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Fünf Tipps für den Sommer in Nordschweden - Wetterkapriolen

Wetterdynamik: Minus 37 Grad sind alles andere als behaglich, aber eine nicht ungewöhnliche Wintertemperatur in unseren Breiten. Aber plus 37 Grad? Das fällt unter die Kategorie "Wetterkapriolen".

Der Sommer ist in Nordschweden dieses Jahr so angespannt, dass der amtliche schwedische Wetterdienst (SMHI) sogar eine Unwetterwarnung der Klasse eins dazu heraus gegeben hat. "Unwetter" steht in Schweden normalerweise für Schneestürme, überfrierenden Eisregen oder extreme Minusgrade. Nicht so in diesem Sommer. Das SMHI hat für weite Teile Schwedens ausdrücklich vor Temperaturen von 30 Grad (und darüber) gewarnt.

Eine kurze Telefonumfrage bei Freunden und Bekannten in Väster- und Norrbotten hat ergeben, dass die Warnung eher untertrieben ist. An mehreren Orten wurden die 30 Grad gestern deutlich überschritten und heute soll es noch einmal wärmer werden. Die Folge der hohen Temperaturen sind zahlreiche lokale Gewitter. Diese können mitunter sehr heftig sein. Die Waldbrandgefahr - gerade aufgrund von Blitzschlägen - wird in vielen Gebieten derzeit als akut eingestuft. 
 
Fünf Tipps für den heissen Sommer in Schweden:

1. Insektenschutz: Wärme steht (leider) immer auch für alle Arten von fliegendem Ungetier. Besonders wenn die Luftfeuchtigkeit nach Gewitterschauern in die Höhe schiesst, ist die Luft geschwärzt von Mückenschwärmen. Unser Tipp ist Mygga.

Fotografen passen bitte auf, denn das in den Insektenschutzmitteln enthaltene DEET greift  Kunststoffteile an.


2. Persönlicher Schutz - Insekten und Kreuzottern: Bei stechender Sonne gehört eine Kappe auf den Kopf zum Schutz vor einem Sonnenstich. Tragen Sie luftige Kleidung (Langarm und Langbein). Das hilft gegen Sonnenbrand und Insekten.  

Denken Sie an die in Lappland recht häufig vorkommenden Kreuzottern. Mehr dazu hier.

Schlangen lieben die Wärme und laufen bei den derzeitigen Temperaturen zur Höchstform auf. Tragen Sie in der Natur stabiles, hohes Schuhwerk und halten Sie die Augen offen. Achten Sie besonders auch darauf, wo Ihre vierbeinigen Freunde entlang tapern!


3. Trinken, trinken, trinken: Wenn Sie Spaziergänge oder Wanderungen unternehmen, nehmen Sie unbedingt etwas zu trinken mit. Keinen Kaffee oder Tee, sondern simples Wasser. Und vergessen Sie nicht regelmässig etwas zu trinken und nicht erst dann, wenn sich stechender Durst einstellt.


4. Keine Kinder und Tiere im Auto lassen! Sollte sich ja mittlerweile herum gesprochen haben, oder wollen Sie Ihre Kinder und Haustiere grillen? Hier gibt es die schockierende Tabelle mit Temperaturwerten, die von der Ärzte Zeitung publiziert wurde.

Leitsatz: "15 Minuten im geschlossenen Wagen unter praller Sonne können für Kleinkinder in diesen Tagen tödlich sein."


5. Wenn Sie mit dem Auto oder Wohnmobil unterwegs sind: Werfen Sie vor der Fahrt einen Blick in den Kühler und auf den Ölstand. Gerade nordische Autos - auch Mietwägen - sind in aller Regel sehr gut für den Winter gerüstet. Motorwärmer und Zusatzscheinwerfer sind unerlässliches Zubehör.

Aber richtig hohe Aussentemperaturen sind hier selten. Kontrollieren Sie daher regelmässig den Kühlwasser- und Ölstand. Und denken Sie daran, dass viele Autowerkstätten in diesen Regionen im Sommer urlaubsbedingt geschlossen sind.

37 Grad in Lappland - Fünf Tipps für den Sommer in Nordschweden
    

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Heat Thunder Lightning

Heat Thunder Lightning

Die Erde atmet schwer. Eigentlich ist es mehr ein tiefes Seufzen. Erleichterung liegt in der Luft und dicke Nebelschwaden steigen auf. Das Grollen des Gewitters zieht langsam in die Ferne. 



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Halbzeit

Irreführender Titel? Vielleicht, denn um Fussball und die WM geht es hier nicht.

Nach Kalendertagen haben wir die Halbzeit des Jahres zwar noch nicht erreicht, aber in Schweden erfüllt Midsommar quasi diese Funktion.

Das Wetter in Nordschweden hat sich aber nicht an die Spielregeln gehalten. Der relativ warme und langwierige Winterausklang war ein Eckstoss, der die perfekte Vorlage für einen triumphalen Sommer hätte sein können. Irgendwie stand der Sommeranfang dann aber ganz übel im Abseits, obwohl der Abschlag im Mai gar nicht schlecht war. Er erreichte den gegnerischen Torraum aber leider nicht.

Nach einem kurzen Kick and Rush vor drei Wochen kam die Sommerwärme mit respektablen Tageshöchsttemperaturen von knapp 30 Grad über die Flanke, wurde dann aber von einem beharrlichen Tief mit einem Fallrückzieher übel gefoult.

Die Folge: Null Grad, Schneefall und Hagel an Midsommar. Das Publikum war alles andere als begeistert.

Trotz der dem Tief sofort erteilen gelben Karte hat der Sommer seine alte Hochform bislang nicht wieder erreicht. Der Spielstand gleicht noch eher einem Unentschieden.

Wie sind die Aussichten?  

Wenn sich die Sonne nicht bald ihrer Aufgabe als Spielmacher bewusst wird, könnte es zum Elfmeterschiessen kommen. Ausgang ungewiss.

Lappland 2014 - Sommer im Abseits
Rückblick: Kurzes Stelldichein des Sommers vor drei Wochen

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Lappland - Der Winter, der (bislang) keiner war

Eigentlich sollte er längst eingeschneit sein. Unser Maschendrahtzaun. Zumindest war er das all die vergangenen Jahre um diese Zeit. Was also ist los?

Bei Lappland im Winter denken viele an wunderbare, tief verschneite Landschaften, lange Schlittenhundetouren oder Ausflüge mit dem Schneemobil. Das Bild enstspricht normalerweise auch der Realität. Nur diesen Winter ist - zumindest bislang -  irgendwie alles ganz anders.

Bereits der erste richtige Schneefall verspätete sich um mehrere Wochen. Und bis heute hat es nur wenig geschneit. Dafür fegten mehrfach ungewöhnlich starke Herbststürme über uns hinweg.

Auch die Temperaturen liegen in dieser Saison viel zu hoch. Im Dezember hatten wir mehrere Male über null Grad, sogar über Weihnachten. In der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag hat es z. B. mehrere Stunden lang am Stück geregnet. 

Wozu das in Sachen Schneedecke geführt hat, kann sich jeder Leser selbst vorstellen: Der Schnee fällt zusammen zu gefrorenem Schneematsch. Überall bilden sich Eisplatten. Die Strassen sind spiegelblank. Autofahren wird zum Abenteuer (Streusalz wird hier - von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen - nicht gestreut, lediglich Sand und Split).

Das Attribut „schneesicher“ beginnt sich zu relativieren. Es ist übrigens ein Argument, das beim Verkauf von Häusern hier oben gerne und oft verwendet wird. Lassen Sie es sich im Zweifel besser ausdrücklich zusichern. Wer weiss? (Ergänzung: Tipps zum Hauskauf in Schweden und Lappland haben wir hier für Sie zusammen gestellt).

Rein persönlich sind wir über das wenige Schneeschaufeln bislang nicht unglücklich. Eher im Gegenteil.

Was wir aber von allen Kontakten aus dem Tourismus hören, ist: Für den Wintertourismus ist die Saison bislang schlicht eine Katastrophe. 

- Die meisten Skigebiete sind zwar schon in Betrieb (die Schneekanonen sind im Dauerbetrieb, denn es gibt noch viel zu wenig Naturschnee). Die Pisten aber sind bretthart. 

-Im Schlittenhundebereich sind die Trails - soweit überhaupt mangels Schnee schon vorhanden - zumeist ebenfalls noch nicht befahrbar. Der viel zu harte Untergrund wird zur akuten Gefahr für die Gesundheit der Hunde. Die Geschwindigkeiten werden schnell sehr hoch und das Abbremsen auf einem vereisten Trail birgt Risiken.

- Wegen der bisher viel zu hohen Temperaturen sind die Eisdecken auf Seen und Flüssen noch viel zu dünn. Eisangeln ist also ebenfalls noch weitestgehend Fehlanzeige. 

-Lediglich für alle, die zu Fuss durch Land und Flur streifen (aber wer macht das schon), ist die Schneelage derzeit verhalten positiv. Durch das Überfrieren sind im Moment abgelegene und im Sommer unzugängliche Stellen auf dem Schnee zu erreichen. Allerdings bitte mit den erforderlichen Vorsichtsmassnahmen.  

Fazit: Wir wollen hier nicht über die Gründe (Klimaveränderung?) spekulieren. Vielleicht lässt sich das ganze Geschehen auch philosophisch deuten. Der bislang ausgebliebene Winter ist wie eine weg genommene Illusion: Vielleicht ist ja alles ganz anders, als wir denken? Wer weiss?

Lappland - Der Winter, der (bislang) keiner war
Der besagte Maschendrahtzaun...


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Blackout, oder: Lappland im Schein der Petroleumlampe

Blackout, oder: Lappland im Schein der Petroleumlampe

Im Herbst und am Winteranfang sind heftige Stürme in Lappland an der Tagesordnung. Man gewöhnt sich daran. Manchmal fegen aber regelrechte Rekordstürme über das Land. Und die hinterlassen ihre Spuren.

In der vergangenen Woche war es wieder einmal soweit: Vom schwedischen Wetteramt wurde eine akute Warnung ausgefertigt und was dann einige Stunden später kam, war im negativen Sinne rekordverdächtig. Im Inland von Västerbotten hinterliess der schwere, orkanartige Sturm eine Schneise der Verwüstung.

In manchen Gebieten wurde der Wald hektarweise „umgemäht“. Viele kleine Nebenhäuser und Wartehäuschen an Bushaltestellen wurden Opfer der Windstärke: sie wurden einfach „vom Winde verweht“; manche landeten in weitem Umkreis vom ursprünglichen Standort in Einzelteilen. Manche Bäume fielen auch auf bewohnte Häuser und richteten teilweise schwere Schäden an.

Das Stromleitungsnetz ist in unseren Regionen sehr weitläufig. Bei schweren Stürmen fallen regelmässig Bäume auf Leitungen, was zu Stromausfällen führt. In begrenztem Rahmen sind die hiesigen Netzbetreiber ganz gut gerüstet für solche Fälle. Übersteigen die Schäden aber von Anzahl und Streuung her ein bestimmtes Niveau, kommen die Einsatztrupps an ihre Grenzen. Im Klartext: Stromausfälle können dann sehr lange andauern. Am vergangenen Wochenende waren es bei uns 24 Stunden. Und so versammelte sich die Familie also um die Petroleumlampe: Eine Zeit ohne Internet und Telefon, in der sich oft die tiefgründigsten Gespräche ergeben.

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Lappland versinkt in Schnee und Dunkelheit - dazu einige Sicherheitshinweise

Lappland versinkt in Schnee - November 2013


Lappland versinkt wieder langsam im Schnee. Auch die Dunkelheit senkt sich nun von Tag zu Tag früher (heute aktuell: Sonnenaufgang 8 Uhr 23 - Sonnenuntergang 14 Uhr 32 - alle Angaben in schwedischer Winterzeit).
 
Exkursionen in die faszinierende, unberührte und weisse Natur sind lohnenswert, werden aber auch zum Lehrstunde für den Windchill-Faktor (mehr dazu und ein paar Tipps für den Umgang mit der Kälte gibt es hier).
 
Aus dem Sommer bekannte Pfade werden plötzlich zu Abenteuern. Nur wer den Untergrund gut kennt, sollte sie in dieser Jahreszeit querfeldein gehen. Besonders wichtig ist es, von scheinbar bereits zugefrorenen Seen und Flüssen Abstand zu halten. Das kann nämlich schnell akut lebensgefährlich werden. Eine Eisdecke ist erst dann sicher begehbar, wenn die Kerneissicht mindestens 10 cm dick ist (siehe z. B. die einschlägigen Sicherheitsinstruktionen der Schwedischen Lebensrettungsgesellschaft).
 
Das ist für den Laien nur sehr schwer zu beurteilen und zu dieser frühen Winterzeit generell noch nicht der Fall. Damit eine ausreichende Eisschicht entsteht, muss es einige Zeit (d.h. mehrere Wochen) "richtig" kalt sein (d.h. unter minus 10 bis 15 Grad).
 
Immer wieder gibt es zu Beginn der Wintersaison dramatische Tragödien auf dem Eis. Jugendliche veranstalten Mutproben, und fahren mit dem Snöskoter über Seen. Relativ häufig enden solche Ausflüge mit Ertrunkenen. Auch übereifrige Eisangler erleiden manchmal leider dasselbe Schicksal. 
 
Wenn Sie sich sicher sind, dass die Eisdecke ausreichend ist, sollten immer auch Isdubbar zur Hand sein (am besten lose um den Hals tragen).
 
Zum Schluss noch der Hinweis für die Fotografinnen und Fotografen unter der Leserschaft: 8 Fototipps für Schnee und Winter und das Fotografieren in der Kälte gibt es hier.

[Update 2013-12-28: Die Saison hat sich in Sachen Schnee anders entwickelt, als gedacht.]

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Here we go again

Snow again - Change of seasons in Lapland...<br />
Here we go again - Change of seasons in Lapland...

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Dressed in white

Stürme fegen über uns hinweg. Manchmal mit Schnee gefüllt, manchmal nur eine schneidende, eisige Front. In einer kleinen Felsspalte entdecke ich sie: Dressed in white.

Lappland - dressed in white
„Dressed in white“

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Die Kälte zieht durch alle Ritzen...

Das Rad der Jahreszeiten hat wieder eine Viertelumdrehung vollzogen. Die Kälte dringt in Lappland durch. Die Tage werden kurz und kürzer. Immer wieder fasziniert mich der plötzliche Farbwechsel: Die warmen Herbstfarben werden schlagartig stahlblau-kalt. Hier in der Nuance minus 12 Grad. 

Plötzlich ward es wieder stahlblau und kalt in Lappland
Plötzlich ward es wieder stahlblau und kalt in Lappland


Wer sich in der Stimmung wieder findet: Das Bild gibt es auch als Print. Bei Interesse bitte Mail.

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Brittsommar & Dreamland

Ein interessantes schwedisches Klimaphänomen hört auf den Namen „Brittsommar“ (auch Brittmässesommar, fattig mans sommar - „Arme Leute Sommer“ - oder grävlingssommar - „Dachssommer“ genannt). Das arktisch geprägte Klima feiert dabei eine kurze Hommage an den vergangenen Sommer, scheinbar ein „letztes Aufbäumen“ vor dem ersten richtigen Schneefall (der in unserer Region typischerweise  um den 17./18. Oktober herum ist).

Die Bezeichnung steht für eine typische kurze „Wärmeperiode“ (wobei Wärme in absoluten Temperaturen in diesem Zusammenhang sehr relativ ist), die in Lappland um den 7. Oktober herum liegt. Der Name kommt vom schwedischen Namenstag der Birgitta und Britta am 7. Oktober.

Das temporäre Klima ist auch statistisch abgesichert:
Im Zeitraum von 1961 bis 2007 war in 8,4% der Fälle eine wärmere Periode zwischen dem 4. und dem 10. Oktober zu verzeichnen, bei der die Tageshöchsttemperatur die durchschnittliche Temperatur im Monat Oktober deutlich überstieg (Quelle: Angaben des schwedischen meteorologischen Institutes, SMHI).  

Am besten lässt sich der Brittsommar als die norrländische, verkürzte Variante des „Indian Summer“ verdeutlichen.

Brittsommar & Dreamland
Ich reibe mir die Augen. Traum oder Wirklichkeit? Was für ein Traum? Albtraum oder Tagtraum?
Noch leicht verschwommen – wie vom Winde verwischt – zeichnet sich ein Bild ab. Dreamland.


Wer sich in der Stimmung wieder findet: Das Bild gibt es auch als Print. Bei Interesse bitte Mail.

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Well balanced

„Indian summer“ trifft es vielleicht nicht ganz exakt, aber der Herbst in Lappland ist im Moment – dankenswerterweise – teilweise (zu) warm und (zu) sonnig.

Die vergangenen Tage am Polarkreis, in Övertorneå und Haparanda waren geradezu „heiss“: satte 12 Grad in der Sonne. Allerdings muss ich der Ehrlichkeit halber auch sagen, dass es nachts dann minus 5 waren. 

„Jedenfalls keine Mücken mehr“, wie die Schweden das Wetter zu kommentieren pflegen.

„Well balanced“ oder
„Well balanced“ oder „Indian summer“? - Der diesjährige Herbst am Polarkreis


Die Holzernte ist nach wie vor in vollem Gange und ermöglicht manche neuen Zugänge. Mit einem treuen vierpfotigen Freund konnte ich heute einen neuen See erschliessen, dessen Zugang bislang nicht ganz einfach war. Die grossen Waldmaschinen haben nun aber eine Schneise in den „Urwald“ gezogen, was wir dankbar angenommen haben. Der Ausblick: Balsam für die Seele - „Well balanced“ eben.
 

Wer sich in der Stimmung wieder findet: Das Bild gibt es auch als Print. Bei Interesse bitte Mail.
 

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Polarkreisdorf Juoksengi

Eingefleischten Norrlandkennern und -urlaubern ist das Tornedalen ein Begriff. Der 410 Km lange Torne Älv bildet den Grenzfluss zwischen Schweden und Finnland und mündet bei Haparanda und Tornio in den Bottnischen Meerbusen. Aus dem Eis des im Winter zugefrorenen Torne Älv wird in der Wintersaison übrigens auch das Eishotel in Jukkasjärvi errichtet.

Heute soll es aber um etwas anderes gehen. Durch das Tornedalen schlängelt sich der Reichsweg 99. An diesem liegt ca. 20 Km nordöstlich von Övertorneå das kleine Juoksengi. Durch den beschaulichen Ort (ungef. 350 Einwohner) verläuft der (nördliche oder arktische) Polarkreis. Und dieser hat dem Dorf den Titel „Polarkreisdorf“ beschert.

Polarkreisdorf Juoksengi
„Polarkreisdorf Juoksengi“



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Hier verläuft er: Der arktische Polarkreis


Die Einwohner haben bereits vor Jahren einen Verein gegründet und einen touristischen Point of interest mit einem „Polarkreishaus“ errichtet. Zahlreiche Informationstafeln erklären, was es mit dem Polarkreis auf sich hat, und im zugehörigen Polarkreishaus ist während der Sommersaison für Bewirtung gesorgt. Dort gibt es für die durchreisenden Besucher auch ein Polarkreiszertifikat.

Das Polarkreishaus - Verwaist ausserhalb der Sommersaison
Das Polarkreishaus - Verwaist ausserhalb der Sommersaison


Ausserhalb der Saison ist die Besucherstation verwaist. Es wird aber kräftig umgebaut und erneuert. Derzeit durchläuft die Informationsstation eine regelrechte Runderneuerung: Die Informationstafeln werden ausgebessert, ein neuer überdimensionaler Globus wird aufgestellt und das gesamte Gelände wird landschaftsbaulich umgestaltet.

Die Besucherstation: Geprägt von einer Runderneuerung
Die Besucherstation: Geprägt von einer Runderneuerung


Vor den Informationstafeln markiert ein Holzpfahl die Stelle, an welcher der Polarkreis verläuft.

Wo der Holzpfahl steht, da soll er sein: Der Polarkreis
Wo der Holzpfahl steht, da soll er sein: Der Polarkreis


Für die Haarspalter unter uns: Ein Blick auf das genaue GPS verrät, was Geodäten schon lange bekannt ist: Durch die langsame Änderung der Neigung der Erdachse, verlagern sich auch die Polarkreise. Pro Jahr nähern sie sich den Polen um etwa 14,4 Meter. Theoretisch befindet sich der Polarkreis derzeit bei 66° 33’ 44’’ nördlicher Breite. Die markierte Stelle befindet sich bei 66° 33’ 634’’. Aber das sind nur einige Meter Abweichung und wir wollen da mal nicht „päpstlicher als der Papst sein“.

Knapp daneben: Das GPS beweist es - Der Polarkreis wandert
Knapp daneben: Das GPS beweist es - Der Polarkreis wandert


 

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Tristesse III - Einfach kein Verlass mehr...

Tristesse III - Einfach kein Verlass mehr...


Behind the scenes: Einfach. Kein. Verlass. Mehr. Auf den Wetterbericht. Nicht mal mehr auf den, von den - ansonsten sehr treffsicheren - Norwegern.
 
Vielleicht auch nur zu viel Dynamik und Komplexität ("Dynaxity"). Es ändert sich einfach alles viel zu schnell...
 
Jedenfalls gar nicht schön, wenn statt des angekündigten Sonnenscheins mit 12 Grad stattdessen gerade mal zwei Grad, Nebel und "Spöregn" ("Platschregen") den Morgen beherrschen (an dem eigentlich ein sonniger und herbstlich-bunter Outdoor Fototermin geplant war).
 
Dann wohl nur "Take it or leave it". I'll take it!

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Tod am Strand - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Einer jener richtigen Hochsommertage in Lappland. Die Luft steht. Schon gegen 9 Uhr zeigt das Thermometer im verglasten Vorbau satte 45 Grad. Und im Freien sind es knappe 30.

Was tun? Ein Ausflug an den Strand! Kürzlich hatte ich einen sehr abgelegenen Uferstreifen entdeckt, dem ich nochmals einen Besuch abstatten wollte. Der Weg dorthin führt zwei Stunden durch den etwas kühleren Wald. Wunderbar.

Angekommen reibe ich mir verwundert die Augen. Dieser unberührte Strand ist anscheinend bei Rentieren sehr beliebt. Mehrere Totenschädel und Skelette liegen in der malerischen Landschaft. Ich lasse das Rätsel auf sich beruhen und wandere weiter. Lappland ist immer wieder für eine Überraschung gut.

Tod am Strand - Arktischer Sommer in Lappland 2013
„Tod am Strand“, ein Rentier-Friedhof in malerischer Landschaft

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Sunset - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Sunset - Arktischer Sommer in Lappland 2013

Behind the scenes: Am Ufer. Es ist spät. Gegen 23 Uhr 30. Die Sonne geht unter in Lappland. Soweit sie eben sinkt am Polarkreis zu dieser Jahreszeit. Farbenspiel im Wasser. Meine Träume und Gedanken gehen auf die Reise...

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Und in Lappland? Das Katzen-Karusell - Warnung: Cat-Content

Während ich diesen Blogartikel schreibe (Samstagvormittag gegen 9 Uhr), zieht gerade wieder ein Schneegestöber über uns. Immer wieder faszinierend. Immerhin befinden wir uns in der ersten Maiwoche. Nachdem sich der Schneefall wieder verzogen hat, sehe ich auf dem Auto des Nachbarn etwa 2 cm Neuschnee.


Erfahrungswerte

Um den Polarkreis in Lappland wendet sich das Klima erfahrungsgemäss in der zweiten Maiwoche recht radikal. Und so verspricht es auch die derzeitige Wettervorhersage. In der kommenden Woche sollen die Tagestemperaturen durchweg bei plus 10-12 Grad liegen. In den Nächten sinkt das Thermometer allerdings weiterhin unter den Gefrierpunkt. Überhaupt ist mit Nachtfrösten bis hinein in den späten Juni zu rechnen.


Katzen-Karusell


Deutlichstes Anzeichen für die jährliche Klimawende ist unsere Katze.
Im Winter mag der Kater das Haus gar nicht verlassen. Wenn doch, ist er nach spätestens einer Viertelstunde zurück und begehrt Einlass um sich sodann an den Ofen oder einen Heizkörper anzuschmiegen.

Seit einigen Tagen hat sich das Bild gewandelt und das „Katzen-Karusell“ hat begonnen. Kater will raus, steht nach einer Viertelstunde wieder vor dem Fenster, nur um eine weitere Viertelstunde später wieder nach draussen zu wollen.

Daher der Name des Phänomenes Katzen-Karusell. In einer Woche wird sich das dann dahingehend ändern, dass der Tiger dann nur seltener bei uns zu Gast ist. Ist ja auch verständlich, denn die kurze Sommerzeit muss optimal ausgenutzt werden.

Und in Lappland? Das Katzen-Karusell - Warnung: Cat-Content
"There is nothing worse than a sharp image of a fuzzy concept"
Ansel Adams

PS: Ich lege Wert auf die Feststellung, dass dieses Bild NICHT scharf ist ;)


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Wie lange noch?

Wie lange noch?

Noch. Noch hängen sie.

Bald. Bald sind sie.

Vom. Vom Winde verweht.

Zurück. Zurück im Kontinuum der Natur.

Demnächst. Demnächst steht er vor der Tür und klopft an.

Der Winter in Lappland.

Wie lange noch? Der Winter in Lappland.

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Autumn Blues in Lappland...

Seid gut 48 Stunden heftiger Dauerregen. Das Thermometer fällt und fällt. Während in Deutschland die Hitzewelle abebbt, kündigt uns die Prognose die ersten Frostnächte an. Gestern waren es nur noch „+2“. Richtiger Wetter-Blues.
 
Wer noch etwas über den wunderbaren - aber sehr kurzen - arktischen Sommer in Lappland lesen möchte, dem sei der Artikel "Lapland Polaroids - the beauty of the arctic summer" ans Herz gelegt.
 
Alle anderen dürfen in den Blues mit einstimmen. Musikempfehlung dazu: Gary Moore - Still Got The Blues.

Autumn Blues in Lappland...
„Autumn blues...“

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Unter der Veranda - Herbstboten in Lappland

Stürmische Winde. Sonnenschein. Behagliches Klima im Wintergarten bei einer guten Tasse Kaffee. Doch was ist das? Ist es wirklich wieder schon so weit?

Ein kleines, herbstlich braunes Blatt hat sich durch die Ritzen gemogelt...

Herbstboten in Lappland
„Unter der Veranda - Herbstboten in Lappland“

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Lappland: Schnee und Eis adé!

Kurze aber wichtige Durchsage: Nach einem langen und zähen Kampf des Wetters ist es jetzt endlich soweit - Schnee und Eis adé in Lappland!

In der breiten Fläche (ausgenommen das Fjäll) sind wir jetzt zu ca. 98,5% schnee- und eisfrei und die ersten Tage mit richtig sengender Sonne liegen auch bereits hinter uns :)

Lappland: Schnee und Eis adé!
„Wo vor zwei Wochen noch ein gefrorener See war...“

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Endlich ist es soweit: Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012

Während sich die Menschen in Süd- und Mitteleuropa bereits an den Baggerseen räkeln und dort wahrscheinlich die ersten Hitzewellen im Anmarsch sind, ist es bei uns am Polarkreis in Schwedisch-Lappland endlich soweit: Richtiges Tauwetter.

Seit etwa 2 Wochen liegen die Tagestemperaturen über null Grad und damit beginnen die Eisschichten auf Flüssen und Seen und die Schneedecke in der Natur kräftig zu schmelzen.

Die fliessenden Gewässer sind mittlerweile nahezu völlig eisfrei. Auf stehenden Gewässern liegt zwar noch eine Eisdecke, diese sollte allerdings nicht mehr begangen werden!

