Und in Lappland? Das Katzen-Karusell - Warnung: Cat-Content
Erfahrungswerte
Um den Polarkreis in Lappland wendet sich das Klima erfahrungsgemäss in der zweiten Maiwoche recht radikal. Und so verspricht es auch die derzeitige Wettervorhersage. In der kommenden Woche sollen die Tagestemperaturen durchweg bei plus 10-12 Grad liegen. In den Nächten sinkt das Thermometer allerdings weiterhin unter den Gefrierpunkt. Überhaupt ist mit Nachtfrösten bis hinein in den späten Juni zu rechnen.
Katzen-Karusell
Deutlichstes Anzeichen für die jährliche Klimawende ist unsere Katze.
Im Winter mag der Kater das Haus gar nicht verlassen. Wenn doch, ist er nach spätestens einer Viertelstunde zurück und begehrt Einlass um sich sodann an den Ofen oder einen Heizkörper anzuschmiegen.
Seit einigen Tagen hat sich das Bild gewandelt und das „Katzen-Karusell“ hat begonnen. Kater will raus, steht nach einer Viertelstunde wieder vor dem Fenster, nur um eine weitere Viertelstunde später wieder nach draussen zu wollen.
Daher der Name des Phänomenes Katzen-Karusell. In einer Woche wird sich das dann dahingehend ändern, dass der Tiger dann nur seltener bei uns zu Gast ist. Ist ja auch verständlich, denn die kurze Sommerzeit muss optimal ausgenutzt werden.

"There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept"
Ansel Adams
PS: Ich lege Wert auf die Feststellung, dass dieses Bild NICHT scharf ist ;)
Wie lange noch?
Noch. Noch hängen sie.
Bald. Bald sind sie.
Vom. Vom Winde verweht.
Zurück. Zurück im Kontinuum der Natur.
Demnächst. Demnächst steht er vor der Tür und klopft an.
Der Winter in Lappland.

Autumn Blues in Lappland...
Wer noch etwas über den wunderbaren - aber sehr kurzen - arktischen Sommer in Lappland lesen möchte, dem sei der Artikel "Lapland Polaroids - the beauty of the arctic summer" ans Herz gelegt.
Alle anderen dürfen in den Blues mit einstimmen. Musikempfehlung dazu: Gary Moore - Still Got The Blues.

„Autumn blues...“
Unter der Veranda - Herbstboten in Lappland
Ein kleines, herbstlich braunes Blatt hat sich durch die Ritzen gemogelt...

„Unter der Veranda - Herbstboten in Lappland“
Lappland: Schnee und Eis adé!
In der breiten Fläche (ausgenommen das Fjäll) sind wir jetzt zu ca. 98,5% schnee- und eisfrei und die ersten Tage mit richtig sengender Sonne liegen auch bereits hinter uns :)

„Wo vor zwei Wochen noch ein gefrorener See war...“
Endlich ist es soweit: Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012
Seit etwa 2 Wochen liegen die Tagestemperaturen über null Grad und damit beginnen die Eisschichten auf Flüssen und Seen und die Schneedecke in der Natur kräftig zu schmelzen.
Die fliessenden Gewässer sind mittlerweile nahezu völlig eisfrei. Auf stehenden Gewässern liegt zwar noch eine Eisdecke, diese sollte allerdings nicht mehr begangen werden!
Auch das Tierleben und die Pflanzenwelt haben jetzt „den Schalter umgelegt“:
Überall zwitschert es - die Zugvögel sind angekommen und bereits voll bei der Arbeit. Sträucher und Bäume beginnen zu spriessen und die ersten Mückenschwärme ziehen auch schon ihre Bahnen (bin heute sogar schon zweimal gestochen worden...).
Das faszinierende am Wetter in Lappland (und generell in den polaren Regionen) sind diese radikalen Wechsel. Gestern noch mit langer Winterunterwäsche und Daunenjacke, sind heute T-Shirt und Sportschuhe angesagt. Frühjahr und Herbst, so wie sie in Mitteleuropa vorkommen, sind hier auf zwei Wochen begrenzt.
Nachdem am Freitag dicke Wolkendecken über die Region gezogen sind uns es beinahe so aussah, als wolle es nochmals kräftig schneien, habe ich mich mit der Kamera bewaffnet und bin an einige bevorzugte Plätze gefahren, um dort das Tauwetter zu fotografieren. Alle Aufnahmen aus der Galerie stammen vom Freitagnachmittag (18. Mai).
-> Zur Galerie: Tauwetter in Lappland
-> Till bildspelet: Töväder i Lappland
-> To the gallery: The thawing of Lapland
Update 20/5-14 Uhr: Die schnelle Schneeschmelze zeigt jetzt auch ihre unangenehmen Nebenwirkungen in Form von ungewöhnlich starken „Frühjahrsüberschwemmungen“. Das schwedische Wetteramt (SMHI) hat deswegen für einige Gebiete in Norrbotten die höchste Alarmstufe ausgerufen und spricht von noch nie dagewesen Überflutungen.

„Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012“
Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur
Die Jagd und das Outdoorleben sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Nordschweden. Von den Einheimischen wird hier oben nicht hauptsächlich aus "Spass an der Freude" gejagt, sondern um die Tiefkühltruhe zu füllen. Bei den Jagdtouristen ist das freilich anders, aber die klammern wir hier einmal aus.
Die Liebe zum Leben in der freien Natur ist den Schweden generell "angeboren". So sind denn Jagd- und Outdoor-Ausstellungen ein Publikumsmagnet - sogar wenn im Mai noch Schneestürme über den Landstrich hinweg fegen.
Das Flair ist speziell und dem durchschnittlichen Mitteleuropäer möglicherweise fremd. Waffen türmen sich auf den Tischen der Aussteller und Jung wie Alt fachsimpeln über Zielfernrohre, Messerklingen und Thermounterwäsche.
Frau Lapplandblog hat für Sie einige Eindrücke zum Miterleben eingefangen:
-> Zur Galerie: Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5.
-> Klick här så kommer du till bildspelet: Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5
-> To the gallery: Hunting fair in Arvidsjaur, may 5th

„Präzision“
Aktuelles zu Wind und Wetter in Lappland
- Der Winter schwindet. Aber nach wie vor relativ langsam dieses Jahr. Es liegt noch übermässig viel Schnee. An schattigen Stellen sind es noch um die 50 cm. Obwohl die Wetterprognose täglich höhere Temperaturen verspricht hält sich beharrlich die Vermutung, dass das Wetter die Prognose nicht liest. Und sich folglich auch nicht daran hält. Die älteren Nachbarn und Bekannten sprechen bereits davon, dass es gefühlsmässig ein kaltes Jahr werden wird.
- Im Schwesterblog gibt es bei Frau Lapplandblog jetzt in der linken Seitenleiste einen Wetterticker, der einmal täglich aktualisiert wird und von ihr auf ihre Art und Weise pfiffig geschrieben wird.
- Und wer das Wetter live sehen möchte: Unsere Lappland-Webcam sendet wieder! Nachdem der Webcam-Computer im vergangenen Jahr seinen Geist aufgegeben hatte, haben wir kürzlich wieder einen EDV-Oldtimer an Land ziehen können, der nun als Webcam-Server fungiert.
- Auch fotografisch kann das derzeitige Wetter sehr herausfordernd sein: Bei Landschafts- und Naturaufnahmen ist immer "irgendwo" Schnee im Bild (siehe unten). Und wenn dann die Sonne durch die Wolken schaut, sind gnadenlos ausgebrannte Stellen im Bild :) Auch bei Reportagen besteht das Problem, wobei dort ausgebrannte Stellen im Hintergrund i.d.R. nicht so problematisch sind.

„Tücke der Jahreszeit - Immer ist der Schnee im Bild“
Die Orangenhaut und der Zahn des Frühlings
Sie: "Schau mal"
Er: "Was?"
Sie: "Der Schnee"
Er: "Was ist mit dem Schnee?"
Sie: "Sieht aus wie Orangenhaut!"
Nachlese
Er nagt. Der Zahn. Der Zahn der Zeit.
Nicht nur an uns.
Nein auch am Schnee.
Mehr zum "Vårvinter" - der wunderbaren fünften Jahreszeit in Lappland gibt es hier und hier nachzulesen.

„Strukturen im Schnee - Die Orangenhaut und der Zahn des Frühlings“
Minus 53 Grad - Der schwedische Kälterekord
Vor einigen Tagen fuhren wir durch das kleine Dorf Malgovik, das in Vilhemina-kommun liegt. In Malgovik wurde einst der schwedische Kälterekord gemessen.
Am 13.12.1941 sank das - vom staatlichen schwedischen Wetteramt überprüfte - Thermometer dort auf satte minus 53 Grad. Klapperkalt im wahrsten Sinne des Wortes.
Heute erinnert ein Strassenschild an den Platz, an dem der Rekord gemessen wurde.

„Malgovik in Lappland - hier sank das Thermometer 1941 auf minus 53 Grad“
[Update] Die "Minus-40-Grad-Woche" mit Galerie und Mathematik
Worum geht es? Die bislang kälteste Woche des Jahres in Lappland liegt hinter uns. Die sibirisch-arktische Kältewelle hat uns Temperaturen bis zu minus 40 Grad beschert. Das ist auch für hiesige Breitengrade recht kühl und frisch. Bei diesen Temperaturen kommt das Leben zum Erliegen. Nur wer unbedingt muss, verlässt noch das Haus.
Die Kälte bringt auch eine lebensfeindliche Stille mit sich. Es ist totenstill draussen, ja die ganze Natur ist wie tot.
Es hat Überwindung gekostet, trotzdem jeden Tag mindestens eine Stunde mit der Kamera raus zu gehen. Dick eingehüllt in mehrere Schichten Kleidung und mit fetter Pelzmütze. Aber es hat sich gelohnt. Das Licht war einfach absolut traumhaft und die Stille extrem inspirierend.
Minus 40 Grad sind aus einem weiteren Grund faszinierend: Bei exakt dieser Temperatur entspricht der Temperaturwert in Celsius genau dem Wert in Fahrenheit.
Bekanntlich lautet die Umrechnung F=Cx1.8+32 und C=(F-32)÷ 1.8, wobei 0 Grad C = +32 Grad °F sind. Das führt dazu, dass minus 40 Grad Celsius exakt minus 40 Grad Fahrenheit entsprechen.
Ich habe eine Galerie mit einigen Bildern - teils persönliche Bilder, teils Musterstücke aus Auftragsproduktionen - zusammen gestellt [Update 17.02. - neue Bilder ergänzt]:
-> Zur Galerie „Die minus 40 Grad Woche“
-> To the gallery „The week with 40 dergrees below zero“

„Traumhaftes Licht bei minus 40 Grad C/F in Lappland“
Fotografieren in der Kälte: 8 Fototipps für Schnee und Winter
Auch auf Deutschland rollt eine Kältewelle zu und die Daily Mail titelte am 29.1. sogar "Forget global warming" und führte aus, dass - wegen des Abebbens der Sonnenaktivität -eine neue Eiszeit vor der Tür steht.
Mehr als genug Gründe, einige praxiserprobte Tipps vom Polarkreis für die Fotografie - insbesondere die Digitalfotografie - zu präsentieren:
1. Dein Feind: Das Kondenswasser
Nach einer langen Fototour draussen sind Kameraausrüstung und Fotograf meistens gut durchgefroren. Also schnell nach drinnen in die Wärme und genau hier liegt eines der grössten Probleme: Die Kondensation.
Wird das eiskalte Equipment in warme Räume verbracht, kondensiert Feuchtigkeit der warmen Rauminnenluft an der noch kalten Fotoausrüstung. Im Extremfall bildet sich binnen Sekunden ein Eispanzer an der Kamera und auf den Objektiven. Noch unangenehmer wird es, wenn kondensierendes Wasser in die Kamera oder in das Objektiv eindringen. Das kann schnell dazu führen, dass sich die Kamera in einen Haufen Elektronikschrott und das Objektiv in ein Feuchtbiotop verwandeln!
Was tun? Die Abhilfe besteht im langsamen Aufwärmen. Besonders wichtig ist es, die Fotoausrüstung zum Aufwärmen unbedingt in ein geschlossenes Behältnis (Plastiktüte reicht) zu packen. Dann kann sich keine Feuchtigkeit von der Rauminnenluft an Kamera und Objektiven niederschlagen.
Die Nutzer von Consumer Gehäusen aus Kunststoff fahren bei dieser Problematik übrigens besser, als die Nutzer von Profigehäusen aus Metall. Denn letztere kühlen durch und durch. Wer die Wahl hat, nimmt also besser eine Cam aus Kunststoffgehäuse mit in die Kälte.
Zurück zum Auftauen: Bitte gaaanz langsam. Die Fotoausrüstung nicht gleich in die gute Stube neben die Heizung legen. Ich lege die Kamera z. B. - wenn es draussen unter Null Grad hat und ich längere Zeit draussen unterwegs war - in der verschlossenen Fototasche immer erst für ein bis zwei Stunden in den schwach geheizten Vorraum.
Extratipp: Wenn Sie es ganz eilig haben, Ihre Fotos zu begutachten nehmen Sie die Speicherkarte aus der Kamera bevor Sie die Kamera mit ins Haus nehmen. Gerade SD-Speicherkarten sind relativ unempfindlich. Während sich die Kamera langsam im Vorraum gemütlich aufwärmt, können Sie mit dem Kartenleser schon die Fotos von der Karte laden.
2. Mehr Energie: Das Akkuproblem
Heutige Lithium-Ionen Akkus sind zwar um Längen besser, als die alten Ausführungen in Nickel-Metallhybrid (oder gar Nickel-Cadmium) dennoch mögen sie grosse Kälte nicht allzu sehr. Kurz: Die Sache mit der Stromversorgung ist ein leidiges Thema.
Die Ursache für das Schwächeln der Akkus liegt in der Verlangsamung der chemischen Prozesse in den Akkus bei Kälte. Deswegen kursiert der Tipp die Akkus aus der Kamera zu nehmen, wenn man die Kamera gerade nicht braucht, und die Akkus in die Innen- oder Hosentasche zu stecken.
Das funktioniert zwar, wer aber schon einmal versucht hat bei minus 30 Grad den Akkufachdeckel aufzufriemeln zieht daraus die Erfahrung, das nur zu tun, wenn es wirklich sein muss.
In der Praxis habe ich zwar immer einen (oder mehrere) Ersatzakkus in einer warmen Innentasche. Gewechselt wird aber nur, wenn es gar nicht (mehr) anders geht.
Erstaunlicherweise sind die Akkus heutiger DSLRs relativ kälteunempfindlich. Bei unseren modernen Nikons halten die Akkus bei minus 10 bis 20 Grad im Durchschnitt 3 Stunden bei etwa 500 Aufnahmen durch. Das allerdings unter Nutzung aller Energiesparoptionen.
3. Alles so dunkel hier: Die richtige Belichtung
Strahlender Sonnenschein in einer Schneelandschaft kann wunderbar sein. Das gilt allerdings nicht für die automatische Belichtungsmessung, denn im Schnee versagt die Automatik. Die Schneedecke reflektiert Licht aus allen Richtungen. Das führt zu extrem viel Streulicht, was dem Belichtungsmesser zu viel Licht signalisiert. Die Folge ist Unterbelichtung, d.h. zu dunkle Bilder.
Was tun? Zur Korrektur sollten Sie eine Belichtungskorrektur zwischen +1 oder +2 Blendenstufen ("EV") wählen. Sicherheit schafft ein Blick auf das Histogramm nach der Aufnahme.
4. Ist der Schnee wirklich "schneeweiss"?
Auch der Weissabgleich im Schnee ist tückisch. Für das menschliche Auge sieht Schnee weiss aus, auch wenn er es eigentlich nicht ist. Unser Gehirn weiss eben, dass Schnee weiss ist und ist damit dem kamerainternen Weissabgleich überlegen.
Der Schnee reflektiert das auf ihn treffende Licht und nimmt dabei dessen Farbe auf. So kann Schnee im Schatten tatsächlich tiefblau, im Sonnenlicht orange und in der Abenddämmerung rosarot sein. Gerade der Blaustich stört oft.
Was tun? Hier hilft letztlich wieder nur die Aufnahme im RAW-Format mit nachträglicher Korrektur des Weissabgleichs.
5. Alles klar und deutlich?
Bei trübem Winterwetter werden die Aufnahmen oft sehr kontrastarm. Dem kann durch eine stärkere oder schwächere Kontrasteinstellung in der Kamera begegnet werden. Das ist aber meist umständlich und unflexibel. Denn schaut die Sonne durch die Wolken führt das umgehend zu extremen Kontrasten. Die beste Abhilfe ist auch hier die Aufnahme im RAW-Format.
Extratipp: Wer auf das JPG Format angewiesen ist (z.B. bei Kompaktkameras) kann sowohl die Belichtung, als auch den Weissabgleich sehr effektiv mit Color-Washer von The Plugin Site korrigieren.
6. Alles unter Kontrolle: Gute Sicht im Sucher?
Verglichen mit den Suchern guter alter Filmkameras, sind die Sucher moderner DSLRs in der Regel klein und dunkel. Mit einer Sonnen- oder Skibrille ist es meist sehr schwer das ganze Sucherbild zu sehen. Die Abhilfe ist schwierig. Spezielle Sucheraufsätze können helfen, sind aber teuer. Persönlich trage ich - soweit irgend möglich - bei Fotosessions keine Sonnen- oder Skibrille.
Noch übler sind die Benutzer von Kompaktkameras ohne optischen Sucher dran. Bei gleissendem Licht in schneebedecktem Terrain ist auf dem Kameramonitor oft nicht mehr viel zu sehen. Dann wird eine Bildkomposition unmöglich.
7. Alles so schön bunt hier: Auswirkungen der Kälte auf die Elektronik
Auch die interne Kameraelektronik reagiert auf die Kälte. Da z. B. auch der Sensor durch die winterliche Kälte “gekühlt” wird, reduziert sich das Bildrauschen. Nach unseren Erfahrungen blühen auch die Farben bei tiefen Temperaturen auf.
Der Praxistipp lautet: In Ruhe ausprobieren, bevor es im Ernstfall darauf ankommt und dann unerwartete Ergebnisse zu Tage treten!
8. Mit Nebel kann zu rechnen sein
Ein Missgeschick ist schnell geschehen: Sie sollten es übrigens unbedingt vermeiden, draussen bei Kälte versehentlich auf die Linse zu hauchen. Ist mir an Neujahr bei minus 20 Grad passiert. Die Linse ist sofort mit einer dünnen Eisschicht angefroren. Der Effekt sah zwar auf den Fotos gut aus. War aber trotzdem äusserst ärgerlich.
Und wer noch einige allgemeine Hinweise zum Umgang mit der Kälte und zur richtigen Kleidung sucht, wird in diesem Blogartikel fündig.
Wer noch Fragen zum Thema hat, schreibt diese bitte einfach in einen Kommentar.

