind the scenes:
Die Tage in Lappland werden kürzer und bescheren uns wieder traumhafte abendlich Lichtspektakel. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und zu betanken: 

Und wieder geht ein Tag vorüber,
versinkt im Dunst der Dämmerung.
Unheimlich langsam zieht der Tag vorüber,
und schon erscheint der erste Stern.


Comments

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Umwelt, oder einen Touristen

Naturreservat Lappland?
„Naturreservat Lappland?“


Behind the scenes:
Lappland wird gerne als “die letzte Wildnis Europas” beschrieben und beworben. Und in weiten Teilen stimmt das auch noch. Trotzdem sind auch hier leider Missstände zu beklagen. Und das auch noch ausgerechnet aus der “Öko-Ecke”. Konkret geht es um den Ausbau der Windkraft, die derzeit hier (wie lange noch?) hoch im Trend liegt. 

Um ganz deutlich zu sein: Im Vergleich zur Atomkraft sind mir Windkraftwerke immer noch hundertmal lieber. Keine Diskussion. 

Dass aber ausgerechnet in landschaftlich sehr schönen Gegenden mit erhaltungswürdiger Flora und Fauna die Windparks aus dem Boden schiessen, ist sehr bedauerlich.

Kürzlich hat es es ein Besucher kurz und bündig auf den Punkt gebracht: “Die Windkraft-Regionen in Lappland sind für mich als Besucher und Tourist gestorben. Hierher komme ich sicher nicht wieder.”

Umso mehr schade, als die unschönen “Stahlspargel mit Flügeln” für die nächsten 25-35 Jahre festbetoniert sind. So werden ganze Landstriche touristisch unbrauchbar gemacht. Aber es kommt noch schlimmer.

Einige Biologen und Naturkundler, die in den vergangenen Wochen hier zu Besuch waren, und für die wir in einigen Dokumentationsprojekten gearbeitet haben, zeigten sich sehr bestürzt über die immense Naturzerstörung. Kilometerlange Wege werden gezogen. Für die Hochspannungsleitungen entstehen breite Schneisen, die nicht nur hässlich sind, sondern Lebensräume seltener Arten zerschneiden und zerstören. 

Ganz zu schweigen von den Auswirkungen der permanenten Lärmentwicklung (gerade auch im tieffrequenten Bereich), den Lichtreflexen und dem Elektrosmog.

Leider gilt es auch hier, der Realität und den Fakten ins Auge zu sehen. Auch wenn es für manche unbequem sein mag. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen werden ihre Spuren hinterlassen. Frage sich nur, zu was das führen wird.

IMG_2939110721
„Zerstörte Natur“

Comments

Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein

Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein
„Wattwanderung in Lappland - Renaturierung kann reizvoll sein“


Behind the scenes:
Von unserem Projekt zur fotografischen Dokumentation des Rückbaues und der Renaturierung von ehemaligen Tagebaugeländen in Lappland und den damit verbundenen Tücken hatte ich hier schon einmal berichtet. 

Die Tage hat es mich wieder einmal dorthin verschlagen. Ehemalige Grubengelände sind eine sehr tückische Sache. Der Tagebau wird nach und nach mit riesigen Massen Schutt, Abraum uns Erde verfüllt. Die Flächen wachsen dann relativ schnell wieder zu und werden zu Biotopen für allerlei Pflanzen und Tiere. Das Ergebnis sieht nach einigen Monaten wieder beinahe wie normaler Erdboden aus.

Die Tücke liegt aber darin, dass dieser Boden an manchen Stellen extrem instabil ist. Durch beständige Senkungen im Boden können sich grosse Hohlräume unter der Oberfläche bilden, die einen Menschen einfach verschwinden lassen können. Beim Umherstreifen sind also genaue Geländekenntnis und extreme Vorsicht gefragt. Ausreichende Sicherungsmassnahmen sind Pflicht. 