Auch das Tierleben und die Pflanzenwelt haben jetzt „den Schalter umgelegt“:

Überall zwitschert es - die Zugvögel sind angekommen und bereits voll bei der Arbeit. Sträucher und Bäume beginnen zu spriessen und die ersten Mückenschwärme ziehen auch schon ihre Bahnen (bin heute sogar schon zweimal gestochen worden...).

Das faszinierende am Wetter in Lappland (und generell in den polaren Regionen) sind diese radikalen Wechsel. Gestern noch mit langer Winterunterwäsche und Daunenjacke, sind heute T-Shirt und Sportschuhe angesagt. Frühjahr und Herbst, so wie sie in Mitteleuropa vorkommen, sind hier auf zwei Wochen begrenzt.

Nachdem am Freitag dicke Wolkendecken über die Region gezogen sind uns es beinahe so aussah, als wolle es nochmals kräftig schneien, habe ich mich mit der Kamera bewaffnet und bin an einige bevorzugte Plätze gefahren, um dort das Tauwetter zu fotografieren. Alle Aufnahmen aus der Galerie stammen vom Freitagnachmittag (18. Mai).

-> Zur Galerie: Tauwetter in Lappland

-> Till bildspelet: Töväder i Lappland

-> To the gallery: The thawing of Lapland



Update 20/5-14 Uhr: Die schnelle Schneeschmelze zeigt jetzt auch ihre unangenehmen Nebenwirkungen in Form von ungewöhnlich starken „Frühjahrsüberschwemmungen“. Das schwedische Wetteramt (SMHI) hat deswegen für einige Gebiete in Norrbotten die höchste Alarmstufe ausgerufen und spricht von noch nie dagewesen Überflutungen.


Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012
„Tauwetter in Lappland 2012 / Töväder i Lapland 2012 / The thawing of Lapland 2012“

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Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur

Auf der Agenda für den Samstag stand eine Reportage von der diesjährigen Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur. Beinahe wäre daraus aber nichts geworden, denn das Wetter hat sich nach Kräften bemüht, uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Angebot war ein mehrstündiger Schneesturm mit 20 cm Neuschnee und jeder Menge Schneeverwehungen. Zudem waren die Seitenstrassen nicht geräumt. Die Fahrt wurde beinahe zum Abenteuer. Aber Herausforderungen nehmen wir gerne an :)

Die Jagd und das Outdoorleben sind ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Nordschweden. Von den Einheimischen wird hier oben nicht hauptsächlich aus "Spass an der Freude" gejagt, sondern um die Tiefkühltruhe zu füllen. Bei den Jagdtouristen ist das freilich anders, aber die klammern wir hier einmal aus.

Die Liebe zum Leben in der freien Natur ist den Schweden generell "angeboren". So sind denn Jagd- und Outdoor-Ausstellungen ein Publikumsmagnet - sogar wenn im Mai noch Schneestürme über den Landstrich hinweg fegen. 

Das Flair ist speziell und dem durchschnittlichen Mitteleuropäer möglicherweise fremd. Waffen türmen sich auf den Tischen der Aussteller und Jung wie Alt fachsimpeln über Zielfernrohre, Messerklingen und Thermounterwäsche.

Frau Lapplandblog hat für Sie einige Eindrücke zum Miterleben eingefangen:  

-> Zur Galerie: Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5.

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5

-> To the gallery: Hunting fair in Arvidsjaur, may 5th


Jagd- und Outdoor-Ausstellung in Arvidsjaur 5.5. - Jakt och Friluftsmässa i Arvidsjaur 5/5
„Präzision“

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Aktuelles zu Wind und Wetter in Lappland

Wegen zahlreicher Nachfragen ein schnelles Wetter Update aus Lappland - auch mit fotografischen Implikationen.



- Der Winter schwindet. Aber
nach wie vor relativ langsam dieses Jahr. Es liegt noch übermässig viel Schnee. An schattigen Stellen sind es noch um die 50 cm. Obwohl die Wetterprognose täglich höhere Temperaturen verspricht hält sich beharrlich die Vermutung, dass das Wetter die Prognose nicht liest. Und sich folglich auch nicht daran hält. Die älteren Nachbarn und Bekannten sprechen bereits davon, dass es gefühlsmässig ein kaltes Jahr werden wird. 


- Im Schwesterblog gibt es bei Frau Lapplandblog jetzt in der linken Seitenleiste einen Wetterticker, der einmal täglich aktualisiert wird und von ihr auf ihre Art und Weise pfiffig geschrieben wird.


- Und wer das Wetter live sehen möchte: Unsere Lappland-Webcam sendet wieder! Nachdem der Webcam-Computer im vergangenen Jahr seinen Geist aufgegeben hatte, haben wir kürzlich wieder einen EDV-Oldtimer an Land ziehen können, der nun als Webcam-Server fungiert.


- Auch fotografisch kann das derzeitige Wetter sehr herausfordernd sein: Bei Landschafts- und Naturaufnahmen ist immer "irgendwo" Schnee im Bild (siehe unten). Und wenn dann die Sonne durch die Wolken schaut, sind gnadenlos ausgebrannte Stellen im Bild :) Auch bei Reportagen besteht das Problem, wobei dort ausgebrannte Stellen im Hintergrund i.d.R. nicht so problematisch sind.


Lappland - Immer ist der Schnee im Bild
„Tücke der Jahreszeit - Immer ist der Schnee im Bild“

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Die Orangenhaut und der Zahn des Frühlings

Im Vorbeifahren
Sie: "Schau mal"
Er: "Was?"
Sie: "Der Schnee"
Er: "Was ist mit dem Schnee?"
Sie: "Sieht aus wie Orangenhaut!"

Nachlese 
Er nagt. Der Zahn. Der Zahn der Zeit.
Nicht nur an uns.
Nein auch am Schnee.

Mehr zum "Vårvinter" - der wunderbaren fünften Jahreszeit in Lappland gibt es hier und hier nachzulesen.


Strukturen im Schnee - Die Orangenhaut und der Zahn des Frühlings
„Strukturen im Schnee - Die Orangenhaut und der Zahn des Frühlings“

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Minus 53 Grad - Der schwedische Kälterekord

Während sich Deutschland über verregnetes Osterwetter beklagt, schmilzt in Lappland der Schnee. Dieses Jahr allerdings langsamer, als uns lieb ist. Und über Ostern waren es in den Nächten noch durchweg minus 15 Grad. Anlass genug für eine Temperatur-Nachlese.

Vor einigen Tagen fuhren wir durch das kleine Dorf Malgovik, das in Vilhemina-kommun liegt. In Malgovik wurde einst der schwedische Kälterekord gemessen. 

Am 13.12.1941 sank das - vom staatlichen schwedischen Wetteramt überprüfte - Thermometer dort auf satte minus 53 Grad. Klapperkalt im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute erinnert ein Strassenschild an den Platz, an dem der Rekord gemessen wurde.
  

Minus 53 Grad in Malgovik - Der schwedische Kälterekord
„Malgovik in Lappland - hier sank das Thermometer 1941 auf minus 53 Grad“

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[Update] Die "Minus-40-Grad-Woche" mit Galerie und Mathematik

Zugegeben, es kostet Überwindung. Aber es lohnt sich. Wirklich.

Worum geht es? Die bislang kälteste Woche des Jahres in Lappland liegt hinter uns. Die sibirisch-arktische Kältewelle hat uns Temperaturen bis zu minus 40 Grad beschert. Das ist auch für hiesige Breitengrade recht kühl und frisch. Bei diesen Temperaturen kommt das Leben zum Erliegen. Nur wer unbedingt muss, verlässt noch das Haus.

Die Kälte bringt auch eine lebensfeindliche Stille mit sich. Es ist totenstill draussen, ja die ganze Natur ist wie tot.

Es hat Überwindung gekostet, trotzdem jeden Tag mindestens eine Stunde mit der Kamera raus zu gehen. Dick eingehüllt in mehrere Schichten Kleidung und mit fetter Pelzmütze. Aber es hat sich gelohnt. Das Licht war einfach absolut traumhaft und die Stille extrem inspirierend.

Minus 40 Grad sind aus einem weiteren Grund faszinierend: Bei exakt dieser Temperatur entspricht der Temperaturwert in Celsius genau dem Wert in Fahrenheit.

Bekanntlich lautet die Umrechnung F=Cx1.8+32 und C=(F-32)÷ 1.8, wobei 0 Grad C = +32 Grad °F sind. Das führt dazu, dass minus 40 Grad Celsius exakt minus 40 Grad Fahrenheit entsprechen.

Ich habe eine Galerie mit einigen Bildern - teils persönliche Bilder, teils Musterstücke aus Auftragsproduktionen - zusammen gestellt [Update 17.02. - neue Bilder ergänzt]:

-> Zur Galerie „Die minus 40 Grad Woche“

-> To the gallery „The week with 40 dergrees below zero“


Traumhaftes Licht bei minus 40 Grad C/F in Lappland
„Traumhaftes Licht bei minus 40 Grad C/F in Lappland“

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Fotografieren in der Kälte: 8 Fototipps für Schnee und Winter

Im Februar und März steht nun die kälteste Zeit des Jahres am Polarkreis bevor und die Wetterprognosen melden für die nächsten Tage auch bereits arktische Temperaturen. Minus 35 bis minus 40 Grad sind hier dann keine Seltenheit.

Auch auf Deutschland rollt eine Kältewelle zu und die Daily Mail titelte am 29.1. sogar "Forget global warming" und führte aus, dass - wegen des Abebbens  der Sonnenaktivität -eine neue Eiszeit vor der Tür steht.

Mehr als genug Gründe, einige praxiserprobte Tipps vom Polarkreis für die Fotografie - insbesondere die Digitalfotografie - zu präsentieren:


1. Dein Feind: Das Kondenswasser

Nach einer langen Fototour draussen sind Kameraausrüstung und Fotograf meistens gut durchgefroren. Also schnell nach drinnen in die Wärme und genau hier liegt eines der grössten Probleme: Die Kondensation.

Wird das eiskalte Equipment in warme Räume verbracht, kondensiert Feuchtigkeit der warmen Rauminnenluft an der noch kalten Fotoausrüstung. Im Extremfall bildet sich binnen Sekunden ein Eispanzer an der Kamera und auf den Objektiven. Noch unangenehmer wird es, wenn kondensierendes Wasser in die Kamera oder in das Objektiv eindringen. Das kann schnell dazu führen, dass sich die Kamera in einen Haufen Elektronikschrott und das Objektiv in ein Feuchtbiotop verwandeln!

Was tun? Die Abhilfe besteht im langsamen Aufwärmen. Besonders wichtig ist es, die Fotoausrüstung zum Aufwärmen unbedingt in ein geschlossenes Behältnis (Plastiktüte reicht) zu packen. Dann kann sich keine Feuchtigkeit von der Rauminnenluft an Kamera und Objektiven niederschlagen.

Die Nutzer von Consumer Gehäusen aus Kunststoff fahren bei dieser Problematik übrigens besser, als die Nutzer von Profigehäusen aus Metall. Denn letztere kühlen durch und durch. Wer die Wahl hat, nimmt also besser eine Cam aus Kunststoffgehäuse mit in die Kälte.

Zurück zum Auftauen: Bitte gaaanz langsam. Die Fotoausrüstung nicht gleich in die gute Stube neben die Heizung legen. Ich lege die Kamera z. B. - wenn es draussen unter Null Grad hat und ich längere Zeit draussen unterwegs war - in der verschlossenen Fototasche immer erst für ein bis zwei Stunden in den schwach geheizten Vorraum.

Extratipp:  Wenn Sie es ganz eilig haben, Ihre Fotos zu begutachten nehmen Sie die Speicherkarte aus der Kamera bevor Sie die Kamera mit ins Haus nehmen. Gerade SD-Speicherkarten sind relativ unempfindlich. Während sich die Kamera langsam im Vorraum gemütlich aufwärmt, können Sie mit dem Kartenleser schon die Fotos von der Karte laden.


2. Mehr Energie: Das Akkuproblem

Heutige Lithium-Ionen Akkus sind zwar um Längen besser, als die alten Ausführungen in Nickel-Metallhybrid (oder gar Nickel-Cadmium) dennoch mögen sie grosse Kälte nicht allzu sehr. Kurz: Die Sache mit der Stromversorgung ist ein leidiges Thema.

Die Ursache für das Schwächeln der Akkus liegt in der Verlangsamung der chemischen Prozesse in den Akkus bei Kälte. Deswegen  kursiert der Tipp die Akkus aus der Kamera zu nehmen, wenn man die Kamera gerade nicht braucht, und die Akkus in die Innen- oder  Hosentasche zu stecken.

Das funktioniert zwar, wer aber schon einmal versucht hat bei minus 30 Grad den Akkufachdeckel aufzufriemeln zieht daraus die Erfahrung, das nur zu tun, wenn es wirklich sein muss.

In der Praxis habe ich zwar immer einen (oder mehrere) Ersatzakkus in einer warmen Innentasche. Gewechselt wird aber nur, wenn es gar nicht (mehr) anders geht.

Erstaunlicherweise sind die Akkus heutiger DSLRs relativ kälteunempfindlich. Bei unseren modernen Nikons halten die Akkus bei minus 10 bis 20 Grad im Durchschnitt 3 Stunden bei etwa 500 Aufnahmen durch. Das allerdings unter Nutzung aller Energiesparoptionen.


3. Alles so dunkel hier: Die richtige Belichtung

Strahlender Sonnenschein in einer Schneelandschaft kann wunderbar sein. Das gilt allerdings nicht für die automatische Belichtungsmessung, denn im Schnee versagt die Automatik. Die Schneedecke reflektiert Licht aus allen Richtungen. Das führt zu extrem viel Streulicht, was dem Belichtungsmesser zu viel Licht signalisiert. Die Folge ist Unterbelichtung, d.h. zu dunkle Bilder.

Was tun? Zur Korrektur sollten Sie eine Belichtungskorrektur zwischen +1 oder +2 Blendenstufen ("EV") wählen. Sicherheit schafft ein Blick auf das Histogramm nach der Aufnahme.


4. Ist der Schnee wirklich "schneeweiss"?

Auch der Weissabgleich im Schnee ist tückisch. Für das menschliche Auge sieht Schnee weiss aus, auch wenn er es eigentlich nicht ist. Unser Gehirn weiss eben, dass Schnee weiss ist und ist damit dem kamerainternen Weissabgleich überlegen.

Der Schnee reflektiert das auf ihn treffende Licht und nimmt dabei dessen Farbe auf. So kann Schnee im Schatten tatsächlich  tiefblau, im Sonnenlicht orange und in der Abenddämmerung rosarot sein. Gerade der Blaustich stört oft.

Was tun? Hier hilft letztlich wieder nur die Aufnahme im RAW-Format mit nachträglicher Korrektur des Weissabgleichs.


5. Alles klar und deutlich?

Bei trübem Winterwetter werden die Aufnahmen oft sehr kontrastarm.  Dem kann durch eine stärkere oder schwächere Kontrasteinstellung in der Kamera begegnet werden. Das ist aber meist umständlich und unflexibel. Denn schaut die Sonne durch die Wolken führt das umgehend zu extremen Kontrasten.  Die beste Abhilfe ist auch hier die Aufnahme im RAW-Format.

Extratipp: Wer auf das JPG Format angewiesen ist (z.B. bei Kompaktkameras) kann sowohl die Belichtung, als auch den Weissabgleich sehr effektiv mit Color-Washer von The Plugin Site korrigieren.


6. Alles unter Kontrolle: Gute Sicht im Sucher?

Verglichen mit den Suchern guter alter Filmkameras, sind die Sucher moderner DSLRs in der Regel klein und dunkel. Mit einer Sonnen- oder Skibrille ist es meist sehr schwer das ganze Sucherbild zu sehen. Die Abhilfe ist schwierig. Spezielle Sucheraufsätze können helfen, sind aber teuer. Persönlich trage ich - soweit irgend möglich - bei Fotosessions keine Sonnen- oder Skibrille.

Noch übler sind die Benutzer von Kompaktkameras ohne optischen Sucher dran. Bei gleissendem Licht in schneebedecktem Terrain ist auf dem Kameramonitor oft nicht mehr viel zu sehen. Dann wird eine Bildkomposition unmöglich. 


7. Alles so schön bunt hier: Auswirkungen der Kälte auf die Elektronik

Auch die interne Kameraelektronik reagiert auf die Kälte. Da z. B. auch der Sensor durch die winterliche Kälte “gekühlt” wird, reduziert sich das Bildrauschen. Nach unseren Erfahrungen blühen auch die Farben bei tiefen Temperaturen auf.

Der Praxistipp lautet: In Ruhe ausprobieren, bevor es im Ernstfall darauf ankommt und dann unerwartete Ergebnisse zu Tage treten!


8. Mit Nebel kann zu rechnen sein

Ein Missgeschick ist schnell geschehen: Sie sollten es übrigens unbedingt vermeiden, draussen bei Kälte versehentlich auf die Linse zu hauchen. Ist mir an Neujahr bei minus 20 Grad passiert. Die Linse ist sofort mit einer dünnen Eisschicht angefroren. Der Effekt sah zwar auf den Fotos gut aus. War aber trotzdem äusserst ärgerlich.


Und wer noch einige allgemeine Hinweise zum Umgang mit der Kälte und zur richtigen Kleidung sucht, wird in diesem Blogartikel fündig.


Wer noch Fragen zum Thema hat, schreibt diese bitte einfach in einen Kommentar.

Winterlandschaft in Lappland bei minus 35 Grad C
„Winterlandschaft in Lappland bei minus 35 Grad C“

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"Es zieht" und: Cover-Design-Projekte

Im Sommer 2010 hatte ich einige Blogeinträge zu sog. "Forgotten Places" in Lappland gebloggt. Das hier ist quasi eine Art Fortsetzung der damaligen Serie.

Verlassene und verfallene Häuser und andere Objekte im tiefen Winter. Einerseits sehr spannend, andererseits nur sehr schwer zu erreichen. Liegen doch mittlerweile zwischen einem und eineinhalb Meter Schnee. Die Langlaufskier sind zwar eine Option, aber das Risiko des gnadenlosen Einsinkens besteht immer. Nur die treuen Vierbeiner, die mich auf solchen Extremabstechern manchmal begleiten, haben es da einfacher. Und sie amüsieren sich offensichtlich prächtig, wenn ihr Mensch sich wieder einmal auf allen Vieren aus einer Schneeverwehung heraus gräbt. Sie sind für dieses Klima geschaffen, fühlen sich "pudelwohl" (obwohl es keine solchen sind :) und finden das immer ganz toll.

Was uns zum eigentlichen Kern der Thematik führt: Warum treibe ich mich an solchen Stellen im tiefsten Winter herum? 

„Location Scouting“ (wie es so schön heisst) in eigener Sache. Wie es sich so ergeben hat, habe ich im Moment viel mit dem Fotodesign für Buchcover zu tun. Eine Gruppe nordschwedischer Schriftsteller - bzw. deren Verleger - hat eine Bildserie für die Cover einer zusammenhängenden Bücherreihe in Auftrag gegeben.

Eine super spannende Sache. Zuerst einmal geht es darum den Inhalt der Werke zu erfassen, um eine passende und angemessene Bildsprache entwickeln zu können. Das alles natürlich mit Geheimhaltungsvereinbarung, da der Inhalt der Werke nicht vorab bekannt werden darf. Dann geht es in die Gespräche mit dem Verlag und einem Designer. Die Autoren sind in den gesamten Prozess fest eingebunden. Die Vorentscheidung ist vergangene Woche auf zwei unterschiedliche Vorschläge gefallen und derzeit fotografiere ich gerade beide Serien. Eine von beiden wird es dann werden. Das hat mich auch zum Haus ohne Fenster geführt. Die Endentscheidung wird fallen, sobald sich die Gruppe beide Serien als fertige Muster angesehen hat. Ich bin gespannt und ab morgen darf der Designer dann an die Arbeit gehen.

In diesem Objekt hier zieht es gewaltig durchs Fenster.
„Es zieht durch’s Fenster“

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KW 50, Jahresrückblick und Winterschlaf

KW 50, Jahresrückblick und Winterschlaf

Warnung: Dieser Blogpost ist länger, umfangreicher und nachdenklicher als gewöhnlich.

Jahresrückblick
Ein offenes Geheimnis: Mit zunehmendem Alter beschleunigt sich die Zeitwahrnehmung überproportional schnell. Einfach gesagt: Es scheint, als würde die Zeit immer schneller vergehen. Als mir das meine Oma vor 30 Jahren sagte, habe ich noch darüber gelacht. Heute weiss ich, dass sie Recht hatte.

2011 können wir also demnächst ad acta legen. Es war ein bewegtes und sehr angefülltes Jahr. Jedenfalls für uns. Mehr und mehr Aufträge von Zeitungen und Magazinen - in aller Regel Reportagen - flatterten ins Haus. Darunter fast nur herausfordernde, spannende Themen und Aufgabenstellungen. Viele Hochs und Tiefs des Lebens haben wir gesehen und fotografiert. Und es hat viel Spass und Freude gemacht. Und vielleicht ist es uns ja auch gelungen mit zu helfen, die Welt ein klein wenig besser und schöner mit zu gestalten.

Die Schattenseite ist, dass im zweiten Halbjahr sogar die persönlichen Projekte beinahe zum Erliegen kamen. Das soll sich aber 2012 wieder ändern.


Lappland

Der Blick durch das Fenster offenbart trübes, nebliges und verschneites Wetter. Richtig "dicke Suppe" da draussen. Die Skoterfahrer und Schlittenhundler freuen sich, denn nun fängt ihre Saison (endlich) an.

Von Weihnachtsstimmung ist allerdings - abgesehen von der Masse an Prospekten im Briefkasten - derzeit noch nichts zu spüren.

Fotografie
A propos Dunkelheit sei ein kleiner technischer Schlenker gestattet. Derzeit ist Lappland wieder einer der besten Plätze, um die High-ISO Qualität von Kameras zu testen. Besonders bei quirligen Reportagen ist das Limit hier schnell erreicht.

High-ISO führt uns übrigens nahtlos zu den Weihnachtsgeschenken, die wir hier im Haushalt bereits vor einigen Jahren abgeschafft haben. Gleiches gilt für den Weihnachtsbaum, den wir lieber in der Natur betrachten. Wenn aber, ja wenn wir aber einen Weihnachtsbaum hätten, könnte ich mir dieses Jahr sehr gut eine Fuji X10 unter demselben liegend vorstellen. Ich schwärme ja selten für Technik, aber seit ich vor einigen Tagen etwas mit einer X10 experimentieren konnte, bin ich begeistert. Eine kompakte, robuste "Immer-Dabei" und mit bezaubernden High-ISO Fähigkeiten, die reportagetauglich zu sein scheint. Sollte uns zufällig jemand aus der Leserschaft eine Freunde zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel machen wollen...

Winterschlaf - "Drei Wochen ohne"
Drei Wochen, d.h. bis zum 6. Januar gehen wir jetzt wieder in den Winterschlaf. Das betrifft nicht nur das Blog, sondern umfasst auch die Abstinenz in den sozialen Medien. "Drei Wochen ohne" lautet das Motto. Es ist wieder an der Zeit, den inneren Kompass neu einzunorden. Wer uns in dieser Zeit erreichen will, möge bitte zum Telefon oder zur Email greifen.

Meinungsumfrage
Vom "neu Einnorden" der Dinge im Leben haben wir eben schon gesprochen. Feedback hilft da weiter.

Was denken Sie / denkt Ihr? Was wünschen Sie sich hier / wünscht Ihr Euch hier?

Wir freuen uns über Kommentare und Wünsche für die wir immer ein offenes Ohr haben. Einfach einen Kommentar hinterlassen, oder eine Mail senden.

Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!

Und nun wünschen wir allen Leserinnen und Lesern

“Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!”



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Wochenrückblick KW 49: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting

Wochenrückblick aus Lappland: 14 Tage bis Weihnachten und ein ungewöhnliches Casting

Das Wetter bessert sich. Zumindest aus touristischer Sicht. Gestern fegte das erste richtige Schneegestöber des Jahres über uns hinweg und nun haben sich einige cm Schnee angesammelt. Den Prognosen nach bleibt der Schnee auch liegen und Lappland erweist sich - dem Klimawandel zum Trotz - noch immer als schneesicher. Auf den umliegenden Skihängen laufen die Schneekanonen trotzdem seit Tagen im Dauerbetrieb, denn für die Pisten reicht der Schnee noch nicht. Einige erste Hundeschlitten sind auch schon unterwegs. Die Schneeskoter bleiben aber einstweilen noch in der Garage, denn für die Ketten wäre es pures Gift, jetzt schon zu fahren. Immerhin: Die Tourismussaison scheint auch dieses Jahr wieder gerettet :)

Thema Fotografie: Vor einigen Tagen hatten wir ein - zumindest für uns - ungewöhnliches Casting. Für einen grossen Reitverein sollten Bilder für  Weihnachtskarten und einen Kalender geschaffen werden. Aber da durfte natürlich nicht jedes Pferd mit aufs Foto. Nein, ein Casting wurde durchgeführt. Viele Pferde mit ihren Besitzern und jeder wollte natürlich seinen Liebling in der Auswahl haben (weswegen die Auswahl strikt der Kunde gemacht hat). Etwas ungewohnt das Ganze. Mit Menschen und Hunden haben wir ganz gute Routine. Aber die Kommunikation mit Pferden hat sich als bedeutend herausfordernder erwiesen. Wenn Frau Lapplandblog nicht das beneidenswerte Händchen für Tiere hätte, hätte die Aktion mindestens zehnmal so lange gedauert. Unser Eindruck: Pferde sind bedeutend sturer, als alle Tierarten, die wir bislang vor der Linse hatten :) Nichtsdestotrotz ist das Shooting zur grossen Zufriedenheit unseres Kunden verlaufen und im Bild ist der Gewinner zu sehen, der es auf die Weihnachtskarten geschafft hat (allerdings nicht mit dieser Pose).  

Weihnachtliches Pferd in Lappland
„Shooting Star“

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Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 48 / Veckans bild v 48 / Lapland in pictures week 48

Viele Begegnungen haben diese Woche geprägt. Begegnungen mit Menschen und mit beeindruckenden Szenen in der Natur. Deswegen beschränke ich mich auch darauf, nur ein Bild zu zeigen. Eine Szene, die mich sehr berührt hat.

Das Wetter ist immer noch sehr untypisch. Nach wie vor kein Schnee bei sinkenden Temperaturen.

Übrigens: Wer noch zu Weihnachten ein individuelles Kunstwerk aus unserer Lappland-Edition verschenken möchte, sollte sich beeilen. Damit die Lieferung noch pünktlich zu Weihnachten erfolgen kann, sollte die Bestellung in den nächsten Tagen hier eingehen.


Passing cloud
„Passing cloud“

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Über Wetterkapriolen und Rentiere - Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47

Über Wetterkapriolen und Rentiere - Wochenrückblick und Lappland in Bildern KW 46+47 / Veckans bilder v 46+47 / Lapland in pictures week 46+47 


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Das liebe Wetter

Hier in Lappland beginnt sich Nervosität breit zu machen. Warum? Im Tourismus steht eine Hochsaison vor der Tür, aber der Schnee lässt noch immer auf sich warten. Es wird zwar langsam etwas kälter. Bis dato liegen aber nur einige cm Schnee.

Üblicherweise liegen um diese Zeit bereits 40-50 cm Schnee bei Temperaturen um die minus 10 bis 15 Grad. Dieses Jahr sind es lediglich ein paar Zentimeter pampiger Schnee und null bis minus 5 Grad. Skoter- oder Skifahren ist derzeit schlicht unmöglich (die Lage im Fjäll ist allerdings etwas besser). 

Rein privat ist uns das Recht, entfällt doch das lästige Schneeschieben derweilen. Für unsere Kunden im Tourismus aber bahnt sich eine mögliche Katastrophe an. Wenn es so weiter geht werden die Gäste über Weihnachten und Neujahr weder mit dem Skoter, noch mit dem Hundeschlitten fahren können. Und der Wetterbericht verheisst für die nächsten 10 Tage keine grosse Veränderung. Es soll nur etwas kälter werden.