„Winterlandschaft in Lappland bei minus 35 Grad C“
"Es zieht" und: Cover-Design-Projekte
Verlassene und verfallene Häuser und andere Objekte im tiefen Winter. Einerseits sehr spannend, andererseits nur sehr schwer zu erreichen. Liegen doch mittlerweile zwischen einem und eineinhalb Meter Schnee. Die Langlaufskier sind zwar eine Option, aber das Risiko des gnadenlosen Einsinkens besteht immer. Nur die treuen Vierbeiner, die mich auf solchen Extremabstechern manchmal begleiten, haben es da einfacher. Und sie amüsieren sich offensichtlich prächtig, wenn ihr Mensch sich wieder einmal auf allen Vieren aus einer Schneeverwehung heraus gräbt. Sie sind für dieses Klima geschaffen, fühlen sich "pudelwohl" (obwohl es keine solchen sind :) und finden das immer ganz toll.
Was uns zum eigentlichen Kern der Thematik führt: Warum treibe ich mich an solchen Stellen im tiefsten Winter herum?
„Location Scouting“ (wie es so schön heisst) in eigener Sache. Wie es sich so ergeben hat, habe ich im Moment viel mit dem Fotodesign für Buchcover zu tun. Eine Gruppe nordschwedischer Schriftsteller - bzw. deren Verleger - hat eine Bildserie für die Cover einer zusammenhängenden Bücherreihe in Auftrag gegeben.
Eine super spannende Sache. Zuerst einmal geht es darum den Inhalt der Werke zu erfassen, um eine passende und angemessene Bildsprache entwickeln zu können. Das alles natürlich mit Geheimhaltungsvereinbarung, da der Inhalt der Werke nicht vorab bekannt werden darf. Dann geht es in die Gespräche mit dem Verlag und einem Designer. Die Autoren sind in den gesamten Prozess fest eingebunden. Die Vorentscheidung ist vergangene Woche auf zwei unterschiedliche Vorschläge gefallen und derzeit fotografiere ich gerade beide Serien. Eine von beiden wird es dann werden. Das hat mich auch zum Haus ohne Fenster geführt. Die Endentscheidung wird fallen, sobald sich die Gruppe beide Serien als fertige Muster angesehen hat. Ich bin gespannt und ab morgen darf der Designer dann an die Arbeit gehen.

„Es zieht durch’s Fenster“
KW 50, Jahresrückblick und Winterschlaf
Warnung: Dieser Blogpost ist länger, umfangreicher und nachdenklicher als gewöhnlich.
Jahresrückblick
Ein offenes Geheimnis: Mit zunehmendem Alter beschleunigt sich die Zeitwahrnehmung überproportional schnell. Einfach gesagt: Es scheint, als würde die Zeit immer schneller vergehen. Als mir das meine Oma vor 30 Jahren sagte, habe ich noch darüber gelacht. Heute weiss ich, dass sie Recht hatte.
2011 können wir also demnächst ad acta legen. Es war ein bewegtes und sehr angefülltes Jahr. Jedenfalls für uns. Mehr und mehr Aufträge von Zeitungen und Magazinen - in aller Regel Reportagen - flatterten ins Haus. Darunter fast nur herausfordernde, spannende Themen und Aufgabenstellungen. Viele Hochs und Tiefs des Lebens haben wir gesehen und fotografiert. Und es hat viel Spass und Freude gemacht. Und vielleicht ist es uns ja auch gelungen mit zu helfen, die Welt ein klein wenig besser und schöner mit zu gestalten.
Die Schattenseite ist, dass im zweiten Halbjahr sogar die persönlichen Projekte beinahe zum Erliegen kamen. Das soll sich aber 2012 wieder ändern.
Lappland
Der Blick durch das Fenster offenbart trübes, nebliges und verschneites Wetter. Richtig "dicke Suppe" da draussen. Die Skoterfahrer und Schlittenhundler freuen sich, denn nun fängt ihre Saison (endlich) an.
Von Weihnachtsstimmung ist allerdings - abgesehen von der Masse an Prospekten im Briefkasten - derzeit noch nichts zu spüren.
Fotografie
A propos Dunkelheit sei ein kleiner technischer Schlenker gestattet. Derzeit ist Lappland wieder einer der besten Plätze, um die High-ISO Qualität von Kameras zu testen. Besonders bei quirligen Reportagen ist das Limit hier schnell erreicht.
High-ISO führt uns übrigens nahtlos zu den Weihnachtsgeschenken, die wir hier im Haushalt bereits vor einigen Jahren abgeschafft haben. Gleiches gilt für den Weihnachtsbaum, den wir lieber in der Natur betrachten. Wenn aber, ja wenn wir aber einen Weihnachtsbaum hätten, könnte ich mir dieses Jahr sehr gut eine Fuji X10 unter demselben liegend vorstellen. Ich schwärme ja selten für Technik, aber seit ich vor einigen Tagen etwas mit einer X10 experimentieren konnte, bin ich begeistert. Eine kompakte, robuste "Immer-Dabei" und mit bezaubernden High-ISO Fähigkeiten, die reportagetauglich zu sein scheint. Sollte uns zufällig jemand aus der Leserschaft eine Freunde zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel machen wollen...
Winterschlaf - "Drei Wochen ohne"
Drei Wochen, d.h. bis zum 6. Januar gehen wir jetzt wieder in den Winterschlaf. Das betrifft nicht nur das Blog, sondern umfasst auch die Abstinenz in den sozialen Medien. "Drei Wochen ohne" lautet das Motto. Es ist wieder an der Zeit, den inneren Kompass neu einzunorden. Wer uns in dieser Zeit erreichen will, möge bitte zum Telefon oder zur Email greifen.
Meinungsumfrage
Vom "neu Einnorden" der Dinge im Leben haben wir eben schon gesprochen. Feedback hilft da weiter.
Was denken Sie / denkt Ihr? Was wünschen Sie sich hier / wünscht Ihr Euch hier?
Wir freuen uns über Kommentare und Wünsche für die wir immer ein offenes Ohr haben. Einfach einen Kommentar hinterlassen, oder eine Mail senden.

Und nun wünschen wir allen Leserinnen und Lesern
“Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!”
Wochenrückblick KW 49: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting
Das Wetter bessert sich. Zumindest aus touristischer Sicht. Gestern fegte das erste richtige Schneegestöber des Jahres über uns hinweg und nun haben sich einige cm Schnee angesammelt. Den Prognosen nach bleibt der Schnee auch liegen und Lappland erweist sich - dem Klimawandel zum Trotz - noch immer als schneesicher. Auf den umliegenden Skihängen laufen die Schneekanonen trotzdem seit Tagen im Dauerbetrieb, denn für die Pisten reicht der Schnee noch nicht. Einige erste Hundeschlitten sind auch schon unterwegs. Die Schneeskoter bleiben aber einstweilen noch in der Garage, denn für die Ketten wäre es pures Gift, jetzt schon zu fahren. Immerhin: Die Tourismussaison scheint auch dieses Jahr wieder gerettet :)
Thema Fotografie: Vor einigen Tagen hatten wir ein - zumindest für uns - ungewöhnliches Casting. Für einen grossen Reitverein sollten Bilder für Weihnachtskarten und einen Kalender geschaffen werden. Aber da durfte natürlich nicht jedes Pferd mit aufs Foto. Nein, ein Casting wurde durchgeführt. Viele Pferde mit ihren Besitzern und jeder wollte natürlich seinen Liebling in der Auswahl haben (weswegen die Auswahl strikt der Kunde gemacht hat). Etwas ungewohnt das Ganze. Mit Menschen und Hunden haben wir ganz gute Routine. Aber die Kommunikation mit Pferden hat sich als bedeutend herausfordernder erwiesen. Wenn Frau Lapplandblog nicht das beneidenswerte Händchen für Tiere hätte, hätte die Aktion mindestens zehnmal so lange gedauert. Unser Eindruck: Pferde sind bedeutend sturer, als alle Tierarten, die wir bislang vor der Linse hatten :) Nichtsdestotrotz ist das Shooting zur grossen Zufriedenheit unseres Kunden verlaufen und im Bild ist der Gewinner zu sehen, der es auf die Weihnachtskarten geschafft hat (allerdings nicht mit dieser Pose).

„Shooting Star“
Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 48 / Veckans bild v 48 / Lapland in pictures week 48
Das Wetter ist immer noch sehr untypisch. Nach wie vor kein Schnee bei sinkenden Temperaturen.
Übrigens: Wer noch zu Weihnachten ein individuelles Kunstwerk aus unserer Lappland-Edition verschenken möchte, sollte sich beeilen. Damit die Lieferung noch pünktlich zu Weihnachten erfolgen kann, sollte die Bestellung in den nächsten Tagen hier eingehen.

„Passing cloud“
Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47
-> Hier gehts zur Galerie „Lappland in Bildern KW 46+47“
-> Klick här så kommer du till bildspelet „Veckans bilder från Lappland v 46 och 47“
-> To the gallery „Lapland in pictures week 46+47“
Das liebe Wetter
Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.
Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser).
Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.
Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier
Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren
Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?
Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:
- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.
- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.
- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn.

„Inside the old house“
Schliesslich noch in eigener Sache
Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei.
Zwei Wochen in Lappland
Als kleine Entschädigung gibt es eine Galerie mit einigen fotografischen Highlights aus den letzten beiden Wochen.
-> Hier gehts zur Galerie „Zwei Wochen in Lappland“
-> Klick här så kommer du till bildspelet „Två veckor i Lappland“
-> To the gallery „Two weeks in Lapland“

„Good Morning, Lapland!“
Stranded II - Gestrandet II
Die Symbolik ist stark: Das "Gestrandet sein".
Eine Fortsetzung zu diesem früheren Blogeintrag zum Thema aus dem Juli.

Gestrandet.
Auch gestrandete Boote können Zeichen der Hoffnung setzen.
Angekommen. Aus Altem wächst Neues.
Unerwartet.
Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Zuversicht.
Als ein Zeichen des "Angekommenseins" schlägt Dein Boot plötzlich Wurzeln.
Doch bricht es gleichzeitig Brücken ab.
Einem Samenkorn gleich wird das Boot als Nährboden verzehrt.
Ahoi ade.
Wie wird die Ernte werden?
Winteranfang in Lappland: Shades in grey

„Shades in grey“
Behind the scenes: Im Herbst verblühte Sommerblumen - jetzt in grau.
In Lappland sind wir Zentraleuropa (bzw. aus unserer Perspektive: Südeuropa) einen deutlichen Schritt voraus. Bewegt sich z. B. Deutschland gerade im Herbst, haben wir hier in der Nähe des Polarkreises bereits den ersten Schnee zu verzeichnen. Am Montag haben die Nachbarskinder sogar schon den ersten Schneemann gebaut. Höhe ca. 45 cm. Lebensdauer ca. 8 Stunden. Noch bleibt der Schnee nicht liegen, aber die Nachttemperaturen liegen mitunter schon bei um die minus 5 bis minus 10 Grad und die Dunkelheit kommt derzeit bereits gegen 18 Uhr.
Aus fotografischer Sicht wichtig und interessant: Die Farbpalette verändert sich und alles wir zunehmend grau. Lappland wird so langsam zu einer grossen Schwarz/Weiss-Fotografie.
Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan
Die vergangenen Tage waren wieder einmal mit grösseren Reisen gefüllt. Eines der Highlights waren zwei Tage im Fjäll. Hinter dem schwedischen Wort Fjäll verbergen sich die Skandinavischen Gebirge.
Unter Schweden wird das Fjäll zu allen Jahreszeiten hoch geschätzt. Insbesondere das Gebirge rund um Tärnaby und Hemavan ist eine äusserst gut besuchte Gegend, und im Winter ist das Gebiet eines der beliebtesten Wintersportgebiete in Schweden. Aus Tärnaby stammen z. B. die weltbekannten Skiläufer Ingemar Stenmark, Stig Strand, Jens Byggmark und Anja Pärson; in Hemavan beginnt bzw. endet der bekannte Kungsleden, ein Fernwanderweg, der auf zwei Streckenabschnitten durch Lappland führt.
Mich hatte es nach Laisaliden verschlagen, was zwischen Tärnaby und Hemavan liegt.
Leider hat das Wetter sich nicht von der besten Seite gezeigt und die fotografische Arbeit wieder zu einer echten Herausforderung gemacht. Denn im Fjäll ist das Wetter einerseits sehr unbeständig und in concreto wechselten sich bei kräftigem Sturmwind Platzregen und einige wenige Sonnenstrahlen ab. Ständig wechselnde Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit (besser: Wasser) überall.
Ein paar Aufnahmen vom Location-Scouting darf ich hier zeigen und allen Besuchern in Lappland kann ich die Gegend nur wärmstens ans Herz legen. Am besten ausserhalb der Hauptsaison.
-> Hier gehts zur Galerie „Laisaliden - Tärnaby - Hemavan“
-> Klick här så kommer du till bildspelet „Laisaliden - Tärnaby - Hemavan“
-> To the gallery „Laisaliden - Tärnaby - Hemavan“
Autumn leaves - Preparing the runway for the winter

„Autumn leaves“
Herbst. Jahreszeit der Farben. Und herbstliche Melancholie.
Farbenprächtige Blättermeere laden zu einem Vollbad ein.
Einfach eintauchen.
Das Bodenpersonal in Lappland bereitet unterdessen die Landebahn für den Winter vor.
Hoffentlich verzögert sich die Landung so lange wie möglich.
Musikempfehlung dazu: Autumn leaves in der Version von Eric Clapton aus seinem 2010er Album.
Honey and zero



Herzschmerz in Farbe - Abgesang auf den Sommer in Lappland

„Abgesang auf den Sommer in Lappland“
Behind the scenes: Abendliche Exkursion zu einem meiner Lieblingsplätze. Der Weg dorthin ist nicht einfach und führt durch ein Sumpfgebiet. Angekommen, erlebe ich ein Feuerwerk am Himmel. Gülden und honigfarben leuchten die vorüberziehenden Wolken. Steine schweben scheinbar über dem Wasser. Die Wärme verfliegt. Es wird kühl und kühler. Ein Kranichpärchen zieht seine Kreise, trainiert für die grosse Reise und singt mit lauter Stimme den Abgesang auf den Sommer in Lappland.
Und wieder geht ein Tag vorüber

„Und wieder geht ein Tag vorüber...“
Behind the scenes: Die Tage in Lappland werden kürzer und bescheren uns wieder traumhafte abendlich Lichtspektakel. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und zu betanken:
Und wieder geht ein Tag vorüber,
versinkt im Dunst der Dämmerung.
Unheimlich langsam zieht der Tag vorüber,
und schon erscheint der erste Stern.
Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)

„Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)“
Behind the scenes: Ein lauer Sommerabend in Lappland mit einer Promenade am Wasser nach einer fantastischen Woche. Gut gelaunt, denn in der zurückliegenden Woche sind mehrere Reportagen von uns in verschiedenen Zeitungen erschienen.
Über dem See steigt gespenstisch leichter Nebel auf. Die Stimmung ist beinahe schon herbstlich, obwohl wir uns eigentlich noch im Hochsommer befinden.
Mit einem Schmunzeln auf den Lippen sehe ich auf die Stelle, an der normalerweise die Möwen ihren Tag - auf einem Stein sitzend - zubringen. Sie haben ihn bildlich in die Sitze eines Eisberges verwandelt.
Approaching storm