Fotografisch rechnet sich die Mühe dann aber oft in Form von sehr schönem fotografischem “Beifang”.  Unser Hauptauftrag ist in diesem Falle die langfristige Dokumentation der Verwandlung von Abbaugebiet in Biotop. Allerdings bieten sich auch darüber hinaus oft sehr reizvolle Anblicke. Das durch den erz- und mineralhaltigen Boden angereicherte Grubenwasser, das nach wie vor durch die Verfüllung durchsickert, birgt unglaubliche Farbeffekte und schafft bizarre Mondlandschaften im Makro- wie im Mikrokosmos. Für manche Perspektiven sind die Anglerhosen aber unabkömmlich es darf im Schlamm gewatet werden.


Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...

Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...
„We have survived the winter“


Behind the scenes: Klimawandel, Vulkanausbrüche, Aschewolken, und vieles mehr füllt die Klimadiskussion rund um die Erderwärmung (Wiki-Svenska, Wiki-Deutsch). Ich bin kein Wissenschaftler, sondern nähere mich dem Problem pragmatisch-beobachtend. 

Aus dieser Perspektive war dieser Winter in Lappland ausgeprägt kalt. Und auch im Mai liegen die Temperaturen noch deutlich unter den Werten der beiden vergangenen Jahre. Im Wald und am Wegesrand finden sich noch immer einige kleine Schneenester.

Aber was ist schon ein Vergleichsmasstab von 2 Jahren im Kontext von globaler Erderwärmung? 2007 hatten wir Rekordwärme. Seitdem kühlt der Mikrozyklus in Lappland ab. Aber die Natur- und Tierwelt scheren sich anscheinend ohnehin nicht so viel um die kurzfristigen Rhythmen.

Ein Blick in die Tierwelt ist aufschlussreich. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr der Nager und Kleintiere. Mäuse und Ratteninvasion auf den Feldern und um das Haus herum. Damit dürfte es nächstes Jahr wieder ein Jahr der Greifvögel werden. 

Zum Bild: Ich liebe es, der Entfaltung der Farnpflanzen zu zusehen. Sie haben die grosse Kälte des Winters überlebt und entfalten sich der Sonne entgegen. Und irgendwie haben sie eine “kollektive Klimaintelligenz” entwickelt, denn Wikipedia lehrt uns:

“Im Erdzeitalter Karbon vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten Farne (in grösserer Form als heute, meist Baumfarne genannt) zusammen mit Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen riesige Wälder und schufen somit die Basis für die heutigen Steinkohle-Vorkommen. Die ältesten fossilen Funde stammen aus dem unteren Devon. Sie sind somit wahrscheinlich älter als die Samenpflanzen, die erstmals im oberen Devon auftraten.”

Was Klimaveränderungen angeht, scheinen uns diese einfachen, aber sehr bezaubernden Pflänzchen einiges voraus zu haben.


Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

En promenade

Kranich - En promenade in Lappland
„En promenade“


Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?


Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår

Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår
„Climate change happens“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Spuren des Klimawandels - Realität in Lapland 2011.




Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

Tree

tree in the winter in lappland
„Tree“ - License picture / Buy print




Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

Sky-Lines

Sky-Lines
„Sky-Lines“ - License picture / Buy print




Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

900 Tonnen Stahlbeton...

900 Tonnen Stahlbeton in Lappland
„900 Tonnen Stahlbeton - mitten in der Natur“


Behind the scenes: Wunderbares Februarwetter in Lappland am vergangenen Samstag. Zwischen minus 15 und minus 20 Grad. Wind gerade noch erträglich. Hatte mich entschlossen, einige entlegenere Baustellen für künftige Windkraftwerke zu besuchen und vielleicht auch zu fotografieren. Der Fussmarsch war nach Karte so ca. 15-17 Km. Natürlich mit einem treuen Vierbeiner als Begleitung. Die Wanderung war traumhaft schön, obwohl ziemlich anstrengend. Denn es ging erst einmal so ca. 5 Km nur bergauf, teilweise durch Tiefschnee.