Mancherorts kommen bereits Zweifel an der jahrelang gepriesenen "Schneesicherheit" auf. So weit würde ich nicht  gehen, und es ist noch nicht Weihnachten. In den verbleibenden Tagen kann sich die Lage noch deutlich verändern. Ein besonderes Klimajahr ist 2011 aber in jedem Fall - für Mensch und Tier



Was und zum nächsten Thema führt: Den Rentieren


Vergangene Woche haben wir im Rahmen eines Fotoauftrages wieder einmal Rentiere fotografiert. Es ging um die Bebilderung eines Forschungsberichtes. Forscher haben sich nämlich intensiv damit beschäftigt, wie der Wärmehaushalt der Rentiere funktioniert. Einerseits müssen sie extreme Kälte aushalten. Andererseits müssen Rentiere jederzeit für die Flucht vor Raubtieren gerüstet sein. Dabei geht es schon einmal von null auf bis zu 80 km/h. Wie ist das möglich, ohne dass die Rentiere dabei lebensgefährlich überhitzen?

Die Forschung hat nun herausgefunden, dass Rentiere ein aus mehreren Komponenten und Mechanismen bestehendes Wärmeregulierungssystem haben:

- Das Winterfell als "wärmende Aussenhülle" ist extrem dicht. "Bauartbedingt" wärmt es immer. Die Regulierung erfolgt durch zwei zusätzliche Mechanismen.

- Ein Regulierungssystem läuft über die Atemluft. Das Rentier zieht Kaltluft durch die Nase ein. Dadurch verdunstet das Wasser auf den Schleimhäuten und kühlt den extrem gut durchbluteten Nasenraum. Kaltes Blut wird dem Kreislauf zugeführt. Das kühlt punktuell und gleichzeitig zentral. Ähnlich wie z.B. bei Hunden kann der Effekt durch eine heraushängende Zunge beim Rennen verstärkt werden.

- In einer Flucht- oder Hochleistungssituation kommt ein weiterer Mechanismus hinzu. Anatomisch verlaufen beim Rentier die Venen und Arterien nebeneinander. Das kühlere venöse Blut kühlt so das wärmere arterielle Blut, insbesondere auf dem Weg in Richtung Kopf und Gehirn. 


Inside the old house - Lapland
„Inside the old house“


Schliesslich noch in eigener Sache

Stammleser werden es bemerkt haben. Die Blogfrequenz hier hat abgenommen. Es gibt weniger Artikel, dafür längere und mehr Bilderstrecken. Wir planen künftig regelmässige, wöchentliche oder zweiwöchentliche Updates als Wochenrückblick mit Bilderstrecke. Wer immer tagaktuell auf dem Laufenden sein möchte, schaut am besten einmal täglich bei Google+ oder Facebook vorbei. 

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Zwei Wochen in Lappland

Zwei Wochen können wie im Fluge vergehen. Hier im Blog herrschte die letzten beiden Wochen Funkstille. Viele Aufträge und Projekte haben uns so ausgelastet, dass leider keine Zeit mehr zum Bloggen verblieben ist.

Als kleine Entschädigung gibt es eine Galerie mit einigen fotografischen Highlights aus den letzten beiden Wochen.

-> Hier gehts zur Galerie „Zwei Wochen in Lappland“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Två veckor i Lappland“

-> To the gallery „Two weeks in Lapland“



Good Morning, Lapland / Guten Morgen, Lappland
„Good Morning, Lapland!“

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Stranded II - Gestrandet II

Lappland ist bekanntlich wasser- und seenreich. Verlassene Boote in entlegenen Seen üben eine besondere Faszination auf mich aus. Manche sehen noch beinahe brauchbar aus, andere sind kaum noch zu identifizieren.

Die Symbolik ist stark: Das "Gestrandet sein".

Eine Fortsetzung zu diesem früheren Blogeintrag zum Thema aus dem Juli.

Gestrandet und doch voller Hoffnung


Gestrandet.

Auch gestrandete Boote können Zeichen der Hoffnung setzen.

Angekommen. Aus Altem wächst Neues. 

Unerwartet.

Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Zuversicht.

Als ein Zeichen des "Angekommenseins" schlägt Dein Boot plötzlich Wurzeln. 

Doch bricht es gleichzeitig Brücken ab. 

Einem Samenkorn gleich wird das Boot als Nährboden verzehrt. 

Ahoi ade.

Wie wird die Ernte werden?

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Winteranfang in Lappland: Shades in grey

Winteranfang in Lappland: Shades in grey
„Shades in grey“


Behind the scenes: Im Herbst verblühte Sommerblumen - jetzt in grau.

In Lappland sind wir Zentraleuropa (bzw. aus unserer Perspektive: Südeuropa) einen deutlichen Schritt voraus. Bewegt sich z. B. Deutschland gerade im Herbst, haben wir hier in der Nähe des Polarkreises bereits den ersten Schnee zu verzeichnen. Am Montag haben die Nachbarskinder sogar schon den ersten Schneemann gebaut. Höhe ca. 45 cm. Lebensdauer ca. 8 Stunden. Noch bleibt der Schnee nicht liegen, aber die Nachttemperaturen liegen mitunter schon bei um die minus 5 bis minus 10 Grad und die Dunkelheit kommt derzeit bereits gegen 18 Uhr.

Aus fotografischer Sicht wichtig und interessant: Die Farbpalette verändert sich und alles wir zunehmend grau. Lappland wird so langsam zu einer grossen Schwarz/Weiss-Fotografie.

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Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan

Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan
„Fjäll Herbst 2011“


Die vergangenen Tage waren wieder einmal mit grösseren Reisen gefüllt. Eines der Highlights waren zwei Tage im Fjäll. Hinter dem schwedischen Wort Fjäll verbergen sich die Skandinavischen Gebirge.

Unter Schweden wird das Fjäll zu allen Jahreszeiten hoch geschätzt. Insbesondere das Gebirge rund um Tärnaby und Hemavan ist eine äusserst gut besuchte Gegend, und im Winter ist das Gebiet eines der beliebtesten Wintersportgebiete in Schweden. Aus Tärnaby stammen z. B. die weltbekannten Skiläufer Ingemar Stenmark, Stig Strand, Jens Byggmark und Anja Pärson; in Hemavan beginnt bzw. endet der bekannte Kungsleden, ein Fernwanderweg, der auf zwei Streckenabschnitten durch Lappland führt.

Mich hatte es nach Laisaliden verschlagen, was zwischen Tärnaby und Hemavan liegt.

Leider hat das Wetter sich nicht von der besten Seite gezeigt und die fotografische Arbeit wieder zu einer echten Herausforderung gemacht. Denn im Fjäll ist das Wetter einerseits sehr unbeständig und in concreto wechselten sich bei kräftigem Sturmwind Platzregen und einige wenige Sonnenstrahlen ab. Ständig wechselnde Lichtverhältnisse und Feuchtigkeit (besser: Wasser) überall.

Ein paar Aufnahmen vom Location-Scouting darf ich hier zeigen und allen Besuchern in Lappland kann ich die Gegend nur wärmstens ans Herz legen. Am besten ausserhalb der Hauptsaison.

-> Hier gehts zur Galerie „Laisaliden - Tärnaby - Hemavan“

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Fjäll: Laisaliden - Tärnaby - Hemavan
„Fjäll Herbst 2011“

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Autumn leaves - Preparing the runway for the winter

Autumn leaves - Preparing the runway for the winter
„Autumn leaves“

Herbst. Jahreszeit der Farben. Und herbstliche Melancholie. 

Farbenprächtige Blättermeere laden zu einem Vollbad ein.

Einfach eintauchen.

Das Bodenpersonal in Lappland bereitet unterdessen die Landebahn für den Winter vor.
Hoffentlich verzögert sich die Landung so lange wie möglich.

Musikempfehlung dazu: Autumn leaves in der Version von Eric Clapton aus seinem 2010er Album.

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Honey and zero

Herbst. Nachtfröste in Lappland. Honigfarbene Sonnenstrahlen durchdringen den Wald und schaffen sich ihre eigenen kleinen Bühnen.

Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland



Herbstfarben in Lappland


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Herzschmerz in Farbe - Abgesang auf den Sommer in Lappland

Abgesang auf den Sommer in Lappland
„Abgesang auf den Sommer in Lappland“


Behind the scenes:
Abendliche Exkursion zu einem meiner Lieblingsplätze. Der Weg dorthin ist nicht einfach und führt durch ein Sumpfgebiet. Angekommen, erlebe ich ein Feuerwerk am Himmel. Gülden und honigfarben leuchten die vorüberziehenden Wolken. Steine schweben scheinbar über dem Wasser. Die Wärme verfliegt. Es wird kühl und kühler. Ein Kranichpärchen zieht seine Kreise, trainiert für die grosse Reise und singt mit lauter Stimme den Abgesang auf den Sommer in Lappland.

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Und wieder geht ein Tag vorüber

Und wieder geht ein Tag vorüber in Lappland
„Und wieder geht ein Tag vorüber...“


Behind the scenes:
Die Tage in Lappland werden kürzer und bescheren uns wieder traumhafte abendlich Lichtspektakel. Zeit, die Seele baumeln zu lassen und zu betanken: 

Und wieder geht ein Tag vorüber,
versinkt im Dunst der Dämmerung.
Unheimlich langsam zieht der Tag vorüber,
und schon erscheint der erste Stern.


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Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)

Lauer Sommerabend in Lappland mit “Eisberg”
„Lauer Sommerabend mit “Eisberg” :)“


Behind the scenes:
Ein lauer Sommerabend in Lappland mit einer Promenade am Wasser nach einer fantastischen Woche. Gut gelaunt, denn in der zurückliegenden Woche sind mehrere Reportagen von uns in verschiedenen Zeitungen erschienen. 

Über dem See steigt gespenstisch leichter Nebel auf. Die Stimmung ist beinahe schon herbstlich, obwohl wir uns eigentlich noch im Hochsommer befinden.

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen sehe ich auf die Stelle, an der normalerweise die Möwen ihren Tag - auf einem Stein sitzend - zubringen. Sie haben ihn bildlich in die Sitze eines Eisberges verwandelt. 

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Approaching storm

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„Approaching storm“


Behind the scenes:
Ein Grummeln aus der Ferne. Wie ein Sandsturm schiebt sich die bedrohliche Wolkenwand binnen Minuten bis auf einige hundert Meter heran und treibt die Finsternis vor sich her. 

Eine beinahe apokalyptische Stimmung legt sich über die ausgedehnte Moorlandschaft in Lappland, in der wir gerade wandern.

Und kurz darauf fegt die erste Hagelwelle über uns hinweg. Die Vierbeiner nehmen es stoisch-gelassen und ich füge mich - das Naturschauspiel bestaunend - dem abkühlenden Schicksal. Nach 10 Minuten ist der Spuk hinüber. Und wir klitschnass.


Notiz an mich selbst: Die Urlaubstipps für Lappland unbedingt um gute Regenkleidung erweitern :)

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Strandgedanken und 8 Urlaubstipps für das Campen in Lappland

Strandgedanken in Lappland
„Strandgedanken in Lappland“


Behind the scenes:
Brütende und schwüle Sommerhitze. Jede Handbewegung führt beinahe zum Schweissausbruch. Frischgepresster Zitronensaft verschafft ein wenig Linderung. Aber nur ein wenig. 

Was tun? Ab zur Lieblingsstelle am Badeplatz in Mörttjärn und dort eine Pause einlegen (siehe bereits: Mörttjärn 1, Mörttjärn 2 und Mörttjärn 3). 

Auf dem alten Landungssteg sitzend, mit einem guten Buch in den Händen und den Füssen gleichzeitig im Wasser, sieht die Welt gleich ganz anders aus :)



8 Urlaubstipps für den Sommer in Lappland:


1. Suchen Sie sich zum Campen eine Stelle an einem grösseren See oder Fluss, und keinesfalls an einem Sumpfgebiet. An grösseren Seen und Flüssen weht meist eine gute Brise. Das vertreibt die Zur Zeit in Massen vorhandenen Mücken!

2. Legen Sie sich in Schweden ein wirklich gutes Mückenmittel zu. 

3. Fragen Sie am besten Einheimische nach guten Stellen zum Campen und Übernachten. Wenn Sie kein Schwedisch sprechen: Fast alle sprechen hier Englisch.

4. Tragen Sie hohe Schuhe und lange Hosen in unbekanntem Terrain. Dieses Jahr gibt es wieder sehr viele Kreuzottern.

5. Denken Sie an die zahlreichen Wildtiere: Lassen Sie Hunde nicht frei laufen.

Es gibt hier übrigens auch Braunbären in der freien Natur. Sollten Sie auf einen solchen stossen:
- Geniessen Sie den seltenen Anblick
- Halten Sie Abstand!
- Ziehen Sie sich dezent zurück!
- Keinesfalls füttern (gilt übrigens für alle Wildtiere)!
- Keinesfalls annähern!
Ihr Leben wird es Ihnen danken. Weitere Infos (allerdings in Schwedisch) in der hervorragenden Broschüre „Björnmöten“ vom Naturvårdsverket.

6. Rechnen Sie damit, dass viele Geschäfte und auch Werkstätten während der Urlaubszeit geschlossen haben. Der Servicelevel ist in dieser Zeit überall deutlich eingeschränkt; auch im Gesundheitssystem.

7. Generell wichtig: Das sog “allemansrätten” (“Jedermannsrecht”) gewährt sehr viele Freiheiten in der Natur. Es enthält aber auch Grenzen. Leider vergessen das viele Besucher und Touristen immer wieder. Bitte lesen Sie die vom schwedischen Naturvårdsverket bereit gestellten Informationen zum Jedermannsrecht (Direktlink zur deutschen Version) und halten Sie sich daran. Denken Sie bitte daran: Auch Sie sind ein Botschafter Ihres Heimatlandes und Ihrer Kultur.

8. In diesem Zusammenhang: In Lappland entstehen derzeit viele Windparks. Die ausgedehnten Baustellen und Baugebiete rund um die neuen Windkraftwerke sind mit Hinweisschildern versehen. Meiden Sie zu Ihrem eigenen Schutz diese Gebiete. 

Gute Fahrt! 

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M24 mal 120 Stück und ein Windhauch bitte

M24 mal 120 Stück und ein Windhauch bitte
„M24 mal 120 Stück und ein Windhauch bitte“


Behind the scenes:
Ein Königreich für einen Windhauch. Lappland stöhnt unter dem bislang wärmsten Tag des Jahres. Das Thermometer spielt in der 30-er Liga. Das mag für die Mitleser aus südlicheren Gefilden nicht spektakulär sein, für die Gegend um den Polarkreis ist es ganz ordentlich (und ungewohnt). 

Zurück zum Windhauch. Über die Etablierungen von Windkraftwerken hatten wir hier schon verschiedentlich geschrieben. Mitte Februar hatte ich eine Baustelle besucht auf der gerade 900 Tonnen Stahlbeton vergossen worden waren. Interessant am Rande: Die Lebensdauer eines solchen Fundamentes soll - wenn alle Vorschriften eingehalten werden - bei ca. 50 Jahren liegen. Beachtlich wenn man bedenkt, welchen ständigen Erschütterungen und Belastungen es ausgesetzt ist.

Das besagte Fundament haben wir vor einigen Tagen nun wieder besucht, und dort ist jetzt alles bereit für neue Windräder. In Reih und Glied und millimetergenau eingepasst schauen die Befestigungsbolzen aus dem fertigen Fundament. Ich habe es nicht nachgemessen und nachgezählt, aber ich tippe auf ca. M24 und ca. 120 Stück. Die wird es dann auch brauchen, denn der Turm eines Windkraftwerkes wiegt 100-200 Tonnen und ein einzelnes Rotorblatt kann es - je nach Grösse - auf bis zu 10 Tonnen bringen. In einigen Wochen wird an dieser Stelle dann ein weiterer „ökologischer“ Energielieferant stehen, der - wie auch wir in der derzeit brütenden Sommerhitze - nur auf eines wartet: Einen Windhauch.


In eigener Sache: In der Seite hat sich gerade ein neuer Button eingenistet „Google+“. Wir würden uns sehr freuen, wenn Leserinnen und Leser mit einem Account bei Google ein „Like“ für und abgeben würden (einfach auf den Button klicken). Danke!


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Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...

Climate change - We have survived the winter, or: summer, soon...
„We have survived the winter“


Behind the scenes: Klimawandel, Vulkanausbrüche, Aschewolken, und vieles mehr füllt die Klimadiskussion rund um die Erderwärmung (Wiki-Svenska, Wiki-Deutsch). Ich bin kein Wissenschaftler, sondern nähere mich dem Problem pragmatisch-beobachtend. 

Aus dieser Perspektive war dieser Winter in Lappland ausgeprägt kalt. Und auch im Mai liegen die Temperaturen noch deutlich unter den Werten der beiden vergangenen Jahre. Im Wald und am Wegesrand finden sich noch immer einige kleine Schneenester.

Aber was ist schon ein Vergleichsmasstab von 2 Jahren im Kontext von globaler Erderwärmung? 2007 hatten wir Rekordwärme. Seitdem kühlt der Mikrozyklus in Lappland ab. Aber die Natur- und Tierwelt scheren sich anscheinend ohnehin nicht so viel um die kurzfristigen Rhythmen.

Ein Blick in die Tierwelt ist aufschlussreich. Dieses Jahr ist wieder ein Jahr der Nager und Kleintiere. Mäuse und Ratteninvasion auf den Feldern und um das Haus herum. Damit dürfte es nächstes Jahr wieder ein Jahr der Greifvögel werden. 

Zum Bild: Ich liebe es, der Entfaltung der Farnpflanzen zu zusehen. Sie haben die grosse Kälte des Winters überlebt und entfalten sich der Sonne entgegen. Und irgendwie haben sie eine “kollektive Klimaintelligenz” entwickelt, denn Wikipedia lehrt uns:

“Im Erdzeitalter Karbon vor etwa 400 Millionen Jahren bildeten Farne (in grösserer Form als heute, meist Baumfarne genannt) zusammen mit Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen riesige Wälder und schufen somit die Basis für die heutigen Steinkohle-Vorkommen. Die ältesten fossilen Funde stammen aus dem unteren Devon. Sie sind somit wahrscheinlich älter als die Samenpflanzen, die erstmals im oberen Devon auftraten.”

Was Klimaveränderungen angeht, scheinen uns diese einfachen, aber sehr bezaubernden Pflänzchen einiges voraus zu haben.


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Sommarkänsla / Sommerliche Gefühle

Sommarkänsla / Sommerliche Gefühle
„Sommarkänsla / Sommerliche Gefühle“


Behind the scenes: An den Stränden in Lappland fühlt es sich mittlerweile auch schon richtig sommerlich an.

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En promenade

Kranich - En promenade in Lappland
„En promenade“


Behind the scenes: Viele Kraniche (wirklich drollige Wesen, wenn man sie eine Weile beobachtet - laufen wie Flugsaurier) tummeln sich derzeit in Lappland. Hier ein eher seltener Anblick: Ein einsamer Kranich. Normalerweise sind sie immer als Pärchen unterwegs. Ob Nummer zwei etwas schon brütet?


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Lugn och ro! / Ruhe und Gelassenheit!

Lugn och ro! / Ruhe und Gelassenheit!
„Lugn och ro! Ruhe und Gelassenheit!“


Behind the scenes: Urlaubsreif? Gestresst? Willkommen!


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Last chance: Lapland "on the rocks" II

Last chance: Lapland
„Last chance: Lapland on the rocks II“


Behind the scenes: Nur noch wenige Tage bis zur Eröffnung der Badesaison in Lappland! Schnee und Eis sind weiter auf dem Rückzug. Und die ersten Mückenschwärme kreisen auch bereits. Hier eine Ansicht aus der Nähe eines der schönsten „Campingplätze“ in der Region.


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Last chance: Lapland "on the rocks" I

 Lapland
„Last chance: Lapland on the rocks I“


Behind the scenes: Schnee und Eis sind beinahe verschwunden. Nur am schattigen Rande der Flüsse und Seen halten sich noch einige Eisreste. Die Aufnahme ist von heute und spricht für sich selbst. Wer also jetzt noch Schnee und Eis in dieser Region in Lappland sehen will, muss sich beeilen :)



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Waschen, Schneiden, Fönen

Waschen, Schneiden, Fönen
„Waschen, Schneiden, Fönen“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Eine Anmerkung zum Wetter: Die Aufnahme stammt vom Montag (2.5.). Das auf dem Bild sichtbare Eis auf dem Skellefte-Älven zwischen Rönnliden und Mörttjärn ist mittlerweile um die Hälfte zurück gegangen.



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Leftovers of the winter

Leftovers of the winter in Lappland
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Stripes on the beach

Stripes on the beach
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Behind the scenes: Der wunderbare Strandplatz ist wieder aufgetaut (obwohl es vorhin gerade wieder einmal eine halbe Stunde geschneit hat). Noch viel zu kalt um ins Wasser zu gehen. Trotzdem schon eine Augenweide.



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Frühlingserwachen II

Frühlingserwachen in Lappland II
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Frühlingserwachen I

Frühlingserwachen in Lappland 2011
„Frühlingserwachen I“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Es taut kräftig weiter und der Frühling erwacht. Kleine grüne Pflänzlein bahnen sich wieder ihren Weg. Und das, obwohl uns die Wetterprognosen für das kommende Wochenende einen Schneesturm bei null bis minus 5 Grad mit Windgeschwindigkeit 13 m/s vorhersagen. Schaun mer mal...



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the hope remains, and: goodbye winter!

the hope remains, and: goodbye winter!
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Postcard from Lapland

Postcard from Lapland
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Victory!

Victory!
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Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår

Klimaveränderung geschieht / Climate change happens / Klimatförändring pågår
„Climate change happens“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Spuren des Klimawandels - Realität in Lapland 2011.




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Shapes in the snow (with gallery)

Eine gute Seite haben auch Schneestürme: Sie schaffen unglaublich schöne Formen.

There is at least one good thing about snowstorms: they create amazing shapes.


-> Hier gehts zur Galerie „Shapes in the snow“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Shapes in the snow“

-> To the gallery „Shapes in the snow“


Shapes in the snow
„Shapes in the snow“
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Vårvinter, oder: The grass is always greener on the other side of the fence

Ich mag Sprichwörter. Oft enthalten sie tiefe Weisheiten und Einsichten. Genau wie das Sprichwort in der Überschrift (deutsche Variante: Die Kirschen in Nachbars Garten schmecken immer süsser).

Warum ich das schreibe? Obwohl der meteorologische Frühlingsanfang bereits vor 3 Wochen war (der kalendarische vor ein paar Tagen), fegen seit 24 Stunden Sturmböen und Schneestürme über Lappland hinweg. Neuschnee ist zwar immer sehr hübsch anzusehen, aber in Verbindung mit jeder Menge Schneeverwehungen bisweilen eine Qual. Autofahren wird zum Abenteuer und nicht einmal die Hunde wollen freiwillig eine Pfote vor die Haustür setzen.

Genau genommen warten wir ja auch noch nicht auf den Frühling, sondern den „Vårvinter“. Der „Vårvinter“ ist die fünfte Jahreszeit in Lappland. Der Begriff enthält eine Verbindung von „vår“, d.h. Frühling, und „vinter“, d.h. Winter. Frei übersetzt also „Frühlingswinter“. 

Mit dem „Vårvinter“ neigt sich der Winter seinem Ende zu. Es ist aber - zumindest nachts - noch sehr kalt (Minusgrade), i.d.R. ziemlich windig und es liegt noch jede Menge Schnee (wobei der Schnee tagsüber bei Plusgraden zu tauen beginnt). Kurz: Die Winterstarre beginnt zu enden.

Für den Outdoorler eine herausfordernde Jahreszeit, denn subjektiv sind stürmische minus 5 bis minus 10 Grad deutlich unangenehmer als minus 30 (unabhängig vom Windchill-Faktor).

Ab Ende Februar scheint nun auch die Sonne wieder recht lange und wegen des zunehmend höheren Sonnenstandes auch immer intensiver. Das hat zur Folge, dass diese Jahreszeit - wenn es gerade keinen Schneesturm gibt - unglaublich schön und einladend ist. Im Vårvinter trinken wir gerne einen Kaffee vor der Tür und geniessen das einfach. Es ist an der Zeit zum Auf- und Durchatmen. 

Und auch die Natur erwacht wieder: Bald werden die Rentiere wieder an die Sommerplätze gebracht und der Braunbär, der in der Nähe unseres Dorfes lebt, dürfte nun auch bald wieder - recht hungrig - aus dem Winterschlaf erwachen. Die Auerhahnbalz - ein grossartiges Naturschauspiel - steht bevor. 

Im Moment ziehen übrigens die ersten Vögel, die Lappland im Winter verlassen hatten, wieder ihre Bahnen am Himmel und erfüllen mit ihren Gesängen die sonst stille Luft.

Der Vårvinter ist auch fotografisch eine fantastische Jahreszeit: Jede Menge traumhaftes Licht, Schattenspiele, gigantische Morgen- und Abendsonne und Motive aus der erwachenden Natur. Ein idealer Zeitunkt für die Teilnahme an einem Workshop.

Warum wollte ich eigentlich auf die andere Seite des Zaunes? Es gibt doch gar keinen Grund dafür :)

 The grass is always greener on the other side of the fence
„The grass is always greener on the other side of the fence“
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Snow again in Lapland

Snow again in Lappland
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Behind the scenes: We thought we were done with the winter (at least for this season). But we had quite a bit of a snowstorm and heavy snowfall yesterday. So here we are in the winter again with 25 cm of „fresh“ snow. The storm was so heavy, it had been difficult to stay on the track with the car - you simply couldn’t see where the road was.




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Winter-Rainbow

Winter-Rainbow
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Behind the scenes: Japan und die Folgen kreisen um und über uns. Es ist schwer (klassische rhetorische Untertreibung, richtigerweise: unmöglich), einfach mit dem „Business as usual“ weiter zu machen.
Dieser Regenbogen bei noch immer ordentlicher Kälte in Lappland hat mich in diesem Zusammenhang sehr nachdenklich gemacht und mich an einen Satz erinnert, den ich die Tage irgendwo gelesen habe:
„Man kann sich nicht für den Himmel vorbereiten, wenn mann schon im Grab liegt“.




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“View over Juktån” und “Gelatin”

Heute erst einmal wieder ein Geheimtipp für alle Besucher unserer Region in Lappland: Die Strecke von Sorsele nach Tärnaby. Geradezu ein muss für alle Naturliebhaber. Eine relativ gut ausgebaute Strecke, die - abgesehen vom “Wochenendverkehr ins Fjäll” an Freitagen und Sonntagen - wenig befahren ist. Die Route bietet jede Menge beeindruckende Aussichten und Elche, Füchse und anderes Getier sind beinahe garantiert (Bären kommen auch gelegentlich vor).

Gestern hatte es uns wieder in diese Gegend verschlagen und die Strecke ist einfach zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Wäre da nicht das Wetter gewesen. Um die null Grad und Wind in Sturmstärke. Resultat: Manchmal schiebt es das Auto bei offener und gerader Strecke wie von magischer Hand auf der spiegelblanken Strasse hin und her. Aufpassen war also angesagt. Besonders schön ist die Stelle, an der die Strasse den Juktån (manchmal auch als der “Yukon Lapplands” bezeichnet) passiert.

Obwohl es mich beinahe von der Brücke geweht hat, konnte ich mir ein paar Aufnahmen an dieser Stelle nicht verkneifen.

Fotografischer Teil: Das auch vor dem Hintergrund, dass ich ein paar Bilder zum experimentieren mit einem neuen Bibble-Plugin benötigt habe. Die Bibble-Plugin-Familie hat nämlich vor einigen Tagen schönen Nachwuchs bekommen: Gelatin.