„Approaching storm“
Behind the scenes: Ein Grummeln aus der Ferne. Wie ein Sandsturm schiebt sich die bedrohliche Wolkenwand binnen Minuten bis auf einige hundert Meter heran und treibt die Finsternis vor sich her.
Eine beinahe apokalyptische Stimmung legt sich über die ausgedehnte Moorlandschaft in Lappland, in der wir gerade wandern.
Und kurz darauf fegt die erste Hagelwelle über uns hinweg. Die Vierbeiner nehmen es stoisch-gelassen und ich füge mich - das Naturschauspiel bestaunend - dem abkühlenden Schicksal. Nach 10 Minuten ist der Spuk hinüber. Und wir klitschnass.
Notiz an mich selbst: Die Urlaubstipps für Lappland unbedingt um gute Regenkleidung erweitern :)
Strandgedanken und 8 Urlaubstipps für das Campen in Lappland

„Strandgedanken in Lappland“
Behind the scenes: Brütende und schwüle Sommerhitze. Jede Handbewegung führt beinahe zum Schweissausbruch. Frischgepresster Zitronensaft verschafft ein wenig Linderung. Aber nur ein wenig.
Was tun? Ab zur Lieblingsstelle am Badeplatz in Mörttjärn und dort eine Pause einlegen (siehe bereits: Mörttjärn 1, Mörttjärn 2 und Mörttjärn 3).
Auf dem alten Landungssteg sitzend, mit einem guten Buch in den Händen und den Füssen gleichzeitig im Wasser, sieht die Welt gleich ganz anders aus :)
8 Urlaubstipps für den Sommer in Lappland:
1. Suchen Sie sich zum Campen eine Stelle an einem grösseren See oder Fluss, und keinesfalls an einem Sumpfgebiet. An grösseren Seen und Flüssen weht meist eine gute Brise. Das vertreibt die Zur Zeit in Massen vorhandenen Mücken!
2. Legen Sie sich in Schweden ein wirklich gutes Mückenmittel zu.
3. Fragen Sie am besten Einheimische nach guten Stellen zum Campen und Übernachten. Wenn Sie kein Schwedisch sprechen: Fast alle sprechen hier Englisch.
4. Tragen Sie hohe Schuhe und lange Hosen in unbekanntem Terrain. Dieses Jahr gibt es wieder sehr viele Kreuzottern.
5. Denken Sie an die zahlreichen Wildtiere: Lassen Sie Hunde nicht frei laufen.
Es gibt hier übrigens auch Braunbären in der freien Natur. Sollten Sie auf einen solchen stossen:
- Geniessen Sie den seltenen Anblick
- Halten Sie Abstand!
- Ziehen Sie sich dezent zurück!
- Keinesfalls füttern (gilt übrigens für alle Wildtiere)!
- Keinesfalls annähern!
Ihr Leben wird es Ihnen danken. Weitere Infos (allerdings in Schwedisch) in der hervorragenden Broschüre „Björnmöten“ vom Naturvårdsverket.
6. Rechnen Sie damit, dass viele Geschäfte und auch Werkstätten während der Urlaubszeit geschlossen haben. Der Servicelevel ist in dieser Zeit überall deutlich eingeschränkt; auch im Gesundheitssystem.
7. Generell wichtig: Das sog “allemansrätten” (“Jedermannsrecht”) gewährt sehr viele Freiheiten in der Natur. Es enthält aber auch Grenzen. Leider vergessen das viele Besucher und Touristen immer wieder. Bitte lesen Sie die vom schwedischen Naturvårdsverket bereit gestellten Informationen zum Jedermannsrecht (Direktlink zur deutschen Version) und halten Sie sich daran. Denken Sie bitte daran: Auch Sie sind ein Botschafter Ihres Heimatlandes und Ihrer Kultur.
8. In diesem Zusammenhang: In Lappland entstehen derzeit viele Windparks. Die ausgedehnten Baustellen und Baugebiete rund um die neuen Windkraftwerke sind mit Hinweisschildern versehen. Meiden Sie zu Ihrem eigenen Schutz diese Gebiete.
Gute Fahrt!
M24 mal 120 Stück und ein Windhauch bitte

„M24 mal 120 Stück und ein Windhauch bitte“
Behind the scenes: Ein Königreich für einen Windhauch. Lappland stöhnt unter dem bislang wärmsten Tag des Jahres. Das Thermometer spielt in der 30-er Liga. Das mag für die Mitleser aus südlicheren Gefilden nicht spektakulär sein, für die Gegend um den Polarkreis ist es ganz ordentlich (und ungewohnt).
Zurück zum Windhauch. Über die Etablierungen von Windkraftwerken hatten wir hier schon verschiedentlich geschrieben. Mitte Februar hatte ich eine Baustelle besucht auf der gerade 900 Tonnen Stahlbeton vergossen worden waren. Interessant am Rande: Die Lebensdauer eines solchen Fundamentes soll - wenn alle Vorschriften eingehalten werden - bei ca. 50 Jahren liegen. Beachtlich wenn man bedenkt, welchen ständigen Erschütterungen und Belastungen es ausgesetzt ist.
Das besagte Fundament haben wir vor einigen Tagen nun wieder besucht, und dort ist jetzt alles bereit für neue Windräder. In Reih und Glied und millimetergenau eingepasst schauen die Befestigungsbolzen aus dem fertigen Fundament. Ich habe es nicht nachgemessen und nachgezählt, aber ich tippe auf ca. M24 und ca. 120 Stück. Die wird es dann auch brauchen, denn der Turm eines Windkraftwerkes wiegt 100-200 Tonnen und ein einzelnes Rotorblatt kann es - je nach Grösse - auf bis zu 10 Tonnen bringen. In einigen Wochen wird an dieser Stelle dann ein weiterer „ökologischer“ Energielieferant stehen, der - wie auch wir in der derzeit brütenden Sommerhitze - nur auf eines wartet: Einen Windhauch.
In eigener Sache: In der Seite hat sich gerade ein neuer Button eingenistet „Google+“. Wir würden uns sehr freuen, wenn Leserinnen und Leser mit einem Account bei Google ein „Like“ für und abgeben würden (einfach auf den Button klicken). Danke!
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Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...

„We have survived the winter“
Behind the scenes: Klimawandel, Vulkanausbrüche, Aschewolken, und vieles mehr füllt die Klimadiskussion rund um die Erderwärmung (Wiki-Svenska, Wiki-Deutsch). Ich bin kein Wissenschaftler, sondern nähere mich dem Problem pragmatisch-beobachtend.
Aus dieser Perspektive war dieser Winter in Lappland ausgeprägt kalt. Und auch im Mai liegen die Temperaturen noch deutlich unter den Werten der beiden vergangenen Jahre. Im Wald und am Wegesrand finden sich noch immer einige kleine Schneenester.
Aber was ist schon ein Vergleichsmasstab von 2 Jahren im Kontext von globaler Erderwärmung? 2007 hatten wir Rekordwärme. Seitdem kühlt der Mikrozyklus in Lappland ab. Aber die Natur- und Tierwelt scheren sich anscheinend ohnehin nicht so viel um die kurzfristigen Rhythmen.
Ein Blick in die Tierwelt ist aufschlussreich. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr der Nager und Kleintiere. Mäuse und Ratteninvasion auf den Feldern und um das Haus herum. Damit dürfte es nächstes Jahr wieder ein Jahr der Greifvögel werden.
Zum Bild: Ich liebe es, der Entfaltung der Farnpflanzen zu zusehen. Sie haben die grosse Kälte des Winters überlebt und entfalten sich der Sonne entgegen. Und irgendwie haben sie eine “kollektive Klimaintelligenz” entwickelt, denn Wikipedia lehrt uns:
“Im Erdzeitalter Karbon vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten Farne (in grösserer Form als heute, meist Baumfarne genannt) zusammen mit Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen riesige Wälder und schufen somit die Basis für die heutigen Steinkohle-Vorkommen. Die ältesten fossilen Funde stammen aus dem unteren Devon. Sie sind somit wahrscheinlich älter als die Samenpflanzen, die erstmals im oberen Devon auftraten.”
Was Klimaveränderungen angeht, scheinen uns diese einfachen, aber sehr bezaubernden Pflänzchen einiges voraus zu haben.
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Sommarkänsla / Sommerliche Gefühle
En promenade

„En promenade“
Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?
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Lugn och ro! / Ruhe und Gelassenheit!
Last chance: Lapland "on the rocks" II

„Last chance: Lapland on the rocks II“
Behind the scenes: Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung der Badesaison in Lappland! Schnee und Eis sind weiter auf dem Rückzug. Und die ersten Mückenschwärme kreisen auch bereits. Hier eine Ansicht aus der Nähe eines der schönsten „Campingplätze“ in der Region.
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Last chance: Lapland "on the rocks" I

„Last chance: Lapland on the rocks I“
Behind the scenes: Schnee und Eis sind beinahe verschwunden. Nur am schattigen Rande der Flüsse und Seen halten sich noch einige Eisreste. Die Aufnahme ist von heute und spricht für sich selbst. Wer also jetzt noch Schnee und Eis in dieser Region in Lappland sehen will, muss sich beeilen :)
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Waschen, Schneiden, Fönen

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Behind the scenes: Eine Anmerkung zum Wetter: Die Aufnahme stammt vom Montag (2.5.). Das auf dem Bild sichtbare Eis auf dem Skellefte-Älven zwischen Rönnliden und Mörttjärn ist mittlerweile um die Hälfte zurück gegangen.
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Leftovers of the winter
Stripes on the beach

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Behind the scenes: Der wunderbare Strandplatz ist wieder aufgetaut (obwohl es vorhin gerade wieder einmal eine halbe Stunde geschneit hat). Noch viel zu kalt um ins Wasser zu gehen. Trotzdem schon eine Augenweide.
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Frühlingserwachen II
Frühlingserwachen I

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Behind the scenes: Es taut kräftig weiter und der Frühling erwacht. Kleine grüne Pflänzlein bahnen sich wieder ihren Weg. Und das, obwohl uns die Wetterprognosen für das kommende Wochenende einen Schneesturm bei null bis minus 5 Grad mit Windgeschwindigkeit 13 m/s vorhersagen. Schaun mer mal...
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the hope remains, and: goodbye winter!

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Postcard from Lapland
Victory!
Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår

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Behind the scenes: Spuren des Klimawandels - Realität in Lapland 2011.
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Shapes in the snow (with gallery)
There is at least one good thing about snowstorms: they create amazing shapes.
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„Shapes in the snow“
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Vårvinter, oder: The grass is always greener on the other side of the fence
Warum ich das schreibe? Obwohl der meteorologische Frühlingsanfang bereits vor 3 Wochen war (der kalendarische vor ein paar Tagen), fegen seit 24 Stunden Sturmböen und Schneestürme über Lappland hinweg. Neuschnee ist zwar immer sehr hübsch anzusehen, aber in Verbindung mit jeder Menge Schneeverwehungen bisweilen eine Qual. Autofahren wird zum Abenteuer und nicht einmal die Hunde wollen freiwillig eine Pfote vor die Haustür setzen.
Genau genommen warten wir ja auch noch nicht auf den Frühling, sondern den „Vårvinter“. Der „Vårvinter“ ist die fünfte Jahreszeit in Lappland. Der Begriff enthält eine Verbindung von „vår“, d.h. Frühling, und „vinter“, d.h. Winter. Frei übersetzt also „Frühlingswinter“.
Mit dem „Vårvinter“ neigt sich der Winter seinem Ende zu. Es ist aber - zumindest nachts - noch sehr kalt (Minusgrade), i.d.R. ziemlich windig und es liegt noch jede Menge Schnee (wobei der Schnee tagsüber bei Plusgraden zu tauen beginnt). Kurz: Die Winterstarre beginnt zu enden.
Für den Outdoorler eine herausfordernde Jahreszeit, denn subjektiv sind stürmische minus 5 bis minus 10 Grad deutlich unangenehmer als minus 30 (unabhängig vom Windchill-Faktor).
Ab Ende Februar scheint nun auch die Sonne wieder recht lange und wegen des zunehmend höheren Sonnenstandes auch immer intensiver. Das hat zur Folge, dass diese Jahreszeit - wenn es gerade keinen Schneesturm gibt - unglaublich schön und einladend ist. Im Vårvinter trinken wir gerne einen Kaffee vor der Tür und geniessen das einfach. Es ist an der Zeit zum Auf- und Durchatmen.
Und auch die Natur erwacht wieder: Bald werden die Rentiere wieder an die Sommerplätze gebracht und der Braunbär, der in der Nähe unseres Dorfes lebt, dürfte nun auch bald wieder - recht hungrig - aus dem Winterschlaf erwachen. Die Auerhahnbalz - ein grossartiges Naturschauspiel - steht bevor.
Im Moment ziehen übrigens die ersten Vögel, die Lappland im Winter verlassen hatten, wieder ihre Bahnen am Himmel und erfüllen mit ihren Gesängen die sonst stille Luft.
Der Vårvinter ist auch fotografisch eine fantastische Jahreszeit: Jede Menge traumhaftes Licht, Schattenspiele, gigantische Morgen- und Abendsonne und Motive aus der erwachenden Natur. Ein idealer Zeitunkt für die Teilnahme an einem Workshop.
Warum wollte ich eigentlich auf die andere Seite des Zaunes? Es gibt doch gar keinen Grund dafür :)

„The grass is always greener on the other side of the fence“
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Snow again in Lapland

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Behind the scenes: We thought we were done with the winter (at least for this season). But we had quite a bit of a snowstorm and heavy snowfall yesterday. So here we are in the winter again with 25 cm of „fresh“ snow. The storm was so heavy, it had been difficult to stay on the track with the car - you simply couldn’t see where the road was.
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Winter-Rainbow

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Behind the scenes: Japan und die Folgen kreisen um und über uns. Es ist schwer (klassische rhetorische Untertreibung, richtigerweise: unmöglich), einfach mit dem „Business as usual“ weiter zu machen.
Dieser Regenbogen bei noch immer ordentlicher Kälte in Lappland hat mich in diesem Zusammenhang sehr nachdenklich gemacht und mich an einen Satz erinnert, den ich die Tage irgendwo gelesen habe:
„Man kann sich nicht für den Himmel vorbereiten, wenn mann schon im Grab liegt“.
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“View over Juktån” und “Gelatin”
Gestern hatte es uns wieder in diese Gegend verschlagen und die Strecke ist einfach zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Wäre da nicht das Wetter gewesen. Um die null Grad und Wind in Sturmstärke. Resultat: Manchmal schiebt es das Auto bei offener und gerader Strecke wie von magischer Hand auf der spiegelblanken Strasse hin und her. Aufpassen war also angesagt. Besonders schön ist die Stelle, an der die Strasse den Juktån (manchmal auch als der “Yukon Lapplands” bezeichnet) passiert.
Obwohl es mich beinahe von der Brücke geweht hat, konnte ich mir ein paar Aufnahmen an dieser Stelle nicht verkneifen.
Fotografischer Teil: Das auch vor dem Hintergrund, dass ich ein paar Bilder zum experimentieren mit einem neuen Bibble-Plugin benötigt habe. Die Bibble-Plugin-Familie hat nämlich vor einigen Tagen schönen Nachwuchs bekommen: Gelatin.
Bereits jetzt waren die Schwarz-Weiss-Möglichkeiten im RAW-Developer Bibble dank der vorhandenen Plugins (u.a. Andrea, INDA und einiger anderer) beinahe ungeschlagen.
Nun hat der bekannte Plugin-Entwickler “Spoilerhead” ein neues Plugin für die schwarz/weiss Konvertierung vorgestellt, das auf den Namen “Gelatin” hört. Das Plugin ist noch im Entstehen, aber bereits die vorliegende Version läuft stabil wie ein Schweizer Uhrwerk (obwohl sie aus Österreich kommt :) und bietet mit einer einfachen, übersichtlichen und schlanken Benutzeroberfläche beeindruckende Effekte. Die jeweils aktuelle Version (für alle Systeplattformen) kann hier im Bibble-Supportforum geladen werden. Mein Rat an alle Bibble-Anwender: Unbedingt ausprobieren! Mein Rat an alle noch-nicht Bibble Anwender: Unbedingt umsteigen :)
Nach über 600 Km Autofahrt habe ich mich dann mit grosser Vorfreude und noch grösserer Nachfreude ans Experimentieren gemacht. Hier das Ergebnis mit Gelatin:

„View over Juktån“ - License picture / Buy print
Winter Wonderland

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Behind the scenes: Im Moment ist es schlichtweg immer wieder atemberaubend einfach durch die Landschaft zu schweifen. Lappland von der schönsten Winterseite.
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Schattenwelt - Schattenspiele in Lappland

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Behind the scenes: Die richtige Winterdunkelheit in Lappland beginnt sich ab Anfang Februar wieder zu lichten und der Sonnenstand am Horizont steigt von Tag zu Tag fühlbar an. Das führt zu wunderbaren Schattenwelten auf der Schneedecke. Die begeistern mich immer wieder. Fotografisch herausfordernd, weil die Dynamik in diesen Szenen einen extremen Umfang hat. Die Nuancen der Grautöne sind aber einer meiner absoluten Favoriten in dieser Jahreszeit.
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The saucers have landed in Lapland...