Oben angekommen, waren die Baustellen dann auch ganz aufschlussreich. Das lässt mich immer wieder sehr nachdenklich werden. Neunhundert (900) Tonnen Stahlbeton umfasst ein (!) Fundament für ein Windrad. Meistens werden ganze Schwärme zwischen 10 und 40 Stück errichtet. Gebuddelt und betoniert wird auch im tiefsten Winter. Damit der Beton abbindet wird eine riesige Plane über die Baustelle gezogen. Rundherum stehen 5-7 grosse Notstromaggregate. An jedem ist ein gigantisches Gebläse angeschlossen, das den Beton bewindet. Gespenstische Installation. Ziemlich laut. Autark zudem, denn kein Mensch war weit und breit zu sehen. Die Aggregate mahlen eintönig und lärmend vor sich hin. Was ich mich frage betrifft die Gesamt-Energiebilanz. Hat da mal jemand nachgerechnet, wieviel Energie im gesamten Prozess von Erschliessung, über die Wegarbeiten, Sprengarbeiten, Grabungsarbeiten, usw. usw. bis hin zu mobilen Betonwerken, da eigentlich aufgewendet wird? Wie “öko-logisch” ist das eigentlich wirklich?

Mit vielen Fragen beladen habe ich mich schliesslich wieder auf den Heimweg gemacht. Mit einem schönen Umweg über eine Route, von der aus kein Windkraftwerk zu sehen ist. Nur ein Stückchen unberührte Natur.



Comments -> Facebook -> Twitter

Comments

Eistauchen / Ice diving / Is dykning

Eistauchen / Ice diving / Is dykning


Tauchen Sie ein in wunderbare Welten im, unter und mit dem Eis:

-> Hier gehts zur Galerie „Eistauchen in Lappland“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Is dykning i Lapland“

-> To the gallery „Ice diving in Lapland“


PS: Wenn Sie Tauchprofi sind und an Tauchgängen im Eis Interesse haben, dann ist das winterliche Lappland für Sie ein Paradies!

Eistauchen / Ice diving / Is dykning

Comments

Bald gehts richtig rund in Lappland

Nicht nur die Pilze schiessen in diesem Herbst in Lappland inflatorisch aus dem Boden. Auch die Windkraftwerke. Denn die alternative Energiegewinnung in Form von Windkraftwerken ist derzeit voll im Trend. Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang durchaus geteilte Ansichten (und Aussichten im sprichwörtlichen Sinne), denn sichtbar oder unsichtbar hängt von Standort und Abstand ab.

In Piteå ist derzeit z. B. ein Windpark mit über 1.000 Windkraftwerken in Planung. Hier im Inland beschränken sich die Parks i.d.R. auf "kleinere Ansammlungen" von 5-50 Stück.

Windkraft in Lappland - bald gehts rund


Dieses Exemplar hat jedenfalls gerade auf "möglichst wenig sichtbare Parkstellung" umgeschaltet, wohl um sich besser in die natürliche Umgebung einzufügen.

Es bleibt abzuwarten, welche Effekte die zahlreichen Neubauten auf Umwelt und Tourismus haben werden.



Comments

Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut

Die Sommerreise durch Lappland hat mich heute durch mooriges Gebiet geführt. Eine Pflanze hat die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Eine wilde Orchidee. Genauer eine Dactylorhiza fuchsii (engl. Common spotted orchid, deutsch: Fuchs' Knabenkraut).

Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut

Es handelt sich um eine in hiesigen Breiten gelegentlich vorkommende Pflanze.