Bereits jetzt waren die Schwarz-Weiss-Möglichkeiten im RAW-Developer Bibble dank der vorhandenen Plugins (u.a. Andrea, INDA und einiger anderer) beinahe ungeschlagen.

Nun hat der bekannte Plugin-Entwickler “Spoilerhead” ein neues Plugin für die schwarz/weiss Konvertierung vorgestellt, das auf den Namen “Gelatin” hört. Das Plugin ist noch im Entstehen, aber bereits die vorliegende Version läuft stabil wie ein Schweizer Uhrwerk (obwohl sie aus Österreich kommt :) und bietet mit einer einfachen, übersichtlichen und schlanken Benutzeroberfläche beeindruckende Effekte. Die jeweils aktuelle Version (für alle Systeplattformen) kann hier im Bibble-Supportforum geladen werden. Mein Rat an alle Bibble-Anwender: Unbedingt ausprobieren! Mein Rat an alle noch-nicht Bibble Anwender: Unbedingt umsteigen :)

Nach über 600 Km Autofahrt habe ich mich dann mit grosser Vorfreude und noch grösserer Nachfreude ans Experimentieren gemacht. Hier das Ergebnis mit Gelatin:

View over Juktån Sorsele kommun Lappland
„View over Juktån“ - License picture / Buy print




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Tree

tree in the winter in lappland
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Winter Wonderland

Winter Wonderland Lapland
„Winter Wonderland“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Im Moment ist es schlichtweg immer wieder atemberaubend einfach durch die Landschaft zu schweifen. Lappland von der schönsten Winterseite.



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Schattenwelt - Schattenspiele in Lappland

Schattenwelt Lappland
„Schattenwelt - Schattenspiele“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Die richtige Winterdunkelheit in Lappland beginnt sich ab Anfang Februar wieder zu lichten und der Sonnenstand am Horizont steigt von Tag zu Tag fühlbar an. Das führt zu wunderbaren Schattenwelten auf der Schneedecke. Die begeistern mich immer wieder. Fotografisch herausfordernd, weil die Dynamik in diesen Szenen einen extremen Umfang hat. Die Nuancen der Grautöne sind aber einer meiner absoluten Favoriten in dieser Jahreszeit.



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The saucers have landed in Lapland...

The saucers have landed in Lapland...
„The saucers have landed in Lapland“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Irgendwo draussen in Lappland. Eine Pause. Im Umdrehen fällt mein Auge auf zwei merkwürdige Gebilde. Gut getarnt und versteckt hinter einer Schneeverwehung. Sind „Sie“ wirklich schon gelandet? Es hat fast den Anschein. Alien-Invasion in Lappland? :)



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Stockholm impressions reloaded in black&white

Ich habe einige der Aufnahmen aus Stockholm aus dem Dezember durch die „Entfärbungs-Waschmaschine“ laufen lassen und eine kleine Serie in black&white zusammen gestellt. Kleine Kostprobe:

Stockholm impressions reloaded in black&white
„A man and a dog - Loneliness in Stockholm“
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-> Hier gehts zur Galerie „Stockholm impressions december 2010 reloaded in black&white“

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Eine Runde Schneeschuh bitte und: Lappland sendet wieder!

Puh. In den vergangenen Tage war wieder wirklich sehr viel los. Einige Auswärtstermine und ein grösseres Shooting für eine Outdoor-Zeitschrift. Deswegen habe ich gestern wieder eine grössere Natur-Runde eingelegt. Was mit dem Schneemobil begann endete dann aber - aufgrund unerfindlicher technischer Probleme - mit einer längeren Schneeschuhwanderung. Erstaunlich, dass es da im Körper immer wieder Muskeln gibt, von deren Existenz man vorher nichts gewusst hat :) Jedenfalls durfte ich also so etwa 5 Km durch den Schnee stapfen. Und wenn nicht die in einigen Kilometern Entfernung stehenden, letztes Jahr errichteten Windkraftwerke rhythmisch vor sich hingerauscht hätten (Umweltzerstörung und Windkraft ist ein anderes Thema - da schreibe ich jetzt nichts zu, sonst rege ich mich nur unnötig auf) wäre es wirklich totenstill gewesen. Also “beinahe” traumhaft. Ein paar bezaubernde Motive haben trotzdem den Weg gekreuzt. Zwei davon hier.

Snow sculptures Lapland
„Snow sculptures“ - License picture / Buy print

Ja, und dann haben wir eine wichtige Durchsage: “Lappland sendet wieder!”.

Mit einem herzlichen Dank an die Unterstützer haben wir die grosse Freude die Wiederinbetriebnahme der Lappland-Webcam verkünden zu dürfen. Auch bei Frau Lapplandblog ist die Webcam jetzt übrigens mit hübschem Bild in der Seitenleiste zu finden. Die Aussicht ist im Moment leider winter- und witterungsbedingt ziemlich schwarz-weiss. Aber der Schnee schmilzt ja hoffentlich bald mal wieder. Technische Anmerkung am Rande: Das Thermometer weigert sich, unter minus 20 anzuzeigen. Auf dem Digitalthermometer werden gerade minus 27 angezeigt. Das klassische Rundthermometer ist aber im Tieftemperaturstreik. Wir arbeiten an der Lösung dieses Problemes.

Endlich wieder auf dem Trail in Lappland
„Endlich wieder auf dem Trail“ - License picture / Buy print

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"High-Noon" in Lappland - 12 Uhr im Schatten


„High-Noon in Lappland“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Das Dasein einer Sonnenuhr im schneereichen Winter ist eine ziemlich triste Angelegenheit. Auch für den Anwender.

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Rollin rollin rollin - Zugleich: Über Visualisierung und Musik

Für mich immer wieder eine interessante Erfahrung beim Fotografieren.

Worum geht es? Gute 10 Jahre war ich aktiver Musiker. Und manchmal „schlägt“ das auch beim Fotografieren zu.

Wie? Nun, bei manchen Motiven drängen sich mir Melodien oder Songs auf. So auch bei diesem Motiv.

Im Vorbeifahren hat mich die Szene geradezu magisch angezogen und sich innerlich mit einem Song verknüpft. Die mittelalten Leser kennen den vielleicht noch (und den Film dazu natürlich auch) : Rollin rollin rollin :)

Geht Euch das auch manchmal so?

Rollin rollin rollin
„Rollin rollin rollin“


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Auf dem Skoter

Gar nicht so einfach, die richtige Überschrift zu finden. Welche Bezeichnung wird am besten verstanden? Skoter, Scooter, Schneemobil? Alltägliche Sorgen eines Bloggers in Lappland.

Jedenfalls habe ich mir heute einen längeren Ausflug mit dem Schneeskoter gegönnt. Und auch gleich eine grosse Lehre gezogen. Manchmal ist es wirklich besser, vorher nachzudenken. Warum? Es waren so um die minus 22 Grad und bei der 2-stündigen Ausfahrt war es dann wirklich sehr kühl, obwohl ich nach dem klassischen Zwiebelprinzip in mehreren Schichten eingepackt war. Egal. Es war sehr schön. Und der Gedanke, irgendwo ganz weit weg von der nächsten menschlichen Zivilisation zu sein und mitten im Nichts eine Tasse Kaffee aus der Thermoskanne zu schlürfen, schafft immer wieder ein unbeschreiblich behagliches Gefühl. 

A propos. Nach der aktuellen Monatsstatistik für den Monat Dezember 2010 von Trafikanalys, der Behörde, die hier in Schweden auch für die Fahrzeug- und Transportstatistiken zuständig ist, gibt es in Schweden derzeit 213.785 "Terrainfahrzeuge". In dieser Gruppe sind auch die registrierungspflichtigen Schneeskoter enthalten. In der Statistik wird allerdings nicht zwischen Quads und Schneeskotern unterschieden. Persönlich würde ich sagen, dem Gefühl nach müsste die Zahl viel höher sein. Aber so ist es mit der Statistik.

Auf dem Skoter
„Auf dem Skoter“ - License picture / Buy print

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Twins reloaded

Twins reloaded
„Twins reloaded“ - License picture / Buy print


Behind the scenes: Zwei einprägsame Steine mit besonderer Anziehungskraft. Irgendwo draussen in Lappland, weitab der Zivilisation. Im Sommer hatte ich sie schon einmal besucht. Hier nun die Winteransicht. Welche Version ist schöner?

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Lebenszeichen aus dem Winterschlaf: A postcard from Lapland

Damit unsere Leser nicht denken wir würden einen zu tiefen Winterschlaf pflegen, heute ein Lebenszeichen. 

Wenn wir die internationalen Wetterberichte verfolgen scheint es derzeit, als würden wir in einer derzeit eher relativ angenehmen Region leben. Es ist zwar durchaus knackig-kalt. Aber in unserer Region hält sich die Kälte zumindest im „üblichen Temperaturrahmen“. Und es gibt bis jetzt erfreulich wenig Schnee. Es reicht, um - je nach Geschmack - mit den Skiern, dem Skoter oder einem Hundegespann seine Runden ziehen zu können. Es liegt bei weitem aber noch nicht so viel Schnee wie vergangenes Jahr um diese Zeit.

Vom Wetter zu den ernsteren Dingen des Lebens. 

Wir schreiben hier im Blog unter dem Dreiklang

• About Life
• About Photography
• About Lapland.

Wie jedes Jahr sind die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr der Planung für das kommende Jahr gewidmet. Umstrukturierungen und Neues werden geplant und hinter den Kulissen wird gegrübelt und geplant. Und genau dazu bitten wir unsere Leserinnen und Leser heute um Feedback:

Zu welchen Themen und Bereichen wollt Ihr mehr hier lesen?
Was interessiert Euch am meisten?

Immer her mit Eurer Meinung! Wir sind gespannt!

Wie immer könnt Ihr die Kommentarfunktion, Email, Facebook und Twitter für die Kommunikation nutzen.


PS: Eine Neuerung ist übrigens bereits online. In der Menüleiste rechts gibt es jetzt mehrere „Share“-Buttons. Mit diesen könnt Ihr Beiträge hier aus dem Blog ganz einfach und bequem in die sozialen Netzwerke oder Feedreader Eurer Wahl verbreiten :)

Lebenszeichen aus dem Winterschlaf: A postcard from Lapland
„A postcard from Lapland“



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Sonntagslinks 2010-12-19 und: Einblick

Vier Kerzen brennen auf dem Tisch und der Jahresendspurt ist in vollem Gange. Um wenigstens etwas Ruhe in den Sonntag zu bringen, hier wieder eine Ausgabe der Sonntagslinks mit einer bunten fotografischen Mischung.

- Weihnachtsgeschenke

Leidiges Thema. Und den Konsumrausch hatte ich ja vor einigen Wochen hier schon angeprangert. Die sehr gemischten Reaktionen waren interessant. Ich muss das wegen eines sehr guten Beitrages von Thom Hogan nochmals aufgreifen. 

Viele Leser hier werden selbst auf der Suche nach einem fotografischen Weihnachtsgeschenk sein. Und was gibt es nicht an Versprechungen in der Werbung. Und all die schönen neuen techischen Gimmicks. Also mindestens eine neue Kamera muss es zu Weihnachten schon sein, oder? Ist das wirklich so?

Am 14.12. schrieb Thom einen brillianten und unbedingt lesenswerten Artikel unter der Überschrift “Resisting the Urge” (leider lassen sich bei Thom die einzelnen Einträge nicht direkt verlinken).

Ein paar Kernsätze im Auszug:

“New is not necessarily better.” “I spend a lot of time and energy telling people not  to buy something. Bottom line here: new does nothing for you unless you know what you're currently lacking and the new thing fixes that.”

Unbedingt den ganzen Artikel lesen!


- Etwas Know-How gefällig?

Was tun bei Schneefall am Sonntag? Marc Silber hat auf siberstudios.tv in den vergangenen Wochen etliche neue Lehrvideos veröffentlicht, die eine ungeahnte fotografische Breite abdecken.

Im gut gewählten 10-Minuten Format interviewt und befragt er fotografische Grössen, die so manchen hervorragenden Tipp aus dem Nähkästchen ausplaudern. Erstaunlicherweise gibt es dabei auch einige Ratschläge, die sich quer durch alle Genres ziehen. Meine persönlichen Favoriten unter den neuen Folgen sind übrigens Huntington Witherill  und Andy Katz.


- Noch etwas mehr Know-How gefällig? Zugleich: Ideales Weihnachtsgeschenk für Fotografen!

Am Donnerstag habe ich hier das neue Ebook aus der Serie Craft & Vision mit dem Titel  “Light & Land” von Michael Frye vorgestellt. Geballtes und anschauliches Know-How in Sachen Landschaftsfotografie. Mit 5 sehr ausführlichen Fallbeispielen in Form von Schilderungen des Nachbearbeitungsprozesses von 5 Aufnahmen. Und äusserst güntig ist das Ebook noch dazu. Meiner Meinung nach ein wertvolles und zugleich günstiges Weihnachtsgeschenk für alle Fotobegeisterten. Und eines, das den Beschenkten auch tatsächlich fotografisch weiter bringt. 

Und hier geht es zu Craft & Vison. Dort ist die Neuerscheinung exklusiv erhältlich.


- Grenze und Reichweite der Panoramafreiheit jetzt vom BGH geklärt

Eine Gerichtsentscheidung des obersten deutschen Zivilgerichtes, die für alle Berufsfotografen in Deutschland von grosser Wichtigkeit ist:

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat endlich Reichweite und Grenzen der Panoramafreiheit geklärt. Es ging dabei um die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Diese hatte für gewerbliche Fotoaufnahmen auf ihrem Gelände ein Entgelt verlangt. Zur Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes bitte hier lang.

Die Kernaussage des BGH lautet: “Der Eigentümer kann die Herstellung und Verwertung von Fotos nicht untersagen, wenn sie von außerhalb seines Grundstücks aufgenommen worden sind. Er kann sie hingegen untersagen, wenn sie von seinem Grundstück aus aufgenommen worden sind. Das ist eine Folge des Eigentumsrechts. Der Eigentümer kann bestimmen, ob und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen jemand sein Grundstück betritt. Ihm steht das ausschließliche Recht zur Anfertigung und Verwertung von Fotografien zu, die von seinem Grundstück aus aufgenommen worden sind. “

Immerhin hat der BGH in diesem Zusammenhang auch eine positive Feststellung für Fotoagenturen getroffen und eine Vorab-Prüfungspflicht für den Regelfall verworfen: “Der Betreiber eines virtuellen Marktplatzes muss die dort angebotenen Fotos nur überprüfen, wenn er eine Verletzung von Immaterialgüterrechten und Eigentumsrechten oder andere Rechtsverletzungen erkennen kann. Daran fehlt es hier, weil den Bildern von Gebäuden und Gartenanlagen der Klägerin nicht anzusehen ist, ob sie ohne Genehmigung aufgenommen wurden oder nicht. “


Allen Leserinnen und Lesern einen besinnlichen 4. Advent
und einen guten Start in die Vorweihnachtswoche!


Einblick
„Einblick“ - You can license this picture


Behind the scenes: Wie kam es zu diesem “Einblick”. Windchill-Faktor. Minus 20 Grad und pfeifender Wind. Ich verliebe mich. In ein Motiv. Eine dieser wundervollen halb-verfallenen Hütten draussen im Wald. Vom Waldweg gut 400 Meter entfernt. Durch den Tiefschnee. Soll ich jetzt wirklich die Fäustlinge und dann auch noch die Fleece-Handschuhe darunter ausziehen, um die Kompaktkamera herausfriemeln und bedienen zu können? 3-5 Minuten würde es dauern, die Szene auf den Sensor zu bannen. Könnte eine kleine Erfrierung bedeuten. Ich habe es getan.


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Stockholm impressions december 2010 (Street photography)

Zurück von zwei langen und sehr angefüllten Tagen in Stockholm mit einer Menge wunderbarer Menschen und der grossen Ehre, Mikael Andersson in kleiner und erlesener Runde erleben zu dürfen (dazu mehr in einem späteren Blogeintrag).

Stockholm ist im Advents-Rush; überall blinken Lichter um die übervollen Schaufenster und in den Strassen. Toruristenmassen schieben sich durch die Gamla-Stan. Mich zog es - neben der professionellen Arbeit - an stille und einsame Plätze, um das frühwinterliche Flair einzufangen. Einige Aufnahmen gibt es in der Galerie (s.u.).

Stockholm leidet derzeit übrigens sehr unter den frühen Schneemassen. Noch nie habe ich im Dezember bereits so viele Dächer gesehen, von denen der Schnee geräumt werden muss. Eine sportliche Angelegenheit, sind die Häuser doch recht hoch und die Gassen und Strassen recht eng (was mitunter grössere Beeinträchtigungen des Fussgänger- und Strassenverkehrs zur Folge hat).

-> Hier gehts zur Galerie „Stockholm impressions december 2010 (Street photography)“

-> Klick här så kommer du till bildspelet „Stockholm impressions december 2010 (Street photography)“

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Stockholm impressions december 2010 (Street photography)
„Schnee-FALL“ - You can license this picture

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Eistauchen / Ice diving / Is dykning

Eistauchen / Ice diving / Is dykning


Tauchen Sie ein in wunderbare Welten im, unter und mit dem Eis:

-> Hier gehts zur Galerie „Eistauchen in Lappland“

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PS: Wenn Sie Tauchprofi sind und an Tauchgängen im Eis Interesse haben, dann ist das winterliche Lappland für Sie ein Paradies!

Eistauchen / Ice diving / Is dykning

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Auf Spaziergang / På promenad

Auf Spaziergang / På en promenad
„Auf Spaziergang / På promenad“ - You can license this picture


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A touch of eternity - Follow the endless trails

Endless trails in Lapland
„Touch of eternity - Endless trail“ - You can license this picture


Behind the scenes: Almost endless trails are waiting for you, giving you some touch of outdoor-eternity: The snowmobile season has started in Lapland!
Die Schneemobil Saison in Lappland hat begonnen!
Snöskoter säsongen i Lapland har börjat!


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Gefriergetrocknet: Sommer und Winter in Lappland: 40 Grad Temperaturunterschied

Wegen einiger Nachfragen heute wieder ein Beitrag aus der Serie “Gefriergetrocknet” :) zur aktuellen Wetterlage am Polarkreis in Lappland. Unterlegt mit einem Sommer- und Wintervergleichsbild. Nicht exakt an derselben Stelle aufgenommen, aber in grosser Nähe zueinander. Aber zuerst zum Wetter:

Das SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut, kurz: Der schwedische Wetterdienst) vermeldet eine ungewöhnliche und unübliche Störung der Nordatlantischen Oszillation (kurz: “NAO-”), die seit Dezember 2009 besteht. Diese hat zur Folge, dass die von Norden kommenden arktischen Kaltwinde uns sehr kalte und schneereiche Winter bescheren. Das bildet sich deutlich im derzeitigen Wetter in Lappland ab. Es scheint, als sei der Winter 6 Wochen zu früh und die Temperaturen liegen in unserer Region derzeit häufig unter minus 20 Grad. Erhöhte Anforderungen an Mensch und Technik in jeglicher Hinsicht. Ich werde in den nächsten Tagen deswegen hier auch die aktualisierten Fototipps für das Fotografieren in der arktischen Kälte publizieren.

plus 20 degrees C in Lapland
„plus 20 degrees C“ - You can license this picture


minus 20 degrees C in Lapland
„minus 20 degrees C“ - You can license this picture



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Good morning Lapland

Good morning Lapland
„Good morning Lapland (minus 18 degrees C)“ - You can license this picture


Behind the scenes: A very nice sunset on the way to a meeting with a client featuring minus 18 degrees C.

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Sonntagslinks 2010-11-21 und "Icy Flow"

Schon wieder Sonntag. Wie die Zeit vergeht. Ans Werk:


-> Weihnachtskarten: Letzter Aufruf


Nur teilweise spezifisch fotografisch, aber trotzdem nicht vergessen: Die Uhr tickt. Sie tickt schnell. Höchste Zeit für die Vorbereitung der Weihnachtskarten!


-> Rosh Sillars New Media Photographer ist immer wieder einen Besuch wert. Insbesondere auch seine regelmässigen Podcasts.


-> Auf dem Weg zum eigenen Stil: Michael Trout hat gerade einige sehr interessante und bedenkenswerte Gedanken zur fotografischen Entwicklung geschrieben.

Zitat: “Wer in der Historie der Fotografie stöbert, wird selten die fotografische Entwicklung von Spitzenfotografen an Bildreihen verschiedener Epochen ablesen können. Bekannt sind zumeist nur jene Bilder, die als groß und einzigartig erachtet werden. Der lange Weg davor bleibt oft verborgen.“


-> Wer gerne mal sein Lichtzubehör u.a. selber bastelt, wird bei DIYPhotography fündig. Vielleicht eine gute Idee für lange Feiertage um den Jahreswechsel herum?


-> Wer gerne seinen Horizont erweitert und geistig rege bleiben möchte, für den ist Change this Pflichtlektüre!


-> Einige schöne Tutorials zu verschiedenen Themen rund um die Fotografie gibt es bei Chuck Gardener. Die sind zwar schon etwas älter, aber nach wie vor eine Schatzgrube.


-> Zum Wetter in Lappland statt vieler Worte ein selbsterklärendes Bild vom gestrigen Tage:

Icy Flow
„Icy Flow“ - You can license this picture


Wünsche allen Leserinnen und Lesern
einen wunderschönen Sonntag
aus dem eisigen Lappland!



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"En passant" in Stockholm

En passant in Stockholm
„En passant“ - You can license this picture

Behind the scenes: „En passant“ - Im Vorbeigehen in Stockholm gesichtet.

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Back from Stockholm and: "Game over" :)

Game over
„Game over“ - You can license this picture

Behind the scenes: Wieder zurück nach einigen angefüllten Tagen in Stockholm. Immer wieder erstaunlich, wie gross die Abstände in Schweden sind und welche Unterschiede sich daraus ergeben: In Stockholm waren es tagsüber Plusgrade und Sonnenschein. Wunderbares Herbstwetter. Das sehr schöne Hotel hatte auch einen kleinen Golfplatz. Der war allerdings schon eingefroren. „Game over“ für diese Saison. Bei der Heimreise dann kurz vor dem Landeanflug auf Arvidsjaur ein kleiner Schock, denn die Ansage lautete auf „minus 20 Grad“ in Lappland :)

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Early winter shapes IV - Coastline

Early winter shapes IV - Coastline
„Coastline“ - You can license this picture

Behind the scenes: Another one from the series „early winter shapes“.

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The last summer glow in Lapland

The last summer glow in Lapland
„The last summer glow“ - You can license this picture


Behind the scenes: Und noch ein Farbfoto :) Einer der wunderbar gefärbten Steine Lapplands, auf einer Bank am Strand. Irgendein Tourist hat ihn wahrscheinlich dort abgelegt. In der leuchtenden Abendsonne schien er zu glühen. Ein Bild, das innerlich wärmt. Ein Bild noch aus der Zeit vor dem Schnee. Vor einigen Wochen entstanden.

Klima- und Wetterupdate: Mittlerweile hat der Winter Lappland relativ fest im Griff und an die Stelle, an der die Aufnahme entstanden ist, gelangt man nur noch durch eine anstrengende Schneewanderung. Die Temperaturen liegen nun durchweg im guten Minusbereich. Der Schnee ist noch recht verhalten, nichtsdestotrotz - oder gerade deswegen :) - sind die Strassen im Moment übrigens durchweg spiegelblank. 

Übrigens: Jetzt beginnt die ideale Zeit für den fotografischen Winterurlaub in Lappland. Bei Interesse einfach mailen!



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Early winter shapes III - Pyramids reloaded

Early winter shapes III - Pyramids reloaded
- You can license this picture -

Behind the scenes: Number 3 out of a series. As a reader of this blog you might already have seen that place.

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Early winter shapes II - The sign on the lake

Early winter shapes II - The sign on the lake
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Behind the scenes: Number 2 out of a series.

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Early winter shapes I

Early winter shapes in Lapland
- You can license this picture -

Behind the scenes: Unausweichlich. Nicht mehr zu leugnen. Winter. Der Schnee schafft traumhafte Strukturen. Nummer 1 aus einer Serie.

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Frozen coastline

Frozen coastline

Behind the scenes: The shapes of the nature can only be called fascinating and amazing. This is one of yesterdays shots: The „frozen coastline“ of a lake at minus 5 degrees C in black & white.

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Der Winter ist in Lappland angekommen

Der Winter ist in Lappland angekommen: Ein Schneesturm hat uns über Nacht 15cm Neuschnee beschwert und es sieht so aus, als würde der auch liegen bleiben.

Der Winter ist in Lappland angekommen
- Gestern war alles noch so schön bunt im Wald... -

PS: Nicht wundern - Mit dem Winterbeginn geht die Blogfrequenz hier etwas nach unten, weil es schneebedingt deutlich mehr Arbeit hier gibt.



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Apocalypse now? Burning Sky!

Ein irreal-apokalyptisch wirkender Sonnenuntergang. Die letzten Wolken am Himmel scheinen zu verbrennen. Der Herbst in Lappland ist die Zeit der atemberaubenden Sonnenuntergänge. Manchmal ist der ganze Himmel in einen "Glow" getaucht. Am Samstag war es aber heftiger. Der Himmel stand wie in Flammen und schien zu brennen. Eine kraftvolle und sehr emotionsgeladenen Szene, die eine apokalyptische Anmutung hatte. 

An unreal and apocalyptic sunset. Seemed as if the last clouds on the Sky were burning. The autumn in Lapland is filled with fantastic sunsets. Sometimes the whole sky seems to glow. Last saturday it has been a bit different. It looked like thw whole sky was burning. A scene filled with emotions creating almost apocalyptical emotions.

Apocalypse now? Burning Sky!



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Two times the sun - Parhelion

„Aber Halo“ (Halo abgeleitet von Haloerscheinung): Heute morgen auf der Fahrt eine bildschöne Nebensonne.

Wikipedia belehrt uns: Nebensonnen gehören zu den Haloerscheinungen. Sie sind in einem Abstand von etwa 22° links oder rechts, manchmal auch beidseitig, neben der Sonne zu sehen. Der Beobachter hat dabei den Eindruck, es befinde sich neben der Sonne eine zweite, schwächere. Im Englischen werden sie als sun dogs (Sonnenhunde) bezeichnet. Dies spiegelt den Umstand wider, dass Nebensonnen sich immer an der Seite der Sonne und auf gleicher Höhe mit ihr befinden. Eine ähnliche Lichterscheinung kann man auch beim Mond beobachten. Den Nebenmond sieht man allerdings aufgrund der geringeren Lichtstärke seltener, meist nur bei Vollmond. Hervorgerufen werden Nebensonnen wie alle Haloerscheinungen durch Brechung und Spiegelung von Licht an hexagonalen Eiskristallen. Für Nebensonnen sind dabei dünne Eisplättchen verantwortlich, die sich in ruhiger Luft horizontal ausrichten. Sie stellen für das Sonnenlicht ein natürliches Prisma dar. Das weiße Sonnenlicht tritt an einer Seite dieser Eisprismen ein und an der übernächsten Seite wieder aus. Beim Ein- und Austritt wird das Licht in einem Winkel gebrochen, der von der Wellenlänge abhängt. Dadurch wird das Sonnenlicht in seine spektralen Anteile zerlegt, und die Nebensonne erscheint farbig.

Aha. Schön anzusehen in jedem Fall.

Nebensonne Parhelion in Lappland

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Eruption

Eruption



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Update - Wie Pilze aus dem Boden...

Ein Update aus Lappland zum Wochenanfang (und zum nahen Winteranfang):

- Lappland: Mit den Pilzen ist es wie mit dem Winter. Plötzlich schiessen sie aus dem Boden. Ganz wie der Winter. Plötzlich ist er dann da. Die nächtlichen Temperaturen sind schon winterlich. Minus 8 Grad hatten wir gegen 2 Uhr zu verzeichnen. Am Tage wärmt die Sonne uns aber noch auf 6-8 Grad im Plusbereich. Trotzdem eine der schönsten Jahreszeiten im Moment. Unbeschreibliche Farbenpracht.