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Behind the scenes: Irgendwo draussen in Lappland. Eine Pause. Im Umdrehen fällt mein Auge auf zwei merkwürdige Gebilde. Gut getarnt und versteckt hinter einer Schneeverwehung. Sind „Sie“ wirklich schon gelandet? Es hat fast den Anschein. Alien-Invasion in Lappland? :)
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Stockholm impressions reloaded in black&white

„A man and a dog - Loneliness in Stockholm“
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Eine Runde Schneeschuh bitte und: Lappland sendet wieder!

„Snow sculptures“ - License picture / Buy print
Ja, und dann haben wir eine wichtige Durchsage: “Lappland sendet wieder!”.
Mit einem herzlichen Dank an die Unterstützer haben wir die grosse Freude die Wiederinbetriebnahme der Lappland-Webcam verkünden zu dürfen. Auch bei Frau Lapplandblog ist die Webcam jetzt übrigens mit hübschem Bild in der Seitenleiste zu finden. Die Aussicht ist im Moment leider winter- und witterungsbedingt ziemlich schwarz-weiss. Aber der Schnee schmilzt ja hoffentlich bald mal wieder. Technische Anmerkung am Rande: Das Thermometer weigert sich, unter minus 20 anzuzeigen. Auf dem Digitalthermometer werden gerade minus 27 angezeigt. Das klassische Rundthermometer ist aber im Tieftemperaturstreik. Wir arbeiten an der Lösung dieses Problemes.

„Endlich wieder auf dem Trail“ - License picture / Buy print
"High-Noon" in Lappland - 12 Uhr im Schatten

„High-Noon in Lappland“ - License picture / Buy print
Behind the scenes: Das Dasein einer Sonnenuhr im schneereichen Winter ist eine ziemlich triste Angelegenheit. Auch für den Anwender.
Rollin rollin rollin - Zugleich: Über Visualisierung und Musik
Worum geht es? Gute 10 Jahre war ich aktiver Musiker. Und manchmal „schlägt“ das auch beim Fotografieren zu.
Wie? Nun, bei manchen Motiven drängen sich mir Melodien oder Songs auf. So auch bei diesem Motiv.
Im Vorbeifahren hat mich die Szene geradezu magisch angezogen und sich innerlich mit einem Song verknüpft. Die mittelalten Leser kennen den vielleicht noch (und den Film dazu natürlich auch) : Rollin rollin rollin :)
Geht Euch das auch manchmal so?

„Rollin rollin rollin“
Auf dem Skoter
Jedenfalls habe ich mir heute einen längeren Ausflug mit dem Schneeskoter gegönnt. Und auch gleich eine grosse Lehre gezogen. Manchmal ist es wirklich besser, vorher nachzudenken. Warum? Es waren so um die minus 22 Grad und bei der 2-stündigen Ausfahrt war es dann wirklich sehr kühl, obwohl ich nach dem klassischen Zwiebelprinzip in mehreren Schichten eingepackt war. Egal. Es war sehr schön. Und der Gedanke, irgendwo ganz weit weg von der nächsten menschlichen Zivilisation zu sein und mitten im Nichts eine Tasse Kaffee aus der Thermoskanne zu schlürfen, schafft immer wieder ein unbeschreiblich behagliches Gefühl.
A propos. Nach der aktuellen Monatsstatistik für den Monat Dezember 2010 von Trafikanalys, der Behörde, die hier in Schweden auch für die Fahrzeug- und Transportstatistiken zuständig ist, gibt es in Schweden derzeit 213.785 "Terrainfahrzeuge". In dieser Gruppe sind auch die registrierungspflichtigen Schneeskoter enthalten. In der Statistik wird allerdings nicht zwischen Quads und Schneeskotern unterschieden. Persönlich würde ich sagen, dem Gefühl nach müsste die Zahl viel höher sein. Aber so ist es mit der Statistik.

„Auf dem Skoter“ - License picture / Buy print
Twins reloaded

„Twins reloaded“ - License picture / Buy print
Behind the scenes: Zwei einprägsame Steine mit besonderer Anziehungskraft. Irgendwo draussen in Lappland, weitab der Zivilisation. Im Sommer hatte ich sie schon einmal besucht. Hier nun die Winteransicht. Welche Version ist schöner?
Lebenszeichen aus dem Winterschlaf: A postcard from Lapland
Wenn wir die internationalen Wetterberichte verfolgen scheint es derzeit, als würden wir in einer derzeit eher relativ angenehmen Region leben. Es ist zwar durchaus knackig-kalt. Aber in unserer Region hält sich die Kälte zumindest im „üblichen Temperaturrahmen“. Und es gibt bis jetzt erfreulich wenig Schnee. Es reicht, um - je nach Geschmack - mit den Skiern, dem Skoter oder einem Hundegespann seine Runden ziehen zu können. Es liegt bei weitem aber noch nicht so viel Schnee wie vergangenes Jahr um diese Zeit.
Vom Wetter zu den ernsteren Dingen des Lebens.
Wir schreiben hier im Blog unter dem Dreiklang
• About Life
• About Photography
• About Lapland.
Wie jedes Jahr sind die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr der Planung für das kommende Jahr gewidmet. Umstrukturierungen und Neues werden geplant und hinter den Kulissen wird gegrübelt und geplant. Und genau dazu bitten wir unsere Leserinnen und Leser heute um Feedback:
Zu welchen Themen und Bereichen wollt Ihr mehr hier lesen?
Was interessiert Euch am meisten?
Immer her mit Eurer Meinung! Wir sind gespannt!
Wie immer könnt Ihr die Kommentarfunktion, Email, Facebook und Twitter für die Kommunikation nutzen.
PS: Eine Neuerung ist übrigens bereits online. In der Menüleiste rechts gibt es jetzt mehrere „Share“-Buttons. Mit diesen könnt Ihr Beiträge hier aus dem Blog ganz einfach und bequem in die sozialen Netzwerke oder Feedreader Eurer Wahl verbreiten :)

„A postcard from Lapland“
Sonntagslinks 2010-12-19 und: Einblick
- Weihnachtsgeschenke
Leidiges Thema. Und den Konsumrausch hatte ich ja vor einigen Wochen hier schon angeprangert. Die sehr gemischten Reaktionen waren interessant. Ich muss das wegen eines sehr guten Beitrages von Thom Hogan nochmals aufgreifen.
Viele Leser hier werden selbst auf der Suche nach einem fotografischen Weihnachtsgeschenk sein. Und was gibt es nicht an Versprechungen in der Werbung. Und all die schönen neuen techischen Gimmicks. Also mindestens eine neue Kamera muss es zu Weihnachten schon sein, oder? Ist das wirklich so?
Am 14.12. schrieb Thom einen brillianten und unbedingt lesenswerten Artikel unter der Überschrift “Resisting the Urge” (leider lassen sich bei Thom die einzelnen Einträge nicht direkt verlinken).
Ein paar Kernsätze im Auszug:
“New is not necessarily better.” “I spend a lot of time and energy telling people not to buy something. Bottom line here: new does nothing for you unless you know what you're currently lacking and the new thing fixes that.”
Unbedingt den ganzen Artikel lesen!
- Etwas Know-How gefällig?
Was tun bei Schneefall am Sonntag? Marc Silber hat auf siberstudios.tv in den vergangenen Wochen etliche neue Lehrvideos veröffentlicht, die eine ungeahnte fotografische Breite abdecken.
Im gut gewählten 10-Minuten Format interviewt und befragt er fotografische Grössen, die so manchen hervorragenden Tipp aus dem Nähkästchen ausplaudern. Erstaunlicherweise gibt es dabei auch einige Ratschläge, die sich quer durch alle Genres ziehen. Meine persönlichen Favoriten unter den neuen Folgen sind übrigens Huntington Witherill und Andy Katz.
- Noch etwas mehr Know-How gefällig? Zugleich: Ideales Weihnachtsgeschenk für Fotografen!
Am Donnerstag habe ich hier das neue Ebook aus der Serie Craft & Vision mit dem Titel “Light & Land” von Michael Frye vorgestellt. Geballtes und anschauliches Know-How in Sachen Landschaftsfotografie. Mit 5 sehr ausführlichen Fallbeispielen in Form von Schilderungen des Nachbearbeitungsprozesses von 5 Aufnahmen. Und äusserst güntig ist das Ebook noch dazu. Meiner Meinung nach ein wertvolles und zugleich günstiges Weihnachtsgeschenk für alle Fotobegeisterten. Und eines, das den Beschenkten auch tatsächlich fotografisch weiter bringt.
Und hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.
- Grenze und Reichweite der Panoramafreiheit jetzt vom BGH geklärt
Eine Gerichtsentscheidung des obersten deutschen Zivilgerichtes, die für alle Berufsfotografen in Deutschland von grosser Wichtigkeit ist:
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat endlich Reichweite und Grenzen der Panoramafreiheit geklärt. Es ging dabei um die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Diese hatte für gewerbliche Fotoaufnahmen auf ihrem Gelände ein Entgelt verlangt. Zur Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes bitte hier lang.
Die Kernaussage des BGH lautet: “Der Eigentümer kann die Herstellung und Verwertung von Fotos nicht untersagen, wenn sie von außerhalb seines Grundstücks aufgenommen worden sind. Er kann sie hingegen untersagen, wenn sie von seinem Grundstück aus aufgenommen worden sind. Das ist eine Folge des Eigentumsrechts. Der Eigentümer kann bestimmen, ob und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen jemand sein Grundstück betritt. Ihm steht das ausschließliche Recht zur Anfertigung und Verwertung von Fotografien zu, die von seinem Grundstück aus aufgenommen worden sind. “
Immerhin hat der BGH in diesem Zusammenhang auch eine positive Feststellung für Fotoagenturen getroffen und eine Vorab-Prüfungspflicht für den Regelfall verworfen: “Der Betreiber eines virtuellen Marktplatzes muss die dort angebotenen Fotos nur überprüfen, wenn er eine Verletzung von Immaterialgüterrechten und Eigentumsrechten oder andere Rechtsverletzungen erkennen kann. Daran fehlt es hier, weil den Bildern von Gebäuden und Gartenanlagen der Klägerin nicht anzusehen ist, ob sie ohne Genehmigung aufgenommen wurden oder nicht. “
Allen Leserinnen und Lesern einen besinnlichen 4. Advent
und einen guten Start in die Vorweihnachtswoche!

„Einblick“ - You can license this picture
Behind the scenes: Wie kam es zu diesem “Einblick”. Windchill-Faktor. Minus 20 Grad und pfeifender Wind. Ich verliebe mich. In ein Motiv. Eine dieser wundervollen halb-verfallenen Hütten draussen im Wald. Vom Waldweg gut 400 Meter entfernt. Durch den Tiefschnee. Soll ich jetzt wirklich die Fäustlinge und dann auch noch die Fleece-Handschuhe darunter ausziehen, um die Kompaktkamera herausfriemeln und bedienen zu können? 3-5 Minuten würde es dauern, die Szene auf den Sensor zu bannen. Könnte eine kleine Erfrierung bedeuten. Ich habe es getan.
Stockholm impressions december 2010 (Street photography)
Stockholm ist im Advents-Rush; überall blinken Lichter um die übervollen Schaufenster und in den Strassen. Toruristenmassen schieben sich durch die Gamla-Stan. Mich zog es - neben der professionellen Arbeit - an stille und einsame Plätze, um das frühwinterliche Flair einzufangen. Einige Aufnahmen gibt es in der Galerie (s.u.).
Stockholm leidet derzeit übrigens sehr unter den frühen Schneemassen. Noch nie habe ich im Dezember bereits so viele Dächer gesehen, von denen der Schnee geräumt werden muss. Eine sportliche Angelegenheit, sind die Häuser doch recht hoch und die Gassen und Strassen recht eng (was mitunter grössere Beeinträchtigungen des Fussgänger- und Strassenverkehrs zur Folge hat).
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„Schnee-FALL“ - You can license this picture
Eistauchen / Ice diving / Is dykning

Tauchen Sie ein in wunderbare Welten im, unter und mit dem Eis:
-> Hier gehts zur Galerie „Eistauchen in Lappland“
-> Klick här så kommer du till bildspelet „Is dykning i Lapland“
-> To the gallery „Ice diving in Lapland“
PS: Wenn Sie Tauchprofi sind und an Tauchgängen im Eis Interesse haben, dann ist das winterliche Lappland für Sie ein Paradies!

Auf Spaziergang / På promenad
A touch of eternity - Follow the endless trails
„Touch of eternity - Endless trail“ - You can license this picture
Behind the scenes: Almost endless trails are waiting for you, giving you some touch of outdoor-eternity: The snowmobile season has started in Lapland!
Die Schneemobil Saison in Lappland hat begonnen!
Snöskoter säsongen i Lapland har börjat!
Gefriergetrocknet: Sommer und Winter in Lappland: 40 Grad Temperaturunterschied
Das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut, kurz: Der schwedische Wetterdienst) vermeldet eine ungewöhnliche und unübliche Störung der Nordatlantischen Oszillation (kurz: “NAO-”), die seit Dezember 2009 besteht. Diese hat zur Folge, dass die von Norden kommenden arktischen Kaltwinde uns sehr kalte und schneereiche Winter bescheren. Das bildet sich deutlich im derzeitigen Wetter in Lappland ab. Es scheint, als sei der Winter 6 Wochen zu früh und die Temperaturen liegen in unserer Region derzeit häufig unter minus 20 Grad. Erhöhte Anforderungen an Mensch und Technik in jeglicher Hinsicht. Ich werde in den nächsten Tagen deswegen hier auch die aktualisierten Fototipps für das Fotografieren in der arktischen Kälte publizieren.

„plus 20 degrees C“ - You can license this picture
„minus 20 degrees C“ - You can license this picture
Good morning Lapland

„Good morning Lapland (minus 18 degrees C)“ - You can license this picture
Behind the scenes: A very nice sunset on the way to a meeting with a client featuring minus 18 degrees C.
Sonntagslinks 2010-11-21 und "Icy Flow"
-> Weihnachtskarten: Letzter Aufruf
Nur teilweise spezifisch fotografisch, aber trotzdem nicht vergessen: Die Uhr tickt. Sie tickt schnell. Höchste Zeit für die Vorbereitung der Weihnachtskarten!
-> Rosh Sillars New Media Photographer ist immer wieder einen Besuch wert. Insbesondere auch seine regelmässigen Podcasts.
-> Auf dem Weg zum eigenen Stil: Michael Trout hat gerade einige sehr interessante und bedenkenswerte Gedanken zur fotografischen Entwicklung geschrieben.
Zitat: “Wer in der Historie der Fotografie stöbert, wird selten die fotografische Entwicklung von Spitzenfotografen an Bildreihen verschiedener Epochen ablesen können. Bekannt sind zumeist nur jene Bilder, die als groß und einzigartig erachtet werden. Der lange Weg davor bleibt oft verborgen.“
-> Wer gerne mal sein Lichtzubehör u.a. selber bastelt, wird bei DIYPhotography fündig. Vielleicht eine gute Idee für lange Feiertage um den Jahreswechsel herum?
-> Wer gerne seinen Horizont erweitert und geistig rege bleiben möchte, für den ist Change this Pflichtlektüre!
-> Einige schöne Tutorials zu verschiedenen Themen rund um die Fotografie gibt es bei Chuck Gardener. Die sind zwar schon etwas älter, aber nach wie vor eine Schatzgrube.
-> Zum Wetter in Lappland statt vieler Worte ein selbsterklärendes Bild vom gestrigen Tage:

„Icy Flow“ - You can license this picture
Wünsche allen Leserinnen und Lesern
einen wunderschönen Sonntag
aus dem eisigen Lappland!
"En passant" in Stockholm

„En passant“ - You can license this picture
Behind the scenes: „En passant“ - Im Vorbeigehen in Stockholm gesichtet.
Back from Stockholm and: "Game over" :)

„Game over“ - You can license this picture
Behind the scenes: Wieder zurück nach einigen angefüllten Tagen in Stockholm. Immer wieder erstaunlich, wie gross die Abstände in Schweden sind und welche Unterschiede sich daraus ergeben: In Stockholm waren es tagsüber Plusgrade und Sonnenschein. Wunderbares Herbstwetter. Das sehr schöne Hotel hatte auch einen kleinen Golfplatz. Der war allerdings schon eingefroren. „Game over“ für diese Saison. Bei der Heimreise dann kurz vor dem Landeanflug auf Arvidsjaur ein kleiner Schock, denn die Ansage lautete auf „minus 20 Grad“ in Lappland :)
Early winter shapes IV - Coastline

„Coastline“ - You can license this picture
Behind the scenes: Another one from the series „early winter shapes“.
The last summer glow in Lapland

„The last summer glow“ - You can license this picture
Behind the scenes: Und noch ein Farbfoto :) Einer der wunderbar gefärbten Steine Lapplands, auf einer Bank am Strand. Irgendein Tourist hat ihn wahrscheinlich dort abgelegt. In der leuchtenden Abendsonne schien er zu glühen. Ein Bild, das innerlich wärmt. Ein Bild noch aus der Zeit vor dem Schnee. Vor einigen Wochen entstanden.
Klima- und Wetterupdate: Mittlerweile hat der Winter Lappland relativ fest im Griff und an die Stelle, an der die Aufnahme entstanden ist, gelangt man nur noch durch eine anstrengende Schneewanderung. Die Temperaturen liegen nun durchweg im guten Minusbereich. Der Schnee ist noch recht verhalten, nichtsdestotrotz - oder gerade deswegen :) - sind die Strassen im Moment übrigens durchweg spiegelblank.
Übrigens: Jetzt beginnt die ideale Zeit für den fotografischen Winterurlaub in Lappland. Bei Interesse einfach mailen!
Early winter shapes III - Pyramids reloaded

- You can license this picture -
Behind the scenes: Number 3 out of a series. As a reader of this blog you might already have seen that place.
Early winter shapes II - The sign on the lake
Early winter shapes I

- You can license this picture -
Behind the scenes: Unausweichlich. Nicht mehr zu leugnen. Winter. Der Schnee schafft traumhafte Strukturen. Nummer 1 aus einer Serie.
Frozen coastline

Behind the scenes: The shapes of the nature can only be called fascinating and amazing. This is one of yesterdays shots: The „frozen coastline“ of a lake at minus 5 degrees C in black & white.
Der Winter ist in Lappland angekommen

- Gestern war alles noch so schön bunt im Wald... -
PS: Nicht wundern - Mit dem Winterbeginn geht die Blogfrequenz hier etwas nach unten, weil es schneebedingt deutlich mehr Arbeit hier gibt.
Apocalypse now? Burning Sky!
An unreal and apocalyptic sunset. Seemed as if the last clouds on the Sky were burning. The autumn in Lapland is filled with fantastic sunsets. Sometimes the whole sky seems to glow. Last saturday it has been a bit different. It looked like thw whole sky was burning. A scene filled with emotions creating almost apocalyptical emotions.