Wikipedia belehrt uns: “Das Fuchs' Knabenkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 90 Zentimetern erreicht. Der markige Stängel ist nicht hohl. Die Laubblätter werden 5 bis 10 (bis 12) cm lang, die Spitze des obersten Laubblattes ist bei dieser Art weit vom Blütenstand entfernt. Die Laubblätter sind oberseits dunkelgrün, unterseits heller und besitzen meist querovale Flecke. Die unteren Blätter sind rosettig gehäuft, das unterste Laubblatt ist auffallend kurz und stumpf.”

Die charakteristischen Blätter sind im zweiten Bild zu sehen.

Dactylorhiza fuchsii / Common spotted orchid / Fuchs' Knabenkraut


Comments

Sommer in Lappland III

DSCN4598100707

Comments

Sommer in Lappland II

Sommer und Urlaub in Lappland

Comments

Sommer in Lappland

Sommer in Lappland ist einfach herrlich!

(Hier ist die nächste Zivilisation übrigens gute 15 Km entfernt :)

Sommer in Lappland

Sommer in Lappland


Comments

Die Flugsaurier schlagen wieder zu...

Es ist schwül. Schwankende Temperaturen aber höchste Luftfeuchtuigkeit. Ein Paradies für Mücken, Schnaken und alle anderen Sorten an fliegendem Getier. Auf MyggA als Helfer in der Not, hatten wir ja schon verschiedentlich hingewiesen :)

Hier hatte sich ein Flugsaurier unbekannter Gattung auf der Fensterscheibe niedergelassen. Da das Makro sowieso gerade auf der Kamera war, drängte sich das Motiv geradezu auf :)

Insekt hinter Scheibe Glas


Comments

Tipp: Alternative Mückenbekämpfung

Beim Besuch in meiner Hau- und Hof-Autowerkstatt ist mir eine simple und alternative Art der Mückenbekämpfung ins Auge gestochen:

Ein kleiner Blecheimer und zwei Holzscheite. Unbedingt auf eine feuerfeste Unterlage achten. Anzünden. Ab und an ein Büschel grünes Gras o.ä. ins Feuer geben. Und den Eimer so ausrichten, dass man selbst immer im leichten Strom des Rauches sitzt oder steht. Zuverlässig, einfach und kostengünstig.

Nicht in der Umgebung brandgefährlicher und brennbarar Stoffe und Materialien zu verwenden! Nutzung und Anwendung auf eigene Gefahr!

Alternative Mückenbekämpfung

Comments

Sommer und Winter / Sommar och vinter

Dieselbe Stelle zu zwei unterschiedlichen Jahreszeiten: Vergleichsbilder finde ich immer sehr schön und lehrreich.

Hier zwei Ansichten einer Stelle, einmal aus dem zeitigen Frühjahr und einmal aus der letzten Woche. Nummer 1 bei einigen Minusgraden und noch einigem Schnee; Nummer 2 bei einigen Plusgraden und Sonnenschein.

Der Standpunkt war nicht 100% derselbe, weil mir letzte Woche eineinhalb Meter Schnee als Untergrund gefehlt haben, um an genau dieselbe Stelle zu gelangen :)

Erstaunlich, wie sich die Natur in einigen Wochen verändern kann, oder?

DSCN4347100509

CRW_1145_2



Comments

En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Frühsommerwetter von der besten Sorte. Wechselndes Licht zwischen praller Sonne und tiefem Schatten. Eine gute Priese Wind. Wie geschaffen für eine Wanderung durch den farbenfrohen Wald Lapplands. Fotografische Eindrücke in der Galerie:

-> Hier gehts zur Galerie “Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald”

-> Klick här så kommer du till bildspelet “En försommarpromenad ute i skogen”


En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Comments

Auerhennen Gelege

Die reiche Natur Lapplands bietet immer wieder schöne Überraschungen. Nachdem der Schnee nun weitgehend verschwunden ist, bin ich auf meinen Wanderungen wieder weit draussen an weitgehend unberührten Stellen unterwegs. So auch vorhin.