- Fotografie international: Die Photokina hat ihre Pforten nun wieder geschlossen und wir dürfen auf die Rückkehr zum Wesentlichen in der Fotografie hoffen. Nachdem wir nun wieder einige Tage lang lernen durften, welche technischen Errungenschaften zu begehren sind (Ironie!), können wir uns jetzt hoffentlich wieder dem Fotografieren zuwenden. Nebenbei und ganz ehrlich: Ich bin so froh, dass Köln so weit entfernt liegt und ich die Zeit statt mit einem Messebesuch mit einigen Foto-Sessions füllen konnte :)

- ContrastMaster: Ich hatte vor einigen Tagen schon erwähnt, dass sich ContrastMaster (ein Photoshop-PlugIn, das sich spezifisch mit Kontrast beschäftigt) derzeit im Test befindet. Der Test wird noch ein paar Tage dauern. ContrastMaster ist unglaublich mächtig, benötigt aber eine vertiefte Einarbeitung. Das vielversprechende PlugIn ist nicht überkompliziert, aber anspruchsvoll. Wir testen weiter.

- Input für Fotografen: Übers Wochenende bin ich über diesen Link bei Photobiz gestolpert. In dem Artikel findet sich eine lange Liste mit 59 Links zu Seiten, die für angehende Berufsfotografen hilfreich sein können. Sind einige sehr gute Sachen dabei. Reinschauen lohnt sich also.

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- Schön anzusehen, aber nicht zum Verzehr empfohlen :) -


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Simply beautiful - Autumn colors

Simply beautiful - Autumn colors

Behind the scenes: Autumn in Lapland: Whom couldn’t like those beautiful colors?


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Autumn Impressions from Lapland 2010 / Herbstimpressionen aus Lappland 2010

Autumn Impressions from Lapland 2010 / Herbstimpressionen aus Lappland 2010


Its been a while since we posted the last gallery. We simply had too much work under the summer season. But now as the autumn has arrived we thought it’s time for an autumn gallery. The weather and the light have been simply wonderful. We invite you to take a closer look at one of the most beautiful seasons in Lapland.

-> Hier gehts zur Galerie „Herbstimpressionen aus Lappland 2010“

-> To the gallery: „Autumn Impressions from Lapland 2010“


Es ist eine Weile her seit wie die letzte Galerie gepostet haben. Wir hatten den Sommer über einfach zu viel zu tun. Aber jetzt, da der Herbst angekommen ist dachten wir, es ist an der Zeit für eine Herbstgalerie. Das Wetter und das Licht waren einfach wundervoll. Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch eine der wunderbarsten Jahreszeiten in Lappland.


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Herbstfarben / Fall colors

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Behind the scenes: Autumn. I really love the colors. Simply amazing.

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Herbststimmung / Autumn feel

Herbststimmung / Autumn feel

Behind the scenes: Herbst. Er ist da. Ein Bild von der Fahrt nach Luleå vergangene Woche. Traumhafte Szene. Leider etwas abseits der Strasse. Hat mich ein paar klitschnasse Schuhe und Socken gekostet, da das Motiv sich in einem Moor versteckt hat. Die spannende Aufgabe bestand anschliessend darin, Schuhe und Socken auf der Lüftung im Auto binnen einer Stunde wieder trocken zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für ein gutes Motiv.

Übrigens: Auch das Blog hat auf „hernstlich“ umgestellt. Falls Sie es (noch) nicht sehen, einfach einmal den „Reload“-Button drücken. Voilà.

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Der Letzte macht das Licht aus / Last one turns out the lights - Klubbvikens Havsbad Luleå Skärgård

Der Letzte macht das Licht aus / Last one turns out the lights

Behind the scenes: Shot this one as well on a stop at Klubbvikens Havsbad on the very lovely tour with the MS Kungsholm through the Luleå Skärgård last week.

The tourist season there is over now and everything is being prepared for the winter. Even these nice and romantic lamps.

If you ever should happen to be in Luleå under the summertime be sure to visit the Skärgård and take a tour with the MS Kungsholm.

You can find a lot more information about this attractive area on the homepage of the Luleå municipality (on the site is even a translation tool available if your Swedish shouldn’t be so good).

And please don’t take the title of this blogentry too literally since the lights will be lighted again next year. See you there next year!

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Sunset over Klubbvikens Havsbad (Luleå Skärgård)

Sunset over Klubbviken Havsbad (Luleå Skärgård)

Behind the scenes: Shot on a stop at Klubbvikens Havsbad on a very lovely tour with the MS Kungsholm through the Luleå Skärgård last week.

Aufgenommen auf der Rast auf Klubbvikens Havsbad bei einer sehr schönen Tour mit der MS Kungsholm durch den Luleå Skärgård diese Woche.

Have a nice weekend everybody! Relax!


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Herbst im Anflug / Hösten på vägen

Herbst im Anflug / Hösten på vägen

Behind the scenes: Heute etwas Jahreszeiten-Blues. Das Foto ist natürlich kein Herbstbild, sondern eine Aufnahme von 2. Juni. Und heute, am 23. August, d.h. 10 Wochen später ist es bereits wieder richtig herbstlich.

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Beach party barbecue II

Beach party in Lapland II

Behind the scenes: This is part II of our little barbecue on the beach.

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Beach party barbecue I

Beach party in Lapland

Behind the scenes: Some readers asked about the weather in Lapland in august. So here is a short story about that. Yesterday we decided spontaneously after a long day filled with a lot of work work to take a drive to one of the lonely lakes nearby to have a little barbecue on the beach. And between 6 o’clock and 9 o’clock it has been sunny and quite warm (even though the temperatures aroung midnight have been around 0 (zero) degrees C). Have a look at the pic and convince yourself.

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Sommer in Lappland XXIII - Stumbling block

Stumbling block in Lapland

Behind the scenes: Had a really nice route along the waterside and literally stumbled upon the theme. Anyway i was lucky not to fall into the water :) so i had the chance to scan and shoot the scene.

Btw: Many readers ask about the actual weather around the polar circle, so i just want to remind of our Lapland weather webcam.

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Sommer in Lappland XXII - Alpen-Feeling :)

Alpen Feeling in Lappland

Behind the scenes: Als treuer Leser von Rüdi Neumanns Blog aus Garmisch hat mich diese Aussicht in ein richtiges „(Vor-)Alpen-Feeling“ versetzt. Also liebe Urlauber und Touristen: Es müssen nicht immer die Alpen sein. Lappland ist auch ein wunderbares Reiseziel :)

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Sommer in Lappland XX - Approaching Storm

Lappland - Approaching Storm
(B/W-Conversion: B/W-Styler)

Behind the scenes: Der Sturm beginnt. Wolken im Tiefflug. Gespenstische Szenerie. Auch ein Teil des Sommers.

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Sommer in Lappland XII - Angel in the sky

Angel in the sky

Behind the scenes: Das Sprichwort sagt „Auf Regen folgt Sonnenschein“. Und manchmal, wenn Du ganz genau hinsiehst, dann kannst Du auch einen lachenden und strahlenden Engel am Himmel sehen, der Dir durch die Wolken zulächelt.

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Sommer in Lappland III

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Sommer in Lappland II

Sommer und Urlaub in Lappland

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Sommer in Lappland

Sommer in Lappland ist einfach herrlich!

(Hier ist die nächste Zivilisation übrigens gute 15 Km entfernt :)

Sommer in Lappland

Sommer in Lappland


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Die Woche in Lappland und das Wetter

Die vergangene Woche war relativ ruhig in Lappland, dafür aber mit umso mehr Arbeit angefüllt. Üblicherweise gibt es in den Wochen vor Midsommar immer jede Menge Termine und Dinge zu erledigen. Nach Midsommar wird es erfahrungsgemäss deutlich ruhiger, da dann die Sommerurlaubszeit in Schweden voll in die Gänge kommt.

Einen beklagenswerten Punkt gibt es aber: Das Wetter. Von richtigem Sommer ist noch keine Spur zu erkennen. Es ist kühl, viel zu kühl für die Jahreszeit (im Durchschnitt so um die 10-12 Grad tagsüber), und verregnet. Zwar verspricht der Wetterbericht „über 20 Grad“ für die nächste Woche. Langsam kommen aber Zweifel auf, denn das geht nun schon seit 4 Wochen so :(

Klimawandel in Lappland?

Auch wenn dieses Bild vor einigen Tagen entstanden ist, trügt der Schein. Denn das ist keine ausgetrocknete Wüste.

Die Realität sieht zur Zeit eher so aus:

Fors Lappland

Trotzdem allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Woche!



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Sommer und Winter / Sommar och vinter

Dieselbe Stelle zu zwei unterschiedlichen Jahreszeiten: Vergleichsbilder finde ich immer sehr schön und lehrreich.

Hier zwei Ansichten einer Stelle, einmal aus dem zeitigen Frühjahr und einmal aus der letzten Woche. Nummer 1 bei einigen Minusgraden und noch einigem Schnee; Nummer 2 bei einigen Plusgraden und Sonnenschein.

Der Standpunkt war nicht 100% derselbe, weil mir letzte Woche eineinhalb Meter Schnee als Untergrund gefehlt haben, um an genau dieselbe Stelle zu gelangen :)

Erstaunlich, wie sich die Natur in einigen Wochen verändern kann, oder?

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En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

Frühsommerwetter von der besten Sorte. Wechselndes Licht zwischen praller Sonne und tiefem Schatten. Eine gute Priese Wind. Wie geschaffen für eine Wanderung durch den farbenfrohen Wald Lapplands. Fotografische Eindrücke in der Galerie:

-> Hier gehts zur Galerie “Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald”

-> Klick här så kommer du till bildspelet “En försommarpromenad ute i skogen”


En försommarpromenad ute i skogen / Ein Frühsommerspaziergang draussen im Wald

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Sky and weather are rocking

Sky and weather are rocking

Der Sommer ist endlich auf dem Weg.

Endlich.

Durchatmen.

Staunen.

Strand

(ja, das gibt es auch in Lappland)

Tipp: Urlaubsparadies :)


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Über das Wetter... / Om vädret...

Ein kleines Update zu Hochwasser / Überflutung und den Wasserständen:

Die Wasserstände in Lappland normalisieren sich wieder. Abgesehen von den grösseren Flüssen - z. B. am Vindelälven - sind zwar noch nicht ganz die Normalstände erreicht, aber die Lage hat sich deutlich entspannt.

Das Wetter ist übrigens deutlich zu kalt für die Jahreszeit. Gestern zeigte das Thermometer gegen Mitternacht nur 1 Grad. Und das 3 Wochen vor Midsommar. Ein Gutes hat das aber: Eigentlich müssten bereits Heerscharen von Stechmücken unterwegs sein. Die verharren aber dankenswerterweise anscheinend noch immer in kältebedingter Schockstarre :)

Hochwasser und Überschwemmung in Lappland

PS: Aufmerksame Leser werden die Veränderungen bemerkt haben. Frau Lapplandblog hat ein neues Panoramabild für den Header der Seite beigesteuert. Im gleichen Zuge habe ich auch die Seitenbreite um 100 Pixel auf 800 angehoben. Damit soll künftig auch grösseren und breiteren Bildern Raum gegeben werden :)

Meinungen aus der Leserschaft zu den Veränderungen?

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Heavy weather - clearing storm and floodwaters

lappland clearing storm and floodwaters
- clearing storm and floodwaters -

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Sommerpause / Sommarpaus

Dags för skotrarna att gå i ide :)

Zeit für die Schneemobile in den „Winterschlaf“ zu gehen :)


skoter går i ide
- Malå industriområde -

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Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

In unserem Garten gibt es einen Krokus, der ein „sicherer“ Frühlingsbote ist. Am Montag entfaltete er nun erstmals seine Blüte. Damit ist es klar: Der Winter ist jetzt wirklich vorüber :)

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen
- this shot by petra fuelbert -

Und trotzte sogar dem Platzregen der letzten Tage; hielt sich dabei aber „verschlossen“.

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

(Krokus Nummer 2 hat dem „Starkregen“ allerdings leider nicht stand gehalten.)

Krokus - Att prata vårtecken och starkregn / Über Frühlingsboten und Platzregen

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Nasse Füsse, und: Parkbank mit Aussicht / Vårflod del 2

Das Telefon schrillt. Eine aufgeregte Stimme am anderen Ende der Leitung: “Wo bist Du?” und “Du hast doch Deine Ausrüstung dabei? Hast Du Zeit?” (alles auf Schwedisch natürlich).

Ich liebe Telefonate, die mit diesen Sätzen beginnen. Ganz besonders, wenn sie aus einer der Redaktionen kommen, mit denen ich häufig zusammen arbeite.

Worum ging es? Die gestern bereits erwähnte Frühjahrsflut (Vårflod) hat sich an vielen Stellen zu neuen Höhen aufgeschwungen. An zwei Stellen wurden schwimmende Ferienhäuser gesichtet und auf dem Malåträsk (der grosse See, an dem Malå gelegen ist) schwamm ein Wohnwagen. Dazu noch einige weitere spezielle Stellen, an denen die Lage richtig prekär ist.

Natürlich hatte ich eine gefüllte Kameratasche im Auto. Allerdings keine Gummistiefel oder Anglerhosen, und auch sonst nicht unbedingt die richtigen Klamotten für diesen Auftrag. Aber egal, so ist das Leben.

Also auf ins Auto und die gewünschten Punkte angefahren. Bereits bei Stelle eins durfte ich beinahe knietief im Wasser waten, um eine richtig gute Einstellung zu bekommen. Und so ging es dann - partiell triefnass - weiter. Anyway, der Kunde ist sehr zufrieden mit seinen Aufnahmen. Das ist die Hauptsache und was will man mehr? I love it.

Zwischendrin habe ich dann noch etwas fürs Blog geknipst, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen: Parkbank mit Aussicht.

Der Haken: Dort wo die Parkbank links ist, ist eigentlich der weitläufige Seepark in Malå. Nun bedeckt von Wassermassen, in denen sich nicht nur ein Wohnwagen, sondern auch sonst aller möglicher Unrat herumtreibt. Bin gespannt wie es aussieht, sobald wir wieder normalen Wasserstand haben.

Das Motiv hat mich fasziniert. Auf dieser Parkbank in aller Ruhe und Stille einfach nur (im Wasser) aufs Wasser blicken. Das wäre was, oder? Aber bitte nur mit Fotoausrüstung :)

Nasse Füsse, und: Parkbank mit Aussicht in Malå

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Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland

Eines der Phänomene in Lappland ist die sog. “Vårflod” (Frühjahrsüberschwemmung). Was hat es damit auf sich?

Da die Temperaturen irgendwann im April/Mail plötzlich ziemlich sprunghaft ansteigen, gibt es eine schnelle Schneeschmelze. Besonders nach schneereichen Wintern - so wie dieses Jahr - kommt jede Menge Wasser zusammen.

Wenn dann schliesslich auch noch Regen dazukommt - wie ebenfalls in diesem Jahr - erreichen die Wasserstände schnell bedrohliche Höhen. Kurz gesagt: Wasser einfach überall.

Von verschiedenen Seiten habe ich z. B. gestern erzählt bekommen, dass an Seen und Stränden belegene Sommarstugas nun geflutet sind (was an den besagten Stellen seit etlichen Jahren nicht mehr vorgekommen sein soll).

Auf der gestrigen Fahrt nach Umeå habe ich etliche Stellen gesehen, an denen Wege bereits gefährlich unterspült waren. Viele “Schleichwege” und Abkürzungen waren auch bereits gesperrt. Das schwedische Wetterinstitut (SMHI) hatte deswegen gestern eine akute Warnung (Warnstufe 1) heraus gegeben. Die Presse hat ausführlich berichtet.

„Glück im Unglück“ sind die reizvollen Fotomotive, die durch die temporären Wasserflächen entstehen.

Vårflod / Frühjahrsüberschwemmung in Lappland


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Tauwetter in Lappland 2010 / Töväder i Lapland 2010

Bei minus 30 Grad pflegen Schweden in Lappland zu sagen „immerhin keine Mücken“. Dahinter verbergen sich tiefe Weisheit und Einsicht. Beim heutigen - bereits obligatorischen - Tauwetter-Fotowalk schwirrten uns nämlich bereits einige Mückenschwärme um die Ohren. Und das obwohl immer noch einiger Schnee liegt und noch grosse Eisschollen auf den Flüssen und Seen treiben.

Aber der Reihe nach: Seit etwa einer Woche sind die Temperaturen hier in der Nähe des Polarkreises wieder (weitestgehend) „dauernd über Null“. Am gestrigen Freitag kamen sintflutartige Regenfälle hinzu. Und heute kletterte das Thermometer auf satte 20 Grad plus. Trotzdem taut dieses Jahr alles nur sehr langsam und irgendwie „beschwerlich“ weg.

Eine Bekannte hat uns vorhin berichtet, dass ihre an einem See belegene Stuga (= Sommerhaus, Ferienhaus) akut vom Hochwasser bedroht ist. Die späte Schmelze verbunden mit starken Regenfällen hat zu gefährlich hohen Wasserständen geführt. Und für den Wochenanfang sind erneut starke Regenfälle bei Tagestemperaturen zwischen 15 und 20 Grad gemeldet. Wir fühlen uns irgendwie gerade wie in den Tropen.

Die Kehrseite dürfte also auch eine extreme Mückenplage dieses Jahr beinhalten. Sollten Sie uns den Sommer über besuchen wollen, heisst das Zauberwort wiederum „Mygga“ :)

Uns haben die Mücken heute jedenfalls nicht davon abgehalten, den mittlerweile obligatorischen Tauwetter-Fotowalk zu begehen. Hier einige der Ergebnisse:

-> Hier gehts zur Galerie “Tauwetter 2010”

-> Klick här så kommer du till bildspelet “töväder 2010”


Tauwetter in Lappland 2010 / Töväder i Lapland 2010

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Strandpromenad på snön / Strandspaziergang im Schnee

Strandpromenad på snön / Strandspaziergang im Schnee

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1. Mai - Tristesse: Wenn die Wälder weinen...

Kräftiger Schneefall über Nacht, der sich im Laufe des Spaziergangs in ordentlichen Regen verwandelt hat. Alles bei um die null Grad. Eine echte Tristesse. Andererseits: Traumhaft diffuses Licht und eine verzaubernde atmosphärische Langsamheit.

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Wasser marsch...

In den Dachkandeln, Regenrinnen und Regenrohren...

Wasser marsch...

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Der aktuelle Auftaustand und 10 Kranichpärchen

Nach den „Auftaufotos“ der letzten Tage hatten einige Leser per Mail gefragt, wie es denn derzeit in Lappland mit dem Schnee in der Fläche aussieht. Gewünscht - geknipst :)

Eine der Stellen, die ich besonders mag, hat auf der heutigen Heimfahrt nach einem langen und stressigen Arbeitstag (es war zwar theoretisch +5 Grad, hat aber sturmartig gewindet, was das Fotografieren heute nicht unbedingt erleichtert hat, weil uns beim Shooting draussen buchstäblich ständig alles „um die Ohren geflogen ist“; aber das ist eine andere Geschichte) zur Dokumentation eingeladen.

Zurück zur Schneehöhe: Der Auftaugrad lässt sich hier ganz gut erkennen. Besonders schön waren übrigens so ca. 10 Kranichpärchen, die an dieser Stelle angelandet waren. Leider nur als Pünktchen auf dem Foto.


Es taut auf in Lappland

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Vintern försvinner / Der Winter weicht

Vintern försvinner / Der Winter weicht

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Vår / Frühling

Vår / Frühling

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Ein Spaziergang im Frühlingswald / En promenad ute i vårskogen

An diesem Osterwochenende zeigt sich der Vårvinter in Lappland von seiner besten Seite: Schnee und Eis einerseits, Sonne und angenehme Temperaturen um den Nullpunkt andererseits.

Ich habe das wunderbare Wetter heute für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt und u.a. eine Viertelstunde lang ein kreisendes Adlerpärchen beobachtet. Durchatmen für die Seele!

Die majestätisch in grosser Höhe kreisenden Adler liessen sich leider nicht fotografieren. Dafür habe ich aber einige Motive aus Bodennähe mitgebracht. Enjoy!

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Längtan efter Vårvintern / Sehnsucht nach dem Frühling

Längtan efter Vårvintern / Sehnsucht nach dem Frühling

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Out here in snow-covered-country :)

Out here in snow-covered-country

Mit diesem Bild grüsse ich aus den noch immer mit grossen Schneemassen bedeckten Weiten Lapplands und wünsche allen Leserinnen und Lesern ein geruh- und erholsames Wochenende und einen guten Start in die Woche!

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Wanna have some more?

I just added some more pictures (todays shots) to the „Light and shadows“ gallery. Enjoy!

-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“

-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Wanna have some more?

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Light and shadows at minus 30 degrees C

So we’re in the real winter in Swedish-Lapland now, having some of the coldest days of the season actually. Last night the thermometer went down to almost minus 40 degrees C and even under the day it has been around minus 30 most of the time.

It hurts the uncovered parts of your skin and its hard to breathe if you’re staying outside longer than just a few moments. So why should one go for a walk at these temperatures?

Because of the fascinating light and the shadows. Around the 20th february you begin too feel that the days are becoming longer again and the altitude of the sun is rising every day. So its the time to get out and enjoy the wonderful light! Of course you need to have the right clothing and ought to be trained a bit to be able to withstand the climate. But if you’re prepared its one of the best times of the year!

-> To the gallery „Light and shadows at minus 30 degrees C“


Jetzt sind wir also im richtigen Winter in Schwedisch-Lappland und haben einige der kältesten Tage der Saison. Letzte Nacht ist das Thermometer auf fast minus 40 Grad gefallen und den Tag über befindet es sich die meiste Zeit um die minus 30.

Die Temperatur „sticht“ in die unbedeckten Hautpartien und das Atmen fällt schwer, wenn man länger als nur einige Augenblicke draussen ist. Warum also bei diesen Temperaturen einen längeren Walk machen?

Wegen des faszinierenden Lichts und der Schatten. Um den 20. Februar werden die Tage hier wieder länger und der Sonnenstand steigt wieder jeden Tag. Die richtige Zeit also raus zu gehen, und das wunderbare Licht zu geniessen. Natürlich bedarf es der richtigen Kleidung und etwas Training. Aber wenn Du vorbereitet bist, ist es eine der besten Zeiten des Jahres!

-> Zur Galerie „Light and shadows at minus 30 degrees C“

Light and shadows at minus 30 degrees C

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Reif für die (Sonnen-)Insel?

Was hilft bei minus 25 Grad und sehr stürmischem Wetter? So stürmisch übrigens, dass unsere Lappland-Katze eben mit einem Eispanzer auf dem Pelz wieder hier eingelaufen ist, und sich jetzt auf der Wärmeflasche eingerollt hat.

Ich habe mich für etwas Arbeit im Fotoarchiv entschieden. Sommerbilder sichten und sortieren. Ich habe da noch eine Serie mit verschiedenen Inselaufnahmen (schwarz/weiss, quadratisch), die zusammen gestellt werden sollten. Wärmt wenigstens innerlich.

Reif für die Insel?
Als es noch Sommer war - Reif für die (Sonnen-)Insel?

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Winter views reloadad (Part 3)

Heute gibt es den letzten Teil der expermimentellen „Winter views in schwarz/weiss“. In der Galerie finden sich wieder einige neue experimentelle Bilder. Sie zeigen die Schönheit des Winters in Schwedisch-Lappland.

-> Galerie: Winter views in schwarz/weiss

Übrigens sind seit gestern die Portfolios im neuen Design online. Einfach mal reinschauen und ein Feedback geben. Merci.

-> Die neue Portfolio Microsite

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Today im presenting the last part of the experimental „Winter views in black&white“. Have a look inside the gallery and you will find some new exciting experimental images showing the beauty of the winter in Swedish-Lapland.

-> Gallery: Winter views in black/white

And by the way feel free to have a look inside the redesigned Portfolios and drop me a line what you think about them. Thanks.

-> The new Portfolio Microsite

Winter views reloadad (Part 3)

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Winter views II - die Fortsetzung

Vor einigen Tagen hatte ich die aktuelle Galerie „Winter Views in black/white“ vorgestellt. Den Winter in schwarz/weiss zu sehen und zu beschreiben fasziniert mich in diesem Jahr ganz besonders. Das passt auch sehr gut, da ich den schwarz/weiss-Workflow grundlegend geändert und optimiert habe. Deswegen ist die Galerie jetzt um einige neue Bilder angewachsen.

-> Zur Galerie „Winter views schwarz/weiss“

Das ist übrigens die erste Galerie im neuen Stil, der 2010 zur Anwendung kommt. Rückmeldungen zu den Bildern und auch zum neuen Galeriestil sind willkommen.

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Winter views in black/white

Several readers have requested some pictures of the winter and the snow in black/white.

As i went through some black/white processing today i thought that would be a nice opportunity to share some more experimental black/white pictures. Along with this gallery im inventing the new gallery style for 2010.

Please feel free an encouraged to share if you like the pictures and the new gallery style.

-> Gallery: Winter views in black/white

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Winter in Lappland / Vinter i Lapland

Winter in Lappland / Vinter i Lapland

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Snow, snow, snow

Dont want to bother my dear german readers with snow since it seems to be unusually cold with a lot of snow even in Germany at the moment. Bu the rest of the world might be interested in todays wether in Swedish-Lapland.

I had to think a bit about how to visualize heavy snowfall.

Why?

Well the last 24 hours we had a snow storm „at work“ bringing us approx. 50cm of snow.

The day began with the usual try „am i able to open the door without problems?“. It worked though it took a little effort. Then i saw a big white field all over the ground. Masses of snow and quite heavy winds. What a nice morning. Intentionally i had planned to have an outdoor photoshooting in the afternoon. But the client called me - as expected - to ask if we could move the date we had fixed. So i worked a half day in the office an some good 6 hours with the snowblower outside.

Finally i decided to look for a shot to visualize a snow storm. I went into the archives and found this picture (actually shot in 2007). Enjoy and stay tuned.

Snow, snow, snow

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Morgens um halb elf in Lappland

„Schnell, greif zur Kamera“. Ein lauter Ruf der besten aller Ehefrauen schreckt mich gegen halb elf am Schreibtisch auf. Was ist wohl geschehen, frage ich mich blitzschnell und greife die Kamera auf der Kommode. „In den Garten“. Ich eile gespannt.

Was war geschehen? Bei etwas minus 15 Grad hat es ganz leicht geschneit. Ungewöhnlicherweise aber sehr grosse Flöckchen. Alles wirkt wie eingezaubert in bizarrem Gewande. „Hier sind einige eingeschneite Spinnenweben“. Eine halbe Stunde und einen kräftigen Windstoss später ist die Zauberwelt wieder davongeweht.

Morgens um halb elf in Lappland

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Lebenszeichen aus dem Winterschlaf

Wenn ich ein Bär im Winterschlaf wäre, würde ich durchschlafen :) Das Wetter ist richtig klapperkalt und 3 Stunden Schneeschaufeln (von Hand) bei minus 26 Grad waren heute richtiges Extremtraining.

Trotzdem hier kurz die Highlights der letzten Tage:

- Richtiger Winter in Lappland. Traumhafte Farben. Klappernde Kälte.

- Ganz kurz vor Weihnachten ist der erste Release-Candidate von Bibble erschienen.

Das war eine besonders schöne Weihnachtsüberraschung! Mit der Final wird demnächst gerechnet. Alle Betatester sollten jetzt unbedingt updaten und alle, die erst bei der finalen Version umsteigen wollten, können das jetzt tun. Ich werde die Final in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen.

Sobald die Final von Bibble erschienen ist, wird sie hier beim Deutschen Vertrieb (Application Systems in Heidelberg) zu haben sein. Vorbestellungen sind natürlich jetzt schon möglich.