Two times the sun - Parhelion
Wikipedia belehrt uns: Nebensonnen gehören zu den Haloerscheinungen. Sie sind in einem Abstand von etwa 22° links oder rechts, manchmal auch beidseitig, neben der Sonne zu sehen. Der Beobachter hat dabei den Eindruck, es befinde sich neben der Sonne eine zweite, schwächere. Im Englischen werden sie als sun dogs (Sonnenhunde) bezeichnet. Dies spiegelt den Umstand wider, dass Nebensonnen sich immer an der Seite der Sonne und auf gleicher Höhe mit ihr befinden. Eine ähnliche Lichterscheinung kann man auch beim Mond beobachten. Den Nebenmond sieht man allerdings aufgrund der geringeren Lichtstärke seltener, meist nur bei Vollmond. Hervorgerufen werden Nebensonnen wie alle Haloerscheinungen durch Brechung und Spiegelung von Licht an hexagonalen Eiskristallen. Für Nebensonnen sind dabei dünne Eisplättchen verantwortlich, die sich in ruhiger Luft horizontal ausrichten. Sie stellen für das Sonnenlicht ein natürliches Prisma dar. Das weiße Sonnenlicht tritt an einer Seite dieser Eisprismen ein und an der übernächsten Seite wieder aus. Beim Ein- und Austritt wird das Licht in einem Winkel gebrochen, der von der Wellenlänge abhängt. Dadurch wird das Sonnenlicht in seine spektralen Anteile zerlegt, und die Nebensonne erscheint farbig.
Aha. Schön anzusehen in jedem Fall.

Update - Wie Pilze aus dem Boden...
- Lappland: Mit den Pilzen ist es wie mit dem Winter. Plötzlich schiessen sie aus dem Boden. Ganz wie der Winter. Plötzlich ist er dann da. Die nächtlichen Temperaturen sind schon winterlich. Minus 8 Grad hatten wir gegen 2 Uhr zu verzeichnen. Am Tage wärmt die Sonne uns aber noch auf 6-8 Grad im Plusbereich. Trotzdem eine der schönsten Jahreszeiten im Moment. Unbeschreibliche Farbenpracht.
- Fotografie international: Die Photokina hat ihre Pforten nun wieder geschlossen und wir dürfen auf die Rückkehr zum Wesentlichen in der Fotografie hoffen. Nachdem wir nun wieder einige Tage lang lernen durften, welche technischen Errungenschaften zu begehren sind (Ironie!), können wir uns jetzt hoffentlich wieder dem Fotografieren zuwenden. Nebenbei und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass Köln so weit entfernt liegt und ich die Zeit statt mit einem Messebesuch mit einigen Foto-Sessions füllen konnte :)
- ContrastMaster: Ich hatte vor einigen Tagen schon erwähnt, dass sich ContrastMaster (ein Photoshop-PlugIn, das sich spezifisch mit Kontrast beschäftigt) derzeit im Test befindet. Der Test wird noch ein paar Tage dauern. ContrastMaster ist unglaublich mächtig, benötigt aber eine vertiefte Einarbeitung. Das vielversprechende PlugIn ist nicht überkompliziert, aber anspruchsvoll. Wir testen weiter.
- Input für Fotografen: Übers Wochenende bin ich über diesen Link bei Photobiz gestolpert. In dem Artikel findet sich eine lange Liste mit 59 Links zu Seiten, die für angehende Berufsfotografen hilfreich sein können. Sind einige sehr gute Sachen dabei. Reinschauen lohnt sich also.

- Schön anzusehen, aber nicht zum Verzehr empfohlen :) -
Simply beautiful - Autumn colors
Autumn Impressions from Lapland 2010 / Herbstimpressionen aus Lappland 2010

Its been a while since we posted the last gallery. We simply had too much work under the summer season. But now as the autumn has arrived we thought it’s time for an autumn gallery. The weather and the light have been simply wonderful. We invite you to take a closer look at one of the most beautiful seasons in Lapland.
-> Hier gehts zur Galerie „Herbstimpressionen aus Lappland 2010“
-> To the gallery: „Autumn Impressions from Lapland 2010“
Es ist eine Weile her seit wie die letzte Galerie gepostet haben. Wir hatten den Sommer über einfach zu viel zu tun. Aber jetzt, da der Herbst angekommen ist dachten wir, es ist an der Zeit für eine Herbstgalerie. Das Wetter und das Licht waren einfach wundervoll. Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch eine der wunderbarsten Jahreszeiten in Lappland.
Herbstfarben / Fall colors
Herbststimmung / Autumn feel

Behind the scenes: Herbst. Er ist da. Ein Bild von der Fahrt nach Luleå vergangene Woche. Traumhafte Szene. Leider etwas abseits der Strasse. Hat mich ein paar klitschnasse Schuhe und Socken gekostet, da das Motiv sich in einem Moor versteckt hat. Die spannende Aufgabe bestand anschliessend darin, Schuhe und Socken auf der Lüftung im Auto binnen einer Stunde wieder trocken zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für ein gutes Motiv.
Übrigens: Auch das Blog hat auf „hernstlich“ umgestellt. Falls Sie es (noch) nicht sehen, einfach einmal den „Reload“-Button drücken. Voilà.
Der Letzte macht das Licht aus / Last one turns out the lights - Klubbvikens Havsbad Luleå Skärgård

Behind the scenes: Shot this one as well on a stop at Klubbvikens Havsbad on the very lovely tour with the MS Kungsholm through the Luleå Skärgård last week.
The tourist season there is over now and everything is being prepared for the winter. Even these nice and romantic lamps.
If you ever should happen to be in Luleå under the summertime be sure to visit the Skärgård and take a tour with the MS Kungsholm.
You can find a lot more information about this attractive area on the homepage of the Luleå municipality (on the site is even a translation tool available if your Swedish shouldn’t be so good).
And please don’t take the title of this blogentry too literally since the lights will be lighted again next year. See you there next year!
Sunset over Klubbvikens Havsbad (Luleå Skärgård)

Behind the scenes: Shot on a stop at Klubbvikens Havsbad on a very lovely tour with the MS Kungsholm through the Luleå Skärgård last week.
Aufgenommen auf der Rast auf Klubbvikens Havsbad bei einer sehr schönen Tour mit der MS Kungsholm durch den Luleå Skärgård diese Woche.
Have a nice weekend everybody! Relax!
Herbst im Anflug / Hösten på vägen

Behind the scenes: Heute etwas Jahreszeiten-Blues. Das Foto ist natürlich kein Herbstbild, sondern eine Aufnahme von 2. Juni. Und heute, am 23. August, d.h. 10 Wochen später ist es bereits wieder richtig herbstlich.
Beach party barbecue II
Beach party barbecue I

Behind the scenes: Some readers asked about the weather in Lapland in august. So here is a short story about that. Yesterday we decided spontaneously after a long day filled with a lot of work work to take a drive to one of the lonely lakes nearby to have a little barbecue on the beach. And between 6 o’clock and 9 o’clock it has been sunny and quite warm (even though the temperatures aroung midnight have been around 0 (zero) degrees C). Have a look at the pic and convince yourself.
Sommer in Lappland XXIII - Stumbling block

Behind the scenes: Had a really nice route along the waterside and literally stumbled upon the theme. Anyway i was lucky not to fall into the water :) so i had the chance to scan and shoot the scene.
Btw: Many readers ask about the actual weather around the polar circle, so i just want to remind of our Lapland weather webcam.
Sommer in Lappland XXII - Alpen-Feeling :)

Behind the scenes: Als treuer Leser von Rüdi Neumanns Blog aus Garmisch hat mich diese Aussicht in ein richtiges „(Vor-)Alpen-Feeling“ versetzt. Also liebe Urlauber und Touristen: Es müssen nicht immer die Alpen sein. Lappland ist auch ein wunderbares Reiseziel :)
Sommer in Lappland XX - Approaching Storm

(B/W-Conversion: B/W-Styler)
Behind the scenes: Der Sturm beginnt. Wolken im Tiefflug. Gespenstische Szenerie. Auch ein Teil des Sommers.
Sommer in Lappland XII - Angel in the sky

Behind the scenes: Das Sprichwort sagt „Auf Regen folgt Sonnenschein“. Und manchmal, wenn Du ganz genau hinsiehst, dann kannst Du auch einen lachenden und strahlenden Engel am Himmel sehen, der Dir durch die Wolken zulächelt.
Sommer in Lappland
(Hier ist die nächste Zivilisation übrigens gute 15 Km entfernt :)


Die Woche in Lappland und das Wetter
Einen beklagenswerten Punkt gibt es aber: Das Wetter. Von richtigem Sommer ist noch keine Spur zu erkennen. Es ist kühl, viel zu kühl für die Jahreszeit (im Durchschnitt so um die 10-12 Grad tagsüber), und verregnet. Zwar verspricht der Wetterbericht „über 20 Grad“ für die nächste Woche. Langsam kommen aber Zweifel auf, denn das geht nun schon seit 4 Wochen so :(

Auch wenn dieses Bild vor einigen Tagen entstanden ist, trügt der Schein. Denn das ist keine ausgetrocknete Wüste.
Die Realität sieht zur Zeit eher so aus:

Trotzdem allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!
Sommer und Winter / Sommar och vinter
Hier zwei Ansichten einer Stelle, einmal aus dem zeitigen Frühjahr und einmal aus der letzten Woche. Nummer 1 bei einigen Minusgraden und noch einigem Schnee; Nummer 2 bei einigen Plusgraden und Sonnenschein.
Der Standpunkt war nicht 100% derselbe, weil mir letzte Woche eineinhalb Meter Schnee als Untergrund gefehlt haben, um an genau dieselbe Stelle zu gelangen :)
Erstaunlich, wie sich die Natur in einigen Wochen verändern kann, oder?


En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald
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Sky and weather are rocking

Der Sommer ist endlich auf dem Weg.
Endlich.
Durchatmen.
Staunen.
Strand
(ja, das gibt es auch in Lappland)
Tipp: Urlaubsparadies :)
Über das Wetter... / Om vädret...
Die Wasserstände in Lappland normalisieren sich wieder. Abgesehen von den grösseren Flüssen - z. B. am Vindelälven - sind zwar noch nicht ganz die Normalstände erreicht, aber die Lage hat sich deutlich entspannt.
Das Wetter ist übrigens deutlich zu kalt für die Jahreszeit. Gestern zeigte das Thermometer gegen Mitternacht nur 1 Grad. Und das 3 Wochen vor Midsommar. Ein Gutes hat das aber: Eigentlich müssten bereits Heerscharen von Stechmücken unterwegs sein. Die verharren aber dankenswerterweise anscheinend noch immer in kältebedingter Schockstarre :)

PS: Aufmerksame Leser werden die Veränderungen bemerkt haben. Frau Lapplandblog hat ein neues Panoramabild für den Header der Seite beigesteuert. Im gleichen Zuge habe ich auch die Seitenbreite um 100 Pixel auf 800 angehoben. Damit soll künftig auch grösseren und breiteren Bildern Raum gegeben werden :)
Meinungen aus der Leserschaft zu den Veränderungen?
Sommerpause / Sommarpaus
Zeit für die Schneemobile in den „Winterschlaf“ zu gehen :)

- Malå industriområde -
Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

- this shot by petra fuelbert -
Und trotzte sogar dem Platzregen der letzten Tage; hielt sich dabei aber „verschlossen“.

(Krokus Nummer 2 hat dem „Starkregen“ allerdings leider nicht stand gehalten.)

Nasse Füsse, und: Parkbank mit Aussicht / Vårflod del 2
Ich liebe Telefonate, die mit diesen Sätzen beginnen. Ganz besonders, wenn sie aus einer der Redaktionen kommen, mit denen ich häufig zusammen arbeite.
Worum ging es? Die gestern bereits erwähnte Frühjahrsflut (Vårflod) hat sich an vielen Stellen zu neuen Höhen aufgeschwungen. An zwei Stellen wurden schwimmende Ferienhäuser gesichtet und auf dem Malåträsk (der grosse See, an dem Malå gelegen ist) schwamm ein Wohnwagen. Dazu noch einige weitere spezielle Stellen, an denen die Lage richtig prekär ist.
Natürlich hatte ich eine gefüllte Kameratasche im Auto. Allerdings keine Gummistiefel oder Anglerhosen, und auch sonst nicht unbedingt die richtigen Klamotten für diesen Auftrag. Aber egal, so ist das Leben.
Also auf ins Auto und die gewünschten Punkte angefahren. Bereits bei Stelle eins durfte ich beinahe knietief im Wasser waten, um eine richtig gute Einstellung zu bekommen. Und so ging es dann - partiell triefnass - weiter. Anyway, der Kunde ist sehr zufrieden mit seinen Aufnahmen. Das ist die Hauptsache und was will man mehr? I love it.
Zwischendrin habe ich dann noch etwas fürs Blog geknipst, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Parkbank mit Aussicht.
Der Haken: Dort wo die Parkbank links ist, ist eigentlich der weitläufige Seepark in Malå. Nun bedeckt von Wassermassen, in denen sich nicht nur ein Wohnwagen, sondern auch sonst aller möglicher Unrat herumtreibt. Bin gespannt wie es aussieht, sobald wir wieder normalen Wasserstand haben.
Das Motiv hat mich fasziniert. Auf dieser Parkbank in aller Ruhe und Stille einfach nur (im Wasser) aufs Wasser blicken. Das wäre was, oder? Aber bitte nur mit Fotoausrüstung :)

Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland
Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.
Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.
Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).
Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.
„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.

Tauwetter in Lappland 2010 / Töväder i Lapland 2010
Aber der Reihe nach: Seit etwa einer Woche sind die Temperaturen hier in der Nähe des Polarkreises wieder (weitestgehend) „dauernd über Null“. Am gestrigen Freitag kamen sintflutartige Regenfälle hinzu. Und heute kletterte das Thermometer auf satte 20 Grad plus. Trotzdem taut dieses Jahr alles nur sehr langsam und irgendwie „beschwerlich“ weg.
Eine Bekannte hat uns vorhin berichtet, dass ihre an einem See belegene Stuga (= Sommerhaus, Ferienhaus) akut vom Hochwasser bedroht ist. Die späte Schmelze verbunden mit starken Regenfällen hat zu gefährlich hohen Wasserständen geführt. Und für den Wochenanfang sind erneut starke Regenfälle bei Tagestemperaturen zwischen 15 und 20 Grad gemeldet. Wir fühlen uns irgendwie gerade wie in den Tropen.
Die Kehrseite dürfte also auch eine extreme Mückenplage dieses Jahr beinhalten. Sollten Sie uns den Sommer über besuchen wollen, heisst das Zauberwort wiederum „Mygga“ :)
Uns haben die Mücken heute jedenfalls nicht davon abgehalten, den mittlerweile obligatorischen Tauwetter-Fotowalk zu begehen. Hier einige der Ergebnisse:
-> Hier gehts zur Galerie “Tauwetter 2010”
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1. Mai - Tristesse: Wenn die Wälder weinen...