In der Nähe eines kleinen Flusslaufes flog plötzlich ungefähr einen Meter vor mir eine Auerhenne laut protestierend auf. Ich hatte Sie nicht bemerkt, denn Auerhennen sind durch die Farbe ihres Federkleides sehr gut getarnt (und ich muss zugeben, dass ich auch gerade das Kranichpärchen am Fluss beobachtet habe).

Einen Schritt weiter lag also die Stelle, an der die Henne gerade aufgeflattert war. Am Fusse eines Baumes ein schlichtes Nest aus kleinen Zweigen, einige kleine Federchen und - die Hauptsache - vier prachtvolle Eier, ungefähr in der Grösse von “normalen” Hühner-Speiseeiern. Nun war Eile angesagt, denn ich wollte die Henne nicht beim weiterbrüten stören. Schnell mehrmals geknipst und dann möglichst schnell wieder diese Stelle verlassen.

Auerhahn und Birkhahn gibt es hier übrigens noch zuhauf und Lappland ist ein echtes Paradies für Naturfotografen (auch wenn ich mich eigentlich nicht zu dieser Spezies rechne; aber wer lässt sich die Gelegenheit schon entgehen :).

Vielleicht ist das Gelege auch eine Symbolik für das morgige Pfingstfest: Etwas ist im Werden.

Allen Leserinnen und Lesern „Frohe Pfingsten!“

Auerhennen Gelege Eier Auerhahn Auerhenne
- Das ist das Auerhennen Gelege herangezoomt -

Auerhennen Gelege Eier Auerhahn Auerhenne
- Und so sieht das Nest in der Totale aus -

Comments

Naturreservate in Lappland: Natur pur - auch im Winter und: Blackout oder Stromausfall

Das Leben hier ist mitunter abenteuerlicher als in Mitteleuropa. Von gestern auf heute sassen wir einige Stunden in der Finsternis. „Blackout“ oder Stromausfall, wie man auf Altdeutsch gesagt hat. Kommt hier im Winter öfter einmal vor. Aber dass es so zeitig im Winter schon gleich ein mehrstündiger Ausfall ist, verwundert. Das unnormal warme Wetter mit reichlich Schnee setzt anscheinend auch den Stromleitungen ordentlich zu.

Habe vorhin beim Spaziergang kurz mit einem Nachbarn gesprochen, der hier seit 60 Jahren lebt. Er meinte, so einen komischen Winteranfang hätte er sein Leben lang noch nicht erlebt. Eigentlich müsste es schon deutliche Dauerminusgrade haben. Soweit zum Wetter. Mehr dazu bei Elises Wetternachsage.

Jetzt aber zur Natur. Eigentlich schon beinahe komisch, dass hier - inmitten der unberührten Natur - trotzdem noch spezielle Naturreservate ausgewiesen sind. Eine dieser Stellen liegt an einer meiner Wanderrouten. Noch lässt sich durch den Schnee dorthin wandern. War zwar ziemlich anstrengend, aber die Stimmung, die Ruhe und der Ausblick dort haben für die Strapazen entschädigt. So sieht ein Naturreservat in Lappland im Winter aus. Ein paar Vögel und zwei Elche sind mir begegnet. Die waren mit der Taschenknipse aber leider nicht würdig einzufangen :)

Naturreservat in Lappland im Winter

Comments

Elises-Lappland-Wetter

Wir sind bekanntlich ständig für unsere Leserinnen und Leser im Einsatz und bemühen uns um die Erweiterung unserer Webangebote. Als Erweiterung zu unserer altbekannten Lappland-Wetter-Webcam haben wir einen eigenen kleinen Wetterdienst mit ins Angebot genommen.

Viele Leser haben nicht die Zeit, das Wetter in der Webcam mehrmals täglich zu besichtigen. Deswegen haben wir „Elise Elch“ für Sie engagiert. Elise wird Sie in einer in unserem Schwesterblog eigens eingerichteten Blogrubrik über das aktuelle Wetter auf dem Laufenden halten.