- Das Fotofeinkostbuch von Dr. Martina Mettner ist noch vor Weihnachten eingetroffen und ich lese es gerade im Drittdurchgang. Ausführliche Rezension folgt. Soviel vorab: Sehr herausfordernd. Bin nicht mit allem zu 100% einverstanden, aber gute Impulse abseits des „Mainstream“. Besonders spannend die Ausführungen zur Zukunft der Fotografie.

- Nur selten nehme ich an Wettbewerben o.ä. teil. Nun habe ich es vor Weihnachten doch einmal getan und spontan ein LensBaby bei petapixel gewonnen. Ich werde berichten!

- Ach ja. Am Blog und an der Website habe ich die letzten Tage ein „Update 2010“ vorgenommen. Vieles wurde weiter vereinfacht und - hoffentlich - übersichtlicher. Bin gerne auf Feedback gespannt!

So. Nach einem Blick aufs Thermometer gehe ich jetzt wieder in die Winterruhe bis zum 3. Januar! Wünsche allseits einen guten Start in das Neue Jahr!

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Ein paar Tipps für den Umgang mit der Kälte

Vor ein paar Tagen hat Philipp in den Kommentaren folgende Frage gestellt:

“Versuch doch mal bitte zu beschreiben, wie sich das anfühlt. Minus 22° Wow. Voll irre, oder?” .

Ich hatte einen Tag lang über die Frage nachgedacht, und dann - auszugsweise - das hier geantwortet:

“Gute Frage. Ich habe drüber nachgedaacht, als ich vorhin bei solcher Temperatur eine ausgiebigen Walk gemacht habe. Ist wahrscheinlich aber extrem individuell und subjektiv.

Also: Erstmal gute Kleidung und das richtige Anziehsystem! Für mich ist das das klassische Zwiebelsystem. Mit richtiger Unterbekleidung reicht auch bei minus 25 noch eine einfache Fleeceweste aus dem Baumarkt. Da sind dann aber mehrere Lagen untendrunter

Anfühlen: Geh an die Gefriertruhe und nimm eine Eiswürfelform. Dreh sie um und leg sie Dir auf die Rückseite der Hand. Voilà. Bitte aber nicht zu lange, denn Erfrierungen sind schnell geschehen.

Besonders tückisch ist der Windchill-Faktor. Bei Wind geht die gefühlte Kälte rasant in den Keller.”

Ich möchte das hier nochmals aufgreifen und noch ein paar Tipps dazu geben.

Der “Comfort-Faktor” bei der Kälte ist in mehrere Temperaturzonen eingeteilt:

Von Null bis ungefähr minus 12-15 Grad ist bei Windstille eigentlich alles noch recht normal. Im Pullover und mit den Birkenstocks in den Garten zu gehen ist kein Problem. Und für längere Aktivitäten draussen reichen normale lange Unterwäsche, Pullover und Fleecacke. Gefütterte Fingerhandschuhe genügen meistens noch aus. Dazu Winterstiefel (“Canadian Boots”, d.h. Stiefel mit Kautschuk- oder Gummiunterteil und Lederschaft, mit Innenschuhen aus Filz).

Und nicht zu vergessen: Eine Mütze. Die Gelehrten streiten sich zwar, wieviel Prozent Körperwärme über den Kopf verloren gehen können. Die meisten Schätzungen liegen so um die 40 Prozent. Klar ist aber auf jeden Fall, dass es ohne Mütze sehr schnell sehr kühl wird.

Achtung: Wenn es windig wird, verändern sich die vom Menschen wahrgenommenen Temperaturen dramatisch. Dieser Effekt wird als “Windchill” bezeichnet. Die gefühlte Temperatur sinkt stark in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit.

Einige Beispiele:

Bei Null Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 5 Grad.
Bei minus 10 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 18 Grad.
Bei minus 15 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 25 Grad.
Und da sind wir bereits in einem Bereich, bei dem es auf ungeschützter Haut innerhalb von Minuten zu Erfrierungen kommen kann. Eine Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist noch nicht so berauschend viel. Es kann oft deutlich windiger werden!

In diesem Temperaturbereich funktioniert der Alltag noch relativ normal. Man kann auch kurzzeitig ohne Handschuhe draussen werkeln, z.B. um eine streikende Autobatterie zu wechseln. A propos Auto: Auch wenn die meisten Autos bis ca. minus 15 Grad noch problemlos anspringen, ist ein Motorwärmer - nicht zuletzt der Umwelt zuliebe - sehr sinnvoll. Ein Motorwärmer - hier in Skandinavien ein Standard - ist wie ein kleiner Tauchsieder, der im Motoröl oder im Kühlerkreislauf sitzt und so den Motor vor dem Start vorwärmt. Oft ist auch noch zusätzlich ein Heizlüfter im Innenraum montiert. Bei bis zu minus 15 Grad sollte der Motorwärmer etwa eine gute Stunde vor der Abfahrt eingeschaltet werden. Der vorgewärmte Motor hat viel weniger internen Reibungswiderstand was die Batterie schont. Das führt auch zu viel geringeren Schadstoffemissionen in der Startfase.

Eine Temperaturstufe tiefer, bis ca. minus 25 Grad, wird es extremer. Auch für kürzere Wege nach draussen ist die richtige Kleidung angesagt. Für längere Aktivitäten draussen ist Winter-Unterwäsche als untere Kleidungsschicht angesagt. Pullover und Fleecejacke obendrüber. Als Mütze eine Mütze mit Ohrenklappen. Wer gerne friert nimmt eine Mütze mit Pelzfutter. Fingerhandschuhe reichen nicht mehr - jetzt sind gefütterte Fäustlinge angesagt. Bei Wind (siehe oben!) unbedingt eine winddichte Überjacke und Überhose!

Windchill: Bei minus 25 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 37 Grad.

Die Technik kommt bei diesen Temperaturen auch an ihre Grenzen. Ohne Motorwärmer springen Autos nicht mehr an. Falls Motorwärmer vorhanden: Mindestens 2 Stunden vorher anschalten. Die Batterie gerne über Nacht ausbauen und mit nach innen nehmen. Das Aus- und Einbauen wird aber zur Qual, denn ohne Handschuhe ist nur noch ein paar Sekunden zu arbeiten. Und der laufende Motor ächzt und gibt mitunter merkwürdige Geräusche von sich. Sehr behutsames Fahren ist angesagt.

Wird es dann schliesslich “richtig kalt”, d.h. unter minus 30 Grad, sind wir im echten Extrembereich. Insbesondere wenn es dann auch noch windig wird. Am besten zu Hause in der Nähe des Ofens aufhalten :)

Wenn man unbedingt raus muss, noch eine Schicht Kleidung, d.h. eine Fleece Unterjacke und eine Fleece Unterhose. Unter der Mütze eine Unterziehhaube. In den Fäustlingen noch ein Paar Fleecehandschuhe. Spezielle Schuhe - z. B. die legendären “Bunny Boots”.

Diese aus Gummi hergestellten Stiefel sind einfach faszinierend. Mit nur einem paar Wollsocken warm wie ein Backofen. Für das Fussklima nicht unbedingt förderlich, d.h. unbedingt die Socken wechseln nachdem man wieder zu Hause ist.

Anstrengungen sollte man in diesem Temperaturbereich tunlichst nur unternehmen, wenn man eine sehr gute Kondition hat. Warme Getränke - am besten einfaches warmes Wasser (keine Dehydration) - mitnehmen.

Auf die Technik - insbesondere normale PKWs - ist kein Verlass mehr.

Windchill: Bei minus 30 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 43 Grad.
Windchill: Bei minus 35 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h liegt die gefühlte Temperatur bereits bei minus 50 Grad.

Schliesslich noch einige Extratipps:

(1) Wer günstige Winterkleidung für Outdoor sucht, möge einen Blick auf Armee-Restbestände werfen, z.B. das amerikanische Extended Cold Weather Clothing System (ECWCS). Das ist ein Baukasten-Bekleidungssystem mit dem es sich auch bei unter minus 30 Grad noch gut draussen sein lässt. Ähnliche Bekleidungssysteme gibt es auch in den skandinavischen Ländern. In Tarnfarben allerdings. Also ganz obendrüber immer noch eine Warnweste anziehen, damit man auch gesehen wird. Diese - recht gesuchten - Klamotten, die allerdings nicht “salonfähig” sind, bekommt man immer mal wieder in diversen Army-Shops. Man mag zur Tarnfarbe stehen wie man will. Meiner Erfahrung nach ist diese Kleidung aber allemal um einiges robuster und um Längen günstiger als Artikel der bekannten “Marken-Outdoorbekleidungshersteller”.

(2) Alle Autofahrer sollten sich eine gut bestückte Notfalltasche ins Auto legen. Denn eine Autopanne bei minus 25 Grad, irgendwo in der Natur, kann sich schnell als lebensbedrohliche Situation erweisen. Ich spreche aus Erfahrung. Letzten Winter bin ich nachts bei minus 28 Grad mit Motorschaden liegen geblieben. Ich war eine Abkürzung über eine kleine Nebenstrasse gefahren und dort gab es keinen Mobilfunkempfang. Innerhalb von Minuten wird es da richtig kalt. Und von einer geschäftlichen Besprechung kommend hatte ich keine richtigen Winterklamotten an.

Deswegen folgender Tipp. Als Winter-Notausrüstung gehören ins Auto mindestens:

Skoteroverall oder Skioverall, Dicke Fleecejacke, Dicke Winterhose, Gefütterte Fäustlinge, Pelzmütze, Winterstiefel, Winterschlafsack, Dicke Isomatte, Kerzen, Streichhölzer, Kekse, Lutschbonbons, Taschenlampe (Stirnlampe), Esbitkocher.

(3) Und noch ein Extratipp für alle Urlauber, die mit einem Diesel-PKW (oder Womo) unterwegs sind: Den Tank vor der Einreise nach Skandinavien ziemlich leer fahren und dann hier tanken. Das hiesige Winterdiesel veträgt einige Minusgrade mehr, bevor es versulzt. Auch an die Reservekanister denken. Es kann sonst zu bösen Überraschungen kommen.

(4) Alle Autofahrer, die aus südlicheren Gefilden hierher kommen sollten unbedingt auch daran denken, ihren Frostschutz im Kühlwasser zu kontrollieren. Was für südlichere Breitengrade reicht, reicht hier nicht mehr. Steht ein PKW über Nacht im Freien genügt das oft, um das Kühlwasser gediegen einfrieren zu lassen. Merkt man das nicht vor der Abfahrt, ist im Regelfall ein neuer Motor fällig. Mein persönlicher Tipp ist deswegen mindestens eine 50:50 Glykol-Wasser Mischung, die für minus 40 Grad ausgelegt ist.

Iglubau Iglu bauen
- Besondere Herausforderung: Iglubau in der Kälte -

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Philosophisches zur Kälte :)

Gestern hat die Kälte in Lappland zugeschlagen und ich stelle mir manche Fragen:

- Warum ist es draussen kälter, als in unserer Gefriertruhe? Eigentlich reine Energieverschwendung, oder?

- Warum heisst der Kühlschrank im Winter Kühlschrank? Müsste er nicht eigentlich Wärmeschrank heissen?

Fragen über Fragen...

Wie ich so diese Zeilen schreibe (Donnerstag, 20 Uhr 15) zeigt das Thermometer aktuell minus 22,5 C.

Minus 25 Grad in Lappland
Zur kühlsten Zeit hatte sich das Thermometer übrigens
sehr nahe an die minus 30 C angenähert.

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Eisbrecher?

Auf dünnem Eis.

Auf Glatteis?

Laufen über Overflows.

Balancieren auf der Kante?

Das Eis kann brechen.

Oder halten.

Eisbrecher.


Eisbrecher

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Minus 15 Grad / Minus 15 grader / Minus 15 degrees C

Zurück nach zwei sehr quirligen und angefüllten Tagen in Stockholm. Der Kontrast zwischen der ruhigen Beschaulichkeit hier oben und der pulsierenden Großstadt ist immer wieder beeindruckend.

Als „Ausgleich“ für die beiden Tage in Stockholm habe ich einen ausgedehnten Walk unternommen. Traumhaftes Wetter. Allerdings minus 15 Grad. Um die Nasenspitze herum wird es da schon etwas kühler (in Stockholm waren es um die plus 3 und von Schnee keine Spur).

Für alle Liebhaberinnen und Liebhaber der lappländischen Landschaft hier 3 Snaps vom heutigen Walk. Der Sonnenuntergang war übrigens so gegen 13 Uhr 45 :)

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Lappland von gold bis blau

Heute ein kleines Farbenspiel, denn ein ganz gewöhnlicher und normaler Tag am Polarkreis kann ein beeindruckendes Farbspektrum enthalten. Und das sogar trotz - über den Tag gerechnet - zie
mlich wenig Licht. Sonnenaufgang heute: 9 Uhr 15, Sonnenuntergang 13 Uhr 51.

Von gold (oder gülden) gegen Mittag:

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Bis blau am Abend:
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Naturreservate in Lappland: Natur pur - auch im Winter und: Blackout oder Stromausfall

Das Leben hier ist mitunter abenteuerlicher als in Mitteleuropa. Von gestern auf heute sassen wir einige Stunden in der Finsternis. „Blackout“ oder Stromausfall, wie man auf Altdeutsch gesagt hat. Kommt hier im Winter öfter einmal vor. Aber dass es so zeitig im Winter schon gleich ein mehrstündiger Ausfall ist, verwundert. Das unnormal warme Wetter mit reichlich Schnee setzt anscheinend auch den Stromleitungen ordentlich zu.

Habe vorhin beim Spaziergang kurz mit einem Nachbarn gesprochen, der hier seit 60 Jahren lebt. Er meinte, so einen komischen Winteranfang hätte er sein Leben lang noch nicht erlebt. Eigentlich müsste es schon deutliche Dauerminusgrade haben. Soweit zum Wetter. Mehr dazu bei Elises Wetternachsage.

Jetzt aber zur Natur. Eigentlich schon beinahe komisch, dass hier - inmitten der unberührten Natur - trotzdem noch spezielle Naturreservate ausgewiesen sind. Eine dieser Stellen liegt an einer meiner Wanderrouten. Noch lässt sich durch den Schnee dorthin wandern. War zwar ziemlich anstrengend, aber die Stimmung, die Ruhe und der Ausblick dort haben für die Strapazen entschädigt. So sieht ein Naturreservat in Lappland im Winter aus. Ein paar Vögel und zwei Elche sind mir begegnet. Die waren mit der Taschenknipse aber leider nicht würdig einzufangen :)

Naturreservat in Lappland im Winter

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Elises-Lappland-Wetter

Wir sind bekanntlich ständig für unsere Leserinnen und Leser im Einsatz und bemühen uns um die Erweiterung unserer Webangebote. Als Erweiterung zu unserer altbekannten Lappland-Wetter-Webcam haben wir einen eigenen kleinen Wetterdienst mit ins Angebot genommen.

Viele Leser haben nicht die Zeit, das Wetter in der Webcam mehrmals täglich zu besichtigen. Deswegen haben wir „Elise Elch“ für Sie engagiert. Elise wird Sie in einer in unserem Schwesterblog eigens eingerichteten Blogrubrik über das aktuelle Wetter auf dem Laufenden halten.

Und Elise selbst ist auch schon eine grafische Augenweide. Also am besten regelmässig bei Elises-Lappland-Wetter vorbeischauen und den Wetterbericht sowie Elise in allen ihren grafischen Variationen geniessen.

-> Hier gehts zu Elises-Lappland-Wetter

elises_wetter
- Elise Elch und das Lappland-Wetter :) -

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Winterwege in Schweden - Eine Informationsquelle für Autofahrer und Reisende

Der Schnee fällt munter und in Massen vom Himmel. Es ist Winter. Das hat auch seine Auswirkungen auf den Strassenverkehr. Heute deswegen einige Hinweise zum Autofahren in Schweden - insbesondere in Norrland - bei Schnee und Eis.

In Schweden sind Spikereifen („dubbed däck“) erlaubt. In den nördlichen Gefilden Schwedens sind sie nicht nur erlaubt, sondern auch äusserst sinnvoll. Zwar gibt es auch hier in Schweden derzeit eine Diskussion zur Umweltfreundlichkeit von Spikereifen. Rein praktisch ist der Unterschied zwischen normalen Winterreifen und Winterreifen mit Spikes aber so gross, dass sich die Diskussion nach einem persönlichen Test meistens erledigt.

Die wichtigsten Regelungen zu Reifen:

- Nach den neuesten Regelungen müssen PKWs vom 1. Dezember bis zum 31. März bei der Fahrt auf winterlichen Wegen mit Winterreifen ausgerüstet sein.
- Reifen mit Spikes sind vom 1. Oktober bis zum 15. April zugelassen. Wenn es die winterliche Strassenlage erfordert, auch über den 15. April hinaus.
- Winterreifen ohne Spikes dürfen auch den Sommer über gefahren werden, was allerdings nicht empfehlenswert ist, da deren Gummimischung nicht auf die sommerlichen Temperaturen abgestimmt ist.

Eine andere schwedische Spezialität sind die sog. Eiswege („isvägar“). Das sind Wege, die über zugefrorene Flüsse, Seen oder andere Wasserflächen gehen. Wege also, die also nur im Winter existieren und befahrbar sind.

Die Faustregel für diese Wege lautet, dass ab einer Eisschicht von etwa 25 cm eine Belastbarkeit von 2 Tonnen gegeben ist. Bei 60 cm sind es dann 12 Tonnen.

Auf Eiswegen gilt:

- Maximal 30 Km/h.
- Das Anhalten auf Eiswegen ist verboten.
- Auf einen sehr grossen Abstand zwischen den einzelnen Fahrzeugen muss unbedingt geachtet werden. Bei überschaubaren Eiswegen am besten immer nur ein Fahrzeug gleichzeitig.

Wenn Sie schon einmal über einen Eisweg gefahren sind - was anfangs Überwindung kostet :) - ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die meisten Eiswege kurvenförmig und nicht gerade angelegt sind. Dahinter steckt ein tieferer Sinn. Jedes Fahrzeug schiebt unter dem Eis eine Welle vor sich her. Durch den kurvenförmigen Verlauf eines Eisweges wird sicher gestellt, dass diese Welle gebrochen wird. Dadurch wird verhindert, dass das Eis reisst.

Weitere Informationen zu den winterlichen Wegen gibt es hier in Schwedisch auf einer speziellen Seite des Vägverket.

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Underkylt regn i Lapland / Eisregen in Lappland

Das Wochenende hatte uns eine besondere Wetterlage beschert. Nachdem es in der letzten Woche immer knapp unter null Grad mit leichtem Schneefall hatte, sind die Temperaturen in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf ganz knapp über null angestiegen. Und dann hat es angefangen zu regnen.

Bildhübscher Eisregen, der innerhalb kürzester Zeit alles mit einer Eisschicht und Eiskruste überzogen hat. Einerseits ein beeindruckendes Naturschauspiel, andererseits eine für Fussgänger und Autofahrer extrem gefährliche Situation. Ich durfte das selbst erleben, als ich Sonntagabend nochmals in Malå war. Teilweise konnte man nur im Schrittempo fahren, weil die Strassen glatt wie ein polierter Spiegel waren.

Sonntagmittag hatte ich schnell zur Kamera gegriffen, um für alle Leserinnen und Leser einige Eindrücke der Eiswelt einzufangen.

-> Hier gehts zur Gelerie: Eisregen in Lappland

-> Klick här så kommer du till bildspelet: Underkylt regn i Lapland


Underkylt regn i Lapland / Eisregen in Lappland

Update: Und wer noch mehr sehen und betrachten möchte,
schaut hier im „Schwesterblog“ vorbei: „november blues“

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Simply winter in Lapland :)

Simply winter in Lapland

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Campingplatz und Badeplatz in Mörttjärn / Badplatsen in Mörttjärn

Aufmerksame Blogleser haben diese Perspektive hier schön öfter einmal gesehen: Der Landungssteg am Campingplatz in Mörttjärn. Meiner Meinung nach einer der schönsten Camping- und Badeplätze hier oben. Geradezu ein Geheimtipp.

Kürzlich erreichte mich die Mail einer Leserin, die im Sommer hier mit dem WOMO kampiert hat. Sie fragte an, wie der wunderbare Platz denn jetzt im Winter aussehen würde.
Kein Problem - Wir machen Wünsche wahr :)
Hier der Landungssteg im güldenen Sonnenschein des gerade begonnenen Winters:

Campingplatz und Badeplatz in Mörttjärn / Badplatsen in Mörttjärn

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Abendsonne über dem Skellefte-Älven

Es ist mittlerweile richtig winterlich in Lappland geworden. Woran ist das zu erkennen?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es ist gegen 18 Uhr. Bereits seit zweieinhalb Stunden ganz finster draussen. Plötzlich haben Sie das Gefühl, es fröstelt Sie. Blick aufs Thermometer verrät: Die Temperatur ist innerhalb von 30 Minuten um 5 Grad gefallen und das Thermometer zeigt jetzt plötzlich minus 14 Grad an. Das ist der Winter.

Das heutige Foto ist wieder ein kleiner Schnappschuss. Eine Abendstimmung mit einem kleinen Feuerwerk der Farben über dem Skellefte-Älven. Mich faszinieren die verwirbelten Wolken und Luftströme ganz besonders. In dieser Form gibt es sie nur im Winter.

Abendsonne über dem Skellefte-Älven

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Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

Wir haben abgestimmt und sind zu folgendem Ergebnis gelangt:

Der Winter in Lappland hat jetzt wirklich und richtig begonnen. Draussen in der Natur ist alles schön und gleichmässig „eingezuckert“.

Das stellt den Fotografen natürlich auch vor Herausforderungen, denn immer nur weiss ist ja langweilig, oder?

Habe mich deswegen soeben für ein Kontrastprogramm entschieden.

Sie dürfen für sich selbst auswählen, wie Sie Ihren Schnee heute gerne hätten:
Weiss oder schwarz? :D

Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

Kontrastprogramm: Wie hätten Sie Ihren Schnee gerne? Schwarz oder weiss? :D

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Glow

Diesiges Wetter+ Nebel + Nieselregen + Abendsonne = GLOW!

Glow in Lappland

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"Crown Island" på Skellefte Älven

Eine Aufnahme vom gestrigen Sonntag:

Eine kleine Insel thront wie eine Krone über der frühwinterlichen Aussicht über den Skellefte Älven. Zum Ufer hin und in den Seitenarmen haben sich mittlerweile schon Eisflächen gebildet.

Das Wetter war gestern sehr diesig und verhangen. Nur ein paarmal hat die Sonne durch den Nebelvorhang gelinst.



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Immer kürzere Tage (auch zur Webcam)

So etwa 2 Monate vor dem Luciafest (Das Luciafest entspricht zeitlich in etwa der „Wintersonnenwende“) werden die Tage plötzlich richtig deutlich spürbar kürzer.

Für den heutigen Montag notieren die amtlichen Daten für Malå:

Sonnenaufgang: 7 Uhr 36

Sonnenuntergang: 15 Uhr 19

Das bedeutet, dass es mittlerweile um 16 Uhr mittlerweile schon richtig stockfinster ist. Die Wahrnehmbarkeit dieses Effektes wurde durch die Zeitumstellung auf die Winterzeit natürlich noch „verstärkt“.

Also: Bitte nicht wundern, wenn es auf der Malå-Lappland-Webcam oft dunkel ist. So ist es eben im Moment hier oben :)

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Perspektivwechsel: 180 Grad

Hier noch zwei Bilder vom heutigen Spaziergang, die mehrere Aufgaben erfüllen sollen.

- Für die Lappland-Fans und Liebhaber zwei aktuelle Landschaftsbilder, die einen Einblick in die Wetter- und Schneelage geben.

- Fotografisch eine kleine Demonstration, wie die Perspektive das Licht verändert. Die beiden Bilder sind am beinahe exakt selben Standort (ca. 5 Meter Abstand) und im Abstand von einigen Minuten entstanden. Einmal in Richtung Sonne, einmal 180 Grad entgegen gesetzt. Kein Witz. Kein Photoshop. Nur die Auswirkung des natürlichen Lichts am selben Standort zur selben Zeit. Faszinierend, oder?

Winterlandschaft in Lappland

Winterlandschaft in Lappland

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Der Weg zur Sonne / Vägen till solen

Ja, ja. Ich weiss. Grenzwertig zu richtigem Kitsch. Ist mir aber egal, denn mir gefällts :)

Der Weg zur Sonne / Vägen till solen

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Ziemlich trist: Schneegestöber und verhangener Himmel...

Die letzten Tage waren ziemlich herausfordernd. Trüber, verhangener Himmel und Schneefall. Das Ganze noch kombiniert mit viel Wind. Was soll man denn da bitte schön fürs Weblog fotografieren?

Ich habe trotzdem versucht, das Wetter und die Stimmung der letzten Tage einzufangen. Das sieht dann ungefähr so aus:

Ziemlich trist: Schneegestöber und verhangener Himmel...

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Weihnachtliche Gefühle

Heute bin ich wieder mal etwas ausgiebiger querfeldein durch Eis und Schnee gewandert. Da bin ich doch auf etwas gestossen, was schon verstärkt weihnachtliche Gefühle ausgelöst hat: Jede Menge kleine „Mini-Eiszapfen“ auf Tannenbäumchen. Hübsches Motiv, oder? Ein paar Bilder aus der Serie kommen wahrscheinlich auch mit in die Weihnachts-Edition 2009. Mehr dazu nächste Woche.

Kleine Eiszapfen an Tannanbaum in Lappland

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Die Winterfarben kommen / Vinterfärgarna är på vägen

Um Missverständnissen vorzubeugen: Schneeschippen mag ich auch nicht besonders :)
Aber die Winterzeit hat ja auch noch ein paar andere Vorzüge anzubieten. Seit ein paar Tagen hat sich Licht ganz deutlich hin zum „Winterlicht“ verändert. Pastellfarben und fliessende Übergänge prägen das Bild. Schöne Horizontlinien. Und meistens alles bedeckt. So z.B. auch gestern (Dienstag):

Lappland - Die Winterfarben kommen / Vinterfärgarna är på vägen

Lappland - Die Winterfarben kommen / Vinterfärgarna är på vägen

(Fotografiert mit einem Digitalkamera-Oldtimer vom Flohmarkt für umgerechnet 5 Euro, Canon IXUS Originalmodell von 2000 -> Die Kamera ist nicht entscheidend!
Fotat med en kamera gamling som jag hittade nyligen på en loppis för 50 Kr -> kameran är inte avgörande!)

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Der Sonntagsspaziergang

Der Sonntagsspaziergang führte heute durch eine teilweise geradezu surreale Winterlandschaft.

Winter in Lappland

Die Flüsse und Seen beginnen bereits zu gefrieren. Die Tagessonne hat das Eis aber die letzten Tage immer wieder angetaut. Das Eis ist gebrochen und die Fragmente sind dann wieder gefroren. Aus der Weite hat mich das sehr an ein riesiges Gemälde von van Gogh erinnert. Einfach unglaublich. Und am Ufer türmen sich bereits die Eisschollen.

Zugefrorener See und Eisschollen in Lappland

Wind und Wetter führen auch zu allerlei bizarren Formen und Erscheinungen.

Winter und Eis in Lappland

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Schnee, Schnee, Schnee: Nu isser da, der Winter...

Wieder ein Blick hinter die Kulissen des Lebens in Lappland: Der morgendliche Blick durchs Fenster um 6 Uhr hat heute eine durchweg weisse Landschaft zu Tage gefördert.

Also nach dem ersten Kaffe mal die Lage draussen peilen und die Schneefräse anwerfen. Der kritische Punkt ist dann immer die Haustür. Die Tür geht nach aussen auf. Aha, deutlicher Widerstand beim Öffnen. Das ist schlecht und verheisst nichts gutes...

Ja und dann haben wir da die Bescherung. So etwa 15 cm Neuschnee sind da die nächtlichen Stunden heruntergeschneit. Also schnell noch zwei Fotos machen und dann an die Arbeit. Der Winter ist da.