Der aktuelle Auftaustand und 10 Kranichpärchen
Eine der Stellen, die ich besonders mag, hat auf der heutigen Heimfahrt nach einem langen und stressigen Arbeitstag (es war zwar theoretisch +5 Grad, hat aber sturmartig gewindet, was das Fotografieren heute nicht unbedingt erleichtert hat, weil uns beim Shooting draussen buchstäblich ständig alles „um die Ohren geflogen ist“; aber das ist eine andere Geschichte) zur Dokumentation eingeladen.
Zurück zur Schneehöhe: Der Auftaugrad lässt sich hier ganz gut erkennen. Besonders schön waren übrigens so ca. 10 Kranichpärchen, die an dieser Stelle angelandet waren. Leider nur als Pünktchen auf dem Foto.

Ein Spaziergang im Frühlingswald / En promenad ute i vårskogen
Ich habe das wunderbare Wetter heute für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und u.a. eine Viertelstunde lang ein kreisendes Adlerpärchen beobachtet. Durchatmen für die Seele!
Die majestätisch in grosser Höhe kreisenden Adler liessen sich leider nicht fotografieren. Dafür habe ich aber einige Motive aus Bodennähe mitgebracht. Enjoy!




Out here in snow-covered-country :)

Mit diesem Bild grüsse ich aus den noch immer mit grossen Schneemassen bedeckten Weiten Lapplands und wünsche allen Leserinnen und Lesern ein geruh- und erholsames Wochenende und einen guten Start in die Woche!
Wanna have some more?
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-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Light and shadows at minus 30 degrees C
It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?
Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!
-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“
Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.
Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?
Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!
-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Reif für die (Sonnen-)Insel?
Ich habe mich für etwas Arbeit im Fotoarchiv entschieden. Sommerbilder sichten und sortieren. Ich habe da noch eine Serie mit verschiedenen Inselaufnahmen (schwarz/weiss, quadratisch), die zusammen gestellt werden sollten. Wärmt wenigstens innerlich.

Als es noch Sommer war - Reif für die (Sonnen-)Insel?
Winter views reloadad (Part 3)
-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss
Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.
-> Die neue Portfolio Microsite
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Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.
-> Gallery: Winter views in black/white
And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.
-> The new Portfolio Microsite

Winter views II - die Fortsetzung
-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“
Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.

Winter views in black/white
As i went through some black/white processing today i thought that would be a nice opportunity to share some more experimental black/white pictures. Along with this gallery im inventing the new gallery style for 2010.
Please feel free an encouraged to share if you like the pictures and the new gallery style.
-> Gallery: Winter views in black/white
Snow, snow, snow
I had to think a bit about how to visualize heavy snowfall.
Why?
Well the last 24 hours we had a snow storm „at work“ bringing us approx. 50cm of snow.
The day began with the usual try „am i able to open the door without problems?“. It worked though it took a little effort. Then i saw a big white field all over the ground. Masses of snow and quite heavy winds. What a nice morning. Intentionally i had planned to have an outdoor photoshooting in the afternoon. But the client called me - as expected - to ask if we could move the date we had fixed. So i worked a half day in the office an some good 6 hours with the snowblower outside.
Finally i decided to look for a shot to visualize a snow storm. I went into the archives and found this picture (actually shot in 2007). Enjoy and stay tuned.

Morgens um halb elf in Lappland
Was war geschehen? Bei etwas minus 15 Grad hat es ganz leicht geschneit. Ungewöhnlicherweise aber sehr grosse Flöckchen. Alles wirkt wie eingezaubert in bizarrem Gewande. „Hier sind einige eingeschneite Spinnenweben“. Eine halbe Stunde und einen kräftigen Windstoss später ist die Zauberwelt wieder davongeweht.

Lebenszeichen aus dem Winterschlaf
Trotzdem hier kurz die Highlights der letzten Tage:
- Richtiger Winter in Lappland. Traumhafte Farben. Klappernde Kälte.
- Ganz kurz vor Weihnachten ist der erste Release-Candidate von Bibble erschienen.
Das war eine besonders schöne Weihnachtsüberraschung! Mit der Final wird demnächst gerechnet. Alle Betatester sollten jetzt unbedingt updaten und alle, die erst bei der finalen Version umsteigen wollten, können das jetzt tun. Ich werde die Final in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen.
Sobald die Final von Bibble erschienen ist, wird sie hier beim Deutschen Vertrieb (Application Systems in Heidelberg) zu haben sein. Vorbestellungen sind natürlich jetzt schon möglich.
- Das Fotofeinkostbuch von Dr. Martina Mettner ist noch vor Weihnachten eingetroffen und ich lese es gerade im Drittdurchgang. Ausführliche Rezension folgt. Soviel vorab: Sehr herausfordernd. Bin nicht mit allem zu 100% einverstanden, aber gute Impulse abseits des „Mainstream“. Besonders spannend die Ausführungen zur Zukunft der Fotografie.
- Nur selten nehme ich an Wettbewerben o.ä. teil. Nun habe ich es vor Weihnachten doch einmal getan und spontan ein LensBaby bei petapixel gewonnen. Ich werde berichten!
- Ach ja. Am Blog und an der Website habe ich die letzten Tage ein „Update 2010“ vorgenommen. Vieles wurde weiter vereinfacht und - hoffentlich - übersichtlicher. Bin gerne auf Feedback gespannt!
So. Nach einem Blick aufs Thermometer gehe ich jetzt wieder in die Winterruhe bis zum 3. Januar! Wünsche allseits einen guten Start in das Neue Jahr!
Ein paar Tipps für den Umgang mit der Kälte
“Versuch doch mal bitte zu beschreiben, wie sich das anfühlt. Minus 22° Wow. Voll irre, oder?” .
Ich hatte einen Tag lang über die Frage nachgedacht, und dann - auszugsweise - das hier geantwortet:
“Gute Frage. Ich habe drüber nachgedaacht, als ich vorhin bei solcher Temperatur eine ausgiebigen Walk gemacht habe. Ist wahrscheinlich aber extrem individuell und subjektiv.
Also: Erstmal gute Kleidung und das richtige Anziehsystem! Für mich ist das das klassische Zwiebelsystem. Mit richtiger Unterbekleidung reicht auch bei minus 25 noch eine einfache Fleeceweste aus dem Baumarkt. Da sind dann aber mehrere Lagen untendrunter
Anfühlen: Geh an die Gefriertruhe und nimm eine Eiswürfelform. Dreh sie um und leg sie Dir auf die Rückseite der Hand. Voilà. Bitte aber nicht zu lange, denn Erfrierungen sind schnell geschehen.
Besonders tückisch ist der Windchill-Faktor. Bei Wind geht die gefühlte Kälte rasant in den Keller.”
Ich möchte das hier nochmals aufgreifen und noch ein paar Tipps dazu geben.
Der “Comfort-Faktor” bei der Kälte ist in mehrere Temperaturzonen eingeteilt:
Von Null bis ungefähr minus 12-15 Grad ist bei Windstille eigentlich alles noch recht normal. Im Pullover und mit den Birkenstocks in den Garten zu gehen ist kein Problem. Und für längere Aktivitäten draussen reichen normale lange Unterwäsche, Pullover und Fleecacke. Gefütterte Fingerhandschuhe genügen meistens noch aus. Dazu Winterstiefel (“Canadian Boots”, d.h. Stiefel mit Kautschuk- oder Gummiunterteil und Lederschaft, mit Innenschuhen aus Filz).
Und nicht zu vergessen: Eine Mütze. Die Gelehrten streiten sich zwar, wieviel Prozent Körperwärme über den Kopf verloren gehen können. Die meisten Schätzungen liegen so um die 40 Prozent. Klar ist aber auf jeden Fall, dass es ohne Mütze sehr schnell sehr kühl wird.
Achtung: Wenn es windig wird, verändern sich die vom Menschen wahrgenommenen Temperaturen dramatisch. Dieser Effekt wird als “Windchill” bezeichnet. Die gefühlte Temperatur sinkt stark in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit.
Einige Beispiele:
Bei Null Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 5 Grad.
Bei minus 10 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 18 Grad.
Bei minus 15 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 25 Grad.
Und da sind wir bereits in einem Bereich, bei dem es auf ungeschützter Haut innerhalb von Minuten zu Erfrierungen kommen kann. Eine Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist noch nicht so berauschend viel. Es kann oft deutlich windiger werden!
In diesem Temperaturbereich funktioniert der Alltag noch relativ normal. Man kann auch kurzzeitig ohne Handschuhe draussen werkeln, z.B. um eine streikende Autobatterie zu wechseln. A propos Auto: Auch wenn die meisten Autos bis ca. minus 15 Grad noch problemlos anspringen, ist ein Motorwärmer - nicht zuletzt der Umwelt zuliebe - sehr sinnvoll. Ein Motorwärmer - hier in Skandinavien ein Standard - ist wie ein kleiner Tauchsieder, der im Motoröl oder im Kühlerkreislauf sitzt und so den Motor vor dem Start vorwärmt. Oft ist auch noch zusätzlich ein Heizlüfter im Innenraum montiert. Bei bis zu minus 15 Grad sollte der Motorwärmer etwa eine gute Stunde vor der Abfahrt eingeschaltet werden. Der vorgewärmte Motor hat viel weniger internen Reibungswiderstand was die Batterie schont. Das führt auch zu viel geringeren Schadstoffemissionen in der Startfase.
Eine Temperaturstufe tiefer, bis ca. minus 25 Grad, wird es extremer. Auch für kürzere Wege nach draussen ist die richtige Kleidung angesagt. Für längere Aktivitäten draussen ist Winter-Unterwäsche als untere Kleidungsschicht angesagt. Pullover und Fleecejacke obendrüber. Als Mütze eine Mütze mit Ohrenklappen. Wer gerne friert nimmt eine Mütze mit Pelzfutter. Fingerhandschuhe reichen nicht mehr - jetzt sind gefütterte Fäustlinge angesagt. Bei Wind (siehe oben!) unbedingt eine winddichte Überjacke und Überhose!
Windchill: Bei minus 25 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 37 Grad.
Die Technik kommt bei diesen Temperaturen auch an ihre Grenzen. Ohne Motorwärmer springen Autos nicht mehr an. Falls Motorwärmer vorhanden: Mindestens 2 Stunden vorher anschalten. Die Batterie gerne über Nacht ausbauen und mit nach innen nehmen. Das Aus- und Einbauen wird aber zur Qual, denn ohne Handschuhe ist nur noch ein paar Sekunden zu arbeiten. Und der laufende Motor ächzt und gibt mitunter merkwürdige Geräusche von sich. Sehr behutsames Fahren ist angesagt.
Wird es dann schliesslich “richtig kalt”, d.h. unter minus 30 Grad, sind wir im echten Extrembereich. Insbesondere wenn es dann auch noch windig wird. Am besten zu Hause in der Nähe des Ofens aufhalten :)
Wenn man unbedingt raus muss, noch eine Schicht Kleidung, d.h. eine Fleece Unterjacke und eine Fleece Unterhose. Unter der Mütze eine Unterziehhaube. In den Fäustlingen noch ein Paar Fleecehandschuhe. Spezielle Schuhe - z. B. die legendären “Bunny Boots”.
Diese aus Gummi hergestellten Stiefel sind einfach faszinierend. Mit nur einem paar Wollsocken warm wie ein Backofen. Für das Fussklima nicht unbedingt förderlich, d.h. unbedingt die Socken wechseln nachdem man wieder zu Hause ist.
Anstrengungen sollte man in diesem Temperaturbereich tunlichst nur unternehmen, wenn man eine sehr gute Kondition hat. Warme Getränke - am besten einfaches warmes Wasser (keine Dehydration) - mitnehmen.
Auf die Technik - insbesondere normale PKWs - ist kein Verlass mehr.
Windchill: Bei minus 30 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 43 Grad.
Windchill: Bei minus 35 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 50 Grad.
Schliesslich noch einige Extratipps:
(1) Wer günstige Winterkleidung für Outdoor sucht, möge einen Blick auf Armee-Restbestände werfen, z.B. das amerikanische Extended Cold Weather Clothing System (ECWCS). Das ist ein Baukasten-Bekleidungssystem mit dem es sich auch bei unter minus 30 Grad noch gut draussen sein lässt. Ähnliche Bekleidungssysteme gibt es auch in den skandinavischen Ländern. In Tarnfarben allerdings. Also ganz obendrüber immer noch eine Warnweste anziehen, damit man auch gesehen wird. Diese - recht gesuchten - Klamotten, die allerdings nicht “salonfähig” sind, bekommt man immer mal wieder in diversen Army-Shops. Man mag zur Tarnfarbe stehen wie man will. Meiner Erfahrung nach ist diese Kleidung aber allemal um einiges robuster und um Längen günstiger als Artikel der bekannten “Marken-Outdoorbekleidungshersteller”.
(2) Alle Autofahrer sollten sich eine gut bestückte Notfalltasche ins Auto legen. Denn eine Autopanne bei minus 25 Grad, irgendwo in der Natur, kann sich schnell als lebensbedrohliche Situation erweisen. Ich spreche aus Erfahrung. Letzten Winter bin ich nachts bei minus 28 Grad mit Motorschaden liegen geblieben. Ich war eine Abkürzung über eine kleine Nebenstrasse gefahren und dort gab es keinen Mobilfunkempfang. Innerhalb von Minuten wird es da richtig kalt. Und von einer geschäftlichen Besprechung kommend hatte ich keine richtigen Winterklamotten an.
Deswegen folgender Tipp. Als Winter-Notausrüstung gehören ins Auto mindestens:
Skoteroverall oder Skioverall, Dicke Fleecejacke, Dicke Winterhose, Gefütterte Fäustlinge, Pelzmütze, Winterstiefel, Winterschlafsack, Dicke Isomatte, Kerzen, Streichhölzer, Kekse, Lutschbonbons, Taschenlampe (Stirnlampe), Esbitkocher.
(3) Und noch ein Extratipp für alle Urlauber, die mit einem Diesel-PKW (oder Womo) unterwegs sind: Den Tank vor der Einreise nach Skandinavien ziemlich leer fahren und dann hier tanken. Das hiesige Winterdiesel veträgt einige Minusgrade mehr, bevor es versulzt. Auch an die Reservekanister denken. Es kann sonst zu bösen Überraschungen kommen.
(4) Alle Autofahrer, die aus südlicheren Gefilden hierher kommen sollten unbedingt auch daran denken, ihren Frostschutz im Kühlwasser zu kontrollieren. Was für südlichere Breitengrade reicht, reicht hier nicht mehr. Steht ein PKW über Nacht im Freien genügt das oft, um das Kühlwasser gediegen einfrieren zu lassen. Merkt man das nicht vor der Abfahrt, ist im Regelfall ein neuer Motor fällig. Mein persönlicher Tipp ist deswegen mindestens eine 50:50 Glykol-Wasser Mischung, die für minus 40 Grad ausgelegt ist.

- Besondere Herausforderung: Iglubau in der Kälte -
Philosophisches zur Kälte :)
- Warum ist es draussen kälter, als in unserer Gefriertruhe? Eigentlich reine Energieverschwendung, oder?
- Warum heisst der Kühlschrank im Winter Kühlschrank? Müsste er nicht eigentlich Wärmeschrank heissen?
Fragen über Fragen...
Wie ich so diese Zeilen schreibe (Donnerstag, 20 Uhr 15) zeigt das Thermometer aktuell minus 22,5 C.