Und Elise selbst ist auch schon eine grafische Augenweide. Also am besten regelmässig bei Elises-Lappland-Wetter vorbeischauen und den Wetterbericht sowie Elise in allen ihren grafischen Variationen geniessen.

-> Hier gehts zu Elises-Lappland-Wetter

elises_wetter
- Elise Elch und das Lappland-Wetter :) -

Comments

Reger Flugverkehr in Lappland: Insekten im Garten - Makro

Insekten in Lappland

Pünktlich zu Midsommar hat der Sommer Lappland jetzt wirklich: Seit ein paar Tagen scheint die Sonne. Und heute waren die ersten Massen an Bienen, Hummeln, usw. zu sehen. Also schnell das Micro-Nikkor auf die Kamera und ab in den Garten.

Die Pusteblumen (Gewöhnlicher Löwenzahn, Taraxacum officinale) scheinen besonders begehrt zu sein. Da herrschte regelrechtes Gedränge auf manchen Blüten.

Die Nachbarn haben mich bestimmt für völlig bekloppt gehalten falls sie gesehen haben, wie ich durch den Garten gerobbt bin. Ein völlig faszinierender Mikrokosmos. Wunderbare Tierwelt.

Für alle Natur- und Insektenfans habe ich eine kleine Galerie aufgelegt:

-> Hier gehts zur Galerie: Insekten im Garten

-> Klick här så kommer du till bildspelet: insekter i trädgården


Comments

Teil 2: Richtiges Verhalten in Bärengebieten

Braunbär Bär in Lappland
(Seltener Moment: Braunbär in Lappland)

Hier in Lappland gibt es Bären. Für alle Besucher, Urlauber und Touristen daher hier die wichtigsten Grundregeln zu den Fragen:

- Wie kann ich Begegnungen vorbeugen?
- Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich einem Bären begegne?

Vorbeugung

• Im unbekannten Risikogebiet (z.B. in bewaldetem Gelände, beim Pilz- oder Beerensammeln): Geräusche machen. Singen Sie oder unterhalten Sie sich. Ein Bär wird so auf Sie aufreksam und wird sich im Regelfall selbst entfernen.

• Die bei vielen Outdooranbietern erhältlichen “Bärenglocken” sind zwar hübsch und sehr beruhigend für die Psyche des Menschen, aber für Lappland nicht unbedingt geeignet. Manche Rentiere tragen auch Glocken. Das kann dazu führen, dass der Bär angelockt wird, statt ferngehalten.

Unterwegs mit Hund / Hunden

• Hunde nie frei laufen lassen, sondern immer angeleint. Ein freilaufender Hund kehrt bei Gefahr normalerweise zum Mensch zurück und lenkt den Bären damit auf den Menschen. Der angeleinte Hund kann den Menschen durch sein verhalten auf eine Gefahrennähe aufmerksam machen (vorausgesetzt man hat sich mit dem Verhalten und der Sprache seines Hundes hinreichend beschäftigt).

Besondere Vorbeugung für Trekker / Camper / Wohnmobilisten

• Vorsicht im Umgang mit Nahrungsmitteln. Verwahren Sie Nahrungsmittel sicher.

• Lassen Sie niemals Nahrungsmittelreste oder Abfall in der Natur zurück. Ein Bär kann die Düfte verknüpfen und verbindet den Geruch des Menschen mit Nahrung und kann dadurch zur akuten Gefahr werden.

• Niemals (never ever!) Bären anfüttern!

Bärensichtung auf Distanz

• Bleiben Sie zunächst ruhig stehen und sondieren Sie die Lage. Geniessen Sie den Anblick.

• Achten Sie darauf, ob es sich um eine Bärin mit Jungen handelt. Ist das der Fall sofort ruhig den Rückzug antreten.

• Befindet sich der Bär beim Fressen oder an einer Beute sofort ruhig den Rückzug antreten.