(Es waren dann alles in allem so etwa 4 Stunden Arbeit bis alles winterfest war. Die „normale“ Schneeschieb- und Fräsdauer liegt zwischen eineinhalb und drei Stunden, je nach Schneelage. Das sollten sich bitte alle gut überlegen, die sich mit dem Gedanken ans Umziehen nach Lappland beschäftigen!)

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- Vor der Haustür: Schneelandschaft -
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- Schneehöhe -

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Der Winter hält Einzug in Lappland

Die letzten Tage hat es immer wieder mal etwas geschneit, ohne dass allerdings Schnee liegen geblieben ist. Gestern dann hat der Winter so zu sagen „Einzug gehalten“. Es fiel der erste Schnee, der - bis jetzt - auch liegen geblieben ist. Zwar geht es noch nicht um grosse Mengen, aber die Ansage des Wetters ist deutlich: Winterzeit.

Der erste Schnee ist aber jedes Jahr immer wieder auch reizvoll: Neue Formen, „Puderzucker“, schöne Kontraste. Hier einige Eindrücke:

IMG_0301_web
- Eingeschneiter Wald, beinahe jedenfalls :) -
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- Kornkreise gibt es meines Wissens hier keine, aber Sandkreise -
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- Puderzucker -
IMG_0291_web
- Puderzucker II -
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- Geschlossene Schneedecke :) -
IMG_0305_web
- Tristesse -

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Die heutige Aussicht auf Malå / Utsikt över Malå idag

Traumhaftes Herbstwetter - nächste Woche soll der Schnee kommen... - hat heute zu einem Aufstieg auf den Hausberg (Tjamstan) in Malå eingeladen. Mit dem Auto ist der Weg nach oben kaum noch befahrbar, aber zu Fuss ist der Weg ohnehin viel schöner. Die Aussicht entwickelt sich langsam. Oben angekommen bot sich dieses Panorama. Bald wird diese Aussicht in strahlendem weiss versinken.

Die heutige Aussicht auf Malå / Utsikt över Malå idag


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Die "Eiszeit" in Lappland hat wieder begonnen

Der Tribut an die Frostnächte hier in Lappland ist mittlerweile den ganzen Tag über bleibend sichtbar.
Die „Eiszeit“ hat wieder begonnen. Die Pfützen sind gefroren und bleiben es auch den Tag über. Immer wieder sind die entstehenden Muster bizarr und schön anzusehen. Wie Botschaften an denen viele achtlos vorübergehen.

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(this shot by petra fuelbert)

Die Natur wird gleichsam „schockgefrostet“. Konserviert und bewahrt für die Zeit nach der Schnee- und Eisschmelze.

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Herbst und es wird kälter in Lappland und: Windchill in der Praxis

Während ich am bloggen bin werfe ich einen Blick aufs Aussenthermometer am Fenster: Minus 5 Grad sind da aktuell zu lesen.

Den Tag über war es ziemlich windig. Der Windchill-Effekt in der Praxis eben.

Wikipedia sagt dazu: „Der Windchill beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Der Windchill ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes, speziell eines Menschen und dessen Gesicht.“

Ich sage dazu: „Es war ziemlich zugig und kühl beim Fahrradfahren heute“.

Traumhaftes herbstliches Fotowetter war es trotzdem :)

Herbst und es wird kälter in Lappland

Heute morgen im Garten: Blätter - die meisten bereits auf dem Boden und nicht mehr auf den Bäumen - in wunderschönen Herbstfarben. Aber mit kleinen Eisbergen :)

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Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?

Heute morgen wehte uns schon wieder der Schnee um die Ohren. Liegen geblieben ist er freilich noch nicht. Zum Glück. Herbstlaub überall. Minusgrade nachts. Diese kleine Blume unter der Treppe an unserem Eingang trotzt dem herannahenden Winter aber noch beharrlich. Ein Zeichen der Hoffnung.

Lappland: Protest gegen den kommenden Winter...?

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Herbstduett - Abendliche Herbststimmung


Herbstduett - Abendliche Herbststimmung

Die Sonne sinkt, der Herbst beginnt. Eigentlich sind wir sogar schon mittendrin im Herbst. Diese Woche bei einem Abendspaziergang entdeckt: Abendliche Herbststimmung.

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Höstfärger / Herbstfarben

Herbst in Lappland: Ich liebe Herbstfarben. Explodierende Farbschauspiele in allen möglichen Tönen.

Höstfärger / Herbstfarben

Diese Aufnahme kommt übrigens aus einer Testreihe mit dem neuen Nikkor 35mm f1.8 AFS. Eine Linse, die es mir sehr angetan hat. Mal schauen, wie sich das gute Stück über die Zeit hinweg bewährt.

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Auf Regen folgt Sonnenschein :)

Noch ein kleiner Nachtrag zum aktuellen Lappland-Wetter. Immerhin tröstlich, dass sich die alte Wahrheit „auf Regen folgt Sonnenschein“ bislang immer bewahrheitet hat.

Manchmal ergeben sich da auch ein paar schöne Perspektiven. Hier hatte mich z.B. ein Gewitterschauer erwischt, als ich zu Fuss unterwegs war. Pitsche-, patschenass habe ich mich nach dem Ende der kräftigen Dusche trotzdem sehr über die schöne Spiegelung in der frischen Pfütze gefreut. Nur mich auf den Bauch zu legen, um die Spiegelung der Leitplanke so richtig schön einzufangen, hatte ich irgendwie keine Lust mehr.
Lust und Last des Lebens :)

In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern ein wunderschönes Wochenende!

Auf Regen folgt Sonnenschein :)

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"Heavy Weather" in Lappland

Die letzten Tage haben uns teilweise extremes Wetter beschert. Angefangen hat es am Dienstag. „Mensch ist das warm“ dachten wir noch, als das Thermometer gegen 18 Uhr auf beinahe 20 Grad geklettert war. Und ein paar Minuten später kam bereits die schwarze Gewitterfront heran. Und das ist nun bis heute schon viermal diese Woche geschehen.

Richtig gespenstische Weltuntergangs-Atmosphäre: Eine gefährlich-schwarze Wolkenfront nähert sich und es fängt an zu stürmen und wie aus Eimern zu kübeln. Es blitzt und donnert einige Male. Und nach ca. 30 bis 45 Minuten schaut die Sonne wieder durch. So extrem wie in diesem Jahr war das die letzten Jahre nicht.


(Blick durchs Fenster bei Sturm und Regen auf die Nationalflagge)

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Preiselbeeren / Lingon

Sonntagsgeplauder: Aufregender Spaziergang heute. Nicht nur, dass wir ein ziemlich grosses neues Wacholdervorkommen entdeckt und dabei auf ca. 200 Meter einen Braunbär gesichtet haben. Nein, auch einige äusserst fotogene Preiselbeeren haben unseren Weg gekreuzt. Und das Wetter war einfach traumhaft. Angenehmes frühherbstliches Wetter in Lappland. Ein schöner Sonntag.

Preiselbeeren in Lappland Lignon i Lapland

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Schneestangen - ein Zeichen, dass der Winter auf dem Weg ist / Snöstängsel - ett tecken att vintern är på vägen

Im Moment herrscht herrliches Herbstwetter in Schwedisch-Lappland. Angenehme Temperaturen - so um die 15 Grad tagsüber mit angenehmer frühherbstlicher Brise - machen gute Laune. Es macht im Moment wirklich Spass, draussen zu sein.

Aber die Zeichen des kommenden Winters sind seit einigen Tagen unverkennbar. In der vergangenen Woche fuhren sie wieder, die Schneestangen-Steckmaschinen. Das geht heutzutage alles vollautomatisch und ist ein kleines technisches Wunder. Und da stehen sie nun wieder am Wegesrand: Die „snöstängsel“. Und sie ermahnen uns hier stumm aber beständig: Der Winter kommt.

Schneestangen Snöstängsel in Lappland

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Das da ist für Thomas G. aus Deutschland :)

Dieses Foto hier ist speziell für meinem alten Freund Thomas aus Deutschland, der im vergangenen Sommer von den bizarren Wolkenformationen hier in Lappland so begeistert war.

Heavy clouds in Lappland

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Wolkenformationen...

Das Wetter ändert sich. Regenwolken ziehen heran. Merkwürdige Formationen bilden sich. Assoziationen?

Wolkenformation


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Hommage an den Sommer...

Ich will es ja wirklich nicht herbeirufen mit dem Herbst in Lappland. Aber wenn ich heute so aus dem Fenster sehe, sieht es leider ziemlich kühl und trüb da draussen aus. Solange es nicht regnet ist das ein sagenhaftes Wetter zum Wandern. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Die Mücken sind am Verschwinden. Aber der Herbst wird langsam immer mehr spürbar...

Damit wir der Sommer aber nicht so schnell in Vergessenheit gerät hier noch ein Landschafts-Snap von letzter Woche. Da war es noch richtig sommerlich :)

Sommer in Lappland

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Rainy day - rainy beach...

Is there something more melancholic than a rainiy beach in the summer?
Normally theres a lot of people on that beach during the summer. Today: nobody.

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Picture taken at the Malå-beach. The weather in Lappland seems to be changing actually: Seems as if the autumn is waiting for us...

By the way: Im supporting Culture Load. This image is available in full resolution on Culture Load. Just klick here and then choose Shop and then Image.

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Rainbow with colorkey

Mancher Regen - so auch der gestrige, in den wir geraten sind, hat eine gute Seite: Regenbögen. Dieser hier hat mich zu einem Colorkey inspiriert.

A propos Wetter in Lappland: Die letzten Tage hat es hier - trotz des Umstandes, dass der Polarkreis vor der Haustür liegt - geradezu subtropisches Wetter. 25 Grad (in der Sonne auch deutlich mehr) und hohe Luftfeuchtigkeit (unterstützt durch Regenschauer und vorüberziehende Gewitter).

IMG_0036_ckwtmk

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Ein braunes Blatt...

Da lag es beim Rasenmähen einfach so vor mir. Zu meinen Füssen. Frei nach dem bekannten Song von PUR („ein graues Haar“): Ein braunes Blatt.

Auch wenn wir derzeit wieder Sonnenschein und Bilderbuch-Sommerwetter in Lappland zu verzeichnen haben, läuft der Jahreskreis auf vollen Touren und die Vorboten des Herbstes kündigen sich unaufhaltsam an. Zwar sind die Bäume noch nicht „durchgehend braun“, aber beim näheren Hinsehen ist der bevorstehende Herbst nicht mehr zu verleugnen...

Herbstblatt herbstliches Blatt in Lappland

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Its been a lot of work...

Nein, das kein Reifen eines PS-Boliden. Das ist ein Reifen unseres Rasenmähers. Und der war übers Wochenende wieder einmal im Grosseinsatz bei uns in Lappland :)

Das derzeit subtropisch anmutende Klima führt dazu, dass alles - incl. des Grases - „wie bekloppt“ wächst. Das führt nun ein- bis zweimal wöchentlich zur Gross-Rasenmähaktion.

Ich bin ja ehrlich gesagt kein sooo grosser Rasenmähfan. Aber das Mähen hat einen wichtigen Nebeneffekt: Es hält Mücken und Kreuzottern fern (und letztere auch leichter erkennbar).

Reifen von Rasenmäher Rasenmäherreifen

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Regen in Lappland / Regn i Lapland

Bitte nachsprechen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung!“
Ist doch so, oder? Seit 3 Tagen werden wir hier im „Inlandet“ Lapplands nämlich ganz ordentlich beregnet. Zwei Tage in Folge hat das SMHI (das schwedische Wetteramt) Unwetter-Regenwarnungen für die Region hier herausgegeben (z.B. hier nachzulesen) und es plätschert weiter ganz munter rund ums Haus herum.
Das ist aber kein Grund zur Sorge. In den letzten Sommern gab es immer so ungefähr eine völlig verregnete Woche. Eigentlich auch gut so, denn die Beerenernte wird es uns danken.
Freilich ist die Hemmschwelle, sich nach draussen zu schwingen, etwas grösser. In der Tat. Ist der „innere Schweinehund“ aber erst einmal überwunden, ist es ganz angenehm draussen. Regenhose und Regenjacke sind zwar nicht ganz so angenehm. Aber der Regen taucht alles in ein pastell-verwaschenes Licht. Sehr interessante Atmosphäre.
Und auch rein fotografisch bietet das Wetter schöne Gelegenheiten und Herausforderungen. Z.B. die Herausforderung, das rinnende Wasser zu visualisieren. Gestern hat es mir da u.a. dieser Stein angetan. Der Lag da mitten auf dem Weg und rief förmlich „fotografier mich“. Da er da wohl schon längere Zeit lag, hatte sich das Wasser schon feste Wege gegraben, auf denen es herunter rann.

Regen in Lappland / Regn i Lapland

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Heavy Weather today...

Manchmal ist ein echtes Wagnis in Lappland einen langen Spaziergang zu wagen, insbesondere bei echtem „Heavy Weather“. Heute haben sich hier nämlich sonnig-schwüle Abschnitte mit Starkregen und Sturm abgewechselt. Die Entscheidung für einen 2 Stunden Fussmarsch hat sich trotzdem als gut und richtig erwiesen: Traumhafte Wolkenkulissen. Hier ein Stimmungseindruck:

Wolkenberge in Lappland
(Converted with B/W-Styler)

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Update: Vädret / Update: Das Wetter

Kein Witz / This is not a joke / Jag skojar inte:

Lappland geht den wärmsten Tagen des Jahres entgegen. Das SMHI hat mitgeteilt, dass es heute den bislang wämsten Tag des Jahres gibt. Auch im Norran wurde berichtet.

Gestern abend hat sich die Abendsonne auf die Thermometer verirrt und dort zu „Sahara-ähnlichen“ Werten geführt. Die Fotos sind echt. Keine Manipulation mit dem Feuerzeug. Als Beweis zwei unterschiedliche Thermometer.

Fast 50 Grad in der Sonne in Lappland
(Links: Innentemperatur, rechts: Aussentemperatur)
Thermometer: Fast 50 Grad in der Sonne in Lappland
(Aussenthermometer)

Im Norran findet sich übrigens auch ein interessanter Artikel über Sommergewitter und Blitzeinschläge in Norr- und Västerbotten (auf Schwedisch).

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Nu håller sommaren Lapland fast i handen / Der Sommer hat Lappland fest in der Hand

Der Sommer ist nun richtig in Lappland eingezogen: Mit 30 Grad in der strahlenden - oder sollte man besser sagen sengenden? - Sonne. Hier der Blick aus dem Fenster auf das Aussenthermometer von vorhin - 30 Grad.

Sommer 30 Grad in Lappland

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Midsommarsolen / Midsommarsonne

Noch einige Eindrücke von Midsommar:

Ich habe mich am Midsommartag nach einem Blick aus dem Fenster gegen Mitternacht mit Kamera bewaffnet und bin zum Skellefte-Älv gefahren, um die Midsommarsonne „einzufangen“. Ein traumhaftes Farbenspiel. Hier einige Aufnahmen (out of the cam; deswegen bitte über den Horizont hinwegsehen). Und eine Entenfamilie habe ich auch beim Midsommarfeiern gestört (was mir leid getan hat...).

Midsommarsolen Midsommarsonne

Midsommarsolen Midsommarsonne

Midsommarsolen Midsommarsonne

Midsommarsolen Midsommarsonne

Midsommarsolen Midsommarsonne

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Reger Flugverkehr in Lappland: Insekten im Garten - Makro

Insekten in Lappland

Pünktlich zu Midsommar hat der Sommer Lappland jetzt wirklich: Seit ein paar Tagen scheint die Sonne. Und heute waren die ersten Massen an Bienen, Hummeln, usw. zu sehen. Also schnell das Micro-Nikkor auf die Kamera und ab in den Garten.

Die Pusteblumen (Gewöhnlicher Löwenzahn, Taraxacum officinale) scheinen besonders begehrt zu sein. Da herrschte regelrechtes Gedränge auf manchen Blüten.

Die Nachbarn haben mich bestimmt für völlig bekloppt gehalten falls sie gesehen haben, wie ich durch den Garten gerobbt bin. Ein völlig faszinierender Mikrokosmos. Wunderbare Tierwelt.

Für alle Natur- und Insektenfans habe ich eine kleine Galerie aufgelegt:

-> Hier gehts zur Galerie: Insekten im Garten

-> Klick här så kommer du till bildspelet: insekter i trädgården


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Extrem kühler Sommeranfang in Lappland / Extremt kylig start på sommaren i Lapland

Der bisherige Sommeranfang lässt vom eigentlichen Sommer wenig erahnen. Bislang gab es nur zwei „richtig sommerliche“ Tage und das ist nun auch schon wieder zwei Wochen her.

Unser Nachbar meinte dazu vorhin ganz ironisch: „Mensch, in einer Woche ist Midsommar. Dann werden die Tage wieder kürzer und der Winter kommt. Wenigstens das ist sicher.“

Das SMHI (Sveriges Meteorologiska och Hydrologiska Institut, zu deutsch und vereinfacht: Der amtliche Wetterdienst) hat jetzt in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass der diesjährige Sommeranfang zu den kühlsten in den letzten 50 Jahren gehört. Allerdings bedeute das - rein statistisch - nicht, dass der gesamte Sommer „unterkühlt“ bleiben müsse. Das SMHI verweist dabei auf den Sommer 1955, in dem es am 8. Juni in Skåne noch ergiebig geschneit hatte. Trotzdem gehörte der anschliessende Sommer zu den schönsten Sommern der letzten 50 Jahre.

Tipp für Urlauber: Kontrollieren Sie vor Ihrer Abfahrt / Abreise hierher nochmals die 10-Tages-Voraussagen. Rechts in der Menüleiste finden Sie Links zu verschiedenen Wetterdiensten.

Schwimmreifen
(Fällt das Baden dieses Jahr ins Wasser?)

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Sky!

sky Himmel in Lappland
Eigentlich mag ich Regen nicht so sonderlich,
aber die Wolken, ja die haben was :)

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Skellefte Älven: Lågt vattenstånd / Skellefte Älv: Geringer Wasserstand

In Anbetracht der Jahreszeit herrscht derzeit ein relativ geringer Wasserstand am Skellefte Älv. Die herausragenden Baumstümpfe bieten die Anmutung einer „Mondlandschaft“ und laden zu langen „Strandspaziergängen“ ein.

Zeichen des Sommers: Leider stellen sich nun auch die lapplandtypischen Mücken ein. Durch den kräftigen Wind der letzten Tage ist es aber im Moment noch gut erträglich. Vielleicht sollten wir einmal über alle brauchbaren Methoden zur Mückenabwehr berichten? Lassen Sie uns Ihre Meinung dazu wissen!

Geringer niedriger Wasserstand am Skellefte Älv

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Sommaren kommer... / Der Sommer kommt...

Noch vor ein paar Tagen (siehe z.B. hier) waren fast alle Seitenwege eingeschneit und nicht passierbar. Vor ca. einer guten Woche hat das Wetter den Turbo eingelegt. Regelmässige Besucher unserer Webcam haben das live miterleben können.

Und nun ist es beinahe schon hochsommerlich. In einigen schattigen Winkeln liegen zwar noch kleine und unansehnliche Schneereste. Generell herrscht jetzt aber schönstes Sommerwetter.

Wenn Sie beim Gedanken an Lappland zu frieren pflegen, sollten Sie jetzt über einen Urlaub in der Region nachdenken!

Der Sommer in Lappland beginnt
(Foto von gestern, fotot tagit igår)

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Molnigt väder i Burträsk / Bewölktes Wetter in Burträsk

Anfang der Woche ein längeres Shooting in der Gegend von Burträsk. In der Mittagspause diese bezaubernden Wolken. Wie grosse Wattebäusche am Himmel :)


Wolken in Burträsk

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På campingplatsen vid Skellefte-Älven i Mörttjärn / Auf dem Campingplatz am Skellefte-Älv in Mörttjärn

Ein Motiv, dass die „Stammleser“ hier schon öfter gesehen haben. Bislang allerdings immer in sommerlicher Zeit :)

Viele Leser kennen bestimmt den wunderschönen kleinen Campingplatz am Skellefte-Älven an der Strasse von Malå nach Arvidsjaur. In gut 5 Wochen ist Midsommar (Mittsommerfest) und am kleinen Anlegeplatz auf dem Campingplatz hat sich vor 2 Tagen noch das Eis getürmt. Wunderbares Lappland!

Campingplatz in Mörttjärn
(Die Stimmung wurde kurz vor einem schweren Unwetter eingefangen)

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Frühlingshafte Abendstimmung am Skellefte-Älv

Jo, da könnte ich einfach nur am Ufer des Skellefte-Älv stehen und stundenlang zusehen: Eisschollen treiben in der Abendsonne.

Eisschollen auf dem Skellefte-Älv

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Vårtecken / Frühlingszeichen

Ist mir doch vorhin dieses Frühlingszeichen vor die Linse gehüpft. Der Kleine (oder die Kleine?) war ganz schön schnell, deswegen hat es nur für den einen Schnappschuss gereicht.

Mit Kröten und Fröschen kenne ich mich nicht so fürchterlich gut aus, daher der Aufruf - Amphibienkundige Menschen aus der Mitleserschaft werden um Mithilfe gebeten: Um was genau handelt es sich da? Bitte einfach die Kommentarfunktion nutzen.

Kröte Frosch in Lappland

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Magic sky: One of these moments...

Das sich gestern anbahnende sehr schwere Gewitter hat buchstäblich seine beeindruckenden Schatten voraus geworfen: Einen jener Momente, die ein beinahe magisches Spiel von Licht und Schatten beinhalten. Die Szenerie war gespenstisch und zugleich fesselnd.

DSC_2277

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Töväder III / Tauwetter III

Det blir mindre och mindre snö och is...
Es wird weniger und weniger Schnee und Eis...

Tauwetter in Lappland

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Bildspel Töväder / Galerie Tauwetter

Traumhaftes Wetter: 20 Grad und knallende Sonne um den Kopf herum. Die Füsse stehen aber noch in 20-40 cm nassem Schnee. Es taut. Tier- und Pflanzenwelt explodieren. Aufbruchstimmung.

Hier gehts zur Galerie „Tauwetter in Lappland“
Klick här så kommer du till bildspelet „töväder i Lapland“

DSCN3899

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Ufo i Lapland? / Ufo in Lappland?

Eine ausserirdische Invasion? Dieses Gebilde hat mich doch sehr an ein Ufo erinnert. Es ist aber niemand ausgestiegen :)

Ufo in Lappland

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Der börjar att växa.. / Es beginnt zu wachsen...

Det börjar att växa - i alla fall inomhus. Men snart är det dags för trädgården. Igår hade vi redan drygt 20 grader under dagen. Det ligger fortfarandet lite snö. Den ska äntligen smälta nu :)

Es beginnt zu wachsen - jedenfalls im Haus. Aber bald ist es Zeit für den Garten. Gestern hatten wir schon knapp 20 Grad am Tage. Es liegt immer noch Schnee. Der soll jetzt aber schnell schmelzen.

Makro Blütenstengel Lappland

Makro Blume Lappland

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Töväder / Tauwetter

Tauwetter in Lappland
(Was aussieht wie ein grosser Salzsee oder die Mondoberfläche
sind die durch das Tauwetter hervor gerufenen bizarren Formen.)


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Overcast

Overcast Licht und Schatten in Lappland

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Slutligen är det Vårvinter II / Schliesslich ist es Vårvinter II

Vårvinter in Lappland

(Durchatmen: Es taut kräftig... /
Vad bra: det tinar verkligen ordentligt nu...)

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Slutligen är det Vårvinter I / Schliesslich ist es Vårvinter I

Licht und Schatten im Vårvinter

(Ljus och skugga i vårvintern /
Licht und Schatten im Vårvinter)

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Det tinar ordentligt... / Es taut ordentlich..

Der Vindelälven in Vindeln: Vor einigen Wochen waren hier die Fahrerinnen und Fahrer des Vindelälvsdraget mit ihren Hunden unterwegs. Mittlerweile ist der Fluss wieder fast ganz aufgetaut:

Vindelälven

Und auch der Skellefte-Älven im Inland (hier von der Brücke auf der Strasse von Malå nach Arvidsjaur aus) taut kräftig:

Skellefte-Älv im Winter

Skellefte-Älv im Winter

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När solen skiner... / Wenn die Sonne jetzt scheint...

...då är det vårvinter!
...dann ist es Vårvinter!

Vårvinter in Lappland

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På flyget / Auf dem Flug

Auf dem gestrigen Hinflug nach Stockholm eine wunderschöne Glorie auf der Wolkendecke:

Glorie

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Nu börjar snön att försvinna / Der Schnee beginnt zu verschwinden

Der Schnee beginnt zu verschwinden. Als „Andenken“ noch ein paar kleine Lawinen :)

Kleine Lawine in Lappland

Kleine Lawine in Lappland

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Vårvinter-Sunset

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Einfach fantastisch:
Der heutige Sonnenuntergang!

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Vårvinter

Nachdem es in den letzten Tagen noch ein paarmal ganz ordentlich geschneit hat - Besucher unserer Webcam werden tagaktuell informiert - zeigte sich das Wetter nun wieder von der besten Seite: Vårvinter!

Vårvinter in Lappland

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Still snowbound: Closed door II / Immer noch eingeschneit: Geschlossene Tür II

Mittlerweile ist es März. Seit einigen Tagen ist es - nach der Kälteperiode im Februar - wieder etwas wärmer in Lappland. Die aktuelle Wettervorhersage für die Region verheisst aber bereits wieder niedrigere Temperaturen und noch etwas Schnee. Ich liebe den Winter und den Schnee ja wirklich. Aber jetzt sehne ich mich nach dem Vårvinter :)

Eingeschneit Tor Türe

Übrigens: Die aktuelle Schneehöhe und Temperatur können Sie - Tageslicht vorausgesetzt - auf unserer Webcam verfolgen.

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Rentiere im Winter... / Renar i vintern...

Rentiere im Winter haben es nicht einfach. Es gibt nicht mehr so fürchterlich viel essbares. Auf dem Weg nach Umeå am Freitag hatte sich auf der 363 in Åmsele wieder eine ganze Herde versammelt, und systematisch die Strasse „abgeschabt“.

Rentier in Lappland im Winter

Rentier in Lappland im Winter

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Vårvinter på vägen / Der Vårvinter ist auf dem Weg

Vårvinter in Lappland

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Strörenar i Gotland / Vereinzelte Rentiere in Gotland

Auch im Winter befinden sich vereinzelte Rentiere in der Natur (und auf der Strasse). Sie werden als sog. „Strörenar“ bezeichnet. Dieses hier habe ich am Freitag Gotland, einer kleinen Siedlung an der 363 auf dem Weg nach Umeå gesichtet.

Rentier im Winter in Lappland

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Inversionswetterlage in Åmsele

Inversionswetterlage in Lappland
(Upptäckt i Åmsele)

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Ute / Draussen

Gefrorene Baumfäden in Lappland

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Schneefeld

Schneefeld in Lappland

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Ute i vintern / Draussen im Winter

Winterlandschaft in Lappland sw

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Twilight

Wunderbar: Es fühlt sich zumindest so an, als ob der vårvinter schon bald vor der Tür stehen würde...

Twilight in Lappland



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Photometeore: Wunderschöne Glorie über dem Malåträsk

Heute zeigte sich die wunderbare Welt Lapplands wieder in besonderer Schönheit über dem Malåträsk: Eine wunderbare Glorie (bitte keine Glaubenskriege: Man kann die Erscheinung auch als Nebensonne bezeichnen (die Fachkundigen sind sich da uneinig:))!

Glorie Nebensonne in Lappland

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Vinterdäck / Winterreifen

Dubbed Vinterdäck Spikereifen Spikesreifen Winterreifen

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Etwas Warmes braucht der Mensch...