Zur kühlsten Zeit hatte sich das Thermometer übrigens
sehr nahe an die minus 30 C angenähert.
Eisbrecher?
Auf dünnem Eis.
Auf Glatteis?
Laufen über Overflows.
Balancieren auf der Kante?
Das Eis kann brechen.
Oder halten.
Eisbrecher.
Minus 15 Grad / Minus 15 grader / Minus 15 degrees C
Als „Ausgleich“ für die beiden Tage in Stockholm habe ich einen ausgedehnten Walk unternommen. Traumhaftes Wetter. Allerdings minus 15 Grad. Um die Nasenspitze herum wird es da schon etwas kühler (in Stockholm waren es um die plus 3 und von Schnee keine Spur).
Für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der lappländischen Landschaft hier 3 Snaps vom heutigen Walk. Der Sonnenuntergang war übrigens so gegen 13 Uhr 45 :)



Lappland von gold bis blau
mlich wenig Licht. Sonnenaufgang heute: 9 Uhr 15, Sonnenuntergang 13 Uhr 51.
Von gold (oder gülden) gegen Mittag:

Bis blau am Abend:
Naturreservate in Lappland: Natur pur - auch im Winter und: Blackout oder Stromausfall
Habe vorhin beim Spaziergang kurz mit einem Nachbarn gesprochen, der hier seit 60 Jahren lebt. Er meinte, so einen komischen Winteranfang hätte er sein Leben lang noch nicht erlebt. Eigentlich müsste es schon deutliche Dauerminusgrade haben. Soweit zum Wetter. Mehr dazu bei Elises Wetternachsage.
Jetzt aber zur Natur. Eigentlich schon beinahe komisch, dass hier - inmitten der unberührten Natur - trotzdem noch spezielle Naturreservate ausgewiesen sind. Eine dieser Stellen liegt an einer meiner Wanderrouten. Noch lässt sich durch den Schnee dorthin wandern. War zwar ziemlich anstrengend, aber die Stimmung, die Ruhe und der Ausblick dort haben für die Strapazen entschädigt. So sieht ein Naturreservat in Lappland im Winter aus. Ein paar Vögel und zwei Elche sind mir begegnet. Die waren mit der Taschenknipse aber leider nicht würdig einzufangen :)

Elises-Lappland-Wetter
Viele Leser haben nicht die Zeit, das Wetter in der Webcam mehrmals täglich zu besichtigen. Deswegen haben wir „Elise Elch“ für Sie engagiert. Elise wird Sie in einer in unserem Schwesterblog eigens eingerichteten Blogrubrik über das aktuelle Wetter auf dem Laufenden halten.
Und Elise selbst ist auch schon eine grafische Augenweide. Also am besten regelmässig bei Elises-Lappland-Wetter vorbeischauen und den Wetterbericht sowie Elise in allen ihren grafischen Variationen geniessen.
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- Elise Elch und das Lappland-Wetter :) -
Winterwege in Schweden - Eine Informationsquelle für Autofahrer und Reisende
In Schweden sind Spikereifen („dubbed däck“) erlaubt. In den nördlichen Gefilden Schwedens sind sie nicht nur erlaubt, sondern auch äusserst sinnvoll. Zwar gibt es auch hier in Schweden derzeit eine Diskussion zur Umweltfreundlichkeit von Spikereifen. Rein praktisch ist der Unterschied zwischen normalen Winterreifen und Winterreifen mit Spikes aber so gross, dass sich die Diskussion nach einem persönlichen Test meistens erledigt.
Die wichtigsten Regelungen zu Reifen:
- Nach den neuesten Regelungen müssen PKWs vom 1. Dezember bis zum 31. März bei der Fahrt auf winterlichen Wegen mit Winterreifen ausgerüstet sein.
- Reifen mit Spikes sind vom 1. Oktober bis zum 15. April zugelassen. Wenn es die winterliche Strassenlage erfordert, auch über den 15. April hinaus.
- Winterreifen ohne Spikes dürfen auch den Sommer über gefahren werden, was allerdings nicht empfehlenswert ist, da deren Gummimischung nicht auf die sommerlichen Temperaturen abgestimmt ist.
Eine andere schwedische Spezialität sind die sog. Eiswege („isvägar“). Das sind Wege, die über zugefrorene Flüsse, Seen oder andere Wasserflächen gehen. Wege also, die also nur im Winter existieren und befahrbar sind.
Die Faustregel für diese Wege lautet, dass ab einer Eisschicht von etwa 25 cm eine Belastbarkeit von 2 Tonnen gegeben ist. Bei 60 cm sind es dann 12 Tonnen.
Auf Eiswegen gilt:
- Maximal 30 Km/h.
- Das Anhalten auf Eiswegen ist verboten.
- Auf einen sehr grossen Abstand zwischen den einzelnen Fahrzeugen muss unbedingt geachtet werden. Bei überschaubaren Eiswegen am besten immer nur ein Fahrzeug gleichzeitig.
Wenn Sie schon einmal über einen Eisweg gefahren sind - was anfangs Überwindung kostet :) - ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die meisten Eiswege kurvenförmig und nicht gerade angelegt sind. Dahinter steckt ein tieferer Sinn. Jedes Fahrzeug schiebt unter dem Eis eine Welle vor sich her. Durch den kurvenförmigen Verlauf eines Eisweges wird sicher gestellt, dass diese Welle gebrochen wird. Dadurch wird verhindert, dass das Eis reisst.
Weitere Informationen zu den winterlichen Wegen gibt es hier in Schwedisch auf einer speziellen Seite des Vägverket.
Underkylt regn i Lapland / Eisregen in Lappland
Bildhübscher Eisregen, der innerhalb kürzester Zeit alles mit einer Eisschicht und Eiskruste überzogen hat. Einerseits ein beeindruckendes Naturschauspiel, andererseits eine für Fussgänger und Autofahrer extrem gefährliche Situation. Ich durfte das selbst erleben, als ich Sonntagabend nochmals in Malå war. Teilweise konnte man nur im Schrittempo fahren, weil die Strassen glatt wie ein polierter Spiegel waren.
Sonntagmittag hatte ich schnell zur Kamera gegriffen, um für alle Leserinnen und Leser einige Eindrücke der Eiswelt einzufangen.
-> Hier gehts zur Gelerie: Eisregen in Lappland
-> Klick här så kommer du till bildspelet: Underkylt regn i Lapland

Update: Und wer noch mehr sehen und betrachten möchte,
schaut hier im „Schwesterblog“ vorbei: „november blues“
Campingplatz und Badeplatz in Mörttjärn / Badplatsen in Mörttjärn
Kürzlich erreichte mich die Mail einer Leserin, die im Sommer hier mit dem WOMO kampiert hat. Sie fragte an, wie der wunderbare Platz denn jetzt im Winter aussehen würde.
Kein Problem - Wir machen Wünsche wahr :)
Hier der Landungssteg im güldenen Sonnenschein des gerade begonnenen Winters:

Abendsonne über dem Skellefte-Älven
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es ist gegen 18 Uhr. Bereits seit zweieinhalb Stunden ganz finster draussen. Plötzlich haben Sie das Gefühl, es fröstelt Sie. Blick aufs Thermometer verrät: Die Temperatur ist innerhalb von 30 Minuten um 5 Grad gefallen und das Thermometer zeigt jetzt plötzlich minus 14 Grad an. Das ist der Winter.
Das heutige Foto ist wieder ein kleiner Schnappschuss. Eine Abendstimmung mit einem kleinen Feuerwerk der Farben über dem Skellefte-Älven. Mich faszinieren die verwirbelten Wolken und Luftströme ganz besonders. In dieser Form gibt es sie nur im Winter.

Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D
Der Winter in Lappland hat jetzt wirklich und richtig begonnen. Draussen in der Natur ist alles schön und gleichmässig „eingezuckert“.
Das stellt den Fotografen natürlich auch vor Herausforderungen, denn immer nur weiss ist ja langweilig, oder?
Habe mich deswegen soeben für ein Kontrastprogramm entschieden.
Sie dürfen für sich selbst auswählen, wie Sie Ihren Schnee heute gerne hätten:
Weiss oder schwarz? :D


"Crown Island" på Skellefte Älven
Eine kleine Insel thront wie eine Krone über der frühwinterlichen Aussicht über den Skellefte Älven. Zum Ufer hin und in den Seitenarmen haben sich mittlerweile schon Eisflächen gebildet.
Das Wetter war gestern sehr diesig und verhangen. Nur ein paarmal hat die Sonne durch den Nebelvorhang gelinst.

Immer kürzere Tage (auch zur Webcam)
Für den heutigen Montag notieren die amtlichen Daten für Malå:
Sonnenaufgang: 7 Uhr 36
Sonnenuntergang: 15 Uhr 19
Das bedeutet, dass es mittlerweile um 16 Uhr mittlerweile schon richtig stockfinster ist. Die Wahrnehmbarkeit dieses Effektes wurde durch die Zeitumstellung auf die Winterzeit natürlich noch „verstärkt“.
Also: Bitte nicht wundern, wenn es auf der Malå-Lappland-Webcam oft dunkel ist. So ist es eben im Moment hier oben :)
Perspektivwechsel: 180 Grad
- Für die Lappland-Fans und Liebhaber zwei aktuelle Landschaftsbilder, die einen Einblick in die Wetter- und Schneelage geben.
- Fotografisch eine kleine Demonstration, wie die Perspektive das Licht verändert. Die beiden Bilder sind am beinahe exakt selben Standort (ca. 5 Meter Abstand) und im Abstand von einigen Minuten entstanden. Einmal in Richtung Sonne, einmal 180 Grad entgegen gesetzt. Kein Witz. Kein Photoshop. Nur die Auswirkung des natürlichen Lichts am selben Standort zur selben Zeit. Faszinierend, oder?


Der Weg zur Sonne / Vägen till solen
Ziemlich trist: Schneegestöber und verhangener Himmel...
Ich habe trotzdem versucht, das Wetter und die Stimmung der letzten Tage einzufangen. Das sieht dann ungefähr so aus:

Weihnachtliche Gefühle

Die Winterfarben kommen / Vinterfärgarna är på vägen
Aber die Winterzeit hat ja auch noch ein paar andere Vorzüge anzubieten. Seit ein paar Tagen hat sich Licht ganz deutlich hin zum „Winterlicht“ verändert. Pastellfarben und fliessende Übergänge prägen das Bild. Schöne Horizontlinien. Und meistens alles bedeckt. So z.B. auch gestern (Dienstag):


(Fotografiert mit einem Digitalkamera-Oldtimer vom Flohmarkt für umgerechnet 5 Euro, Canon IXUS Originalmodell von 2000 -> Die Kamera ist nicht entscheidend!
Fotat med en kamera gamling som jag hittade nyligen på en loppis för 50 Kr -> kameran är inte avgörande!)
Der Sonntagsspaziergang

Die Flüsse und Seen beginnen bereits zu gefrieren. Die Tagessonne hat das Eis aber die letzten Tage immer wieder angetaut. Das Eis ist gebrochen und die Fragmente sind dann wieder gefroren. Aus der Weite hat mich das sehr an ein riesiges Gemälde von van Gogh erinnert. Einfach unglaublich. Und am Ufer türmen sich bereits die Eisschollen.

Wind und Wetter führen auch zu allerlei bizarren Formen und Erscheinungen.

Schnee, Schnee, Schnee: Nu isser da, der Winter...
Also nach dem ersten Kaffe mal die Lage draussen peilen und die Schneefräse anwerfen. Der kritische Punkt ist dann immer die Haustür. Die Tür geht nach aussen auf. Aha, deutlicher Widerstand beim Öffnen. Das ist schlecht und verheisst nichts gutes...
Ja und dann haben wir da die Bescherung. So etwa 15 cm Neuschnee sind da die nächtlichen Stunden heruntergeschneit. Also schnell noch zwei Fotos machen und dann an die Arbeit. Der Winter ist da.
(Es waren dann alles in allem so etwa 4 Stunden Arbeit bis alles winterfest war. Die „normale“ Schneeschieb- und Fräsdauer liegt zwischen eineinhalb und drei Stunden, je nach Schneelage. Das sollten sich bitte alle gut überlegen, die sich mit dem Gedanken ans Umziehen nach Lappland beschäftigen!)

- Vor der Haustür: Schneelandschaft -
- Schneehöhe -
Der Winter hält Einzug in Lappland
Der erste Schnee ist aber jedes Jahr immer wieder auch reizvoll: Neue Formen, „Puderzucker“, schöne Kontraste. Hier einige Eindrücke:

- Eingeschneiter Wald, beinahe jedenfalls :) -
- Kornkreise gibt es meines Wissens hier keine, aber Sandkreise - 
- Puderzucker - 
- Puderzucker II - 
- Geschlossene Schneedecke :) -
- Tristesse -
Die heutige Aussicht auf Malå / Utsikt över Malå idag

Die "Eiszeit" in Lappland hat wieder begonnen
Die „Eiszeit“ hat wieder begonnen. Die Pfützen sind gefroren und bleiben es auch den Tag über. Immer wieder sind die entstehenden Muster bizarr und schön anzusehen. Wie Botschaften an denen viele achtlos vorübergehen.

(this shot by petra fuelbert)
Die Natur wird gleichsam „schockgefrostet“. Konserviert und bewahrt für die Zeit nach der Schnee- und Eisschmelze.

Herbst und es wird kälter in Lappland und: Windchill in der Praxis
Den Tag über war es ziemlich windig. Der Windchill-Effekt in der Praxis eben.
Wikipedia sagt dazu: „Der Windchill beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Der Windchill ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes, speziell eines Menschen und dessen Gesicht.“
Ich sage dazu: „Es war ziemlich zugig und kühl beim Fahrradfahren heute“.
Traumhaftes herbstliches Fotowetter war es trotzdem :)

Heute morgen im Garten: Blätter - die meisten bereits auf dem Boden und nicht mehr auf den Bäumen - in wunderschönen Herbstfarben. Aber mit kleinen Eisbergen :)
Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?

Herbstduett - Abendliche Herbststimmung

Die Sonne sinkt, der Herbst beginnt. Eigentlich sind wir sogar schon mittendrin im Herbst. Diese Woche bei einem Abendspaziergang entdeckt: Abendliche Herbststimmung.
Höstfärger / Herbstfarben

Diese Aufnahme kommt übrigens aus einer Testreihe mit dem neuen Nikkor 35mm f1.8 AFS. Eine Linse, die es mir sehr angetan hat. Mal schauen, wie sich das gute Stück über die Zeit hinweg bewährt.
Auf Regen folgt Sonnenschein :)
Manchmal ergeben sich da auch ein paar schöne Perspektiven. Hier hatte mich z.B. ein Gewitterschauer erwischt, als ich zu Fuss unterwegs war. Pitsche-, patschenass habe ich mich nach dem Ende der kräftigen Dusche trotzdem sehr über die schöne Spiegelung in der frischen Pfütze gefreut. Nur mich auf den Bauch zu legen, um die Spiegelung der Leitplanke so richtig schön einzufangen, hatte ich irgendwie keine Lust mehr.
Lust und Last des Lebens :)
In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende!

"Heavy Weather" in Lappland
Richtig gespenstische Weltuntergangs-Atmosphäre: Eine gefährlich-schwarze Wolkenfront nähert sich und es fängt an zu stürmen und wie aus Eimern zu kübeln. Es blitzt und donnert einige Male. Und nach ca. 30 bis 45 Minuten schaut die Sonne wieder durch. So extrem wie in diesem Jahr war das die letzten Jahre nicht.

(Blick durchs Fenster bei Sturm und Regen auf die Nationalflagge)
Preiselbeeren / Lingon

Schneestangen - ein Zeichen, dass der Winter auf dem Weg ist / Snöstängsel - ett tecken att vintern är på vägen
Aber die Zeichen des kommenden Winters sind seit einigen Tagen unverkennbar. In der vergangenen Woche fuhren sie wieder, die Schneestangen-Steckmaschinen. Das geht heutzutage alles vollautomatisch und ist ein kleines technisches Wunder. Und da stehen sie nun wieder am Wegesrand: Die „snöstängsel“. Und sie ermahnen uns hier stumm aber beständig: Der Winter kommt.

Das da ist für Thomas G. aus Deutschland :)

Wolkenformationen...

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Hommage an den Sommer...
Damit wir der Sommer aber nicht so schnell in Vergessenheit gerät hier noch ein Landschafts-Snap von letzter Woche. Da war es noch richtig sommerlich :)

Rainy day - rainy beach...
Normally theres a lot of people on that beach during the summer. Today: nobody.

Picture taken at the Malå-beach. The weather in Lappland seems to be changing actually: Seems as if the autumn is waiting for us...
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Rainbow with colorkey
A propos Wetter in Lappland: Die letzten Tage hat es hier - trotz des Umstandes, dass der Polarkreis vor der Haustür liegt - geradezu subtropisches Wetter. 25 Grad (in der Sonne auch deutlich mehr) und hohe Luftfeuchtigkeit (unterstützt durch Regenschauer und vorüberziehende Gewitter).

Ein braunes Blatt...
Auch wenn wir derzeit wieder Sonnenschein und Bilderbuch-Sommerwetter in Lappland zu verzeichnen haben, läuft der Jahreskreis auf vollen Touren und die Vorboten des Herbstes kündigen sich unaufhaltsam an. Zwar sind die Bäume noch nicht „durchgehend braun“, aber beim näheren Hinsehen ist der bevorstehende Herbst nicht mehr zu verleugnen...

Its been a lot of work...
Das derzeit subtropisch anmutende Klima führt dazu, dass alles - incl. des Grases - „wie bekloppt“ wächst. Das führt nun ein- bis zweimal wöchentlich zur Gross-Rasenmähaktion.
Ich bin ja ehrlich gesagt kein sooo grosser Rasenmähfan. Aber das Mähen hat einen wichtigen Nebeneffekt: Es hält Mücken und Kreuzottern fern (und letztere auch leichter erkennbar).

Regen in Lappland / Regn i Lapland
Ist doch so, oder? Seit 3 Tagen werden wir hier im „Inlandet“ Lapplands nämlich ganz ordentlich beregnet. Zwei Tage in Folge hat das SMHI (das schwedische Wetteramt) Unwetter-Regenwarnungen für die Region hier herausgegeben (z.B. hier nachzulesen) und es plätschert weiter ganz munter rund ums Haus herum.
Das ist aber kein Grund zur Sorge. In den letzten Sommern gab es immer so ungefähr eine völlig verregnete Woche. Eigentlich auch gut so, denn die Beerenernte wird es uns danken.
Freilich ist die Hemmschwelle, sich nach draussen zu schwingen, etwas grösser. In der Tat. Ist der „innere Schweinehund“ aber erst einmal überwunden, ist es ganz angenehm draussen. Regenhose und Regenjacke sind zwar nicht ganz so angenehm. Aber der Regen taucht alles in ein pastell-verwaschenes Licht. Sehr interessante Atmosphäre.
Und auch rein fotografisch bietet das Wetter schöne Gelegenheiten und Herausforderungen. Z.B. die Herausforderung, das rinnende Wasser zu visualisieren. Gestern hat es mir da u.a. dieser Stein angetan. Der Lag da mitten auf dem Weg und rief förmlich „fotografier mich“. Da er da wohl schon längere Zeit lag, hatte sich das Wasser schon feste Wege gegraben, auf denen es herunter rann.

