Gretas Gretchenfrage

Das Thema Greta Thunberg (alias die „Heilige Greta“) hält seit geraumer Zeit die ganze Welt in Atem. Auch wir hatten sie hier schon verschiedentlich im Blog (z.B. Link und Link) unsere Meinung zum Thema kundgetan.

Das Gretchen hat sich bekanntlich „klimaneutral“ (siehe dazu den ersten Link oben) per Hochsee-Segelyacht auf die Reise über den Atlantik in die „Neue Welt“ begeben, um den Klimagipfel in Santiago de Chile zu dominieren.

Mit der jetzt erfolgten Absage und Verlegung der Klimakonferenz nach Madrid hat sie ein kleines Problem (Zitat Focus (Link)):

„Es stellt sich heraus, dass ich um die halbe Welt gereist bin, in die falsche Richtung“, schrieb die 16-jährige Schwedin am Freitag auf Twitter.“

Nun sei sie auf der Suche nach einem Verkehrsmittel, um kurzfristig wieder über den Atlantik in die andere Richtung reisen zu können. Die Zeit ist knapp, denn der Klimagipfel soll vom 2. bis 13. Dezember stattfinden. Wir hätten ihr ja einen Flug vorgeschlagen, aber, hach ja, das geht ja nicht, ihr wisst schon.

Immerhin hat sie eingesehen, dass sie den falschen Weg eingeschlagen hat. Sollte so als Selbsterkenntnis den Weg für wahre Erkenntnis ebnen können.

Eine echte Gretchenfrage also. Wir erinnern uns. Eine Gretchenfrage bezeichnet als Gattungsbegriff eine direkte, an den Kern eines Problems gehende Frage, die die Absichten und die Gesinnung des Gefragten aufdecken soll. Sie ist dem Gefragten meistens unangenehm, da sie ihn zu einem Bekenntnis bewegen soll, das er bisher nicht abgegeben hat. Im engeren Sinne ist mit Gretchenfrage demnach die Frage nach dem Glauben der jeweils angesprochenen Person oder sozialen Gruppe gemeint.

„Wie hast Du es mit dem Fliegen, Greta?“


Dumm gelaufen haben wir da früher gesagt.