• Nähern Sie sich niemals einem Bär (auch nicht um ihn besser beobachten oder fotografieren zu können)!

• Ist der Bär auf grosser Distanz können Sie ihn “im Bogen” umlaufen. Ansonsten umkehren und langsam (!) auf demselben Weg, auf dem Sie gekommen sind, zurückgehen. Bedenken Sie dabei die Windrichtung. Bären riechen extrem gut.

• Denken Sie daran Geräusche zu machen, die Sie als Mensch ausweisen.

Begegnung mit Bären

• Verhalten Sie sich so ruhig wie möglich. Unter keinen Umständen wegrennen. Sobald Sie wegrennen fallen Sie ins Beuteschema!

• Unter keinen Umständen weiter auf den Bär zugehen. Keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen.

• Machen Sie auf jeden Fall mit menschliche Geräusche.

• Keine Panik wenn sich der Bär auf die Hinterbeine stellt. So verschafft sich der Bär einen duft- und sichtmässigen Überblick. Das ist also nicht per se aggressives Verhalten. Nutzen Sie diesen Moment, um mit ruhigen aber deutlichen menschlichen Lauten auf sich aufmerksamm zu machen.

• Begegnung auf Nahdistanz (unter ein paar Metern) kann der Bär als Angriff auffassen.

Bärenangriff

• Vorab: Sehr, sehr selten.

• Meist nur eine “Abwehrende Scheinattacke”: Bär brummt und rennt auf den Menschen zu, um kurz vor dem Menschen anzuhalten und abzudrehen. Stehenbleiben. Wenn sich der Bär abwendet ruhig (!) zurück gehen.

• Echter Angriff: Flach auf den Bauch legen. Hände im Nacken verschränken. Regungslos liegen bleiben. Beten. Im Regelfall schnuppert der Bär den Menschen ab um festzustellen, dass der Mensch nicht in sein Beuteschema fällt. Hat sich der Bär wieder entfernt, langsam aufstehen und langsam entfernen. Bleiben Sie mindestens einige Minuten liegen.

• Jede Gegenwehr bei Bärenangriffen ist völlig zwecklos und steigert nur die Aggressivität des Bären.

• Nochmals: Niemals Wegrennen oder versuchen, auf einen Baum zu klettern. Wer wegläuft fällt ins Beuteschema und Bären laufen auf Kurzstrecke 50-60 km/h schnell. Und auf Bäume (bis zu ca. 15 meter) klettern Bären auch atemberaubend schnell.

Comments

Extrem kühler Sommeranfang in Lappland / Extremt kylig start på sommaren i Lapland

Der bisherige Sommeranfang lässt vom eigentlichen Sommer wenig erahnen. Bislang gab es nur zwei „richtig sommerliche“ Tage und das ist nun auch schon wieder zwei Wochen her.

Unser Nachbar meinte dazu vorhin ganz ironisch: „Mensch, in einer Woche ist Midsommar. Dann werden die Tage wieder kürzer und der Winter kommt. Wenigstens das ist sicher.“

Das SMHI (Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut, zu deutsch und vereinfacht: Der amtliche Wetterdienst) hat jetzt in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass der diesjährige Sommeranfang zu den kühlsten in den letzten 50 Jahren gehört. Allerdings bedeute das - rein statistisch - nicht, dass der gesamte Sommer „unterkühlt“ bleiben müsse. Das SMHI verweist dabei auf den Sommer 1955, in dem es am 8. Juni in Skåne noch ergiebig geschneit hatte. Trotzdem gehörte der anschliessende Sommer zu den schönsten Sommern der letzten 50 Jahre.

Tipp für Urlauber: Kontrollieren Sie vor Ihrer Abfahrt / Abreise hierher nochmals die 10-Tages-Voraussagen. Rechts in der Menüleiste finden Sie Links zu verschiedenen Wetterdiensten.