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Heavy Weather today...

(Converted with B/W-Styler)
Update: Vädret / Update: Das Wetter
Lappland geht den wärmsten Tagen des Jahres entgegen. Das SMHI hat mitgeteilt, dass es heute den bislang wämsten Tag des Jahres gibt. Auch im Norran wurde berichtet.
Gestern abend hat sich die Abendsonne auf die Thermometer verirrt und dort zu „Sahara-ähnlichen“ Werten geführt. Die Fotos sind echt. Keine Manipulation mit dem Feuerzeug. Als Beweis zwei unterschiedliche Thermometer.

(Links: Innentemperatur, rechts: Aussentemperatur)
(Aussenthermometer)
Im Norran findet sich übrigens auch ein interessanter Artikel über Sommergewitter und Blitzeinschläge in Norr- und Västerbotten (auf Schwedisch).
Nu håller sommaren Lapland fast i handen / Der Sommer hat Lappland fest in der Hand

Midsommarsolen / Midsommarsonne
Ich habe mich am Midsommartag nach einem Blick aus dem Fenster gegen Mitternacht mit Kamera bewaffnet und bin zum Skellefte-Älv gefahren, um die Midsommarsonne „einzufangen“. Ein traumhaftes Farbenspiel. Hier einige Aufnahmen (out of the cam; deswegen bitte über den Horizont hinwegsehen). Und eine Entenfamilie habe ich auch beim Midsommarfeiern gestört (was mir leid getan hat...).





Reger Flugverkehr in Lappland: Insekten im Garten - Makro

Pünktlich zu Midsommar hat der Sommer Lappland jetzt wirklich: Seit ein paar Tagen scheint die Sonne. Und heute waren die ersten Massen an Bienen, Hummeln, usw. zu sehen. Also schnell das Micro-Nikkor auf die Kamera und ab in den Garten.
Die Pusteblumen (Gewöhnlicher Löwenzahn, Taraxacum officinale) scheinen besonders begehrt zu sein. Da herrschte regelrechtes Gedränge auf manchen Blüten.
Die Nachbarn haben mich bestimmt für völlig bekloppt gehalten falls sie gesehen haben, wie ich durch den Garten gerobbt bin. Ein völlig faszinierender Mikrokosmos. Wunderbare Tierwelt.
Für alle Natur- und Insektenfans habe ich eine kleine Galerie aufgelegt:
-> Hier gehts zur Galerie: Insekten im Garten
-> Klick här så kommer du till bildspelet: insekter i trädgården
Extrem kühler Sommeranfang in Lappland / Extremt kylig start på sommaren i Lapland
Unser Nachbar meinte dazu vorhin ganz ironisch: „Mensch, in einer Woche ist Midsommar. Dann werden die Tage wieder kürzer und der Winter kommt. Wenigstens das ist sicher.“
Das SMHI (Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut, zu deutsch und vereinfacht: Der amtliche Wetterdienst) hat jetzt in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass der diesjährige Sommeranfang zu den kühlsten in den letzten 50 Jahren gehört. Allerdings bedeute das - rein statistisch - nicht, dass der gesamte Sommer „unterkühlt“ bleiben müsse. Das SMHI verweist dabei auf den Sommer 1955, in dem es am 8. Juni in Skåne noch ergiebig geschneit hatte. Trotzdem gehörte der anschliessende Sommer zu den schönsten Sommern der letzten 50 Jahre.
Tipp für Urlauber: Kontrollieren Sie vor Ihrer Abfahrt / Abreise hierher nochmals die 10-Tages-Voraussagen. Rechts in der Menüleiste finden Sie Links zu verschiedenen Wetterdiensten.

(Fällt das Baden dieses Jahr ins Wasser?)
Sky!

Eigentlich mag ich Regen nicht so sonderlich,
aber die Wolken, ja die haben was :)
Skellefte Älven: Lågt vattenstånd / Skellefte Älv: Geringer Wasserstand
Zeichen des Sommers: Leider stellen sich nun auch die lapplandtypischen Mücken ein. Durch den kräftigen Wind der letzten Tage ist es aber im Moment noch gut erträglich. Vielleicht sollten wir einmal über alle brauchbaren Methoden zur Mückenabwehr berichten? Lassen Sie uns Ihre Meinung dazu wissen!

Sommaren kommer... / Der Sommer kommt...
Und nun ist es beinahe schon hochsommerlich. In einigen schattigen Winkeln liegen zwar noch kleine und unansehnliche Schneereste. Generell herrscht jetzt aber schönstes Sommerwetter.
Wenn Sie beim Gedanken an Lappland zu frieren pflegen, sollten Sie jetzt über einen Urlaub in der Region nachdenken!

(Foto von gestern, fotot tagit igår)
Molnigt väder i Burträsk / Bewölktes Wetter in Burträsk

På campingplatsen vid Skellefte-Älven i Mörttjärn / Auf dem Campingplatz am Skellefte-Älv in Mörttjärn
Viele Leser kennen bestimmt den wunderschönen kleinen Campingplatz am Skellefte-Älven an der Strasse von Malå nach Arvidsjaur. In gut 5 Wochen ist Midsommar (Mittsommerfest) und am kleinen Anlegeplatz auf dem Campingplatz hat sich vor 2 Tagen noch das Eis getürmt. Wunderbares Lappland!

(Die Stimmung wurde kurz vor einem schweren Unwetter eingefangen)
Frühlingshafte Abendstimmung am Skellefte-Älv

Vårtecken / Frühlingszeichen
Mit Kröten und Fröschen kenne ich mich nicht so fürchterlich gut aus, daher der Aufruf - Amphibienkundige Menschen aus der Mitleserschaft werden um Mithilfe gebeten: Um was genau handelt es sich da? Bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Magic sky: One of these moments...

Töväder III / Tauwetter III
Bildspel Töväder / Galerie Tauwetter
Hier gehts zur Galerie „Tauwetter in Lappland“
Klick här så kommer du till bildspelet „töväder i Lapland“

Ufo i Lapland? / Ufo in Lappland?

Der börjar att växa.. / Es beginnt zu wachsen...
Es beginnt zu wachsen - jedenfalls im Haus. Aber bald ist es Zeit für den Garten. Gestern hatten wir schon knapp 20 Grad am Tage. Es liegt immer noch Schnee. Der soll jetzt aber schnell schmelzen.


Töväder / Tauwetter

(Was aussieht wie ein grosser Salzsee oder die Mondoberfläche
sind die durch das Tauwetter hervor gerufenen bizarren Formen.)
Slutligen är det Vårvinter II / Schliesslich ist es Vårvinter II

(Durchatmen: Es taut kräftig... /
Vad bra: det tinar verkligen ordentligt nu...)
Slutligen är det Vårvinter I / Schliesslich ist es Vårvinter I

(Ljus och skugga i vårvintern /
Licht und Schatten im Vårvinter)
Det tinar ordentligt... / Es taut ordentlich..

Und auch der Skellefte-Älven im Inland (hier von der Brücke auf der Strasse von Malå nach Arvidsjaur aus) taut kräftig:


När solen skiner... / Wenn die Sonne jetzt scheint...
På flyget / Auf dem Flug
Nu börjar snön att försvinna / Der Schnee beginnt zu verschwinden
Vårvinter
Still snowbound: Closed door II / Immer noch eingeschneit: Geschlossene Tür II

Übrigens: Die aktuelle Schneehöhe und Temperatur können Sie - Tageslicht vorausgesetzt - auf unserer Webcam verfolgen.
Rentiere im Winter... / Renar i vintern...


Strörenar i Gotland / Vereinzelte Rentiere in Gotland

Twilight
Photometeore: Wunderschöne Glorie über dem Malåträsk

Etwas Warmes braucht der Mensch...

(This shot by petra fuelbert)
minus 20

(Thermometern framför webcameran)
På isen / Auf dem Eis

(Spiegelnde Eisflächen überall derzeit.)
Road closed :)

Minus 18 grader: en kylig promenade / Minus 18 Grad: Ein kalter Spaziergang




(Rönnliden Lappland)
Noch auf der Bremse...

(Aufnahme vom Vindelälvsdraget 2008)
Trostlose Schneelandschaft...

Tristesse des Neuschnees: „Komposition in schwarz-weiss“
En promenad i snön I / Ein Schnee-Spaziergang I


Ny har vintern kommit till Malå / Jetzt ist der Winter in Malå

Und auch das Wahrzeichen der Stadt - Laven - ist nach kurzem schon von einer Schicht „Puderzucker“ überzogen:

Die Seen frieren zu / Sjöar fryser till
Hier: Die Sonne spiegelt sich auf dem zugefrorenen Malåträsk.

Här är snön / Hier ist der Schnee

2 Stunden später kommen schon beinahe weihnachtliche Gefühle auf:


Gestern waren es dagegen „nur“ Null Grad und Regen...

Schnee: Aussicht aufs Gebirge / Snö: Utsikt på fjällen

(Mellan Storuman och Tärnaby)
Storm / Sturm
Det har blåsat ganska mycket igår!

(På Lainejaure i Näsudden)
Nyckelpiga i hösten / Marienkäfer im Herbst
Höst, bara höst... / Herbst, einfach Herbst...
(Upptäckt i Kristineberg /
entdeckt in Kristineberg)
En liten rest av snön / Ein kleiner Rest des Schnees
Igen: Höstfärger / Nochmals: Herbstfarben

(Upptäckt någonstans ute)
Höstfärger / Herbstfarben


(Upptäckt någonstans ute)
Sonntag und tristes Wetter / Söndag och tråkig väder

Die Arbeit ruht am Sonntag - das Wetter ist nach wie vor trist.
Immer noch regnet es jede Menge und das Thermometer zeigt viel zu wenig an
(siehe unsere Webcam mit Thermometer)...
Midsommarafton och ganska tråkigt väder i Lappland / Midsommar und ziemlich schlechtes Wetter in Lappland
Eigentlich sollte der Mittsommertag, der Tag des Höchststandes der Sommersonne, ein Erlebnis sein. Aber dieses Jahr ist hier in Lappland ziemlich trostloses Wetter (wie man auf dem Foto sehen kann): 10 Grad, sehr windig und regnerisch.

Humlor på jobbet / Hummeln bei der Arbeit



Nu är det dags igen för glass! / Es ist wieder Zeit für Eis!

Update: Lappland-Weather-Report / Väderet i Lappland

Nu blir det äntligen mer vår än vinter / Jetzt wird es endlich mehr Frühling als Winter
Solsken på isen / Sonnenschein auf dem Eis

Vårvinter: Det grönskar... / Es grünt...

(Zwischen Adak und Slagnäs /
mellan Adak och Slagnäs)
Nu är det Valborgsmässoafton / Der letzte Tag im April
Varen kommer nu: Idag är det Valborgsmässoafton! 
(Entdeckt zwischen Mörttjärn und Rönnliden /
upptäckt mellan Mörttjärn och Rönnliden)
Solen skiner och naturen vaknar / Die Sonne scheint und die Natur erwacht

(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)

(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)
Förebud av våren / Vorboten des Frühlings

Vårvinter: iglo / Vårvinter: Iglu

Der "Vårvinter" - Die fünfte Jahreszeit in Lappland
Der eigentliche Winter neigt sich jetzt dem Ende zu. Es ist aber - zumindest nachts - noch knackfrisch, ziemlich windig und es liegen nach wie vor Massen von Schnee, die nun aber tauen. Auch die Flüsse und Seen fangen an zu tauen.
Die Sonne scheint wieder recht lange und die Natur steht in den Startlöchern. In der jetzt wieder sehr intensiven Sonne ist es unglaublich schön und einladend. In dieser Jahreszeit trinkt man gerne einen Kaffee vor der Tür und geniesst einfach. Zeit zum Aufatmen und Durchatmen.
Die Natur beginnt zu erwachen: Die Rentiere werden bald wieder an die Sommerplätze gebracht und gelotst und unser Braunbär hier im Dorf dürfte nun auch wieder - recht hungrig - aus dem Winterschlaf erwachen. Die Auerhahnbalz - ein grossartiges Naturschauspiel - steht bevor.
Der Vårvinter ist auch eine fantastische Jahreszeit zum Fotografieren. Jede Menge strahlendes Licht, gigantische Morgen- und Abendsonne und Motive aus der erwachenden Natur.
Kurz: Der Vårvinter in Lappland ist einfach traumhaft und eine optimale Zeit für alle Naturliebhaber und Fotografen!

Istapp på träd / Eiszapfen am Baum
Aktuelle Schneehöhe / Aktuellt snödjup

Tristess i snön
Overflows
Ein Lappland Rätsel: Adria oder Norrland?
Hintergrund: Die Klimaveränderung ist in aller Munde. Ich bin kein Klimaforscher, aber dieser Winter ist definitiv völlig atypisch. Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die schon Jahrzehnte hier leben. So einen warmen Winter hat es schon seit langen Jahren nicht mehr gegeben. Es ist erschütternd zu sehen, dass die Flüsse und Seen zu grossen Teilen wieder aufgetaut sind. Für die Skido- und Skotercrossfahrer ist das z. B. ein echtes Disaster. Wenn man das in einen globalen Rahmen rückt, gibt einem das schwer zu denken. Der Klimawandel macht sich anscheinend auch in Lappland deutlich bemerkbar.

Ein leichter Kameraschwenk löst das Rätsel auf: Die Aufnahmen stammen aus dem Fabriksgatan in Malå (Industriegebiet).

Konstighet: Snöslungan på taket / Merkwürdigkeit: Die Schneefräse auf dem Dach

Stormigt väder i Lappland / Stürmisches Wetter in Lappland

Blick auf den Skellefte Älv mit Sturmwind.

Brücke über den Skellefte Älv im Sturm.

Schneeball im Sturm.
(Die sichtbaren Partikel sind kein Sensorstaub der Digicam, sondern stürmischer Schnee :)

Bizarre Schneedünen.
Schnee, Schnee, Schnee / Snö, snö, snö

Und hier bei der Arbeit mit der Schneefräse.

Minus 25 grader på Malån med solen / Minus 25 Grad auf dem Malån mit Sonne

"Amtliche Eiszapfen" am kommunalen Wappen

Bewegte Schneemassen / Massor av snö ska vara transporteras
Bunny Boots: Heute mal mit dem "Wohnzimmer" nach draussen

Malå: Der Verkehr auf dem Malån ist eröffnet

Snö, snö, snö i Lappland / Schnee, Schnee, Schnee in Lappland
Die Bäume biegen sich schon unter der Last.

Während es munter weiter schneit...


Massor av snö i Lappland / Massenweise Schnee in Lappland

Kälte und Schnee in Lappland visualisieren




Die Tage werden wieder länger in Lappland

Spiegelglatte Strassen, und: Gibt es grüne Weihnachten in Lappland?

Achtung Dachlawinen im Lappland!

Das mit den langen Schatten stimmt...

Wieder eine Nacht der Polarlichter

8. Dezember 2007: Klimatdagen och dålig väder
Och vädrtet i Norrland är mycket dåligt: Från 0 till 3 grad och det rega hela tid. Darför finns det ingen foto här idag.
Naturschauspiel: Ein physikalisches Phänomen in Lappland

Eisige Bärte in Lappland
Lappland am Sonntag, Teil 2

Der Wald sieht einfach nur weihnachtlich aus, oder?

Lappland versinkt im Schnee

Um ein Gefühl für die Schneehöhe zu bekommen, hier ein Foto von der Kinderschaukel um die Ecke:

Lappland in Weihnachtsstimmung
Die erste Schneetour der Saison

Unendliche unberührte Weiten.

Der Schnee ist für unsere Hunde ein wahrer Traum - das liegt in den Genen.
Schnee in Lappland

Lappland im Gegenlicht

Nacht der Polarlicher

Das erste grosse Nordlicht

Nebel wie bei Edgar Wallace


Huch, es schneit...

Eisiges Wochenende...

Herbststürme...

Staunend betrachten...


Und plötzlich ist der Winter da...

Es herbstet von Tag zu Tag mehr...

Immer mehr Herbstfarben...

Norwegen in Sicht? und: Es wird kalt...

Nachdem das Thermometer eben gerade mal noch 2 Grad angezeigt hat, wird es wohl eine ziemlich kühle Nacht geben.
Regenwolken

Dem Winter wird Bahn geschaffen...

In den vergangenen Tagen haben atemberaubend grosse Maschinen die Schneestangen entlang der Strassen aufgestellt.
O Schreck, o Graus: Verfrühter Wintereinbruch?

Bei näherem Hinsehen hat sich das Rätsel gelöst ;)

Auf Regen folgt Sonnenschein...
Vorboten des Herbstes und des Winters...
(Foto entfernt)
Auch die Bienen und Hummeln werden "hektischer" bei der Arbeit. Ein untrügliches Zeichen, dass Herbst und Winter nahen.
(Foto entfernt)
Der Winter kommt...
(Foto entfernt)









































