So lautete einst ein Werbeslogan für eine bestimmte Fertigsuppenmarke (ältere Leser werden sich erinnern). Und so fühlt man sich vor der kleinen Lampe am Fenster sitzend. Das Thermometer im Blick. Minus 26 Grad gerade im Moment. Auf dem Foto sind verschwommen noch die Eisansätze am Fenster sichtbar. Winter in Lappland :)

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(This shot by petra fuelbert)

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minus 20

Aktuelle Wetterinfo: Trotz allen guten Zuredens hat das Thermometer die „Minus-20-Grad“ Marke hier und heute nicht überschritten. In Malå (centrum) waren es heute bis zu minus 30 Grad.

Minus 20 Grad im Sonnenschein in Lappland
(Thermometern framför webcameran)

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På isen / Auf dem Eis

Das aktuelle Wetter in Lappland: Ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Jahreszeit (mehrere Tage um die Null Grad herum) haben dazu geführt, dass es auf den meisten Wegen und Strassen spiegelblank ist.

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(Spiegelnde Eisflächen überall derzeit.)

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Road closed :)

Wie man sehen kann, nehmen die Schneemassen weiter zu - auch wenn die Schneemenge dieses Jahr (bis jetzt...) nicht an das vergangene Jahr heranreicht.

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Ice and Snow

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Minus 18 grader: en kylig promenade / Minus 18 Grad: Ein kalter Spaziergang

Minus 18 Grad und ein längerer Spaziergang in Lappland. Einige Eindrücke:

Winterlandschaft in Lappland bei minus 18 Grad

Winterlandschaft in Lappland bei minus 18 Grad

Winterlandschaft in Lappland bei minus 18 Grad

Winterlandschaft in Lappland bei minus 18 Grad
(Rönnliden Lappland)

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I några dagar sen i trädgården / Vor einigen Tagen noch im Garten

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Isblommor / Eisblumen

Passend zum aktuellen Wetter :)

Eisblumen am Fenster in Lappland

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Noch auf der Bremse...

Noch ist die Wintersportsaison in Schwedisch-Lappland nicht richtig eröffnet. Bildlich gesprochen stehen wir sozusagen noch „auf der Bremse“ (so wie dieser Musher, bzw. Schlittehundeführer). Aber in ein paar Tagen dürfte es dann wieder soweit sein.

Musher Schlittenhundeführer auf Krallenbremse
(Aufnahme vom Vindelälvsdraget 2008)

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Trostlose Schneelandschaft...

Ziemlich herausfordernd, sich die Tristesse des Neuschnees anzutun. Das Foto ist vom Dienstag. Mittlerweile stehen wir bei ca. 20-25 cm. Vorhin war es zudem das erste Mal in dieser Saison richtig kühl: minus 18 beim ausgedehnten Spaziergang.

Neuschnee in Lappland 2008
Tristesse des Neuschnees: „Komposition in schwarz-weiss“

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Heavy Weather

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„Heavy Weather meets Photoshop“

(Upptäckt någonstans ute)

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En promenad i snön I / Ein Schnee-Spaziergang I

Diese Bilder sind keine fotografische Meisterleistung, sondern sollen nur den aktuellen Schneestand verdeutlichen :)


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På isen / Auf dem Eis

Zugefrorener Fluss in Lappland
(Upptäckt i Sorsele)

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Ny har vintern kommit till Malå / Jetzt ist der Winter in Malå

Nun ist der Winter wirklich da: Blick auf das einschneiende Malå von Tjamstan aus. Grau und diesig ziehen die schneebeladenen Wolken ihre Bahnen.

Wintereinbruch mit Schnee in Malå Lappland

Und auch das Wahrzeichen der Stadt - Laven - ist nach kurzem schon von einer Schicht „Puderzucker“ überzogen:



Laven in Malå im ersten Schnee

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Die Seen frieren zu / Sjöar fryser till

Zwei Wochen Kälte haben nun die Seen zugefrieren lassen. Auf vielen Seen sind bereits zahlreiche Speziergänger unterwegs.
Hier: Die Sonne spiegelt sich auf dem zugefrorenen Malåträsk.

Zugefrorener See in Lappland


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Höstens tristess / Tristess des Herbstes

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Isblommor på vattnet / Eisblumen auf dem Wasser

Eisblumen auf dem Wasser

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Vintern är på vägen / Der Winter ist auf dem Weg

Schneepflug
(Ein wartender Schneepflug)

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Dimma / Nebel

Landschaft im Nebel Nebellandschaft in Lappland

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På vägen till vintern / Auf dem Weg zum Winter

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(this shot by petra fuelbert)

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Här är snön / Hier ist der Schnee

Blick aus dem Fenster gegen 8 Uhr: Es schneit. Zunächst noch recht zart, aber immerhin.

Der erste Schnee in Malå Lappland 2008

2 Stunden später kommen schon beinahe weihnachtliche Gefühle auf:

Der erste Schnee in Malå Lappland 2008

Der erste Schnee in Malå Lappland 2008

Gestern waren es dagegen „nur“ Null Grad und Regen...

Laub mit Regentropfen in Lappland


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Schnee: Aussicht aufs Gebirge / Snö: Utsikt på fjällen

Der Winter naht wieder unaufhaltsam. Gestern gesichtet: Aussicht auf schneebedeckte Gipfel im Fjäll.

Aussicht aufs fjäll in Lappland
(Mellan Storuman och Tärnaby)


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Storm / Sturm

Gestern war es ziemlich stürmisch.
Det har blåsat ganska mycket igår!

Gekräuselte Wasseroberfläche
(På Lainejaure i Näsudden)

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Nyckelpiga i hösten / Marienkäfer im Herbst

Der hat sich wohl in der Jahreszeit geirrt?
Kanske den har misstat sig i årstiden?

Marienkäfer Nyckelpiga

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Höst, bara höst... / Herbst, einfach Herbst...

Herbstliche Spiegelung von Bäumen in Lappland
(Upptäckt i Kristineberg /
entdeckt in Kristineberg)

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En liten rest av snön / Ein kleiner Rest des Schnees

Im Laufe der Woche etliche Kilometer weiter nördlich gesichtet: Ein kleiner Schneehaufen aus der letzten Wintersaison! Vielleicht überlebt der ja bis der nächste Schnee kommt (kann ja nicht mehr allzu lange dauern).

Schnee im September in Lappland

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Herbstgräser

Herbstgras am Strand in Lappland
(Upptäckt någonstans ute)


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Igen: Höstfärger / Nochmals: Herbstfarben

Während ich das hier poste nähert sich das Thermometer wieder bedenklich nahe an "Null-Grad". Herbst in Lappland eben. Herbstlich traumhafte Farbtöne allerorten.

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(Upptäckt någonstans ute)


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Höstfärger / Herbstfarben

Der Herbst ist da. Quasi von heute auf morgen schlägt das Farbenbild in der Natur um. Und die ersten Nachfröste sind auch bereits zu verzeichnen.

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(Upptäckt någonstans ute)

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Sonntag und tristes Wetter / Söndag och tråkig väder

Schubkarre mit Steinen in Lappland
Die Arbeit ruht am Sonntag - das Wetter ist nach wie vor trist.
Immer noch regnet es jede Menge und das Thermometer zeigt viel zu wenig an
(siehe unsere Webcam mit Thermometer)...

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Midsommarafton och ganska tråkigt väder i Lappland / Midsommar und ziemlich schlechtes Wetter in Lappland

Egentligen skulle midsommardagen, sommarsolståndens högtid, vara en upplevelse. Men i året är det här i Lappland ganska tråkigt väder (som man kan ser på fotot): 10 grader och det blåser och regnar mycket...

Eigentlich sollte der Mittsommertag, der Tag des Höchststandes der Sommersonne, ein Erlebnis sein. Aber dieses Jahr ist hier in Lappland ziemlich trostloses Wetter (wie man auf dem Foto sehen kann): 10 Grad, sehr windig und regnerisch.

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På stranden II / Am Strand II

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På stranden I / Am Strand I

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Humlor på jobbet / Hummeln bei der Arbeit

Gestern sind mir in der Nähe des Skellefte Älv die ersten Hummeln bewusst aufgefallen und wurden auch gleich abgelichtet. Heute schwirren sie bereits zu Dutzenden ums Haus. Die Natur explodiert und man kann den Knospen und Trieben beim Wachsen zusehen. Immer wieder unglaublich und wunderbar!

Hummel Hummeln in Lappland
Hummel Hummeln in Lappland
Hummel Hummeln in Lappland

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Nu är det dags igen för glass! / Es ist wieder Zeit für Eis!

Drei Wochen vor Mittsommer (Midsommar) liegen zwar immer noch einige Schneehaufen in der Gegend herum, aber die Tagestemperaturen sind so, dass nun wieder der Heisshunger auf Eis aufkommt...

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Update: Lappland-Weather-Report / Väderet i Lappland

Einfach unglaublich. Die unten zu sehende Aufnahme entstand heute, am 19. Mai (!) um 12 Uhr 05. Ja, und Sie sehen richtig: Schneegestöber! Das hatten wir die zurückliegenden Tage bereits mehrfach. Und während ich diese Zeilen schreibe (20 Uhr 40) zeigt das Aussenthermometer 0 Grad an. Der Klimawandel lässt herzlich grüssen...

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Nu blir det äntligen mer vår än vinter / Jetzt wird es endlich mehr Frühling als Winter

Sonne Spiegelung im Wasser Lappland

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Solsken på isen / Sonnenschein auf dem Eis

Die Sonne durchbricht die letzten noch verbliebenen Eisschichten. Wunderschöne Lichtspiele ergeben sich.

Sonne auf dem Eis Skellefte Älv

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Vårvinter: Det grönskar... / Es grünt...

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(Zwischen Adak und Slagnäs /
mellan Adak och Slagnäs)

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1:a maj: Den första Krokusen i trädgården / 1. Mai: Der erste Krokus im Garten

Absolut pünktlich zum 1. Mai heute im Garten gesichtet: Der erste Krokus blüht!

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Nu är det Valborgsmässoafton / Der letzte Tag im April

Varen kommer nu: Idag är det Valborgsmässoafton! IMG_0812
(Entdeckt zwischen Mörttjärn und Rönnliden /
upptäckt mellan Mörttjärn och Rönnliden)

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Även isen smältar nu / Auch die Eisschmelze beginnt jetzt

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Vårvinter: Björken / Vårvinter: Die Birke

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Beautiful: Cloudy Sky over Lappland

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Solen skiner och naturen vaknar / Die Sonne scheint und die Natur erwacht

Kaum zu glauben, was 3 Tage Sonnenschein und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad bewirken. Die Schneeberge schmelzen rapide und die Natur "explodiert" geradezu. Heute bin ich sehr früh aufgewacht und habe der Natur einfach mal in aller Ruhe etwas zugesehen. Einfach traumhaft. Und während ich diese Zeilen schreibe zieht bereits eine erste Fliege ihre Runden durch das Büro.

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(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)

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(Durch die Fensterscheibe / genom fönstret)

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Vårvinter: Solsken i Lappland / Vårvinter: Sonnenschein in Lappland

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Trevlig Vårvinter / Wunderbarer Vårvinter

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(Upptäckt i Malå, Gruvvägen)

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Förebud av våren / Vorboten des Frühlings

Heute auf einer Wanderung zwischen Malå und Nåda entdeckt: Die erste Raupe, die sich über den Schnee kämpft. Der Frühling kommt unaufhaltsam!

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Vårvinter: iglo / Vårvinter: Iglu

Snön smelter snart: Nu är det dags för att bygga upp en iglo. Bald beginnt der Schnee zu tauen: Höchste Zeit noch schnell ein Iglu zu bauen.

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Varsågod och gå på sidan / Bitte mal zur Seite gehen

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Vårvinter i Kokträsk

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Vårvinter på Skellefteälven / Vårvinter auf dem Skellefteälv

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Der "Vårvinter" - Die fünfte Jahreszeit in Lappland

Der Begriff "Vårvinter" ist eine Verbindung von "vår", d.h. Frühling, und "vinter", d.h. Winter. Frei könnte man also "Frühlingswinter" übersetzen. Der Vårvinter ist in den Regionen am Polarkreis die "fünfte Jahreszeit". 

Der eigentliche Winter neigt sich jetzt dem Ende zu. Es ist aber - zumindest nachts - noch knackfrisch, ziemlich windig und es liegen nach wie vor Massen von Schnee, die nun aber tauen. Auch die Flüsse und Seen fangen an zu tauen.

Die Sonne scheint wieder recht lange und die Natur steht in den Startlöchern. In der jetzt wieder sehr intensiven Sonne ist es unglaublich schön und einladend. In dieser Jahreszeit trinkt man gerne einen Kaffee vor der Tür und geniesst einfach. Zeit zum Aufatmen und Durchatmen. 

Die Natur beginnt zu erwachen: Die Rentiere werden bald wieder an die Sommerplätze gebracht und gelotst und unser Braunbär hier im Dorf dürfte nun auch wieder - recht hungrig - aus dem Winterschlaf erwachen. Die Auerhahnbalz - ein grossartiges Naturschauspiel - steht bevor. 

Der Vårvinter ist auch eine fantastische Jahreszeit zum Fotografieren. Jede Menge strahlendes Licht, gigantische Morgen- und Abendsonne und Motive aus der erwachenden Natur.

Kurz: Der Vårvinter in Lappland ist einfach traumhaft und eine optimale Zeit für alle Naturliebhaber und Fotografen! 

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Istapp på träd / Eiszapfen am Baum

Auf dem heutigen Spaziergang in der Natur entdeckt: Ein kleiner Eiszapfen an einem Baum.

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Aktuelle Schneehöhe / Aktuellt snödjup

Um ein Bild von der aktuellen Schneehöhe zu bekommen hier eine Aufnahme der Garageneinfahrt. Der sichtbare umgedrehte Besen steht auf dem Boden. Über Schneemangel können wir uns dieses Jahr wirklich nicht beklagen...

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På gränsen mellan vatten och is / Auf der Grenze zwischen Wasser und Eis

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Tristess i snön

Fortfarande massor av snö. Snö, snö och snö, osv.
Weiterhin massenhaft Schnee.

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Skellefte Älv im Schneetreiben / Skellefte Älven i snöyra

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Overflows

Achtung auf gefrorenen Seen und Flüssen: Es taut kräftig!
Obs! Töväder!

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Ein Lappland Rätsel: Adria oder Norrland?

Eigentlich sollte man ja ein Rätsel aus diesen Aufnahmen machen. Ich schätze, dass es schwierig ist, den Herkunftsort der ersten Aufnahme zu bestimmen. Könnte gut auch aus Italien sein. Ist es aber nicht. Auflösung siehe zweites Foto.
Hintergrund: Die Klimaveränderung ist in aller Munde. Ich bin kein Klimaforscher, aber dieser Winter ist definitiv völlig atypisch. Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die schon Jahrzehnte hier leben. So einen warmen Winter hat es schon seit langen Jahren nicht mehr gegeben. Es ist erschütternd zu sehen, dass die Flüsse und Seen zu grossen Teilen wieder aufgetaut sind. Für die Skido- und Skotercrossfahrer ist das z. B. ein echtes Disaster. Wenn man das in einen globalen Rahmen rückt, gibt einem das schwer zu denken. Der Klimawandel macht sich anscheinend auch in Lappland deutlich bemerkbar.

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Ein leichter Kameraschwenk löst das Rätsel auf: Die Aufnahmen stammen aus dem Fabriksgatan in Malå (Industriegebiet).

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Konstighet: Snöslungan på taket / Merkwürdigkeit: Die Schneefräse auf dem Dach

Da es derzeit noch ziemlich viel Schnee hat, wird allerorten auch auf den Dächern geräumt. Hier die ganz elegante Variante: Mit der Schneefräse auf dem Dach!

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Stormigt väder i Lappland / Stürmisches Wetter in Lappland

Idag är det jättestormigt i Lappland. Vi har bara -5 grader, men det blåsa mycket.

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Blick auf den Skellefte Älv mit Sturmwind.

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Brücke über den Skellefte Älv im Sturm.

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Schneeball im Sturm.
(Die sichtbaren Partikel sind kein Sensorstaub der Digicam, sondern stürmischer Schnee :)

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Bizarre Schneedünen.

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Schnee, Schnee, Schnee / Snö, snö, snö

Es hat wieder einmal kräftig geschneit. Dazu kam heute kräftiger Wind.

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Und hier bei der Arbeit mit der Schneefräse.

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Minus 25 grader på Malån med solen / Minus 25 Grad auf dem Malån mit Sonne

Mein digitales Aussenthermometer im Büro zeigte stattliche minus 25,6 Grad an, als dieses Foto entstand...

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"Amtliche Eiszapfen" am kommunalen Wappen

Neben dem ICA-Parkplatz in Malå am angrenzenden Schulgebäude entdeckt: "Amtliche Eiszapfen" am und rund um das Wappen der Kommune.

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Bewegte Schneemassen / Massor av snö ska vara transporteras

Mit schwerem Gerät wird den Schneemassen in Malå zuleibe gerückt.

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Bunny Boots: Heute mal mit dem "Wohnzimmer" nach draussen

Über den Windchill-Faktor in der Praxis habe ich gerade schon geschrieben. Obwohl es heute nur gemessene minus 8 Grad waren, waren es wegen des Windes fühlbar etliche Grade weniger. Daher habe ich mir heute das "Wohnzimmer für unterwegs" gegönnt: Heute ging es mit den Bunny-Boots auf den Schlitten. Freilich nur mit den schwarzen, die bis minus 30 Grad C gerated sind. Mit den weissen, die bis minus 50 Grad C gerated sind, wäre es etwas zu warm geworden. Auch in den schwarzen war es schon recht warm. Aber wenn die Füsse warm sind, ist das eine echte Wohltat, wenn man auf dem Schlitten steht.

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Malå: Der Verkehr auf dem Malån ist eröffnet

Auf dem Malån tummeln sich jetzt Snöscoter und Fussgänger. Ein Malabor hat mir heute berichtet, dass auch Autos und Lastwagen dort fahren. Die diversen Fahrspuren sind zu erkennen.

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Snö, snö, snö i Lappland / Schnee, Schnee, Schnee in Lappland

Eine alte schwedische Wetterregel besagt, dass es noch einmal soviel Schnee gibt, wie es am trettondedag jul (7.1.) hatte. Eigentlich könnte es dann ja mal etwas langsamer schneien.

Die Bäume biegen sich schon unter der Last.

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Während es munter weiter schneit...


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Massor av snö i Lappland / Massenweise Schnee in Lappland

Nachdem es seit 3 Tagen schneit und wir mittlerweile zweimal täglich die Schneefräse anwerfen müssen, hat sich die Landschaft wieder in ein echtes Wunderland verwandelt. Hier ein kleines Eindruck von der heutigen Schlittentour.

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Kälte und Schnee in Lappland visualisieren

Heute einige Fotos unter dem Motto "Kälte und Schnee in Lappland visualisieren". Aufgenommen mit der einfachen handlichen Digiknipse auf einem Spaziergang bei minus 12 Grad und windigem Wetter (= gefühlte Kälte bereits ziemlich unangenehm). Mitlesende FotografInnen-KollegInnen werden an den Bildern technisch einiges auszusetzen haben. Hier ging es aber schlicht um den Versuch, das Wetter und das damit verbundene Gefühl zu visualisieren.


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Die Tage werden wieder länger in Lappland

Geschafft für diese Saison: Mit dem 21. Dezember werden die Nächte nun wieder kürzer und die Tage wieder länger. Ich mag das Wort "Wintersonnenwende" eigentlich nicht, aber es beschreibt das Geschehen. Jedenfalls wird es jetzt von Tag zu Tag mehr Tag ;) und die Kerzen werden seltener benötigt.

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Spiegelglatte Strassen, und: Gibt es grüne Weihnachten in Lappland?

Besucher der Webcam werden es schon bemerkt haben: Das Thermometer liegt beständig knapp über 0 Grad und die weisse Pracht schmilzt langsam dahin. Die Bäume sind durchweg wieder grün und die Dächer grösstenteils am Abtauen. Da die Böden noch kalt sind, verwandeln sich die - letzte Woche in der Sonne noch gülden im Schnee schimmernden - Strassen an vielen Stellen in spiegelblanke Eisflächen mit leichter Wasserdecke. "Fuss vom Gas" und "Aufpassen" ist also angesagt. Und wenn das so weitergeht könnte es grüne Weihnachten in Lappland geben. Der Klimawandel lässt grüssen...

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Achtung Dachlawinen im Lappland!

Das Wetter ist im Moment eigentlich viel zu warm für die Jahreszeit (aktueller Blick aufs Aussenthermometer: 4 Grad). Damit steigt das Risiko für Dachlawinen ungeheuer an, zumal es gerade heute auch ziemlich windig ist. In der Nachbarschaft habe ich vorhin das untenstehende Motiv entdeckt. Mit Dachlawinen ist überhaupt nicht zu spassen, denn da kommen etliche Kilos Eis und Schnee von oben.

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Das mit den langen Schatten stimmt...

Auf einer der letzten Fototouren bin ich über meinen eigenen Schatten "gestolptert". Man sagt ja immer Lappland sei das Land der langen Schatten. Stimmt in diesem Falle absolut. Ich schätze die Länge meines Schattens (bildmittig) auf gut 12 Meter. Nicht schlecht, oder?


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Wieder eine Nacht der Polarlichter

Wieder eine nach der Polarlichter. Einfach wunderschön. Wenn es keine minus 17 Grad wären, könnte ich stundenlang zusehen. Das Foto leider nur in Schnappschussqualität, da ich unterwegs war.

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8. Dezember 2007: Klimatdagen och dålig väder

Den 8 december är den internationella klimatdagen. Runt om i världen kommer engagerade människor att för tredje året i rad gå ut på gatorna och kräva att världens Politik agerar i tid.

Och vädrtet i Norrland är mycket dåligt: Från 0 till 3 grad och det rega hela tid. Darför finns det ingen foto här idag.

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Naturschauspiel: Ein physikalisches Phänomen in Lappland

Hier ein Blick auf eine Brücke über den Malån. Die Mittagssonne erhitzt die oberste Schnee- und Eisschicht auf dem Malån. Der güldene Nebel steigt auf und "klettert" über die Brücke auf die andere Seite. 

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Eisige Bärte in Lappland

Die Eiszapfen - bestaunenswerte Wunder der Physik - wachsen immer weiter.

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Lappland am Sonntag, Teil 2

Hmm, die Gefährdungslage für Dachlawinen steigt konstant an, wie das untenstehende Bild beweist.

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Der Wald sieht einfach nur weihnachtlich aus, oder?

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Lappland versinkt im Schnee

Tja, kaum in Arvidsjaur aus dem Flugzeug gestiegen kam die grosse Überraschung: Über die letzten 3 Tage hat es mächtig viel geschneit und die Landschaft ist geradezu verzaubert.

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Um ein Gefühl für die Schneehöhe zu bekommen, hier ein Foto von der Kinderschaukel um die Ecke:


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Lappland in Weihnachtsstimmung

Diese Bilder wecken doch spontan weihnachtliche Gefühle, oder?

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Die erste Schneetour der Saison

Wie ich heute schon berichtet habe, sind wir ja nun mit Schnee gesegnet (mittlerweile deutlich mehr als 10 cm). Heute war also die erste richtige Tour im Neuschnee angesagt. Es war traumhaft. Unberührte Landschaft und von der Temperatur her bei minus 5 Grad wunderbar.

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Unendliche unberührte Weiten.

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Der Schnee ist für unsere Hunde ein wahrer Traum - das liegt in den Genen. 


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Schnee in Lappland

Ein weisses Erwachen in Lappland: Es haben sich 9 cm Schnee über die Nacht angehäuft. Jetzt beginnt der "weisse Winter".

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Lappland im Gegenlicht

Die tägliche Sonnenzeit ist mittlerweile deutlich verkürzt: Ab 16 Uhr wirds düster. Nichtsdestotrotz schien heute strahlende Sonne in Lappland. Das hat mich zu einigen Gegenlicht-Versuchen verleitet. Zwei Bilder möchte ich hier präsentieren.

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Nacht der Polarlicher

Eben beim nächtlichen Gassi-Gehen mit den Hunden gabs noch ein Polarlicht. Noch faszinierender wie das vorhin. Hat sich langsam und majestätisch über den ganzen Himmel hinwegbewegt. Wer wissen will, was dahinter steckt, möge mal hier bei Wikipedia nachsehen.


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Das erste grosse Nordlicht

Nach der Rückkehr von der abendlichen Fototour: Das erste grosse Nordlicht. Minutenlang und gigantisch. Leider nur in Schnappschussqualität (der Nikon-Akku war schon leer und das Stativ wieder im Büro).

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Nebel wie bei Edgar Wallace

Das heutige Wetter hat mich an die alten Filme von Edgar Wallace erinnert: Dichte diffuse Nebelschwaden überall. Der Nebel verwandelt die Landwirtschaft in ein unwirkliches Szenario.

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Huch, es schneit...

Morgendlicher Blick aus dem Fenster: Grosse weisse Flocken. Zum Beweis ein morgendlicher Fussabdruck.


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Eisiges Wochenende...

achdem das Thermometer Ende der Woche nachts auf bis knapp minus 10 gefallen war, waren am Wochenende bereits etliche kleinere Flüsse und Seen gefroren. Hier eine eisige Impression.

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Herbststürme...

Einen Herbststurm zu visualisieren ist gar nicht so einfach. Ich habe es trotzdem mal versucht.

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Staunend betrachten...

Die Sonnenuntergänge werden von Tag zu Tag beeindruckender. Hier die jüngsten Fotos (um eventuellem Misstrauen vorzubeugen -> die Fotos sind nicht nachbearbeitet!).

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Und plötzlich ist der Winter da...

Schneetechnisch war der 17. September "Winteranfang" in Västerbotten. Morgens hat der Regen bei ca. 2 Grad plötzlich in Schnee umgeschlagen und es war geradezu Schneegestöber. Nach einigen Stunden war es dann wieder "normal". Liegen geblieben ist nichts.

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Es herbstet von Tag zu Tag mehr...

Kaum zu glauben, wie schnell sich Bäume, Strächer, Gräser, etc, von Tag zu Tag mehr verfärben. 

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Immer mehr Herbstfarben...

Sehr schnell durchlaufen die Pflanzen die Herbstfarben und die ersten Schneefälle sind bereits gemeldet. Immerhin ist es noch schön sonnig :)

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Norwegen in Sicht? und: Es wird kalt...

Das sind nicht die schneebedeckten Gipfel Norwegens, sondern Wolken im Sonnenuntergang von vorhin.

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Nachdem das Thermometer eben gerade mal noch 2 Grad angezeigt hat, wird es wohl eine ziemlich kühle Nacht geben.

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Regenwolken

Sehr durchwachsenes Wetter zur Zeit. Wolken, Regengüsse und Sonnenschein wechseln sich in schellem Take ab.

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Dem Winter wird Bahn geschaffen...

Weitere untrügliche Vorboten des kommenden Winters:

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In den vergangenen Tagen haben atemberaubend grosse Maschinen die Schneestangen entlang der Strassen aufgestellt. 

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O Schreck, o Graus: Verfrühter Wintereinbruch?

Mit grosser Sorge haben wir heute das erste Schneegestöber gesehen.

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Bei näherem Hinsehen hat sich das Rätsel gelöst ;)

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Auf Regen folgt Sonnenschein...

Auf Regen folgt Sonnenschein - hoffentlich ;)

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Vorboten des Herbstes und des Winters...

Heute: Das erste herbstliche Blatt. 

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Auch die Bienen und Hummeln werden "hektischer" bei der Arbeit. Ein untrügliches Zeichen, dass Herbst und Winter nahen.

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Der Winter kommt...

Der Hochsommer ist gerade vorüber, doch im September wird es die ersten Fröste geben. Eine Vorahnung des bevorstehenden Winters sind die Nebelschwaden in den Tälern. Hier eine Abendstimmung.

(Foto entfernt)



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