Schwimmreifen
(Fällt das Baden dieses Jahr ins Wasser?)

Comments

Skellefte Älven: Lågt vattenstånd / Skellefte Älv: Geringer Wasserstand

In Anbetracht der Jahreszeit herrscht derzeit ein relativ geringer Wasserstand am Skellefte Älv. Die herausragenden Baumstümpfe bieten die Anmutung einer „Mondlandschaft“ und laden zu langen „Strandspaziergängen“ ein.

Zeichen des Sommers: Leider stellen sich nun auch die lapplandtypischen Mücken ein. Durch den kräftigen Wind der letzten Tage ist es aber im Moment noch gut erträglich. Vielleicht sollten wir einmal über alle brauchbaren Methoden zur Mückenabwehr berichten? Lassen Sie uns Ihre Meinung dazu wissen!

Geringer niedriger Wasserstand am Skellefte Älv

Comments

Inte bra... / Gar nicht gut...

Manchmal gilt es einfach nur zu dokumentieren. Und oft ist das, was ich da weit draussen in Feld und Flur finde alles andere als das, was ich suche...

Umweltverschmutzung Alte Autobatterie

Comments

Nedsmutsning av miljön i Lappland / Umweltverschmutzung in Lappland

Manchmal geht die Umweltverschmutzung beinahe eine Synthese mit der Umwelt ein, so wie hier:

Umweltverschmutzung in Lappland - Alter Autoreifen

Comments

Aurora borealis

Habe heute mal wieder die Aufnahmen der letzten 6 Monate gesichtet und in ein paar neue Gruppen aufgeteilt. Schliesslich muss man die benötigten Aufnahmen ja auch wieder finden können :) Dabei sind mir zwei besonders schöne Polarlichter aufgefallen. Hier sozusagen als Winter-Nachlese.

bild II
BildgegenSpruch))

Comments

Polarlichter

Wieder einige sehr schöne Polarlichter am Himmel.

henning

Comments

Malå: Der Verkehr auf dem Malån ist eröffnet

Auf dem Malån tummeln sich jetzt Snöscoter und Fussgänger. Ein Malabor hat mir heute berichtet, dass auch Autos und Lastwagen dort fahren. Die diversen Fahrspuren sind zu erkennen.

DSCN1173

Comments

Vargar i Västerbotten och Lappland / Wölfe in Västerbotten und Lappland

På den hemsidan av Västerbottens Länsstyrelsen finns det mycket interessant information om vargar in Västerbotten. De finns också ett möjllighet att ser var den markerade vargen just nu är.

Auf der Homepage der Landesverwaltung von Västerbotten gibt es eine Seite mit sehr interessanten Informationen über Wölfe in Västerbotten. Es gibt dort auch die Möglichkeit die Position eines mit einem Sender markierten Wolfes zu verfolgen.

DSCN1501

Comments

8. Dezember 2007: Klimatdagen och dålig väder

Den 8 december är den internationella klimatdagen. Runt om i världen kommer engagerade människor att för tredje året i rad gå ut på gatorna och kräva att världens Politik agerar i tid.

Och vädrtet i Norrland är mycket dåligt: Från 0 till 3 grad och det rega hela tid. Darför finns det ingen foto här idag.

Comments

Mond, Mars, Venus oder Eiszeit?

Auf den ersten Blick muten die Motive wie Bilder von einem anderen Planeten an. Tatsächlich sind es Bruchstellen auf einem gefrorenen, verschneiten See. Futuristisch schön.

DSCN0486

DSCN0477

DSCN0478

DSCN0485

Comments

Stein...

Manchmal denke ich mir, ich sollte eine ganze Fotostrecke nur mit Steinen machen. Die Vielfalt und Schönheit sind so beeindruckend. Hier nur ein kleines Beispiel.

07_09_08

Comments
<div id="myExtraContent7"> </div>
<div id="myExtraContent8"> </div>